Game of Thrones - Die Intrigen von Westeros Test

Brettspiel-Test zum Knizia-Werk

Martin Lisicki / 4. Juni 2016 - 12:13 — vor 5 Jahren aktualisiert

Teaser

Neuer Brettspiel- beziehungsweise Kartenspiel-Test: Zu George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer gibt es haufenweise Umsetzungen und Merchandise, denn seit Beginn der TV-Serie Game of Thrones ist das Fantasy-Epos weltweit bekannt. Wir haben uns ein schon etwas älteres Kartenlegespiel von Reiner Knizia zur TV-Serie angesehen.
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Der deutsche Spieleautor Reiner Knizia ist in der Offline-Spielebranche ein bekannter Name. Über 600 Spiele gehen auf sein Konto, und oft waren seine Titel zum Spiel des Jahres nominiert, den er schließlich 2008 für das Knobelspiel Keltis gewann. Ebenfalls gewann er mehrfach den Deutschen Spielepreis sowie einige weitere internationale Preise. Unter den Spielen aus seiner Feder gehört auch das kooperative Brettspiel Der Herr der Ringe, aber überwiegend Logikspiele wie Einfach genial oder Wer War's. Im Heidelberger Spieleverlag schaffte Knizia mit Die Intrigen von Westeros 2014 ein schnelles wie simples Kartenlegespiel für zwei bis sechs Spieler zum Fantasy-Epos Game of Thrones aus der Feder von George R. R. Martin.

17 Kommentare

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Martin Lisicki 4. Juni 2016 - 12:13 — vor 5 Jahren aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - - 426320 - 4. Juni 2016 - 12:16 #

Viel Spaß beim Lesen!

Stonecutter 21 Motivator - P - 25663 - 4. Juni 2016 - 12:21 #

Danke für die Warnung!

Jörg Langer Chefredakteur - - 426320 - 4. Juni 2016 - 12:45 #

Was heißt Warnung, ist halt ein nettes Spiel für zwischendurch. Ein klein bisschen dreist ist nur, dass Knizia oder der Verlag einfach das Pinguin-Spiel genommen und Westeros draufgeklebt hat. Aber viel anders machen die Risiko-Varianten das ja seit Jahrzehnten auch nicht.

floppi 24 Trolljäger - P - 49758 - 4. Juni 2016 - 13:27 #

Viel anderes macht Knizia auch schon lange nicht mehr. Er nimmt von seinen früheren Spielen bekannte, meist abstrakte, Mechaniken und stülpt dem ganzen ein Thema über. Was anderes ist auch nicht von ihm zu erwarten, einem langjährigen Spieleentwickler, der so gut wie nie Spiele anderer Autoren spielt, weil er keine Zeit dafür hat. Das merkt man seinen Spielen auch an, da fehlt das Herzblut, die Liebe zum Spiel. Moderne Spielmechaniken fehlen meist völlig, weil er sie schlicht nicht kennt. Knizia macht nichts anderes als massig Spiele zu veröffentlichen, die sich immer irgendwo ähneln.

Ein Grund warum ich Spiele von Rainer Knizia seit langem völlig ignoriere. Mein letztes Spiel von ihm ist aus dem Jahr 2000 und trägt den Titel "Der Herr der Ringe", eines der frühen kooperativen Spiele, das tatsächlich noch innovativ war. Dass sich ansonsten keines seiner 500 auf Boardgamegeek gelisteten Spiele in meiner etwa 350 Spielen umfassenden Sammlung wiederfindet, spricht eigentlich Bände. ;)

Hach, eigentlich müsste ich mal zu nem Brettspielabend nach Haar kommen. :D

Stonecutter 21 Motivator - P - 25663 - 4. Juni 2016 - 15:02 #

Ja, diese Klone fasse ich auch nicht an, darum bin ich froh über den Test! (Bei der Verpackung und dem Preis wäre das ein klassischer Impulskauf geworden, jetzt weiß ich, was mich erwartet hätte.)

McSpain 21 Motivator - 29181 - 4. Juni 2016 - 12:56 #

Vielleicht kann man das Spiel noch mit einer Filzunterlage und Dolchen aufpeppen und man darf jederzeit alle Karten und Mitspieler unerwartet abstechen.

Für die Immersion und so.

immerwütend 22 AAA-Gamer - 31895 - 4. Juni 2016 - 13:11 #

Das stimmt wohl...

Jürgen 25 Platin-Gamer - P - 61887 - 4. Juni 2016 - 13:33 #

Ah, der Test eines Spiels, das auf einer TV-Serie basiert, die von einer Buchreihe inspiriert ist. :)
Nicht mein Spiel, aber danke für den Test.

Guthwulf 15 Kenner - 3922 - 4. Juni 2016 - 14:37 #

Wer ein atmosphärisches, anspruchsvolles und motivierendes Kartenspiel für 2-4 Spieler im Game Of Thrones Universum sucht, der sollte das Living Card Game von Fantasy Flight Games (in deutsch vom Heidelberger Spieleverlag) probieren und nicht diesen Quatsch aus dem Test ;).

Ich hatte das Game Of Thrones LCG schon mal bei Gamersglobal im Forum vorgestellt:

http://www.gamersglobal.de/forum/24108/brettspiele?page=3#comment-1607831

Das gehört auch zu "Alternativen", wo ihr schon das Brettspiel von Fantasy Flight Games aufführt!

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 4. Juni 2016 - 14:58 #

Ich hatte mich auch gewundert, dass das LCG nicht genannt wurde. Die erste Edition fand ich persönlich allerdings nicht so überzeugend. Das Thema hat das Spiel mehr getragen als seine Mechaniken.
Spätestens die Entscheidung, diese mit der Neuauflage komplett aus dem Fenster zu werfen (und wahrscheinlich all die Erweiterungen nochmal verkaufen zu wollen), hat dafür gesorgt, dass es im Schrank bleibt.

Außerdem hat es mir zum ersten Mal vorgeführt, dass LCGs auch ziemliche Geldmacherei sind.

Guthwulf 15 Kenner - 3922 - 4. Juni 2016 - 17:08 #

Die erste Edition fand ich auch nicht so überzeugend... Das lag aber vor allem an den diversen Kinderkrankheiten (schließlich war es eines der allerersten LCGs) und an den ganzen Unstimmigkeiten, die sie noch aus dem alten CCG mitschleppen mussten. Und das Grafikdesign der Karten war jetzt auch nicht grad eine Augenweide. Die sinnvoll überarbeitete 2nd Edition finde ich um Welten atmosphärischer und vor allem auch sehr viel einsteigerfreundlicher. Wer mit mehr als zwei Spielern spielen will, wird zudem kaum an dem Game Of Thrones LCG vorbeikommen.

Klar möchten sie mit den LCGs wie mit allen Brettspielen und Kartenspielen auch Geld verdienen. Das Geschäftsmodell ist aber sehr viel fairer und kostenfreundlicher als bei TCGs wie Magic The Gathering. Hier könntem sogar bei Turnieren mit überschaubarem Kosteneinsatz sinnvoll mitspielen, wenn an es denn möchte. Als Casualspieler ist das eh alles egal und das Basisset mehr als genug für viele Stunden Spielspaß.

Mir is bissel rätselhaft, warum Gamersglobal bei nem Test zu einem Game Of Thrones Brett- oder Kartenspiel ausgerechnet dieses bedeutungslose Minispiel testet und nicht eines der größeren und beliebteren Spiele wie das LCG oder das Brettspiel vorstellt. Wirkt auf mich ein bissel wie "Thema verfehlt". ;) Das da oben hat thematisch nix mit Game Of Thrones zu tun und dient nur dazu, mit minimalem Aufwand brettspielunkundigen Game Of Thrones Fans mit der großen Lizenz und den Bilderchen aus der Serie noch etwas Geld aus der Tasche zu ziehen.

Martin Lisicki Redakteur - 39557 - 4. Juni 2016 - 17:54 #

Es wird auch einen Test zum großen GoT Brettspiel geben ;-)

floppi 24 Trolljäger - P - 49758 - 4. Juni 2016 - 17:55 #

Dann kannst dir ja auch gleich noch Battles of Westeros vornehmen. ;)

Guthwulf 15 Kenner - 3922 - 4. Juni 2016 - 19:12 #

Hoffentlich in der aktuellen zweiten Edition und nicht in der käuflich gar nicht mehr erhältlichen ersten Edition ;)

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 4. Juni 2016 - 19:24 #

Also das Grafikdesign hat mich nicht so sehr gestört, eher die Mechaniken, die unnötig komplex erschienen (z.B. diesen gruseligen Keywords). Ich weiß nicht, ob man so ein wenig elegantes Design allein mit dem frühen Erscheinen rechtfertigen kann.

Monetarisierung: Klar ist es fairer als bei einem CCG - aber die Frequenz der Erweiterungen spricht schon eine deutliche Sprache. Und apropos Basisset: Davon braucht jeder Spieler mindestens eins - das hätte man eleganter lösen können.

Test: Vermutlich war das Spiel gerade da, es musste nix für einen Kauf ausgegeben werden und GoT dürfte für viele Grund genug sein, den Test mal anzuklicken.

Guthwulf 15 Kenner - 3922 - 4. Juni 2016 - 19:43 #

>>> unnötig komplex ... (z.B. diesen gruseligen Keywords)

Hmmm... wie gesagt. Bestimmt viele Überbleibsel aus dem alten CCG, das über die Jahre alles mögliche an Keywords und Mechaniken angesammelt hatte. In der entschlackten 2nd Edition finde ich die Mechaniken nicht "unnötig komplex" und die Keywords eigentlich auch alle recht eingängig. Sogar einsteigerfreundlicher als bei Herr der Ringe oder Netrunner.

>>> Test: Vermutlich war das Spiel gerade da, es musste nix für einen
>>> Kauf ausgegeben werden und GoT dürfte für viele Grund genug sein,
>>> den Test mal anzuklicken.

Mit anderen Worten, der Artikel hier is reines Click Bait? ;) *fg*

>>> Und apropos Basisset: Davon braucht jeder Spieler mindestens
>>> eins - das hätte man eleganter lösen können.

Warum braucht jeder Spieler ein Basisset? Mit einem einzigen Basisset kann man mit bis zu 4 Spielern spielen. Natürlich "nur" mit den (nicht turnierlegalen) Basisdecks, aber das reicht ja auch erstmal. Mehr Sets (oder Erweiterungen) braucht man erst, wenn man in den Deckbau einsteigen will.

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 4. Juni 2016 - 22:09 #

Ich fürchte mich, hat das Spiel in der ersten Edition verloren. Und so ein großer GoT-Fan bin ich dank der medialen Omnipräsenz der Serie auch nicht mehr...

Das mit der Clickbait hast du gesagt... :P Aber bei mir hat es genau so funktioniert: "Ah, ein Brettspieltest auf GG, das ist selten und dann auch noch zu GoT..." ;)

Eben wegen dem Deckbuilding - ich finde, das gehört schon irgendwie dazu. Das hat Netrunner schon besser gemacht und da habe ich es dann mangels Mitspielern nicht genutzt... ;)