Stalker: Call of Pripyat - Diesmal ausgereift?

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12. Juli 2009 - 15:21 — vor 10 Jahren zuletzt aktualisiert
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Stalker: Call of Pripyat von GSC Gameworld will euch noch dieses Jahr zum nunmehr dritten mal in die radioaktive Zone einladen. Dass die Entwickler diesmal mehr Wert auf die Qualität des Titels legen, ist ein gutes Zeichen, wenn denn am Ende auch wirklich ein gutes Produkt dabei herauskommt.

Die letzte Episode Stalker Clear Sky glich nämlich eher einem Debakel, litt das Spiel doch an zahlreichen Fehlern und einem unausgegorenen Fraktionssystem. In Call of Pripyat übernehmt ihr die Rolle von Alexander Degtyarev, seines Zeichens Agent des Militärs. Die Handlung setzt direkt an das Ende vom ersten Stalker an. Mit dabei sind natürlich die Städte Pripyat und Kopachi, die Yanov Bahnstation sowie die Jupiter Fabrik.

Die bereits bei den Vorgängern verwendete Grafik Engine X-Ray 1.6 sorgt auch weiterhin für glaubhafte Lichteffekte, saubere Texturen und enorme Weitsicht. Das dynamische Fraktionssystem von Clear Sky wird allerdings über  Bord geworfen. Ohne Parteien kommt aber auch Call of Pripyat nicht aus, und so gibt es die Wächter, die Freiheit und die Banditen, bei denen man sich durch Aufträge Ruf, Gegenstände oder auch neue Handelsoptionen verdienen kann. Auch generische Zufallsmissionen soll es nicht mehr geben, sondern speziell designte Aufträge.

Die NPCs beleben nicht nur die Welt, sondern haben ihren eigenen Tagesablauf. Tagsüber gehen sie Ihren Geschäften nach, nachts wird geschlafen. Apropos schlafen, das könnt ihr auch tun, um die Zeit zu überbrücken. Das kann praktisch sein, da manche Missionen nur bei Nacht ausgeführt werden können. Des weiteren wurde das Inventar überarbeitet und erscheint nun übersichtlicher.

Es sieht tatsächlich danach aus, als würde GSC Gameworld viel für sein nächstes Stalker tun. Was dabei am Ende herauskommt, sollen wir noch im Oktober erfahren, sofern bis dahin ein Publisher gefunden wird.

Scytale (unregistriert) 13. Juli 2009 - 10:31 #

Rein statistisch müsste nach zwei verbugten Spielen endlich mal ein einigermaßen spielbares rauskommen...^^
Mit dem "keine Zufallsmissionen" mehr muss man vorsichtig sein. Anders formuliert gibt es zufällig ausgewählte designete Missionen. Das kann zum einen bedeuten, dass die Anzahl Der Missionsarten zugunsten der Qualität sinkt. Gegen Ende oder zu den Auflevel-Phasen kann das zu Wiederholung führen...
Alles andere hört sich einfach nur nach Shadow of Chernobyl an... selbe Fraktionssystem (sogar genau die selben Fraktionen). Wenn jetzt noch eine Hammer-Story und abwechlungsreiches Gameplay dazu kommt, könnte das was werden. Im anderen Fall stagniert es einfach auf dem niveau von SoC oder wird minimal schlechter,was trotzdem heißen kann, dass das Spiel gut sein könnte.

Porter 05 Spieler - 2981 - 13. Juli 2009 - 11:35 #

Ich fands voll schade das mich Stalker ab einem bestimmten Punkt einfach nichtmehr gereizt hatte, es sah eigentlich gut aus, hatte ein stimmiges Setting und es war etwas "neues".

Ich könnte nichmal sagen was genau mich davon abgehalten hatte es durchzuspielen, waren es die Abstürze war es das ärgerliche Inventar/Gewichtsmanagement... ich glaube irgendwann im Spiel war es wohl einfach zuviel tristes BumBum und zu wenig Erlebnis, ich glaub das Spiel empfand ich als zu "unpersöhnlich" ^^

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