Bungie und Riot Games verklagen Cheat-Shop

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13. Januar 2021 - 15:00 — vor 6 Tagen zuletzt aktualisiert
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Der Entwickler Riot Games hat sich mit dem Studio Bungie zusammengetan, um gemeinsam den Shop GatorCheats zu verklagen, der unter anderem Cheat-Programme für ihre Titel Valorant und Destiny 2 verkauft, wie Polygon berichtet.

Laut der Klage verbreite GatorCheats über die eigene Website, sowie via Email, Telegram und Discord eine Software, die so programmiert wurde, dass sie von den Anti-Cheat-Maßnahmen der Studios nicht erkannt werde. Dieses Cheat-Programm umfasse Funktionen von Aimbots bis hin zu zusätzlichen Anzeigen über Ausrüstung und Lebensbalken von Gegenspielern.

Für die schmutzigen Tricks würden zwischen 90 US-Dollar für monatlichen Zugang und 500 US-Dollar für eine lebenslange Mitgliedschaft verlangt. Weiter geben Riot und Bungie an, dass ihnen durch Cheat-Programme wie die von CheatGator Schaden in Millionenhöhe entstehe. In einem Statement von Riot an Polygon heißt es, dass Cheating durch die Untergrabung der Integrität des kompetitiven Spielens zu Vertrauensverlust in der Community führe. Ziel der Klage ist die vollständige Schließung von GatorCheats.

Nach Angaben von Polygon hat Bungie GatorCheats bereits in der Vergangenheit eine Unterlassungsklage zukommen lassen. Darauf habe der Cheat-Anbieter die Mitteilung verbreitet, dass die entsprechende Software nicht mehr verkauft, aber weiter Support für Käufer geleistet werde. Die Anwälte von Bungie geben an, das Programm würde weiterhin in einem zugangsbeschränkten Bereich der Seite angeboten.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 190225 - 13. Januar 2021 - 15:13 #

Find ich gut. Diese Art des Cheatens ist einfach scheisse. Wenn ich cheate, dann im Singleplayer für mich allein, falls das Spiel mir so dann mehr Spaß macht. Sonst bin ich dagegen.

TheRaffer 21 Motivator - - 27444 - 13. Januar 2021 - 15:33 #

Volle Zustimmung!

euph 28 Endgamer - P - 100468 - 13. Januar 2021 - 15:35 #

Ganz genau!

Maverick 30 Pro-Gamer - - 588069 - 13. Januar 2021 - 17:17 #

Sehe ich auch so. ;)

LRod 18 Doppel-Voter - - 10353 - 13. Januar 2021 - 15:19 #

Kann ich gut nachvollziehen.

Bluff Eversmoking 16 Übertalent - P - 5634 - 13. Januar 2021 - 15:26 #

Im deutschen Recht bräuchte man erstmal eine Anspruchsgrundlage, z.B. eine deliktische Handlung. Es müßte also einem Unternehmen nicht erlaubt sein, Aimbots zu entwickeln. Und das wäre gedanklich schon eine ziemlich steile Annahme, wenn es nicht gerade eine vertragliche Vereinbarung gibt.

In den USA ist das vermutlich anders. Vielleicht könnte dort auch Gamestop Valve verklagen mit der Begründung, der digitale Vertrieb von Spielen verursache einen Milliardenschaden.

LRod 18 Doppel-Voter - - 10353 - 16. Januar 2021 - 17:03 #

Das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb ist auch in Deutschland über 823 BGB geschützt und dass das verletzt wird hakte ich für ziemlich naheliegend.

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