Mix aus Civ 5 & Alpha Centauri

Civilization Beyond Earth Preview

Jörg Langer 22. Juni 2014 - 21:19 — vor 9 Jahren aktualisiert
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Das Kampfsystem gleicht 1:1 dem aus Civilization 5 bekannten, die meisten Gefechte sind "Nahkämpfe".
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Stationen und Orbital-EinheitenDie Stadtstaaten waren eine der wesentlichen Neuerungen von Civilization 5, die zudem mit den beiden Addons immer stärker mit dem restlichen Spiel verzahnt wurden. Ihre Rolle nehmen in Beyond Earth, allerdings stark vereinfacht, die "Stationen" ein. Diese befinden sich verstreut auf der Karte (sie erscheinen, von unserer Previewfassung ausgehend, erst nachträglich dort, das kann aber auch ein Bug oder ein fehlerhafter Eindruck sein). Die Stationen nehmen nur ein Hexfeld ein, haben also kein Einflussgebiet oder eigene Truppen. Beim Probespielen sind wir auf drei Versionen gestoßen: "Fort Miller" produzierte für uns einen Missile-Rover, sobald wir eine Handelsroute zu ihm einrichteten, " McDonoug Labs" schenkt unserer Ausgangsstadt einen Bonus von +2 auf Wissenschaft und Produktion, und die "Scyon Group" hätte uns eine zufällige Technologie eingebracht, sobald wir sie an unser Handelsnetz angeschlossen hätten. Jede Station startet auf Level 1 und kann sich mit jeder neuen Handelsroute zweimal steigern, was die Boni erhöht. So gibt uns McDonoug Labs auf dem zweiten Rang  +3 Wissenschaft und +3 Produktion. Allerdings kann immer nur ein Spieler gleichzeitig eine Handelsroute zu einer Station unterhalten, was für Konflikt sorgen dürfte.
 
Ganz anders ist es um die "Orbitalen Einheiten" bestellt, vulgo Satelliten: Sie bauen wir wie ein Gebäude oder eine Kampfeinheit und starten sie dann per Launch-Knopf. Nun platzieren wir sie im Orbital-Modus, eine Art zweite, leicht rausgezoomte Kartenansicht, und zwar innerhalb unserer Orbital-Abdeckungsfläche, die an unsere Städte gekoppelt zu sein scheint. Der zukünftige Wirkungsbereich wird durch blaugefärbte Hexfelder gezeigt, ungültige Platzierungen (Satelliten unterschiedlicher Fraktionen dürfen sich nicht "überlappen") rot. Unser einziger gestarteter Satellit hatte den Zweck, in seinem Einflussbereich das Miasma zurückzudrängen, also den Planeten wohnlicher zu machen. Andere vorstellbare Zwecke sind Aufklärungssatelliten, produktions- und nahrungssteigernde oder auch militärische. Laut Beschreibung "halten die Orbitaleinheiten nicht ewig", und laut Interface können sie sich auch um zwei Felder pro Runde bewegen, was zu befehligen uns aber nicht gelingen wollte. Dieses Spielelement können wir noch nicht ganz einschätzen; immerhin müssen wir nicht zwingend auf die Orbitalsicht (wo die Einheiten als Satelliten dargestellt werden) umschalten, um ihre Position zu sehen: Das Hexfeld, über dem sie platziert sind, wird durch eine Art Lichtkegel auch in der normalen Landkarte markiert.

Was nicht geplant zu sein scheint: den Planeten auch in seiner Geographie zu verändern. Bei Alpha Centauri konnte man das 3D-Gelände durch zum Beispiel Bore Holes dauerhaft senken – das ist mit der Civ-5-Engine wohl nicht möglich.
 
TechWeb und weitere DetailsStatt auf einer großen "Zeitleiste" mit Unterteilung nach Epochen zu forschen, vertraut Civilization Beyond Earth auf eine netzartige Technologien-Anordnung. Man fängt in der Mitte mit erforschter Technologie "Habitation" an, zu der zwei noch zu erforschende Unter-Technologien namens Pioneering und Planetary Survey gehören. Außer diesem "Knotenpunkt" stehen noch 31 weitere bereit, die jeweils ein oder zwei Unter-Technologien haben (und in einem Fall drei). Das Prinzip ist einfach: Die Haupttechnologie muss erforscht werden, dann darf man von diesem Netzknoten aus weiter springen.

Manche der Technologien schenken euch neue Einheiten, andere Vorteile bei der Produktion, wieder andere Gebäude, oder es werden Spielkonzepte wie "Einheiten können sich einschiffen" zur Verfügung gestellt. Die meisten bieten gleich mehrere Vorteile. Diverse Technologien schenken euch auch einen Anstieg der Stufe in einer der Affinitäten – natürlich sind das dann Technologien, die zur jeweiligen Affinity passen. Insgesamt haben wir 85 Technologien gezählt, was ein gutes Stück weniger ist als in Civilization 5.

Noch keinen Einblick hatten wir in "Wunder" und "Nationale Wunder". Sofern es sich bei den entsprechenden Hilfstexten nicht um Überbleibsel aus Civ 5 handelt, wird es aber so sein, dass bei der Einnahme einer Stadt nationale Wunder zerstört werden können, die singulären Wunder jedoch nicht. Wie im Vorgänger werden Militärbauten grundsätzlich zerstört, alle anderen Gebäude haben eine 66% Chance, erobert zu werden. Auch die Luftkampf-Regeln scheinen Civ 5 zu gleichen, und bei den Covert Ops erwarten wir dasselbe, listenbasierte System aus Spionage und Gegenspionage. Statt Gold bezahlt ihr nun Einheiten und Co. (neben der normalen Produktion) mit Energie, der Effekt ist derselbe. Und die (wiederum globale) Zufriedenheit eurer Bevölkerung heißt neuerdings "Health".
Ein einsamer Explorer wagt sich zu einer verlassenen Siedlung, um dort eine Expedition zu starten.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 22. Juni 2014 - 21:24 #

Viel Spaß beim Lesen!

80311München (unregistriert) 22. Juni 2014 - 21:36 #

Apropos Mods: Gibt's denn für Civ 5 welche, die mit Beyond Earth vergleichbar sind?

Deathsnake 20 Gold-Gamer - 22556 - 22. Juni 2014 - 21:48 #

Erinnert vom Setting einfach auch an die alten Microprose Spiele

Civilization - Colonization
UFO Enemy Unknown - X-Com Terror from the Deep

In beiden Fällen war damals in der PC Player auch ein Komment, das man eigentlich nur ein wenig am Setting rumgespielt hat und paar Grafiken ausgetauscht hat. Trotzdem waren die Titel genial :) Ich glaub auch nicht das da was schlechtes auf uns zukommt. Sonst würde es keine 4 Seiten Preview geben ;)

TwentY3 16 Übertalent - P - 5501 - 22. Juni 2014 - 22:43 #

Hoffentlich wird es nicht so seicht wie damals vanilla Colonization bei Civ IV. Aber Alpha Centauri gibt es ja bei GOG immer recht günstig.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 22. Juni 2014 - 23:13 #

Wenn das da echt stand, hat die PC Player ziemlichen Murks geschrieben. Colonization spielt sich komplett anders als Civilization. Ja, man baut Städte, ja, man zieht rundenbasiert Einheiten. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber fast schon auf.

vicbrother (unregistriert) 22. Juni 2014 - 23:21 #

Colonization hat schon ungewöhnliche Mechanismen: Arbeiter in verschiedenen Berufen und mit unterschiedlicher Klasse werden auf Gebäude verteilt - ein solch ein ausgefeiltes Wirtschaftssystem gab es in keinem anderen Civ-Artigen-Spiel.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 0:41 #

Absolute Zustimmung. Dazu die sinnvolle Gründung von kleinen Außenposten zur z.B. Baumwollproduktion oder zum Goldschürfen, der Warentransport (inkl. automatisierter Routen), einfach toll. Dazu Kleinigkeiten wie die Advisor-Auswahl oder Großigkeiten wie das Streben nach Unabhängigkeit, bzw. die Suche der richtigen Balance zwischen Unabhängigkeitsstreben und Loyalität.

Der Marian 21 AAA-Gamer - P - 29632 - 22. Juni 2014 - 23:18 #

Gerade Civ4 zu Colonization (basierend auf Civ 4) war: Genial zu Schrott. Demnach hoffe ich, dass das hier jetzt anders läuft.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 0:42 #

Ich tippe mal er meint das echte Colonization :)

Was war denn an Vanilla so schlimm beim neuen Colonization? Habe auch schonmal gehört, man braucht im Prinzip eine Mod?

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2656 - 23. Juni 2014 - 2:50 #

Ja, mit "TAC" wird der Civ 4-Ableger ein klasse Spiel!

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 7:55 #

Sehr gut, danke :) *notier*

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 62062 - 22. Juni 2014 - 22:04 #

Gefällt mir sehr gut, was ich im Preview gelesen habe.

J.C. (unregistriert) 22. Juni 2014 - 22:20 #

Yeah, Transzendenz. Das fand ich schon bei AC abgefahren. Das Ende war sehr cool. In dem Text wurde dann die weitere Entwicklung aus Sicht eines Planeten erzählt, auf den entsprechenden Zeitskalen, i.e. Ziviliationen kommen und gehen.

Weryx 19 Megatalent - 15436 - 22. Juni 2014 - 22:40 #

Hm spiele Civ 5 sehr gerne, klingt schonmal recht interessant! Bin gespannt was am Ende bei rumkommt.

Der Marian 21 AAA-Gamer - P - 29632 - 22. Juni 2014 - 22:42 #

Klingt doch ziemlich gut, auch wenn die wiederholt auftauchende Hypotaxe den Lesefluss auf den ersten Seiten etwas bremst.
Ich bin jedenfalls auf das Spiel äußerst vorfreudig gespannt.

Pro4you 19 Megatalent - 16342 - 22. Juni 2014 - 22:52 #

Freu mich dennoch aufs Spiel. Wenigstens hat die altbackene Grafik den Vorteil, dass es auf vielen (älteren) Rechnern gut laufen wird.

gar_DE 19 Megatalent - P - 15990 - 22. Juni 2014 - 22:58 #

"Grafik reichlich angestaubt und weniger schön als in Civ 5" - Das muss so sein. AC war ja auch hässlicher als Civ2 ;)

Der Marian 21 AAA-Gamer - P - 29632 - 22. Juni 2014 - 23:06 #

Ich weiß echt nicht, was alle immer gegen die Grafik haben. Oder wurde das meist in nur 8-bit Farben gezockt? Da sah das wirklich dämlich aus.

gar_DE 19 Megatalent - P - 15990 - 23. Juni 2014 - 10:01 #

Sagen wir mal so, die Voxel-Grafik von AC war zweckmäßig und hat die Einheiten, das Gelände und die unterschiedlichen Höhen gut abgebildet. Schön war sie nicht unbedingt.
Das hat dem Spiel aber in keiner Weise geschadet.

vicbrother (unregistriert) 22. Juni 2014 - 23:02 #

Verstehe ich es richtig, dass die vier Hauptquests sich nicht überschneiden und damit ein Spiel gegen die anderen Spieler nicht erforderlich ist? Sind diese nur von Erfforsche "Technologie X" und Baue "Gebäude/Einheit Y" abhängig?

Ist das Spiel Multiplayerfähig?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 22. Juni 2014 - 23:40 #

Ich denke, das verstehst du falsch, aber genau sagen kann ich es dir auch nicht. Wenn du siehst, dass jemand Sieg X anstrebt, kannst du ihn bekämpfen oder anderweitig zu behindern versuchen. Oder versuchen, schneller zu sein als er. Das scheint mir genug "Spiel gegen andere" zu sein.

Ja, ich habe Multiplayer-Menüs gesehen bzw. Einstellungen für E-Mail-Züge und Co.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 0:34 #

Das stimmt schon, beispielsweise militärisch kann man immer dagegen angehen, muss es vielleicht sogar.

Hatte aber die gleichen Gedanken wie vicbrother. Die Siegquests wirken jetzt auf den ersten Blick schon ein wenig so, als wurschtelt da jeder für sich (oder führt halt Krieg). Dieses "anderweitig behindern" ist hier die Krux, was wird da gehen?

Gegen einen Culture Victory in Civ 5 könnte man z.B. mit eigenem Culture-Ausstoß vorgehen, muss letztlich aber mit seinem Science-Sieg auch schneller sein. Die vier Quests scheinen auf den ersten Blick aber doch recht ähnlich - allerdings mit anderen Techpfaden und dadurch Spielweisen tippe ich.

vicbrother (unregistriert) 23. Juni 2014 - 10:06 #

Klar, militärisch kann man immer gegeneinander kämpfen, aber ich finde den Showdown-Effekt, wenn alle auf das gleiche Ziel zuarbeiten oder sich die Ziele gegenseitig beeinflussen, spannender.

Vergleiche Siedler 7 mit seinem sich gegenseitig überbieten für Siegpunkte in den verschiedenen Bereichen, leider war der militärische Weg übermächtig da er auf alle anderen Wege wirkte.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 23. Juni 2014 - 11:43 #

Just diesen Showdown-Effekt hast du doch, da mehrere Spieler aufs selbe Ziel hinarbeiten können und das auch jederzeit sehen.

vicbrother (unregistriert) 23. Juni 2014 - 12:00 #

"Können" - nicht müssen. Klar, wenn alle das gleiche Ziel anpeilen gibt es Überschneidungen, aber wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, muss nicht jeder der Gast des anderen sein.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 12:38 #

Ja, einen Showdown gibt es. Stelle es mir jetzt aber (bei allen 4 Quests) wie einen Science Victory bei Civ 5 vor. Da sieht man auch die Fortschritte der anderen, es ist ein Rennen, letztlich macht aber jeder (Ausnahme: militaerisches einschreiten) sein Ding. Eine gewisse Art des Zusammenwirkens (wie zB bei culture, tourism, die sich ja beide zudem noch anderweitig auswirken) sehe ich aber eigentlich nicht.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 0:38 #

Vielen Dank für die sehr detaillierte Preview, die doch einen guten Einblick verschafft. Insgesamt bin ich nicht sehr ernüchtert, da ich mir nicht sooooo viel erwartet habe.

Dass da sogar Civ5 Einträge auftauchen ist ja krass. Das scheint echt eher eine Mod zu werden... Entsprechend homöopathisch scheinen die Änderungen zu sein.

"Ich wage aber die Vorhersage, dass "CBE" ein weniger komplexes Spiel werden wird als Civ 5 nebst Addons."

Das ist auch mein (aufgrund der Preview) Eindruck.

Zwei Dinge finde ich aber doch ganz interessant: Das Zusammenspiel mit dem Planeten (wurde ja aus Civ irgendwann entfernt, Stichwort Erderwärmung usw.) und das Technetz könnte auch interessant sein.

Maestro84 19 Megatalent - - 18453 - 23. Juni 2014 - 5:57 #

Hört sich doch gut an, auch wenn ich nach wie vor den Einheitenbaukasten nicht vermisse. Aber gerade das Techniknetz klingt interssant, ist natürlich schwieriger anzugleichen als der recht lineare Verlauf von Civ 5. Aber ein "Gute Aussicht" ist für einen Civholiker völlig ausreichen, müssen ja nicht alle Spiele ein Potential "8,5+x" haben.

TwentY3 16 Übertalent - P - 5501 - 23. Juni 2014 - 7:06 #

So ein Netz gibt es auch im Endless Space 4 X, dort mit ähnlichen Einschränkungen und manche Techs gibt es nicht jedes Mal.

vicbrother (unregistriert) 23. Juni 2014 - 9:59 #

In Endless Space finde ich das sogar sehr schön: Pro Zeitalter müssen X-Entwicklungen gemacht werden die völlig frei wählbar sind. Man kann also sehr strategisch spielen.

yeahralfi 16 Übertalent - P - 5797 - 23. Juni 2014 - 9:16 #

Danke für den schönen Einblick. Ich würde mich mal unbescheiden als weltgrößten SMAC-Fan bezeichnen, aber das hier wird wohl nichts für mich. Das scheint wohl doch eher eine umfangreiche Civ5-Mod zu werden. Und damit bin ich raus, denn mit CIV5 bin ich trotz etlicher Versuche niemals warm geworden. Das ganze Interface, der generelle Grafikstil, die Hexfelder...das war nichts für mich.

Einheiteneditor, komplett veränderbare Landschaften, die Meeresbesiedelung...Irgendwie fehlt hier alles, was SMAC für mich so großartig gemacht hat.

vicbrother (unregistriert) 23. Juni 2014 - 10:07 #

Civ5 braucht endlich einen anständigen Fantasy-Mod!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 23. Juni 2014 - 11:47 #

Danke für den Hinweis mit dem 3D-Terrain, diesen (fehlenden) Aspekt füge ich noch ein.

Blogger (unregistriert) 23. Juni 2014 - 11:50 #

Ich beobachte dieses Projekt, mache mir aber auch nicht allzuviele Hoffnungen auf einen für mich voll zufriedenstellenden Nachfolger von SMAC. Es ist mir z.B. unverständlich, warum kein CIV nach SMAC mehr diese umfangreichen Optionen zum Terraforming geboten hat. Ich hoffe auch, dass für Beyond Earth noch ein besserer Grafiker für die Fraktionsdarstellung angeheuert wird. Die hier abgebildeten Fraktionsführer sehen aus, als stammten sie aus einem billigen Free2Play-Titel. Sie sehen weder sonderlich realistisch-menschlich aus, noch versprühen sie auch nur einen Funken Persönlichkeit. Wie steht es eigentlich mit eingesprochenen Texten aus den Datalinks? An diese Zitate, die bei der Erforschung von neuen Technologien abgespielt wurden, kann ich mich z.T. heute noch wörtlich erinnern.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 23. Juni 2014 - 12:07 #

@ Datalinks: Da hoffe ich auch drauf. Kann ich mir aber durchaus vorstellen. Civ V hatte das ja auch in reduzierter Weise - da waren das dann irgendwelche Zitate aus der Weltgeschichte. Kann mir gut vorstellen, dass sie da für Beyond Earth etwas Ähnliches einbauen. :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 23. Juni 2014 - 16:44 #

Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, gibt es diverse Texte im Stile der alten. Ob die Stimmen genauso gut sind, muss sich zeigen.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1380 - 23. Juni 2014 - 19:32 #

Gib mal BNW ne Chance und zwar mit ein paar Mods (RED Modpack, Lesser Warmonger Hate, Civ 4 Diplomacy Modifiers, Info Addict). Ich habe jahrelang Civ 5 verteufelt (und ich stehe auch noch dazu). Jetzt mal ausgiebig BNW gespielt und festgestellt, dass es richtig Spaß bringt.

Hab dann mal einen ganz alten Forenpost von mir gefunden, wo ich mir über eine DIN A4 Seite über Civ 5 aufgeregt hab. Und alles - wirklich alles - von meinen Kritikpunkten wurde mit spätestens BNW aufgelöst.

Es macht echt Spaß. Und das sage ich als ebenfalls alter Civ 1, 2, 4 und SMAC Fan..

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 23. Juni 2014 - 20:11 #

Kann ich so unterschreiben. Mit Ausnahme der Mods, BNW macht auch ohne diese ordentlich Spaß. Vielleicht sogar mehr als BTS. Und ich habe hier im Forum nach dem Launch auch ordentlich rumgemeckert.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1380 - 23. Juni 2014 - 20:31 #

Ok, also der einzige Mod ohne den ich wirklich durchdrehe ist "Lesser Warmonger Hate". Für mich ist und bleibt Civ immer ein Spiel, wo ich ultimativ mit Katapulten, Panzern oder Nuklear-Raketen irgendwas einebne. ;)

BNW ist mir zu sehr auf Anti-Warmonger gemacht. Einmal früh einen kleinen Krieg gestartet (oder noch besser: ohne eigene Schuld angegriffen werden und sich verteidigen + 1-2 Städte im Gegenzug einnehmen) und man kann sich bis zum Ende des Spiels 3000 Jahre später mit ständigen "Denouncing" rumschlagen und hat bei nahezu jeder Civ das Minus "Warmonger". Das ist quasi so, als würde England heute nicht mit Frankreich reden, weil sie 16XX irgendwann bei Hastings angegriffen haben.

Die restlichen genannten Mods sind eigentlich nur kosmetischer bzw. informeller Natur.

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 23. Juni 2014 - 20:40 #

Ich hab mich auch ein paar mal über das Phänomen aufgeregt, aber eigentlich passt es zu diesem 'Builder'-Civ. Aber grundsätzlich kann man auch ohne Mod als Warmonger spielen, man muss halt eben bloß aufpassen, dass man nicht mehr auf sich nimmt, als man ertragen kann.

Ich finde es sogar ziemlich gut, dass die KIs nicht mehr seelenruhig abwarten, bis es an ihnen ist, zerstört zu werden...

Azzi (unregistriert) 23. Juni 2014 - 22:57 #

Im Singleplayer vielleicht. Mach das mal im Multiplayer, da wirft dich jeder Krieg so massiv zurück, egal ob du gewinnst oder etwas verlierst, du wirst nicht mehr an die andern rankommen die in der Zeit techen und dann wirst du etwas später von viel stärkeren Einheiten überrollt.

Und da ist der Unzufriedenheitskram noch netmal eingerechnet der dein Wachstum massiv behindert.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 24. Juni 2014 - 0:17 #

Nichtsdestotrotz endet nach den Erkenntnissen von Firaxis (ich meine ein Designer war im vorletzten Polycast, man möge mich korrigiern) praktisch jede MP-Partie im Krieg. Man muss halt schauen. Wenn sich niemand eine Blöße gibt, ist ein Angriff sicher unklug, wenn jemand aber nur teched kann man schon angreifen (nur verbünden sich dann vllt. alle gegen einen ;) ).

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 24. Juni 2014 - 6:12 #

Das würde ich ähnlich sehen. Das Gespräch mit Soren Johnson war aber glaube ich beim letzten vor dem aktuellen 3MA.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 24. Juni 2014 - 9:07 #

Ups, du hast absolut recht, ich komme da net mehr mit :-D

http://www.gamersglobal.de/news/87230/strategie-podcast-3ma-bauen-vs-krieg-in-strategiespielen

Der aktuele GWJ-Cast hat übrigens ein sehr schönes Interview mit Thomas Johansson (Paradox, EU 4).

Ganesh 16 Übertalent - 5116 - 24. Juni 2014 - 6:10 #

Also im MP gelten och für alle die gleichen Bedingungen, oder? Dass Kriege was kosten (Unzufriedenheit, Ressourcen, etc.) ist aber weder neu, noch hat es was mit der Warmonger-Hate zu tun, um die sich die obige Mod kümmert...

vicbrother (unregistriert) 24. Juni 2014 - 13:10 #

Sehr schön bemerkt: Ein Krieg zu führen ist eher hinderlich. Ich möchte hier nochmal Master of Magic anführen, wo Produktion und Wissenserwerb geschickt getrennt werden, so dass ein Krieg kein Problem darstellt.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 23. Juni 2014 - 21:09 #

Ich glaube, wenn du Städte geschenkt kriegst (im Rahmen eines Friedensvertrages) gibt es keine Penalty.
Du kannst auch Städte und Stadtstaaten befreien, und so deinen Penalty reduzieren. Ein bisschen kann man also gegensteuern.

Azzi (unregistriert) 23. Juni 2014 - 9:37 #

Hoffentlich ist das Spiel auch ordentlich komplex. Civ5 im Original ohne die DLCs war nämlich viel zu simpel und man konnte quasi eh nur auf Wissenschaft spielen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 23. Juni 2014 - 9:38 #

Siehe Text...

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 23. Juni 2014 - 10:39 #

Liest sich sehr gut. Jetzt hoffe ich noch, dass sie die Parteien so gut hinkriegen wie in Alpha Centauri - am besten auch wieder mit viel Persönlichkeit für die Anführer. Die ganzen Audiologs fand ich damals total atmosphärisch. :)

Stubbant 10 Kommunikator - 445 - 23. Juni 2014 - 13:04 #

Klingt ja echt interessant soweit. Vor allem das Tech-System und die Sieg-Quests lesen sich recht spannend in dem Preview. Mal sehen, wie viel wirklich neu ist, oder ob es einfach alte Mechaniken in neuem Gewand sind.
Als Nicht-AC-Spieler kann ich ja recht unvoreingenommen an das Spiel rangehen :-D

Khronoz 14 Komm-Experte - 2065 - 23. Juni 2014 - 14:14 #

Also ich lass mich überraschen, wenig Neuerungen, vielleicht kommen die ja noch. Schade dass die Grafik sich nur wenig verändert hat.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 23. Juni 2014 - 16:43 #

So wenige Neuerungen sind das gar nicht, finde ich.

GelberBuntstift (unregistriert) 23. Juni 2014 - 16:57 #

Eine so ausführliche und detaillierte Preview habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Bei manchen Previews habe ich das Gefühl, dass nur eine Pressemitteilung umformuliert wurde. Hier merkt man aber, dass sich intensiv mit dem Spiel beschäftigt wurde.

Vampiro Freier Redakteur - - 121613 - 24. Juni 2014 - 22:48 #

Wenn ich mir die Leserzahlen dieser (hervorragenden!) Preview so anschaue: Rundenstrategie lebt, und wie!

olsen (unregistriert) 26. Juni 2014 - 9:25 #

Das kann ja wohl alles nicht wahr sein! Jeder klar denkende Mensch weiß doch, daß das Spiel Civi abgekürzt wird.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 27. Juni 2014 - 12:14 #

Nee, das Wort, das du meinst, heißt "Zivi", und steht kurz für Zivildienstleistender. Gibt's aber nicht mehr, wieso das Wort so ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Darum wohl auch dein Schreibfehler?

Moddenrulez (unregistriert) 27. Juni 2014 - 11:58 #

Mir ist CIV V mittlerweile, trotz Add Ons und Patches, zu wenig komplex und die KI zu dumm. Ich habe wenig Hoffnung, nach dem Preview, das BEarth das besser macht. Das einzig Interessante an Alpha Centauri war die KI, das Terraforming und der Einheitenbaukasten...ach ja und die Grafik, die war auch ... ähm sehr interessant. Vor allem für Augenärzte.
Dazu kommt die lahme Civ V Engine, die einfach jeden Rundenklick zur Qual macht, auf grossen Maps und im Endgame.

Nä, ich spiel lieber Panzer Corps, seit ich mir MEIN EIGENES mit dem Editor gemacht hab. Endlich Grand Campaign mit Hauptspiel vernetzt und viel bessere Grafik, mehr Sound und viel bessere Ki und Wiederspielwert, da ich viel mit teil randomisierten, Zonenbeschränktem Crossskripting arbeite. Dazu noch moralische Konsequenzen, die aus Spielerentscheidungen resultieren, ein viel verzweigterer Kampagnentree (mit Afrika und Pazifik) sogar ein Putsch gegen Hitler ist möglich. (was aber von Entscheidungen abhängt die man ab Polen treffen muss...)

Schon merkwürdig, daß der Editor viel mehr kann, als die Entwickler damit rausgeholt haben. Hatten wohl kein Interesse an hohem Wiederspielwert. Hätte nie gedacht, daß modden so Spaß machen kann. Blöd ist nur, daß ich es frühestens weitergeben kann, wenn der Entwickler pleite ist und die Rechte niemand erwirbt. Also wahrscheinlich nie. :(

Beyon Earth sollte einen mächtigen Editor haben, denn eines ist mir durch meine eigene Modding Tätigkeit klar geworden: Wiederspielwert und gute KI (oder zumindest der Anschein einer solchen) sind unglaublich zeitraubend, in der Entwicklung. Ich hab viel Zeit und mir machts Spass, aber Entwickler werden das wohl nie so ausleben wie ich. :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469388 - 27. Juni 2014 - 12:17 #

Dein Panzer-Corps-Projekt klingt richtig spannend :-) Ich glaube aber, du hast einfach bei Civ 5 im Wortsinne den Horizont erreicht -- dafür hast du doch sicher mehrere hundert Stunden gebraucht, oder? Ich finde, dann darf ein Spiel auch irgendwann anfangen zu langweilen.

Hexfeldfan2 (unregistriert) 28. Juni 2014 - 14:11 #

Wenn ich Civ V mit allen Add Ons und Patches jetzt zum ersten Mal spielen würde, würde ich seitenweise die Genialität der Entwickler loben. Aber mittlerweile habe ich einfach den Punkt erreicht, wo die KI auch mit Cheaten nix mehr erreicht. Es gibt leider einen Weg, wo ich mit den Deutschen am max diff. immer gewinne. Klar kann man anders spielen, aber da ich weiss, wie viel besser Civ V gegen MI (menschl. Intell.)ist, kann mich die relativ dumme KI nicht mehr motivieren. Und da ich nicht mit einer besseren KI bei Bey. Earth rechne, die Komplexität ja sogar nachlässt, wirds mich wohl nur ein paar Partien reizen.

Wegen Panzer Corps: Hab gerade Norwegen getestet: Ursprünglich 3 langweilige Karten, die man mit Leichtigkeit gewinnt, wenn man sie kennt. Wiederspielwert geht gegen NULL. Mit meinen Veränderungen wars ein gerade noch Sieg, da ich selbst nie weiss, wo alle Gegner sind.

Oder z.b. in Warschau hat man die Wahl, ob man ein Flächenbombardement, welches vom grössenwahnsinnigen Deppen, ohne militärischer Kompetenz, kurz Hitler, angeordnet wird und tausende Zivilisten tötet, abwartet, oder den Befehl nicht bestätigt und sofort angreift. Das hat nicht nur weiterführende Story und Moralische Konsequenzen. Lässt man das Bombardement zu, kämpft man in einer Trümmer und Ruinenstadt, was zur Folge hat, daß die Entranchement Werte der Gegner sehr hoch sind, da sie nun beste Deckung haben und das Terrain unübersichtlicher ist. Diverse Mienenfelder sind auch kein Problem mehr, da das Bombardement sie logischerweise zerstört hat. Dafür hat man es mit Massen von Freiwilligen zu tun, die alles verloren haben und auf Rache sinnen.
Wenn man allerdings beschließt, schon jetzt einen Führerbefehl "nicht früh genug erhalten zu haben" und sofort angreift, hat man es mit Mienenfeldern zu tun und muss ZWINGEND einen triumphalen Sieg erreichen, sonst wird man seines Kommandos enthoben. Und selbst im triumphalen Erfolgsfall verliert man 999 Prestige, da das OKW Eigeninitiative wenig schätzt, wenn sie direkten Führerbefehlen zu wider läuft.

Oder im Kampinoska Wald hat mich immer gestört, daß die Züge nur rumstehen und auf Ihr Ende warten. Bei mir flüchten die Züge, haben aber das Problem, dass eine SS Spezialeinheit die Bahnstrecke sabotiert hat. Das führt zu einem neuen Sekundärziel, nämlich die Kommandos gegen eine 10fache Übermacht heil raus zu bringen.

Auch die, relativ dummen Massenangriffe der KI, habe ich deutlich aufgewertet: Warum sollten die in Wellen angreifen ? Kein Kommandeur wäre so dumm, bei eigener zahlenm. Überlegenheit, auf die Gelegenheit zu verzichten, maximalen Druck, simultan, an so vielen Stellen, wie möglich, aufzubauen. (vor allem ein polnischer Kommandeur muss jeden Vorteil nutzten: Piatek) Die schwächen der Offensiv KI fallen dann nicht mehr so ins Gewicht. Zusätzlich steuere ich per Skript die Artellerieplatzierung der KI in der Offensive - das allein macht die KI schon sehr viel gefährlicher. Und da diese Skripte eben teil randomisiert und Zonenbeschränkt sind, platziert die KI die Aris eben nicht immer an der gleichen Stelle. Auch mit Infantrie und Pak gehe ich teilweise so vor. Vorbei die Zeiten, wo man bei mehrmaligem Spielen Städte im Fog of War einfach einnimmt. Das kann jetzt im Desaster enden. Natürlich gibt es auch manuell erstellte Verteidigungslinien an Stellen wo es einfach Sinn macht: Hervorragend zu verteidigende Positionen sind immer gleich besetzt, da es militärisch sinnlos wäre, jene Stellen nicht bestmöglich zu verteidigen. Jedenfalls ist eines sicher: Den Polen Feldzug kann man jetzt definitiv verlieren, wenn man nicht sehr, sehr gut spielt.

Meine Arbeit an Panzer Corps hat mir Eines wirklich bewießen: Die Entwickler machen es sich meist viel zu leicht. Wenn ich nach kurzer Zeit schon deutlich bessere Ergebnisse abliefere, als der Entwickler, dann zeigt das, wie viel mögliche wäre, wenn die nicht nur das schnelle Geld wollten.

Eine Frage, Jörg: Wie sieht das mit den Rechten aus ? Wenn die nen Editor beilegen müssen sie damit rechnen, daß jemand damit ein Spiel veröffentlicht. Nur baut meine Mod auf vielen Maps vom Entwickler auf. Die sehen zwar grafisch anders und viel schöner aus, aber im Grunde verwende ich Code, für den ich keine Rechte habe. (KI, teilw. Sounds etc. sind ja vom Hauptspiel bzw. der Grand Camp.) Wenn ich kein Geld verlange und einige Dateien vom Hauptprgr. weglasse, so daß nur BESITZER des Spiels und der DLCs sie nützen können, ist das genug ? (also keine allein lauffähige Mod)Oder sollte ich lieber darauf verzichten es weiter zu geben und nur selbst nutzen ? Verfallen die Rechte nach ein paar Jahren ? Wäre dann eine, gefahrlose, Veröffentlichung möglich ? Oder wäre es klüger mit dem Entwickler darüber zu reden ? (blöd ist das mein Englisch suckt)

Klingt irgendwie nach nem Fall für einen Anwalt mit Game Know How.

vicbrother (unregistriert) 28. Juni 2014 - 18:50 #

Die Entwickler machen es sich nicht zu leicht, das Spiel soll zu leicht werden! Stell dir vor, die Spieler verlieren das Spiel - wer soll das dann noch kaufen? Die 10 Hardcore-Strategen oder die 1000 Ahnungslosen?

Das ist doch wie bei den KIs, bei denen du nun Einheiten von A nach B und wieder nach A ziehst und die KI dennoch nicht gewinnt, weil sie nicht gewinnen soll! Daher ist es doch oft so, dass man ein neues Spiel komplett beherrschen kann, im Multiplayer dann aber kein Land sieht, weil der Schwierigkeitsgrad dort um Potenzen höher liegt.

nobuyifdrm (unregistriert) 8. Juli 2014 - 13:19 #

Bitte Leute, all jene die immer wieder runterbeten, daß KI ja soooo gut wäre, daß man sie künstlich runterdummen müsste, sollten mal kapieren, daß es hier um Strategie geht und nicht Shooter. Es gibt keine gute KI. Es gibt nicht mal KI. Und jene Skripte die KI vortäuschen, sind einfach mieß.

Alles so gemacht das es schnell geht in der Entwicklung und ja nicht beim 3 o. 4 Durchspielen Spass macht.

Aber was anderes ist ja von einer Branche die sich aufs melken von dümmst möglichen Kindern spezialisiert hat, auch nicht zu erwarten.

Warum soll KI nicht gewinnen ? Das ist ein Denkfehler: Wenn ich auf einem hohen Diff. nicht gut spiele, dann soll sie nicht nur, dann muss sie gewinnen.

Ich finds jedenfalls geil, dass ein Kumpel von mir, gebildet, hat ein Hirn, also in euren Augen ein Hardcore Stratege, desaströs gegen die polnische Armee untergegangen ist. Nicht weil es unfair wäre, nein er war nicht gut genug. Obwohl er das normale Game am höchsten Diff im Schlaf durchspielt. Und dennoch ist er nicht frustriert - sondern begeistert.

vicbrother (unregistriert) 9. Juli 2014 - 22:51 #

Ich sage immer, dass die KI nie sehr gut wird, allein für das übersichtliche und lineare Schach dauerte es 50 Jahre und Tausende von Experten, um eine gute KI zu schreiben.

Eine KI SOLL nicht gewinnen. Das ist kein Denkfehler, das ist Realität. Das Ziel in Videospielen lautet möglichst knapp zu verlieren! Das erzeugt Spannung und ein Erfolgsgefühl!

Zu Verlieren kann viel Spass machen - eben wenn man die Niederlage versteht oder sie sehr spannend war. Als Hardcore-Stratege kann ich das nur bestätigen.

nobuyifdrm (unregistriert) 12. Juli 2014 - 15:01 #

Wenn ich merke, daß die KI gar nicht auf Sieg spielt, dann wandert das Game SOFORT in die Tonne. Ich will einen Gegner und kein Ego Streicheln für Looser Teenies.

Im Grunde entwickelt die Spielebranche keine Spiele: In einem Spiel spielen alle Parteien so gut sie können UM ZU GEWINNEN ! Und ALLE Spieler MÜSSEN sich an sämtliche Regeln halten. Vielmehr handelt es sich um interaktive Cheat Filmchen die sich als Spiel inszenieren und eigentlich nur sinnlos kostbare Lebenszeit vernichten.

Ergo: Die Spielebranche betrügt, wenn sie behauptet Spiele zu verkaufen. Vielmehr handelt es sich um, als Spiele getarnte interaktive Filme. Wann kommt die erste US Sammelklage dahingehend ???

vicbrother (unregistriert) 12. Juli 2014 - 18:48 #

Solche Spiele lege ich auch schnell weg.

Spiele sind Entertainment und keine Sieg-oder-Niederlage-Spiele mehr. Das ist im Multiplayer zB sehr schön zu sehen: Da geht es primär um den Sieg, nicht um die Unterhaltung.

Maestro84 19 Megatalent - - 18453 - 5. Juli 2014 - 9:23 #

Und jetzt überlege mal, wie viele Spieler so ein Spiel kaufen würden? In etwa so viele, wie auch ins Kino zu einem Film über die Mundart philippinisch-bengalischer Dorffrauen mit spanisch-tibetanischem Ton und russisch-polnischem Untertitel gehen würden. Für dich ist halt der Punkt erreicht, an dem die meisten Spiele dich nicht mehr ansprechen werden. Das ist Pech.

nobuyifdrm (unregistriert) 8. Juli 2014 - 13:27 #

Also im Osten spielen viele rundenb. Strategie und auch hier kommt sie wieder wegen Crowd Funding. Und so schlecht kann sich das nicht verkaufen, sonst würden nicht laufend neue Games entstehen.

Egal, ich will ja nichts verdienen. Ich will daß mir mein Lieblingsspiel immer wieder Spass macht. Und das hab ich erreicht.

Heutige Spieleentwickler kommen mir vor wie Boy Bands: Wozu Musik machen, wenn man mit anspruchsvollem Schrott Geld machen kann ?

Betet, daß die Masse der Spieler dumm bleibt, denn wenn sie sich weiter entwickeln seid Ihr alle arbeitslos. Denn das Know How für anspruchsvolle gute Spiele hat heute kaum wer.

nobuyifdrm (unregistriert) 8. Juli 2014 - 13:34 #

sollte nat. anspruchsloser Schrott heissen - ich schreib zu schnell :)

Beyond Earth 2150 (unregistriert) 22. September 2014 - 12:50 #

Bei Firaxis man muss kein Wahrsager sein und keine Kristallkugel haben um zu wiesen das die Kulturen/Völker/Nationen DLC mit 3-4 Völkern wieder 10 dieser DLC rauskommen und auch der Komlpexität DLC mit zusätzlichen Features (siehe ADDONs Civ 4 (Warlords, Beyond the Sword) und 5 (Brave new World, Gods and Kings). und jetzt noch die Vorbesteller Bonis-- warten auf GOTY/Complete oder welcher Name die Vollständige Edition haben wird in zwei Jahren als "Summer Sale". Gegen Addons die als DLC sind hab ich nichts aber einezelne Völker zu verkaufen.... nee