Der Wald am Fuße des Fuji

Japan-Dokus 2018 Folge 7/15: Die Höhle im grünen Meer – frei für alle

Bild von Hagen Gehritz
Hagen Gehritz 106114 EXP - Redakteur,R9,S10,A9,J10
Meister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtTester: Hat 5 Spiele- oder Hardwaretests veröffentlichtStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhaltenTop-News-Veteran: Hat mindestens 50 Top-News geschriebenVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenDieser User hat uns zur Japan-Doku-2018 Aktion mit 10 Euro (oder mehr) unterstützt.Dieser User hat uns zur TGS 2017 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Dieser User hat uns zur TGS 2016 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiDieser User hat am GamersGlobal Grillfest 2019 teilgenommen

6. August 2022 - 8:00 — vor 1 Woche zuletzt aktualisiert

Teaser

Das Crowdfunding für die 2022er Japan-Doku ist in vollem Gang. Zu dem Anlass machen wir nach und nach die 15 Folgen der Japan-Dokus 2018 in 1080p frei verfügbar. Folge 07 führt Jörg in die Natur.
Aktion: Japan-Dokus 2022
25030€
 
12000
Tokio&Chiba
 
19500
Osaka&Kyoto
 
24500
In die Natur!
 
29500
Hiroshima & Fukuoka
 
33000
Tsushima
 
36000
Making Of
 

Smartphone-Nutzer: Bitte Querformat nutzen, um den ganzen Balken zu sehen.

Klickt auf eine der Medaillen, um via PayPal (per Guthaben, Lastschrift oder Kreditkarte) zu zahlen. Pro Medaille werden GGG (was ist das?) vergeben: für 5 Euro 100 GGG, 10 Euro 200 GGG, 25 Euro 500 GGG, 50 Euro 1000 GGG, 100 Euro 2000 GGG. Zur Registrierung geht es hier.

zahle 5€
zahle 10€
zahle 25€
zahle 50€
zahle 100€
zahle 250€

Alternativ könnt ihr uns auch eine Überweisung direkt auf unser Konto schicken; schreibt "Japan-Dokus 2022" hinter eure Usernummer (siehe Profil):

Seit 2018 waren die Japan-Dokus 2018 nur für Crowdfunder und Käufer verfügbar. Nun veröffentlichen wir die 1080p-Varianten frei für alle (das Making Of bleibt jedoch kostenpflichtig). Wenn sie euch gefallen, macht beim Crowdfunding für die Japan-Doku 2022 mit – und sichert euch alle 2022er Folgen zum Vorzugspreis von 10€ (nur bis Reisestart!).

Wer möchte, kann außerdem die 2018er Dokus in 4K erwerben, inklusive zahlreiche Extras. Auch das extralange Making Of (Folge 16) sowie etliche Extras sind dann enthalten.

Von Tokio aus reist Jörg nach Kawaguchiko, einem beliebten Touristenort und Onsen-Hotspot (auf diese Formulierung sind wir sehr, sehr stolz...) im Norden des Fujisan. Eben selbiger sollte eigentlich auch eines der beiden Schwerpunktthemen dieser Folge sein, doch da gab es ein klitzekleines Problem namens „Wetter“. Selbiges machte auch den zweiten Schwerpunkt herausfordernd: den Besuch des sogenannten „Suicide Forest“, eigentlich aber Aokigahara oder -jukei genannt, das Grüne (Baum-) Meer. Zum Glück erwies sich Jörgs Kamera als wasserabweisend, und zum Glück hielt sich der angeheuerte Guide pflichtbewusst an die Absprache - statt bei dem Sauwetter lieber zuhause zu bleiben.

Somit lernt ihr in dieser Folge von Japan-Dokus 2018 ein wenig die japanische Provinz kennen, ganz ohne Hochhäuser und Menschenmassen. Ihr erfahrt einiges über Mount Fuji und wie sein großer Ausbruch vor 1.200 Jahren den Aokigahara-Wald entstehen ließ. In diesem Wald sucht Jörg dann gleich zwei besondere Stellen auf.

Fun Fact: Wenn oben von „Sauwetter“ zu lesen ist, so ist das keine Übertreibung. Mein Guide Toshi wies mehr als einmal darauf hin, wie ungewöhnlich Pfützen im Aokigahara seien. Der Dauerregen brachte natürlich etliche Probleme mit, vom eingeschränkten Wohlgefühl einmal ganz abgesehen. So filmt es sich durchaus schwieriger, wenn man in der einen Hand einen Schirm hält, um die Ausrüstung vor dem Schlimmsten zu schützen. Und dass die Lumix GH5 nicht gleich den Geist aufgegeben hat, ist sehr erfreulich - noch schöner wäre gewesen, die aufgesetzten Objektive wären nicht dauernd beschlagen gewesen. Vor allem aber das trübe Licht stellte mich als maximal semiprofessionellen Filmer vor echte Herausforderungen - und die Unmöglichkeit, den mal so gar nicht regenfesten China-Billigmonitor anzuschließen.

Dafür machte sich das mitgeführte China-Billigvideolicht mehr als bezahlt: In der besuchten Höhle gibt es keinerlei Licht (die drei Touri-Höhlen des Aokigahara sind hingegen notdürftig beleuchtet), und die Helmlampen allein hätten die Kamera wenig bis nichts erkennen lassen. Apropos Helme: Am Anfang habe ich noch darüber gelächelt, Overall, Helm und Handschuhe anziehen zu müssen, doch nach dem zweiten Kontakt mit einem Felsen in Kopfhöhe war ich dann doch sehr dankbar dafür.

Was mich etwas grämt: Nach Verlassen der Höhle bat ich meinen Guide, mich beim Hochsteigen (über eine Holzleiter) zu filmen, um rüberzubringen, dass es da wirklich in den Boden rein geht. Obwohl er mich das Rausklettern wiederholen ließ (sodass ich insgesamt dreimal die Höhle verließ), ist keine der beiden Aufnahmen auf der SD Card gelandet, und in der Vor-Ort-Situation kam ich nicht auf die Idee, das zu überprüfen. Insgesamt bin ich aber angesichts der Umstände erfreut, wie viel verwertbares Material ich aus dem „Grünen Meer“ mitbringen konnte.

Video:

Hagen Gehritz Redakteur - P - 106114 - 5. August 2022 - 15:39 #

Viel Spaß!

Ridger 21 AAA-Gamer - P - 28565 - 8. August 2022 - 11:11 #

Schade um den Fuji. Nächstes Mal (2023?) bitte besteigen und dokumentieren wie die Instant Nudelsuppe für 500 Yen (inzwischen eher 900 ¥) schmeckt. :)

Mitarbeit