Wiederspielen macht Freude?

Sonntagsfrage: Wie wichtig ist euch Wiederspielwert? [Ergebnis]
Teil der Exklusiv-Serie Sonntagsfrage

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Hagen Gehritz 63867 EXP - Redakteur,R9,S10,C9,A9,J10
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9. Mai 2021 - 10:00 — vor 5 Wochen zuletzt aktualisiert

Teaser

Wiederspielbarkeit kommt in vielen Formen. Seid ihr die Art spieler, die sich alle Auswirkungen von Entscheidungen ansehen will? Oder spielt ihr einmal und kümmert euch nicht um andere Enden und Co.?
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Update mit dem Ergebnis:

Der mit 36 Prozent größte Teil der Befragten empfindet Wiederspielbarkeit zumindest bei bestimmten Genres als wichtig, in den Kommentaren haben so einige von euch ausgeführt, bei welcher Sorte Spiel ihnen Wiederspielbarkeit gegeben sein sollte und wo sie keine Rolle spielt. Apropos: Auf dem zweite Platz in der Stimmenanzahl kommt die "Wiederspielbarkeit ist egal"-Fraktion mit 26 Proent. 19 Prozent der Umfrageteilnehmer vertreten sogar am ehesten die Position, dass Versessenheit auf Wiederspielwert Spielen mehr schadet als nützt. Der Überblick zum kompletten Umfrageergebnis:

 

Wiederspielbarkeit ist mir nur bei bestimmten Genres wichtig                                                                                                                                                                                                         36%
 
Mir ist Wiederspielbarkeit egal                                                                                                                                                                                                         26%
 
Ich finde, die Versessenheit auf Wiederspielbarkeit schadet Spielen eher                                                                                                                                                                                                         19%
 
Ich finde Widerspielbarkeit wichtig, spiele aber praktisch selten mehrfach                                                                                                                                                                                                         9%
 
Ich lege Wert auf das Feature, da ich gute Spiele gerne mehrmals einlege                                                                                                                                                                                                         9%
 
Anderes (siehe Kommentar)                                                                                                                                                                                                         1%
 

Ursprüngliche Meldung:
Aus Rollenspielen sind Entscheidungen mit unterschiedlichen Konsequenzen nicht mehr wegzudenken. Diverse mögliche Enden sollen schon seit Ewigkeiten zu mehreren Spielanläufen motivieren und werden gerne beworben, um die Wiederspielbarkeit eines Titels zu betonen. Auch Bonus-Modi wie der Mercenaries-Modus in Resident Evil Village (im Test) sollen einen Mehrwert bieten, wenn die Credits schon gelaufen sind. Doch ist Wiederspielbarkeit überhaupt so ein Killerfeature für euch? Verratet es uns!

Ihr könnt eure Stimme in der Sonntagsfrage bis zum Montag um 10:00 Uhr abgeben – wenn ihr eure Meinung ändert, könnt ihr auch bis dahin noch eine andere Antwort einloggen. Danach schließen wir die Umfrage und präsentieren euch etwas später in Form eines News-Updates das entstandene Meinungsbild. Ihr habt Ideen für eine Sonntagsfrage? Dann schickt doch eine PN an Hagen. Den Link zur Übersicht der mehr als 200 bisherigen Sonntagsfragen findet ihr weiter unten unter "Quellen" verlinkt.

Sonntagsfrage: Wie wichtig ist euch Wiederspielbarkeit?

Ich lege Wert auf das Feature, da ich gute Spiele gerne mehrmals einlege
9% (39 Stimmen)
Ich finde Widerspielbarkeit wichtig, spiele aber praktisch selten mehrfach
9% (43 Stimmen)
Wiederspielbarkeit ist mir nur bei bestimmten Genres wichtig
36% (165 Stimmen)
Mir ist Wiederspielbarkeit egal
26% (120 Stimmen)
Ich finde, die Versessenheit auf Wiederspielbarkeit schadet Spielen eher
19% (85 Stimmen)
Anderes (siehe Kommentar)
1% (6 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 458
SupArai 23 Langzeituser - P - 40139 - 9. Mai 2021 - 10:11 #

Wiederspielbarkeit ist mir egal. Ich spiele Titel einmal durch und verkaufe sie (auf der Playstation und Switch zumindest) dann wieder.

AlexCartman 19 Megatalent - P - 17102 - 9. Mai 2021 - 19:11 #

Genau so mache ich das auch. Und zusätzlich auch noch auf DS und 3DS.

Sciron 20 Gold-Gamer - P - 23479 - 9. Mai 2021 - 10:21 #

Das kommt wohl einfach auf das Genre und die ursprüngliche Durchspielzeit an. Bei einem RPG mit 50+ Stunden brauche ich nicht unbedingt Wiederspielwert. Bei nem Shoot ’em up, das ich in 30 Minuten durch hab, natürlich schon.

Cyd 19 Megatalent - - 17479 - 9. Mai 2021 - 11:25 #

das unterschreibe ich mal so. :)

Player One 15 Kenner - P - 3532 - 9. Mai 2021 - 17:32 #

Dito

Red Dox 16 Übertalent - 4928 - 9. Mai 2021 - 10:21 #

Ist vollkommen abhängig vom Spiel/Genre.
Stellaris z.b. lebt von der Wiederspielbarkeit aber das ist ein Markenzeichen des 4X genre. Ein Telltale Adventure hat praktisch null Wiederspielbarkeitswert, und das ist OK weil man grob 10h lang eine gute Geschichte halbwegs interaktiv erlebt hat. Ein relativ lineares Spiel wie Subnautica ohne 5 verschiedene Enden aber mit einer sehr guten Story ist auch vollkommen in Ordnung und braucht jetzt nicht künstlich aufgepumpt werden. Dawn of War II auf der anderen Seite hatte eine solide Kampagne, aber der Wiederspielbarkeitswert dafür war relativ lau. Bei dem Spiel rissen es dann Multiplayer und der grandiose Last Stand modus heraus. Wie gesagt, Genre und das Spiel an sich sind hier eher ausschlaggebend Wiederspielbarkeit gerechtfertigt ist und ob man damit dann auch tatsächlich individuellen Spaß hat.

Maestro84 19 Megatalent - - 13649 - 9. Mai 2021 - 10:49 #

Wobei ein Stellaris sich auch schnell wiederholt. Aber das ist ja ein Grundproblem des Genres.

Harry67 19 Megatalent - - 19519 - 9. Mai 2021 - 10:25 #

Bei Adventures finde ich Wiederspielbarkeit irgendwie sinnlos. In guten Rollenspielen ist sie eigentlich per Genre immer inbegriffen. In Sims geht's eh nicht anders. Hängt wohl schon vom Genre ab. Zweifle deshalb, ob der Anspruch als solcher überhaupt sinnvoll ist.

Despair 17 Shapeshifter - 7236 - 9. Mai 2021 - 10:27 #

(x) Wiederspielwert ist in einigen Genres ganz nett, aber kein Muss.

Es gibt ein paar Spiele (z. B. die Gothic-Reihe, Vampire: Bloodlines, die Diablo-Reihe) die ich immer wieder mal ausgrabe und erneut durchspiele. Ansonsten schnapp' ich mir lieber ein Spiel vom Pile of Shame, der u. a. dank Epics Gratisspielen immer größer wird.

zuendy 16 Übertalent - P - 4216 - 9. Mai 2021 - 10:42 #

Komplett abhängig vom jeweiligen Spiel selbst, ob es für mich lohnend wäre. Würde ich nicht einmal vom Genre abhängig machen. Zum abschalten gern etwas, was einen Flow erzeugt, dennoch fordernd ist. Gern auch um mehr Story oder alternative Stränge zu erfahren, manchmal auch nur der alten Erinnerungen wegen.

Maestro84 19 Megatalent - - 13649 - 9. Mai 2021 - 10:48 #

Früher verdammt wichtig als Schüler mit 20-30 Mark Taschengeld, heute jedoch völlig unwichtig, da ich eh keine Zeit habe, um Titel wie "AC-Valhalla" noch einmal zu spielen. Da brauch ich schon ohne Komplettierung locker ein Dritteljahr für. Lediglich Titel wie Civ spiele ich natürlich immer wieder. Ach ja, und einige meiner liebsten Retrotitel, z.B. die Zelda-Reihe.

[x] Wiederspielbarkeit kommt aufs Genre an (Globalrundenstrategie wichtig, Rest nicht)

Robokopp 15 Kenner - - 3828 - 9. Mai 2021 - 10:55 #

Ein Spiel muss in erster Linie Spaß machen, dann kommt die Lust auf das Wiederspielen von ganz alleine.

Früher hat uns schon die Jagd nach einem höheren Highscore als Ansporn zum ständigen wiederspielen gereicht.

Ein New Game+ Modus ist natürlich immer schön zu haben.

rammmses 20 Gold-Gamer - - 25457 - 9. Mai 2021 - 10:59 #

Also Spiele, die ich sehr mag, und halbwegs überschaubar sind (unter 20 Stunden) spiele ich gerne erneut. Ein direkter "Wiederspielwert" finde ich nicht so wichtig, da ich das ja nicht direkt hintereinander mache, sondern nach einigen Jahren und dann eh schon wieder einiges vergessen habe. Bei Entscheidungen ist das so eine Sache, Witcher 2 hatte ich etwa nochmal durchgespielt (das hat ja im Mittelteil komplett andere Akte), aber ich wusste auch nicht mehr so genau, was bei den anderen passiert war. Ähnlich nun bei Witcher 3, das ich nochmal angehen will, wenn der Next Gen Patch kommt, aber ich weiß nicht mehr, welche Entscheidungen ich da 2015 getroffen hatte :D
Bei Survival-Horror mag ich das New-Game-Plus, wo man mit besseren Waffen nochmal spielen kann, das hat etwas Befriedenges in Resident Evil 4, Evil Within, Dead Space und co. nicht mehr panisch zu flüchten im zweiten Playthrough :)
Bei Ubisoft Open World sehe ich mittlerweile eher das Problem, die überhaupt einmal durchzuspielen, das ist mir bei den letzten Titeln nicht mehr gelungen, da zu öde und langgezogen. Nie und nimmer würde ich ein ohnehin viel zu langes AC Odyssey nochmal angehen. Oder Skyrim nochmal erkunden. Die Zeit, die Zeit...

Harry67 19 Megatalent - - 19519 - 9. Mai 2021 - 11:15 #

Bei den neueren AC ist der Wiederspielwert in die DLC gewandert. Was sich sicher rechnet.

vgamer85 20 Gold-Gamer - - 25443 - 9. Mai 2021 - 11:02 #

Mir ist es egal. Ich möchte das Spiel(am besten Story oder Open World oder kombi halt) einmal durchspielen und zum nächsten Spiel kommen. Schließlich ist mein PoS oder MoJ heute ohne Grenzen. Ich will möglichst viele Spiele in kurzer Zeit schaffen und erleben.

Inso 17 Shapeshifter - P - 8425 - 9. Mai 2021 - 11:22 #

Die meisten Spiele die einem Wiederspielwert bieten wollen, scheitern daran, dass es zu aufwändig wäre, wirklich noch ein "weiteres" Spiel im Spiel zu haben. Bestes Beispiel waren da die Telltale-Adventures.
Auch spiele ich eigentlich nie wegen der Story, sondern weil das Spiel an sich Spaß macht, die Mechaniken gut sind usw. Und die wiederholen sich ja schon beim ersten Durchspielen.
Ist es also wirklich mal so dass ich ein Spiel mal wirklich durch spiele, und dann noch einmal Bock darauf habe (kommt vielleicht bei einem Titel alle zwei bis drei Jahre vor), dann spiele ich es eh nach gewisser Zeit noch ein weiteres mal durch.
Bei vielen vielen anderen Titeln kommt es aber gar nicht so weit, daher sollte man eher schauen, dass der erste Durchlauf so gut wie möglich wird.

DevilGodGer 16 Übertalent - P - 5215 - 9. Mai 2021 - 11:31 #

Wiederspielwert eines Spiels kann man doch auch selbst bestimmen, in der Hinsicht das man einfach ein Game was man durchhat in ein paar Monaten oder Jahren nochmals zockt. Bei mir ist da ein gutes Beispiel das Original Doom oder auch die Call of Duty Reihe. Wenn man lang genug wartet hat fast jedes Game Wiederspielwert so ist mein Meinung. Ach und bei Rollenspielen ertappe ich mich immer wieder trotzdem den selben Weg zu wählen weil der mir einfach besser Liegt oder auch mehr Spaß macht. Da können die sov iele Lösungswege wie möglich einbauen und ich zocke immer den gleichen also den fiesen oder bösen Ansatz.

Zup 14 Komm-Experte - P - 2380 - 9. Mai 2021 - 11:35 #

Ich habe lange überlegt, bei welchem Spiel mir die Wiederspielbarkeit wichtig gewesen wäre. Eingefallen ist mir dabei nur Detroit Become Human. Aber auch einfach nur um zu sehen, wie sich der Handlungsstrang verändert und nicht weil es mir wichtig gewesen wäre.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 147226 - 9. Mai 2021 - 11:54 #

Früher fand ich so ein Feature richtig toll und habe diverse Spiele deswegen mehrfach durchgespielt. Mittlerweile geht mir das aber richtig auf den Keks. Es liegen so viele Spiele auf dem Haufen, ich hab einfach keine Zeit mehr um Spiele mehrfach zu spielen. Konsequenz: Ich spiele es einmal durch und schau mir die restlichen Enden auf YT an. Es wird mittlerweile auch ziemlich übertrieben. Es müssen nicht 16+ verschiedene Enden geben. Ein gutes und ein schlechtes ist vollkommen ausreichend.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 9. Mai 2021 - 11:58 #

War mir früher wichtig, heute nervt es mich eher wenn Spiele wie zb Nier mehrfach gespielt werden wollen um alles zu sehen.

Sokar 19 Megatalent - P - 14453 - 9. Mai 2021 - 12:02 #

Ziemlich egal. Ich spiele selten Spiele ein zweites mal, wenn dann nur Monaten oder Jahren Abstand. Bin eher der klassische Singleplayer-Story-Spieler und da gibt es mehr als genug, dass ich so gut wie keines zweimal spielen muss.

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 8862 - 9. Mai 2021 - 12:04 #

Zunächst einmal finde ich Wiederspielbarkeit wichtig. Ich komme allerdings wirklich nur noch selten dazu, Spiele erneut spielen zu dürfen, weil ich einfach noch genug anderes Zeugs zu spielen haben und der Nachschub an interessanten Titeln auch nicht abebbt.

Das gilt für mich nicht nur für bestimmte Genres. Macht mir das Spiel Spaß und ich bin so begeistert von der Spielmechanik, den Charakteren oder der Story, dass ich es gerne wieder spiele? Absolut Genre unabhängig.

Den Punkt der Versessenheit auf Mehrfachspielbarkeit verstehe ich in dem Sinne aber auch. Doch sehe ich das Problem nicht bei den Titeln wie Civ, Mass Effect 1-3 oder Final Fantasy-Teilen, die ich immer wieder hervor kramen könnte. Es sind die übertrieben großen "RPGs" wie die neuen Assassins Creed-Teile oder eben auch Mass Effect Andromeda mit ihrem ganzen Sammelkrams. Es sind die Endlosspiele wie No Man's Sky, Diablo 3 und Fallout 76, die alle paar Monate mit neuen Belohnungen locken. Das sind gefühlt alles Spiele, die Konsequenzen aus der MMO-Szene mit ihren Platzhirschen gezogen haben, aber (stellenweise durch ihre Seasons) im Grunde genommen kein Stück besser sind. Ich mag auch solche Spiele, aber sie verhindern für mich dann eben auch die Wiederspielbarkeit anderer Titel. Das und die Flut an Neuerscheinungen ;)

angelan 14 Komm-Experte - P - 2378 - 9. Mai 2021 - 12:18 #

Genau, bei Spielen mit sammelkram habe ich auch keinen bock. Andromeda wurde ich noch mal angehen, wenn die grosse welt nicht wäre oder der Sammelkram wie bei Dragon age Inquisition....

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 9. Mai 2021 - 14:16 #

Soviel Sammelkram ist es bei ME A gar nicht.

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 14:18 #

Ja, es gibt vergleichsweise wenige reine Sammelaufgaben. Die hab ich dann einfach ignoriert. :D

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 8862 - 9. Mai 2021 - 20:40 #

Ich habe die meisten mitgenommen. Irgend welche Suchquests waren das doch? Die Erinnerung ist trübe. Dragon Age war da viel schlimmer, aber ich würde beide in eine Schublade stecken.

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 21:00 #

Ja, es gab Suchaufgaben ohne Zielmarker, aber auch so reine Sammelaufgaben à la "Scanne X Mineralien", die auf der Map markiert waren. Hab ich beides ignoriert, außer ich bin eh grad zufällig drüber gestolpert.

funrox 15 Kenner - P - 2832 - 9. Mai 2021 - 12:06 #

Das kommt wirklich auf das Genre an.
Bei Spielen wie Life is Strange kann es als Mehrwert dienen.
Meistens spiele ich ein Spiel aber nur ein Mal.

angelan 14 Komm-Experte - P - 2378 - 9. Mai 2021 - 12:15 #

Man solle noch gedenke, dass die meisten ein spiel noch nicht einmal durchspielen, Daher verstehe ich sowieso nicht , warum das so wichtig ist.

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 9. Mai 2021 - 12:34 #

Ich denke in der Verteilung der Antworten sieht man genau das, nur wenige legen wirklich gesteigerten Wert auf den Wiederspielwert, vielen ist es egal oder komplett unwichtig.

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 9. Mai 2021 - 12:31 #

Mir ist es egal, meist habe ich nach einem Durchgang auch genug und brauche keinen weiteren.Ich ziehe dann lieber zum nächsten Spiel. Wobei ich sagen muss das ich auch nur selten Spiele durchspiele, häufig verliere ich vorher das Interesse. Ausnahmen waren Horizon Zero Dawn, Zelda Botw, Super Mario Odyssey. Bei DS1 und DS3 musste ich Skill-bedingt aufhören, wo jetzt so darüber nachdenke wären das wohl die Kandidaten die ich noch am ehesten neu anfangen würde, allein um die Welt noch einmal zu erleben.

uLu_MuLu 14 Komm-Experte - 2008 - 9. Mai 2021 - 12:38 #

Ich nehme mir immer vor, richtig gute Spiele mehrfach zu zocken. Allerdings fehlt mir hierzu die Zeit. Von Multiplayer-Titeln und Warcraft 3 / Diablo / Dungeon Keeper / Homeworld abgesehen, steht in der nächsten Zeit erstmal Mass Effect an.

TheRaffer 21 Motivator - - 29263 - 9. Mai 2021 - 12:51 #

Ich schwankte zwischen "Wiederspielbarkeit nur bei bestimmten Genres" und "Wiederspielbarkeit schadet".

Habe mich für den Schaden entschieden. Im Endffekt spiele ich viele Spiele nur einmal (Sandboxen mal ausgenommen) und ärgere mich über diese krampfhaften "Das halten wir für den zweiten Durchgang auf"-Features.

VikingBK1981 19 Megatalent - 16224 - 9. Mai 2021 - 12:52 #

Ich spiele Games genau einmal. Mir fehlt einfach die Zeit Titel mehrfach zuzuspielen. Ich spiele meine Game meistens einmal ganz durch, und selbst damit gehöre ich ja anscheinend zu einer seltenen Gattung von Spielern.

Liegt aber auch daran, dass Spiele heute immer länger werden und gestreckt werden.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 18340 - 9. Mai 2021 - 13:21 #

Leute, die mehrfach durchspielen, sind eher die große Ausnahme. Die meisten spielen ein Spiel nicht mal einmal durch. Kann man schön an den Achievements sehen, da gibt es ja praktisch immer eines für das Durchspielen des Games und der Prozentsatz dort ist erstaunlich niedrig.

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9825 - 9. Mai 2021 - 12:53 #

Kommt darauf an, was man da so tut. Zelda Breath of the Wild hätte ich nach etwa 60 Stunden beenden können. Dann ging der (zhofnungslose) Versuch des Komplettierens los. Und selbst, als ich nach 160 Stunden dann Ganon besiegt hatte, habe ich hunderte weiterer Stunden in Hyrule verbracht. Die Spielmechaniken sind bis auf ganz klein wenige Ausnahmen einfach perfekt. Und irgendwann habe ich es einfach von vorne begonnen.
Das ist auch der einzige Wermutstropfen: die Titanen kann man nicht erneut spielen, es sei denn, man startet das Spiel neu.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 9. Mai 2021 - 14:18 #

Mich würde mal interessieren wie lange man braucht um bei BotW alles zu finden?

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 14:25 #

Laut Howlongtobeat durchschnittlich 187 Stunden. :D

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 39203 - 9. Mai 2021 - 20:22 #

Die haben bestimmt alle einen Guide genutzt :)

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 20:58 #

So einige sicher, aber bestimmt nicht alle, ist ja ein Durchschnittswert aus ganz vielen Spielern. :P Der am längsten gebraucht hat, hat 334 Stunden angegeben. ;)

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9825 - 9. Mai 2021 - 20:50 #

Der Rekord (100% incl. DLC) liegt momentan bei < 19 Stunden:
https://youtu.be/jZeFDrEVR-4
Ich habe mir das mal angesehen. Der Typ beherrscht so ziemlich jeden Glitch, der die Fortbewegung vereinfacht und kennt die Fundorte aller Krogs auswendig. Der Skill ist es sowieso nicht mehr, der ihn immer wieder neue Rekorde aufstellen lässt. Vielmehr ist es seine Fähigkeit, immer neue Routen zu finden, die das Zusammenspiel von Routen und sinnvollem Ausbau seiner Fähigkeiten perfektionieren. D.h. manchmal ist es besser, weiter entfernte Schreine zu absolvieren, weil man damit mehr Ausdauer bekommt, womit man dann wiederum einfacher Barrieren wie hohe Wände erklimmen kann, um an Punkte zu gelangen, die sonst nur mit Buffs zu meistern wären.
Davon bin ich weit entfernt und ich brauche es auch nicht. Wenn ich BotW neu starte (inzwischen 4 mal), dann wegen der schönen Story und der Spannung, die durch dir Bezwingung der Titanen sukzessive gesteigert wird. Wie lange ich dafür brauche, ist mir eigentlich egal.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 10. Mai 2021 - 8:51 #

Kann man die Krogs eigentlich alle problemlos finden wenn man genug sucht, oder ist das wieder son Quark den man ohne Guide nie fertig schafft?

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 10. Mai 2021 - 15:56 #

Ohne jemals alle gesucht zu haben, glaube ich schon das die theoretisch ohne große Tricks auffindbar sind. Allerdings hätte ich persönlich keine Lust (und vor allem keine Zeit) wirklich alle 900 selbst zu finden.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 10. Mai 2021 - 16:28 #

Das ist nachvollziehbar. Gibt es wenigstens ne tolle Belohnung dafür?

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9825 - 10. Mai 2021 - 17:35 #

Einen goldenen Kackhaufen. Wirklich wahr.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 10. Mai 2021 - 17:53 #

Echt jetzt? :D

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9825 - 11. Mai 2021 - 10:49 #

Ich konnte es auch nicht so richtig glauben, weil ich mich gefragt habe, wie enttäuscht jemand ist, der sich die Mühe macht, alle 900 Krogs zu finden und der dann dieses sinnlose und leicht verächtliche Item bekommt.

Und andererseits: mal ehrlich, wer ist denn tatsächlich so blöd, das zu tun? Ich weiß, ich weiß, der Stand der Komplettierer kan aus dem Blickwinkel eines normalen Gamers nicht wirklich nach dem Sinn beurteilt werden, aber die Krogs sind wirklich nur deshalb so zahlreich, DAMIT man eben nicht die 200 - 300 von ihnen finden muss, die man letztlich für den Ausbau aller Waffen-, Bogen- und Schild-Slots braucht. Es gibt sie quasi wie die Fliegen und wo findet man die vor allem?

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 11. Mai 2021 - 12:54 #

Also brauchen tut man sie schon, ja? Ich hab BotW nämlich hier rumliegen, hab es aber nach 4 h beim Erreichen von Kakariko erst mal weggelegt. Es hat mich bisher im Gegensatz zu den alten Teilen gar nicht abgeholt. Trotzdem will ich irgendwann mal weitermachen, vielleicht packt es mich ja doch noch.

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 11. Mai 2021 - 13:51 #

Als jemand der vorher noch kein Zelda angepackt hatte war das für mich eher ein weiteres OpenWorld. Und da bin ich normalerweise wirklich schnell genervt. Aber Botw hat mich ziemlich schnell gepackt. Optik, Story, Steuerung, die Mischung des Gameplay, alles fühlte sich sehr rund an.

Keine Ahnung, aber vielleicht fühlt sich dieser neue Ansatz als Fan der alten Zelda-Teile irgendwie fremd an. Auf jeden Fall solltest du weiterspielen, es ist ein tolles Game.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 84773 - 11. Mai 2021 - 23:48 #

Genau das ist es, ich bin ein Riesen Fan der alten Teile. Und die Machart von BotW sagt mir allein deshalb so gar nicht zu.

Harry67 19 Megatalent - - 19519 - 10. Mai 2021 - 18:02 #

Das kann nur Nintendo einfallen.

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 8862 - 11. Mai 2021 - 19:42 #

Schon einmal von Akira Toriyama gehört?

Also allein Blue Dragon... ;)

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 10. Mai 2021 - 20:55 #

Ach ja, stimmt. Bekloppte, aber sympatische Idee.

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9825 - 10. Mai 2021 - 17:35 #

Die Krog-Maske in Verbindung mit dem Pfad des Helden macht das möglich, aber für alle 900 Krogs wäre das eine buchhalterische Rasterfahndungsgeschichte. Beim Umherstreifen lasse ich oft die Maske an und dann machts auch Spaß, wenn ich zufällig einen Krog finde.

1000dinge 17 Shapeshifter - - 7273 - 10. Mai 2021 - 20:54 #

So habe ich es auch gemacht. Dabei findet man schon ausreichend Krogs.

Deepstar 15 Kenner - 3839 - 9. Mai 2021 - 13:07 #

Die meisten Leute spielen ein Spiel ja nicht einmal bis zur Hälfte... also ist Wiederspielbarkeit den Spielern gar nicht so wichtig. Den Entwicklern offenbar schon.

Auch ein Spiel ohne Wiederspielbarkeit kann man alle 5 Jahre auspacken und teilweise neu erleben. Hat ein Spiel wie ein RPG sogar Entscheidungen erlebt man dann in fünf Jahren sogar vielleicht ein teilweise verändertes Spiel. Auch weil man nach 5 Jahren wahrscheinlich durch Persönlichkeitsentwicklung auch manche Standpunkte bei diesen Entscheidungen anders vertritt.
Wiederspielbarkeit ist für mich selbst eher diese New Game+ Richtung. Das soll also nach dem Abspann direkt weiter gespielt werden. Das brauche ich persönlich nicht. Auch weil die Anreize in einem New Game+ für mich tatsächlich nie groß genug waren. Warum ich ein Hack & Slay neu spielen soll, wenn man in diesem eh nur bessere Ausrüstung findet, sich aber sonst überhaupt nichts ändert, hat sich für mich persönlich nie erschlossen.

Zille 20 Gold-Gamer - - 22570 - 9. Mai 2021 - 13:09 #

Ich bin oft "relativ froh", wenn ich ein Spiel mit tollem Ende "abhaken" kann. Multiplayer ist natürlich etwas anderes. Oder Spiele, die kein definiertes Ende haben. Ein gutes storybasiertes Spiel braucht meiner Meinung nach keinen "Wiederspielwert".

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 18340 - 9. Mai 2021 - 13:18 #

Völlig egal. Das Leben ist zu kurz, das Spieleangebot zu groß und Spiele zu günstig, um Titel mehrfach durchzuspielen.

Das mache ich nur bei absoluten Ausnahmetiteln nach Jahren vielleicht nochmal und da sind mir zusätzliche Modi egal.

Regelrechter Horror sind für mich entsprechend Rogue-likes. :-) Die sind für mich der Spieleinbegriff von "Zeitverschwendung", auch wenn ich den Reiz dahinter verstehen kann. Aber in der Zeit spiele ich lieber mehrere Spiele.

Lacerator 16 Übertalent - 5133 - 9. Mai 2021 - 13:50 #

Bin da ganz bei dir.

BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 9298 - 9. Mai 2021 - 13:39 #

Ich bin eher ein Gegner von viel Wiederspielwert. Für mich bedeutet das, dass beispielsweise im Rollenspiel zig verschiedene mögliche Stories halbgar entwickelt werden, statt eine intensiv und richtig. Um manches zu verstehen oder zu sehen, müsste ich dann das Spiel nochmal spielen - 80% alter Content, 20% neuer Content, der im Endeffekt meist eh ähnlich ist. Stattdessen schließe ich lieber das Spiel ab mit dem Gedanken "bin durch, fertig" als mit "mhh, eigentlich könnte man...aber es wird viel zu nervig".

Lacerator 16 Übertalent - 5133 - 9. Mai 2021 - 13:49 #

Ich spiele lieber möglichst viele verschiedene Spiele 1x komplett durch. Erneute Durchgänge kommen nur äußerst selten vor, da mir die Story deutlich wichtiger ist als die Mechanik, und die kenne ich dann halt schon. Es gibt durchaus einige Titel, die ich gern erneut spielen würde, aber ein Blick auf meinen Backlog, für den meine noch verbleibende Lebenszeit schon jetzt nicht mehr ausreicht, belehrt mich dann meistens eines Besseren. ;) Dazu kommt auch noch, dass ich meistens deutlich mehr Zeit brauche als HLTB angibt.

Immerhin habe ich es in den letzten Jahren ganz gut geschafft, nicht ständig von Spiel zu Spiel zu springen und am Ende zwar viele an- aber keins durchgespielt zu haben. Aktuell funktioniert es für mich ganz gut 2 Titel im Wechsel zu spielen.

Wie dem auch sei, Wiederspielwert ist mir völlig egal. Ich habe mich aber für die Schaden-Antwort entschieden. Mir ist da auf Anhieb Shadow Warrior 2 in den Sinn gekommen. Dass Flying Wild Hog dem Spiel ARPG-Mechaniken aufgepfropft hat, hat dessen Qualität definitiv geschadet. Oder war es doch nur die Abwesenheit von Hoji...? ;)

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 14:17 #

Mich interessiert Wiederspielbarkeit null, ich spiel ein Spiel einmal durch, mach da in der Regel alles oder zumindest alles, was mir Spaß macht und bin dann fertig damit. Selbst wenn mein Spielestapel nicht so groß wäre, wie er es ist, hätte ich keine große Lust, ein Spiel mehrfach zu spielen. Auch wenn ein Spiel einen hohen Wiederspielwert hat, steckt beim erneuten Durchgang doch immer noch viel Wiederholung und schon Bekanntes drin, da bin ich nicht so scharf drauf.

Oft wird ja z.B. bei Spielen mit Entscheidungen angeführt, dass man dann die Story nochmal ganz anders erleben kann. Interessiert mich nicht. Ich hab meine Geschichte mit meinen Entscheidungen erlebt und will das Spiel gar nicht nochmal spielen und dann absichtlich gegen mich entscheiden, nur um was anderes zu erleben.

Pro4you 19 Megatalent - 15973 - 9. Mai 2021 - 15:11 #

Ich bin in einem Alter, in dem es Spielennicht Wert sind mehrmals durchzuspielen sondern ich lieber ein neues Spiel einlege.

DerStudti 12 Trollwächter - 919 - 9. Mai 2021 - 15:11 #

Mindestens einmal pro Jahr krame ich eines oder mehrere der (mittel-)alten Lucas Arts - Adventures raus: Monkey Island 1, 2 und 3 (ja, wirklich, ich mag den Teil :) ), Indy 4, Day of the Tentacle (und ich genieße die holprige deutsche Synchro dabei sogar), Sam & Max sowie meinen persönlichen Favoriten Grim Fandango. Auch Baphomets Fluch 1 & 2 müssen einfach immer wieder mal sein.

Haben diese Spiele nun einen ins Gameplay fest eingebackenen Wiederspielwert? Das höchste der Gefühle sind die drei Storypfade bei Indy 4 sowie die verschieden "schwierigen" Modi bei Monkey Island 2 & 3, aber abgesehen davon handelt es sich um immer wieder gleich ablaufende Adventures. Sie müssten also eigentlich bei der Beurteilung nach Wiederspielwert ziemlich weit hinten im Feld landen. Es ist schlicht ihr Charme und eine gehörige Portion Kindheitserinnerungen, die mich regelmäßig zu ihnen zurückbringen.

Was ich damit sagen will: Meines Erachtens ist es alles andere als trivial, die Wiederspielbarkeit eines Titels direkt zu Erscheinen zu beurteilen, Extremata mal ausgenommen. Erst mit den Jahren ergibt sich hier das Potential, manchmal auch völlig unabsehbar durch die Modding-Community.

Cohen 16 Übertalent - 4754 - 9. Mai 2021 - 15:34 #

Ich werde nie verstehen, warum der sogenannte "Wiederspielwert" an Entscheidungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Enden festgemacht wird?

Ein gutes Spiel hat auch ohne diese Features für mich einen Wiederspielwert. Genau wie ein guter Film oder eine gute TV-Serie für mich einen "Wiederguckwert", ein gutes Musikalbum für mich einen "Wiederhörwert" und ein gutes Buch für mich einen "Wiederleswert" hat.

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 39203 - 9. Mai 2021 - 20:27 #

Ziemlich genau auch meine Ansicht.

MicBass 19 Megatalent - P - 18273 - 9. Mai 2021 - 21:52 #

Meine auch.

Ganon 24 Trolljäger - P - 64220 - 10. Mai 2021 - 9:59 #

Sehe ich auch so. :-)

The Real Maulwurfn 16 Übertalent - P - 5158 - 9. Mai 2021 - 17:43 #

Nicht nötig.

BBPrediger 16 Übertalent - - 5940 - 9. Mai 2021 - 18:04 #

Grundsätzlich möchte ich Spiele immer mal wieder spielen. Diablo 3 ist so ein Fall, aber auch The Division etc.

De Vloek 15 Kenner - 3300 - 9. Mai 2021 - 18:16 #

Ich würde das auf 3 Faktoren runterbrechen:

1. Lieblingspiele können immer wieder gespielt werden, völlig unabhängig vom Genre oder irgendwelchen spielzeitverlängernden Features.

2. Bestimmte Genres haben von Natur aus mehr Wiederspielwert als andere. zB. 4X, Diablo-Likes, Rogue-Likes, kompetitive Multiplayer-Spiele.

3. Features wie Modding, freischaltbare Schwierigkeitsgrade, unterschiedliche Storyverläufe und Achievements können für Wiederspielwert sorgen.

Für mich kommt es zuallererst aufs Spiel ansich an, dann aufs Genre, und zuletzt auf die Features.
Die meisten Spiele spiele ich wenn überhaupt nur einmal durch, auch wenn es da noch so viel freizuschalten gibt, und Achievements sind mir sowieso völlig egal.
Manche Spiele reizen mich jedoch so sehr, dass ich sie immer wieder spiele. Umso besser wenn das Spiel Modding unterstützt, dann ist der Wiederspielwert fast unbegrenzt.

Jac 18 Doppel-Voter - P - 12866 - 9. Mai 2021 - 18:30 #

So geht's mir auch. Das Spiel muss mich reizen, es muss nicht mal explizit mit Wiederspielwert entwickelt sein.

LRod 18 Doppel-Voter - P - 10898 - 9. Mai 2021 - 19:01 #

Strategiespiele sollten schon zu einem oder mehreren weiteren Partien motivieren.

Actionadventures spiele ich selten mehrfach (einzige Ausnahme zuletzt war Sekiro).

zfpru 18 Doppel-Voter - P - 10599 - 9. Mai 2021 - 19:25 #

Hängt vom Spiel ab.

Goremageddon 15 Kenner - P - 3602 - 9. Mai 2021 - 19:38 #

Ist mir völlig egal. Ich komme in der Regel eh nicht dazu ein Spiel ein weiteres Mal durchzuspielen da in der Regel schon ein anderes darauf wartet gespielt zu werden.

Competitive MP´s schließe ich hier mal aus da ich diese naturbedingt natürlich immer wieder spiele.

euph 28 Endgamer - P - 105174 - 9. Mai 2021 - 19:44 #

Eigentlich ist er mir ziemlich egal

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 39203 - 9. Mai 2021 - 20:35 #

Ich habe mich hierfür entschieden:
"Ich finde Widerspielbarkeit wichtig, spiele aber praktisch selten mehrfach."

Aber so richtig passt es bei der Sonntagsfrage nicht, weil die Voraussetzungen für die Wiederspielbarkeit keineswegs an unterschiedlichen Enden oder Handlungsabzweigungen oder ähnliches für mich hängt. Mir muss ein Spiel einfach nur sehr gut gefallen haben und am Besten einen New Game+ bieten, in welchem ich meine Erfahrung, Ausrüstung usw. übernehme und ich den nächsten Durchlauf ganz entspannt starten kann. Ohne Sammelaufgaben und generische Quests, sondern straight die Hauptstory und gegebenenfalls gute und umfangreiche Nebenquests. Das reicht mir völlig.
Tatsächlich mache ich das aber höchst selten, weil mir dafür einfach die Zeit fehlt und ich genug Auswahl habe alleine auf meinem MoJ. Ausnahmen sind hier die NieR-Spiele, aber die sehe ich erst als "einmal durchgespielt" an, wenn ich alle Enden gesehen habe. Einfach weil das zum grundlegenden Konzept der Spiele gehört und nicht wie in anderen Titeln eine Option ist, die auch gut ignoriert werden kann, ohne was Essenzielles verpasst zu haben.

Früher war das natürlich anders, in meinen jungen Jahren. Titel wie Final Fantasy VII und VIII, Grandia, Breath of Fire III, Metal Gear Solid und auch Spyro the Dragon habe ich damals unzählige Male durchgezockt.

Q-Bert 21 Motivator - - 27390 - 9. Mai 2021 - 23:48 #

Ein Battle Royal, RTS, Roguelike oder Shoot'em Up ohne Wiederspielbarkeit wäre ziemlich sinnlos, genauso wie Brettspielumsetzungen oder Geschicklickeits-/Sportspiele. Da steckt der Spaß in der Wiederholung.

Storylastige Spiele oder 4X-Strategieklopper spiele ich 1x und dann in der Regel nie wieder, bis auf wenige Ausnahmen, bei denen ich das Erlebnis dann Jahre später nochmal wiederholen will. Aber meist treffe ich dann dieselben Entscheidungen, bastel die selben Charaktere wieder wie beim ersten Mal. Also "Nochmal das gleiche" statt "Nochmal aber anders".

Noodles 24 Trolljäger - P - 64636 - 9. Mai 2021 - 23:59 #

Doch, ein RTS mit gescheiter Solo-Kampagne ist auch ohne Wiederspielbarkeit sinnvoll, Multiplayer juckt mich nicht. :P

MicBass 19 Megatalent - P - 18273 - 10. Mai 2021 - 8:55 #

Finde auch, gerade bei einem RTS brauche ich den Wiederspielwert als Solospieler überhaupt nicht.

Vollekannehoschi 06 Bewerter - P - 88 - 10. Mai 2021 - 7:45 #

Früher(1995-2009) war der Wiederspielwert für mich DAS Kaufkriterium schlechthin.
Seit den 10er Jahren gibt es viel zu viel Nachschub, so dass der Wiederspielwert heute für mich komplett obsolet ist.

Wobei man aber auch sagen muss, dass ich früher Titel wie Unreal 1, C&C Generals, Commandos 1, NFS3 oder Silver bestimmt an die 5-6x durchgespielt habe, auch wenn diese überhaupt keinen Mehrwert besitzen. Man besaß einfach viel weniger Titel.

MiLe84 10 Kommunikator - P - 510 - 10. Mai 2021 - 11:33 #

Genau so seh ichs auch. Zudem ist meine Zeit heute knapper als damals und wenn ich Zeit habe spiele ich lieber was neues.

Harry67 19 Megatalent - - 19519 - 10. Mai 2021 - 8:08 #

Wenn ich meinen Kindern und auch meiner Frau so beim Spielen zusehen, dann scheint mir der Begriff "Dauerspielwert" mehr Bedeutung zu haben als "Wiederspielwert".
Bei den Kindern sind es MPs wie League of Legends, Dota oder Dead by Daylight plus div. Counterstrike Ableger, bei meiner Frau gerade Animal Crossing die scheinbar alle eine extreme Langzeitmotivation bringen.

Ganon 24 Trolljäger - P - 64220 - 10. Mai 2021 - 9:14 #

Ich spiele auch lineare Actionspiele oder Adventures mehrfach, wenn sie mir richtig gut gefallen haben - aber erst mti einigen jahren Abstand, wenn ich micht mehr an alles erinnere. ;-)
Dabei haben eher kürzere Spiele eine Chance. Bei komplexen RPGs hatte ich zwar früher auch schon die Idee, ich spiele das ncoh mal, und diesmal böse oder so, aber wirklich gemacht habe ich das dann doch nie. Ist halt sehr zeitaufwendig und dann spiele ich eher was Neues.

ReD_AvEnGeR 15 Kenner - - 3462 - 10. Mai 2021 - 9:21 #

Ja geht mir genauso. Wobei ich einige rpgs mehrfach gespielt habe. Aber immer genauso böse wie vorher ^^

MicBass 19 Megatalent - P - 18273 - 10. Mai 2021 - 12:42 #

Genauso mach ichs auch und hab das Gefühl, die Zeitdauer bis man sich nicht mehr erinnert wird immer kürzer. ;-)

Jürgen 25 Platin-Gamer - P - 61537 - 10. Mai 2021 - 10:53 #

Wiederspielwert bedeutet für mich nicht, dass ich einen höheren Schwierigkeitsgrad oder zusätzliche Enden freigeschaltet habe. Wiederspielwert bedeutet für mich, dass ich in einer Story andere Abzweigungen nehmen kann oder zum Beispiel in Civilization völlig andere Konstellationen mit anderen Herausforderungen erlebe.