Doom Eternal: The Ancient Gods Part 2

Doom Eternal: The Ancient Gods Part 2 Test+

Deftiger Abschluss der Slayer-Saga

Dennis Hilla / 19. März 2021 - 18:57 — vor 1 Jahr aktualisiert
Steckbrief
AndroidPCPS4PS5SwitchXOneXbox X
Action
Egoshooter
ab 18
18
id Software
18.03.2021
Link

Teaser

Mit dem zweiten Teil des Addons findet die Geschichte des Doom-Slayers ein würdiges Ende. Doch im Vergleich zu den vorherigen Serienteilen schwächelt The Ancient Gods Part 2 etwas.
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!
Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Ein altes Sprichtwort besagt, dass die Hölle keinen schlimmeren Zorn als den des Doom Slayers kennt. Kein Wunder, schließlich mäht sich der Griesgram seit 1993 durch dämonische Horden und lasst keinen Stein auf dem anderem. Mit Doom im Jahr 2016 wurde die gesamte Serie neu gestartet und war nach diesem Reboot nicht nur so brutal wie noch nie zuvor, sondern hatte ein paar frische Ideen wie die Glory Kills genannten Finishing Moves im Gepäck. Im März 2020 erschien dann Doom Eternal (im Test, Note: 9.0), das die gesamte Reihe auf den Kopf stellte. Munition, Lebensenergie und Rüstungen lagen nicht mehr einfach so in den Levels herum, der Spieler musste die so genannten „Kampfpuzzles“ durchschauen und sich auf den Flow des Shooters einlassen.

Das Experiment ging auf und bewies, dass auch alte Haudegen mit frischen Ideen noch ganz vorne mitmeucheln können. Im Oktober 2020 veröffentlicht Bethesda mit The Ancient Gods Part 1 (im Test, Note: 8.5) die erste von zwei Erweiterungen, die das Prinzip konsequent fortgesponnen hat. Nun steht The Ancient Gods Part 2 bereit und bietet erwartungsgemäß mehr von allem. Dazu gesellen sich ein paar neue Gegnertypen, der Wächterhammer als frische Waffe und kleinere Upgrades der Plattforming-Abschnitte.

Ich habe mich für euch durch den (vorläufigen) Abschluss der Slayer-Saga geballert und im Zuge dessen zahlreiche Dämonen zurück in die Hölle gesprengt. In meinem Test erfahrt ihr, warum The Ancient Gods Part 2 für mich der bisher schwächste Teil der Reboot-Reihe ist, trotzdem eine Menge Spaß macht und woran er eigentlich krankt.
Der Armored Baron muss erstmal seine Rüstung verlieren. Doch auch ohne schluckt er noch einige Projektile.
 

Dämonen mit Nervfaktor

Schon der erste Teil von The Ancient Gods war durchaus schwer geraten, mit dem Nachfolger setzen die Entwickler noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Das liegt vor allem an den neuen Gegnertypen, die ich nur bedingt als gelungen bezeichnen würde. Der Armored Baron ist letztlich eine gepanzerte Form des Hell Baron, dessen Rüstung ihr nur mit der Plasma-Kanone oder indem ihr im richtigen Moment auf seinen Streitkolben schießt zerstören könnt. Das macht soweit noch Spaß und fügt sich gut in die Kämpfe ein. Etwas anders sieht die Sache bei den Screechern aus. Die sind nicht sonderlich stark, nach ihrem Ableben werden aber alle Dämonen in der Umgebung gedopt und bewegen sich schneller und machen mehr Schaden. Besonders an einer Stelle, in der ihr euch zwei Maraudern stellen müsst, sorgte das bei mir für Bissspuren im Gamepad.

Richtiggehend nervig fand ich die Cursed Prowler, die euch mit einem Fluch belegen können. Ihr kriegt nicht nur dauerhaft Schaden, sondern könnt euch auch nur noch eingeschränkt bewegen. Um diesen Zustand zu brechen müsst ihr sie mit einem Blutschlag erledigen. Die Jagd nach den Missetätern artet oft in alberne Katz-und-Mausspiele aus und stört für mich den sonst sehr guten Flow der Kämpfe schon etwas.

Deutlich schlimmer finde ich da aber die Stone Imps. Diese lassen sich nur mit dem Wächterhammer oder dem Automatikmodul der Schrotflinte töten. Das mag jetzt nicht so schlimm erscheinen, ist das höllische Werkzeug aber gerade nicht einsatzbereit und ihr habt den Granatwerfer auf der Flinte montiert, müsst ihr umständlich ins Menü wechseln und die andere Mod installieren. Das unterbricht die Kämpfe stark und passt dementsprechend für mich nicht so recht ins Gesamtbild.
Bezaubernd ist der Fluch des Cursed Prowler nicht, durch einen Blutschlag hebt ihr ihn wieder auf.
 

Stop, Hammertime!

Der bereits erwähnte Wächterhammer hat eine ziemlich angenehme Eigenschaft: Er betäubt getroffene Gegner. Außerdem verlieren die Opfer eines Schlages etwas Munition, wenn sie eingefroren sind gibt es zusätzlich noch Gesundheitsenergie, brennen sie dürft ihr euch über Rüstung freuen. Den Hammer müsst ihr nach jedem Gebrauch neu aufladen, entweder durch zwei Glory Kills oder indem ihr auf Schwachpunkte von Feinden schießt. Ihr seht nun direkt neben eurem Fadenkreuz, welche Sonderwaffen gerade einsatzbereit sind. Das ist auf der einen Seite nützlich, sorgt auf der anderen aber für schlechtere Übersicht, da das HUD noch vollgestopfter ist.
 

Es eskaliert!

Die Eskalationsherausforderungen sind im Kern die bereits bekannten Blutnester, nur dass sie nun in zwei Stufen aufgeteilt sind. In jeder davon müsst ihr euch gegen eine Myriade von Gegnern erwehren. Insgesamt gibt es drei der Herausforderungen, wenn ihr Stufe 1 abschließt gibt es jeweils ein Upgrade für den Wächterhammer. Der zweite Teil ist immer optional, brutal schwer und wenn ihr ihn übersteht winken kosmetische Items. Ob es euch das wert ist oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen.
Mit der Kette der Super Shotgun schwingt ihr euch an den neuen Punkten elegant durch die Luft.
 

Super Shotgun als Turngerät

Auch die Plattforming-Abschnitte wurden mit einer neuen Mechanik bedacht. An bestimmten Punkten könnt ihr euch mit der Kette der Super Shotgun einhaken und durch die Luft schwingen. Oftmals werden diese Segmente mit Kletterwänden, Schwungstangen und großen Abständen, die ihr nur per Doppelsprung oder Dash überqueren könnt, kombiniert. Das sorgt für etwas Abwechslung und funktioniert ziemlich gut. Allerdings ist manchmal nicht klar ersichtlich, ob ein solcher Punkt wartet, wenn ihr loshüpft. Und so kann es sein, dass ihr ums Eck geflogen kommt, nur ein Maschinengewehr in der Hand habt und dementsprechend abstürzt.
 

Story: Belanglos wie immer

Die Geschichte von The Ancient Gods Part 2 setzt genau nach dem Ende des ersten Teils an. Der Dunkle Fürst wartet in Immora, der Hauptstadt der Hölle, auf euch. Dort soll die finale Schlacht stattfinden, durch die alle Dämonen von der Erde geblasen werden. Für mich war die Story von Doom nie mehr als schmückendes Beiwerk, das ich komplett ignoriert habe, und so verhält es sich auch dieses Mal. Immerhin gibt es ein paar coole Szenen beim Betreten der Hölle oder einen auf einer Art Drache reitenden Doom Slayer. Die hätten für mich aber auch funktioniert, ohne dass mir dazu eine Geschichte erzählt wird.

Autor: Dennis Hilla (GamersGlobal)

 
Anzeige

Meinung: Dennis Hilla

Man muss Bethesda ja zugutehalten, dass das Studio auch mit The Ancient Gods Part 2 nicht einfach altes Blut in neuen Schläuchen abliefert. Ihr bekommt ein paar neue Mechaniken, Gegner und Waffen vorgesetzt und müsst euren Spielstil auf diese anpassen. Der altbekannte Sog entfaltet seine Wirkung wieder sehr schnell und noch immer muss ich hämisch grinsen, wenn ich per Glory Kill eine Dämonenfresse in zwei Hälften reiße oder mal eben im Vorbeifliegen einen Cacodemon aus der Luft schieße. Doch bei all der Gore-Gaudi ist der Abschluss der Slayer-Saga für mich insgesamte der schwächste Teil seit dem Reboot von 2016.

Das liegt daran, dass Elemente wie der Stone Imp den Flow durchbrechen, weil sie mich teilweise zwingen, ins Menü zu gehen, um überhaupt weiterzukommen. Die Greifhakenpunkte sind eine nette Ergänzung, aber oftmals springt ihr bei den Plattforming-Passagen ins Ungewisse, nur um einen solchen hinter der nächste Ecke zu sehen. Wie es das Spiel so will, habt ihr aber natürlich ein Maschinengewehr ausgerüstet und stürzt daher ab.

Würde ich enthusiastischen Slayern jetzt also von The Ancient Gods Part 2 abraten? Zur Hölle, nein! Nur solltet ihr euch im Klaren sein, dass euch das neue Addon in seinen vier bis fünf Stunden noch einmal mehr abverlangt, als der schon knackige Vorgänger und das liegt teilweise mehr an nervigen Mechaniken als am Spieldesign. Dank der vier jederzeit änderbaren Schwierigkeitsgrade wird es aber nie zu frustig und so kann ich für Ballerfreude definitiv den Marschbefehl erteilen. Tut euch nur einen Gefallen und spielt davor die Vorgänger, sonst wird der Einstieg sehr hart.
 
Doom Eternal: The Ancient Gods 2 PCSwitchXOneXbox XPS4PS5Android
Einstieg/Bedienung
  • Schneller Einstieg ohne Kompromisse
  • Steuerung via Tastatur und Maus als auch per Gamepad möglich und gut
  • Schwierigkeitsgrad jederzeit änderbar
  • Extrem steile Lernkurve
Spieltiefe/Balance
  • Höllisch gutes Spielgefühl
  • Keine überflüssigen Waffen
  • Hohe Gegnervielfalt
  • Flott, fordernde Kämpfe
  • Parcour-Abschnitte zur Auflockerung
  • Ressourcen-Management bringt taktischen Anspruch
  • Ohne Vorkenntnisse spielbar, alles ist freigeschaltet (nicht empfehlenswert)
  • Viele Geheimnisse
  • Wächterhammer bringt Spaß
  • Herrlich abstruse Glory Kills
  • Eskalationsherausforderungen als Zusatz für leidensfähige Spieler
  • Story interessiert noch immer nicht
  • Balancing nicht immer perfekt
  • Neue Gegner-Typen nerven zu großen Teilen
  • Plattforming manchmal nicht gut ersichtlich
Grafik/Technik
  • Flüssiges Erlebnis mit fast immer 60 fps
  • Schicke Umgebungen auf Xbox One X
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten, auch auf Konsole
  • Besonders in HDR und 4K höllisch hübsch
  • Kollisionsabfrage nicht perfekt
Sound/Sprache
  • Fantastischer Soundtrack mit Metal, Industrial, Chorgesängen, auch ohne Mick Gordon
  • Wuchtige Waffen- und Monstersounds
  • Gute deutsche Sprecher
 
Multiplayer

Nicht vorhanden
 
8.0
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Dennis Hilla 19. März 2021 - 18:57 — vor 1 Jahr aktualisiert
Dennis Hilla Redakteur - P - 162312 - 19. März 2021 - 18:57 #

Viel Spaß beim Lesen und sehen!

ReD_AvEnGeR 16 Übertalent - - 4188 - 19. März 2021 - 19:24 #

Gibt's was neues zum Ps5 Patch?

Sciron 20 Gold-Gamer - 23951 - 19. März 2021 - 19:41 #

Das ist eher nix für mich. Schon das Hauptspiel wurde mir im Vergleich zum 2016er Doom zu verpuzzleisiert, auch wenn ich mich im Laufe der Kampagne damit arrangiert hatte. Der erste DLC hat dann schon Gegner eingeführt, die nur auf einen bestimmten Weg zu töten waren und scheinbar führt man das Konzept nun fort. Damit entwickelt sich Doom für mich in die völlig falsche Richtung und ich sehe dem nächsten Hauptteil noch skeptischer entgegen.

BIOCRY 16 Übertalent - P - 5536 - 19. März 2021 - 20:04 #

Same here!!!

Cosmo 19 Megatalent - P - 13670 - 19. März 2021 - 20:40 #

Geht mir genauso.

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 28209 - 19. März 2021 - 21:07 #

Das Jumpen hat mich schon abgeturnt im hauptspiel.

biernikolauz 14 Komm-Experte - P - 1864 - 19. März 2021 - 21:58 #

Kann ja Jeder sehen wie er möchte, aber für mich passt die Story schon seit dem 2016er Reboot ganz gut zum DOOM Universum.

Warum es hier aber scheinbar explizit wichtig ist in quasi jedem Test der Teile extra zu erwähnen wie unnötig man diese findet und es sogar als Negativpunkt aufgelistet, wird erschließt sich für mich nicht.

Andere Spiele, ohne ähnlich gutes Gameplay, sind da oft auch nicht besser.

Und warum zum Wechseln der Waffenmod ins Menü gehen? Dafür gibt es doch ne Taste...und bestimmt auch auf dem Gamepad.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71365 - 22. März 2021 - 22:26 #

Also mich hat die überflüssige Story im Eternal-Hauptspiel tatsächlich gestört. Denn da wurde der Spielfluss durch so lange wie uninteressante Zwischensequenzen immer wieder unterbrochen. Das war im 2016er viel besser gemacht.

Scorpien 16 Übertalent - P - 5260 - 24. März 2021 - 19:40 #

Jop, die Taste gibt es...auch auf dem Gamepad. Dafür muss man nicht ins Menü.

SupArai 24 Trolljäger - P - 50141 - 19. März 2021 - 22:23 #

Wow! Ich bin schon von den Szenen im Video geflasht und es fühlt sich an, als hätte ich den DLC gerade selbst durchgespielt... ;-)

Toxoplasmaa 19 Megatalent - - 18129 - 19. März 2021 - 23:34 #

Doom 2016 fand ich noch okay... aber Eternal hat mich überhaupt nicht abgeholt Gegener auf eine bestimmte Art töten zu müssen weil man sonst ohne Muni oder Health da steht nervt mich so unendlich ab. Bin auch mit den ganzen Bewegungsmodi und Bonuswaffen (Flamebelch, Launcher, Bloodfist und wie es alles heißt nicht warm geworden und hab mich die ganze Zeit bestraft gefühlt weil ich sie nie eingesetzt habe.)

Ich bleib bei den Vanilla Dooms mit Mods, da hab ich alles was ich brauche und quasi unendlichen Nachschub. Spielt sich auch heute noch dank GZDoom Port super und mache Mods bringen unglaublich stimmige Visuals auf den Monitor.

Einzig Andrew Hulshult geb ich mir auch sehr gerne. Seine musikalische Interpretation des Orignal Doom OST IDKFA 'Knee Deep in the Dead' ist einfach wunderbar passend zum Workout oder den täglichen Commute um SChulkindern bei 2000 Dezibel aus dem offenen Fenster Angst zu machen Hehehehe *insert Bloody Doom Guy Face here*

https://www.youtube.com/watch?v=WktBkffgEm8

Ach ja wenn wie gerade bei metallischen Soundtrack Riffts sind:

https://www.youtube.com/watch?v=vf2t2d1vGEk&t=739s

Die ultimative Verschmelzung von DOOM, QUAKE und so einigen anderen Shooter Allstars wie BLOOD und QUAKE 2 aus der Quake Champions Doom Edition Mod von Michael Markie.

https://markiemusic.bandcamp.com/

JensJuchzer 21 AAA-Gamer - P - 25572 - 20. März 2021 - 0:23 #

Die Spielgeschwindigkeit ist einfach krazz... Das denke ich immer wieder. Mal sehen obs den ersten Teil bald mal auf GOG gibt :)

Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - 6444 - 20. März 2021 - 13:26 #

Dann schauen wir mal als "Game Pass Ultimate"-Benutzer, was der schrottige Windows-Store des Studioeigners und Shop-Betreibers Microsoft zum Thema "Doom Eternal" meint. Ist ja immerhin das hauseigene Produkt auf der hauseigenen Plattform.

Hoppla - Fehlercode 0x80070070. Ich kenne mittlerweile sehr viele dieser haxadezimalen Fehlercodes, aber den hatten wir noch nicht, der ist neu. "Für diese App oder dieses Spiel ist mehr Speicherplatz erforderlich, als auf dem Laufwerk verfügbar ist".

Klingt plausibel. Dann schnell mal nachgeschaut, wieviel auf Laufwerk D noch zu haben ist.

Verdammt, nur noch 961 GB. Ist doch klar, daß das nicht klappen kann. Obwohl das deutlich mehr ist, als die läppischen 62GB, die noch auf dem Bootlaufwerk C verfügbar sind.
Bestimmt braucht Doom Eternal 2TB Plattenplatz, und selbst dann werden wohl noch die Cutscenes von CD abgespielt.

Gott, ich hasse Microsoft. Seit 30 Jahren durchgehend Müll und Fehler.

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 28209 - 20. März 2021 - 16:26 #

Ich finde es auch absurd wieso Micrsoft so ein miserables Shop System und die beiden Apps den Kunden bietet...
Hatte damals auch Probleme mit dem Shop und der App(Dein Laufwerk hat nicht genügend Speicherplatz..)
Nutze nur noch die Konsolbegleiter App und wenn ich Spiele nicht finde..gehe ich in den externen Shop im Browser..halt mit Umweg..
Ansonsten gefällt mir der Gamepass und MS Shop auf der Konsole.
Am PC ist das nur ein Witz.

Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - 6444 - 20. März 2021 - 16:44 #

Die "Konsolenbegleiter"-App muß ich auch nutzen, denn die eigentliche Xbox-App geht seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr, und sie läßt sich auch nicht neu installieren.

Dieser Store ist so ein furchtbarer Schrott, das hält man im Kopp nicht aus.

andima 15 Kenner - P - 3543 - 20. März 2021 - 13:24 #

Mir wird schon beim Zuschauen schwindelig. Selber spielen probiere ich erst hat nicht :)

TheRaffer 22 Motivator - - 33864 - 20. März 2021 - 23:40 #

Es zeigt sich einmal mehr: Ich kann den "neuen" Dooms irgendwie nichts abgewinnen und es wird mit jedem Teil schlimmer. :(

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 60200 - 20. März 2021 - 23:58 #

Ich war schon für die alten Teile zu langsam. ;)

TheRaffer 22 Motivator - - 33864 - 21. März 2021 - 7:36 #

Ich bilde mir ein, dass ich das noch gut konnte. ;)

MachineryJoe 18 Doppel-Voter - 9208 - 22. März 2021 - 9:25 #

Die "neuen Dooms" haben schon ihren Reiz. Dieser Flow, der entsteht, wenn man über die Stangen und Plattformen springt, um Zeit zu gewinnen, etwas Munition und Gesundheit von kleineren Gegnern zu farmen und dann zurück zur passenden Waffe wechselt, die den größeren Dämonen schneller zu Boden bringt.

Ja, es ist kein platter Shooter mehr, sondern so etwas wie ein Strategie-Shooter. Ohne solche Taktiken kommt man nicht weit, nicht einmal im einfachsten Schwierigkeitsgrad. Der Anspruch ist gestiegen, allerdings nur im Kopf. Wer gemütlich durch die Gegenden springt und gleitet, kann sich in den meisten Fällen alle Zeit der Welt nehmen, eine Begegnung zu meistern. Die Hektik, die man in den Videos sieht, löst sich im Spiel auf, wenn man etwas vertrauter damit wird.

Allerdings finde ich im 2. Addon diese Zuspitzung dieser Strategien auch etwas übertrieben, aber vermutlich kann man sich damit arrangieren. Und ja, man kann die Waffenmodi und den Granatenmodus auch per Taste ändern.

Sokar 20 Gold-Gamer - - 21379 - 22. März 2021 - 15:13 #

Ich kann das Fazit gut nachvollziehen, allgemein fand ich die DLCs ein gutes Stück schwächer als das Hauptspiel.
Story und Inszenierung liefen auf Sparflamme, der Fokus schwer auf den Kämpfen, die dazu noch deutlich schwerer wurden. Mein Tipp: nimm den Schwierigkeitsgrad, indem du das Hauptspiel durchgespielt hast und nimm für den DLC einen niedriger.
Allgemein fand ich auch die Neuerungen nicht so stark: wirklich neue Gegner gibt es nicht, nur Varianten bekannter. Und was mir auch auffällt: einige haben Schwächen gegen Waffenmods, die ich davon nur wenig genutzt haben: der Sprit gegen den Microwave-Beam und jetzt der Stone-Imp mit dem Automod. Ich habe fast den Eindruck dass die Entwickler ein wenig Beleidigt sind, weil die Spieler nicht alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und sie so einfach dazu zwingen.
Das ist auch allgemein das Leitmotiv von Doom Eternal: man muss es so spielen, wie von den Entwicklern gewollt. Versucht man es anders rennt man früher oder später gegen eine Wand, bei mir wars im Hauptspiel der Endboss. Ohne Quickswitching ist der und auch die DLCs kaum zu schaffen. Das wird aber nirgends erklärt, im Codex steht nichts und ich kann mich auch an keine eingeblendete Textbox im Spiel erinnern. Und da gab es einige. Buchstäblich der Endbossfight wird komplett eins zu eins erklärt, wie er funktioniert und was man machen muss - es geht nur noch darum, es perfekt umzusetzten. Btw: den Endbossfight fand ich auch nicht übermäßig kreativ, er wirkte mehr wie ein Super-Marauder.
Ich habs jetzt selbst nicht gespielt, aber das erinnert mich verdammt an Sekiro. Und dass Hugo Martin ein großer Fan der From-Software-Spiele ist ist wirklich kein Geheimnis, das sagt er bei jeder Gelegenheit, wenn man ihn nicht davon abhält.

Allgemein bleibt für mich Doom Eternal eine Hassliebe: wenn man voll im Fluss ist macht es wahnsinnig viel Spaß. Aber bei vielen Stellen habe ich das Gefühl, die Entwickler wollten austesten, wie sehr sie mir auf die Nerven gehen können: der lila Schleim. Die extrem spezifischen (und irgendwie arbiträren) Schwächen der Gegner, die man kennen muss. Mechaniken und Gegner, die den Spielfluss komplett unterbrechen oder komplett entgegen stehen (#1: Marauder).
Wenn es gut funktioniert macht es mega viel Spaß. Wenn nicht, hasse ich es abgrundtief. Dazwischen gibt es nichts.

MachineryJoe 18 Doppel-Voter - 9208 - 22. März 2021 - 17:15 #

Stimmt, der lila Schleim ist irgendwie sinnlos, verlangsamt das Spiel total. Der Waffenwechsel mit der Q-Taste wurde mir aber in einem der Abschnitte vom Spiel nahe gelegt. Dass allerdings das Quickswitching hilft, weil die Waffen so langsam nachladen, das habe ich auch erst von einem Youtuber erfahren.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71365 - 22. März 2021 - 23:00 #

Ich fand ja schon die neuen Gegnertypen im Hauptspiel zu nervig. Was hier noch an weiteren Zugängen beschrieben wird, klingt erst recht furchtbar. Die DLCs lasse ich komplett aus.