Ary and the Secret of Seasons Test+

Sind wir nicht alle ein bisschen Zelda?

Benjamin Braun / 1. September 2020 - 9:00 — vor 1 Jahr aktualisiert
Steckbrief
PCPS4SwitchXOne
3D-Actionadventure
12
eXiin
Modus Games
01.09.2020
Link
Amazon (€): 37,99 (Xbox One), 29,99 (PlayStation 4), 34,99 (Nintendo Switch)

Teaser

In ihrem Debütwerk kombiniert das belgische Indie-Studio eXiin The Legend of Zelda, Disney-Filme und Jahreszeitmanipulation zu einem spannenden Fantasy-Mix. Wir waren im 4K-Test Herr des Wetters.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Es ist immer schön als Tester, wenn man mit der Hauptfigur eines Spiels etwas gemein hat. Während es bei Tommy Angelo aus Mafia (Preview zur Definitive Edition) unglücklicherweise vor allem die leidige Raucherei betrifft, sind die Gemeinsamkeiten mit Aryelle aus Ary and the Secret of Seasons schon größer – und erfreulicher! Denn wir beide haben blaue Augen, eine Stuppsnase und wir beherrschen beide die Jahreszeiten. Gut, ich für meinen Teil mache das eher mit Ventilator, dicker Jacke oder Regenschirm, je nachdem, was Frühling, Sommer, Herbst und Winter gerade so hergeben. Ary hingegen kann mithilfe mächtiger Kristalle mal eben partiell auf einer schneebedeckten Wiese Blumen sprießen lassen.

Verpackt ist das Indie-Adventure in eine zuckersüße Grafik, die spontan an Disney-Animationsfilme erinnert. Durch die ungewöhnliche Mischung aus Optik und Jahreszeitenkontrolle schafft das belgische Studio eXiin mit seinem Debüt also schon einmal eine ungewöhnliche Ausgangslage. Dank diverser Gameplay-Kniffe erinnert der Spielablauf oftmals auch an die altehrwürdige The Legend of Zelda-Reihe. Weil mehr aber nicht unbedingt besser bedeutet, habe ich Ary and the Secret of Seasons für meinen 4K-Test genau unter die Lupe genommen.
before
after
Damit sie hindurchgehen kann, muss sie den Zugschalter mithilfe einer Winterblase festfrieren, damit das Tor dauerhaft offen bleibt.
 

Blasen in jeder Jahreszeit

Zumindest in der PC Action wäre die Zwischenüberschrift dieses Textabschnitts wohlgesonnen aufgenommen worden. Aber ungeachtet der natürlich unterstellten Zweideutigkeit trifft sie auch voll auf Ary and the Secret of Seasons zu. Denn Ary kann im Spiel praktisch überall Jahreszeitenblasen entstehen lassen, die kugelförmig um sie herum die Umgebung etwa vom Winter in den Herbst versetzen. Während im spielinternen Winter Schnee fällt, Australier mögen ungläubig den Kopf schütteln, fangen im Frühjahr die Pflanzen an zu wachsen, während im Herbst unaufhörlich Regen vom Himmel fällt.

Mit diesen Jahreszeitenblasen treibt ihr aber nicht nur Schabernack und lasst einen NPC im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen, sondern nutzt sie vor allem für puzzleartige Rätsel. Am Anfang, ist dabei wenig Grips gefragt, Ary kann schließlich lediglich nur den Winter in räumlich stark begrenzten Blasen herbeirufen. Bereits nach deutlich weniger als der Hälfte der rund zehnstündigen Spielzeit aber könnt ihr diese Blasen für alle vier Jahreszeiten erzeugen – und dank eines speziellen Medaillons auch deutlich größere als zu Beginn.

Die Blasen, von denen ihr parallel maximal eine pro Jahreszeit erzeugt, nutzt ihr zum einen in den Kämpfen, vor allem aber bei Rätseln in Oberwelt und Dungeons. Je nach Umgebung friert ihr Wasser ein, um einfach über die Oberfläche zu laufen. An anderen Stellen ist die Blase fast komplett mit Wasser gefüllt, sodass Ary durchschwimmen kann. Das klingt simpel, erfordert aber durchaus Köpfchen und Beobachtung, denn so manches Rätsel hat einen gewissen Trial-and-Error-Faktor. So müsst ihr später auch mal eine Kugel an einer Kette, die ihr mit der Jahreszeitenergie aufladen könnt, zunächst in Schwingung versetzen. Anders würde sich der Wasserspiegel innerhalb der Blase nämlich nicht ausreichend erhöhen, um aus dem kühlen Nasse auf eine Plattform springen zu können. Aber selbst das ist noch ein vergleichsweise simples Beispiel.
Die Kämpfe sind abseits der Bosse sehr simpel gestrickt. Aber wie in dieser kleinen Challenge müsst ihr auch im Kampf manchmal Jahreszeitenblasen nutzen. Der Stiergegner hätte außerhalb der Winterblase eine Stachelranke um den Hals. Den Eisschild der Hyäne werdet ihr nur los, wenn ihr diesen Feindtyp in einer Sommerblase bekämpft.
 

Hat da jemand was von Gadgets gesagt?

Die Jahreszeitenblasen alleine würden allerdings nur selten etwas bringen. Viele der späteren Kombinationen sind nur in Kombination mit den zahlreichen Gadgets von Vorteil. Anmerken sollte ich an dieser Stelle noch, dass sich eure Jahreszeiten-Kugeln nicht überlagern dürfen. Schon sehr früh erhaltet ihr etwa die Pegasus-Stiefel, die Ary Doppelsprünge ermöglichen oder die Kletterhandschuhe, mit denen sie selbsterzeugte Rankenpflanzen erklimmt. Erst deutlich später dürft ihr auch im Wasser schwimmen respektive tauchen, dafür dann aber auch direkt ohne Sauerstoffnot. Das ist alles recht linear aufgebaut. Es ist in Ary and the Secret of Seasons also kaum möglich, spätere Dungeons bereits früher zu bewältigen beziehungsweise sind sie dann größtenteils nicht mal betretbar.

Diese Linearität gibt dem Spiel, dessen Welt zwar komplett zusammenhängt, aber aus einer Vielzahl kleinerer Ladezonen besteht, aber auch eine sinnvolle Struktur.  Durch die recht sanft, aber stetig ansteigende Schwierigkeitskurve gibt es auch keine unnötigen Sprünge im an euch gestellten Anspruch. In den Gebieten, zu denen ihr später Schnellreisetickets freischaltet, gibt es aber auch optionale Bonusaufgaben, etwa versteckte Truhen, die ihr mit den anfänglichen Skills und Gadgets teils nicht oder nur sehr schwer erreichen könntet. Ihr könnt euch zwischendrin also relativ frei bewegen, mit NPCs in den Dörfern sprechen oder auch die eher simpel gestrickten Nebenquests wenigstens nach der Freischaltung des Gebiets in beliebiger Reihenfolge lösen. Aber es ist kein Zelda, wo meist gleich mehrere Gebiete oder Dungeons mit derselben Ausrüstung in Angriff genommen werden können.
Humor und Stil der Cutscenes erinnern oft an Disney-Filme und sind oftmals ähnlich witzig. Nur die deutsche Übersetzung nervt manchmal, denn es ist keine Seltenheit, dass die Bildschirmtexte wie durch den Google-Übersetzer gejagt wirken.
 

Blasen bringt auch im Kampf Vorteile

Auch wenn der Schwerpunkt von Ary and the Secret of Seasons klar auf den puzzleartigen Rätseln, aber auch der charmanten, Disney-mäßigen Inszenierung in den (ausschließlich auf Englisch vertonten) Cutscenes liegt, müsst ihr auch kämpfen. Vor allem bekommt ihr es dabei mit Hyänen zu tun, aber später auch mit größeren Kampfstieren oder Pilzen, die nach einem Treffer explodieren oder sich in mehrere kleinere Pilze aufspalten. Das Kampfsystem ist denkbar simpel gestrickt, man darf durchaus die Bezeichnung primitiv verwenden. Mit der linken Schultertaste nehmt ihr Feinde in den Fokus und haut mit einem Standardangriff drauf. Feindliche Angriffe könnt ihr parieren, was einen kurzen Zeitlupeneffekt auslöst und Bonusschaden verursacht. Eine Ausweichrolle ist ebenfalls möglich.

Sehr nett an den Kämpfen ist, dass Ary immer wieder von stärker gepanzerten Widersachern angegriffen wird, die praktisch mit jedem Treffer einen Teil ihrer Rüstung verlieren. Ist das am Anfang noch ziemlich irrelevant, müsst ihr später auch mal Jahreszeitenblasen nutzen. Denn manche Gegner verfügen etwa über einen Eisschild, den ihr durch eine andere Jahreszeit deaktivieren müsst. Andere Gegner haben eine stachelige Ranke um den Oberkörper geschlungen, die nur innerhalb einer Winterblase verschwindet. Halbwegs anspruchsvoll sind aber nur die Bossfights. In diesen müsst ihr auch mal Druckwellen per Sprung ausweichen oder durch eine Sommerblase die aus dem Boden schießenden Eisspitzen im Keim ersticken. Das Spiel zwingt euch allerdings nicht wirklich dazu, es besonders gut zu machen. Sterbt ihr in einem Bossfight, geht es bei vollen Herzen einfach ohne Fortschrittsverlust weiter. Klingt blöd, ist aufgrund des nicht einwandfrei umgesetzten Systems aber wohl die bessere Entscheidung, als den Spielern auf die Nerven zu gehen. Spaß machen die Kämpfe und Bossfights dadurch aber nicht weniger. Denn sie sind nett anzuschauen und werden im Regelfall immer von einer der tollen Cutscenes eingeleitet.

Autor: Benjamin Braun, Redaktion: Dennis Hilla (GamersGlobal)


 
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Meinung: Benjamin Braun

In Ary and the Secret of Seasons funktioniert gewiss nicht alles einwandfrei – und technisch wirkt es trotz des gefälligen Stils überwiegend veraltet. Am Ende trübt das meinen Spielspaß allerdings nicht. Denn dank der sympathischen Heldin, der stimmungsvollen Musik, den guten englischen Sprechern und den oft humorvollen Cutscenes passt die Atmosphäre. Zudem machen mir gerade die späteren Rätsel Laune, die zwar manchmal in Richtung Trial & Error gehen, mich mit Kreativität und Abwechslung aber insgesamt überzeugen. Den Belgiern von eXiin gelingt mit Ary and the Secret of Seasons ein gutes Debüt, das ich Genre-Freunden ohne größere Einschränkungen empfehlen kann.
 
Ary and the Secret of Seasons
Einstieg/Bedienung
  • Simples Steuerungsprinzip
  • Rückkehr in bekannte Gebiete per Schnellreise
  • Sehr faires Autosave-System, 10 manuelle Speicherslots
  • Drei wählbare Schwierigkeitsgrade
  • Einige Aktionen leicht hakelig
  • Zielmarker nicht immer zielführend
Spieltiefe/Balance
  • Äußerst sympathische Hauptfigur
  • Größtenteils toll inszenierte Cutscenes nach Disney-Manier (inhaltlich)
  • Kreative, abwechslungsreiche Rätsel mit Jahreszeitenblasen
  • Große Anzahl an Gadgets und Upgrades
  • Ordentliche Spielzeit (etwa 10 Stunden)
  • Etwas zu viel Trial-and-Error
  • Normale Kämpfe anspruchslos
Grafik/Technik
  • Teils nette Animationen
  • Außergewöhnlicher Stil
  • Technisch maximal Durchschnitt
  • Noch viele, meist verschmerzbare kleine Bugs
Sound/Sprache
  • Sehr gute englische Sprecher
  • Tolle Musik
  • Überwiegend nette Soundeffekte
  • Deutsche Textübersetzung mit vielen Fehlern
  • Keine deutsche Sprachausgabe
Multiplayer

Nicht vorhanden
 
8.0
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
nein
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
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Benjamin Braun 1. September 2020 - 9:00 — vor 1 Jahr aktualisiert
Dennis Hilla Redakteur - P - 141947 - 31. August 2020 - 14:00 #

Viel Spaß beim Sehen/Hören/Lesen!

Hyperbolic 19 Megatalent - P - 15633 - 1. September 2020 - 9:58 #

Sollte das im Untertitel nicht Herr der Jahreszeiten heissen?

Die Hyänen sehen ja echt so aus, als wären sie direkt aus Der König der Löwen.

Dennis Hilla Redakteur - P - 141947 - 1. September 2020 - 10:19 #

Nö, denn durch Jahreszeitenmanipulation beherrscht man ja die Gezeiten indirekt auch ;)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 26526 - 1. September 2020 - 12:14 #

Was haben denn die Jahreszeiten mit Gezeiten zu tun? Sind die nicht voneinander unabhängig? Oder ist das schlicht ein Schreibfehler und es sollte eigentlich "Gehzeiten" heißen? Weil man im Winter wegen Schnee und Eis langsamer voran kommt?

yankman 17 Shapeshifter - P - 6125 - 1. September 2020 - 12:35 #

Müsste man da nicht den Mond manipulieren ?

Hyperbolic 19 Megatalent - P - 15633 - 1. September 2020 - 12:50 #

Hm, die Jahreszeiten haben aber nicht wirklich was mit den Gezeiten zu tun.
Muss man als Bayer aber nicht wissen. ;)

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 13:23 #

Ja, mei! Oder "Yo, mei!", wie die hippen Bayern womöglich sagen mögen. ;)

Hyperbolic 19 Megatalent - P - 15633 - 1. September 2020 - 19:09 #

Wenn du es geschrieben hast, dann wundert mich das doch sehr.
Als Abkömmling der Kölner Bucht. :)

Aber die Änderung ist ja absolut salomonisch. ;)

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 19:16 #

Ich hatte das nicht geschrieben.

Hyperbolic 19 Megatalent - P - 15633 - 1. September 2020 - 19:27 #

Also doch der Bayer. ;)

euph 28 Endgamer - P - 106602 - 1. September 2020 - 11:51 #

Klingt nicht schlecht. Kommt mal auf die Liste.

Alain 19 Megatalent - P - 16695 - 1. September 2020 - 13:48 #

Schreibt ja sehr g gut zu sein... Mhhh. Mal auf listen setzen.

Doktorjoe 18 Doppel-Voter - P - 9297 - 1. September 2020 - 13:54 #

Sieht aus, als könnte ich das mit meinem Kind (8 Jahre) zusammen spielen.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 14:58 #

Gibt es halt nur auf Englisch (mit deutschen UT), aber ansonsten ja. Hat nicht grundlos eine Altersfreigabe ab 6 erhalten.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38908 - 1. September 2020 - 14:38 #

Mein ihr in dem einen Absatz nicht Jahreszeit statt Jahreszeug?

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 14:42 #

Ich sollte den Container-Text nicht mehr direkt im Editor schreiben...

Dennis Hilla Redakteur - P - 141947 - 1. September 2020 - 18:19 #

Fehler bitte über den entsprechenden Button melden ;)

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 203120 - 1. September 2020 - 16:52 #

Gerade für ein belgisches Studio ist die lieblose deutsche Loka ein echter Fail.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 17:05 #

Kapiere ich nicht. Eine lieblose deutsche Loka ist immer Mist, egal ob Amis, Briten Kanadier oder Europäer (UK darf man ja nur noch geographisch dazuzählen ;). Hat in diesem Fall aber im Zweifel eh, wie meistens, der Publisher zu verantworten, der sparen will oder muss. Und Modus sind Amis. Nicht dass, das schlecht wäre, aber ja, die unterschätzen die Bedeutung einer guten Übersetzung im Zweifel – und wären damit gerade im Indie-Sektor nicht gerade eine Ausnahme.

Das Problem ist, das allein wird vom Endkunden auch nicht bestraft, wobei ich die Gründe dafür ja durchaus nachvollziehen kann. In Spielen wird höchst selten ein Englisch gesprochen, das jemand, der es halbwegs kann, irgendwelche Probleme macht. Ich halte es dennoch für eine traurige Entwicklung. So teuer kann eine hochwertige Textübersetzung nun nicht sein. Ist ja nun auch kein Spiel, bei dem 300.000 Wörter oder mehr übersetzt werden müssten, für einen nun nicht gerade unbedeutenden Markt.

Olipool 17 Shapeshifter - - 8148 - 2. September 2020 - 10:54 #

so als grobe Hausnummer kostet die Übersetzung 8-12 Cent je Wort (je nach Sprache) und noch mal 3-4 Cent für jemand anderen, der Qualitätskontrolle/Korrekturlesen macht. Pro Tag sind je nach Qualität so 1800 Wörter möglich (auch mehr aber auch weniger, kommt auch drauf an, wie viel zu lokalisieren ist, bei Spielen sind ja auch gerne mal Rätsel drin, die nicht in jeder Sprache gleich funktionieren).

Und entweder hat man da zu spät dran gedacht und kommt zeitlich nicht mehr hin oder hat es technisch nicht vorgesehen und hat versteckte Kosten, das einzubauen oder aber es ist schlicht eine Geldfrage. Sei es, dass man unabhängig vom Ertrag das Geld nun einfach nicht hat in dem Moment oder sich eben ausrechnen kann, wer spielt das Spiel aufgrund fehlender Loka nicht? Es fallen ja nicht alle deutschen Kunden weg. Und dann kann es sein, dass man die Kosten nicht mal reinbekommt. Und nun kann man bei AAA Herstellern sagen, macht das trotzdem als Image-Pflege/Fan-Service etc., aber die haben ja auch größere Geldsäckel.

Möglich ja auch, dass Sprachen nachgereicht werden, das ist bei Indies ja nicht ungewöhnlich.

edit: merke grad, dass du dich auf "hochwertig" beziehst, da kann eben der Grund ein Durchprügeln und Weglassen von QA sein bis hin zu Nutzen von Google Translate.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 203120 - 2. September 2020 - 16:44 #

Was ich damit sagen will ist, dass ichs z.B. von einem Studio aus Indonesien eher nicht erwarten würde, eine korrekte und hochwertige deutsche Loka zu liefern, von jemand aus Belgien, wo die Hälfte eh schon deutsch spricht, schon. Unabhängig vom Publisher.

Desotho 17 Shapeshifter - P - 7282 - 1. September 2020 - 21:03 #

Und jetzt bitte noch ein Test zu Eroico :D

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 21:07 #

Ist das jugendfrei oder fehlen ein T und ein A? ;)

Desotho 17 Shapeshifter - P - 7282 - 1. September 2020 - 21:45 #

Sagen wir es mal so: Steam hat einen Age-Check vorgeschaltet :)

Benjamin Braun Freier Redakteur - 422008 - 1. September 2020 - 22:04 #

Unfassbar, dass Maverick noch keinen Steckbrief dazu angelegt hat. ;)

Ganon 24 Trolljäger - P - 65798 - 2. September 2020 - 11:56 #

Das sieht ja wirklich sympathisch aus und ein Zelda-like für PC ist nie verkehrt.

TheRaffer 21 Motivator - - 30266 - 7. September 2020 - 13:49 #

Die Grafik hat was. Ist nicht mein Spiel, aber definitiv schön anzuschauen. :)