Paradox greift nach den Sternen

Stellaris Preview

Roland Austinat 23. November 2015 - 15:40 — vor 6 Jahren aktualisiert
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Weltraumkämpfe laufen in Stellaris automatisch in einer 3D-Ansicht wie im Strategie-Klassiker Homeworld ab.
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Kampf dem Micromanagement

Föderationen sind besonders cool: Wie in der EU wechselt die Leitung regelmäßig an ein anderes Mitgliedsvolk. Dieses darf dann seine eigenen Schiffe mit den besten Technologien aller Mitgliedsstaaten ausrüsten. Der Bau von Raumschiffen und -stationen geht mit einem eigenen Editor und einer Vielzahl von Untersystemen ebenfalls kräftig in die Tiefe. Entscheiden sich mehrere Spieler in einem Multiplayer-Match für eine Föderation, können sie sogar eine Allianz mehrerer Föderationen ins Leben rufen.
 
Damit wir uns nicht im Mikromanagement unserer Welten mit ihren 16 Feldern verlieren, entliehen sich die Entwickler eines der Spielprinzipien von Crusader Kings. "Ab einer gewissen Größe seid ihr nur noch für eure Heimatwelt verantwortlich", erklärt Henrik Fåhraeus. "Außerdem könnt ihr Gouverneure einsetzen, die die Geschicke eines ganzen Sektors mit zahlreichen Sonnensystemen lenken. Diese Gouverneure folgen dann euren Aufgaben und bauen beispielsweise Militär- oder Industrieanlagen." Und natürlich kann sich auch ein ehemals treuer Gouverneur gegen uns stellen.
 

Raumkampf im 3D-Look

Das Quest-Tagebuch der Zukunft hört auf den Namen "Situation Log" und enthält alle offenen und erledigten Aufgaben.
Wir sind mittlerweile auf Außerirdische gestoßen. Allerdings ist es uns nicht vergönnt, auf der Stelle mit ihnen zu kommunizieren: Erst müssen wir ihre Sprache erforschen, indem wir ein Forschungsteam damit beauftragen. Erst dann lernen wir mehr über sie. Die Idee hinter diesem Mechanismus ist, dass man nicht sofort wissen soll, mit wem man es zu tun hat. Es kann sich um ein Mitgliedsvolk eines anderen Imperiums oder um eine eher unwichtige Spezies handeln – was natürlich massiv unterschiedliche Strategien bedingt.
 
Bei den drei außerirdischen Raumern, die uns begegnet sind, handelt es sich, meint Fåhraeus, um unbemannte Bergbaudrohnen. Wir beschließen, sie anzugreifen – auch, wenn der Kampf zum aktuellen Zeitpunkt eher schlecht für uns ausgehen wird. Bei den automatisch ablaufenden Kämpfen wechselt die Kamera für ein besseres Mittendrin-Gefühl in eine dreidimensionale, Homeworld-inspirierte Ansicht. In dieser sehen wir, wie effektiv unsere Waffen- und Verteidigungssysteme wirklich sind. Die meisten unserer Schiffe beißen zwar ins Gras, doch wir bringen auch einen der gegnerischen Raumer auf, dessen Technologie wir uns anschließend mit einem Forschungsschiff unter den Nagel reißen.
 

Krisenstimmung zum Spielende

"In vielen Strategiespielen kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man erkennt: Das Weiterspielen lohnt sich nicht mehr, ich habe bereits gewonnen", konstatiert Henrik Fåhraeus. Das soll in Stellaris anders laufen, den erwähnten Fraktionen sei Dank. Möglicherweise will ein Teil der Mitglieder unseres Imperiums weniger Steuern zahlen oder gar die Regierungsform ändern, sodass wir gefordert bleiben. "Es ist nicht einfach, ein riesiges Imperium aufzubauen, das Bestand hat", sagt Fåhraeus. "Denn neben den externen Problemen beschäftigen euch im letzten Drittel des Spiels immer mehr eure internen Streitigkeiten."
 
 

Meinung: Roland Austinat

Stellaris mischt die Grundelemente des 4X-Strategiegenres mit eigenen Ideen gehörig auf. Mir gefallen insbesondere der Fokus auf Admiräle und Wissenschaftler – Helden, die entweder unfreiwillig im Weltall oder alterssatt im Ruhestand für immer die Augen schließen, wenn ihre Zeit gekommen ist. Die Planetensimulation mit ihren 16 Feldern, Bevölkerungsgruppen und Bauwerken hat innovative Ansätze, das Weglassen eines "richtigen" Technologiebaums zugunsten von "Technologiesammelkarten" ist mutig.
 
Henrik Fåhraeus und seinem Team in Stockholm könnte das Kunststück gelingen, die etwas angestaubten 4X-Spiele mit frischem Blut zu versorgen. Bleibt zu hoffen, dass die Paradox-typische Komplexität nicht am Ende Uneingeweihten den Spaß verdirbt. Immerhin gibt's nun Berater...
Es kann sogar zu Bürgerkriegen kommen, die ein Imperium in den Untergang reißen. Beispielsweise erhebt sich vielleicht in unserer Nachbarschaft eine robotische Bevölkerung gegen ihre organischen Herren. "Wir sorgen dafür, dass diese Krisen erst sehr spät im Spielverlauf ans Tageslicht kommen", sagt Henrik Fåhraeus. "Selbst, wenn es so aussieht, dass ein Imperium auf der Siegesstraße ist, kann eine Krise den Ausgang des Spiels noch einmal komplett umkrempeln."

Im Beispiel des Roboter-Aufstands müssen sich die Mitspieler fragen: Sollen wir unserem Kontrahenten helfen, bevor seine durchgedrehten Roboter-Truppen auch uns angreifen? Besteht die Gefahr, dass unsere eigenen Roboter-Kumpane sich ihren Brüdern und Schwestern anschließen und so ein Roboter-Imperium bilden? "Vielleicht erledigen sie auch meine Konkurrenten", sagt Fåhraeus. "Oder sie schwächen sie so stark, dass ich meine Mitspieler anschließend im Handstreich besiegen kann." Außerdem gibt es da noch die Invasoren aus einer anderen Galaxie, die etwas an die Tyraniden aus Warhammer 40K erinnern ...
 
Stellaris lässt sich auf mehrere Weisen gewinnen. "Bei uns müsst ihr nicht bis ans Ende aller Zeiten weiterspielen", lacht Henrik Fåhraeus. "Es gibt kein Enddatum, doch dafür haben wir mehrere Siegesbedingungen." Dazu gehören Standards wie ein militärischer oder ein wirtschaftlicher Sieg. "Gleichzeitig arbeiten wir an einigen neuen Siegbedingungen. Wie könnte beispielsweise ein archäologischer Sieg aussehen? Das wäre meiner Meinung nach ein weitaus interessanteres Ziel. Und das sage ich als jemand, der in 4X-Spielen normalerweise die 'Bezwinge alles und jeden'-Strategie fährt."
 
Autor: Roland Austinat, Redaktion: Jörg Langer (GamersGlobal)

Stellaris
Vorläufiges Pro & Contra
  • Prozedural erstellte Welten und Rassen ...
  • Immens großes Spieluniversum
  • Technologieforschung mit Kartenspielelementen
  • Neuartige Bevölkerungs- und Gebäudeverwaltung
  • Detaillierter Schiffs- und Raumbasisbau
  • Umfangreiches Ethik- und Krisensystem
  • Weltraumschlachten in fescher 3D-Ansicht
  • Dreistufiger Berater im Spiel
  • 32+ Spieler im Mehrspielermodus
  • ... könnten am Ende 8 oder 12 liebevoll designten unterlegen sein
  • Missionsvielfalt noch unbekannt
  • Lategame-Krisensystem möglicherweise frustrierend
     
Aktuelle Einschätzung
Game Director Henrik Fåhraeus präsentierte uns nicht nur neue Ideen, sondern hatte auf alle unsere Fragen eine vernünftige Antwort. Dennoch würden wir gerne in Ruhe testen, wie abwechslungsreich die Missionen für unsere "Helden" sind - und ob das Endgame-Krisensystem nicht mehr Frust erzeugt, als sich die Entwickler vorstellen können. Auch, wenn es realistisch sein mag, kurz vor dem Sieg noch einmal alles zu verlieren, täten die Entwickler gut daran, auf Spielbarkeit und Spielspaß statt auf Realismus zu setzen. Wir sind aber aktuell guter Dinge!
Sehr Gut
Aktueller Stand
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Roland Austinat 23. November 2015 - 15:40 — vor 6 Jahren aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 434730 - 23. November 2015 - 15:42 #

Viel Spaß beim Lesen!

Vidar 19 Megatalent - - 15011 - 23. November 2015 - 15:50 #

Ganz ehrlich das liest sich großartig, glaube das ist aktuell das einzig Spiel wo ich nen kleinen Hype erlegen bin.
Frage ist halt in welchen Zustand ist es zum Release, ist bei Paradox und ihren komplexen Werken ja oft so ne Sache.

Auch Technisch hoffe ich das sich da bisschen was getan hat, gerade in längeren Partien in CK2/EU4 hapert es gerne mal mit der Performance...

John of Gaunt 27 Spiele-Experte - 78167 - 23. November 2015 - 16:06 #

Nachdem Fallout 4 jetzt erschienen ist, ist Stellaris das Spiel, auf das ich am meisten warte. Liest sich schon mal gut so weit und schaut auch ansprechend aus, hoffentlich erfüllen sich da meine Erwartungen.

Hanseat 14 Komm-Experte - P - 1884 - 23. November 2015 - 16:07 #

Ist mein absolutes Wartespiel. Wenn es nur eine so annähernd großartige Simulation des Weltalls liefert, wie Crusaders Kings und Europa Universalis für ihr jeweiliges Settings wirds einfach nur toll. Danke für die Preview.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 434730 - 23. November 2015 - 16:18 #

Ich finde einige Ideen nett, viele andere sind halt (kein Problem) geklaut, angefangen bei den unterschiedlichen Antriebssystemen oder den Start-Stärken/Schwächen.

Stutzig werde ich immer, wenn jemand Generisches als super verkaufen will: Dass man sich die eigene Rasse zusammenstellt, ist ja nicht neu, aber dass die anderen ausgewürfelt werden... Das mag gutgehen, das mag aber auch sehr häufig nur beliebig wirken. Im Gegensatz dazu haben fest vorgegebene Zivilisationen den Vorteil (wenn die Designer ihr Handwerk verstehen), dass sich Aussehen, Fähigkeiten und Spielweise merklich unterscheiden, dass sie Charakter haben. Oder wer verbindet nicht mit den Bulrathi aus MOO sofort etwas ganz anderes als mit den Psilons oder wie sie hießen?

Aber vielleicht fängt Paradox das ab, indem sie den so erwürfelten Rassen a) eine gewisse Stringenz gibt (also nicht gerade munter pazifistische und kriegerische Traits in einer Rasse) und b) geeignete Textbausteine für die Diplomatie. Dann mag das funktionieren :-)

Und ich finde es grafisch doch arg trist. Könnte man die 16 Sektoren (auch keine grundsätzlich ganz neue Idee, übrigens) nicht irgendwie grafisch darstellen statt durch schmucklose Kacheln.

Stellaris ist dennoch ein Titel, den ich mir genau ansehen werde.

jqy01 15 Kenner - P - 3737 - 24. November 2015 - 11:14 #

Hallo Jörg, ich habe mal eine Frage zu einem anderen Paradox-Spiel. Ich habe gerade den Montags-Podcast gehört und bzgl. eines Nachtests hätte ich wirklich einen heißen Kandidaten: EU IV. Durch die ganzen Addons und den kostenlosen Zusatzinhalten per Patch ist es jetzt zwei Jahre nach Release ein völlig anderes neues Spiel. Z.B. wurde ein Kritikpunkt von dir, dass man mit außereuropäischen Nationen nicht viel anfangen kann beherzigt und so kann man jetzt auch mit den amerikanischen Nationen, die mit eigenen Mechaniken aufwarten ganz glücklich werden. Der Release des nächsten Addons, Cossacks, wäre eine gute Gelegenheit für einen Nachtest. Gibt es eine Chance auf einen Nachtest oder ist EUIV immer noch zu nischig, so dass es sich für GG einfach nicht rechnet?

Maestro84 19 Megatalent - - 15121 - 23. November 2015 - 16:22 #

Ambitioniert, aber dennoch interessant.

Drugh 16 Übertalent - P - 5487 - 23. November 2015 - 16:23 #

Ich frage mich bei der bisherigen Beschreibung, ob es ein Alleinstellungsmerkmal gibt? Das klingt alles sehr, sehr vertraut. Endless, SoS, MoO2. Soll jetzt nicht als Kritik missverstanden werden, sondern für mich eher die Frage klären, warum ich auch noch das hier kaufen soll?

Vidar 19 Megatalent - - 15011 - 23. November 2015 - 16:53 #

Die Sache mit dem Endgame evtl?
Wenn sie das gut hinbekommen wäre es mal etwas anderes ^^

Drugh 16 Übertalent - P - 5487 - 23. November 2015 - 19:56 #

Naja, auch das ist konzeptionell nichts anderes, als wenn bei Total War am Ende die Steuereinnahmen immer weniger werden (Gesetz des abnehmenden Grenznutzens scheint wohl auch bei Imperien zu gelten), da war das auch so, dass die Provinzenvielfalt am Ende zu immer mehr Unzufriedenheit führte. Ähnliche Mechanismen erwarte ich auch hier, eine Kurve, die vielleicht bei 200 Sternensystemen optimal wird und danach geht es zunehmend bergab.

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1481 - 24. November 2015 - 8:44 #

Ich glaube eher, Vidar meint das Beispiel mit dem Roboteraufstand der auf Seite 3 erwähnt wurde, was sich doch deutlich (hoffe ich einfach mal) von schwindenden Steuereinnahmen unterscheidet. Ich habe für die Herausforderungen im Endgame auch schon andere Beispiele gelesen, sie wollen mir nur gerade nicht einfallen.

Sierra 27 Spiele-Experte - 84456 - 23. November 2015 - 16:28 #

Das Preview liest sich fantastisch. Allerdings ist mir die Paradox eigene Komplexität sehr bekannt. Da bin ich mal gespannt, wie gut die Berater ihren Job machen. Die sollen mir ja nicht nur sagen, was ich wie zu tun hab, sondern wo ich die Funktionen auch finden kann. Ich behalte es im Auge.

EbonySoul 16 Übertalent - 4631 - 23. November 2015 - 16:35 #

Klingt interessanter als das neue MoO aber Paradox - das ist immer so ein Aufwand bis man sich reinarbeitet...

TouchGameplay 10 Kommunikator - 454 - 23. November 2015 - 16:49 #

Das Konzept klingt auf jeden Fall schon einmal gut, jetzt muss das Team nur noch die einzelnen Bereiche des Spiels so weit optimieren das es dann als Ganzes auch in sich geschlossen wirkt und nicht nur auf dem Papier und den Köpfen der Entwickler schlüssig in sich greift.

firstdeathmaker 18 Doppel-Voter - 9283 - 23. November 2015 - 16:59 #

Hört sich extrem gut an. Bis vielleicht auf die generischen Völker. Ich mag es, wenn sich die Designer urige, in sich Stimmige "Charaktere" ausdenken, die man erlernen und spielen kann. Bisher haben sich jedenfalls alle Rassen in Spielen, in denen man diese Zufällig generiert erstellen lassen kann viel zu beliebig und uninteressant angefühlt.

Aber mal sehen, vielleicht bekommen sie es ja trotzdem hin. Der Rest hört sich richtig schön an, so richtig im Sinne von Imperium Galactica 2.

Bei dem Kampfsystem ist mir aber noch nicht klar, wie das genau abläuft. Ist das wie in Imperium Galactica 2, oder wird das vereinfacht? Kann man die Spezielfähigkeiten der Schiffe gezielt einsetzen? Wie wichtig ist Taktik?

Edit: Die Grafik der Raumkämpfe könnte durchaus besser sein. Wieso kommt da keiner mehr (gefühlt) an Nexus oder Haegemonia ran?

Toxe (unregistriert) 23. November 2015 - 16:59 #

Das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Den ausgewürfelten Rassen stehe ich aber auch eher skeptisch gegenüber. Naja, mal schauen.

Und da es von Paradox kommt, mache ich mir auch keine Sorgen was Produktpflege und Weiterentwicklungen angeht.

Arrr 17 Shapeshifter - 6248 - 23. November 2015 - 17:55 #

Uuuuh, da hätte ich Bock drauf! Fand den Teil interessant, in dem sich eingesetzte Gouvereure auch gegen einen wenden können. Da musste ich sofort an Game of Thrones denken. ^^

Olphas 25 Platin-Gamer - - 62134 - 23. November 2015 - 18:09 #

Ich bin als CK2-Fan ja extrem gespannt darauf. Die Chancen stehen gut, dass ich mich da sofort draufstürze, wenn es erscheint :)

Timmäää 14 Komm-Experte - 1864 - 23. November 2015 - 20:37 #

Wird das jetzt sowas wie EU4 oder HoI im Weltall (mit angepassten Spielmechaniken) oder was völlig anderes? Blick da noch nicht ganz durch :(

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 26742 - 23. November 2015 - 20:47 #

Hach, ich will doch nur ein Birth of the Federation 2. Von mir aus auch ein Remake. Das beste 4-X im Star Trek Universum, dass es je gab.

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59685 - 24. November 2015 - 0:55 #

Das könnte was werden.

Der Marian 21 AAA-Gamer - - 27252 - 24. November 2015 - 8:29 #

Für Weltraum-4X bin ich immer zu haben. Bei mir steht und fällt der Spielspaß dann mit der Diplomatie. Hoffe hier mit dem Studiobackground echt auf was gutes.

yeahralfi 16 Übertalent - P - 4567 - 24. November 2015 - 9:04 #

Schade, Echtzeit. Damit ist das nichts für mich.

John of Gaunt 27 Spiele-Experte - 78167 - 24. November 2015 - 9:19 #

Allerdings, zumindest wenn es so wie in jedem anderen Paradox-Spiel ist, jederzeit pausierbare Echtzeit. Ich bin für Echtzeit auch gerne mal zu langsam, aber bei EU4 und CK2 war das noch nie ein Problem.

Nudeldampfhirn 15 Kenner - 3935 - 24. November 2015 - 9:45 #

Oh, da sind sie pausierbar? Das wäre sehr gut, mir gefällt das was ich bisher über Stellaris weiß nämlich auch richtig gut - nur Echtzeitkämpfe sind da eher nicht so meins. Ich warte gespannt weiter :)

Olphas 25 Platin-Gamer - - 62134 - 24. November 2015 - 9:59 #

Vorausgesetzt, sie behalten das Grundgerüst ihrer anderen Strategiespiele, dann ist es so wie JoG schreibt. Grundsätzlich sind die Spiele rundenbasiert, wobei die Runden Zeiteinheiten wie Tagen entsprechen. Die laufen zwar automatisch, aber man kann jederzeit anhalten, beschleunigen, sehr langsam ablaufen lassen, Regeln erstellen wann es von selbst anhalten soll, etc.
Finde ich ein ziemlich gutes System. Ich bin auch kein Echtzeit-Freund, aber hiermit kann ich sehr gut leben.

Nudeldampfhirn 15 Kenner - 3935 - 24. November 2015 - 11:09 #

Das klingt doch gut, Danke!

Toxe (unregistriert) 24. November 2015 - 11:17 #

Sagen wir so: Ich persönlich hasse Echtzeittaktik wie zB. Starcraft und solche Sachen und möchte meine Ruhe und rundenbasierte Strategiespiele haben.

Die Paradoxspiele laufen zwar auf dem Papier in Echtzeit ab, allerdings sind sie jederzeit pausierbar, so daß man sie dann doch letztlich wie rundenbasierte Spiele spielt. Von daher könnte man auch sagen: Dafür daß die Spiele zwar Echtzeit sind, fällt mir das, als jemanden der sowas eigentlich nicht mag, gar nicht auf. ;-)

Wie das bei diesem Spiel hier sein wird, weiss ich zwar nicht, vermute aber mal daß es ähnlichen laufen wird. Was von meiner Seite aus vollkommen in Ordnung wäre.

yeahralfi 16 Übertalent - P - 4567 - 24. November 2015 - 11:45 #

Okay, okay. Ihr habt mich überzeugt. Ich glaube, einen Blick werde ich dann doch mal wagen.

TSH-Lightning 25 Platin-Gamer - - 55614 - 24. November 2015 - 10:31 #

Bis hierher bin ich echt positiv überrascht. Klingt alles sehr gut. Die Haken sind für mich: Quests wie bei Civ:BE? Dann nein, da die nur beim ersten Spiel gut sind. Zu komplex? Das perfekte an MoO2 - komplexe Inhalte einfach zu bedienen und zu finden. Das muss es hin bekommen und damit steht und fällt alles.

Azrael0815 14 Komm-Experte - 2420 - 24. November 2015 - 16:41 #

Vielen Dank für den Bericht! :) Klingt echt spannend, mal sehen was daraus am Ende wird.

PS: Beim Bild der Raumschlacht musste ich glatt 2mal schauen, dass es nicht EVE Online ist, das Schiff im Vordergrund sieht frappierend nach einer Gallente Proteus (in einer bestimmten Konfiguration) aus. ;-)

jonsn01 10 Kommunikator - 430 - 30. November 2015 - 23:37 #

Das sieht echt spannend aus! Erinnert mich im weiten Sinn ein klein wenig an Spore. :P