Brauchbarer Klang, hoher Preis

LG UltraGear GP9 im Praxistest: Gaming-Soundbar für PC und Konsole

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Dennis Hilla 152315 EXP - Redakteur,R10,S10,A10,J10
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14. Januar 2022 - 15:02 — vor 1 Woche zuletzt aktualisiert

Teaser

Der kompakte Lautsprecher wirbt mit einem "kinoreifen Spielerlebnis" und soll sowohl PC- als auch Konsolen-Spieler ansprechen. Die Features klingen vielversprechend, doch rechtfertigen sie den Preis?
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Normalerweise sind Soundbars für den Einsatz im Wohnzimmer gedacht und sollen Surround-Sound liefern, ohne dabei eine Menge Platz wegzunehmen. Klein sind die Geräte jedoch meistens nicht, was sie für den Einsatz im Home Office oder der kleinen Gaming-Kammer eher ungeeignet macht. Dieser Umstand war scheinbar auch den Ingenieuren bei LG bewusst, als sie die UltraGear GP9 ersonnen haben. Die kompakte Soundbar dürfte unter nahezu jedem Monitor Platz finden und richtet sich dank diverser Features speziell an Spieler.

Darunter fällt natürlich das Design aus der Schule der aktuellen Spielervorlieben – oder zumindest dem, was Hardware-Hersteller darunter wohl verstehen. Unter der Haube soll der Brüllwürfel einiges bieten. Beispielsweise seien da 7.1-Surround-Sound, DTS-Headphone:X-Support und High Resolution Audio versprochen. Doch all diese schönen Begriffe nützen nichts, wenn der GP9 nicht gut klingt, umständlich zu bedienen ist oder im schlimmsten Fall beides. Und nicht vergessen werden sollte da der saftige UVP von 499,99 Euro (Straßenpreis aktuell unter 400 Euro). Ich beantworte in meinem Praxistest also die Frage: Lohnt sich die Investition in das kleine Gerät – oder solltet ihr euer Geld in eine andere Audiolösung investieren?
Die Anschlüsse auf der Rückseite sind ausreichend, allerdings wäre ein AUX-In noch eine schöne Ergänzung gewesen.

Anschlüsse: ausreichend, nicht überwältigend
Wichtig ist bei so einem Gerät natürlich zunächst, wie ihr eure Systeme verbinden könnt. Hier hat LG einige Anschlüsse spendiert, aber auch die eine oder andere Chance verpasst. Ansteuern könnt ihr die GP9 entweder via Bluetooth, hier lassen sich sogar zwei Geräte gleichzeitig verbinden. Alternativ schließt ihr das Gerät über das mitgelieferte USB-C- auf USB-A-Kabel oder über eine optische Verbindung (hier fehlt ein Kabel, der Rest liegt bei) an euren PC oder die Konsolen an. Einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss gibt es ebenfalls, der fungiert aber nur als Ausgang für Headsets. Wirklich praktisch ist die Platzierung an der Rückseite allerdings nicht, so müsst ihr die UltraGear GP9 immer vorziehen, um eure Kopfhörer anzuschließen.

Nun dürfte einigen von euch schon aufgefallen sein: PS5 und Xbox Series haben keinen optischen Ausgang mehr, also fällt diese Verbindungsmethode bei der aktuellen Konsolengeneration weg. Stattdessen müsst ihr auf USB zurückgreifen, was in meinem Test aber, außer am PC nur mit der PS5 funktioniert hat, nachdem ich in der App USB Audio Class 2.0 (UAC) deaktiviert hatte. Scheinbar kommt die Sony-Konsole nicht mit der neuen Version der digitalen Sound-Verbindung klar. Glücklicherweise unterstützt der im GP9 verbaute 32-Bit-Quad-DAC (Digital-Analog-Konverter) ES9038PRO beide Technologien.
Die Tasten auf der Oberfläche sind selbsterklärend.

Optik: Typischer Gaming-Look
Zunächst fällt natürlich das Design des UltraGear GP9 auf, das sich mit seinem wuchtigen Frontgrill und der konfigurierbaren RGB-Beleuchtung mit 16,7 Millionen möglichen Farben perfekt in jedes blinkende Zockerzimmer passt. Das Dumme ist, dass diese Zockerzimmer wohl vorwiegend in der Vorstellung der Marketing-Abteilungen blinken. Wenn ihr es lieber etwas dezenter mögt,  könnt ihr die Belichtung in Farbe und Intensivität anpassen oder deaktivieren. Allerdings ist die GP9-Soundbar auch ohne Bling-Bling nicht gerade unauffällig und bleibt somit Geschmackssache. Mit nur etwa 38 Zentimetern Breite, 9 Zentimetern Höhe und 11 Zentimetern Tiefe lässt er sich aber immerhin gut verstecken.

Die Bedienung der GP9 ist dank der großen, oben angebrachten Knöpfe ziemlich leicht und selbsterklärend. Ihr könnt das Gerät einschalten, zwischen den Quellen USB, optisches Kabel und Bluetooth wechseln, in den Headset-Betrieb übergehen und das Mikrofon ein- und ausschalten. Drei weitere Tasten lassen euch zwischen den Sound-Presets wählen und über ein großes Drehrad regelt ihr die Lautstärke. Alle Buttons leuchten farblich, beim Quellen-Auswahl-Knopf hat die Beleuchtung sogar einen praktischen Nutzen: weiß steht für USB, rot für optisch und blau für Bluetooth.

App: nur auf Smartphone, nicht PC
Die Beleuchtung sowie Equalizer könnt ihr über die Xboom-App von LG anpassen, die für iOS und Android zum Download bereitsteht. Für Windows gibt es unverständlicherweise kein Programm, ihr müsst die GP9 also zwangsweise per Bluetooth mit eurem Smartphone verbinden, um den Sound mit eigenen Parametern anzupassen oder ein Firmware-Update vorzunehmen. Warum die Hersteller diesen Weg gewählt haben, erschließt sich mir nicht wirklich.
Die für iOS und Android erhältliche App ist selbsterklärend und nützlich. Ein Windows-Programm wäre aber noch sinnvoll gewesen.

Sound: Guter Durchschnitt
Bei einem Preis von knapp 500 Euro sollte man erwarten können, dass die GP9 soundtechnisch einiges auf dem kleinen Kasten hat. Nun ist es nicht so, dass die zwei verbauten 2-Zoll-Breitbandlautsprecher und die passiven Bassmembranen schlecht klingen. Und natürlich ist Klang auch immer bis zu einem gewissen Grad subjektiv. Aber die GP9 klingt insgesamt einfach zu dünn, um wirklich zu begeistern. Besonders bei der Musik-Wiedergabe fällt auf, dass Bass zwar durchaus vorhanden und angesichts der kompakten Baugröße auch gar nicht schlecht ist, verglichen mit größeren Lautsprechern aber doch ein wenig schwach ausfällt. Die Höhen sind im Gegensatz dazu nicht klar genug, um wirklich ein stimmiges Klangbild zu zeichnen. Selbst durch Equalizer-Spielereien konnte ich das nicht nennenswert verbessern.

Im Film- und Spielbereich wirkt der Ton insgesamt besser, konnte mich aber ebenfalls nicht begeistern. Da habe ich mit deutlich günstigeren Bluetooth-Boxen wie beispielsweise von JBL ein ähnliches, wenn nicht sogar ein besseres Erlebnis gehabt. Was aber doch überraschend gut funktionierte, war der vorinstallierte FPS-Modus. Dieser soll besseren Surround-Sound liefern,  und das tut er bis zu einem gewissen Grad auch. Ich würde mich in kein Counter-Strike-Match damit wagen, für eine Runde in der Call of Duty-Kampagne reicht die räumliche Darstellung aber. Den Sinn hinter dem Echtzeitstrategie-Equalizer hingegen habe ich nicht ganz verstanden. Dem Hersteller nach soll er für ein realistisches Klangbild sorgen, so dass ihr euch wie auf dem Schlachtfeld fühlt. Kann ich nicht unterschreiben.

Mikrofon: ausreichend, aber mit Echo
Durchaus überrascht war ich vom verbauten Mikrofon der UltraGear GP9. Zwar würde ich damit keinen Podcast aufnehmen, aber es leistet einen guten Job bei der Filterung von Hintergrundgeräuschen und anderen Störsignalen. Natürlich klingt eure Stimme etwas gedämpft, gut verständlich seid ihr aber allemal, wie ihr in meiner hier verlinkten Testaufnahme hören könnt. Allerdings fiel uns beim Test in einer Redaktionskonferenz auf, dass die Kollegen sich selbst hören können, wenn ich sowohl Mikrofon als auch Audioausgabe über das Gerät laufen ließ. Wirklich laut war das Echo nicht, aber doch hörbar.

Autor: Dennis Hilla (GamersGlobal)

 

Meinung: Dennis Hilla

Bei einem Gerät für knapp 500 Euro UVP erwarte ich ein sehr gutes Klangerlebnis, viele Einstelloptionen, kurzum ein rundum gelungenes Erlebnis. Auch wenn die LG UltraGear GP9 sich keine groben Schnitzer erlaubt, ist sie klanglich eher eine Mittelfeld-Bluetooth-Box als wirklich ein Premiumprodukt. Am deutlichsten wird mir das beim Klang, der zwar keinesfalls schlecht ist, aber mich auch nicht begeistern kann. Die Höhen sind nicht klar genug, der Bass ist zwar vorhanden, wummert aber sowohl bei Musik als auch Spielen und Filmen nicht genügend. Meine im Homeoffice verwendeten KRK Rokit 5 sind natürlich weitaus weniger kompakt, haben mich aber gemeinsam nur 300 Euro gekostet – die Studiomonitore liefern um Welten besseren Sound.

Am besten steht die GP9 noch im Gaming-Bereich da, durch den simulierten Surround-Sound kann sie immerhin etwas punkten. Allerdings greife ich lieber zum Headset, wenn ich wirklich genau hören will, woher meine Gegner kommen. Ärgerlich ist auch, dass die Soundbar explizit für Konsolen beworben wird, an der PS5 aber nur über Umwege und an der Xbox Series X gar nicht nutzbar ist. Eine AUX-In hätte dem Gerät nicht geschadet. Kurzum, das Konzept von LG ist auf dem Papier sinnvoll, allerdings in der Ausführung nicht konsequent und für rund 400 Euro Straßenpreis deutlich zu teuer. 
 
LG Ultragear GP9
6
Pro
  • Sehr kompakt, findet überall Platz
  • Bedienung sehr einfach
  • Sound im Gaming-Bereich in Ordnung
  • Mikrofon erfüllt seinen Zweck
Contra
  • Ton insgesamt nur Mittelmaß
  • Windows-App fehlt
  • Nicht an Series X nutzbar
  • Viel zu teuer
  • Kein AUX-Eingang
nepumax 11 Forenversteher - P - 641 - 14. Januar 2022 - 15:05 #

Sieht nach nem China-Tischheizlüfter aus.

Jürgen 26 Spiele-Kenner - P - 65513 - 14. Januar 2022 - 16:43 #

Ich wusste gar nicht, dass Soundbars auch im Gaming-Bereich existieren. Klingt für den aufgerufenen Preis aber eher halbgar.

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 31236 - 14. Januar 2022 - 16:45 #

Für knapp die Hälfte gibt es super Headsets/Kopfhörer.

Dennis Hilla Redakteur - P - 152315 - 15. Januar 2022 - 12:36 #

Ich sage im Test ja auch, dass mein setup mit aktiven Boxen deutlich billiger war und so viel besser klingt :)

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 31236 - 15. Januar 2022 - 15:22 #

Stimmt. Ich tendiere aber trotz 5.1 am TV doch immer wieder zu Kopfhörern (derzeit Corsair Virtuoso oder Arctis Pro Wireless).

Nervt meine Frau weniger ;) Außerdem kann ich über die Kopfhörer falls gewollt noch Podcast hören oder eine Serie laufen lassen.
Die Boxen Creative GigaWorks T20 Series II sind neben dem PC-Monitor auch meist aus.

Zup 15 Kenner - P - 2730 - 14. Januar 2022 - 16:49 #

Bei dem Fazit liest sich die Note aber sehr wohlwollend. Der Straßenpreis scheint sich aber mittlerweile unter 400€ einzupendeln. Bei Amazon aktuell sogar unter 300€. Das Zeug muss scheinbar schnell raus ...

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20713 - 14. Januar 2022 - 17:09 #

Eine Soundbar unterm Monitor halte ich ja eigentlich schon für klug. Eine gute Soundbar hat aber halt ihren Preis. Bei 500€ gehe ich eher von einem halbgaren Kompromiss aus.

Claus 31 Gamer-Veteran - - 336870 - 14. Januar 2022 - 17:11 #

Bin von LG Soundbars grundsätzlich nicht überzeugt.
Zumindest bei den TVs von LGs haben die Dinger die unangenehme Eigenschaft, vom TV nicht erkannt oder ignoriert zu werden.
Insofern hätte ich hier selbst bei einem Testergebnis mit einer 9 oder mehr von einem Kauf Abstand genommen.

Lorion 17 Shapeshifter - P - 8858 - 15. Januar 2022 - 7:23 #

Kann ich so nicht bestätigen. Meine LG DSP8YA Soundbar funktioniert in Kombination mit meinem LG OLED C1 TV absolut tadellos.

Claus 31 Gamer-Veteran - - 336870 - 15. Januar 2022 - 16:02 #

War bei mir anfangs auch so.
Jetzt muss ich nach einem Firmware-Update von LG die Soundbar immer zuerst anschalten, dann ein paar Sekunden warten, und darf mich dann in 9 von 10 Fällen freuen, dass die Soundbar und nicht die TV-Boxen verwendet werden. Wehe aber, wenn ich im laufenden Betrieb einmal versehentlich aus TV-Boxen umswitche. Das dauert dann nevtötende Minuten, bis die Systeme sich wieder finden. Angeschlossen via HDMI.
LG OLED65C97LA mit SL10YG Soundbar

Brion Zane 20 Gold-Gamer - - 22800 - 14. Januar 2022 - 17:30 #

Hatte kürzlich auch das Bedürfnis, nach einer kompakten Soundlösung für meinen PC. Wollte aber dennoch einen ordentlichen Klang zum gamen und Musik hören/machen.
Das alte klobige 5.1 Set wurde entsorgt und durch die platzsparenden und was die Möglichkeiten angeht, gut ausgestatteten Aktiv-Lautsprecher "Audioengine A2+" auf dem Schreibtisch ersetzt. Dazu hat sich nach kurzer Zeit noch ein kleiner Cambridge Audio Minx X201 Sub gesellt (L/B/H je nur 22cm). Das ist jetzt ne wirklich runde Lösung.

SupArai 24 Trolljäger - P - 48149 - 15. Januar 2022 - 1:41 #

Auf den ersten Blick ein gelungenes Sound-Setup - ich kenne beide Geräte allerdings nicht. Vor allem den Subwoofer finde ich genial (klein).

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20713 - 15. Januar 2022 - 9:32 #

Den finde ich auch sehr interessant.

SupArai 24 Trolljäger - P - 48149 - 15. Januar 2022 - 12:59 #

Für mich wahrscheinlich unnötig, weil ich fast immer auf Bass verzichten kann und den Bass-Dreher in Richtung "-" bewege. Nervt mich mittlerweile im Kino total, dieses Geboller.

Preislich würde ich es (deshalb) eher mit diesem Produkt versuchen:
https://quint-store.com/lautsprecher-bausaetze/subwoofer/cubus-6-5
Edit: Öhm, wobei das natürlich nur der Bausatz ist, habe ich vorhin übersehen!

Hab' da mal vor Jahren ein Lautsprecher-Selbstbau-Set gekauft und nutze die Lautsprecher bis heute und bin fast rundum zufrieden - leider produzieren mir die zu viel Bass. ;-)

Ratcatcher 19 Megatalent - P - 15717 - 15. Januar 2022 - 13:48 #

Danke für den Hinweis. Ich suche schon länger nach einer neuen Lösung für PC und PS5 am Schreibtisch. Der PC hängt an einer alten 5.1-Anlage, der Sound von der PS5 kommt über die unterdurchschnittlichen Boxen des Monitors. Leider hat die 5.1-Anlage keinen extra Eingang bzw. kann sie kein Bluetooth. Die hinteren Boxen wurden nach dem letzten Umzug eh nicht mehr verwendet, sodass mir ein Stereo-oder 2.1-System genügen würde.
Falls noch jemand Alternativen kennt, so bin ich für Tipps dankbar.

Kopfhörer sind übrigens vorhanden, für mich aber nur eine Notlösung.

Brion Zane 20 Gold-Gamer - - 22800 - 15. Januar 2022 - 15:22 #

Dein Szenario wäre das mit dieser Lösung auch abgedeckt. Die A2+ besitzen 3 (bzw. 4) Audio-Eingange: Klinke, Stereo Cinch, USB und Bluetooth. Der Sub ist direkt an dem Sub-Out der A2 angeschlossen, so dass er allen Quellen zur Verfügung steht. Das Audiosignal wird übrigens nicht umgeschaltet, sondern alles wird sozusagen gleichzeitig ausgegeben.

Ich hab jetzt nochmal meine Bookmarks aus der Kauf-Recherche nach Alternativen zu den Boxen durchgeschaut. Mit dem Ergebnis, dass ich wieder zu den A2+ greifen würde. Auch wegen der Flexibilität. Für den Sub hatte ich auch eine etwas preisgünstigere Alternative im Blick. Den Fostex PM-SUBmini2. Habe mich dann aber für den Cambridge entschieden.

Zur Einordnung: Mein Ziel war eher Minimalismus. Klanglich ausgerichtet auf meinen Sitzplatz und nicht zur Raumbeschallung. Habe versucht mit wenigen und platzsparenden Komponenten einen möglichst guten Klang zu realisieren. Mit einem dezenten, klaren Bass, ohne das "gewummere" vom alten 5.1 System.

Ratcatcher 19 Megatalent - P - 15717 - 15. Januar 2022 - 19:42 #

Hallo Brion Zane,
vielen Dank für die Präzisierungen: das klingt eigentlich genau nach dem, was ich gesucht habe. Ich schau mir das Setup auf jeden Fall noch einmal genauer an.

Ratcatcher 19 Megatalent - P - 15717 - 19. Januar 2022 - 11:09 #

Ich habe mir jetzt die Audioengine A2+ geholt und es liegen Welten zwischen diesen und meinen alten Brüllwürfeln.
Mal sehen, ob ich mir diese bei Gelegenheit mal noch unten rum um einen Subwoofer ergänze.
Die PS5 hat die Boxen über USB sofort erkannt, ebenso der PC über Bluetooth.

Danke noch einmal für den Tipp!

Messenger 19 Megatalent - - 14707 - 14. Januar 2022 - 19:07 #

Hm, der Artikel war interessant zu lesen. Da frage ich mich als Laie aber, ob man bei dem Preis für eine kompakte Lösung nicht besser in ein Premium-Headset investieren sollte.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20713 - 14. Januar 2022 - 19:58 #

Sind aber 2 sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 212712 - 14. Januar 2022 - 23:18 #

Dafür eindeutig zu teuer.

Gorkon 19 Megatalent - P - 14332 - 14. Januar 2022 - 23:49 #

Darauf hat die Welt gewartet. Nicht.

Ridger 21 AAA-Gamer - - 27865 - 15. Januar 2022 - 0:23 #

Wieder 500€ gespart. Danke dafür. :)

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 27508 - 15. Januar 2022 - 8:41 #

Hab mir gestern z333 lautsprecher geholt logitech. 70 euro. Besser als die 4k monitor lautaprecher..mehr wumms und detaillierter klang. Weiß net ob ich 24 bit oder höher einstellen soll und wieviel khz

SupArai 24 Trolljäger - P - 48149 - 15. Januar 2022 - 12:36 #

Wo kannst du den "bit" und "khz" einstellen? An den Dingern selbst oder im Logitech-Menü?

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 27508 - 15. Januar 2022 - 14:34 #

Windows 11 Einstellungen - Audio - Lautsprecher - und dann auf Einstellungen Kanäle

SupArai 24 Trolljäger - P - 48149 - 16. Januar 2022 - 0:20 #

Mmmmhhh, ich nutze noch Windows 10 - ein neuer Rechner scheitert an einer neuen Grafikkarte... ;-)

Entweder gibt es die Option in Win 10 noch nicht oder ich finde sie nicht.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20713 - 16. Januar 2022 - 9:28 #

Die Einstellung findest du in W10: Rechtsklick auf den Lautsprecher in der Taskleiste, Sounds,Reiter Wiedergabe, Audiogerät (Lautsprecher) auswählen, Eigenschaften,Erweitert.

Versprich dir nicht zu viel. Ich bezweifle stark, dass es bei Logitech Speakern, z333xy hin oder her, große Unterschiede gibt. Bei mir läuft alles über ein Audiointerface in Nahfeldmonitore, da ist bei mir der "gemeinsame Modus" 24Bit und 48KHz eingestellt, aber: Das Häkchen habe ich bei "Anwendungen haben die alleinige Kontrolle über das Gerät" gesetzt, weil letztlich eh die Soundfiles der Spiele die Bedingungen diktieren.

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 27508 - 16. Januar 2022 - 9:58 #

Ja ist glaub ich genauso wie bei windows 11. Ist eh nur ein update...

Aber habe auch 24 bit auf den lautsprechern eingestellt...hab in Foren gelesen dass kein Unterscheid zu hören ist zwischen 24 Bit und höher.
Monitor hatte glaub 16 Bit

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20713 - 16. Januar 2022 - 11:29 #

Die Standardeinstellung (Realtek) ist 24 Bit und 48KHz, das ist theoretisch eh super und Onboard Soundkarte sowie Logitech Speaker sind qualitativ auch weit von irgendwelchen Studiostandars entfernt.
Wir reden von einem 60 Euro Gerät. Wenn das für seinen Preis ordentlich klingt, ist doch alles gut.

SupArai 24 Trolljäger - P - 48149 - 16. Januar 2022 - 16:53 #

Danke!

Keine Ahnung ob ich in den Einstellungen schonmal war. Ist aber, wie ich meine, Quatsch, dass ich mich da rumtummele. Darauf ist mein "Setup", genauer: ein Kopfhörer, nicht ausgerichtet. ;-)

Dennis Hilla Redakteur - P - 152315 - 15. Januar 2022 - 12:41 #

Jetzt auch mit Testaufnahme, hatte vergessen die zu verlinken!

GamingLord80 19 Megatalent - P - 16482 - 15. Januar 2022 - 14:23 #

Also für den Preis würde ich ganz sicher was anderes als den Brüllwürfel kaufen.

Markus K. 14 Komm-Experte - 1812 - 15. Januar 2022 - 14:42 #

Wahnsinn, das Teil ist ja nicht nur viel zu teuer, sondern auch noch potthässlich!

Crizzo 19 Megatalent - P - 15401 - 15. Januar 2022 - 19:42 #

Gutes Design koscht extra! :teach:

subert 10 Kommunikator - 510 - 18. Januar 2022 - 11:54 #

Guter Preis für diese Qualität

Mitarbeit