Mortal Kombat 1

Mortal Kombat 1 Test+

Neue Zeitlinie, neue Klasse?

Benjamin Braun / 19. September 2023 - 17:38 — vor 38 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PCPS5SwitchXbox X
Action
Prügelspiel
ab 18
18
19.09.2023
Link
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Teaser

Benjamin ist ein MK-Fan der ersten Stunde. Deshalb schmecken ihm im neuen Serienteil die unzähligen Reminiszenzen genauso gut wie das neue Kameo-System. Dezente Enttäuschung macht sich bei ihm dennoch breit.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Ich dürfte so etwa elf oder zwölf Jahre alt gewesen sein, als ich erstmals mit Mortal Kombat in Kontakt gekommen bin, erst mit Teil 1 und nur kurze Zeit später mit dem Nachfolger. Zu jung für zwei damals indizierte und beschlagnahmte Titel, mag man meinen. Nichtsdestotrotz haben meine Freunde und ich die beiden Spiele damals ziemlich abgefeiert, weil sie eben so schön blutig und brutal waren, aber auch, weil die Entwickler sich eine Reihe von Charakteren ausgedacht hatten, von denen viele bei mir bis heute einen ebenso hohen Stellenwert haben wie John „Benjamin“ Shepard aus Mass Effect oder der Namenlose aus Gothic.

Ich fand Scorpion und Sub-Zero oder die mit dem zweiten Teil eingeführten Kämpfer Kung Lao und Baraka immer wesentlich cooler als Sowjet-Bär Zangief, Schallknall-Bürstenhaarschnitt Guile und Yoga-Flame-Werfer Dhalsim aus Street Fighter. Große Storygegner wie den vierarmigen Shokan Goro deutlich besser als M. „Für sie war das bestimmt der wichtigste Tag ihres Lebens, für mich war es nur Dienstag“ Bison. Nun sind alle vier meiner persönlichen Favoriten – und Goro! – ohne Ausnahme auch in Mortal Kombat 1 vertreten, das zudem mit einer neuen Zeitlinie (erneut) eine Art Serien-Reboot darstellt. Das allein reicht aber natürlich noch nicht, um mein Fan-Herz zu erwärmen.

Ob das neue Kameo-System, der Invasions-Modus oder die frischen, teils klassisch inspirierten Fatalitys dazu taugen, erfahrt ihr im folgenden Text sowie im oben eingebetteten 4K-Testvideo auf Basis der PS5-Version.
Liu Kang ist der neue Raiden, der die Kämpfer des Erdenreichs im Mortal Kombat führt. Hier diskutiert er mit Shao Khan, der unter anderem Endgegner in Mortal Kombat 2 war. Raiden selbst (rechts) ist hier kein Donnergott, sondern ein einfacher Landarbeiter


Altbewährtes auf neuer Zeitlinie

Die neue Zeitlinie in Mortal Kombat 1, die sich Serienschöpfer Ed Boon und seine Netherrealm Studios ausgedacht haben, schließt fast direkt ans Ende von Mortal Kombat 11 an. Dort war Liu Kang zum Feuergott aufgestiegen, nun ist er auch der Herrscher über die Zeit. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich alles radikal ändert. Wie gehabt, findet mal wieder ein Turnier zwischen dem Earthrealm und der Outerworld statt, das auch im Zentrum des grob fünfstündigen Storymodus steht.

Als Teilnehmer hat Liu Kang mit Raiden und Kung Lao zwei alte Bekannte auserkoren, die hier allerdings als einfache Landarbeiter in der Provinz arbeiten. Der dritte Kämpfer im Bunde ist Schauspieler und Martial-Arts-Künstler Johnny Cage, mit dem ihr unter anderem an der Produktion eines B-Movies teilnehmt. Als vierter kommt Kenshi hinzu. Anfangs noch mit zwei gesunden Augen, aber auch in der neuen Zeitlinie wird der Ex-Yakuza es verlieren. Zwar auf andere Weise, aber seine Erblindung bleibt, wie vieles andere auch, eine Konstante, die im Storymodus auch humorvoll verarbeitet wird. Als Liu Kang davon erfährt, merkt er an, dass er gehofft hatte, dass Kenshi dieses Schicksal DIESMAL erspart bliebe. Denn der neugewordene Feuergott ist der einzige, dem die neue Zeitlinie bewusst ist.

An der Machart an sich ändert sich am Story-Modus wenig im Vergleich zum Vorgänger. In den einzelnen Kapiteln wechselt ihr also stets die Rolle zwischen den vier genannten Kämpfern, schlüpft aber auch mal in die Haut von Ashra, Reptile, Scorpion und Sub-Zero, wobei letztere hier Freunde und keine Todfeinde sind. Die cineastisch inszenierten Cutscenes gehen meist fließend in die Kampfaction über, bei der ihr bestimmte Spezialaktionen anfangs oft noch nicht beherrscht, sondern diese erst später erlernt. Die Kämpfe funktionieren ansonsten so wie in den normalen Versus-Matches auch, mit dem Unterschied, dass ihr hier keine Finisher ausführen dürft. Bei Quick-Time-Events hält sich der Modus deutlich zurück. Es gibt lediglich eine einzige „Test Your Might“-Herausforderung mit Spitzzahn Baraka. Man kann beim Start aber alle QTEs deaktivieren.

Erzählerisch ist der Story-Modus natürlich nicht gerade auf Arthaus-Niveau, aber durchweg unterhaltsam, insbesondere, da der Humor nicht zu kurz kommt. Gerade die vielen Anspielungen auf andere Zeitlinien oder Johnny Cages durchgängige Großmäuligkeit machen Spaß. Und das liegt auch daran, dass Warner Bros. diesmal offenkundig mehr in die deutsche Lokalisation investiert hat.  Da sind etwa für Quan-Chi, Shang Tsun und einige andere bekannte Sprecher mit dabei. Shao Kahn wird beispielsweise von Tobias Brecklinghaus vertont, der unter anderem Kratos in God of War Ragnarök spricht. Nicht zuletzt deshalb für mich der beste Story-Modus dieser Art bislang.
 
Die Kameo-Kämpfer unterstützen euch auf Zuruf von der Seitenlinie. Sie sind grundsätzlich in die Kombobrechner eingebunden, aber oft auch der Teil der "Würfe" wie hier bei Frost und immer Bestandteil der Fatal Blows.


Mehr als nur ein Cameo-Auftritt

In Mortal Kombat 1 stehen in der Grundversion 22 Kämpfer zur Verfügung – 23 inklusive Shang Tsung, der für Vorbesteller kostenlos hinzu kam. Das sind aber nur die, die ihr komplett direkt spielen könnt. Denn im Rahmen des, selbstverständlich mit einem K geschriebenen neuen Kameo-Systems kommen einige weitere hinzu, die euch als Sidekick von der Seitenlinie aus unterstützen, konkret: die auf euren Befehl hin ins Geschehen eingreifen. Dazu zählt etwa der bereits aus Teil 1 bekannte Shokan Goro, der unter anderem auf den Gegner zumarschiert und dabei mächtige Faustschläge verteilt. Sub-Zero kann Gegner einfrieren. Kung Lao befördert euch mit seinem Teleport in den Rücken des Widersachers oder führt seine Wirbelattacke aus. Das verändert das Kampfsystem nicht prinzipiell, gewährt euch aber eben Zugriff auf zusätzliche Spezialaktionen, die die Duelle etwas vielfältiger machen. Zudem ist so einfach mehr auf dem Bildschirm los, wodurch die Kämpfe zumindest dynamischer wirken.

Die 15 Kameo-Kämpfer können auch in Würfe eingebunden werden, sind aber auch Teil der Kombobrecher und der Fatal Blows, die mit ihren häufigen Röntgenansichten brechender Knochen wie gehabt teils brutaler daherkommen als so mancher Finisher. Genauer gesagt werden bei einem Fatal Blow einzelne Sequenzen des gewählten Haupt- und des Kameo-Kämpfers zu einer Angriffssequenz verbunden. Dadurch bleiben die Fatal Blows entsprechend länger frisch, da abhängig von eurer gewählten Kämpfer-Konstellation potenziell häufiger eine andere Sequenz abgespielt wird als sonst. Also noch ein weiterer Vorzug des neuen Systems, auch wenn er das berühmte „Sattsehen“ ähnlich wie bei den Finishern nicht gigantisch aufschiebt.
 
E3 2014: Um Ed Boon zum Foto zu zitieren, brauchte Benjamin keinen Seilspeer, es reichte ein "Come here!"
A propos Finisher: jeder Kameo-Kämpfer besitzt zusätzlich seinen eigenen Fatality, die übrigens allesamt mit sehr simplen Tastenkombinationen aktiviert werden. Darunter befinden sich auch eine Reihe von Klassikern, die zumeist einem der Fatalitys der Kämpfer bei ihrem ersten Serienauftritt entsprechen. Jax wird bei seinem etwa riesig groß und zermalmt den Gegner mit seinem gigantischen Stiefel. Scorpion legt seinen Totenschädel frei und spuckt Feuer auf den Gegner. Kano reißt seinem Gegenüber das noch schlagende Herz aus der Brust, während Sub-Zero dem Opponenten den Kopf inklusive Wirbelsäule vom Leib reißt. Schade dabei sind zwei Sachen: Zum einen könnt ihr diese Fatalitys auch bei den Charakteren, die auch als regulärer Kämpfer gewählt werden können, nur mit der Kameo-Variante im Schlepptau ausführen, was aufgrund der Zeitlinien-Thematik allerdings prinzipiell Sinn ergibt. Zum anderen, und das ist deutlich gewichtiger, hätten die Netherrealm Studios gerade aus den Klassikern meiner Meinung nach deutlich mehr rausholen können.

Aber auch die neuen Fatalitys finde ich insgesamt ein bisschen einfallslos. Es gibt schon ein paar wirklich „schöne“ wie etwa der Selfie-Finisher von Johnny Cage, aber die meisten lassen mich erstaunlich kalt. Aber das mag auch daran liegen, dass es in der Reihe schon so viele Finisher gab, dass mich da nichts mehr beeindrucken kann, was nicht wenigstens ultimativ die Grenze des guten Geschmacks überschreitet.
Einige der Fatalitys in Mortal Kombat 1 wirken einfallslos, wobei ein gewisser Gewöhnungsfaktor bei mir greift. Aber es gibt auch ein paar sehr schöne Finisher, zum Beispiel dieser von Johnny Cage, der mit dem Rest seines Gegners für einen Selfie posiert.
 

RPG-Anleihen im Invasion-Modus

Neben Türmen, Online-Kämpfen, Turnieren und selbstredend Solo-Versus-Matches gibt es noch einen weiteren großen Spielmodus: Invasion. Darin lauft ihr in der Iso-Perspektive mit eurem jederzeit anpassbaren Hauptkämpfer durch verschiedene, mittelgroße Städte und andere Gebiete und stellt euch vornehmlich verschiedenen Kampfchallenges. Dabei spielen fast immer Modifikatoren eine Rolle und auch, ob euer Kämpfer Feuer, Gift, Magie oder anderen Kategorien zugeordnet ist. Denn abhängig vom Gegner verursacht oder kassiert ihr dann mehr oder weniger Schaden, also ein klein wenig so wie in den Pokémon-Spielen. Es stecken auch sonst ein paar rollenspielartige Elemente drin, also schon dadurch, dass ihr ganz allgemein durch verdiente EXP in Stufen aufsteigt und zudem auch der Hauptkämpfer und der Kameo separat aufleveln. Hinzu kommen ausrüstbare Medaillons und Artefakte, die etwa einen aktiv nutzbaren Feuerangriff oder perkartige Boni auf Schaden, EXP-Ausbeute und Ähnliches gewähren. Zudem gibt es Verbrauchsgüter, die beispielsweise temporär eure Resistenz gegen Eis oder Magie erhöhen.

Das alles braucht ihr allerdings letztlich nicht, denn der Schwierigkeitsgrad ist fest und nicht allzu hoch. Einzelne Runden habe ich durchaus mal verloren oder bin bei „Test Your Might“-Herausforderungen gescheitert, woraufhin mein Kämpfer in teils witziger Manier für sein Versagen tödlich bestraft wird. Aber prinzipiell kommt man auch so sehr gut durch, selbst, wenn man ständig Hauptkämpfer und/oder Kameo wechselt. Das Spielprinzip nutzt sich auch deshalb ziemlich schnell ab, denn die Herausforderung ist gering und prinzipiell macht ihr hier ständig nur dasselbe. Ziemlich ärgerlich finde ich übrigens, auch wenn die Entwickler die Inhalte des Invasions-Modus regelmäßig anpassen wollen, dass man ihn nur spielen kann, wenn man mit den Servern verbunden ist. Also ich weiß nicht, weshalb das nicht auch offline funktionieren sollte. Aber es liegt wohl hauptsächlich daran, dass insbesondere die Belohnungen zur Anpassung der Kämpfer (also Skins, Farben, andere Hüte, Helme oder Masken) immer zufällig ausgewürfelt werden. Oder daran, dass die in der Invasion gesammelten EXP auf dem globalen Profil gutgeschrieben werden, an deren Stufe etwa die Freischaltung ein paar der Kameo-Kämpfer geknüpft ist (den letzten, Motaro, gibt es etwa auf Level 25).

Aber gut finde ich das so oder nicht. Dass Warner die Server irgendwann abschaltet und ihr nicht mehr online kämpfen könnt, bitte, das ist normal. Aber dass ich dann ganze Spielmodi, die auch offline möglich wären, nicht mehr spielen könnte, das ist schon ein schlechter Witz.

Autor: Benjamin Braun, Redaktion: Jörg Langer (GamersGlobal)


 
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Meinung: Benjamin Braun

Als Serienfan bin ich von Mortal Kombat 1 keineswegs enttäuscht, aber auch nicht rundum glücklich damit. Das neue Kameo-System fügt sich gut ein und bereichert das Kampfgeschehen sowohl spielerisch als auch bei der Darbietung. MK ist und bleibt die Art von Prügelspiel, bei der echte Könner zwar große Vorteile haben, in dem man wenigstens gegen die KI aber auch mit Button-Mashing mühelos vorankommt, zumindest bis zur mittleren Schwierigkeitsstufe. Grafik, Animationen, Soundeffekte, da finde ich den neuen Serienteil ziemlich stark. Ich mag den typischen Stil der Reihe einfach sehr, und den behält Netherrealm eindeutig bei.

Positiv überrascht bin ich vom Story-Modus, der erzählerisch natürlich nicht gerade Arthouse-Niveau bietet. Mir macht er aber mit seiner tollen Inszenierung, der guten Sprachausgabe, viel Humor und einer angemessenen Portion Trash viel Spaß. Vom Invasions-Modus hatte ich mir indes mehr erhofft, aber der ist immerhin ganz okay.

Die ganz große Begeisterung bleibt bei mir vor allem deshalb aus, weil zu viele der Fatalitys vergleichsweise einfallslos wirken. Gerade aus den rückkehrenden Klassikern wie etwa Kung Laos Zerteilen des Gegners in zwei Hälften hätte man mehr rausholen können. Als Serienfan kann ich Mortal Kombat dennoch guten Gewissens anderen Anhängern empfehlen. Ihr dürft halt keine bahnbrechenden Neuerungen oder gar eine Revolution erwarten.
 
Mortal Kombat 1 PS5
Einstieg/Bedienung
  • Kleines Tutorial und Traingingsmodus
  • Alle wichtigen Special Moves und Finisher in Aktionsliste direkt abrufbar
  • Kinderleicht zu erlernendes System, das Experten aber perfektionieren können
  • Ständige Serververbindung auch Pflicht für Türme und Invasions-Modus
Spieltiefe/Balance
  • Unzählige kosmetische Anpassungsoptionen...
  • Mit 22 Kämpfern großes Roster (Vorbesteller erhalten als Nr. 23 Shang Tsung kostenlos)
  • Schönes neues Kameo-System, das mehr spielerische Vielfalt und (gefühlt) mehr Dynamik gibt
  • 15 Kameo-Fighter, darunter viele klassische Helden wie Sonya Blade, Kano oder Jax
  • Toll inszenierter Story-Modus
  • Üppiger Invasion-Modus
  • ... aber mit fast schon typischen Abkürzungen via Ingame-Käufen
  • Fatalitys wirken bisweilen einfallslos
  • Arenen nicht mehr "interaktiv"
Grafik/Technik
  • Schicke, detaillierte Grafik
  • Schöne, meist flüssige Animationen
  • Überwiegend tolle Effekte
  • Manche Animationen eher ungelenk, oder sprunghafter Wechsel zur nächsten Animationsphase
Sound/Sprache
  • Sehr gute Soundeffekte
  • Gute Sprecher auch in deutscher Fassung
  • Keine deutsche Sprachausgabe im Invasions-Modus
Multiplayer

Nicht getestet
 
8.0
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
ja
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Partner-Angebote
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Benjamin Braun 19. September 2023 - 17:38 — vor 38 Wochen aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 472089 - 19. September 2023 - 17:50 #

Viel Spaß!

Green Yoshi 22 Motivator - P - 36476 - 19. September 2023 - 17:53 #

Danke für den Test. Leider nicht mein Genre.

Die Umsetzung für die Nintendo Switch hätte man sich lieber sparen sollen. Da ist nicht viel von der Grafikpracht übrig geblieben.

Aladan 25 Platin-Gamer - 57121 - 19. September 2023 - 17:54 #

Die Kampagne war wieder sehr unterhaltsam. :-)

The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - 8092 - 19. September 2023 - 18:23 #

Blöd, dass die Arena nicht mehr interaktiv ist.

Faerwynn 20 Gold-Gamer - P - 20376 - 19. September 2023 - 22:40 #

Klingt ziemlich genau nach dem was ich erwartet habe und kommt mir für <=30€ ins Laufwerk :)

Deepstar 16 Übertalent - 4956 - 19. September 2023 - 23:42 #

Kleines Tutorial klingt für mich aber schon nach einem "Rückschritt" gegenüber dem Vorgänger, der ja wirklich jede Mechanik im Spiel in aller Ausführlichkeit gezeigt hat. Auch um den Unbedarften Spieler da tatsächlich total die Tiefe dieses Spiels zu vermitteln. Allein am Tutorial hang ich ganze 13 Stunden, weil ich das mit der Tastenfolge beim Kombo-Training nicht hinbekommen habe. War aber dafür ein Gefühl des Stolzes als man das geschafft hatte.
"Kleines Tutorial" wäre für mich gemessen an dem Tutorial von MK11 eher ein Negativpunkt :D

Denn das von MK11 hat durchaus meinen Horizont über die Mechanik dieses Genre total erweitert.

Gorkon 21 AAA-Gamer - - 30392 - 20. September 2023 - 9:44 #

Sieht ganz nett aus, ist aber nichts für mich. Habe mich mal an Mortal Kombat 2011 versucht, war mit einem Gamepad aber nicht wirklich gut spielbar. Habe es dann ziemlich schnell frustriert aufgegeben. Seit dem meide ich das Genre.

vgamer85 (unregistriert) 20. September 2023 - 10:00 #

Mortal Kombat ist hinter Street Fighter und Tekken Reihe bestimmt die dritte Kraft in Fighting Games oder.

Sir MacRand 19 Megatalent - - 18476 - 20. September 2023 - 10:11 #

Sagt mal geht das nur mir so oder ist das Characterdesign in diesem Ableger tatsächlich unfassbar langweilig und bieder?

Shake_s_beer 19 Megatalent - - 19116 - 20. September 2023 - 20:17 #

Danke für den schönen Test!
Ich mochte Mortal Kombat schon immer, natürlich vor allem aufgrund der absurden Gewaltdarstellung. Finde ich nach wie vor witzig.

Schaue aber lieber zu als selbst zu spielen. Hatte nie die Zeit/Lust, mich mal richtig in die Kampfmechanik der Spiele reinzufuchsen. Und mehr oder minder zufälliges Buttonmashing macht mir dann auch keinen Spaß. Dann schau ich lieber Leuten zu, die es wirklich können. :D

Labrador Nelson 31 Gamer-Veteran - P - 270621 - 20. September 2023 - 22:20 #

Das reicht mir vollkommen. Und dass man in einem Fighting-Game "ständig nur dasselbe" macht, naja, das ist ja Sinn der Sache, oder nicht? ;)

onli 18 Doppel-Voter - P - 12848 - 21. September 2023 - 12:01 #

Ich weiß, innovativer Kommentar bei einem MK-Spiel: Aber das ist mir wirklich zu viel Gewalt, als dass ich es spielen wollte, selbst das Testvideo habe ich abgebrochen. Bei frühen Konsolengenerationen störte es mich auch, aber konnte es akzeptieren - MK war via einem Kumpel eines meiner Jugendspiele (ob das N64 war oder er seine Playstation [2?] rüberbrachte weiß ich nicht mehr). Aber mittlerweile ist die Grafik zu gut. Und der Selfie-Finisher von Cage ist ja wohl das allerletzte. Kann dann auch die Screenshotauswahl nicht nachvollziehen, höchsten dass es das Spiel repräsentiert, aber ginge das nicht mit weniger extremen Beispielen? Und musste die Aneinanderreihung von Finishern im Video wirklich sein, um das Spiel ordentlich darzustellen? Selbst das Spiel gibt da doch Pausen zwischen - das war übrigens mein Abbruchpunkt.

Kudos für die Kritik der teilweisen Always-On-Pflicht.

Shake_s_beer 19 Megatalent - - 19116 - 21. September 2023 - 21:07 #

Interessant, wie unterschiedlich da die Empfindungen sein können. Ich finde die Gewaltdarstellung von Mortal Kombat so dermaßen absurd und überzeichnet, dass ich das überhaupt nicht schlimm finde. Im Gegenteil, ich finde es eher amüsant, was für absurden Kram man sich bei den Fatalitys noch ausdenken kann.
Kann aber verstehen, dass man das auch anders sehen kann.

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40510 - 29. September 2023 - 20:53 #

Hab mir einen Stream mit dem Stroymodus angeguckt und hab mich gut amüsiert. Zu mehr reicht bei dem Spiel mein Skill eh nicht. :)