E3: Hitman Absolution angeschaut

PC 360 PS3
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Florian Pfeffer 30092 EXP - 21 Motivator,R10,S10,C4,A10,J10
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13. Juni 2011 - 17:18 — vor 10 Jahren zuletzt aktualisiert
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Sechs Jahre nach Blood Money kehrt Agent 47 mit Hitman - Absolution nächstes Jahr auf die Xbox 360, die PS3 und den PC zurück. In einer Pre-Alpha-Version zeigte IO Interactive auf der E3 einen Level, der die Grafikengine und ein paar der neuen Features demonstrierte, die das Spiel einzigartig machen sollen.

Glacier-AI und Instinkt-Modus

Ein neues, "Glacier 2.0" genanntes AI-System soll das bisher eher nach dem Trial-and-Error-Verfahren funktionierende Gameplay so verändern, dass der Spieler durch Analyse des Sichtfelds, der Umgebungsgeräusche und der Umgebung selbst sich immer gerade am Rande der Entdeckung aufhalten kann.

Ein weiteres neues Feature ist der sogenannte Instinkt-Modus. Wird dieser aktiviert, sieht der Spieler kurzzeitig die Welt durch die Augen von Agent 47. In der Praxis können damit beispielsweise Bewegungsmuster von Gegnern in Form von leuchtenden Pfaden auf dem Boden grafisch dargestellt werden. Außerdem wurde in der Demonstration vorgeführt, wie der Hitman sich selbst als Wache verkleiden kann, um (zumindest für eine kurze Zeit lang) unerkannt zu bleiben, obwohl er sich im direkten Sichtfeld einer anderen Wache befindet.

Ins Kreuz springen oder heranziehen

In der E3-Vorführung verschlägt es den Hitman in eine verlassene Bibliothek, wo er sich auf der Galerie vor einer Gruppe von Polizisten versteckt. Die halten in der Lobby eine Lagebesprechung ab, um ihn aufzuspüren. Im Verlauf der Demo waren eine Reihe von Tötungstechniken zu sehen, mit denen sich der Protagonist der Feinde entledigen kann: Mal springt er von oben einem Gegner ins Kreuz, mal zieht er einen nichtsahnenden Polizisten zu sich nach oben und erdrosselt ihn, mal befördert er einen Gesetzeshüter mit einem heftigen Schlag auf den Hinterkopf ins Jenseits. Schön ist das alles nicht, aber wie auch, wenn es um einen Auftragskiller geht?

Aus der Bücherei entkommen, beginnt eine Verfolgungsjagd über die Dächer von Chicago, bei denen Sprünge von Haus zu Haus schickerweise in Slow-Motion dargestellt werden, bis Agent 47 schließlich auf einem Metrobahnhof in der Menschenmenge untertauchen kann. Der Grafikstil ist ziemlich düster, die Animationen der Charaktere, vor allem die Gesichter sehr lebensecht gelungen. Inwiefern die taktischen Möglichkeiten des Spiels von der neu entwickelten KI profitieren werden, bleibt abzuwarten -- momentan ist Hitman - Absolution noch ein reiner Prototyp.

Gorny1 16 Übertalent - 4770 - 13. Juni 2011 - 17:49 #

Hört sich ja ganz nett an, aber zeigt noch nicht so viel vom Hitman-flair. Zumindest für mich ist es auch wichtig, dass ich mich z.B. an diesen Polizisten vorbeischleichen kann um meine eigentlich Zielperson zu töten oder zu entkommen. Es sei denn natürlich es ist das explizite Ziel die Polizisten dort zu töten.
Denn ich spiele die Hitman spiele sehr gerne perfekt, also als "silent Assassin", d.h. keinen Menschen töten, außer die Zielperson, sofern das möglich ist.

Florian Pfeffer 21 Motivator - 30092 - 14. Juni 2011 - 2:28 #

Klar kannst auch versuchen, durchzuschleichen. Dass man alle Möglichkeiten offen hat, wurde in der Vorführung explizit betont.

CyrrusXIII 11 Forenversteher - 598 - 13. Juni 2011 - 17:52 #

Bin echt gespannt auf das Spiel. Irgendwo gabs das Demo-Level als Video zu sehen. Sieht gut aus, aber ich hoffe, dass das das einzige oder eines der wenigen Fluchtlevels ist. Ich will lieber der Jäger sein.

Und bekommt 47 mit der neuen Engine nun eine Krawattenspange spendiert? Hatte er früher noch nicht, da wedelte die Krawatte überall rum.

Crizzo 19 Megatalent - P - 14561 - 13. Juni 2011 - 18:27 #

Klingt für mich bisher eher nach einer Umsetzung von einem neuen James Bond-Spiel. Verfolgungs-Jagd, harter Nahkampf usw. :o

Tr1nity 28 Endgamer - P - 107814 - 13. Juni 2011 - 20:51 #

Hinzu kommt noch Batman (Instinkt-Modus). Klingt für mich bis jetzt nicht nach einem klassischen Hitman-Spiel, sondern droht eher so ein Ding wie Conviction bei Splinter Cell zu werden. Mal abwarten, aber große Hoffnung habe ich nicht und bleibe erstmal skeptisch.

Marco Büttinghausen 20 Gold-Gamer - 20481 - 13. Juni 2011 - 18:41 #

Zwischen 2000 und 2006 kamen 4 Hitman Spiele raus, das war mir was viel, aber so langsam hätte ich mal wieder Lust in ein Haus einzusteigen, meinen Auftrag zu erledigen und zu verschwinden ohne das es einer merkt.
Also was weniger Action als in dem E3 Trailer:
http://www.gametrailers.com/video/e3-2011-hitman-absolution/715542

Benjamin Braun Freier Redakteur - 423161 - 14. Juni 2011 - 17:47 #

Wobei Contracts nur eine aufpolierte Version von Teil 1 war. Gut, nicht ganz. Aber fast. ;)

Ich bin auch gespannt drauf, was IO draus macht. Die Hitman-Spiele haben mir eigentlich alle gut gefallen, in Sachen Missionsdesign eine der besten Schleichshooter-Reihen überhaupt. Weniger gut oder richtig schlecht war beim Hitman die viel zu stark ressourcenfressende Engine, vor allem aber die schwache KI. Gerade Silent Assassin, also der zweite Hitman-Teil, war diesbezüglich eine mittlere Katastrophe. Das hat sich in den späteren IO-Spielen zwar deutlich verbessert, aber auch Kane & Lynch war in der Hinsicht alles andere als astrein. Wenn sie, also IO, in dem Punkt Besserung geloben, dann bin ich schon fast zufrieden. Denn wie Otto schon sagte: Dänen lügen nicht.

Wie dem auch sei. Ich freue mich drauf und hoffe, dass sie es mit der Action nicht übertreiben. Denn ein weiterer Schwachpunkt vom Hitman war meines Erachtens immer, dass Ballern als Alternative etwas zu gut funktionierte.

Sciron 20 Gold-Gamer - P - 23744 - 13. Juni 2011 - 19:05 #

Die sollen das mit diesen neuen Sichtmodi bloss nicht übertreiben. Die Routen der Wachen selbst rauszuknobeln, machte bei den Vorgängern schon einen gewissen Reiz aus. Man soll es bitte nicht, wie das neue Splinter Cell, zu sehr Richtung Action-Achterbahn lenken.

Lorion 17 Shapeshifter - P - 8855 - 14. Juni 2011 - 0:34 #

Muss man ja nicht nutzen, wenn man nicht will.

Punisher 21 Motivator - - 29063 - 14. Juni 2011 - 8:16 #

Hoffe mal, sie finden da einen Mittelweg. Das angesprochene Trial-and-Error-Gameplay hat mich in den Vorgängern leider des öfteren dazu gebracht, nach zig erfolglosen Versuchen ausgiebig dem nicht-schall des Dämpfers zu lauschen. Mir machts einfach keinen Spaß, eine Stunde lang an der gleichen Stelle rum zu probieren.

Azzi (unregistriert) 13. Juni 2011 - 23:21 #

Wenn das son Mist wie der letzte Splinter Cell Teil wird kann ich da getrost drauf verzichten.

Ich fand die vorherigen Teile gerade deswegen gut weil besonders wenig Aufmerksamkeit erregen und die Attentate als Unfälle tarnen immer belohnt wurde. So hatte man oft ewig an einer Mission geknebelt um das perfekte Attentat auszuführen.

Ein Actionspiel mit Verfolgungsjagden und dummen Geballer interessiert mich nicht, da kann man auch ein Moorhuhn-COD-Teil spielen.

Anonymous (unregistriert) 14. Juni 2011 - 11:04 #

Und wo liegt der Unterschied zwischen den ersten 3 Teilen und Blood Money?
Außer, dass Blood Money einfacher war, da alle Wachen immer mit Sichtrichtung auf der Karte waren.
Auch dort wurde der "Unfall" belohnt. Und sei es nur durch den Zeitungsartikel am Ende.

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