Spiele-Check von Jürgen

Spiele-Check: The Invincible - Verloren im Weltraum
Teil der Exklusiv-Serie Spiele-Check

PC Xbox X PS5
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Jürgen 87213 EXP - 27 Spiele-Experte,R10,S11,A10,J10
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28. November 2023 - 12:00
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1964 veröffentlichte der polnische Schriftsteller Stanislaw Lem den Roman "Der Unbesiegbare" über eine Rettungsmission auf dem Planeten Regis III, die immer mehr aus dem Ruder läuft. Knapp 60 Jahre später setzt das neue polnische Studio Starward Industries die Geschichte als Adventure auf die aktuellen Plattformen um. Ob sie damit zu den Sternen aufbrechen oder Schiffbruch erleiden, klärt dieser Check.
Die Technik in der Spielwelt passt sich dem Alter des Romans an.
Life on Mars?
Das Spiel ist keine vorbildgetreue Umsetzung des Romans, übernimmt aber die Grundidee: Bei einem Wettlauf zwischen zwei rivalisierenden menschlichen Machtblöcken landet eine kleine Raumschiff-Crew auf dem leblos wirkenden Planeten Regis III. In Gestalt der Astrobiologin Yasna erwacht der Spieler zu Beginn der Geschichte an der Oberfläche und kann sich an die letzten Stunden nicht mehr erinnern. Wie ist sie auf den Planeten gekommen? Wo sind die anderen Teammitglieder? Sie beginnt, die Umgebung zu erkunden und schafft es dank ihres praktischen tragbaren Karten-Computers bald, ihr Basis-Lager zu erreichen. Aber etwas stimmt nicht: Der einzige Astronaut vor Ort ist zwar körperlich gesund, kann aber nicht viel mehr als Atmen. Auf Ansprache reagiert er nicht und die spärlichen Hinweise im Lager helfen Yasna auch nicht weiter. Und die erste Leiche ist auch nicht weit weg. So hatte sich Yasna die Erkundung einer fremden Welt nicht vorgestellt. Immerhin schafft sie es hier, Funkkontakt zum Astrogator, dem Leiter der Mission, herzustellen. Der schwebt mit seinem Schiff im Orbit und kann einige Erinnerungslücken füllen. Klar ist, dass Yasna die weiteren Teammitglieder in der weiten Einöde finden muss.

Neben der vorhin erwähnten tagebuchartigen Karte bekommen wir als Spieler noch ein paar weitere Werkzeuge in die Hand, mit denen wir Regis III erkunden können. Schon bald findet Yasna fremdartige Strukturen, die auf eine frühere Zivilisation hinweisen. Aber warum sieht der Planet dann so unwirtlich aus? Und was hat es mit den seltsamen Pflanzen auf sich, die sich vereinzelt in die Felsritzen klammern? Im Laufe der nächsten Stunden kommen zu diesen Fragen natürlich noch weitere dazu, die am Ende (beziehungsweise den Enden) doch zur Zufriedenheit geklärt werden – wenn auch nicht alle. Je nach den Entscheidungen, die Yasna trifft, mündet die Erzählung in elf unterschiedliche Schlusspunkte.

So gut inszeniert die Story auch ist: Die Motivation, alle dieser Enden zu sehen, hat sich bei mir nicht eingestellt. Zu langsam entwickelt sich die Geschichte, auch wenn sie im Laufe der Zeit an Fahrt aufnimmt. Das liegt auch daran, dass es immer nur wenige Punkte gibt, an denen Yasna eine Aktion auslösen kann. Dann untersucht sie zum Beispiel automatisch ihren gefundenen Kollegen, nur damit der nächste Hotspot aktiv wird. Ich habe mich sogar dabei ertappt, dass ich mir ein Quick Time Event gewünscht habe, um ein wenig Abwechslung in die Spielmechanik zu bekommen – aber in The Invincible gibt es keine.
Novik, unser Teamleiter.
I'm feeling very still
Den Großteil des Weges bestreitet Yasna alleine. Anfangs unterhält sie sich nur mit sich selbst, später berät sie sich per Funk mit dem Astrogator. Mit ihm bespricht sie die weitere Vorgehensweise oder geht auch während der längeren Laufwege schon mal philosophischeren Fragen auf den Grund. Zeit genug dafür hat sie, denn die Geschwindigkeit der Astrobiologin gleicht dem einer cochlea domestica, also einer Hausschnecke. Zwar hat Starward Industries auch eine Rennen-Taste eingebaut, aber zum einen ist Yasna dann immer noch nicht schnell, und zum anderen geht ihr nach wenigen Metern die Puste aus und besagte Puste beschlägt ihren Helm. Dann schleicht sie wieder ein paar Meter weiter, bevor sie zu wenigen Jogging-Schritten ansetzen kann. Die zerklüftete Landschaft sieht nach den ersten Spielminuten immerhin nicht mehr ganz so groß aus wie anfangs befürchtet. Felsen und Spalten versperren den Weg und drängen Yasna außer in einigen Erkundungsarealen immer den richtigen Weg entlang. Auch Kletterpassagen sind nur an vorher definierten Stellen möglich. Immerhin gibt es immer wieder Entscheidungsmöglichkeiten, welchen Weg unsere Astrobiologin einschlagen soll.
Technik, die begeistert.


Der heimliche Star des Spiels ist die Darstellung der Technik. Touchscreens gibt es nicht. Die Roboter, Drohnen und sonstigen Utensilien funktionieren im wahrsten Sinne des Wortes auf Knopfdruck. Hier werden noch Drähte gekappt und Funkverbindungen verstärkt. Die Bildspeicher der Drohnen sind genau das: Bilder, die Yasna anschauen kann. Und auch das später im Spiel auftauchende Fahrzeug, das für ein wenig Geschwindigkeit sorgt, passt hervorragend ins Bild.

Technisch ist The Invincible nichts vorzuwerfen. Der Planet zeigt sich in seiner ganzen Pracht, die natürlich trotzdem ziemlich unwirtlich ist. Die Sounds und die Sprachausgabe sind auf sehr hohem Niveau und unterstützen die unheimliche Atmosphäre hervorragend. Für mich störend ist der Versuch, durch schlechte Funkverbindung Atmosphäre herzustellen. Wenn die Stimme des Astrogators durch Rauschen überlagert wird, schiele ich jedes Mal zur deutschen Übersetzung. Selten einmal weichen die deutschen Untertitel von der Sprachausgabe ab. Zum Beispiel analysiert sich Yasna einmal selbst: "Heartbeat's racing", während der Text mit "Sein Herzschlag rast" einen imaginären Freund herbei phantasiert. Üble Fehlübersetzungen sind mir aber nicht untergekommen.
Ich habe nicht genug gelächelt.
Fazit:
The Invincible beginnt stark: Eine Frau mit Erinnerungslücken auf einem unwirtlichen Planeten. Und in der ersten Stunde trägt mich diese Stimmung auch über die Oberfläche von Regis III. Aber spätestens, wenn sich die Welt weitet und die Mysterien sich aufzutürmen beginnen, bremst mich Yasnas Laufgeschwindigkeit im wahrsten Sinne des Wortes aus. Nach einer Durststrecke hat mich das Spiel dann wieder gepackt und durch die ungefähr fünf Stunden Spielzeit getragen, was vor allem der schön aufgebauten Stimmung zu verdanken ist. Immer, wenn ich glaube, dass ich den Hintergrund verstanden habe, kommt ein neues Puzzleteil, das einfach nicht in den Rahmen passt.
  • Walking Simulator
  • Einzelspieler
  • Einsteiger
  • Preis: 29,99 Euro
  • In einem Satz: And crawling on the planet's face: some insects, called the human race

Video:

TheLastToKnow 29 Meinungsführer - - 123745 - 28. November 2023 - 12:23 #

So schön geschrieben. Aber das Spiel weckt bei mir kein Interesse.

st4tic -ZG- 19 Megatalent - P - 19561 - 28. November 2023 - 13:21 #

Danke für den schönen Check.
Liest sich eigentlich recht spannend. Aber am Ende dann doch nicht spannend genug, als dass ich da jetzt schnell zugreifen müsste.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 161277 - 28. November 2023 - 13:28 #

Das werde ich mir zum Jahresende noch gönnen. Hab das Buch leider (noch) nicht gelesen, aber dann hätte man wohl auch entsprechende Vorteile, habe ich irgendwo aufgeschnappt. Was mir nicht gefällt, und das bei vielen Spielen mittlweile, sind die multiplen Enden. Eine Zeitlang war das mal ein interessantes Feature bei Spielen, mittlerweile nervt mich so etwas nur noch. Ein Ende reicht völlig. Ist dann auch einfacher für eine mögliche Fortsetzung. :) Danke für den Check!

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 28. November 2023 - 13:44 #

Ja, eine durchgehende Story reicht mir mittlerweile auch :)

Kinukawa 21 AAA-Gamer - P - 25610 - 28. November 2023 - 14:36 #

Das Buch ist spitze! Ich kann noch die Ijon Tichy-Bücher empfehlen. Da ist teils sehr skurriles Zeug drin. :)

DerBesserwisser 17 Shapeshifter - P - 7786 - 28. November 2023 - 20:20 #

Hab das Buch vor kurzem gelesen und wirkliche Vorteile hat man mit diesem Wissen nicht, man kommt vielleicht früher zu mancher Schlussfolgerung aber da die Entscheidungsmöglichkeiten recht weit auseinderliegen, hat das (mMn) praktisch keinen Einfluß.

Green Yoshi 22 Motivator - P - 35792 - 28. November 2023 - 13:50 #

Danke für den Check. Habe gestern den Game-Two-Beitrag zu dem Spiel gesehen und der wirkte leider ziemlich ernüchternd. Vielleicht mal in einem Sale.

Olphas 26 Spiele-Kenner - - 66847 - 28. November 2023 - 13:52 #

Es steht auf der Liste, aber ich habe es bisher nicht gespielt. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber für mich war es nicht annähernd so gut wie Solaris. Daher führt es in meiner Erinnerung immer ein bisschen ein vielleicht unverdientes Schattendasein, was auch dazu führt, dass ich mich jetzt nicht sofort auf das Spiel stürze.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 82433 - 28. November 2023 - 14:33 #

Das klingt eher ernüchternd. Vor einigen Monaten habe ich die Demo gespielt und danch sehr große Vorfreude auf das Spiel bekommen. Dass es ein eher geruhsamer Walking Simulator wird, war mir da schon klar, aber die enthaltenen Szenen waren dennoch sehr spannend. Kann natürlich sein, dass das über 5 Stunden nicht so gehalten wird. Dass es mehrere Enden gibt statt eines eindutigen, finde ich dann auch eher unschön, mehrmals durchspielen klingt nicht so spannend.
Ich werde aber wohl doch zuschlagen, denke ich. Wenn es im Steam Holiday Sale einen kleinen Rabatt gibt, werde ich es vielleicht sogar noch im Dezember spielen. ;-)
Das Buch kenne ich übrigens noch nicht, aber wenn mir die Story im Spiel gut gefällt, lege ich mir das auch noch zu.

Kinukawa 21 AAA-Gamer - P - 25610 - 28. November 2023 - 14:36 #

Das Buch ist spitze! Ich kann noch die Ijon Tichy-Bücher empfehlen. Da ist teils sehr skurriles Zeug drin. :)

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 28. November 2023 - 14:39 #

Ich kenne die Demo nicht. Meinst du, dass sie den Anfang des Spiels drin hat? Dann gefällt dir auch der Rest.
Ich hab auch nichts gegen geruhsam. Ich mag es nur nicht, wenn die Geschichte Drama und eine gewisse Dringlichkeit aufbaut und ich dann nicht schneller laufen darf.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 82433 - 28. November 2023 - 16:26 #

Nein, die Demo war ein Abschnitt irgendwo mittendrin. Da war am Anfang extra noch eine Erklärung eingebaut, warum es ungefährt geht, damit man ein bisschen Kontext ohne zu große Spoiler hat.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 82433 - 29. Dezember 2023 - 19:23 #

So, bin jetzt durch. Ja, das Tempo ist sehr langsam und man läuft oder fährt öfter mal zu lange Strecken, ohne dass wirklich was passiert. Aber die toll vertonten Gespräche mit dem Astrogator haben mich dabei immer an der Stange gehalten und die Story war generell sehr spannend. Leider war mein Ende sehr plötzlich und unbefriedigend - ich starte vielleicht noch mal den letzten Checkpoint, um ein anderes zu sehen.
Jetzt frage ich mich nur, wie du das in 5 Stunden beendet hast. Bei mir waren es 7. Das ist auch näher an dem, was howlongtobeat und der GameStar-Test angeben. Der gibt übrigens 86 Punkte und das finde ich gar nicht so verkehrt. Wer auf Sci-Fi steht und generell was mit "Walking Simulatoren" anfangen kann, sollte The Invincible nicht ignorieren.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 161277 - 4. Januar 2024 - 10:45 #

Hab es gestern Abend beendet und mein Spielstand sagt sogar zehn Stunden für den ersten Durchgang. :) Was eigentlich alle bemängeln, trat auch bei mir ein. Es ist viel zu behäbig und langsam. Dadurch habe ich fast eine ganze Woche für das Spiel gebraucht, musste mich fast schon durchquälen. Interessante Geschichte aber nicht wirklich spannend. Es gibt zwar am Ende einen Checkpoint, so dass man mehrere (aber nicht alle) der Enden sehen kann, aber für jedes Ende brauch man nochmal ca. 15 Minuten, da man keine Dialoge skippen kann. Furchtbarer Designfehler.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 82433 - 5. Januar 2024 - 10:23 #

Ja, ich hab auch bemerkt, dass der letzte Checkpoint zu weit vorne ist. Hatte zumindest bisher keine Lust, noch weitere Ende freizuschalten. Dass "alle" bemängeln, es sei zu behäbig, möchte ich aber bezweifeln, es hat wie gesagt auch sehr gute Wertungen erhalten. :-) Mich hat's gefesselt, es hat aber auch auch viele Elemente, die ich an eienr guten Sci-Fi-Story liebe, und die Gespräche mit dem Astrogator haben mir bis zum Ende sehr gut gefallen. Ein paar Einsprengsel wirkten aber auch etwas sinnlos und klar, manchmal hätte ich mir eine höhere Laufgeschwindigkeit gewünscht. Aber es ist eben kein schneller Ego-Shooter, sondern setzt auf eine realistischere Fortbewegung. Immerhin läuft man ja in einem schweren Raumanzug herum und kann nicht einfach beliebig durch die Gegend hüpfen.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 161277 - 5. Januar 2024 - 15:03 #

Mit behäbig und langsam meine ich primär die Laufgeschwindigkeit und die Entfernungen. Ja, ist realistisch, wirkt aber wie künstliche Streckung und hat mich genervt. Es gibt zwar die Unterhaltungen mit dem Astrogator, aber diese wiederholen sich nach einer Weile.

Markus K. 16 Übertalent - 5502 - 28. November 2023 - 14:47 #

Immerhin mal keine 2D-Pixelgrafik. Kann man sich also anschauen... :)

Q-Bert 25 Platin-Gamer - P - 56241 - 28. November 2023 - 16:40 #

Mein Gott, es ist voller Sterne!

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 161277 - 28. November 2023 - 16:50 #

Falsches Franchise! :)

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 28. November 2023 - 17:07 #

Hier knallt ähnlich viel :)

J.C. 16 Übertalent - 5225 - 28. November 2023 - 17:15 #

Kudos für die Rocky Horror Referenz. :)

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 28. November 2023 - 17:28 #

Vielen Dank ;)

DerBesserwisser 17 Shapeshifter - P - 7786 - 29. November 2023 - 6:13 #

Ichs habs nicht bereut den Vollpreis auf gogs virtuelle Theke gelegt zu haben, aber der Wiederspielwille ist bei mir 0.
Die Atmosphäre und das Artdesign sind wirklich klasse und ich hab mich durch Yasna auf einer schönen Entdeckungstour wiedergefunden. Ich fand es auch schön das ich an keiner Stelle das Gefühl hatte das ich eine Felsformation schon ein paar Minuten vorher gesehen hätte.
Auch die Vertonung mochte ich sehr gerne, sowohl die Arbeit der Sprecher als auch die musikalische Untermalung hat sehr gut für mich gepasst.
Aber das Spiel möchte eigentlich zur Entdeckung einladen, aber die Laufproblematik legt dem einen ordentlichen Felsen in den Weg. Dazu kommt eine Karte die mir absolut gar nicht weitergeholfen hat und furchtbar unintutiv zu bedienen ist. Warum klicke ich oben in die Mitte um eine Seite zurück zu blättern? Überhaupt ist die Steuerung wenig intuitiv > ich klicke an einen Hotspot um in ein Fahrzeug zu steigen, drücke aber eine Taste um wieder auszusteigen.

Aber selbst wenn man es trotzdem versucht auf Entdeckungstour zu gehen warten keine wirklichen Belohnungen auf einen. Bei Fahrzeugen abseits des Weges steht man eigentlich immer vor verschlossenen Türen und außer den Schauplätzen, die man sowieso besuchen muss gibt es praktisch nix. Wenn es wenigstens mehr Logbucheinträge als Sammelobjekt gäbe, die vielleicht noch eine kleine Minihandlung parallel erzählen würden, hätte das schon für Motivation gesorgt.

Der letzte wirklich große Schnitzer ist das Speichersystem. Man kann selbst keine Spielstände anlegen und es wird wirklich nur an bestimmten Stellen gespeichert. Nicht mal wenn man das Spiel beendet wird gespeichert.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 82433 - 29. November 2023 - 9:03 #

Danke für deine zusätzlichen Eindrücke. :-)

Auch an alle anderen, die was dazu geschrieben haben.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 20856 - 28. November 2023 - 21:28 #

Hab es schon durchgespielt. Die Sprecherin Daisy May ist fantastisch.
Toller visueller SF Stil der 60er Jahre.
Zum Ende hin empfand ich es sehr zäh. Stimmungs und Spannungs tötend.

Deklest 13 Koop-Gamer - 1447 - 28. November 2023 - 22:48 #

Danke @Jürgen für den Check. Von dem Ganzen klingt es wirklich interessant, aber schade, dass es mehr als ein Ende gibt. Keine Ahnung, warum man das so toll finden soll, wenn man doch immer wieder das gleiche Spiel durchspielen muss, um alle zu sehen.

advfreak 22 Motivator - - 31977 - 28. November 2023 - 22:57 #

Danke für den interessanten Check Jürgen, leider bin ich die Woche beruflich so eingespannt das für mein Lieblings-GG leider fast keine Zeit bleibt... grrrrr!!!! :'(

rammmses 22 Motivator - P - 32497 - 29. November 2023 - 12:19 #

Da ist was für die Wishlist, wenn es zeitlich passt, hol ich mir das im Sale. Danke für den Bericht, manchmal ist man ja in der Stimmung für so ein ganz langsames Spiel.

Zerberus77 18 Doppel-Voter - - 10402 - 29. November 2023 - 16:25 #

Habbe ein LP gesehen und fand das Spiel eher mühsam. Laufen, Klettern und ständig Gespräche. Obwohl Artdesign, Sound und Lem großartig sind.

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40004 - 29. November 2023 - 18:26 #

Danke fürs Checken Jürgen. :)

Ich tapse in die Bildungslückenfalle: Woher hast du das Zitat aus "in einem Satz"? :)

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 29. November 2023 - 18:36 #

Rocky Horror Picture Show. Geht weiter mit „lost in time and lost in space“.

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40004 - 29. November 2023 - 18:59 #

Danke :)

paschalis 31 Gamer-Veteran - P - 432140 - 29. November 2023 - 18:51 #

Die eher gemächliche Bewegung schreckt mich doch etwas ab, zumal ich auch schlecht einschätzen kann, ob die im Spiel erzählte Story mich zu packen vermag. Vielleicht taucht es in ein, zwei Jahren im Game Pass auf, dann würde ich ohne Risiko einen Blick riskieren.

Lucius Solari 14 Komm-Experte - - 1877 - 30. November 2023 - 23:36 #

Kudos für die Space Oddity Referenz. Mein Lieblingsmusiker in einem Check für ein Spiel basierend auf einem Buch meines Lieblingsautors.
Mehr geht nicht.

Jürgen 27 Spiele-Experte - 87213 - 1. Dezember 2023 - 7:12 #

Vielen Dank :)

Mitarbeit
Adventure
Ego-Adventure
16
11 bit studios
06.11.2023 (PC, Playstation 5, Xbox Series X)
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7.1
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