Mehr als nur Musou im neuen Gewand

Fire Emblem Warriors - Three Hopes Test+

Hagen Gehritz 21. Juni 2022 - 18:26 — vor 6 Tagen aktualisiert
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Auf der Strategiekarte erledigt ihr kleinere Scharmützel, um Gebiete zu erobern. Die Beschreibungen legen den Fokus auf Alibi-Zusammenhang mit dem größeren Krieg. Wollt ihr das eigentliche Missionsziel erfahren, müsst ihr die Schlacht erst laden.
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Färbt die Karte um

Wenn ihr im Lager alles erledigt habt, seht ihr auf der Strategiekarte das Konfliktgebiet des aktuellen Kapitels. Ihr erledigt Scharmützel, die keine zehn Minuten dauern, um an euer Feldlager angrenzende rote Gebiete zu erobern. Färbt so die Karte ein, bis ihr euch Zone um Zone zum Hauptschlachtfeld des Kapitels vorgekämpft habt, bei dem euch die nächste große (sprich meist halbstündige) Offensive erwartet. Dazu könnt ihr allerhand Belohnungen in eroberten Gebieten einsammeln, darunter Materialien, um die Schmiede und andere Lager-Dienstleister wie die Taktik-Schule zu verbessern. Letztere levelt für erkämpftes Gold die Perks der Recken auf, vermehrt ihre Spezialangriffsleisten und stellt ihnen mehr Heiltränke zur Verfügung. Sowohl die Freischaltung der meisten dieser Services sowie die Freischaltung der höheren Upgradestufen schaltet ihr individuell mit Materialien frei.

Ebenso warten Strategie-Vorteile als Belohnung in eroberten Zonen. Die könnt ihr im Tausch gegen Strategie-Ressourcen (die es wiederum direkt für die Einnahme von Gebieten gibt) vor Beginn der zentralen Schlacht des Kapitels aktivieren und daraufhin an bestimmten Stellen der Schlacht besondere Effekte auf Knopfdruck aktivieren. Zum Beispiel schließt ihr die Tore einer bedrängten Festung. Besonders relevant ist jedoch der Strategie-Effekt, der es euch erlaubt, prominente Charaktere der Gegenseite für eure Sache zu rekrutieren, statt sie zu töten. Besonders das motivierte mich, gründlich zu sein. Wenn ich allerdings nicht alles abgrasen will, ist es ärgerlich, dass ich anhand der Beschreibungen nicht sehe, was das Missionsziel eines Scharmützels ist (zum Beispiel besiege X Feinde oder besiege alle Elite-Einheiten). Das war zudem nicht alles. Auf der Karte tauchen auch weitere optionale Kämpfe auf und wie im Hauptspiel werden Nebenmissionen verfügbar, wenn bestimmte Kombinationen an Charakteren in eurer Truppe versammelt sind.
Upgrades bringen je nach Einrichtung andere Vorteile. Der Zugang zu den besten Klassen muss beim Übungsplatz freigeschaltet werden, in der Taktikakademie erweitert ihr unter anderem die Zahl der Spezialangriffs-Leisten.
 

Ein wenig zu lang

Die Eroberung der Gebiete vermeidet auf effektive Art ein Manko von Hyrule Warriors - Zeit der Verheerung. Das fühlte sich spät nämlich sehr grindig an, da ich dauernd Kämpfe danach auswählte, welche Materialien ich für den weiteren Ausbau der Heldinnen und Helden brauchte. In Three Hopes dagegen werde ich mit einer überschaubaren Zahl von kleinen Gefechten auf angenehmem Niveau mit Ausbaumaterial fürs Lager versorgt und über einen besonderen Händler kann ich nicht benötigte Ausrüstung gegen Kristalle eintauschen und mit denen gezielt bestimmte Materialien kaufen.

Während ich mich so von Kapitel zu Kapitel zum Finale kämpfte, gefiel mir sehr gut, dass die Entwickler bei allem Fan-Service darauf verzichtet haben, die Konflikte zwischen den Fraktionen aufzulösen und alle stumpf gegen einen gemeinsamen Feind zusammenzubringen. Das heißt aber auch: Wollt ihr wirklich alle Figuren auf einem Spielstand freischalten, müsst ihr im New Game Plus die weiteren Pfade spielen und es hat schon seinen Grund, dass der Spielzeit-Timer dreistellig ist. Für den Test habe ich alle Pfade angespielt und Dimitris Pfad der Blauen Löwen nach rund 60 Stunden beendet. Da auch beim Besetzen der Zonen teils Events getriggert werden, in denen die Handlung etwas vorangetrieben wird, war die Eroberungsphase vor der Hauptschlacht keine allzu große Story-Bremse.  Allgemein ist Three Hopes auch bei der Anzahl an vertonten Dialog-Szenen mit Three Houses gleich auf (lediglich die kurzen Gespräche beim Ansprechen von NPCs im Lager sind anders als im Hauptspiel nicht vollvertont).

Das Problem beim blauen Pfad war eher das allgemeine Pacing der Handlung: Die Story begann sehr stark mit einem Bürgerkrieg, doch ab der Mitte tritt die Kampagne auf der Stelle, da sich trotz der gewonnenen Schlachten wenig bewegt. Stattdessen jagte ich vier Kapitel lang Fraktionen nach, die für das große Ganze eher unerheblich waren. Der Finalkampf dagegen war zwar schön inszeniert, doch wirkte das Ende nach dem Füllmaterial ab der Mitte schnell übers Knie gebrochen.
Auch im Koop ist einiges auf dem Bildschirm los. Allerdings kann es hin und wieder zu kurzen Slowdowns kommen. Die Performance war jedoch sowohl im Handheld als auch im Dock meist stabil.
 

Wenig Performance-Probleme

Und wo Hyrule Warriors - Zeit der Verheerung sich schwertat, die Framerate zu halten, macht Fire Emblem Warriors - Three Hopes in der Beziehung eine wesentlich bessere Figur. Auch im Splitscreen-Koop kam es nur gelegentlich zu Slowdowns und das Gegneraufkommen beim Spiel zu zweit schien mir bei weitem nicht so reduziert wie noch beim Vorgänger Fire Emblem Warriors.

An einer Stelle macht sich vermutlich bemerkbar, dass Koei Tecmo (zu dem Entwickler Omega Force gehört) als unterstützender Entwickler stark in Fire Emblem - Three Houses involviert war: Einige Teile der Schlachtfelder wirken, als hätte man die 3D-Schlachtfelder des Hauptspiels eins zu eins übertragen, was für noch mehr Flair sorgt. Allerdings hätten es durchaus auch mehr Karten sein dürfen – wiederholt soll dasselbe Schlachtfeld Orte an weit entgegengesetzten Ecken des Kontinents  darstellen (was allerdings schon für Three Houses gilt).

Wie bei anderen Ablegern der Warriors-Reihe sind Detailgrad der Umgebung und Texturqualität bestenfalls mäßig, dagegen sind die Charaktermodelle schön gestaltet. Musikalisch gibt es stimmungsvolle neue Atmo-Tracks und Warriors-typische trashige Gitarrenschrammel-Remixes des schönen Soundtracks von Three Houses. Das ist noch mehr als alles andere bei Three Hopes eine Geschmacksfrage – ich steh drauf!

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)
 

Meinung: Hagen Gehritz

Fire Emblem Warriors - Three Hopes ist ein actionreiches Fan-Service-Spektakel! Nintendo und Omega Force liefern eine sinnvolle Erweiterung des Universums von Three Houses ab. Story, Dokumente, neue Unterstützungsgespräche und mehr vertiefen die Lore noch weiter. Ohne zu viel zu verraten: Auch manches Feature, das es am Ende nicht in Three Houses geschafft hat, begegnet einem nun in diesem Spin-off.

Three Hopes holt mich als jemand, der alle Pfade gespielt hat und tief in die Welt eingetaucht ist, voll ab. Klar finde ich mehr Hintergrundwissen zur Tragödie von Duscur spannend! Wer jetzt überlegen muss, was das war und das Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren nur dunkel im Kopf hat, dem entgehen viele augenzwinkernde Verweise oder interessante Parallelen zu Three Houses und die machen neben den abgewandelten Charakterentwicklungen des starken Casts den größten Reiz aus. Der eigentliche Inhalt der Kampagne ist zwar unterhaltsam, aber erzählt nach dem starken Auftakt eine deutlich weniger spannende Geschichte als Three Houses.

Das Action-Gerüst ist das altbekannte Warriors-Prinzip. Events halten beim Erobern der Karten auf Trab und die Massenkeilerei ist kurzweilig, auch weil ihr teils kaum mehr was seht, weil eure Manöver den ganzen Bildschirm wunderbar absurd mit fliegenden Körpern und Blitzlichtern zukleistern. Aber die Schlachten sind im Verlauf sehr ähnlich, auch weil der Sieg meist leicht fällt und das Missionsdesign keine Gameplay-Highlights erzeugt. Das spricht nicht unbedingt Fans der Taktik-Schlachten von Three Houses an.

Manchem Warriors-Veteran mag das Verwalten des Lagers und die Story zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Für mich wurde aber das richtige Maß an Elementen aus Three Houses eingeflochten, die zahlreichen Charaktere unterscheiden sich durch kleine Besonderheiten und nicht zuletzt wertet es für mich die Massenprügelei merklich auf, den Einheiten taktische Befehle zu erteilen und Strategien auszulösen. Das macht Fire Emblem Warriors - Three Hopes für mich zum spaßigsten Teil der Warriors-Reihe.
FE WARRIORS - THREE HOPES Switch
Einstieg/Bedienung
  • Steuerung und Lager-Features werden nach und nach eingeführt und sind jederzeit nachschlagbar
  • Vier Schwierigkeitsgrade
  • Wahl zwischen Klassik-Modus (besiegte Figuren sterben) oder Anfänger-Modus (kein Perma-Death)
  • Vollgepackte Steuerung
  • Verständlichkeit der Geschichte leidet ohne Vorwissen zu Fire Emblem - Three Houses
Spieltiefe/Balance
  • Drei neue Story-Kampagnen mit über 100 Stunden Umfang
  • Flotte Action mit Effekt-Gewitter
  • Riesige Zahl spielbarer Charaktere mit individuellen Sonderaktionen
  • Vielzahl an Klassen mit spaßigen Movesets
  • Motivierende Taktik-Komponente Schere-Stein-Papier-Prinzip und Truppen-Befehle
  • Neue Unterstützungsgespräche und kontextsensitive Zeilen bei Aktivitäten und Gefechten für den Cast
  • Story, Dokumente und Auftritt bisher nur erwähnter Figuren vertiefen Lore von Three Houses weiter
  • Schlachten verfallen in gleichförmiges Muster
  • Action anspruchslos in Sachen Schwierigkeit
  • Teils tritt Handlung in Story-Routen auf der Stelle und verliert Spannung
  • Ende auf blauem Pfad wirkte abrupt
  • Überschaubare Anzahl an Schlachtfeldern
Grafik/Technik
  • Ansehnliche Charaktermodelle
  • Überwiegend Performance sowohl im Dock als auch Handheld-Betrieb
  • Einige Schlachtfelder sehen fast eins zu eins aus wie in Three Houses
  • Mäßige Grafikqualität
  • Auffällige Pop-ins
  • Einige sehr bescheidene Umgebungseffekte
  • Gelegentliche Slow-Downs im Koop
Sound/Sprache
  • Fast alle Dialogzeilen vertont
  • Sehr gute englische Synchro und japanische Tonspur
  • Fast fehlerfreie deutsche Übersetzung
  • Keine deutsche Sprachausgabe
Multiplayer
  • Splitscreen-Koop mit guter Performance
  • Koop-Partner muss jedes Mal bei Schlachtvorbereitung wieder hinzugefügt werden
8.0
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Hagen Gehritz 21. Juni 2022 - 18:26 — vor 6 Tagen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 102147 - 21. Juni 2022 - 18:24 #

Viel Spaß mit dem Test!

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 31955 - 21. Juni 2022 - 18:56 #

Danke für den Test. Ich hoffe mein Exemplar kommt pünktlich an. Ein gutes Warriors mit Story - fast schon zu gut um wahr zu sein.

Kinukawa 20 Gold-Gamer - 24803 - 21. Juni 2022 - 19:19 #

Auf YT haben schon Bots Kommentare geschrieben. Ging echt schnell. :)

Desotho 17 Shapeshifter - P - 7550 - 21. Juni 2022 - 19:50 #

Wird früher oder später auf jeden Fall eingesackt.

Olphas 25 Platin-Gamer - - 62231 - 21. Juni 2022 - 20:12 #

Die Demo hat mir gut gefallen. Vor allem als ich das erste Mal in das Lager kam und da standen Petra und Dorothea und Hilda aka all meine Lieblinge rum! <3

Baumkuchen 18 Doppel-Voter - 9824 - 21. Juni 2022 - 20:25 #

Ich finde es ja schön, dass sich die Musou-Spiele inzwischen so gut entwickelt haben. Gleichzeitig kann ich dabei dann allerdings nicht mehr so gut entspannen, wie früher. Damals wurde halt der Level ausgewählt, Figur ausgewählt - Ab ging die Schnetzelei. Bis vor kurzem habe ich Dragon Quest Heroes 2 gespielt, aber das musste ich auch pausieren, weil es einfach ziemlich voll von Quests und Gesprächen ist, es eher offene Karten hat und nur zwischendurch ein paar kleine Story-Kampfkarten (die ich bis dahin aber dann nicht so spannend fand.) Aber bei "richtigen" Spielen gibt es dann aktuell eben wichtigere auf dem MoJ. Es ist einfach zu gut, Pech gehabt ;) Aber ich liebe Musous nach wie vor und werde auch dieses hier garantiert mal spielen. Schaut gut aus!

Sokar 20 Gold-Gamer - - 21744 - 21. Juni 2022 - 22:29 #

Ich finde interessant, das überall das Waffendreieck erwähnt wurde - dabei gabs das in Three Houses gar nicht, was für ein wenig an taktischer Tiefe gegenüber den anderen, von mir gespielten Teile nahm.
Ich hab noch nicht in die Demo reinschauen können, aber werde das noch tun. Ich mochte FE Warriors, das lies sich gut zwischendurch spielen. Aber artete irgendwann in richtig harten Grind aus.
Dass die Technik stabiler läuft ist gut, aber man sieht, welchen Preis sie zahlen mussten, die Details und Pop-Ins sind teils echt übel. Wenn eine halbe Armee gefühlt drei Meter vor einem erscheint, ist das kein gutes Zeichen.

AlexCartman 19 Megatalent - P - 19107 - 21. Juni 2022 - 23:40 #

Die Musou-Spiele geben mir nichts, aber das hier ist dann offensichtlich besser als erwartet. Noch offensichtlicher wird es allerdings Zeit für einen Switch-Nachfolger.

ds1979 18 Doppel-Voter - - 9090 - 22. Juni 2022 - 7:04 #

Frühestens 2024 kannst du mit einer neuen Konsole rechnen. Solange das Geschäft für Big N läuft, läuft es. Mit gerade 5 Jahren wäre es auch noch viel zu früh für eine neue Konsole, das weiß man als Nintendojünger doch.

Desotho 17 Shapeshifter - P - 7550 - 22. Juni 2022 - 8:03 #

Ja, Wii > WiiU waren 7 Jahre, WiiU > Switch 5 (und die WiiU war halt kein Erfolg).

Sokar 20 Gold-Gamer - - 21744 - 22. Juni 2022 - 8:42 #

Und man merkte der Switch zu Anfang (und eigentlich bis heute) von Software-Seite an, dass sie früher als geplant auf den Markt kam. Sie hat funktioniert, aber viele Komfort-Features fehlten.
Und da sich die Switch weiter wie geschnitten Brot verkauft, denke ich nicht, dass ein Nachfolger schon in den Startlöchern steht. Auch wegen Produktionsproblemen, Ressourcenknappheit und Logistikproblemen, die nicht einfach weg sind sondern uns wahrscheinlich noch ein paar Jahre begleiten werden.

Desotho 17 Shapeshifter - P - 7550 - 22. Juni 2022 - 17:09 #

Sie könnten Sie morgen angeblich releasen, in Wirklichkeit noch 5 Jahre heimlich Weiterentwickeln.
Die Verfügbarkeit wäre so gut wie bei der PS5 und keiner merkt was :)

AlexCartman 19 Megatalent - P - 19107 - 23. Juni 2022 - 20:07 #

Das ändert nichts daran, dass die Plattform entweder technisch ausgereizt ist oder die Entwickler sie nicht komplett beherrschen. Es kommen kaum noch aktuelle Spiele raus, die technisch sauber laufen.

Maverick 33 AAA-Veteran - - 801222 - 23. Juni 2022 - 9:26 #

Scheint ja ein gelungener Warriors Serien-Teil für die Switchler geworden zu sein.

TSH-Lightning 25 Platin-Gamer - - 56135 - 23. Juni 2022 - 13:28 #

Mal sehen, wenn es im Sale ist und ich Lust drauf habe, dann teste ich das Genre. Der Fanservice + RPG-Inhalte fixen mich da schon an.

ssj3rd 05 Spieler - 41 - 23. Juni 2022 - 15:27 #

Dann frage ich mal direkt, da ich nach Persona Strikers massiv geschädigt bin mit diesem Genre.

Wie ist der Grind wirklich?
Bei Strikers kam man schon nach ca 5 Stunden nicht mehr weiter und war unterlevelt wenn man nicht grinding betrieben hat…
habe es danach sehr sehr frustig wieder deinstalliert und verkauft, Frust vor allem deswegen weil ich die Story ja doch sehr geil fand aber grinding mich sehr derbe ankotzt…

Hagen Gehritz Redakteur - P - 102147 - 23. Juni 2022 - 23:47 #

Da fehlt mir der direkte Vergleich. Ich fand es wie im Test beschrieben angenehm wenig grindig - ich habe nicht alle Gefechte der Kampagne gespielt (aber den Großteil) und nur ein oder zwei Missionen für die S-Rang-Belohnung wiederholt. Wenn du alle drei Pfade sehen willst, können sich die anfänglichen identischen Abschnitte eventuell grindy anfühlen.

Phoncible 22 Motivator - - 31038 - 26. Juni 2022 - 14:15 #

Danke für den Test - ich hätte das Spiel sonst wahrscheinlich übersehen oder links liegen lassen.

Ich habe noch bisher noch kein "Warriors" Spiel gespielt (nur Zelda hatte mich in Versuchung geführt), aber nach Hagens Beschreibung habe ich eben die Demo von "Three Hopes" gespielt und bin total angefixt. Vollversion lädt gerade runter. "Three Houses" hat mich damals auch total in seinen Bann gezogen (wenn auch nicht so extrem wie Hagen), obwohl ich vorher auch noch nie einen Fire Emblem Titel gespielt hatte und auch sonst nicht so der Taktiker war. Allein die Charaktere und den visuellen Stil von "Three Houses" hier wiederzusehen, hat mich schon sehr glücklich gemacht und das Gameplay macht (bisher) einfach Spaß! Ich bin gespannt, wie's weiter geht.