Endzone  - A World Apart

Endzone - A World Apart Test+

Auferstanden aus Ruinen

Rüdiger Steidle / 22. März 2021 - 15:38 — vor 1 Jahr aktualisiert

Teaser

Das postapokalyptische Aufbauspiel Endzone macht euch zum Bürgermeister einer Pioniergemeinde, die sich gegen die Widrigkeiten einer atomar verseuchten Erde nach dem Fallout behaupten muss.
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!
Von den Gentlymad Studios mit Sitz in Wiesbaden ist mit Endzone - A World Apart ein Aufbauspiel erschienen, das mit kleinen Strategie- und Rollenspieleinlagen etwas frischen Wind in das Genre bringt und an Titel wie Banished, die Anno-Serie und vor allem Frostpunk erinnert.

Dabei bedient es sich aber eines eigenen Settings: Durch eine Reihe terroristischer Anschläge werden große Teile der Erde verstrahlt und im nuklearen Winter unbewohnbar. Nach über 150 Jahren in unterirdischen Bunkern kehren die Überlebenden zurück an die Oberfläche, um einen neuen Aufbruch in eine ungewisse Zukunft zu wagen.
 

Zivilisations-Reboot

Ihr übernehmt die Rolle des Anführers und Bürgermeisters der neuen Siedlung. Ausgestattet mit wenig mehr als einem kleinen Vorrat an eisernen Rationen, Wasser, Kleidung und Werkzeugen sollt ihr euer Feldlager zur blühenden Stadt ausbauen. Dafür müsst ihr allerhand Widrigkeiten überwinden: Sandstürme, Seuchen, marodierende Banden, Dürre, radioaktiven Fallout und vor allem den ständigen Mangel an Ressourcen. Endzone kennt davon eine ganze eine Menge. Das Aufbaustrategiespiel ist eher am komplexeren Ende des Genres angesiedelt, was schon das mit zwei bis vier Stunden überlange Tutorial demonstriert. In diesem bekommt ihr die Grundlagen des Wirtschaftssystems aber auch lobenswert ausführlich erläutert, was in späteren Partien sehr von Vorteil ist.

Für den Anfang benötigt eure Expedition, die je nach Szenario meist nur ein, zwei Dutzend Köpfe zählt, vor allem Baumaterial, Wohnraum und Nahrung. Holz findet ihr reichlich. Die Erde ist in den zurückliegenden Jahren überall wieder ergrünt. Andere Rohstoffe wie Plastik, Stoff oder Metall müsst ihr aber zunächst mühsam aus den überall verstreuten Überresten der vergangenen Zivilisation gewinnen. Wasser schöpft ihr aus Seen, wobei ihr darauf Acht geben müsst, keine verstrahlten Tümpel anzuzapfen, weil ihr vor allem anfangs wenig gegen die omnipräsente Radioaktivität ausrichten könnt. Möglichkeiten, euch gegen die Strahlung zu wehren, kriegt ihr erst später. Und weil Siedler auch essen müssen, solltet ihr schnell auf Nahrungssuche gehen. Ihr geht auf die Jagd, fangt Fische und bestellt die ersten Felder, auf denen ihr Getreide, Gemüse oder auch Obstbäume pflanzt – je nachdem, welches Saatgut eure Bewohner mitgebracht haben.
An Bauplatz mangelt es selten. Wichtig sind vor allem kurze Wege zwischen Behausungen, Arbeitsplätzen und Warenzentren.
 

Dienst ist Dienst

Doch so eine Siedlung will wohlüberlegt sein. Es genügt nicht, einfach ein paar Holzfällerhütten, Feldküchen oder Schmieden in die Landschaft zu zimmern, ihr müsst außerdem euren Schützlinge die jeweiligen Aufgaben zuweisen. Tatsächlich ist die Verteilung der Arbeitskräfte mindestens genauso wichtig wie die Gebäudeplanung. Weil Bevölkerungszahl und Anforderungen ständig schwanken, müsst ihr stets ein Auge auf den Dienstplan haben und im Bedarfsfall umverteilen. Droht etwa eine Trockenperiode, solltet ihr vorher noch schnell zusätzliche Wasserträger einteilen, um die Reserven rechtzeitig aufzufüllen. Gibt es radioaktiven Niederschlag, müssen eure Dekontaminierungsstationen Sonderschichten fahren.

Im freien Spiel suchen euch Katastrophen mit schöner Regelmäßigkeit heim, was genau euch trifft wird aber zufällig ausgewürfelt. Ahnlich wie die Desaster im Aufbau-Urvater Sim City also. In den zehn vorgefertigten Missionen müsst ihr zusätzlich diverse Aufgaben erfüllen. Beispielsweise sollt ihr im Level "Dunkle Zeiten" ein von einem Sandsturm in Mitleidenschaft gezogenes Dorf wiederaufbauen. Zehn Einsätze hört sich nicht besonders umfangreich an, aber abhängig davon, wie stark ihr die Zeit vorspulen lasst, werdet ihr selbst mit den weniger umfangreichen Szenarien einige Stunden verbringen. Im freien Spiel könnt ihr euch nahezu beliebig lange austoben, weil es immer irgendwas zu tun und zu optimieren gibt und eure Bürger euch mit stetig neuen Petitionen auf Trab halten. Je nach Schwierigkeitsgrad ist die Bevölkerung leicht oder weniger einfach zufriedenzustellen, es drohen häufiger oder seltener Heimsuchungen und die Umweltbedingungen gestalten sich mehr oder weniger lebensfeindlich.
Immer wieder gibt es radioaktiven Niederschlag, nachdem eure Arbeiter aufwendig die Umgebung dekontaminieren müssen.
 

Der Weg ist das Ziel

Beim Aufbau eurer Siedlung solltet ihr die Routenplanung keinesfalls vernachlässigen. Je weiter eure Schützlinge laufen müssen, um Essen zu fassen, Materialnachschub zu holen, zur Arbeit oder nach Hause zu gelangen, desto weniger Zeit verbringen sie im Job. Lobenswerterweise fällt die Wegfindung der KI-Einwohner sehr kompetent aus. Um die Produktivität anzukurbeln, müsst ihr also die Logistik optimieren und beispielsweise Warenlager, Verpflegungsstationen oder Wohngelegenheiten in unmittelbarer Nähe eurer Industrieviertel schaffen. Die Siedlungen von Endzone nehmen deshalb schon nach kurzer Zeit beeindruckende Ausmaße an. Natürlich sind auch immer wieder negative Wechselwirkungen zu beachten, beispielsweise dass eure Bürgerinnen und Bürger ungern neben stinkenden Bergwerken oder quietschenden Windrädern wohnen. Mit kleinen Zugeständnissen wie Gärten oder Sonderrationen könnt ihr sie aber wieder gnädig stimmen. Dann verzeihen sie euch vielleicht auch den einen oder anderen unbeliebten Erlass wie Geburtenkontrolle oder den Ausstoß von Alten.
Farbige Einblendungen zeigen sinnvolle Informationen an, hier beispielsweise den Wassergehalt des Bodens.
 

Die Zukunft im Blick

Wenn ihr in Endzone wirklich erfolgreich sein wollt, dann solltet ihr möglichst vorausschauend spielen. Jede Änderung am Arbeitsplan, jede Produktionsumstellung und jedes Bauvorhaben brauchen Zeit. Und viele Warenkreisläufe sind gleich mehrfach miteinander verwoben. Gehen beispielsweise eure Vorräte an Aktivkohle zur Neige, hat das zur Folge, dass eure Gasmaskenproduktion stockt. Was wiederum bedeutet, dass ihr Nahrung nicht mehr dekontaminieren könnt. Und dann habt ihr plötzlich lauter kranke Einwohner, Arbeitskräftemangel und weiter sinkenden Warenausstoß. Bricht irgendwo mal ein Produktionszweig vollständig zusammen, ist es schwer, der unweigerlich folgenden Abwärtsspirale zu entkommen – aber möglich.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Endzone ist die Forschung. Viele Einrichtungen, Produkte oder Upgrades müsst ihr erst freischalten, darunter etwa Stromerzeugung und Speicherung, Waffenherstellung oder auch den kompletten Bergbau-Zweig, ohne den ihr nur schwer an die wertvollen Jod-Tabletten kommt. Besonders ausladend ist der Technikbaum von Endzone zwar nicht, aber doch umfangreich und verzweigt genug, dass sich jede Partie etwas anders spielt. Auch weil ihr je nach Missionsziel unterschiedliche Prioritäten setzen müsst.
Anzeige
Viele wichtige Upgrades müsst ihr euch durch langwierige Forschungsarbeit freischalten.
euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 22. März 2021 - 15:43 #

Liest sich gut und scheint auch gut anzukommen. 250.000 verkaufte Einheiten sprechen eine deutliche Sprache.

StefanH 22 Motivator - - 37262 - 22. März 2021 - 16:32 #

Bei GOG ist das Spiel aktuell auch im Sale. Danke für den Test, den werde ich mir gleich aufmerksam durchlesen :)

Q-Bert 23 Langzeituser - - 40749 - 22. März 2021 - 16:42 #

Wieder ein toller, kompetenter Test!

Das Szenario klang so interessant, dass ich da schon am Releasetag sofort zuschlagen musste. Ich spiele Endzone nun seit ein paar Tagen, aber nie lange am Stück, weil das Game z.T. doch etwas einschläfernd ist. Um das Tutorial durchzuspielen, habe ich drei Anläufe benötigt und bin dabei tatsächlich auch einmal weggenickt... :] Das Tutorial erklärt vieles, aber an einigen Stellen musste ich dann doch heftig rätseln, was das Spiel eigentlich von mir will. Und das waren dann die spannenden Stellen! Der Rest ist mehrstündiges Abklicken vor vorgebenen Aktionen. Puhh, leicht macht es mir Endzone nicht, es zu mögen.

Das Gameplay im freien Spiel kommt mir bislang recht linear vor. Wenn man einmal weiß, wie man Gebäude platzieren sollte (und wo man Lücken lassen sollte, um später ein wichtiges Gebäude einzufügen), dann sehe ich trotz der Zufallsereignisse wenig Wiederspielwert.

Den Kritikpunkt, dass die Gebäude kaum zu unterscheiden sind, muss ich deutlich unterstreichen! Ich klicke mich ständig durch identisch aussehende Bauten, auf der Suche nach einer Jagdhütte, dem passenden Recycler oder Holzfäller, weil man ja auch ständig den "Wirkungskreis" anpassen muss (wenn z.B. in einem Bereich alle Bäume gefällt sind, muss man dem Spiel sagen, an welcher Stelle weiter gearbeitet werden soll - das konnte schon Age of Empire viel besser, weil automatisch!).

Unübersichtlich ist auch die Stromverkabelung. Man muss Strommasten einzeln platzieren in sehr engem Abstand und trotzdem passiert es mir immer wieder, dass Kabelwege irgendwo unterbrochen sind und ganze Stadtbereiche ohne Strom sind. Sehr viel Micromanagement nötig.

Zu meinen Siedlern baue ich null Beziehung auf (anders als z.B. bei RimWorld). Was auch daran liegt, dass die Zeit sehr schnell voran schreitet, ein Jahr dauert nur wenige Minuten, Leute sterben, neue werden geboren, da bleibt kaum Zeit für innige Beziehungen ^^.

Ein paar Logikfehler gibt es auch: Da trocknet ein See in einer Saison komplett aus, dann regnet es 1x und schon schwimmen wieder Fische im Teich. Wo kommen die her?

Die Radioaktivität wirkt nie bedrohlich, nur lästig. Bei Frostpunk kämpft man gegen die eisige Kälte und das Spiel macht das hautnah "erlebbar", aber Endzone verschenkt das Szenario imho komplett. Hier ein paar Schaals, da ne MNS-Maske, schon sind die Siedler geschützt. Plastikzelte über den Feldern schützen vor Fallout ... das ist alles viel zu einfach. Frostpunk hat mich sehr viel mehr gepackt, aber Endzone lässt mich ziemlich kalt.

Mein persönliches Fazit fällt daher bislang wenig positiv aus und ich würde 2 Punkte von Rüdigers Note abziehen.

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - P - 14075 - 22. März 2021 - 18:39 #

Huhu! Danke fürs Feedback. Also langweilig wurde mir selten, weil es, wie im Test beschrieben, eigentlich immer etwas zu tun gibt. Wenn man doch mal Wartezeit überbrücken muss, ist die Zeitbeschleunigung auf der höchsten Stufe ganz hilfreich. Ich gebe aber zu, dass ich nach etwa 20 Stunden Spielzeit (Tutorial, zwei Szenarien halb und ein freies Spiel fast ganz "durchgespielt") auch bemerkt habe, dass sich manches wiederholt.

Die meisten Gebäude zeigen an, wenn die Produktion stockt, darunter meiner Erinnerung nach auch die Holzfällerhütten, aber ein paar Hinweise mehr hätten sicher nicht geschadet. Gerade wenn die Dörfer zu Städten wachsen, artet die regelmäßige Kontrolle etwas in Arbeit aus.

Die Stromverteilung fand ich weniger mühsam, dafür gibt es ein hilfreiches Overlay.

Dass die Bewohner keine Persönlichkeit zeigen, stimmt. Da hätte man etwas mehr herausholen können. Dann wiederum kann man bei dem Spieltempo und bei der Bevölkerungszahl (300-500 können es schon werden) wohl kaum Beziehungen zu den Bürgern aufbauen.

Und die Fische ... na, das sind eben Gelbbäuchige Schlammwurpfler, die sich bei Trockenheit einbuddeln und Sommerschlaf halten, um bei einsetzendem Regen wieder putzmunter weiter zu paddeln. (Außerdem gibt es, glaube ich, es eine gewisse Verzögerung, bis die Teiche wieder voll sind. Ähnlich wie bei den Kräutern und Pilzen, die nach Dürren auch erst mal wieder wachsen müssen.)

Radioaktivität kann schon bedrohlich werden, wenn sie weit genug verbreitet ist. Das Dekontaminieren dauert seine Zeit und ist ressourcenintensiv. Wenn erst mal die Nahrungsvorräte strahlen, ist schnell Schluss mit Lustig. Die Schutzmaßnahmen muss man auch erst mal alle freischalten.

Man sollte nicht vergessen, dass Endzone ein Midprice-Titel ist. Regulär 24 Euro, bis zum 25.03. noch für 16 Steine zu haben. Da kann man mit der Bewertung etwas gnädiger sein. Ich habe zwischen 7.5 und 8.0 geschwankt - 6 Punkte wären mir dann doch zu wenig.

Q-Bert 23 Langzeituser - - 40749 - 22. März 2021 - 19:04 #

Deine Note ist ja d'accord mit den Testern anderer Magazine. Nur mich persönlich hat's halt bisher nicht so gepackt. Das muss nicht zwingend am Spiel liegen, sondern eventuell auch an mir. ^^

Gelbbäuchige Schlammwurpfler. Sehr schön! :-D

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 74524 - 22. März 2021 - 23:17 #

Persönliche Meinung: Der Preis sollte keine Rolle spielen.

Beim Schwanken dann ist es aber denke ich ok. Und ganz ehrlich, auch, dass es ein deutsches Studio ist finde ich dann, wenn man schon den Preis heranzieht, positiv. Also gleicu zwei Gründe pro 8.0 ;)

euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 23. März 2021 - 7:53 #

Grundsätzliche Zustimmung was die Berücksichtigung des Preises betrifft. Wobei er für mich persönlich tatsächlich dann aber doch auch ein Wertungskriterium für den Kauf ist: Bei einem Preis von 16 Euro bin ich eher geneigt, einem Spiel eine Chance zu geben und auch den ein oder anderen "Fehler" zu verzeihen, als das bei einem Spiel für 60-70 Euro der Fall ist.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 74524 - 23. März 2021 - 9:08 #

Ja, so sehe ich das auch. Einem 7.0 Spiel für 16 Euro gebe ich eher eine Chance als einem 7.0 Spiel für 60 Euro (letzteres wäre mir eh zu teuer, aber theoretisch).

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71945 - 23. März 2021 - 9:46 #

Da bin ich bei euch. Dann ist es also aus meienr Siht eher ein 7.5-Spiel, was sich auch mit den anderen Wertungen im Testvergleich deckt. Das kann für den Preis aber absolut lohnenswert sein, wenn einen das Szenario und Spielprinzip interessieren. Was bei mir der Fall ist. :-)

DerBesserwisser 17 Shapeshifter - P - 6487 - 22. März 2021 - 18:41 #

Oh, danke. Ich schleiche schon seit dem E/A um das Spiel, dann bleibt es erstmal noch auf der Wunschliste.

Zup 15 Kenner - P - 2756 - 22. März 2021 - 16:46 #

Danke für den Test! Ich hatte schon für ein paar Folgen bei Writing Bull reingeschaut und fand das Szenario des Spiels durchaus interessant.

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 37611 - 22. März 2021 - 16:48 #

Ich hatte noch nie von dem Spiel gehört, es jetzt aber bei Gog (mit 35% Rabatt, nutzt den Partnerlink) eingetütet. Ideales Spiel für meine Frau.

Christoph 18 Doppel-Voter - P - 9966 - 22. März 2021 - 18:10 #

Liest sich gut, sieht aber echt ziemlich trist aus, und noch baue ich lieber die Koloniestädtchen bei Port Royale auf. Das ist ein typisches Später-im-Schlussverkauf-Spiel für mich.

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2514 - 22. März 2021 - 18:13 #

Für mich klingt das alles gut genug, um dem Titel eine Chance zu geben!
Wenn auch nicht sofort, so kommt der Titel dennoch auf meine persönliche Merkliste.
Schöner Test, Danke dafür!

The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6899 - 22. März 2021 - 18:18 #

150 Jahre im Bunker überlebt....

Harry67 20 Gold-Gamer - - 21985 - 22. März 2021 - 18:28 #

Haben wahrscheinlich regelmäßig mit den Enkeln WiSims gespielt, damit die später mal wissen, wie es draußen läuft.

The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6899 - 22. März 2021 - 20:51 #

Hoffentlich CK3

Harry67 20 Gold-Gamer - - 21985 - 22. März 2021 - 18:23 #

Danke für den schönen Test! Gentlymad scheinen sich zu steigern. Faszinieren tut mich da allerdings noch nicht sehr viel. Da ist einfach zu viel charmantere Konkurrenz unterwegs.

SupArai 24 Trolljäger - P - 50710 - 22. März 2021 - 22:29 #

Welche Titel kommen dir da in den Sinn?

Harry67 20 Gold-Gamer - - 21985 - 23. März 2021 - 0:08 #

Auch wenn es erstmal völlig banal klingen mag: Ein Planet Zoo hat mich sofort, und im Zweifelsfall würde ich lieber eine Runde Anno oder Tropico spielen.

Wenn schon so ein Fallout Thema, dann würde ich da eine gehörige Portion makabrer unterhaltsamer Finsterheiten erwarten wollen.

SupArai 24 Trolljäger - P - 50710 - 23. März 2021 - 9:08 #

Ok, danke für die Antwort.

Ich habe Endzone schon seit dem EA-Preview hier auf der Wunschliste und dazu auch das ein oder andere Mal dem Writing Bull beim Spielen zugeschaut. Das Szenario finde ich spannend, schmutzig und problembeladen (Frostpunk mag ich sehr).

Die Tage habe ich ein paar Stunden Anno 1701 History Collection gespielt und dabei überhaupt keinen Spaß gehabt. Ich zweifele deshalb, ob ich wirklich ein neues Aufbauspiel brauche - in den Tiefen meiner Steam-Bibliothek schlummern auch noch Two Point Hospital und Surviving Mars.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 21985 - 23. März 2021 - 12:40 #

Bei Anno bin ich ja noch nicht mal Mainstream. Von allen Teilen gefällt mir bisher Anno 2205 am Besten.
Schätze, mir geht's eher weniger ums Survival, sondern eher um problembefreites Tüfteln ;)

Maestro84 19 Megatalent - - 16051 - 22. März 2021 - 18:50 #

Yeah, ein weiterer Rüdi. Das passt ja zu meinem Rewatch alter RSGS-Folgen und Testvideos der späten 90er. :D

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 23157 - 22. März 2021 - 19:01 #

Habe mir die Endzone - A World Apart | Save the World Edition gekauft und nicht bereut. Sollte nur mal wieder Zeit finden es zu spielen.

"Ihr habt die Welt von Endzone zum Leben erweckt, indem ihr dem Spiel treu wart und immer weiterspielt. Gemeinsam habt ihr mehr als 40.000 Bäume gepflanzt und über 3,5 Millionen Stunden gespielt."

Jamison Wolf 19 Megatalent - P - 13312 - 22. März 2021 - 19:36 #

Habs auf meiner Wunschliste und schiebs immer weiter nach Hinten, vor kurzem war ich dann fast soweit auf "Kaufen" zu klicken, nahm dann aber "Ashen" mit.

Jetzt schreibt der Rüdiger so gut darüber, nu geht das überlegen wieder los... Kaufen, nicht kaufen? Ach verdammt.

Und nächste Woche steht "Evil Genius 2" an - bis dahin krieg ich doch keinen ordentlichen Fuss da auf den Boden... but.... ahhh!

Thanks für den Test.

Jamison Wolf 19 Megatalent - P - 13312 - 22. März 2021 - 23:03 #

Nu hab ich in ner Spontanaktion dann doch mal zugeschlagen... Well, war dann aber doch nix für mich.

Das Tutorial war jetzt gar ned verkehrt, aber ich hab eigentlich Konstant nur auf "SpeedUp" geklickt. Weil weder das zuschauen war sehr anheimelnd noch das Warte auf die der seeehr, seeehr langsamen Bevölkerung.

Das alles Graun in Braun ist und das ganze für mich keinen Charme hatte ... nunja, kann ja ned immer klappen.

Werdegang: Installiert, 35 Min gespielt. De-Install. Refund.

Dann werd ich wohl doch Frostpunk wieder ausbuddeln, wenn mich wieder das Managen packt.

Lencer 18 Doppel-Voter - P - 10151 - 22. März 2021 - 20:08 #

Test und aktueller Sale-Preis von 15€ passen. Liegt bereits auf dem Pile.

Faerwynn 19 Megatalent - P - 16359 - 22. März 2021 - 20:10 #

Irgendwie muss ich gerade an Burntime denken :)

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 74524 - 22. März 2021 - 23:14 #

Das war ein starkes und bockschweres Spiel.

Danywilde 30 Pro-Gamer - - 133327 - 23. März 2021 - 0:22 #

Das war damals ein der letzten Amigaspiele, die ich noch gespielt habe. Ich habe es leider nie durchgespielt, es war schon eins der schwereren Spiele, hatte aber eine wirklich tolle Atmosphäre.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 74524 - 23. März 2021 - 9:09 #

Genau, die Atmosphäre war super. Durchgespielt habe ich es leider auch nie. Müsste ich mal mit einem Guide.

TheRaffer 22 Motivator - - 34446 - 23. März 2021 - 14:02 #

Oh, Burntime. Leider waremeine Geduld damals ausgeprägt genug, um mich da wirklich einzufuchsen. Interessiert hat mich die Thematik damals schon :)

Necromanus 19 Megatalent - - 17399 - 22. März 2021 - 20:52 #

Schöner Test. Das Spiel muss ich mir mal näher ansehen...

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 21238 - 22. März 2021 - 21:21 #

Komme nicht aus der DDR, finde die DDR Hymne aber wunderschön, für mich eine der schönsten Hymnen. Hätte die aktuelle deutsche Hymne ersetzen können.

Sollte das eine Anspielung gewesen sein...

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - P - 14075 - 22. März 2021 - 21:25 #

Fun Fact: Die Texte passen jeweils auch zur anderen Melodie. "Auferstanden ..." funktioniert mit dem Deutschlandlied und anders herum. :-)

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 21238 - 22. März 2021 - 21:26 #

oh, das wusste ich nicht. Nette Info, danke. :)

rofen 15 Kenner - P - 2818 - 23. März 2021 - 19:05 #

Ich finde die Hymne der DDR auch schöner. Wurde ja auch gelegentlich gespielt, z.B. als Herzog in Afrika war. :-D

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 74524 - 22. März 2021 - 23:15 #

Hat jemand einen aktuellen Vergleich zu Surviving the Aftermath?

Triton 18 Doppel-Voter - - 11145 - 22. März 2021 - 23:27 #

Habe es mir gleiche zugelegt als es in den EA kam, hatte da schon viel Spaß mit dem Spiel. Denke ich müsste es wieder mal installieren um mir den jetzigen Stand anzuschauen, hat sich ja einiges geändert.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71945 - 22. März 2021 - 23:45 #

Das klingt doch wirklich gut! Und dann kommt es auch noch aus dem schönsten aller Bundesländer. ;-)
Wishlisted!

Arno Nühm 18 Doppel-Voter - 9277 - 23. März 2021 - 8:28 #

Danke für das schöne Testvideo & den Test. Habe es mir gestern Abend gekauft und bereits einige Stunden investiert. Macht wirklich Spaß und ist mal ein anderes Setting als die ganzen historischen Annos. Quasi ein Anno im Fallout Setting. Sehr schön :-)
Und für rd. 16 EUR kann man echt nicht Meckern. Der Preis passt und das Spiel macht Spaß.

zombi 18 Doppel-Voter - 11234 - 23. März 2021 - 12:48 #

Ganz gutes Spiel, nur die Plünderer würd ich ausstellen solange das nicht gefixt ist. Die zerstören die halbe Basis egal wie viele Verteidigung ihr habt....

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - P - 14075 - 23. März 2021 - 13:27 #

Jain. Wenn man weiß, aus welcher Richtung die Banden anrücken, kann man durch geballte Konzentration von Wachtürmen an der Stelle einen Angriff durchaus zurückschlagen. Das Problem ist, dass man das eben gerade nicht weiß ...

TheRaffer 22 Motivator - - 34446 - 23. März 2021 - 14:04 #

Hmmm...sehr interessantes Setting. :)
Aber:
Wie stark ist die Mangelverwaltung? Setzt das Spiel da auf Frust (wie Frostpunk) oder sind das einzelne Ereignisse, die mal vorkommen? Gibt es Schwierigkeitsgrade für den entspannten Neubesiedler? :)

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - P - 14075 - 23. März 2021 - 14:47 #

Es gibt drei Basisschwierigkeitsgrade, es lassen sich in den Einstellungen aber detaillierte Anpassungen für fast jeden relevanten Bereich vornehmen. Wer mag, kann bestimmte Beschränkungen oder Risiken komplett abschalten.

Mangel herrscht anfangs praktisch permanent, vor allem findet man zu wenig Personal, um alle verfügbaren Stellen zu besetzen. Später entspannt sich die Lage etwas, weil die Vorräte wachsen und man auf mehr Arbeiterinnen und Arbeiter zurückgreifen kann. Allerdings kann die Situation auch wieder kippen, wenn etwa sich verändernde Umweltbedingungen oder Anforderungen starken Einfluss auf bestimmte Wirtschaftsbereiche ausüben.

Frustrierend fand ich Endzone selten, etwas mühsam manchmal schon. Wenn man gerade erst eine Pandemie überwunden hat und gleich die nächste Seuche ausbricht, kann das etwas demotivierend sein. (Die Katastrophen treffen meistens zufällig, man kann also nicht wirklich Ursachenforschung betreiben.)

TheRaffer 22 Motivator - - 34446 - 23. März 2021 - 15:50 #

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Das Spiel könnte mir echt gefallen :)

rofen 15 Kenner - P - 2818 - 23. März 2021 - 16:05 #

2 bis 4 Stunden Tutorial ... Das wäre doch mal ein Kandidat für ein "Die ersten 10 Stunden des Kritikers". ;-) Mal sehen wer sich da die Uncut Version ansieht. :-D

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - P - 14075 - 23. März 2021 - 17:45 #

Geständnis: Ich hab sogar fast fünf gebraucht. Ich habe allerdings auch abseits der Vorgaben viel experimentiert.

RoT 20 Gold-Gamer - P - 21218 - 23. März 2021 - 22:51 #

Danke für den Test :)

Alain 21 AAA-Gamer - P - 29761 - 24. März 2021 - 11:51 #

Uuuuuh... Hab erst vor kurzem mal mit meinem ersten Anno (1800) angefangen und da finde ich dieses Szenario schon interessanter. Und schon Anno macht Spaß.
Andererseits habe ich ja auch noch Frostpunk nicht wirklich gezockt...