Nur mal *kurz* die Welt retten

Lightning Returns – FF13 Preview

Jörg Langer 28. Oktober 2013 - 17:19 — vor 7 Jahren aktualisiert
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Wenn wir kurz vor dem Tod stehen (wie hier), dürfen wir per Flucht entkommen – bezahlen aber mit einer Stunde Abzug.
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Die Frau von Welt
trägt Kampfgarnitur
Beeinflusste man das Kampfverhalten seiner drei Recken im Vorgänger noch per "Paradigma"-Wahl – es galt beispielsweise, rechtzeitig von Angriff auf Verteidigung und dann auf Heilung umzuschalten –, so geschieht das nun über die Kampfgarnitur. Jede Garnitur besteht aus zahlreichen Teilen wie Harnisch, Robe und Waffe – in einem Multiplayer-Shooter würde man vom "Loadout" oder vom "Kit" sprechen. Ihr könnt zahlreiche Kampfgarnituren im Inventar haben, aktiv aber sind immer nur drei – zwischen diesen wechselt ihr per Button mitten im Kampf. Übrigens: Wie genau es Lightning zigmal pro Gefecht schafft, sich in Sekundenbruchteilen umzuziehen, bleibt ihr Geheimnis, aber genau so funktioniert es. Während euch etwa die Äquilibrium-Garnitur Fähigkeiten wie Blitz und Elektroschlag verleiht sowie euren Angriffs- und Hitpoint-Wert erhöht, schenkt euch die Admiral-Montur Zaubersprüche wie Feura sowie Verbesserungen bei diversen Block-Eigenschaften. Jede der drei Kampfgarnituren verfügt über eine eigene Energieleiste, und um so mächtiger die Aktion, die ihr auslöst, desto stärker geht die Leiste in den Keller.
In unserer Previewversion hatten wir drei aktive und sechs Reserve-Garnituren dabei, doch konnten wir uns auch nach Belieben eigene Garnituren zusammenbasteln. So kauften wir uns bei einem Händler die Kleidung "Electronica" und ergänzten sie um die Waffe "Pygmalion" und den Schild "Juno Soepita" (etwaige Mitschreib-Fehler bitten wir die Götter des Final-Fantasy-Kanons inständig zu verzeihen). Dazu hätten wir noch ein Accessoire und ein Dekor packen können.

Dann wählen wir vier Fertigkeiten aus fünf Gruppen (wie Magie, Angriff, Blocken) mit je etwa drei bis zehn Optionen aus, die unsere Garnitur bieten soll. Übrigens darf kein Kleidungsstück und keine Waffe Teil zweier Garnituren sein. Zu guter letzt hätten wir noch die Farbe jeder Ausrüstung (wie Rock, Brille, Jacke) farblich anpassen können.


Ohne Denken Kämpfe versenken
Aber zurück zum Kampfsystem: Ja, es ist nun noch actionreicher, und ja, ihr könnt frei in der unsichtbaren "Arena" herumlaufen, und dies scheint auch Auswirkungen darauf zu haben, ob euch ein oder mehrere Gegner treffen können. Doch nein, ein wildes Button-Mashing ist Final Fantasy 13 - Lightning Returns dadurch noch längst nicht. Wie im Vorgänger mit den Paradigmen müsst ihr auch nun genau wissen, was ihr warum wann tut – zumindest, wenn ihr euren Heiltrank-Verbrauch gering halten wollt. Wie gewohnt, müsst ihr viele Gegner erst mal "erschüttern" (im Original "stagger" genannt), um ihm richtig schaden zu können, und dafür sind meist andere Angriffsarten notwendig als für das Schadensausteilen.
 
Der Trick im Kampf ist vor allem, möglichst taktisch geschickt zwischen den drei Garnituren umzuschalten, gleichzeitig aber auch durch optimale Ausnutzung der Energiebalken möglichst wenig Leerlauf entstehen zu lassen. Durch die meist dennoch entstehenden Wartezeiten auf das Aufladen der Balken könnt ihr keinesfalls mit "Dauerfeuer-Mentalität" vorpreschen. Noch wichtiger als im Vorgänger ist aber gutes Timing: Während ihr dort vor allem den Spezialattacken der Bossgegner rechtzeitig begegnen musstet, ist unseren ersten Eindrücken nach in Lightning Returns in den meisten Kämpfen gefordert, gut getimt in den Blocken- oder einen vergleichbaren defensiven Modus zu wechseln. Wer den Button zu früh oder zu spät drückt, hätte es auch bleiben lassen können, hat aber dennoch die entsprechende Energiemenge verbraucht.
 
Natürlich dürfen auch in Lightning Returns Spezialangriffe nicht fehlen, so löst ihr, genügend Power vorausgesetzt, mit dem linken Trigger eine "Overclock" genannte Zeitlupe aus. Wenn ihr im Overclock- Modus auch noch "Army of One" zündet, teilt ihr mit jedem Hieb Schaden aus, der selbst Bossgegnern im Handumdrehen den Garaus bereitet.  Unser vorläufiges Detailfazit: Ja, die Kämpfe spielen sich noch etwas stressiger als es schon in 13-2 der Fall war, aber nein, mit einer Action-Klopperei haben sie wenig am Hut. Da ihr zudem nur noch einen Charakter steuert statt dreien, und weil ihr die Angriffe über die vier Hauptbuttons des Gamepads selbst auslöst (statt indirekt Angriff und Gegner auszuwählen), geht das Ganze flott von der Hand.
In manchen Kämpfen seid ihr nicht allein, doch gesteuert wird offenbar immer nur eure eigene Heldin, Lightning (hinten).
Pat Stone 17 Shapeshifter - - 7437 - 28. Oktober 2013 - 17:58 #

Ich freue mich auf die Neuerungen, warte aber lieber die ersten Tests ab, um zu sehen wie viel Frustpotenzial sich im späteren ( ersten ) Spielverlauf versteckt.

Hohlfrucht (unregistriert) 28. Oktober 2013 - 18:08 #

Danke für das recht ausführliche Preview.

Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Leuten, denen Teil 13 deutlich besser gefallen hat als Teil 13-2. Das liegt hauptsächlich an der schwachen Story von 13-2, aber zum Großteil auch daran, dass man in 13-2 im Grunde nur 2 Protagonisten hat. Da gefielen mir die 6 Leute aus dem Vorgänger besser. Größere Gruppen entwickeln eben meist eine interessantere Figurendynamik als kleine Gruppen. Auch wenn man sich über den ein oder anderen Nervcharakter in FF 13 sicher streiten kann.

In sofern sehe ich es sehr kritisch, dass der 3. Teil der Reihe nun noch einmal weniger Protagonisten bietet. Für mich bestand ein großer Teil der FF Faszination immer auch aus der Gruppenbildung und der Interaktion der einzelnen Gruppenmitglieder untereinander.
Und dass man Hope, den nervigsten Charakter aus FF 13 und FF 13-2, schon wieder ausgegraben hat ist sowieso indiskutabel.

Kritisch sehe ich auch das Zeitdruck "Feature". Zeitdruck in einem JRPG? Das klang schon bei der Ankündigung ziemlich absurd. Nach Jörgs Preview sehe ich meine bisherigen Befürchtungen nur bestätigt. JRPGs sind für mich einfach epische Spielerfahrungen, die auch gerne mal die 60 (+ Zeit nach Storyende) Stunden Grenze überschreiten dürfen und Spiele wie Mass Effect, wie einen Snack für Zwischendurch erscheinen lassen. Ich bin eben der Typ der auch gerne mal ein bisschen grindet wenn ihm danach ist, oder die Hauptstory ruhen lässt um sich "sinnlosen" Nebenquests zu widmen. In der Preview klingt das so, als ob ich für eine solche Spielweise bestraft würde. Stress ist eigentlich das letzte das ich in einem Spiel haben will.

Zumindest das Kampfsystem klingt interessanter als es zunächst den Anschein hatte. Ich bin eigentlich eher ein Fan von rundenbasierten Kämpfen, aber das beschriebene System erinnert mich stark an die Tales Reihe mit einem Schuss "Stance Dance". Könnte besser werden als zunächst befürchtet.

Ich bleibe jedenfalls erstmal skeptisch.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 434864 - 28. Oktober 2013 - 18:32 #

Ich bin mir beim Zeitdruck auch noch nicht sicher, aber wenn du meine Beispielrechnung nimmst und für Gespräche, Inventar-Rumwühlen und so weiter noch mal grob 50% draufschlägst, kommst du schon mal auf etwa 24 bis 25 Stunden. Das Spiel ist daraufhin ausgelegt, mehr als einmal durchgespielt zu werden -- das kann man mögen oder nicht.

Du wirst insofern für "sinnlose Nebenquests" bestraft, dass du deshalb vielleicht nicht die Hauptstory schaffst. Du wirst aber insofern dafür belohnt, als du beim neuerlichen Durchspielen stärker bist (mehr Gegenstände etc.) und diese Nebenmission schon kennst, sie also beim 2. Durchspielen schneller löst oder bewusst links liegen lässt.

Ach ja, zur Story von FF13-1: Ich fand die reichlich wirr, da war mir die halbwegs kapierbare Story in -2 schon lieber.

Hohlfrucht (unregistriert) 28. Oktober 2013 - 19:14 #

Den Vorwurf die Story sei "wirr" habe ich schon öfter gehört. Ich fand' die ehrlich gesagt ziemlich straight forward. Man hätte vielleicht andere Begriffe als L'Cie und Fal'Cie wählen sollen, die sich zu ähnlich anhören. Dadurch wirken einige Sätze umständlich kompliziert.
Vielleicht liegt es daran, dass man nur sehr langsam mit neuen Infos versorgt wird und das Spiel lange braucht, bis es richtig in die Gänge kommt. Mir kam die Phase allerdings nicht so lange vor, da ich zum Zeitpunkt des Durchspielens lange Zeit krank war und es daher quasi am Stück spielen konnte.

Die Story von 13-2 kommt dagegen irgendwie zu simpel daher finde ich. Durch die Zeitreisemechanik wirkt Sie zudem noch sehr Episodenhaft und zerstückelt. Zudem waren viele Orte die man besucht hat eher uninteressant und menschenleer. Da fehlte mir einfach die Unmittelbarkeit von 13. Ich hatte nie das Gefühl, dass das was ich tue irgendwie wichtig ist.

Das mit dem mehrfach Durchspielen hatte ich befürchtet. Damit hab' ich mich schon bei Tales of Xillia schwer getan. Ich bin jedenfalls schon auf euren Test gespannt, wenn ihr das Spiel mal längere Zeit testen konntet.

Ender (unregistriert) 28. Oktober 2013 - 20:17 #

Ich persönlich finde Zeitlimits in nahezu allen Spielen ja fürcherlich und spiele meine RPGs nach Möglichkeit auch im ersten Durchlauf "komplett". Von daher ist die hier gewählte Lösung recht genau das Gegenteil meiner Vorlieben - werde mir Lightning Returns dementsprechend wohl eher nicht holen, obwohl mir sowohl 13-1 als auch 13-2 gefallen haben. Naja, gibt ja bald X/X-2 HD und irgendwann in diesem Jahrzehnt noch XV ;).

joernfranz (unregistriert) 28. Oktober 2013 - 18:58 #

Bezüglich dem Zeitdruck Feature gebe ich dir recht. Es gibt nur sehr wenige Spiele wie z. B. Persona 4 The Golden bei denen die Implementierung von Zeitdruck ins Setting passt und mit Spielmechanik und Spielspass zusammen passt. Wird ein solches Feature schlecht gemacht, führt es ganz schnell zu Frust. Ich bin da auch mal sehr auf die ersten Rückmeldungen gespannt wenn das Spiel veröffentlicht wird.

WizKid 15 Kenner - 2910 - 28. Oktober 2013 - 22:44 #

Ich finde die Idee spannend. Fraglich ist aber, ob man wirklich noch mal motiviert ist, das Spiel durchzuzocken. Diesen Täglich grüßt das Murmeltier Effekt, ödet mich schon oft bei anderen Spielen an und deswegen hab ich meine Zweifel, ob ich einen zweiten Anlauf starten würde.
Mir gefiel der Druck schon bei Pandoras Tower nicht, ständig auf die Uhr schauen zu müssen, um ja nicht zu spät zur Geliebten zurück zu kommen.

volcatius (unregistriert) 28. Oktober 2013 - 18:21 #

Wieso nicht Horst?

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 28. Oktober 2013 - 18:26 #

Danke für das ausführliche Preview.

Zwei Dinge würden mich noch interessieren: Wie poppig ist das Spiel diesmal, also wieder viele schreiend bunte Emo-Frisuren und entspannte J-Pop-Klänge mit Gesang als Musikbegleitung oder mehr wie in alten FF-Teilen? Und zweitens: Ist schon etwas über die geplante DLC-Politik bekannt? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass jemand von SE sagte, man wolle ein Spiel immer 'im Ganzen' abliefern und nicht in Story-DLC-Häppchen, aber die Sache mit den Kostümen schreit ja geradezu nach DLC mit neuen Klamotten, "die man nicht unbedingt braucht".

Mal sehen, was das wird.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 434864 - 28. Oktober 2013 - 18:29 #

Beim Thema DLC kann ich dir nicht weiterhelfen, aber in Sachen Emo-Frisuren ist mir nichts aufgefallen. Die Sounduntermalung mit schmissen J-Pop-Hymnen ist aber wieder gegeben, hat mich sehr an FF13-2 erinnert.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 28. Oktober 2013 - 23:33 #

Okay, danke für die Antwort :)

falc410 15 Kenner - 3176 - 28. Oktober 2013 - 20:10 #

Also ich fand die Story von 13 auch wirr, aber wenn man mal alles im Guide / Internet nachgelesen hat dann ging das noch aber 13-2 fand ich einfach nur dämlich sorry. Hat mir absolut keinen Spaß gemacht, noch schlimmer als 13. Anspruchsvoller war es auch nicht. Und jetzt noch ein Zeitlimit....das hätte es echt nicht gebraucht. Es ist ja ok wenn einzelne Passagen ein Zeitlimit haben - man denke an die Szene von FF8 in welcher man bei der SEED Prüfung vor diesem Roboter in Richtung Stadt / Strand laufen muss unter Zeitdruck, das war episch - aber das ganze Spiel mit einem Zeitlimit versehen?

Na wenn das mal nicht nach hinten losgeht. Ich habe das Gefühl das sie mit jedem Teil immer mehr Serienfans vergraulen allerdings durch halt auch eben neue, junge, Spieler gewinnen (da es heutzutage einfach mehr Leute mit einer Konsole gibt). Von dem her sind denen die Fans total egal solange die Verkaufszahlen stimmen.

Jadiger 16 Übertalent - 5509 - 28. Oktober 2013 - 20:20 #

Zeitlimit kann cool sein kann aber auch richtig das Spiel kaput machen. Wenn man sich immer denkt nur schnell weiter ja nicht trödeln. Muss sich erst noch zeigen ob das nicht unnötig druck aufbaut.
Ich würde mir mal wieder ein FF wünschen wie die älteren Teile.

Politician 13 Koop-Gamer - 1286 - 28. Oktober 2013 - 21:44 #

Ich mag ja im Gegensatz zu den meisten Spielern Zeitlimits recht gerne. Gerade in RPGs können sie massiv zur Spannung und Athmosphäre beitragen, da sie den Spieler zwingen sich jede Aktion zu überlegen. Ich mochte das Zeitlimit in Fallout 1 beispielsweise richtig gerne.
Leider reizt mich weder das Kampfsystem noch die Athmosphäre dieser FF Staffel. Au0erdem halte ich es für keine gute Idee ein so anderes Konzept innerhalb einer Serie zu verfolgen, die auf eine zusammenhängende Story wert legt.
Ich würde beispielsweise aufgrund des Zeitlimits das Spiel durchaus mal ausprobieren. Ich werde mich aber sicher nicht durch die meiner Meinung nach konzeptionell völlig langweiligen Vorgänger spielen um die Story zu erleben. Da fand ich das früher FF Konzept mit einer abgeschlossenen Story pro Teil wesentlich besser.
Wenn die Designentscheidungen eines Teils für einen Spieler nicht passen, konnte er diesen Teil einfach auslassen. So wird die Zielgruppe meiner Meinung nach von Version zu Version kleiner, da Neueinsteiger nicht begeistert werden können.

Hohlfrucht (unregistriert) 29. Oktober 2013 - 11:04 #

Der Witz daran ist, dass die Story von Teil 13 abgeschlossen ist. Die Entscheidung da noch einen Teil dran zu hängen, macht aus Story Sichtweise überhaupt keinen Sinn. Deswegen besteht der zweite Teil auch aus diesem Zeitreisequark, der in meinen Augen wirkt wie angeklebt.

DanceingBlade 11 Forenversteher - 642 - 28. Oktober 2013 - 21:52 #

Hört sich ja gar nichtmal so schlecht an. Wen ich es richtig verstehe orientiert sich das Spiel am Konzept von Dead Riseing / Breath of Fire 5. Mal schauen ob ich die Zeit für das Spiel finde.

Aladan 24 Trolljäger - 55218 - 29. Oktober 2013 - 9:13 #

Das hört sich bisher wirklich sehr gut an. Ich freue mich schon auf den Abschluss der FF13 Serie, vorbestellt ist es sowieso schon lange.

Baros 16 Übertalent - P - 4019 - 29. Oktober 2013 - 20:13 #

Ist das ganze überhaupt noch ein Rollenspiel und nicht schon fast ein Action-Adventure/Rollenspiel? Konnte im August schon eine Demo anspielen und hätte das danach als Action eingestuft, leider ganz und gar nicht mein Fall. Seit ME ist das leider so ein Fluch der sich überall wiederfindet, bitte das nächste FF wieder mal mit Runden, danke.

Was bringt mir eine große Welt mit Erkundungspotenzial, wenn ich dafür keine Zeit habe. Komplette Erkundung nur nach mehren Durchläufen und mit immer höherem Level? Naja, bei der kurzen Spielzeit für ein FF ist das ja auch kein Problem. Für mich ist das leider kein FF Titel, den ich mir zulegen werde, dafür ist mir das ganze zu Action lastig.

Spiritogre 19 Megatalent - 13401 - 29. Oktober 2013 - 22:34 #

Wieso? Du kämpfst doch auch hier indirekt und im Kampfscreen. Mit Action wie in Mass Effect, Elder Scrolls und Co. hat das doch nicht im Entferntesten was zu tun.

Baros 16 Übertalent - P - 4019 - 30. Oktober 2013 - 22:38 #

Naja, ich für mich sind solche Sachen wie genaues Timing, zeitkritisches Wechseln zwischen Angriff und Defensiv-Modus, möglichs wenig Leerlauf bei den Aktionen, nur noch ein Char und dann auch so was wie "noch etwas stressiger als es schon in 13-2 war" dazu kommt, der Zeitdruck im Hintergrund verhindert die Char-Entwicklung, das sind alles Punkte die für mich klar die Ausrichtung auf Action erkennen lassen. Action ist ja nicht nur Shooter wie in Mass Effect.

Dazu die sehr kurze Spielzeit für ein FF-RPG, meine Meinung ist hier das man nicht mehr die Rollenspieler ansprechen will, sondern die Action-Adventurespieler, die lieber ein kurzweiliges Spiel möchten, als eins das erst nach 15 Std. richtig anfängt

Jörg Langer Chefredakteur - P - 434864 - 30. Oktober 2013 - 11:31 #

Bei mir ist es genau andersrum: Ich hatte den Eindruck, es wäre Action, bis ich es gespielt habe -- im Prinzip ist nur das Herumlaufen dazugekommen, und das Auswählen des "Paradigmas" (hier ja: Kampfgarnitur) geschieht direkter und ist u.U. öfter nötig. Ansonsten gleicht es immer noch FF13-2.

Oder um es mal anschaulich zu sagen: Viele Kämpfe bei Skyrim gewinnst du durch bloßes Draufhauen, vielleicht mit Ausweichen als Sekundärtugend. Das wird hier definitiv nicht möglich sein, außer die Gegner sind Kanonenfutter.

Baros 16 Übertalent - P - 4019 - 30. Oktober 2013 - 22:17 #

Naja, genau das ist es ja eigentlich, man muss nur immer schön zwischen den Paradigmas hin und her wechseln und dann klappt das schon. Dieses System wird einem ja aufgezwungen, als eine Möglichkeit in einem Rollenspiel wäre es in Ordnung, aber so ist es nur nervig.

Einfach die Fokusierung auf nur einen steuerbaren Charakter wieder raus, individuelle Entwicklung rein und ich wäre froh.

tvnel 16 Übertalent - 5672 - 19. November 2013 - 22:40 #

Darauf freu ich mich schon, hab 13 und 13-2 ganz durchgezockt (13-2 sogar 100%), einfach geil :D