Diva auf der Suche nach Unsterblichkeit

Jörgspielt: Immortality – FMV-Fleißarbeit, die die Fachwelt spaltet
Teil der Exklusiv-Serie Jörgspielt

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7. September 2022 - 16:59 — vor 2 Wochen zuletzt aktualisiert

Teaser

Das neue Werk von Sam Barlow ist aufwändiger als die beiden ersten FMV-Detektivspiele zusammen – gleich drei Filme und allerlei Geheimes puzzelt ihr euch aus 202 interaktiven Videoschnipseln zusammen.
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Eine Schauspielerin dreht über 30 Jahre hinweg drei Filme, die im Vorfeld jeweils große mediale Beachtung finden – und keiner erscheint. Wieso? Und warum ist sie im dritten Film genau so jung wie in den ersten beiden? Und wer ist sie überhaupt, und was ist aus ihr geworden? Was habe ich da gerade gesehen, als ich die Aufnahme einer Probesitzung kurz zurückspulte? Was ist die Handlung der drei Filme? Wie hängen diese zusammen? Ist das Körperdouble die Schauspielerin, oder umgekehrt, oder ist es dieselbe Person? Und warum bekomme ich so oft blanke Busen zu sehen? Diese Fragen stellen sich einem – die letzte vielleicht nur mir – bei der Beschäftigung mit Immortality, während man sich durch hunderte von Aufnahmen wühlt, die sowohl Drehbuch-Rehearsals, Drehproben als auch „tatsächliche“ Filmminuten zeigen, dazu einige Aufnahmen von Fernsehauftritten oder Partys.

 

Bevor ich aber zur grundsätzlichen Kritikerfrage komme („genial, Durchschnitt oder Mist?“) – die übrigens von einem Großteil der internationalen Magazine mit „genial“, von einigen tapferen Einzelmeinungen aber auch mit „Mist“ beantwortet wird –, sei mir eine kurze Einordnung gestattet, wo Immortality eigentlich herkommt.

Diese scrollende und zoomende Übersicht (hier nach Szenen und deren Auftauchen in den drei Filmen geordnet) ist quasi eure Arbeitsfläche.

 

Die Vorgängergeschichte

Den Macher, Sam Barlow, habe ich auf irgendeiner einer E3 kennengelernt, als er mir entweder Silent Hill Origins oder Silent Hill Shattered Memories vorstellte. So ist es um mein Gedächtnis bestellt, wobei mich weder der Brite noch seine Spiele unglaublich beeindruckt hätten. Aber dann! Dann gründete er sein eigenes Studio Half Mermaid Productions (eigentlich müsste sich längst ein Empörungsschrei über die Internet-Chatfenster hinweg amplifzieren, denn muss das nicht Mer-person heißen heutzutage?!) und brachte 2015 mit Her Story (meines Macs Autokorrektur machte daraus soeben erst mal Her Tory, passt aber, er ist ja Brite), siehe auch einen Kurztest (Note: 7.0), sowie 2020 mit Telling Lies (zum Jörgspielt) zwei FMV-Detektivspiele heraus. In beiden ging es darum, durch Eingabe von Schlüsselworten wie „Love“, „Husband“, „Cupboard“ oder was auch immer sich einem beim Ansehen aufdrängte, weitere Schnipsel freizuschalten und damit nach und nach die Story aufzudecken, die natürlich jeweils die eine oder andere Wendung enthielt.

 

Wer das spielmechanisch extrem dünne Prinzip, wie mein hochgeschätzter Mit-Spieleveteran Heinrich Lenhardt, für strunzlangweilig hält, hat es entweder ausprobiert und so empfunden, kein Problem, oder aber, und das dürfte der häufigere Fall sein, es eben nicht ausprobiert. Wer es aber nicht ausprobiert hat, kann unmöglich nachempfinden, wie faszinierend es ist, quasi als Voyeur durch zahlreiche Video-Schnipsel zu wühlen, auf der Suche nach Motivationen, Zusammenhängen, Lügen und der Wahrheit. Ob man wirklich wie ein Detektiv vorgeht, also versucht, aus dem Bekannten die richtigen Schlüsse zu ziehen, oder man eher wie ein Brute-Force-Hackingtool die meistgenutzten Begriffe der englischen Sprache spawnt, bleibt einem selbst überlassen. Sowohl Intuition als auch Zufall können das Spielerlebnis verkürzen – ich stolperte bei Her Story zu früh über einen Clip, der alles auflöste (bevor ich wirklich kapiert hatte, um was es ging), bei Telling Lies hingegen funktionierte die Machart gut für mich.

 

Während Barlow bei Her Story auf eine einzige Schauspielerin setzte, deren mitgefilmte Vernehmungsprotokolle man sichtete, war an Telling Lies schon ein ganzes Ensemble beteiligt, und gab es diverse Schauplätze (sowie den interessanten Kniff, dass man in den allermeisten Fällen immer nur die eine Seite eines Videocall-Gesprächs mitbekam). Die Spiel- oder besser Anseh-nebst-Eintippzeit betrug bei beiden Spielen, und durch den weitestgehend freien Weg durch die Schnipsel, zwischen etwa drei und etwa sechs Stunden

Mit Ab-12-kompatibler Nacktheit  wird nicht gegeizt (Szene aus Ambrosius, 1968).

 

Spoilerfrei, praktisch, gut

Eines vorweg: Ich werde in diesem Jörgspielt nichts spoilern, was auch den Genuss (solltet ihr diesen denn empfinden können) mit Immortality schmälern könnte. Das heißt dummerweise auch, dass ich ein wenig vage bleiben muss. Immortality ist vollständig auf Englisch gesprochen, hat aber gute deutsche Untertitel.

 

Das Spiel stellt uns eingangs die Frage. was aus Marissa Marcel (gespielt von Manon Gage) geworden ist, das ist die erwähnte Schauspielerin. Wir beginnen mit einem Schnipsel, der uns in typischer VHS-Fernseh-Mitschnitt-Nichtqualität einen Auftritt Marcels in einer typischen US-Nightshow zeigt – sie wird zu ihrem Filmdebüt Ambrosio befragt, auf eine für 1968 wohl typische derart altväterlich-sexistische Weise, dass es heute schwer zu ertragen ist.

 

Anders als in den Vorgängerspielen erfolgt die weitere Verzweigung von diesem Startclip aus nicht durch Eingabe von Keyword (die sich auch erraten oder aus einem Walkthrough entnehmen lassen), sondern direkt über die Videos. Wenn ich auf Gesichter oder auch Gegenstände klicke (ob sie klickbar sind, verrät mir ein Augensymbol), zoome ich darauf, ein Algorithmus wählt ein anderes Video aus, das dieses Gesicht oder diesen Gegenstandstyp enthält, springt dorthin, zoomt raus – und ich bin dann am Anfang, am Ende oder mittendrin in diesem neuen Schnipsel, der aus einer ganz anderen Zeit, einem ganz anderen Film stammen kann – oder aber auch direkt vor oder nach der Absprungsszene spielen.

 

Zusätzlich kann ich in den Videos an den Anfang oder ans Ende springen oder in variabler Geschwindigkeit zurück- oder vorspulen. Ich spiele also im Wortsinne mit Filmmaterial, das zudem ständig zwischen den eigentlichen Filmen als auch der Meta-Ebene hin- und herspringt. Also wenn etwa eine Probe, bei der die Darsteller am Tisch sitzen und Texte vorlesen, aber Dinge wie „fasst sie an die Schulter“ bereits spielen, bis dann abrupt eine Essensbestellung reinkommt. Oder wenn nach Fallen der Klappe der Darsteller noch kurz in die Kamera schaut. Oder eine Nebenbemerkung fallen lässt. Ich fand das höchst faszinierend!

Eine Schlüsselszene (aber natürlich spoilerfrei) aus Film 2, Minsky.

Drei Filme, eine unsterbliche Diva

Wenn man (fast) alle 202 Einzelschnipsel – die teils nur Sekunden, oft aber Minuten lang sind – freischaltet, sollen die drei von Barlow und Streaming-Serien-Autoren erdachten Filme Ambrosio, Minsky (1970) und Two of Everything (1999) tatsächlich in voller Länge ansehbar sein – wohlgemerkt, in einer Abfolge von Drehbuch-Leserunden, Proben und „echten“ Filmszenen. Bestätigen konnte ich diese Behauptung aus anderen Reviews nicht, wieso, verrate ich unten.

 

In Ambrosio geht es um eine Adaption des Romans Der Mönch, Matilda verkleidet sich als junger Mönch und stellt ein Kloster auf den Kopf. Um es vorsichtig zu sagen. In Minsky geht es um den Tod eines berühmten Künstlers, der in seinem New Yorker Appartment erstickt und mit abgeschnittenem Penis aufgefunden wird. Beim Zusammenpuzzeln dieses Films erleben wir unter anderem, wie der Darsteller von Minsky genervt das Handtuch wirft und vom Regisseur – und wohl auch Liebhaber Marcels – ersetzt wird. Und in Two of Everything geht es im Grunde um eine Das-doppelte-Lottchen-Handlung, bei der Marcel und ihr Body Double nicht mehr auseinanderzuhalten sind.

 

Die drei Filme teilen sich nicht nur die Hauptdarstellerin, sondern einen Großteil des Personals, so ist etwa der Assistent des ersten Regisseurs bei den beiden nächsten beiden der Regisseur, aber auch viele andere Darsteller tauchen mehrmals oder immer auf, und auch Menschen hinter der Kamera bleiben uns über die drei Jahrzehnte erhalten. Die drei FIlmprojekte unterscheiden sich deutlich, was künstlerischen Anspruch, Ton-/Bildqualität sowie -Format anbelangt, aber auch bei den schauspielerischen Leistungen. In ihrem Debütfilm spricht Marissa Marcel beispielsweise noch großteils wie die frisch von der Theaterbühne abgeworbene Jung-Actrice, in Two of Everything wirkt sie deutlich reifer, mimt ja darin auch – Jahrzehnte später – eine erfolgreiche Schauspielerin.

 

Es gibt außerdem noch eine Mystery- oder Horror-Komponente, die geschickt eingebracht wird, und bei der ich zu Beginn den einen oder anderen Wow-Moment hatte. Aber vor allem das Zusammenstückeln selbst, bei dem ich ständig ins Videobild reinzoomen, vorspule, zurückspule, herumspringe, zurück auf die Übersichtsebene gehe ist durchaus interaktiver, als man meinen könnte – und übrigens sowohl per Gamepad als auch Maus (und nötigenfalls, ich brauchte sie nicht, Tastatur) gut bedienbar. Die Übersicht zeigt alle gefundenen Schnipsel, wahlweise in streng zeitlicher Aufnahmeabfolge oder nach der Position in den drei Filmen (eine früher aufgenommene Probeszene "10" kommt dann also nach der später gefilmten richtigen Szene "9"). Alternativ lasst ihr euch nicht die Schnipsel anzeigen als Thumbnail, sondern das Gesicht oder den Gegenstand, der euch dorthin geführt hat. Favoritenmarker lassen sich auch vergeben, das habe ich nie gebraucht.

Im Vergleich zum stumpfen Keyword-Eintippen der Vorgänger ist zudem das Anklicken von getaggten Bildinhalten wesentlich intuitiver - hier würde ich mir für die Zukunft allerdings noch ein schlaueres Matching wünschen, teilweise sind die Verbindungen doch arg mit dem Holzhammer hergestellt und fühlen sich komisch an, es geht auch nie um ähnliche Einstellungen/Perspektiven (was ja bei einem Werk über Filme naheliegend wäre), sondern wirklich nur um Schauspieler A linkt zu Schauspieler A, Gegenstandstyp B linkt zu Gegensandtyp B, über alle Filme und Jahre hinweg. Aber: Es ist erstaunlich viel getaggt, beispielsweise könnt ihr auch auf einen nackten Busen klicken, und werdet zu einem anderen nackten Busen verlinkt, und so weiter, und so fort.
 

Bessere Filmqualität (wenn auch nicht 4K...) gibt es natürlich im 1999er Film, Two of Everything. Wir sehen eine Probe im Studio mit Hauptdarstellerin Marissa Marcel.

 

Sterbliche Charaktere

Um das alles nun zu bewerten, bevor ich doch noch ungewollt Dinge spoilere: Mir haben die knapp 5 Stunden „Spielzeit“ an zwei (späten) Abenden Spaß gemacht, obwohl es doch teilweise repetitiv wurde, weil mir der Algorithmus auch immer wieder dieselben Szenen vorlegt beziehungsweise man durch das Anklicken anderer Gesichter oder Objekte zu den selben Schnipseln kommt, aber etwas später oder vorher, was man oft nicht gleich kapiert. Es lohnt sich definitiv, auch zurückzuspulen, übrigens, weil man teils 5 Sekunden vor dem Aufnahmeende beginnt.

 

Ich finde die schauspielerischen Leistungen gut und vergaß manches Mal, dass man nur sehr selten auf der echten Metaebene ist – was auch daran liegt, dass die Metaebene (wer ist die Hauptdarstellerin) gerade beim modernsten Film, Two of Everything, direkt mit der Handlung verwebt ist. Sam Barlow ist zweifellos eine gigantische Fleißarbeit gelungen – diese 202 Szenen zu planen zu drehen, dann zu verschlag-„worten“ und den Algorithmus so zu trimmen, dass eine gute Spielerfahrung dabei herauskommt, ist schon keine kleine Leistung.

 

Im besten Fall, wenn die Sucharbeit/Algorithmus und die eigene Wellenlänge perfekt zusammenwirken, kommt dabei wohl tatsächlich eine Erfahrung heraus, die dem Ansehen eines David-Lynch-Films (dem Barlow offenkundig nacheifert) ähnelt – nämlich dass man nach dem Ende weiter über das Gesehene rätselt, sich im womöglich mit einem guten Freund darüber austauscht, die Handlung und Charaktere nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Ich vermute, diese Erfahrung haben jene Kollegen gemacht, die für Immortality Höchstwertungen zückten.

 

Auch ich mag die Beschäftigung mit dem Medium Film an sich, das bewusste Durchbrechen der „vierten Wand“ der Darsteller in manchen Szenen. Ich mag es, dass ich für Aufmerksamkeit belohnt werde – ein im Kontext deplatzierter kurzer Blick, eine Bemerkung, die früheren Aussagen widerspricht, oder auch nur ein Komparse, der sich für eine halbe Sekunde irgendwo spiegelt, aber anklickbar ist und zu einem neuen Schnipsel führt. Das alles ist auch gut geschauspielert. Mich haben wirklich die eingangs aufgezählten Fragen beschäftigt, meine Neugier wurde also in jedem Fall gekonnt gekitzelt.

Auch die Beschäftigung mit der "Filmrolle", die man quasi in einem antiquierten Sichtgerät begutachtet, fühlt sich fast haptisch an, indem man Reinzoomt, der Lichteinfall etwas verändert wird oder sich das Material zu den Seiten hin etwas biegt. 

Die alternative Übersicht zeigt die Gesichter oder Objekte, die ich anklickte.

 

Aber: Wie schon vor Jahren bei Her Story hat bei mir das alles nicht ganz so funktioniert, wie es wohl gedacht ist: Nach 97 von 202 Schnipseln, also theoretisch nach der halben „Spielzeit“, kam bei mir – für mich völlig überraschend – das Finale. Ich hatte zwar die meisten Fragen für mich geklärt, nicht aber die Hauptfrage, also was aus Melissa Marcel wurde. Wäre diese Frage Teil einer theoretischen Prüfung an einer Filmhochschule, würde ich da schon etwas hinschreiben, das mir vermutlich die vollen Punkte brächte – aber wirklich „wissen“ kann ich es aufgrund des Gesehenen nicht, sondern nur ganz stark vermuten. Viele Nuancen, kleine Überraschungen und zusätzliche Infos habe ich offenkundig verpasst in den 105 nicht entdeckten Schnipseln.

 

Nach dem Ende habe noch eine Weile über das Erlebte nachgedacht und sogar nach Dingen wie „Spoiler Immortality Plot“ gegoogelt, wenngleich erfolglos (ich spielte schon vor einer Weile und bin jetzt erst zum Aufschreiben gekommen). Aber diese meine Faszination hat das nächste Morgengrauen nicht überlebt, denn, und das ist meine Hauptkritik an Immortals: Mich haben zwar die Funktionen und Identitäten von Charakteren interessiert, oder mir die Handlung der drei Filme zu erschließen, oder was der Grund für ihre Nichtveröffentlichung war (übrigens ist das grob gesagt immer derselbe). Was mich aber nie wirklich interessiert hat, das waren die Charaktere selbst. Sie sind für mich artifiziell geblieben, niemand, mit dem ich lachen oder weinen würde.

 

Jedem Film- und FMV-Freund würde ich den Kauf dennoch wärmstens empfehlen: Immortality kostet nicht viel (und ist außerdem zurzeit Teil von Gamepass), bringt meiner Schätzung nach vier bis acht Stunden Unterhaltung und ist echt mal was anderes! Erfreulicherweise darf man nach dem Finale auch in seine Partie zurückkehren; vielleicht sichte ich ja doch noch mal weiter, irgendwann.

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Adventure
Detektivspiel
Sam Barlow
Half Mermaid
30.08.2022 (PC, MacOS, Xbox Series X)
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