Ender Lilies - Quietus of the Knights Test+

Nicht nur schön anzuschauen

Hagen Gehritz / 23. Juni 2021 - 21:22 — vor 11 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PCPS4PS5SwitchXOneXbox X
2D-Actionadventure
Live Wire
21.01.2021
Link

Teaser

Das japanische Studio Live Wire punktet mit einem handgezeichnetem Grafikstil und düster-melancholischer Stimmung mit Souls-Flair. Doch nicht nur bei der Aufmachung weiß das Metroidvania zu gefallen.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Mit Ender Lilies - Quietus of the Knight bringen der japanische Entwickler Live Wire und Publisher Binary Haze Interactive ein Metroidvania auf den Markt, das mit einigen Besonderheiten aus der Flut an Titeln in dem Genre herausstechen will.

Zum einen wäre der Grafikstil zu nennen: Ender Lilies setzt auf einen handgezeichneten Look, der bei geringen Hardwareanforderungen sehr detaillierte Umgebungen auf den Bildschirm zaubert. Euer Abenteuer führt euch unter anderem durch verregnete Wälder, von Kerzenschein beleuchtete Katakomben und verwüstete Dörfer. Dabei trägt ein sehr prägnanter Soundtrack der japanischen Gruppe Mili stark zur düsteren wie melancholischen Stimmung bei.

Auch wenn eure Spielfigur ein kleines Mädchen ist, geht es in der Story ebenfalls finster zu. Die kleine Lily wird vom mysteriösen Geist eines schwarzen Ritters geweckt und findet sich ohne Erinnerungen im Fantasy-Reich Endland wieder. Durch einen verfluchten Regen haben sich alle Bewohner des Landes in Monster verwandelt, die sogenannten Unreinen. Lily ist die letzte Priesterin mit der Macht, die leidenden Seelen von der Unreinheit zu erlösen. Also zieht sie mit für sie kämpfenden Geistern los, um dem Land Erlösung zu bringen und ihre Erinnerungen zurück zu erlangen.

Als ich die Early-Access-Fassung von Ender Lilies in der Viertelstunde vorgestellt habe, zeigte der Titel schon einiges Potential, war allerdings auch noch etwas ungeschliffen. Wie schlägt sich nun die frisch erschienene Vollversion im Test? Um das heraus zu finden, habe ich mich mit einem neuen Spielstand in die PC-Version gestürzt. Ebenfalls bereits erschienen ist die Fassung für Nintendo Switch. Ebenfalls bald erscheint die Xbox-One-Version. Im 3. Quartal 2021 soll die PS4-Fassung folgen.
Der handgezeichnete Look von Ender Lilies gehört zu den großen Stärken des Metroidvanias.
 

Geisterkrieger

Ihr startet das Spiel nur mit dem Geist des Ritters, mit dem ihr Nahkampfangriffe ausführen könnt. Durch das Besiegen und Erlösen starker Gegner (sprich Bosse und Minibosse) erhaltet ihr neue Geister. An den fair verteilten Speicherpunkten könnt ihr eure ausgerüsteten Geister ändern. Maximal zwei Sets zu je drei Geistern könnt ihr gleichzeitig anlegen. Die ermöglichen euch diverse Angriffe, von automatisch abgefeuerten Magie-Geschossen über paralysierendes Streufeuer bis hin zu heftigen Keulenhieben, die besonders schnell die Ausdauer der Feinde reduzieren und sie schutzlos zurücklassen.

Die Bandbreite bietet diverse Möglichkeiten, die Kämpfe anzugehen. Die meisten Geister haben jedoch eine limitierte Zahl an Einsätzen samt Cooldown und müssen an Checkpoints aufgeladen werden. Doch durch Rasten werden auch die Feinde in der Welt respawnt. Die limitierten Manöver dienen also als Ergänzung zu den unlimitierten Angriffen, wie den Hieben des schwarzen Ritters. Dazu findet ihr überall in der Welt verborgene Ressourcen, mit denen ihr eure Geister weiter verstärkt. Daneben warten Relikte auf euch, die etwa die Anzahl an Geistereinsätzen oder euer Schwimmtempo erhöhen. Die belegen jedoch eine begrenzte Zahl an Slots, die sich durch Aufsammeln wieder anderer Beute erhöht.

Auch eure auf drei Einsätze limitierte Heilmagie, die einige Zeit braucht und zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden muss, wird durch bestimmtes Loot verbessert. Die Steuerung bleibt dabei übersichtlich, ihr müsst zwar für dauerhaft für Lily freigeschaltete Spezialmanöver wie die Stampfattacke gleichzeitig nach unten und einen Angriff drücken. Kombo-Befehle wie eine Vierteldrehung des Sticks gefolgt vom Tastendruck wie in Bloodstained - Ritual of the Night gibt es jedoch nicht.
 
Der Endkampf jedes Gebiets umfasst stets mehrere Phasen und ihr müsst das Moveset des Feindes lernen, da Lily nicht viele Schläge aushält. Bei so mancher Attacke reicht schon ein Treffer und fast der ganze Lebensbalken ist dahin.
 

Tödliche Fantasy-Welt

Auch wenn die Hintergründe immer wieder meinen Blick auf sich gezogen haben, so musste meine Aufmerksamkeit vor allem den überall lauernden Feinden gelten. Die zu besiegen, bringt euch Unreinheit, die exakt wie Erfahrungspunkte funktioniert: Erreicht ihr einen Schwellenwert, steigt Lily in der Stufe auf. Sterbt ihr, bleibt keine Ressource am Ort eures Ablebens zurück, die ihr wieder einsammeln müsst. So ist Ender Lilies eher klassisches Metroidvania als ein 2D-Soulslike. Doch wie bei einem Soulslike solltet ihr auch bei Standardfeinden einen gesunden Respekt bewahren. Die Bosse leben ebenfalls in ihrer Wirkung davon, dass ihr euch auf deren Moveset einstellt, damit ihr das Ende des Kampfes erlebt.

Die ersten Obermotze sind noch vergleichsweise harmlos. Bei späteren gilt es, Geduld zu beweisen und in mehreren Anläufen mit möglichst viel Energie bis zur letzten Kampfphase zu kommen, in der eure Widersacher erst die richtigen Geschütze auffahren. Auch bei Bossen, mit denen ich erst zu kämpfen hatte, gelang es mir mit Einprägung der Manöver vergleichsweise leicht, mit viel Leben in die letzte Phase zu starten (wobei das Repertoire meines Hassgegners aus der Viertelstunde mir nun schon bekannt war). Da hat mich ein Blasphemous deutlich mehr Versuche gekostet, obwohl in Ender Lilies beschworene Geister schonmal während ihrer Angriffsanimation den Blick auf den Feind verdecken.

Das Läutern der Bosse verleiht euch meist neben einem neuen Angriff auch eine Fähigkeit, wie den Doppelsprung oder bereits erwähnte Stampfattacke, mit der sich bestimmte Barrieren zerstören lassen. Dann schlagt ihr euch in typischer Metroidvania-Tradition zu früheren Orten zurück, wo ihr nun besagte Barrieren einreißt und neue Wege öffnet. Durch die Vielzahl an Geheimnissen lohnt es sich daher, die schöne Kulisse genau in Augenschein zu nehmen. Ihr könnt euch jederzeit zum letzten Speicherpunkt teleportieren und per Schnellreise andere Ruhepunkte anspringen, was das Backtracking sehr komfortabel gestaltet. Allerdings ist die Karte der Welt sehr grob. Auch wenn mir alle noch nicht betretenen Ausgänge in einem Raum angezeigt werden und Räume, in denen alle Items gefunden wurden, farblich markiert werden, habe ich doch öfter mehr als einen Versuch gebraucht, um einen ganz bestimmten Raum wieder zu finden – obwohl ich selten Orientierungsprobleme in Spielen habe.
Besiegt ihr Bosse, erhaltet ihr einen Einblick in ihre Erinnerungen in Form von Standbild-Zwischensequenzen.


Bezaubernde Melancholie

Habt ihr einen Boss geläutert, erhaltet ihr auch Einblick in seine Vergangenheit. Solche Zwischensequenzen, die meist aus Text, Musik und einem Standbild bestehen, geben euch Aufschluss über das Schicksal des Bosses, bevor er als Monster seinen Verstand verlor. Zusammen mit Text-Monologen vom Geist des schwarzen Ritters und vielen verstreuten Dokumenten setzt sich die fragmentierte, aber nicht zu nebulöse Geschichte des Reiches zusammen. Die Atmosphäre gefiel mir durchweg sehr gut. Die Geschichte konnte mein Interesse halten, aber so ganz zündeten die emotionalen Momente der Story nicht, da doch alles in (Erinnerungs-)Monologen und Dokumenten geschildert wird und Lily nie direkt auf andere Personen trifft – so entsteht bei mir eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen.

Wer die Early-Access-Fassung gespielt hat und ähnlich wie ich die Steuerung darin noch als hakelig empfand, den kann ich beruhigen. Die Bedienung in der Vollversion ist nun deutlich präziser und hat mir keine Probleme bereitet. Sowohl mit Controller als auch mit Maus und Tastatur sind alle Tasten frei belegbar. Zum Glück, denn die Standard-Tastaturbelegung ist nicht zu gebrauchen, allein schon da nach QWERTY-Layout eine Angriffs-Taste auf Z liegt. Ihr könnt am PC sowohl die Menüs mit der Maus bedienen, als auch Aktionen den Maustasten zuweisen.

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)

 
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Meinung: Hagen Gehritz

Ender Lilies - Quietus of the Knights ist ein besonderes audiovisuelles Erlebnis. Immer wieder saß ich mit einem „Boah“ auf den Lippen vor Lilys Abenteuer und beugte mich vor, um die schönen Hintergründe noch genauer anzusehen. Dass der Stil gerade bei weiblichen Figuren einen stärkeren Anime-Einschlag hat und die Heldin ein kleines Mädchen ist, wird manchem nicht schmecken, doch ich finde an der Grafik nichts zu meckern. Lediglich sei erwähnt, dass es zwar auch verschneite Felder und verzauberte Wälder gibt, viele Areale aber unterirdische Verließe oder Ruinen sind und sich dahingehend ähneln. Neben den Schauwerten heben die melancholische Atmosphäre und der ungewöhnliche Soundtrack Ender Lilies von der Konkurrenz ab.

Spielerisch hat Ender Lilies da schon eher einzelne Schwächen: So sind die Hüpfpassagen "nur" guter Standard ohne besondere Ideen. Auch könnte die Gegnervarianz noch größer sein und das Design der Feinde ist trotz des schönen Stils nicht so kreativ wie in Blasphemous mit seiner Wagenladung an abgefahrenen Feinden.

Doch Ender Lilies ist alles andere als ein Grafikblender: Es gibt jede Menge Geheimnisse, ein weites Repertoire an Moves und Charakterverbesserungen und sehr spaßige Bosskämpfe. Die ganze Stimmung erinnert an Dark Souls und tatsächlich gibt es einige Schwierigkeitsspitzen. Wenn ihr nach einer langen Sprungpassage voller Feinde in einem senkrechten Schacht abstürzt und wieder ganz von vorne anfangt oder ein Fehler in der letzten Bossphase direkt tödlich endet, kann das auf die Nerven gehen. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch insgesamt herausfordernd, aber nicht gnadenlos. Für mich war nie Endstation im Tal der Tränen, vielmehr habe ich mich immer mit Spaß direkt wieder ins Gefecht gestürzt.
ENDER LILIES PC
Einstieg/Bedienung
  • Übersichtliche Steuerung
  • Präzise Bedienung
  • Frei belegbare Tasten
  • Tutorials jederzeit nachlesbar
  • Standard-Tastenbelegung auf Tastatur nicht zu gebrauchen
Spieltiefe/Balance
  • Rund 12 bis 15 Stunden Spielzeit
  • Große Bandbreite an ausrüstbaren Angriffen
  • Sehr spaßige Bosskämpfe
  • Lohnende Erkundung mit zahlreichen Geheimnissen und alternativen Enden
  • Charakterentwicklung durch Aufrüstung der Angriffe und anlegen von Relikten für Boni
  • Dark-Fantasy-Geschichte mit dichter melancholischer Atmosphäre
  • Manchmal zehren fiese Sprungpassagen und One-Hit-Kills durch Bosse an den Nerven
  • Variantenreichtum an Gegnern und Umgebungen könnte größer sein
  • Mehr Details auf der Spielkarte würden Orientierung erleichtern
  • Hüpfpassagen im Vergleich zum Kampfsystem recht platt
Grafik/Technik
  • Schön anzusehende, handgezeichnete Grafik
  • Detaillierte, stimmungsvolle Kulissen
  • Überwiegend tolle Animationen
  • Niedrige Hardware-Anforderungen
  • Animationen der eigenen Attacken können Blick auf Gegner versperren
Sound/Sprache
  • Sehr stimmiger, ungewöhnlicher Soundtrack
  • Ordentliche Effekte und Naturgeräusche
  • Gute deutsche Textübersetzung
  • Keinerlei Sprachausgabe
Multiplayer
Nicht vorhanden
8.0
Userwertung8.5
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Minimum: Win 7, Dual Core mit 2 Ghz, GPU mit 1 GB RAM, 2 GB Arbeitsspeicher, 2 GB HDD
Maximum: Win 10, Quad Core mit 2,5 Ghz, GPU mit 2 GB RAM, 4 GB Arbeitsspeicher, 2 GB HDD
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Hagen Gehritz 23. Juni 2021 - 21:22 — vor 11 Wochen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 71325 - 23. Juni 2021 - 21:23 #

Viel Spaß mit dem Test!

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 26744 - 23. Juni 2021 - 21:34 #

Habe es doch schon gestern auf der Switch gekauft (läuft super flüssig) und es ist wirklich super atmosphärisch.

Metroidvanias haben bei mir ja eh immer etwas leichteres Spiel, aber die 25€ habe ich sehr gern ausgegeben. Ich finde es wirklich gut, dass es nicht so sackschwer und bestrafen ist wie Blasphemous, so kann ich auch mal zur Entspannung spielen ;)

AlexCartman 19 Megatalent - P - 17556 - 24. Juni 2021 - 20:11 #

Dann hoffe ich mal auf eine Modulfassung. :)

Specter 18 Doppel-Voter - P - 11157 - 23. Juni 2021 - 21:43 #

Sehr schön: Neues Metroidvania-Futter, bevor mit Metroid Dread demnächst endlich wieder ein Vertreter des Originals an den Start geht.

StefanH 21 Motivator - - 25654 - 23. Juni 2021 - 22:16 #

Das sieht ja richtig gut aus! Ich denke, das werde ich mir auf der Switch mal gönnen :)

Noodles 24 Trolljäger - P - 65898 - 23. Juni 2021 - 23:47 #

Sieht gut aus und werd ich wohl irgendwann mal spielen. Aber ich hab noch einige Metroidvanias auf meinem PoS, darum eilt das nicht. ;)

Und nachdem ich Hagen beim Days-Gone-PC-Test noch kritisiert hab, will ich ihn jetzt dafür loben, dass er auf Maus und Tastatur eingegangen ist. :)

Hagen Gehritz Redakteur - P - 71325 - 24. Juni 2021 - 10:36 #

In meinem Alter ist man ja noch lernfähig. ;-]

JensJuchzer 20 Gold-Gamer - P - 24443 - 23. Juni 2021 - 23:52 #

Ist nicht meins, auch die Grafik begeistert mich nicht so wirklich. ABer so ist das halt

Micha 17 Shapeshifter - P - 8284 - 24. Juni 2021 - 1:03 #

Danke für den Test und die Videoeindrücke! Das Spiel fand ich schon in der angespielten Viertelstunde interessant. Jetzt wird es auf alle Fälle auch mal selbst gespielt.

CaptainKidd 22 AAA-Gamer - P - 32619 - 24. Juni 2021 - 6:48 #

Schöner Test, aber nix für mich ;-)
Aber wer macht denn da die Preise? Das Spiel kostet 25 Euro und der Soundtrack 16? Völlig unverhältnismäßig!

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2124 - 24. Juni 2021 - 11:13 #

Über die Preise hab ich mich auch sehr gewundert.

Ich finde es schon allgemein nicht angemessen, wenn der Soundtrack zu Filmen und Spielen nochmal extra kommerziell vermarktet wird. Ich bin der Meinung, mit dem Film oder Spiel habe ich die Musik ja wohl bereits gekauft. Sollte eigentlich standardmäßig mindestens als MP3 mit dabei sein oder auf der BluRay liegen, finde ich. Schließlich ist die Musik ausschließlich für das zu Grunde liegende Medium entwickelt worden, der oder die Künstler verdienen daran also bereits. Aber die Gier kennt ja keine Grenzen.

Und bei Ender Lilies ist es wirklich richtig extrem, wenn der Soundtrack fast so viel wie das eigentliche Spiel kostet...

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 26744 - 24. Juni 2021 - 11:42 #

idR wird der Soundtrack zum Film/Spiel aber so lizensiert, dass er nur mit/innerhalb des Spiels/Films vermarktet werden darf. Auch wenn ein Komponist originale Musik zu einem Spiel beisteuert, so verliert er nicht automatisch alle Rechte an den Publisher. Siehe z.B. bei Guild Wars 2 und Jeremy Soule.

Aber 16€ sind schon etwas happig - da bekomme ich ja ein ganzen Maxi-Album für. Könnte man denken, es sind immerhin 50 Stücke von 2 bis 3 Minuten. Es ist eine japanische Indie-Band, die ich schon von verschiedenen OP/ED einiger Anime und Deemo (Rythmusspiel) kenne. Ich werde mal intensiver bei Spotify reinhören und dann ggf kaufen.

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2124 - 24. Juni 2021 - 13:03 #

Danke für den Beitrag - da hast du natürlich Recht bei der Lizensierung!
Ich finde meine Meinung trotzdem legitim, aber auf der anderen Seite ist es auch nur zu verständlich, dass die Komponisten nicht alle Rechte ihrer Werke an den Auftraggeber abtreten...

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2124 - 24. Juni 2021 - 11:12 #

Klasse, dass es genau an den richtigen Stellen verbessert wurde (grafische Hintergründe, Steuerung).
Ebenso gefällt mir der offenbar nicht zu hohe Schwierigkeitsgrad.
Vor allem aber gefällt mir die Stimmung viel zu gut, um das auszulassen. Wird auf jeden Fall gekauft!

Flammuss 21 Motivator - - 25344 - 24. Juni 2021 - 11:27 #

Ohne die für mich nervigen Endbosse würde ich es mir mal anschauen, aber so verzichte ich lieber darauf.

Player One 15 Kenner - P - 3939 - 24. Juni 2021 - 12:12 #

Das war auch mein Gedanke, ich möchte keine Verhaltensmuster auswendig lernen, ich habe 35 Jahre für die Verhaltensmuster meiner Frau gebraucht.

Danywilde 24 Trolljäger - - 116869 - 24. Juni 2021 - 13:30 #

Die Muster werden doch durch entsprechende DLCs ständig weiterentwickelt, da hat man(n) einfach keine Chance. ;(

Flammuss 21 Motivator - - 25344 - 24. Juni 2021 - 13:47 #

Ein Zufallsgenerator, der gerne in nicht vorhersehbaren Zeitfenstern die Stimmung ändert, scheint auch mit eingebettet zu sein.
Beim Lotto Spielen hat man eine höhere Wahrscheinlichkeit richtig zu liegen xD

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 40444 - 24. Juni 2021 - 15:17 #

Ich würde sagen, ganz schlechtes Spieldesign!

Danywilde 24 Trolljäger - - 116869 - 24. Juni 2021 - 15:45 #

Ja, aber die Rewards sind einfach zu verlockend!

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 40444 - 24. Juni 2021 - 16:10 #

Dem stimme ich zu :)

Player One 15 Kenner - P - 3939 - 24. Juni 2021 - 16:58 #

Ich war und bin auch bis heute zufrieden aber der Weg war lang und den ein oder anderen Bosskampf konnte ich nur mit List für mich entscheiden. Davon ab, ich finde, dass Frauen im fortgeschrittenen Alter pflegeleichter werden.

Hyperlord 18 Doppel-Voter - P - 10437 - 24. Juni 2021 - 11:33 #

Habe ich seit der Viertelstunde ein Auge drauf, Grafikstil errinnert an das (sehr gute) "Vigil: The Longest Night"

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2124 - 24. Juni 2021 - 13:09 #

Hmm, das kannte ich auch noch nicht, Danke für den Hinweis!
Sieht für mich aus wie Dark Souls in 2D - kann man das so sagen oder ist es etwas anders und schwerer/leichter?

Hyperlord 18 Doppel-Voter - P - 10437 - 25. Juni 2021 - 12:55 #

Ich fand es eher wie ein Bloodborne in 2D, das lag aber vll. an meiner Ausrüstung bzw. Waffe - damit, und wie Du die Talente verteilst, spielt es sich durchaus unterschiedlich, komplett Fernkampf ist ebenfalls möglich. Ich hatte damit ne gute Zeit (lt. Steam 33 Stunden) :-)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 24755 - 25. Juni 2021 - 16:10 #

Danke für die Rückmeldung und auch den Tipp mit Vigil.
Muss. Wider. Stehen. - Vorerst.

Maryn 14 Komm-Experte - P - 2124 - 25. Juni 2021 - 17:42 #

Danke für die Antwort! :-)

onli 16 Übertalent - P - 5377 - 25. Juni 2021 - 18:04 #

Erinnert auch sehr an Hollow Knight, oder? Bei den Vergleichen im Testvideo habe ich auf die Erwähnung gewartet.

Ganon 24 Trolljäger - P - 65696 - 26. Juni 2021 - 10:00 #

Wirklich wunderschön und zum Glück kein Soulslike. Aber Bosse mit One-Hit-Kills sind mir auch ein Graus. Hmpf...
Mus man beim Versagen in der letzten Kampfphase ganz von vorne anfangen? Und wie lange dauert so ein Kampf dann in etwa?

AlexCartman 19 Megatalent - P - 17556 - 26. Juni 2021 - 10:12 #

Das mit den Onehit-Bossen ist mir auch direkt negativ aufgefallen.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 71325 - 26. Juni 2021 - 12:55 #

Ja, wenn die Lebenspunkte weg sind, startest du wieder am Speicherpunkt ganz in der Nähe vom Bossraum und es geht von vorne los. Die Kämpfe ziehen sich nicht, sondern sind eine Angelegenheit von circa 3 bis 4 Minuten.

Ganon 24 Trolljäger - P - 65696 - 26. Juni 2021 - 18:26 #

Ah, das klingt ja vertretbar. Danke für die Info. :-)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 26525 - 26. Juni 2021 - 22:43 #

"Aber Bosse mit One-Hit-Kills sind mir auch ein Graus."

Aber warum, das macht die benötigte Taktik besonders schnell durchschaubar: nicht treffen lassen!

AlexCartman 19 Megatalent - P - 17556 - 27. Juni 2021 - 23:03 #

Solange du aber die Angriffe gar nicht kennst, ist es reines Glück, ob du getroffen wirst.

Noodles 24 Trolljäger - P - 65898 - 27. Juni 2021 - 23:19 #

Oder gutes Reaktionsvermögen. :P

TheRaffer 21 Motivator - - 30252 - 29. Juni 2021 - 20:05 #

Der Grafikstil gefällt mir ausnehmend gut. Allerdings ist das Spiel an sich nichts für mich. ;)