GTFO

GTFO Test+

Herausfordernder Koop-Taktik-Shooter

Hagen Gehritz / 13. Dezember 2021 - 22:26 — vor 1 Woche aktualisiert
Steckbrief
PC
Action
Egoshooter
09.12.2019
Link

Teaser

Vier Menschen stellen sich auf dem Weg zum Ziel hunderten von Monstern. Was nach einer simplen Ballerorgie klingt, ist in Wahrheit ein atmosphärischer dichter und schwerer Koop-Taktik-Shooter.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Am 10. Dezember 2021 endete die seit 2019 andauernde Early-Access-Phase von GTFO und es erschien Version 1.0 des Shooters. Der stammt vom schwedischen Studio 10 Chambers, das unter anderem von Payday -Game-Designer Ulf Andersson und einigen seiner früheren Wegstreiter gegründet wurde. Da überrascht es nicht, dass der Kopf hinter der Koop-Bankraub-Action Payday nun wieder einen Titel schuf, der ganz und gar auf Zusammenspiel ausgerichtet ist.

In dem Koop-Horror-Shooter müssen vier Gefangene Aufgaben in einer unterirdischen Anlage erfüllen, die von tödlichen Monstern überlaufen ist. Zum Glück schlafen jedoch die meisten Wesen, weswegen ihr euch langsam voran pirscht und möglichst unerkannt vorrückt, um Munition und Lebenspunkte zu sparen. Doch früher oder später werdet ihr euch Schwärmen der Feinde gegenübersehen. Entweder hat euer Team dann eine Taktik und hält zusammen, oder es wird zu Monsterfutter. Warum das nichts für entspannenden Zeitvertreib nebenher ist, aber sehr viel Spaß macht, verrät dieser Test.
Es gibt drei Sorten von Geschützen als Hilfswerkzeug: Automatik-, Salven- und Scharfschützenvariante. Die Türme schießen nur auf Gegner, seid ihr jedoch im Weg, fügen sie euch Schaden zu.

Immer leise drauf

Da die meisten Gegner durch das Licht eurer Taschenlampe oder Schrittgeräusche erst unruhig werden und schließlich aufwachen, verbringt ihr viel Zeit mit einer tödlichen Variante von "rotes Licht, grünes Licht". Absprache ist nötig, damit auch Mitspieler stehen bleiben, wenn ein Mitglied des Teams meldet, dass eines der Wesen unruhig wird. Durch die Vertikalität der Areale müsst ihr zudem auch auf Feinde über oder unter euch achten. Schlafen zwei oder mehr der Kreaturen nahe beieinander, wollt ihr sie wiederum möglichst zeitgleich ausschalten. Zwar könnt ihr auch mit bis zu drei Bots spielen, doch besonders das Szenario ist nicht empfehlenswert, da der Spielablauf so sehr viel zäher wird. Die Bots sind zwar nützlich und markieren Item-Container, aber durchforsten nicht aktiv die Umgebung oder stecken Gegenstände ein. Auch im Spiel mit zufälligen Partnern läuft es viel runder, wenn miteinander gesprochen und nicht nur in Intervallen in den Chat getippt wird. Die Spielersuche bietet entsprechende Filter, das ist aber keine Garantie für kommunikative Partner.

Zu Beginn einer Mission wählt ihr nicht nur Haupt- und Nebenwaffe aus einer soliden Auswahl aus fiktiven Maschinengewehr-Typen, Schrotflinten, Pistolen und Scharfschützengewehren, sondern auch Hilfswerkzeuge wie C-Foam, der Türen verstärkt oder Gegner am Boden festklebt. Die Levels sind in Zonen geteilt, die von Sicherheitstüren getrennt sind. Beim Öffnen der Türen wird Alarm ausgelöst, worauf ihr in der Regel am Boden erscheinende Scan-Punkte ablaufen müsst, damit der Alarm nicht immer weiter Gegnerwellen erscheinen lässt. Das ist sehr künstlich kompliziert, sorgt aber gelungen dafür, dass ihr euch nicht an einer Stelle einigeln könnt. Daher ist es wichtig, mögliche Zugangswege der Feinde ausfindig zu machen und C-Foam und Co. möglichst effizient einzusetzen, bevor das Team den Alarm auslöst. So ist eine Mine hinter einer verschlossenen Tür Gold wert, da die Gegner einen schönen Pulk gebildet haben, bis sie das Rollgatter zerschlagen haben und die Mine dann einen Haufen auf einmal in die Luft sprengt.

Es kommt aber auch darauf an, effizient Salven auf Gegner abzufeuern, was leichter gesagt als getan ist, wenn Pulks auf euch zu rennen und ihr den taktischen Rückzug antretet. Das Handling der Waffen ist merklich unterschiedlich, aber in den meisten Fällen angenehm. Das Trefferfeedback auf den Holovisieren der Waffen gibt dabei gut Aufschluss darüber, wo ihr die Feinde trefft. Kopftreffer sind wie üblich sehr effizient, doch die gruseligen Gegner greifen euch teils noch ohne Oberkörper an, indem sie Tentakel aus dem Rest ihres Körpers schnellen lassen. Ich bin meist mit Biotracker unterwegs. Der verrät nicht nur, ob hinter Türen viele schlafende Feinde lauern, sondern markiert auch auf Knopfdruck sich bewegende Feinde. Das ist ein Lebensretter, da gerade am Boden kriechende Feinde leicht hinter einen wuseln und schwer zu sehen sind. Und wenn das Tracking-Dreieck auf einem Gegner verschwindet, ist der mit Gewissheit hinüber.
Der von mir getragene Matter-Wave-Projector sorgt für einige überraschende Momente  in den Missionen.

Warum sind wir hier?

Hinter der bedauerlichen Situation der vier Protagonisten, deren automatisch geäußerte Sätze zur Stimmung beitragen oder Tipps geben, stehen die mysteriösen Wächter der Anlage, denen sie ausgeliefert sind. Zu Beginn könnt ihr nur die Mission A1 im obersten Stockwerk starten, damit schaltet ihr B1 frei, wobei der Abschluss dieser Mission neben C1 auch die Mission B2 freischaltet und so weiter. Die Aufgaben A1 bis D1 ergeben dabei eine Art Story-Kampagne, über die ihr via Audioaufzeichnungen mehr erfahrt, was in dem Komplex passiert ist. Die Geschichte bleibt aber eher vages Stückwerk, das Lore-verrückte über auf Terminals versteckten Logs weiter ergründen können. Daneben gibt es einige besondere Skript-Abschnitte in A1 bis D1. Doch jede Mission das erste Mal zu absolvieren motiviert, da neue Gegnertypen oder neue Hindernisse wie giftiger Nebel für Überraschungen und neue Herausforderung sorgen. Was ich schreibe gilt indes für Rundown 6 der Release-Fassung. 10 Chambers will weiter in Zukunft neue Missionen basteln und veröffentlichen. Allerdings haben sie dabei die Eigenart, immer Missions-Pakete als Rundowns zu veröffentlichen und die Inhalte des letzten Rundowns nicht mehr verfügbar zu machen. Bei einer Spielsitzung mit dem Team fragte ich, ob das nun nach dem Early Access  beibehalten wird und die Antwort war, dass das Rundown-System in der Form bestehen bleibt.

Erst wenn ihr die Missionziele erfüllt habt – zum Beispiel eine gewisse Zahl an Proben sammelt oder ein Item zu einer Zielposition tragt – öffnet sich der Ausgang und ihr könnt entkommen, um die Mission erfolgreich abschließen. Gehen alle Spieler zu Boden, geht es zurück in die Lobby,  es sei denn ihr habt einen der wenigen Checkpoints erreicht, dann könnt ihr von dort aus einen neuen Versuch wagen, wobei anders als bei einem ganz frischen Anlauf der Mission die Position der Gegner und Gegenstände sich nicht verändern. Auch wenn ihr nach dem Game Over in die Lobby zurückkehrt, gibt es Booster als Belohnung, sofern ihr genug Artefakte im Level erbeutet habt. Ihr habt drei Slots für drei Typen von Boostern, die eure Werte verbessern, oft aber dafür einen anderen verschlechtern oder nur unter bestimmten Konditionen gelten, etwa wenn ihr im Scanbereich einer Sicherheitstür steht. Für erfolgreiche Expeditionen gibt es zusätzlich kosmetische Items. Ebenfalls reizvoll für die Langzeitmotivation: Schwerere Gebiete beinhalten Schlüssel zu versperrten Zonen, in denen nochmal härtere optionale Aufgaben auf euer Team warten.
Blut eines erschlagenen Monsters rinnt die Maske meiner Figur herab. Da ich mich bewege, ändert sich die Bahn der Tropfen.

Dichte Atmosphäre

Die Konsequenzen von Fehlern und viele dunkle Abschnitte bei gleichzeitiger Gefahr durch die Taschenlampe erzeugen beim Durchqueren der Levels Spannung. Da viel Kommunikation gefragt ist, gibt es auch meiner Erfahrung nach wenig Smalltalk nebenher. Entferntes Pochen, das laute Krachen der Schläge gegen verschlossene Türen, die verschiedenen Klicklaute und Schreie der Monstertypen: Durch das und mehr (und teils akustische Jumpscares) trägt die sehr gute Soundkulisse ihren Teil dazu bei, dass die Atmosphäre auch bei langsamen Vorankommen nicht abflaut. Die Missionen dauern teils schon über eine Stunde, auch wenn man nicht mehrfach das Zeitliche segnet.

Der Sound liefert auch ein Beispiel für die stellenweise Detailverliebtheit, die GTFO auszeichnet. So kann mein Team aus der Ferne das Klackern der Tastatur hören, wenn ich ein Terminal bediene. Bei diesen Computer-Stationen müsst ihr via Tastatur bestimmte Befehle eingeben, um die Zone von Zielobjekten zu bestimmen oder hilfreiche Items in der eigenen Zone zu pingen, die darauf kurz mit Icon und Sound auf sich aufmerksam machen. Die Terminals als prominentes Feature lassen allerdings eine Konsolenversion von GTFO unwahrscheinlich wirken.

Andere Beispiele für die genannte Liebe zum Details sind zum Beispiel die an den Waffen montierten Taschenlampen, die alle einen leicht anderen Lichtkegel besitzen. Und schaut ihr mit eurer Figur in eine Lichtquelle, seht ihr auf eurem Helmvisier Schlieren von alten Blutspritzern und Desinfektionsduschen.

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)
 
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Meinung: Hagen Gehritz

GTFO ist keine Ballerbude, sondern vielmehr ein Taktik-Shooter mit Horror-Setting. Das widerliche Design der Monster und die exzellente Sound-Kulisse sorgen für dichte Atmosphäre. Die Gänge eines Levels können optisch monoton werden, aber die Kulissen der jeweiligen Missionen unterscheiden sich grafisch genug untereinander. Ab und zu gibt es auch einen stärker ausgeprägten Tapetenwechsel.

Die grundlegenden Abläufe beim Säubern der Räume ähneln sich, doch es besteht stets die Gefahr, dass etwas schief geht und dann gilt es schnell zu handeln. In Sachen Mission-Design läuft es oft darauf hinaus, die meisten Räume der Karte zu durchforsten, doch es lauern neue Feindtypen und Gemeinheiten bei den späteren Levels. Das macht die Erkundung neuer Karten spannend, auch wenn ein Game Over in den ersten Durchgängen eher die Regel, als die Ausnahme ist. Der hohe Schwierigkeitsgrad ist in GTFO Teil des Designs, er erzwingt die enge Zusammenarbeit. Die Schwierigkeit ist außerdem Teil der Motivation, weil es sich super anfühlt, eine Karte das erste Mal zu beenden und der Reiz da ist, nochmal zurückzukehren und extraschwere optionale Ziele anzugehen.

Das macht den Einstieg aber auch hart, zumal GTFO kein klassisches Tutorial besitzt und auch keinen Modus bietet, um die diversen Waffen an einem Schießstand oder dergleichen auszutesten. Zum anderen ist GTFO am besten, wenn man feste Spielpartner hat. Ich fand im Testzeitraum problemlos zufällige Partner und konnte eventuelle Lücken mit Bots auffüllen, aber auch wenn ich ein Mikrofon als Voraussetzung angebe, hatte ich teils stumme Mitspieler und da geht häufig etwas schief, gerade beim Stealth und durch regelmäßige Patzer sinken die Erfolgschancen massiv.

Wenn man aber diese Hürden nimmt, ist GTFO ein ungewöhnlicher, packender und trotz der Rückschläge motivierender Koop-Shooter. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die nächste Runde mit meinem Squad.

Wer mit dem Gedanken spielt, alleine mit Bots loszuziehen, dem würde ich diese Art, GTFO zu erleben, jedoch nicht empfehlen. Manche Situationen wie das synchronisierte Ausschalten einer Feindgruppe funktioniert nicht zuverlässig und der ganze Spielfluss gestaltet sich viel zäher. 
GTFO PC
Einstieg/Bedienung
  • Präzises Gunplay
  • Übersichtliche Steuerung
  • Zeichen-Funktion auf Karte erleichtert Absprachen
  • Kein Tutorial zu allen Grundfunktionen oder Übungsraum für Waffen und Hilfsmittel erschweren Einstieg
  • Durch Tastatur-Einbindung bei Terminals nicht nur mit Controller steuerbar
  • Mission kann nicht unterbrochen und später an Checkpoint fortgesetzt werden
Spieltiefe/Balance
  • Mischung aus Stealth-Erkundung und spannenden Shootouts
  • Gefährlichkeit aller Monster bringt Spannung und belohnt koordiniertes Vorgehen
  • Missionen bieten neue Herausforderungen durch mehr Gegnertypen und Gefahren
  • Taktische Optionen durch Loadout-Zusammensetzung des Teams
  • Ungewöhnliche Elemente wie Tastatur-gesteuerte Terminals und  Nebelzerstreuer
  • Erkundung wird durch Booster belohnt, die weitere Versuche vereinfachen
  • Langzeitmotivation durch freischaltbare kosmetische Items und optionale Herausforderungen
  • Nur ein herausfordernder Schwierigkeitsgrad, der sich nicht an Spielerzahl anpasst
  • Trial & Error, weil erster Anlauf in Level oft an bisher unbekannten Gefahren scheitert
  • Manchmal schwer nachvollziehbar, wann Geräusche Feinde aufwecken
  • Manche Waffen sind viel nützlicher als andere
  • Einige Hilfs-Items eher begrenzt nützlich
  • Bei Update mit neuen Missionen sollen weiter alte Aufträge und teils Waffen verschwinden
Grafik/Technik
  • Stimmungsvolle Umgebungen
  • Fieses Monster-Design
  • Gelungene englische Synchro
  • Noch einige Bugs
  • KI mit Aussetzern
  • Durch Fokus auf dunkle Levels keine Gamma-Einstellungen in Optionen
Sound/Sprache
  • Deutsche Textübersetzung...
  • Stimmungsvolle Soundkulisse
  • Kein ständiger, sondern gezielter Einsatz kurzer Musikstücke
  • Kontextsensitive Kommentare der Figuren
  • ... mit so einigen englischen Fragmenten
  • Keine deutsche Sprachausgabe
Multiplayer
  • Koop für bis zu vier Spieler
  • Einstieg in laufendes Spiel möglich
  • Einstellungen bei Matchmaking hinsichtlich beherschter Sprachen und Mikro-Einsatz
  • KI ergänzt dank Befehlsmenü ein unvollständiges Squad solide
  • Aufwändigere Match-Suche, da bestes Erlebnis nur mit Team, das sich abspricht
  • Bestes Erlebnis klar mit vollem Vierer-Team
8.5
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Minimum: Win 7, i5-2500, GT 1030/ HD 7850,       8 GB RAM, 15 GB Speicherplatz
Maximum: Win 10, i7-4790K, GTX 1060/ RX 5500 XT, 16 GB RAM, 15 GB Speicherplatz
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Hagen Gehritz 13. Dezember 2021 - 22:26 — vor 1 Woche aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 83696 - 13. Dezember 2021 - 22:26 #

Viel Spaß mit dem Test!

calleg 15 Kenner - P - 2783 - 13. Dezember 2021 - 22:38 #

Junge junge. Nix für mich. Ne echt nicht. Sorry, aber nix für mich. Mag ich nicht. Aber bestimmt super für andere, aber nix für mich. Ne echt nicht.

xan 18 Doppel-Voter - P - 11361 - 13. Dezember 2021 - 22:46 #

Wäre super spannend, wenn ich einen festen Squad hätte, aber mit Random wird das nix. Zumindest für mich.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 83696 - 13. Dezember 2021 - 22:59 #

Auch mit Randoms hatte ich Spaß, da lernt man teils wieder andere Spielweisen kennen, als jene, die sich im eigenen Squad eingebürgert haben. =]

Olipool 18 Doppel-Voter - P - 11006 - 8. Januar 2022 - 11:27 #

Das muss man wirklich von Spiel zu spiel ausprobieren. Während ich bei CS irgendwann aufgehört habe, weil es mit randoms zu 80% gar keinen Sinn gemacht hat, ist das bei Hunt: Showdown ganz anders rum. Das mag auch mit dem gefühlt höheren Altersschnitt zu tun haben, aber bei Hunt klappt das Teamplay erstaunlich gut (auch wenn die Zusammenarbeit nicht extrem groß ist).

biernikolauz 14 Komm-Experte - P - 1806 - 14. Dezember 2021 - 9:44 #

Ich hatte mir vor einer Weile mal ein Gameplay Video davon angeschaut weil es mich vom Setting her interessierte. Fand aber, dass es doch irgendwie sehr schnell langweilig wirkte. In jedem Raum schlichen sich die Teammitglieder an einen der "Zombies" heran um dann auf ein Zeichen hin gleichzeitig zuzuschlagen...und dann auf in den nächsten Raum und genau das gleiche wieder...und wieder....und wieder.

Von der Atmosphäre her schon gut gemacht, aber halt Gameplay das ich nicht so packend fand. Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich nochmal was anderes wenn man selbst spielt. Und die kurzen Scharmützel wenn mal etwas nicht nach Plan verlaufen ist waren dann doch wieder unterhaltsam.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 83696 - 14. Dezember 2021 - 9:52 #

Das sind die im Meinungskasten erwähnten "grundlegenden Abläufe beim Säubern der Räume". Manche sind kein Problem und entsprechend zügig befriedet, sodass die Erkundung schnell vorangeht. Doch sobald gewisse Gegnerkombinationen oder dichte Knäuel an Gegnern auftauchen, stellt sich immer die Spannung ein, dass schnell die Situation kippen kann. Ist beim Zuschauen gewiss weniger spannend, aber in bald 30 Stunden Spielzeit in 0.7 und 1.0 ist der Stealth-Aspekt mir noch überhaupt nicht fad geworden.

Olphas 25 Platin-Gamer - - 62134 - 14. Dezember 2021 - 10:30 #

Ich bin überhaupt kein großer Coop-Spieler. Aber das sieht schon ziemlich spannend aus. Hätte ich mal Lust auf Coop, dann wäre das sicher was an dem ich viel Spaß hätte.

Necromanus 19 Megatalent - - 16917 - 14. Dezember 2021 - 12:53 #

Ich muss mich wohl bemühen ein Squad für mich zu finden. Das sieht ja echt spaßig aus

thoohl 19 Megatalent - - 15554 - 14. Dezember 2021 - 19:15 #

Ein super Tipp. Das werde ich mit einem Kumpel mal in 2022 angehen!
Wir mochten bereits "Flucht"- und "Mystery"-Coop-Missionen bei Arma2 bzw 3.

Nachtrag zu Bright Memory: Infinite.
Mal unabhängig von der Zahl die darunter stand, aber erschreckend wie deckungsgleich meine Spielerfahrungen sich mit Deiner Beschreibung im Test entwickelten. Erschreckend! ;-) Vieles von dem Beschriebenen ist in dem Spiel genauso enthalten (natürlich ist alles enthalten, ich meine es bezogen auf meine dann eigene spielerfahrung) und hat dann in dem Fall leider den Spielspaß stetig gesenkt.

TheRaffer 22 Motivator - P - 32706 - 14. Dezember 2021 - 19:13 #

Kann ich mir das noch als Weihnachtskugel wünschen? "Die Redaktion spielt..." ;)

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2189 - 22. Dezember 2021 - 21:05 #

Ein Koop-Lets-Play wäre mal was!

TheRaffer 22 Motivator - P - 32706 - 23. Dezember 2021 - 18:59 #

Kostet GG nur leider fast doppelt soviel...

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 68760 - 20. Dezember 2021 - 22:57 #

Nichts für mich, aber spannend, dass es solche Spiele noch gibt.

paschalis 30 Pro-Gamer - - 196821 - 26. Dezember 2021 - 15:08 #

Wenn es einen konsequent auf zwei Spieler ausgerichteten Modus gäbe würde ich mit meinem Bruder mal reinschauen, aber mit Randoms oder Bots ist es für mich nicht interessant.

Maverick 32 User-Veteran - - 719510 - 2. Januar 2022 - 15:47 #

GTFO klingt nach spannender Koop-Action, wenn man ein gescheites Team am Start hat. :)