Alone in the Dark

Alone in the Dark Test+

Survival-Horror mit Oldschool-Flair

Benjamin Braun / 19. März 2024 - 16:00 — vor 16 Wochen aktualisiert

Teaser

THQ Nordic lässt einen Klassiker als Zwischending zwischen Remake und Serien-Reboot neu aufleben. Oldschool-Tugenden werden dabei groß geschrieben. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Eine berühmte Spielelizenz, Stranger Things-Star David Harbour in einer der Hauptrollen und Mikael Hedberg, Autor von Amnesia - The Dark Descent und Soma (im Test), als Game Director – da kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder? Tatsächlich ist das neue Alone in the Dark der von den Machern beschworene "Liebesbrief ans Original" aus dem Jahr 1992 geworden und bietet eine gleichsam moderne wie oldschoolige Mischung aus Erkundung, Rätseln, Action und Storytelling. Frei von Schwächen ist das Surival-Horror-Abenteuer dabei jedoch nicht und kann insbesondere im erzählerischen Bereich die hohen Erwartungen nur in Teilen erfüllen.

Benjamin hat sich für euch durch die neue Version des Derceto Manor und die Alpträume, die darin lauern, geknobelt und gekämpft. Was er in den fünf Kapiteln erlebt hat, was ihm besonders gut gefällt und was weniger, erfahrt ihr so spoilerfrei wie möglich im folgenden Text sowie im oben eingebetteten 4K-Video mit Szenen aus der getesteten PS5-Fassung.
Edward Carnby und Emily Hartwood treffen an bestimmten Punkten immer wieder aufeinander. Das passiert aber nur in Form von Cutscenes. Nach der anfänglichen Charakterwahl seid ihr ausnahmslos mit einem der beiden unterwegs.


Kleine Parallelen, viel Neues

Im neuen Alone in the Dark, das beim schwedischen Studio Pieces Interactive entstand, gibt es gerade anfangs mehrere Parallelen zum gleichnamigen Infogrames-Klassiker aus dem Jahr 1992. So spielt die Handlung ebenfalls im Louisiana der 1920er Jahre und mit dem Privatdetektiv Edward Carnby sowie seiner Auftraggeberin Emily Hartwood stehen dieselben Spielfiguren zur Auswahl. Beide begeben sich zu Beginn zum Derceto Manor, einem herrschaftlichen Anwesen mitten im Sumpf – und damit ist es mit den Gemeinsamkeiten dann bald schon vorbei. Pieces Interactive bietet keine Nacherzählung der bekannten Geschichte in neuem Gewand, sondern eine sehr freie Neuinterpretation. Und so ist beispielsweise der Schauplatze Derceto Manor hier nicht der Wohnsitz von Emilys Onkel Jeremy, sondern eine Nervenheilanstalt, in der auch Jeremy behandelt wird, der Emily (und damit Edward) mit einem beunruhigenden Brief auf den Plan ruft. Natürlich sind die Patienten und Pfleger alle sonderbar und in Derceto scheinen sich rätselhafte Dinge zuzutragen. Schon bald findet ihr in Jeremys Zimmer ein Medaillon, das die Tore in alptraumhafte Welten aufstößt.

Realität und Alptraum vermischen sich dabei zusehends, wenn euch in den Fluren von Derceto plötzlich Wasser bis zu den Knien steigt oder die Wände von einer rätselhaften Fäulnis überzogen werden, was eure Spielfigur zunehmend in den Wahnsinn treibt. Von diesen mitunter plötzlichen Umgebungsveränderungen profitiert nicht zuletzt die Vielfalt des Schauplatzes. Denn ihr bewegt euch nicht nur durch Derceto, sondern landet auch auf einem Friedhof, auf einem Dampfschiff oder mitten im einem Sumpfgebiet, in dem grässliche Kreaturen lauern. Allein die Wandlung der Umgebungen sorgt für jede Menge Atmosphäre, nicht nur, wenn das Spiel sie wie Jump Scares inszeniert. Zusammen mit dem gelungenen Soundtrack, der in ruhigeren Momenten auch mal entspannt jazzig sein kann, und der überwiegend großartigen Effekte, ergibt sich ein ziemlich fesselndes Horror-Erlebnis.

Doch so gelungen Alone in the Dark mich über weite Strecken über pointierte Dialoge, dichte Soundkulisse und abwechslungsreiche, düstere Kulissen in die Welt hineinzieht, zum Ende geht ihm die Luft aus. Ohne zu spoilern möchte ich dazu nur sagen: Die Geschichte weckte Interesse an dem Ursprung des Grauens in Derceto Manor, doch die tatsächliche Auflösung fand ich regelrecht dämlich. Abhängig davon, ob ihr gewisse Sammelobjekte findet, sollt ihr auch alternative Enden auslösen können, allerdings habe ich kein Vertrauen darin, dass die mich zufriedener stimmen würden.
Alone in the Dark bietet eine ausgewogene Mischung aus Storytelling, Erkundung, Action und Rätseln wie diesem. Dabei handelt es sich überwiegend um puzzleartige Aufgaben und Coderätsel, häufig auch in mehrteiliger Form.
 

Ausgewogene Gameplay-Mischung

Alone in the Dark präsentiert sich mit Third-Person-Perspektive und nicht nur künstlerisch hochwertiger Grafik natürlich modern, setzt abseits dessen aber auf einen sehr klassischen Ansatz beim Gameplay. In der realen Version von Derceto steht die Erkundung stärker im Zentrum, bei der ihr Informationen in Form von Schriftstücken sammelt, aber auch auf die verschrobenen Patienten und Mitarbeiter trefft. Anfangs landet ihr noch ständig vor verschlossenen Türen, für die ihr zunächst einen Schlüssel auftreiben müsst. Oder ihr müsst einen Umweg nehmen, um von der Rückseite einen Riegel zu lösen. Daraus ergibt sich ein fast schon labyrinthartiger Aufbau – übrigens auch in den späten Kapiteln, wo die Entwickler ganz bewusst künstlich zuvor aufgeschlossene Türen unbenutzbar machen. Zumindest ich verliere dabei zwischenzeitlich die Orientierung und muss noch mal einen Blick auf die (erst zu findende) Übersichtskarte werfen, ohne die mir der Aufbau des Anwesens womöglich sogar auf die Nerven gehen würde.

Bei der Erkundung erwerbt ihr natürlich Schlüssel und andere fürs Weiterkommen relevante Objekte im Rahmen von Rätseln. Die konfrontieren euch überwiegend mit Code- und sonstigen Zahlenaufgaben. So müsst ihr mehrfach fehlende Teile für einen Sockel finden, um das erwähnte Medaillon zu positionieren. Die korrekte Einstellung dafür findet ihr mal in einem Dokument, manchmal auch irgendwo in der unmittelbaren Umgebung oder müsst sie euch in einem weiteren Rätsel erarbeiten. Da ist jetzt nichts dabei, was mich als Adventure-Freund von den Socken haut, aber ich mag diese Art Aufgaben und habe Spaß daran. Nach Erkundung und Rätseln bildet die Action die dritte Säule der Spielmechanik, die trotz manch intensiver Begegnung die schwächste ist.
Das Kampfsystem ist eher mittelprächtig. Wer weiß, wo er hin muss, kann oft einfach an Gegnern vorbeilaufen – das Schleichen funktioniert selten. Es gibt ab und zu auch Situationen, in denen ihr nicht um einen Kampf herumkommt.
 

Nette Action, dämliche Bossfights

So ganz ohne Bedrohungen wäre ein Alone in the Dark natürlich nicht komplett, weshalb ihr euch in der Alptraum-Welt immer wieder mit Feinden anlegen oder seltener in kleinen Fluchtpassagen entkommen müsst. Im Kampf nutzt ihr sowohl Schusswaffen, zu denen sich später auch ein Thompson-Maschinengewehr gesellt, aber auch verschiedene Nahkampfprügel wie Rohre oder einen Vorschlaghammer. Das spart gegebenenfalls Munition und macht Konfrontationen auf engem Raum etwas leichter – habt ihr etwas mehr Platz, profitiert ihr von der eigentlich schon übermächtigen Ausweichbewegung, die ihr per Knopfdruck ausführt. Auch Wurfwaffen könnt ihr nutzen, diese allerdings nicht im Inventar mitnehmen. Stattdessen nehmt ihr sie in der Umgebung auf und müsst sie direkt werfen. Das geht übrigens auch zur Ablenkung, wobei das Schleichen in der Praxis nicht wirklich funktioniert.

Der offene Schlagabtausch stellt euch allerdings nie wirklich vor Probleme, auch nicht in Bezug auf den Munitionsvorrat. Das Spiel versucht, euren Vorrat schon einigermaßen knapp zu halten, und wer ständig daneben schießt, bekommt ein Problem. Aber geht mal wirklich die gesamte Munition zur Neige, was mir nur in einem Abschnitt passiert ist, dann taucht in der Umgebung doch wieder Nachschub auf, der vorher eindeutig nicht da war.

Bei meinem zweiten Durchgang mit Emily fällt indes auf, dass zwar das Schleichen keine echte Option ist, einfach an den Gegner vorbei zu rennen in einigen Fällen aber schon, da Gegner euch nur eingeschränkt folgen können. Im Sumpf-Alptraum in Kapitel 2 ist es jedenfalls möglich, ohne einen einzigen Gegner direkt anzugreifen mehr oder weniger einfach ans Ende durchzurennen. Mit diesem "Problem" werdet ihr im ersten Durchgang aber vermutlich in der Form nicht konfrontiert werden. Immerhin wollt sicherlich auch ihr alle Bonus-Sammelobjekte an Land ziehen und alle Dokumente finden. Nicht vermeiden könnt ihr hingegen die beiden Bosskämpfe, auf die ihr erst sehr spät im Spiel trefft. Und beide sind (der Endboss in größerem Maße) von "gut" definitiv ziemlich weit entfernt.

Autor: Benjamin Braun, Redaktion: Hagen Gehritz (GamersGlobal)

 
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Meinung: Benjamin Braun

Ich mag den spielerischen Ansatz von Alone in the Dark als Adventure-Fan wirklich gerne. Sowohl die Erkundung des Anwesens als auch das Lösen der Rätsel machen mir Spaß. Die meist stilvoll in Szene gesetzten Alptraum-Abschnitte sorgen für Stimmung und Abwechslung zugleich. Die Kämpfe sind eher so la la, wobei ich gerade an den Stellen, bei denen mehrere Gegner regelrecht über mich herfallen, sogar am meisten Freude hatte.

Die Schwächen von Alone in the Dark liegen am Ende klar bei der Story, die zwar über längere Zeit Spannung weckt, aber spätestens mit ihrer enttäuschenden Auflösung und dem fast schon peinlichen finalen Bosskampf verliert. Die technischen Macken hingegen sind größtenteils verschmerzbar. Unterm Strich ist das neue Alone in the Dark gerade für Anhänger des Originals und Horror-Fans, die Spiele ohne einseitigen Fokus auf die Action bevorzugen, definitiv eine Empfehlung wert.
Alone in the Dark PS5
Einstieg/Bedienung
  • Alternativer leichter Schwierigkeitsgrad mit einfacheren Kämpfen
  • Zusätzliche Optionen für Ingame-Hilfen
  • Freies Speichern möglich
  • Teils hakelige Steuerung
Spieltiefe/Balance
  • Story mit schönen Spannungsspitzen...
  • Allgemein hohe atmosphärische Dichte
  • Einige schöne Rätsel und ansprechende Erkundung
  • Große Schauplatzvielfalt dank "Alptraum-Passagen"
  • Ausgewogene Mischung aus Story, Rätseln und Kämpfen
  • Meist mehrere Ziele, sodass man immer Fortschritte erreichen kann
  • Zwei spielbare Charaktere, die in wenigen Fällen unterschiedliche Orte erkunden
  • ... aber saublödem Ende (es soll alternative Enden geben)
  • Wenige Feindtypen mit schwacher KI
  • Nur zwei und zudem schlechte Bossfights
  • Wenig Optionales außer Sammelobjekte
  • Erster Durchgang mit 8 Stunden eher kurz
Grafik/Technik
  • Ansprechendes Monster-Design im Cthulhu-Stil ...
  • Detailreiche, vor allem künstlerisch ansprechende Grafik
  • Meist tolle Umgebungsveränderungen
  • Überwiegend gute Charakteranimationen
  • ... aber bisweilen sehr grob
  • Teils nachladende Texturen, flimmernde Objekte und Ähnliches
Sound/Sprache
  • Überwiegend exzellenter, vielseitiger Soundtrack von Jazz bis dramatisch-pompös
  • Sehr gute englische, insgesamt gute deutsche Sprachausgabe
  • Wirklich alles komplett vertont, inklusive Briefe und anderer Dokumente
  • Gelegentliche Soundbugs und Komplettaussetzer
  • In deutscher Testfassung vereinzelte Elemente noch auf Englisch
Multiplayer

Nicht vorhanden
 
7.5
Userwertung7.7
Mikrotransaktionen
nein
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
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Benjamin Braun 19. März 2024 - 16:00 — vor 16 Wochen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 19. März 2024 - 13:32 #

Viel Spaß mit dem Test von Benjamin!

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 19. März 2024 - 16:07 #

Danke für den Test. Dann werde ich bei dem Spiel mal ein blick riskieren. Bei Alone in the Dark für PS3 war ich eigentlich auch ganz angetan. Habe aber dank fummeliger Steuerung irgendwann das Handtuch geworfen.

Berndor 19 Megatalent - - 17465 - 19. März 2024 - 16:07 #

Danke für den Test ! Ist für mich als Fan des Originals Pflicht und gut, dass der Rätselpart mehr Gewichtung als der Actionanteil hat.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21268 - 19. März 2024 - 16:17 #

Ich fand das Original auf meinem 486er/66 schon grauenhaft.
Bei der Neuauflage würde ich glatt im Sale schwach werden.

Altior 18 Doppel-Voter - - 9920 - 19. März 2024 - 16:20 #

Bei dieser grausigen Steuerung werde ich Abstand nehmen.

DerBesserwisser 17 Shapeshifter - P - 7932 - 19. März 2024 - 16:20 #

Wurde bei 0:40min das Ausgangsmaterial schneller abgespielt oder hat da jemand die rund 50 Jahre alte Regel vergessen das man schlechte Effekte eher kaschiert anstatt sie direkt in der Bildmitte zu platzieren ?
Ansonsten macht das einen ganz soliden Eindruck, das wird sicherlich in meienr Spielebibliothek landen.

advfreak 22 Motivator - - 32155 - 19. März 2024 - 16:40 #

Danke Benni! Zumindest ist es nicht so ein Totalausfall wie das Black Mirror Reboot geworden... Aber trotzdem kann mich das Game nicht mehr so richtig begeistern. :(

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 19. März 2024 - 16:44 #

Oh ja, das Black Mirror Reboot war eine Frechheit!

advfreak 22 Motivator - - 32155 - 19. März 2024 - 18:10 #

Ich war so wütend auf das Game das ich am liebsten meine PS4 geschlagen hätte... :'(

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 19. März 2024 - 18:24 #

Es war ja auch bestimmt die schuld der PS4 dafür, dass du dich nicht richtig vorab informiert hast. ;-)

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 19. März 2024 - 18:30 #

Kann ich aber nachvollziehen. Gut dass ich vor einem Kauf GG besucht habe. Trotzdem Schade. Die ursprüngliche Trilogie war fantastisch.

advfreak 22 Motivator - - 32155 - 19. März 2024 - 18:54 #

Stimmt, und außerdem hab ich KingArts damals ja auch blind vertraut... zum letzten mal!!! >:(

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 19. März 2024 - 21:16 #

Tieeeef durchatmen :).

Noodles 26 Spiele-Kenner - 75672 - 20. März 2024 - 2:03 #

Kamen ja seitdem eh keine Adventures mehr von ihnen. ;)

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105678 - 20. März 2024 - 16:10 #

?? Ich fand das gut.

Noodles 26 Spiele-Kenner - 75672 - 20. März 2024 - 2:01 #

Absolut. Frag mich, wie KingArt nur so einen Mist entwickeln konnte, sie haben doch vorher schon einige Male gezeigt, dass sie Adventures können.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 19. März 2024 - 21:34 #

Schau dir mal Reveil an, das könnte was für dich sein.

advfreak 22 Motivator - - 32155 - 20. März 2024 - 9:29 #

Vielen Dank für den Tipp, das schaut wirklich äußerst interessant aus. :)

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 19. März 2024 - 16:42 #

Danke für den Test Benjamin:). Dieses Spiel fällt genau in mein Beuteschema. Allerdings ist mir der aufgerufene Preis dafür noch etwas zu hoch. Aber charmant ist es auf alle Fälle.

duchess 11 Forenversteher - 590 - 19. März 2024 - 16:51 #

"Saublödes Ende" macht mich schon sehr neugierig, zumal ich ausgerechnet in diesem Punkt oft deutlich weniger kritisch bin (das Ende von Mass Effect 3 war völlig in Ordnung und das von Firewatch super), ich mich aber natürlich auch nicht spoilern lassen will.

Maikeru 14 Komm-Experte - 1876 - 19. März 2024 - 16:58 #

Freies Speichern finde ich symphatisch. Sicher mal im Sale. Ich müsste mal die Demo herunterladen, bevor die aus dem Shop genommen wird. Ist ja leider Usus geworden.
Aber ich wollte auch mal den Teil von 2008 spielen. Ich will gar nicht nachzählen, wieviele Jahre seitdem vergangen sind. Da kam auch Cloverfield ins Kino...

euph 30 Pro-Gamer - P - 130844 - 19. März 2024 - 16:59 #

Steht auf der Liste, muss aber noch ein bisschen warten.

Danywilde 30 Pro-Gamer - P - 167049 - 19. März 2024 - 18:07 #

Das werde ich mir demnächst zulegen, die Atmosphäre gefällt mir sehr gut. Das mit dem Ende klingt allerdings nicht so gut, hoffentlich wird es nicht zu schlimm.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 19. März 2024 - 20:51 #

Werde auch reinschauen! Bin auf jeden Fall positiv überrascht von den Berichten. Und damit könnte ich mal einen Klassiker nachholen - wenn auch in wirklich neuem Gewand.

Danywilde 30 Pro-Gamer - P - 167049 - 20. März 2024 - 9:02 #

Ursprünglich habe ich gedacht, dass das wirklich ein Remake des ersten Teils wird, aber so ist es ja nicht. Freue mich auf jeden Fall auf das Spiel.

ssj3rd 09 Triple-Talent - 284 - 19. März 2024 - 19:00 #

Metacritic bei 63% und die richtig schlechten Wertungen von Eurogamer (.de/.uk) lassen mich Abstand von dem Game nehmen,

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 19. März 2024 - 19:49 #

Ok wird gekauft :) wird auch schöne Abwechslung von Final Fantasy VII Rebirth, das ja endlos lang ist.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 19. März 2024 - 22:20 #

*Hehe* Erst das Eine und dann das Andere.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 19. März 2024 - 22:47 #

Soll ja nur 7 Stunden lang sein, das passt gut mal dazwischen ein paar Abende ;)

euph 30 Pro-Gamer - P - 130844 - 20. März 2024 - 7:33 #

Benjamin schreibt was von 8 Stunden und er ist ja meist etwas schneller, wenn man Jörg glauben darf :-)

Gedracon 19 Megatalent - - 19602 - 19. März 2024 - 19:59 #

Entspricht dem, was ich erwartet hab. Mit meiner Nostalgiebrille im Bezug auf das Original werde ich sicher Spaß haben.
Vor allem die Steuerung kann nicht schlechter sein, als beim Original :)

AntiTrust 20 Gold-Gamer - P - 20372 - 19. März 2024 - 23:00 #

Danke für das Testvideo, hab es mir gerade angesehen. :)

ds1979 21 AAA-Gamer - P - 25513 - 19. März 2024 - 23:09 #

Hackelige Steuerung, saublödes Ende? Klingt für mich nach dem originalen 1 Teil. Wird gekauft und gespielt.

Alter Hase 18 Doppel-Voter - - 9154 - 20. März 2024 - 1:44 #

Ja, dachte ich mir auch. Gefällt mir, wird gekauft.

Noodles 26 Spiele-Kenner - 75672 - 20. März 2024 - 3:51 #

Sieht nicht schlecht aus, hätte da schon Lust drauf. :) Nur schade, dass die Kämpfe nicht so gelungen sind. Die würde ich dann wohl zur Not auf Leicht stellen, damit sie nicht lang nerven, hab ich schon bei The Sinking City so gemacht. ;)

TheLastToKnow 30 Pro-Gamer - - 125285 - 20. März 2024 - 7:40 #

Danke für den Test. Es klingt für mich so wie erwartet, also bleibt es erstmal auf der Wunschliste bis die Zeit gekommen ist.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 20. März 2024 - 9:22 #

Puh. Ich habe gestern Abend mal die Demo "Prolog" gespielt. Die Atmosphäre ist wirklich toll. Aber die Steuerung empfinde ich als sehr träge.

Aber meine Güte ist die Demo kurz. 10 Minute? Maximal. Schade, ich hätte mir gerne von den Kämpfen einen Eindruck verschafft.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 20. März 2024 - 22:09 #

Na ja, das ist halt eigentlich keine richtige Demo. Das ist ja eher so eine Art Playable Teaser, der vor allem vermitteln soll, welche Art von Atmosphäre man etwa erwarten kann. Hatten die für die Gamescom gemacht und irgendwann später halt zum Download freigegeben.

Edit: Gamescom 2022 übrigens, nicht letztes Jahr.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 21. März 2024 - 10:11 #

Danke für die Erklärung. Erklärt dann so einiges. Mir hat es jedenfalls gut gefallen. :-)

AntiTrust 20 Gold-Gamer - P - 20372 - 21. März 2024 - 10:25 #

Ich habe den "Prolog" gestern auch gespielt. Laut der Steamanzeige hat das (ebenfalls) exakt 10 Minuten gedauert. Und das reicht auch, also zumindest mir. Die Dialoge und die "Story" sagen einem überhaupt nichts, also zumindest, wenn man vorher noch nie Alone in the Dark gespielt hat. Das Kampfsystem vom Hauptspiel lernt man nicht kennen, denn es kommt gar keine derartige Auseinandersetzung vor. Zu lösende Rätsel gibt es auch keine. Bleiben noch etwa zwei recht zahme Jumpscares und ein junges Mädchen als Protagonistin, das bei plötzlichen Veränderungen ihrer Umgebung im Wesentlichen völlig unbeeindruckt ist.
Die Vollversion ist selbstverständlich ein anderes Kaliber, aber ich finde, dass dieser "Prolog" spätestens seit der Erscheinung des Gameplay-Trailers im letzten Jahr nicht mehr allzu viel Wert hat.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 21. März 2024 - 10:29 #

Schade finde ich, dass er scheinbar nicht an das eigentliche Spiel gekoppelt ist. Wäre doch ein netter Einstieg gewesen. :-)

Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 21. März 2024 - 16:37 #

Mich wunderte nicht, dass Grace im Prolog unbeeindruckt ist, die einführende Cutscene macht mMn implizit sehr deutlich, dass sie kein 08/15-Mädchen ist.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 21. März 2024 - 16:52 #

Da ist was dran.

Robokopp 19 Megatalent - - 19007 - 20. März 2024 - 12:43 #

Ich war eigentlich interessiert an dem Spiel aber was ich im Test gesehen habe macht mich jetzt irgendwie überhaupt nicht an. Vielleicht greife ich in einem Sale mal zu.

Berndor 19 Megatalent - - 17465 - 20. März 2024 - 13:54 #

Ich habe jetzt auch zuviel krittelnde Tests anderer Publikationen gelesen und alternativ den 99GB Preload zu Forbidden West erworben. Das Spiel kenne ich bereits, aber da ich noch nicht den DLC gespielt habe, gibt es auf dem PC einen neuen Durchlauf.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 20. März 2024 - 21:09 #

Ich habe 90 Minuten reingespielt, das Spiel jetzt aber wieder refunded.

Das Setting finde ich nicht uninteressant, und durch ein Herrenhaus "rätsel" ich mich auch gerne durch. Die Prämisse der Story hätte bei mir zünden können.

Was mir aber nach 90 Minuten bereits misfallen hat sind die Kämpfe. Das fühlt sich leider nicht gut an. Ebenso hatte ich bereits jetzt 1-2 Bugs erlebt. Einmal hing ich an einer Pflanze fest und musste reloaden. Ein weiteres Mal war eine Gittertür weiterhin zu (obwohl sie offen sein müsste), ich konnte aber trotzdem hindurch laufen.

Die Präsentation ist nicht state-of-the-art, aber damit hätte ich leben können.

Nach 90 Minuten ist das Spiel für mich "OK" (also so ne 6.5), aber das reicht mir nicht fürs weiterspielen. Sicherlich kann man damit aber seinen Spaß haben.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84460 - 23. März 2024 - 23:01 #

Grafisch stark und vor allem Jodie Comer mag ich. Aber das wirkt spielerisch doch recht hakelig und diese Art von Rätseln mag ich nicht so gerne. Werde ich wohl auslassen, aber danke für den informativen Test.

DavidAames 10 Kommunikator - P - 387 - 25. März 2024 - 20:51 #

Danke für den Test. Werde mir das Spiel jetzt mal näher anschauen.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 27. März 2024 - 14:18 #

Hab es durch (waren 10 Stunden bei mir) und bin doch sehr angetan. Die Lovecraft Story funktioniert gut, da ist viel Fanservice dabei und sie treffen die Tonalität und Atmosphäre der Geschichten recht gut. Allgemein macht auch die Grafik was her, es gibt sehr viele Setpieces und einen coolen Jazz Soundtrack. Die Rätsel waren für mich genau richtig, nicht zu offensichtlich, aber auch kein Frust. Die Kämpfe sind etwas hakelig aber immerhin etwas besser als bei Sinking City und ohnehin nicht so viele. Was Benjamin an dem Ende stört, weiß ich nicht, das wird doch sehr schön aufgebaut und ist recht spektakulär. Insgesamt sehr angetan, mit kleinem Lovecraft Fanbonus wäre ich bei 8.5 und kann es Horrorfans sehr empfehlen.

Gorkon 21 AAA-Gamer - P - 30506 - 27. März 2024 - 15:41 #

Ich habe nur kurz reingespielt und mit Emily in das Haus gegangen. Das wenige was ich da und in der Demo gesehen hat, gefällt mir richtig gut. Muss unbedingt mal weiter spielen.

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 28. März 2024 - 9:56 #

Dein Fazit lässt das Spiel bei mir noch weiter auf dem MoJ vorrücken.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 28. März 2024 - 10:59 #

Gehörst du auch zu den "Drei von der Zankstelle"? Frage deshalb, weil du MoJ schreibst. Ich dachte nämlich bis vor zwei oder drei Jahren, dass das ein allgemein bekannter Alternativ-Begriff für Pile of Shame sei, bis ich dann herausfand, dass die Zankstelle MoJ erfunden hat und das außerhalb der GG-Community keiner kennt. Nun, abgesehen von den Millionen Zuhörern des Zankstellen-Podcasts natürlich. ;)

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 28. März 2024 - 12:07 #

Nein, tatsächlich bin ich "nur" ein einfacher Premium User. Wahrscheinlich habe ich den Begriff irgendwo im GG Kosmos aufgeschnappt.

P.s. Da fällt mir ein dass ich bald wieder mein Abo auffrischen muss :).

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105678 - 28. März 2024 - 12:21 #

Wir haben das oft genug in den hiesigen Kommentaren benutzt. Selbst Jôrg hat das in irgeneinem Momoca mal genutzt. Ebenso wie "Ihr an den Empfangsgeräten", das war auch so ein Ding von uns am Anfang.
Überigens heisst es nur noch Zankstelle, das "Die drei von" haben wir schnell beerdigt.

euph 30 Pro-Gamer - P - 130844 - 18. April 2024 - 7:48 #

Ich benutze auch gerne MoJ, seit ich das hier aufgeschnappt habe. Klingt viel positiver ;-)

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 28. März 2024 - 11:08 #

Kannst du näher beschreiben, was du am Ende gut findest? Lahm finde ich es nicht zuletzt, weil der damit verknüpfte Bosskampf Müll ist. Das einzig Gute daran ist, dass man eindeutige "Hinweise" darauf schon vorher findet, wenn man sich im späteren Verlauf dem "Objekt" nähert und Stimmen hört. Letztlich ist mit der Auflösung aber ein Schicksal verknüpft, das sich Alone in the Dark mit vielen Horror-Spielen teilt. Spannung wird gekonnt aufgebaut, am Ende bleibt dann aber, zumindest bei mir, Kopfschütteln. Glaubwürdigkeit ist der falsche Begriff, aber wie auch immer man das Gegenstück dazu in Horror-Spielen nennen mag, das geht für mich mit dem Finale flöten.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 28. März 2024 - 13:17 #

Deine Kritik an der spielerischen Qualität der beiden Bosskämpfe teile ich komplett. Habe da ehrlich gesagt auf "leicht" gestellt, weil das hakelige Kampfsystem eher durch seine Hakeligkeit herausfordert und nicht durch Skill oder cleveres Einsetzen von Waffen (es ist ja völlig egal, welche Nahkampfwaffe man hat und auch die 3 Schusswaffen eignen sich für jeden Gegner gleichermaßen). Dann haben die Kämpfe zumindest spielerisch nicht genervt.
Was mir aber gefallen hat, ist das Design der Gegner und die Inszenierung. Ich kann mir denken, was du mit "Glaubwürdigkeit" meinst, aber das ist halt das Problem aller Lovecraft-Adaptionen zu einem gewissen grad, wenn es kosmisch wird. Aber ich mag das sehr. "Shub-Niggurath" wird direkt erwähnt in einigen der (sehr gut geschriebenen!) Notizen und Kurzgeschichten wie "The Tree on the Hill" werden referenziert. Ich muss aber mal schauen, wie das ist, wenn man die Emily spielt, ob es da Unterschiede gibt, der Subplot, dass Edward möglicherweise wahnsinnig geworden ist, wird ja irgendwie fallen gelassen.

Holzkerbe 15 Kenner - - 2759 - 30. März 2024 - 0:03 #

Danke für den schönen Test! Genau wie auch Outcast - A New Beginning spricht auch hier ein AA-Titel (zufälligerweise beide von THQ Nordic) mich wesentlich mehr als die meisten AAA-Veröffentlichungen an. Zudem bin ich Fan der jeweiligen Originale. Werde ich mir definitiv via GOG für den PC holen.

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40552 - 6. April 2024 - 9:17 #

Och joah, vielleicht mal in einem Sale. :)
Schade um die Story, die für mich ja eigentlich der Träger der gesamten Sache sein sollte.