So testen wir

Testübersicht (Stand: 9/2018)

1235 Tests gesamt
Notenweite 1-10, Durchschnitt 7.4
324 Action-Tests
Notenweite 2-10, Durchschnitt 7.4
175 Rollenspiel-Tests
Notenweite 3-9.5, Durchschnitt 7.6
203 Strategie-Tests
Notenweite 3-9.5, Durchschnitt 7.2
135 Adventure-Tests
Notenweite 4-9.5, Durchschnitt 7.5
122 Sportspiel-Tests
Notenweite 1-9.5, Durchschnitt 7.9
276 Sonstige
Notenweite 2.5-9.5, Durchschnitt 7.3

Es gibt zwei grundsätzliche Ansätze beim Besprechen von Computerspielen: Der meist im Plauderton gehaltene, gerne mit popkulturellen Referenzen gespickte feuilletonistische – der gehört aus unserer Sicht ins Feuilleton. Und der Ansatz der Fachmagazine, nämlich fair und umfassend ein Spiel vorzustellen und am Ende, als zusätzliche Orientierung, eine Bewertung zu liefern. Letzteren Ansatz verfolgt GamersGlobal.

Allerdings haben wir mit unserem Relaunch im März 2018 eine wesentliche Änderung eingeführt: Früher strebten wir mit jeder Note eine Allgemeingültigkeit für Fans des jeweiligen Genres an. Wir nannten das "objektivierende Subjektivität". Damit war gemeint, dass eine Note zwar den Spaß ausdrücken soll, den der Tester hatte, aber auch vergleichbar sein sollte mit anderen Noten auf GamersGlobal, zumindest innerhalb des Genres. Der Haupttester schlug zwar die Note vor, und in den meisten Fällen wurde diese auch übernommen. Doch es kam auch vor, dass in Wertungskonferenzen und nach Rückfragen die Note abgeändert wurde, nach oben oder unten, um besser zu bisherigen Noten für vergleichbare Spiele zu passen. Das nannten wir dann "Redaktionsnote" und pochten auf deren weltweite Gültigkeit. Mindestens!

Seit 17. März 2018 vergeben wir hingegen subjektive Noten. Das ist erst mal keine große Änderung, denn auch bislang bewerteten wir den Spielspaß, und der lässt sich nicht berechnen. Der Unterschied ist, dass der Tester keine Rücksicht auf frühere Wertungen, etwa des Vorgängers, mehr nehmen muss, und auch nicht auf ähnliche Spiele. Natürlich sollte die Wertung vergleichbar sein mit früheren Noten desselben Testers – sonst wären wir beim Thema "Tagesform". Da wir mit erfahrenen, fähigen Journalisten zusammenarbeiten (intern wie extern), die überwiegend schon seit vielen Jahren für uns testen, sind wir sicher, euch mit den subjektiven Noten weiterhin eine solide Orientierung zu geben – die aber im Zweifel eben auch mal höher oder tiefer ausfällt, als das bei einer stärker abwägendenden "Redaktionsnote" der Fall wäre.

Weiterhin gilt: Die Note ist nur das Tüpfelchen auf dem i – entscheidend ist der Testbericht selbst und insbesondere der Meinungskasten: Löst ein Spiel Begeisterung aus? Oder Langeweile? Oder irgendetwas dazwischen?

Unsere 10 Test-Grundsätze (Stand: März 2018)

  1. Die GamersGlobal-Tester agieren unabhängig und sind allein ihrem Gewissen verpflichtet: Ob wir einen Entwickler mögen oder nicht, ob wir Anzeigenschaltungen von einem Hersteller erhalten oder nicht, ob wir ein Testmuster früh oder spät bekommen, ob es für Indie-Spiel X eine lautstarke Fanboy-Gruppe gibt, ob es eine Stimmung gegen den AAA-Titel Y gibt – das alles ist egal.
  2. GamersGlobal gibt keine Wertungszusagen und testet nicht „exklusiv“ oder „vorab“, sofern dies mit Wertungszusagen verbunden wäre.
  3. GamersGlobal bringt im Zweifel einen Test lieber später als pünktlich, wenn es der Testqualität dient.
  4. GamersGlobal testet Spiele ausgiebig, will euch aber kompakt informieren. Deswegen berichten wir überwiegend in Video-Form über unser Erleben (Premium-User haben Zugriff auf Audio- und Textfassungen). Ab und zu schreiben wir aber auch richtig lange Tests, "wie früher".
  5. GamersGlobal erstellt zu jedem Test mit großem Aufwand eigene Screenshots oder Videoszenen und weist in den wenigen Fällen, wo das nicht möglich ist, explizit darauf hin. Wieso? Weil Hersteller-Screenshots und -Videoszenen oft geschönt sind oder kein Interface zeigen oder wichtige Spiel-Elemente nicht zeigen – und meist alles drei zusammen.
  6. Die GamersGlobal-Note ist subjektiv. Sie stammt vom Tester und kann zwar von der Redaktion hinterfragt werden, aber nicht eigenmächtig geändert. Sind wir mit einer Note unglücklich, weil beispielsweise ein Redakteur das Spiel ganz anders empfindet, veröffentlichen wir ggf. eine alternative Meinung.
  7. GamersGlobal testet für den „fortgeschrittenen, nicht nur an einem einzigen Untergenre interessierten Spielefan“. Also so, wie wir uns ungefähr selbst sehen als private Spieler.
  8. Die GamersGlobal-Wertungen sind seit März 2018 nicht mehr ohne weiteres untereinander vergleichbar. Achtet auf den jeweiligen Tester!
  9. Technische Unterschiede zwischen Plattform-Versionen fließen nur dann in die Wertung ein, wenn wir beispielsweise durch Ruckler oder weniger detaillierte Grafik weniger Spielspaß empfinden.
  10. Die GamersGlobal-Note wird weder „errechnet“ noch „ausgewürfelt“. Sie stellt eine Mischung aus objektiven und subjektiven Kriterien des namentlich genannten Testers dar und versucht letzten Endes nur eines: den ungefähren Spielspaß zu beschreiben, den er hatte, als zusätzliche Orientierung.

Der Wertungskasten

Der Wertungskasten dient dem schnellen Überblick, etwa für User, die gerade keine Zeit oder Möglichkeit haben, das Testvideo anzusehen. Er fasst die wichtigsten Pro- und Contrapunkte zusammenzufassen. Die einzelnen Punkte können aber nicht miteinander verrechnet werden, zumal sie unterschiedlich wichtig sind für den Spielspaß des Testers.

Außerdem geben wir eine technische Angaben und weisen auf Mikrotransaktionen sind. Gibt es alternative Wertungen (etwa für andere Plattformen), seht ihr diese ebenfalls im Wertungskasten, und auch die Durchschnittsnote, die unsere User vergeben. Auf welchen Plattformen das Spiel getestet wurde (oder zumindest kurz ausprobiert), verraten die Plattform-Kürzel unter dem Spielenamen, also oberhalb des Wertungskastens.

Unsere Wertung ist eine subjektive Note des jeweiligen Testers, sie reicht von 1.0 (katastrophal) bis 10.0 (super), und zwar in Halbschritten, was 19 unterschiedliche Bewertungen erlaubt. Alles ab 5.5 ist „überdurchschnittlich“, von einem „guten“ Spiel reden wir ab ungefähr 7.0, von einem „sehr guten“ ab 8.0. Ab 9.0 halten wir das Spiel für „ausgezeichnet“, eine 10.0 heißt nicht, dass das Spiel 100% perfekt wäre. Was den Schnitt hebt: Viele von vornherein eher mäßig interessante Spiele testen wir erst gar nicht. Kurztests können nur ganze Noten erhalten, weil wir bei ihnen weniger umfangreich testen.

Ihr könnt als registrierte Nutzer unsere Wertung abschalten. Entweder komplett oder so, dass ihr sie pro Test erst einblenden müsst.

Kurztests

Um mehr Titel vorstellen zu können, greifen wir auch auf Kurztests zurück. Diese sind also solche gekennzeichnet (und ähneln im Layout einer News und nicht den seitenbreiten Artikeln). Hinter Kurztests stehen nur wenige Stunden Spielzeit mit dem jeweiligen Titel. Deshalb vergeben wir auch nicht eine "genaue" Note im Format x.y, sondern nur eine Wertungsprognose, die keine Halbnoten kennt und von zwei eckigen Klammern umgeben ist, also etwa [5]. Auch der Wertungskasten eines Kurztests ist abgespeckt im Vergleich zum richtigen. Und: Kurztests machen wir meistens nicht in Videoform. Ansonsten spiegeln sie genauso die subjektive Meinung des Testers wieder wie die normalen Tests und haben ebenfalls einen Meinungskasten.

Der Meinungskasten

Je nach Zahl der Tester findet ihr am Ende eines Spieletests bis zu sechs Meinungskästen, in der Regel sind es zwei, manchmal auch nur einer. Hier beschreiben die Tester ihre subjektiven Empfindungen, geben euch also ein persönliches Fazit. Bitte nicht wundern, wenn es mal nur einen Meinungskasten gibt und sich dieser etwas positiver oder negativer anhört als der restliche Testbericht: Hier haben dann ziemlich sicher die Test-Grundsätze Nummer 6, 8 und 10 (siehe oben) zugeschlagen – der oder die Tester sowie die Redaktion bemühen sich, unsere Testwertungen nachvollziehbar und vergleichbar zu halten. Ihr habt einen Lieblingstester? Dann ist es sicher keine schlechte Idee, dessen persönliche Meinung über die Gesamtnote zu stellen!