Hochklasse-Headset für PC-Spieler

Gaming-Headset JBL Quantum One mit ANC & Surround-Sound im Praxistest

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Dennis Hilla 114212 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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16. September 2020 - 14:48 — vor 2 Wochen zuletzt aktualisiert

Teaser

Das Headset der Harman-Tochter JBL richtet sich durch seinen Preis an anspruchsvolle Spieler. Das Quantum One hat uns im Praxistest mit Funktionen und Qualität überzeugt, vor allem bei PC-Spielen.
Mit der Quantum-Reihe wagt der Audiogeräte-Hersteller JBL einen Sprung auf den Markt der Gaming-Geräte. Neben den Quantum Duo-Lautsprechern hat das Unternehmen noch eine ganze Stange von Headsets im Angebot, deren Topmodell auf den Namen Quantum One hört.

Das Quantum One will mit Features wie Active Noise Cancelling, QuantumSphere 360 und Head Tracking punkten. Mit dem angesetzten Preis von 250 Euro richtet sich JBL an Spieler, die bereit sind, etwas zu investieren, im Gegenzug aber hohe Ansprüche an ihre Hardware stellen. Audio-Enthusiasten werden darüber vielleicht lachen, für Gaming-Produkte befindet sich das Headset aber definitiv im oberen Preisbereich.

Für meinen Praxistest habe ich die beworbenen Features genauer unter die Lupe genommen und mich mit Tragekomfort sowie Klang- und Mikrofonqualität befasst. Müssen sich Razer, HyperX und Konsorten warm anziehen?
Noise Cancelling, Neu-Zentrierung von QuantumSphere, Lautstärkeregelung, Mikrofon-Stummschaltung. Die Bedienelemente sind allesamt an der linken Ohrmuschel.

Packungsinhalt und Ersteindruck
Das JBL Quantum One könnt ihr wahlweise mit dem beiliegenden USB- oder 3,5mm-Klinken-Kabel an das Endgerät eurer Wahl anstöpseln. Mit letzterem entfallen einige der erwähnten Features, doch dazu später mehr. In der Verpackung enthalten sind neben dem Headset selbst sowie den beiden Kabeln noch ein Kallibrierungsmikrofon, das abnehmbare Boom-Mikrofon und ein Schaumstoff-Windschutz für das Mikro. Wechsel-Ohrpolster finden sich nicht in der Packung, was einen simplen Grund hat: Die Ohrschützer sind nicht austauschbar.

Der Ersteindruck nach dem Auspacken fällt positiv aus. Das Quantum One ist  deutlich schlichter gehalten als so manch anderes Gaming-Headset und verzichtet auf grelle Farben. Lediglich bei den über den Ohrmuscheln herausschauenden Kabeln ist etwas Orange zu sehen, außerdem sind die JBL-Logos auf den Seiten in Silber gehalten. Der Rest ist schwarz.

Die wahlweise mehrfarbige oder pulsierende respektive ums Ohr herum kriechende RBG-Beleuchtung aktiviert ihr über die QunatumEngine-Software (oder lasst sie aus). Hier gibt es diverse Presets und ihr dürft auch eigene Kombinationen erstellen. Leicht ist das Quantum One ebenfalls, mit etwa 370 Gramm steht langen Spielesitzungen zumindest in der Theorie nichts im Weg. Dieses Kampfgewicht hat allerdings auch einen Preis, der Kopfbügel ist aus Plastik und nicht Aluminium. Daher könnte das Headset bei Stürzen schneller brechen. Insgesamt macht es aber trotz der Plastikverschalung einen wertigen Eindruck.

Auf dem Kopf sitzt das Quantum One sehr angenehm, dank den Memory-Foam-Ohrpolstern schmiegt es sich gut an die Lauscher an. Die Größe ist in mehreren Stufen anpassbar und dank der luftigen Bauweise, die trotzdem gut abschließt, ist die Schweißgefahr auch relativ gering. Dazu trägt auch die Leder-Ummantelung der Ohrpolster bei, die gut luftdurchlässig ist. Selbst nach stundenlangem Tragen des Quantum One taten mir die Ohren nicht weh, was ich auch schon anders erlebt habe.
Selbst mit eingeschalteter Beleuchtung ist das Quantum One vergleichsweise dezent.

QuantumSphere 360
Für die zahlreichen Zusatzfunktionen, die euch das Quantum One bietet, hat sich JBL viele schicke Namen einfallen lassen. Allerdings funktionieren sie überwiegend nur am PC (und per USB-Kabel), nicht per 3,5mm-Klinke und an Konsolen. Als guter Kopfhörer nutzbar ist das Quantum One an Switch, PS4 und Xbox One natürlich trotzdem. Allerdings können nur Sony-Spieler auch das Mikrofon verwenden, nur hier ist das Quantum One also, wie am PC, ein Headset.

QuantumSphere 360 ist das Haupt-Verkaufsargument. Durch diese Technologie soll das räumliche Hören deutlich verbessert werden. Damit das Feature funktioniert, benötigt ihr die PC-Software QuantumEngine und müsst mit Hilfe des mitgelieferten Kalibirierungsmikrofons (das ins Ohr gesteckt wird) zunächst die Einrichtung abschließen, das geht innerhalb weniger Minuten vonstatten. Der künstliche Surround-Sound konnte mich in meinem Standard-Testkandidaten Counter-Strike Global Offensive vollends überzeugen, ich habe die Schritte meiner Gegner gefühlt noch ein Ticken besser orten können als mit meinem Standard-Headset, einem HyperX Cloud 2.

Falls ihr QuantumSphere nicht nutzen wollt, dann bietet das Quantum One auch DTS 2.0, über die Software könnt ihr jederzeit wechseln. 

Head-Tracking für positionsabhängige Ortung
Außerdem bietet das JBL Quantum One eine Head-Tracking-Funktion. Diese misst die Bewegungen eures Kopfes und passt die Sounds im Spiel noch weiter an und teilt sie feiner auf. Im Test, ebenfalls mit Counter-Strike Global Offensive, hat sich das in Nuancen tatsächlich bemerkbar gemacht. Allerdings sehe ich das Anwendungsgebiet eher beschränkt, da diese Feinabstimmungen in der Raumwahrnehmung nur die wenigsten Spieler ansprechen dürften. Ich für meinen Teil bewege meinen Kopf beim Spielen eher selten merklich von links nach rechts. Ultra-Widescreen-Nutzer oder Spieler mit Drei-Monitore-Setup hingegen dürften durchaus einen Vorteil daraus ziehen, da man hier ständig am Hin- und Herschauen ist.

Eskapismus-Garantie: Active Noise Cancelling
Damit ihr beim Zocken wirklich eure Ruhe habt, hat das Quantum One Active Noise Cancelling (ANC) verbaut. Das Headset schirmt bereits aufgrund der Bauweise viele Geräusche ab. Schaltet ihr per Knopfdruck an der linken Ohrmuschel noch ANC zu, dann wird zusätzlich viel Hintergrundlärm herausgefiltert, allerdings nicht aller. Die Technik funktioniert zwar gut, mit Highclass-Kopfhörern kann das Quantum One aber einfach nicht mithalten.

Ein nettes Gimmick ist der Chat-Spiel-Mixer, der am USB-Kabel des Headsets verbaut ist. Dieser erlaubt euch, die Stimmen eurer Mitspieler oder den Spiel-Sound zu priorisieren. Das dürfte besonders für Konsoleros interessant sein, am PC könnt ihr den Abmischung ja auch manuell und deutlich genauer vornehmen.
Der Mixer am USB-Kabel hilft euch, Spielsound oder Sprachchat zu priorisieren.

Soundqualität und Mikrofon
Der Klang des JBL Quantum One ist gut abgemischt und punktet durch klare Wiedergabe des Spielsounds. Auch kleinste Hintergrundgeräusche konnte ich noch gut wahrnehmen. Besonders gut gefiel mir der Bass, der sich nicht so aggressiv in den Vordergrund drängt wie bei manchen Konkurrenzprodukten. Explosionen klingen aber immer noch wuchtig genug, und falls ihr das anders empfindet, passt ihr per QuantumEngine den Equalizer an. Hier findet ihr auch diverse Presets, die beispielsweise den Bass voll aufdrehen, oder einen speziellen First-Person-Shooter-Mix. Alles keine Sensationen, aber solide umgesetzt.

Das positive Klangbild bestätigt sich auch bei der Musikwiedergabe. Sicherlich macht sich hier auch mein Weggang von nachbarschaftserschütternden Subwoofern bemerkbar, mir reicht die Menge an Bass aber vollkommen aus. Egal ob Hardcore-Techno wie Solid Stigma von Angerfist oder schnellere Metal-Songs von beispielsweise Insanity Alert, das Quantum One kann durch für meine Ohren unverfälschte Wiedergabe inklusive aller Nuancen punkten.

Das Boom-Mikrofon, das ihr ab- und anstecken könnt, bewegt sich für ein Headset zwar im oberen Bereich der Soundqualität und steckt beispielsweise die Epos-Sennheiser-Headsets problemlos in die Tasche. Wunder dürft ihr aber nicht erwarten. Dafür, dass eure Mitspieler euch gut verstehen, reicht es allemal. Zum Podcasten oder für anspruchsvolle Audioaufnahmen ist es erwartungsgemäß aber nicht wirklich geeignet.

Hier findet ihr eine Testaufnahme, in der außerdem zu hören ist, dass das Mikrofon dazu neigt, Hall mit aufzunehmen. Zu sehr herumbrüllen solltet ihr nicht, das Boom-Mikrofon neigt nämlich außerdem gerne zum Übersteuern. Wenn ihr das Headset auch mal für Skype-Konferenzen oder ähnliches nutzen wollt, ist das aber kein Problem. Denn auch wenn eure Stimme etwas gedämpft übertragen wird, bleibt sie gut verständlich.
Über die Software regelt ihr Equalizer, Beleuchtung, Raumklang und mehr.

Fazit
Mit dem Quantum One ist JBL ein sehr guter Einstand im Gaming-Bereich gelungen – für Windows-Spieler. Es liefert eine Menge Features und Komfort fürs (nicht wenige) Geld, mir gefällt auch das dezente Design. Allerdings benötigen die meisten Funktionen wegen der QuantumEngine-Software einen Windows-PC (für MacOS gibt es die Software bislang nicht). Wenn ihr also hauptsächlich auf Konsolen spielt, bekommt ihr einen guten Kopfhörer, der euch zuverlässig erkennen lässt, aus welcher Richtung eure Gegner kommen – aber eben nicht mehr. Lediglich wenn ihr den Quantum One per USB an eure PS4 steckt, erhaltet ihr noch ANC, über den 3,5mm-Anschluss ist die Geräuschunterdrückung nicht möglich. Als reines Konsolen-Headset wäre mir der Preis zu hoch.

Das Headset trägt sich selbst über mehrere Stunden hinweg angenehm und bietet einen ausgewogenen Sound. Die Raumwahrnehmung ist gut gelungen, in meinen Testrunden konnte ich gegnerische Schritte und Schüsse stets gut zuordnen. Das Head Tracking scheint mit mehr ein Gag als ein wirklich sinnvolles Feature zu sein. Dafür funktioniert das Active Noise Cancelling erstaunlich gut, auch wenn es nicht mit der Hifi-Oberklasse mithalten kann.

Eine echte Empfehlung kann ich aussprechen, wenn ihr hauptsächlich am Windows-PC spielt.
 
JBL Quantum One
8
Pro
  • Hoher Tragekomfort
  • Ausgewogene Soundabmischung
  • Sehr guter Surround-Sound
  • Gutes Active Noise Cancelling
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehm dezentes Design
  • Zusatzfunktionen via Software
Contra
  • Konsolenspieler erhalten nicht alle Features
  • Head-Tracking mehr eine Spielerei
Dennis Hilla Redakteur - 114212 - 16. September 2020 - 14:48 #

Viel Spaß beim Lesen!

jguillemont 22 AAA-Gamer - P - 35867 - 16. September 2020 - 15:02 #

Danke, den hatte ich. Die Art und Weise, wie GG unaufgeregt die Hardwaretest durchführt, gefällt mir immer besser.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 16. September 2020 - 15:06 #

Ein schönes Detail ist auch, dass beim Bild im Hintergrund mindestens zwei Headset- bzw. Kopfhörerboxen zu sehen sind.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 16. September 2020 - 15:12 #

Danke, Dein Bericht hat mir gefallen. Ich liebe allerdings immer noch meinen Beyerdynamic DT1990Pro Kopfhörer.

Inso 17 Shapeshifter - P - 7813 - 16. September 2020 - 16:08 #

Ich liebäugel ja immer noch mit dem kleineren DT990 als Kontrast zu meinem AKG K701 (alte Abstimmung) und K702 (neue Abstimmung).. Xonar-Karte mit integriertem KHV im Rechner oder wie betreibst du den?

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 16. September 2020 - 18:34 #

Ich habe ein externes USB-C Scarlet Interface von Focusrite. Wenn ich den Kopfhörer benutze, gehe ich dann über den 6,3mm Ausgang.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82454 - 16. September 2020 - 14:53 #

Muss ich verstehen, warum das Teil an der Playstation und am Pc als Headset funktioniert, an der Xbox jedoch nicht?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 413243 - 16. September 2020 - 15:00 #

Das musst du Microsoft fragen, das gilt nicht nur für dieses Headset.

The Real Maulwurfn 15 Kenner - P - 3826 - 16. September 2020 - 15:05 #

Das es geht, zeigt das Beyerdynamic MMX 300, funktioniert ohne Problem über den Cinch am Controller, das liegt dann wohl eher am Headset als an MS.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 413243 - 16. September 2020 - 15:13 #

Microsoft zwingt die Hersteller, die Xbox-One-Kompatibilität sich lizenzieren zu lassen. Also liegt es nicht am Headset, sondern daran, dass so ohne weiteres ein Headset schlicht nicht läuft am Xbox-Controller.

The Real Maulwurfn 15 Kenner - P - 3826 - 16. September 2020 - 15:30 #

Das MMX erwähnt keinerlei Xbox Kompatibilität, weder auf der Produktseite, der Verpackung oder Anleitung. Es liegt schlicht das passende Kabel bei, Klinke rein und fertig. Es geht nicht über der MS-eigenen Anschluss, der, wo du Recht hast, eine Lizenz erfordert. Die allermeisten Hersteller legen dieses Kabel (ein Klinkenstecker für Micro und Kopfhörer in einem Stecker) nicht bei, wahrscheinlich weil die lieber RGB Bling Bling verbauen, statt ihre Headsets ordentlich bestückt anzubieten.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82454 - 16. September 2020 - 15:17 #

Wieso Ms, gehört JBL neuerdings zu denen? Die Xbox unterstützt Bluetooth, Usb und Klinke. Also liegt hier das Problem wohl eher bei JBL.
Edit: Ich seh grad deine Maulwurfn Antwort, ok, das kann sein.

Dennis Hilla Redakteur - 114212 - 16. September 2020 - 15:18 #

Wie Jörg schon geschrieben hat, das ist nicht das erste Headset, das Zicken macht. Ich habe mich privat auch schon ziemlich rumgeärgert. Kabellos ist übrigens ein richtiger Krampf bei der One, trotz Bluetooth und whatnot. Also nein, man muss bei MS nachfragen. Denn wie geschrieben, als Kopfhörer funktioniert das Quantum One. Nur eben nicht als Headset.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82454 - 16. September 2020 - 15:20 #

Das ist ja blöd. :(
Wobei, was das rumzicken angeht, ich hab so ein Razer Teil, der funktioniert tadellos via BT.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 16. September 2020 - 15:33 #

Ich habe auch schon mit zwei Headsets bei meiner PS4 Probleme gehabt, da hat auch nur der Kopfhörer funktioniert.

schneckal 15 Kenner - - 3048 - 16. September 2020 - 15:08 #

gibt für die jeweiligen Konsolen passende Headsets, das hat sicher mit Lizenzen zu tun. Als super surround headset für alle Abspielgeräte empfehle ich das Sony WH-L 600! mit der Dolby Atmos App (um € 18) kann sogar dolby atmos abgespielt werden, klingt bombastisch.

thoohl 16 Übertalent - - 4647 - 16. September 2020 - 15:43 #

Ich habe davon gehört, das manche Kopfhörer Surroundklang bis sehr gut darstellen können. Für eigentliches Atmos brauchst du aber ziemlich viele LS. Zu Hause hatte ich damals deswegen auch nur klassisch 5.1 verbaut.

schneckal 15 Kenner - - 3048 - 16. September 2020 - 18:17 #

Ich hatte seit 2002 eine klassische 5.1 Anlage und musste aus Platzgrunden unfreiwillig auf headset umsteigen. Meines, also eben das Sony WH L600 hat virtuellen 7.1 surround sound, ich war höchst überrascht. Kann null Einbusse erkennen, eher sogar Gewinn. Dadurch dass du den Kopfhörer am Kopf trägst bist du einerseits jederzeit in der richtigen Position, andererseits ohne äusserliche Törgeräusche Heute können ordentliche Produkte mit diesem virtuellen surround (also in Wahrheit eine software Lösung für 2 Treiber) fantastische Ergebnisse erzielen. Neuerdings hat die Xbox One dolby atmos unterstützung, das ist ebenfalls eine software von dolby. Die Hörproben über die app habem mich trotz verwöhnten Ohren nochmal umgehauen. Bei spielen noch Mangelware, aber zb Cyberpunk wird bereits mit atmos kommen. Und besser gehts für mich nicht, da ich keine 9 Boxen installierenöchte und auch den Platz nich habe- der Sound ist auch bei diesen Hörern Kinoreif. Garantiert auch bei Bose und anderen. Merkmal: ich nehme kein bluetooth. Es muss unbedingt digitale übertragung haben, haben die günstigen allesamt nicht. Meines ist in dem Bereich noch sehr günstig mit € 200, aber jeden cent wert. Wenn man ein headset mit einer Basis mit mehreren HDMI Anschlüssen haben will, mit denen mehrere Geräte direkt ansteuern können und nur mehr das Bild zum TV durchschleifen, dann kostets nochmal bissl mehr. Hoffe ich konnte dir hier die Sache ein bissl veranschaulichen. Nachtrag: alte surround headsets mit jeweils mehreren Treibern pro Seite sterben aus, weil das Ohr in Wahrheit aus der Nähe nur eine Geräuschquelle wahrnehmen kann, die anderen überlagerns nur. - so funktioniert virtual surround mit einem einzigen Treiber pro Ohr.

Altior 14 Komm-Experte - - 1893 - 16. September 2020 - 16:10 #

kleiner fehler:Sony WH-L 600! mit der Dolby Atmos App (um € 18", geht ab 199 Euronen los :)

schneckal 15 Kenner - - 3048 - 16. September 2020 - 18:19 #

Danke, so wars gemeint :)))

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10187 - 16. September 2020 - 17:21 #

Hübscher Tests für ein hässliches RGB Blink-Blink.
Einzige Frage Hört man das NC eigentlich, wenn mal gerade kein Ton auf den Ohren ist?

floppi 24 Trolljäger - - 48788 - 16. September 2020 - 20:18 #

Raumklang gibt es übrigens für Windows-Nutzer in drei verschiedenen Varianten für jedes Headset.

Windows Sonic (kostenfrei)
Dolby Atmos (18 Euro)
DTS Sound Unbound (20 Euro)

Nehmen sich alle nicht viel. Manchmal ist das eine besser, manchmal das andere. Persönlich bevorzuge ich Atmos.

schneckal 15 Kenner - - 3048 - 16. September 2020 - 22:00 #

Das geht mit ser atmos app überall quasi, aber es doch einen hörbaren Unterschied zwischen einem surround headset und einem stereo

Gorkon 18 Doppel-Voter - - 9411 - 16. September 2020 - 22:08 #

Ich dachte immer, dass es kein Surround Headset gibt, da nur jeweils ein Lautsprecher links und rechts und der Treiber bzw. das kleine stück Hardware gaukelt Dir Raumklang vor. Ich kann ich da aber auch irren. ;-)

Xalloc 15 Kenner - 3746 - 17. September 2020 - 13:57 #

Es gab (vielleicht auch noch gibt) Kopfhörer mit mehreren Treibern für echten Surround, aber das ist wohl nicht das Wahre. Die einzelnen Treiber müssen dann ja auch recht klein sein.
Heute ist es üblich, Surround Sound über Stereokopfhörer zu simulieren. Für mich klappt das sehr gut. Dolby Atmos (gibt es z. B. auch eingebaut in Overwatch), Sennheiser GSX und den Kopfhörer Surround-Modus in Battlefield V finde ich am besten.
Aber das ist auch sehr individuell, jedes Ohr ist halt anders.

Xalloc 15 Kenner - 3746 - 17. September 2020 - 13:49 #

Oder auch kostenlos mittels HeSuVi (+equalizer Apo).
Das nutze ich jetzt schon lange. Da kannst du dann zwischen sehr vielen Surround Systemen auswählen (ich nutze Dolby Atmos)
Nutzt dann allerdings nur 7.1 Sound als Quellmaterial. Aber bei dem Windows Zeugs hat das bei mir bisher eh nicht hingehauen, da wäre mal eine Übersicht über unterstützte Spiele interessant. Deshalb nutze ich lieber das andere, 7.1 Sound haut eigentlich so gut wie jedes Spiel raus.

Pro4you 19 Megatalent - 15464 - 16. September 2020 - 23:49 #

Wartet lieber auf den Audeze Penrose. Würde einen Magnetostaten einem Dynamischen Kopfhörer immer vorziehen

euph 27 Spiele-Experte - P - 93274 - 17. September 2020 - 5:36 #

Klingt nach einem guten Headset, aber wohl nicht für mich und die PS4 (irgendwann PS5). Da will ich schon länger mal eins kaufen, konnte mich aber noch nicht für etwas entscheiden. Wer nutzt denn hier für die PS4 ein Headset und kann was empfehlen?

MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 7297 - 17. September 2020 - 7:44 #

Danke Dennis. Was mich brennend bei solchen Produkt-Tests interessiert, wäre so eine Kosten-Nutzen-Kurve, wenngleich man das sicher schwer einschätzen könnte. Aber wie verteilt sich z.B. der Qualitätsgewinn bei den Produkten? Ab wann wird der Zuwachs minimal, obwohl der Preis steigt? Gibt es einen Punkt, wo man sagen kann, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen?

Ich bin da ehrlich gesagt auf dem Markt der Headsets völlig überfragt. Auf Arbeit haben wir einen leichten Sennheiser und privat habe ich schon etwas Größeres, Gepolstertes namens Trust. Beide empfinde ich als ok. Aber gegen mein externes Zoom-Mikro stinken die natürlich alle ab.

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 8:22 #

Danke für den ausführlichen Test. Ich suche noch immer das eine Headset das ich einfach Wireless an XBox und PS anbinden kann und bei beiden geht volle Headset-Funktionalität. ISt mir bisher nicht begegnet.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 17. September 2020 - 8:28 #

Zum Headset kann ich Dir leider auch keinen Tipp geben, aber seit wann bist Du denn „Freier Redakteur“?

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 8:36 #

Seit meines Tests für SuperHot: Mind Control Delete. Da musste ich diverse Rechte haben und die hatte ich noch nicht. Jörg hat mir dann den Status gegeben weil es so einfacher war mir die Rechte zu geben. Kann er gerne zurücknehmen, muss er aber nicht. Ich denke der Status erleichtert einem Anfragen für Spiele-Checks wenn ich den jeweiligen Publishern mein Profil verlinke und das da so steht.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88485 - 17. September 2020 - 8:42 #

Sehr gut!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 413243 - 17. September 2020 - 8:54 #

Danke für die Erinnerung, das ist immer nur temporär, nächstes Mal dann gerne wieder.

euph 27 Spiele-Experte - P - 93274 - 17. September 2020 - 11:04 #

Und schwupp, weg ist der Titel :-)

Gorkon 18 Doppel-Voter - - 9411 - 17. September 2020 - 11:09 #

hehe ;-)

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 11:23 #

War ja nur eine Frage der Zeit. ;-)

euph 27 Spiele-Experte - P - 93274 - 17. September 2020 - 12:09 #

Hättest du nichts gesagt, wäre es Jörg vielleicht niemals aufgefallen :-) Aber gut, dass du auf den Titel nichts gibst :-)

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 13:25 #

Ach, zum einen habe ich jeden Tag damit gerechnet, zum anderen war das erwähnen hier ein wenig Absicht. Hätte spätestens am Samstag mit Jörg drüber geredet.

Titel sagen nichts aus. Taten zählen mehr als schöne Titel.

euph 27 Spiele-Experte - P - 93274 - 17. September 2020 - 13:41 #

Ich weiß was du meinst. Ich hatte hier mal kurzzeitig etwas mehr Recht, als ich beim Aufräumen des Forums geholfen habe. Es war klar, dass sie wieder verschwinden, aber es war schön sie gehabt zu haben :-)

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 13:59 #

Da stimme ich dir zu

Hannes Herrmann Community-Moderator - - 19452 - 17. September 2020 - 8:46 #

ANC ist für mich am Spiele-PC irgendwie fehlt am Platz.

Wichtig sind mir hier Tragekomfort (kein Kabel), Laufzeit und zwei regelbare Kanäle. Mein SteelSeries Arctis 7 hat das alles und ist zudem noch mit der PS4 kompatibel (wurde da aber noch nie genutzt. Auch das Handy für Podcasts, die Switch im Dock oder das Tablet als 2nd Screen ist via Klinkenkabel fix angeschlossen.

Bisher bin ich wunschlos glücklich.

edit: Ach ja vergessen: Da ich das Headset auch als Telefonieheadset fürs Home Office nutze ist die Mute-Taste mit Lichtanzeige ungemein praktisch.

ZockerVater 22 AAA-Gamer - - 33637 - 17. September 2020 - 9:05 #

Geht es auch mit der XBox?
Laut Internetseite nicht.

Hannes Herrmann Community-Moderator - - 19452 - 17. September 2020 - 9:11 #

Da fehlt mir leider die XBOX zum testen.
Aber es gibt:
https://de.steelseries.com/gaming-accessories/xbox-one-headset-adapter

Wenn man das Audio-Kabel des Headsets in den Controller (Gen 2) steckt soll wohl alles funktionieren.

Für XBox/PC gibt es das Arctis 9X. Das ist dann aber nicht zur PS4 kompatibel, hat aber zusätzlich BlueTooth.

Harry67 19 Megatalent - - 16408 - 17. September 2020 - 18:11 #

Das Arctis habe ich auch gerade in der Auswahl. Mich würde mal interessieren wie es im Vergleich zum Quantum 600 dasteht.

Huxlay 08 Versteher - 201 - 18. September 2020 - 7:51 #

Hi Dennis. Ich habe mir die Testaufnahme vom Mikrofon angehört. Wie du schon geschrieben hast, ist es nichts besonderes. Ich finde es gut verständlich und fürs Gaming absolut ausreichend. Aber von der Qualität, wie zum Beispiel von Youtubern, doch meilenweit entfernt.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 183849 - 18. September 2020 - 15:52 #

Danke für den Test. Klingt nach einem gutem Headset, ich bin aber weiterhin mit meiner SteelSeries Arctis 7 Wireless (https://www.gamersglobal.de/user-artikel/steelseries-arctis-7-wireless) mehr als zufrieden. Die JBL käme aufgrund von Leder für mich sowieso nicht in Frage. Schade, dass du als Veggie das nicht extra als Kritikpunkt im Test formulierst.

Korrektur: RBG -> RGB

TheRaffer 21 Motivator - P - 26048 - 19. September 2020 - 10:15 #

Diese Geschichte mit dem Noise Cancelling muss ich mir irgendwann genauer anschauen oder mir einen neuen Lüfter kaufen. ;)

Kleiner Hinweis: „ QunatumEngine“

Mitarbeit