PM: FINAL FANTASY VII REMAKE INTERGRADE: Sonon spricht sich aus (Square Enix)

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10. August 2021 - 18:15 — vor 9 Wochen zuletzt aktualisiert
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HINWEIS: DIES IST EINE PRESSEMITTEILUNG, KEINE REDAKTIONELLE NEWS

Sonon Kusakabe hinterlässt im neuen Abenteuer von FINAL FANTASY VII REMAKE - FF7R EPISODE INTERmission - einen starken Eindruck.

Der Ninja aus Wutai begleitet die von den Fans verehrte Yuffie auf ihrer Mission nach Midgar, unterstützt und berät sie und steht auch für ein paar wirklich fantastische gemeinsame Ninja-Aktionen bereit.

Was ihn so denkwürdig macht, ist nicht zuletzt die unglaubliche darstellerische Leistung seiner englischen Stimme Aleks Le. Kürzlich haben wir uns mit Aleks zusammengesetzt, um darüber zu sprechen, wie er Sonon so viel Leben eingehaucht hat.

Aber zunächst einmal beschäftigen wir uns mit dem FINAL FANTASY-Fanboy in ihm…

Wie gut kanntest du FINAL FANTASY VII, bevor du in die Rolle von Sonon geschlüpft bist?

FINAL FANTASY VII und ich haben eine gemeinsame Geschichte. Das war eines der ersten 3D-Spiele, die ich gezockt habe.

Tatsächlich basierten meine ersten Spielerfahrungen damit auf einer aus den USA importierten Version des Spiels. Damals konnte ich noch kein Englisch lesen, ich wusste also nicht wirklich, was da bei der Story abging.

Ich konnte aber aus der Optik Rückschlüsse ziehen - wusste also Bescheid über die legendären Figuren und Ereignisse.

Der erste Titel, den ich spielte und verstand, war FINAL FANTASY X. Das habe ich fast finalisiert - ich bin nur am letzten Boss gescheitert. Aber ich hatte viel Spaß mit dem Spiel, und zu diesem Zeitpunkt habe ich mich auch endgültig in die Serie verliebt.

Und als FINAL FANTASY VII REMAKE erschien, musste ich es natürlich spielen. Und so wurde es zum ersten FINAL FANTASY, das ich wirklich durchgespielt habe. Als ich also die Rolle des Sonon übernahm, wusste ich bereits einiges über die Serie.

Nachdem du den Titel also schon gespielt hattest - wie fühlte sich das an, als klar wurde, dass du ein Teil davon wirst?

Ich meine… das lässt sich wirklich nicht in Worte fassen (lacht).

Als ich vorsprach, wusste ich nicht genau, dass es sich um FINAL FANTASY VII REMAKE handelt, ich hatte aber so eine Ahnung anhand der Infos, die man mir gegeben hatte. Als ich dann die E-Mail erhielt, war das nur so: "(keuch) Jaaa!"

Ich schrie nicht, aber irgendwann atmete ich ganz schön schwer, nachdem ich still in mich hineinfeierte und eine gute Weile meine Fäuste in die Luft warf (lacht). Das war ein wirklich guter Tag für mich.

Anders als Yuffie, Nero oder Weiss ist Sonos neu in der Serie. Hat dir das Sorgen bereitet?

Nein, tatsächlich hat das sogar eine Menge Druck von mir genommen.

Bei Sachen wie Remakes und Remasters lastet normalerweise eine Menge Druck auf dem Schauspieler, weil er dem Original gerecht werden oder es übertreffen will - besonders wenn er neu mit an Bord ist. Es gibt immer eine Menge Meinungen über verschiedene Interpretationen der Rolle, und Vergleiche, die gezogen werden.

Ich fand es immer ziemlich stressig, wenn an meiner Arbeit herumgemäkelt wird - nicht wegen der Qualität der schauspielerischen Leistung, sondern wegen der Vergleiche zu früheren Interpretationen. Und als es dann Sonon wurde, war ich erleichtert, dass er zuvor noch von niemandem gespielt worden war.

Das gab mir als Schauspieler eine Menge Spielraum, ihm meinen eigenen Dreh zu geben und mich in gewisser Weise seiner zu bemächtigen.

Findest du, dass der Charakter damit jetzt irgendwie dir gehört?

So würde ich das nicht sagen, ich besitze diesen Charakter nicht. Ich spüre eher eine gewisse Freiheit. Ich habe das Gefühl, dass ich Teil des Prozesses bei der Schaffung dieses Charakters sein konnte.

Aber niemals ist das meine Figur, ich spiele nur eine Rolle - ich bin nur da, um den Schöpfern dieses Werks dabei zu helfen, einen großartigen Charakter entstehen zu lassen.

Und natürlich gibt es internationale Pendants zu mir. In Japan wird Sonon von Yoshimasa Hosoya gespielt, und ich schätze seine Arbeit wirklich sehr. Ich finde, dass er einen größeren Anteil an der Schaffung dieser Figur hatte als ich.

Aber selbst dann - dieser Charakter "gehört" keinem Schauspieler.

Sonon ist ein Charakter, dessen ruhiges Auftreten eine Menge innerer Zerrissenheit verbirgt, und das kommt bei deiner Darstellung ziemlich gut durch…

Das war ein bedeutender Diskussionspunkt in der Aufnahmekabine.

Ursprünglich sollte die Figur ein bisschen sorgloser sein, ein brüderlicher Charakter. Aber wir beschlossen, unsere Aufmerksamkeit auf seine Ernsthaftigkeit zu richten und darauf, wie sehr er sich der Mission verschreibt.

Ich wollte ihn nicht zu extrovertiert oder unbekümmert machen, weil das gegen all die Angst gestanden hätte, die in seinem Inneren herrscht. Wenn wir sowas gemacht hätten, dann wären unsere Bemühungen oberflächlicher und inkonsistenter gewesen.

Natürlich stört Yuffie ihn hie und da in seiner Konzentration, aber ich finde, wir haben eine gute Balance gefunden zwischen seinem stoischen und grüblerischen Wesen und einer Möglichkeit für Yuffie, ein bisschen Spaß zu haben. Und in puncto Kampf haben wir uns richtig ins Zeug gelegt. (lacht).

Ich bin sehr glücklich, mit dem, was wir am Ende erreicht haben.

War es herausfordernd, die richtige Balance zu finden?

Ich fand es recht einfach, eine aggressivere, wutentbrannte Interpretation zu finden, besonders nach dem, was er durchgemacht hat - dieser Sonon, in dem Zorn und Hass steckt.

Aber für mich ist Sonon auch ein geübter, disziplinierter Kämpfer. Es war nicht leicht, die Balance zu wahren, aber mir hat der Regisseur viel geholfen.

Er führte mich zurück, wenn wir etwas zu sehr in die eine Richtung gingen, und sagte dann im Endeffekt: "Hey, du musst hier ein bisschen sanfter werden. Ja, er ist wütend, aber er ist auch diszipliniert und auf die Mission fokussiert. Er ist nicht die Sorte Mensch, die ihrem Zorn freien Lauf lässt, wenn es etwas gibt, das getan, oder jemanden, der beschützt werden muss."

Sein Stolz kommt nicht an erster Stelle, und das war der härteste Aspekt an seiner Darstellung.

Die Interaktion von Sonon und Yuffie ist häufig haarsträubend. Haben du und Yuffie-Darstellerin Suzie Yeung gemeinsam und gleichzeitig daran gearbeitet?

Bei Videospielen gibt es nicht viele Möglichkeiten für die Darsteller, direkt zusammenzuarbeiten.

Manchmal, aber nur sehr selten, spielte man mir Suzies Zeilen vor, damit ich mit Sonon daran anknüpfen konnte. Es half wirklich, ihren Klang beim Einstieg in eine Szene zu hören.

Viele lustige Sonon-Momente in der Episode stammen von seinen Reaktionen auf die Mätzchen von Yuffie - sie zu hören, half mir also zweifellos bei meiner Interpretation.

Gibt es eine bestimmte Szene oder einen Moment, worauf du besonders stolz bist?

Bevor ich das Spiel gespielt habe, war ich stolz auf die Kampfszenen, all die intensiven Sachen, die wir gemacht haben. Wenn es richtig abging, dann lieferte das die denkwürdigsten Momenten bei der Aufnahme (lacht).

Aber als ich es dann spielte, waren all die subtilen Interaktionen mit Yuffie meine Lieblingsstellen. Wenn man diese Zeilen aufnimmt, dann versteht man nicht immer die komplette Szene, und als ich dann sah, wie sich alles zusammenfügte mit Sonon und Yuffie, da ging's mir dann so: "Wow. Das ist wirklich gut geworden."

Ich hätte nie erwartet, dass es so gut werden würde. Natürlich hat Suzie wirklich einen großen Anteil daran - ihre Darstellung hat bei den beiden für echte Dynamik gesorgt. Gemeinsam sind sie richtig sympathisch, und ich bin ein großer Fan der Szenen, in denen Sonon sich irgendwie nur noch an den Kopf langt wegen all der Sachen, die Yuffie macht!

Wie fühlt sich das an, wenn du diese Szenen im finalen Spiel siehst? Passen sie zu dem, was du im Kopf hattest, oder wurdest du überrascht?

Das war wild! Als ich die Sachen aufnahm, bekam ich die Szenen ja nie zu sehen - außer am allerletzten Tag, aber selbst da handelte es sich nur um eine untexturierte, 30 Sekunden lange Zwischensequenz.

Wenn ich also Sonon spielte, musste ich die Szene in meinem Kopf visualisieren. Bei einfacheren Momenten wie Sonon und Yuffie im Zug war das simpel. Und wenn ich solche Szenen dann im Spiel sah, passten sie zu meinen Erwartungen.

Aber die meiste Zeit war es total überwältigend, zu erleben, wie die Szenen letztendlich auf den Bildschirm kamen und wie gut sie dabei aussahen.

Ich meine, ich war nicht direkt überrascht, schließlich sieht FINAL FANTASY VII REMAKE richtig gut aus, oder? Aber es war dennoch faszinierend, wie viele Details es da gab. Alles war so prachtvoll, als ich es zum ersten Mal sah, dass ich total vergaß, wie es war, das Spiel aufzunehmen.

Ich weiß auch nicht, ich war schon sehr überwältigt. Mir fehlen immer noch die Worte, ehrlich (lacht).

Wie schwer ist es, sein Schauspieler-Hirn abzuschalten und eine Szene einfach nur zu genießen?

Ja, das ist der Fluch des Schauspielers, wenn man so tief drinsteckt, dann fällt einem wirklich alles auf. Ich bin mir sicher, dass das Animatoren oder Sound-Designern genauso geht - wahrscheinlich jedem Kreativen.

Mir fällt es unheimlich schwer, Videospiele, Cartoons oder auch Spielfilme zu konsumieren, ohne über die Leistung der Darsteller nachzudenken.

Und um ehrlich zu sein, das war beim Durchspielen auch nicht anders. Jedes Mal, wenn ich eine Zeile hörte, dann dachte ich: "Das hätte ich besser machen können". Oder ich klopfte mir selbst auf die Schulter à la "okay - das war gar nicht so übel".

Aber die Episode erlaubte mir auch, das Schauspiel anderer Leute zu genießen. Jedes Mal, wenn ich Suzie hörte, dachte ich mir: "Wow, Yuffie klingt super". Dabei dachte ich nicht mal an den Namen der Darstellerin. Ich verlor mich total in der Welt und dem Spiel.

Das einzige, was für mich hervorstach, war also meine eigene Darbietung. Aber ich bin mir sicher, dass geht vielen anderen Schauspielern auch so (lacht).

Da du die Episode jetzt durchgespielt hast - hast du irgendeinen Profitipp, wie man das Beste aus Sonon herausholt?

Ja - geht auf YouTube und holt auch ein paar Profitipps, wie man das Beste aus Sonon herausholt (lacht).

Tatsächlich brauchte ich eine kleine Auffrischung vor dem Durchspielen von EPISODE INTERmission. Mein Gedächtnis ist wie ein Schwamm, und alles, was ich bei einem Spiel lerne, verlässt im Endeffekt sofort nach dessen Ende meinen Kopf.

Ich flehe euch also an - holt euch Tipps von jemandem, der qualifizierter ist als ich (lacht).

Vielen Dank an Aleks für dieses Gespräch über Sonon und seine Zeit in Midgar. Ihr könnt seine großartige Interpretation des stoischen Ninja aus Wutai in FF7R EPISODE INTERmission erleben.

Diese neue Episode ist Teil von FINAL FANTASY VII REMAKE INTERGRADE, das jetzt für PS5 erhältlich ist.

Wenn ihr FINAL FANTASY VII REMAKE bereits für die PlayStation 4 besitzt (physisch oder digital) und eine PlayStation 5 habt, dann könnt ihr das PlayStation-5-Verbesserungs-Update von FINAL FANTASY VII REMAKE kostenlos herunterladen (eine Internet-Verbindung ist Voraussetzung für den Download).

Dieses Update enthält nicht FF7R EPISODE INTERmission. Dieses Abenteuer kann gesondert als digitaler Download über den PlayStation Store gekauft werden.

Hinweis: Die PS4-Version von FINAL FANTASY VII REMAKE, die PlayStation-Plus-Mitglieder im Rahmen ihres Abos erhalten haben, kann nicht mit dem Upgrade der digitalen PS5-Version versehen werden.

Zudem könnt ihr das Upgrade nicht herunterladen, wenn ihr FINAL FANTASY VII REMAKE in der physischen Version für PlayStation 4 erworben habt und die digitale Edition der PlayStation 5 (also das Modell ohne Disc-Laufwerk) besitzt.

Um rund um diese Veröffentlichung auf dem Laufenden zu bleiben, könnt ihr ganz einfach dem FINAL FANTASY-Team auf Social Media folgen: