Test: (Koop-) Action satt

Borderlands 2 Test

Steckbrief
LinuxPCPS3PS4PSVita360
Action
Open-World-Action
ab 18
18
Gearbox Software
2K Games
17.09.2012
Link
Amazon (€): 6,95 (Xbox 360), 9,99 (PlayStation 3), 99,99 (PlayStation Vita)
GMG (€): 59,99 (EPICGAMES), 53,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 39,99 (STEAM), 35,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 0,99 (STEAM), 0,89 (Premium), 7,92 (STEAM), 7,13 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium)
Testvideo
Auf den ersten Blick ist Borderlands 2 bloß ein Shooter. Doch hinter der stylischen Cel-Shading-Fassade von Gearbox' Actionspiel verbirgt sich weit mehr als das: Open World, ein riesiges Angebot an Waffen und Items, das sich nicht hinter einem komplexen RPG verstecken muss. Kranker Humor und nicht zuletzt: satte Koop-Action.
Benjamin Braun 18. September 2012 - 16:03 — vor 6 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal.

So richtig viel erwartet hatten eigentlich die wenigsten vom ersten Borderlands (GG-Test: 7.5) als es im Oktober 2009 in den Handel kam. Mit Take 2 (BioShock, Mafia 2) stand zwar ein namhafter Publisher dahinter. Und Gearbox hatte mit seiner Brothers in Arms-Serie unter Beweis gestellt, dass sie solide und sogar taktisch anspruchsvolle Actionkost abliefern kann. Borderlands war aber dennoch mehr ein Experiment, so wie bei jeder neuen Spieleserie. Doch das Spiel schlug selbst in der hierzulande recht rigide zensierten 18er-Fassung ein wie eine Bombe. Weniger bei Einzelspielern, aber umso mehr bei Koop-affinen Gamern. Denn das gemeinschaftliche Ballern hob den Spielspaß immens – gerade dann fiel kaum auf, dass die Story nicht wirklich viel zu bieten hatte und uns am Ende mit einem riesigen Fragezeichen zurückließ.

Dessen waren sich auch Gearbox-CEO Randy Pitchford und der Rest seines Entwicklerteams bewusst und gelobten für Borderlands 2 Besserung. Sie greifen das enttäuschende Ende des Vorgängers im Intro auf und zeigen die Enttäuschung des Kammerjäger-Trupps (eine sehr freie Übersetzung von "Vault Hunters") über ihre Entdeckung in Borderlands 1. Gearbox gelingt es gar, eine sinnvolle Erklärung für den unmotivierten Schluss zu finden. Denn in der anscheinend leeren Höhle auf der Welt Pandora, die ihr zuletzt im Vorgänger besuchtet, war natürlich doch etwas! Genauer gesagt ein wertvolles Mineral namens Eridium. Der Fund ruft weitere Kammerjäger auf den Plan, die gerne vom Reichtum abhaben würden. Aber nicht nur sie, sondern auch die einflussreiche Hyperion Corporation und ihren Anführer Handsome Jack. Der gibt zwar vor, die Borderlands befrieden zu wollen, aber eigentlich will er alles nur für sich haben. Und so lockt er unseren neuen vierköpfigen Trupp in eine Falle, der wir nur knapp entkommen. Zu unserem Glück entdeckt uns ein alter Bekannter noch rechtzeitig und will uns aus der Eiswüste, in der wir gelandet sind, herausführen. Der emotional etwas unausgeglichene Roboter Claptrap ist aber nur die erste Station auf einer langen Reise. Denn um Handsome Jack aufzuspüren und in die ewigen Jagdgründe zu schicken, müssen wir in die Stadt Sanctuary gelangen, um uns dort mit mit den Crimson Raiders zu verbünden. Ferner gilt es, jede Menge Banditen und Monster auszulöschen und während alledem ständig bessere Waffen zu besorgen.
Jede Klasse verfügt über drei Talentbäume mit 30 Perks. Ab Level 31 könnt ihr eines der drei höchsten freischalten.

Rollenspiel im Shooter-Pelz
Überall gibt es neue Waffen und Ausrüstung. Für ein Action- spiel bedeutet das fast schon zu viel Inventarmanagement.
Wie schon der erste Teil ist auch Borderlands 2 nicht nur Shooter, sondern auch ein Rollenspiel. Zu Beginn entscheidet ihr euch für eine der vier Klassen Commando, Gunserker, Sirene und Assassine – die fünfte Klasse, der Mechromancer, erscheint Mitte Oktober als DLC und ist für Vorbesteller kostenlos. Jede dieser Klassen verfügt über eine Spezialfähigkeit, den sogenannten Actionskill. Beim Commando-Soldaten ist es ein kleiner Geschützturm, den ihr auf dem Schlachtfeld platzieren könnt. Der in einen Ninja-ähnlichen Anzug gekleidete Assassine produziert ein Hologramm von sich selbst, das Gegner ablenkt und ihnen gleichzeitig Schaden zufügt. Die Sirene kann Feinde in einer Art Stase-Kapsel (Phaselock) fangen und sie so leichter unter Beschuss nehmen. Und der Gunserker: Der gunserkt natürlich! Konkret heißt das, dass er zwei Waffen gleichzeitig einsetzt, um durch die Feindreihen zu jäten. Das funktioniert aber auch nur auf kürzere Distanz gut, da „Kimme und Korn“ oder auch die Sicht durchs Zielfernrohr hier nicht vorhanden sind. Ihr erhaltet dafür aber kleine Boni auf Präzision und Schaden.

Die Actionskills stehen euch erst ab Charakterstufe 5 zur Verfügung. Dann nämlich gibt es den ersten Skillpoint, den ihr wie in einem Rollenspiel in Talentbäume investiert. Die Talente erhöhen zum Beispiel die Zeitspanne fürs Gunserken oder den Schaden des Commando-Geschützes oder die Nachladegeschwindigkeit oder den Schaden aller Waffen. Andere gewähren eine kleine Hitpoint-Regeneration (normalerweise müsst ihr Spritzen finden oder an einem Automaten Gesundheit tanken) oder einen Schadensbonus für die letzte Patrone eures Magazins. Jeder Talentbaum hat zehn dieser Perks, also 30 pro Klasse, von denen ihr fast alle nach der Freischaltung bis zu viermal verbessern könnt. Alle vier bisher verfügbaren Charaktereklassen kommen zusammen also auf stolze 120 Perks. Da die Anzahl an Skillpunkten begrenzt ist und die besseren Perks im Talentbaum erst dann freigeschaltet werden können, sobald ihr die niedrigeren bereits ein wenig ausgebaut habt, könnt ihr nicht alle zugleich benutzen. Der höchste Perk eines Talentbaums – beim Assassinen „Todesblüte“, durch die ihr während eures Actionskills Kunais werft, die zufälligen Elementarschaden verursachen – ste
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ht euch frühestens auf Level 31 zur Verfügung. Zusätzlich zu den Skillpoints erhöht ihr bis zur höchsten Charakterstufe (im ersten Durchlauf geht es maximal bis Level 50) mit jeder Stufe eure Trefferpunkte. Wie in einem Rollenspiel eben.

Ihr habt also die Qual der Wahl und solltet die Perks am besten so wählen, dass sie zu eurem Spielstil passen. Der eine kommt besser zurecht, wenn er mehr Schaden macht, der andere hat mehr davon, wenn er seine Lebensenergie erhöht. Das Prinzip funktioniert sehr gut und lädt zum Ausprobieren ein, zumal ihr euch nicht verskillen könnt: An einem bestimmten Automaten dürft ihr die Punkte gegen einen kleinen Obolus zurücksetzen. Mit den sogenannten Taken ist das hingegen nicht möglich. Dabei handelt es sich um Punkte, die ihr für das Erfüllen von Quests erhaltet. Ihr löst sie gegen kleinere Boni auf Präzision, Nachladegeschwindigkeit, Lebensenergie oder Schildstärke ein. Oder ihr verringert damit die Zeit, die euer Schild braucht, um sich wieder aufzuladen. Möglich ist auch eine Erhöhung der Chance auf Elementarschaden.
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Die PC-Fassung (rechts) hat vor allem bei der Beleuchtung und durch die Kantenglättung sichtbare Vorteile. Sie ist die schönste Version.
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