Diablo 4: Neue Infos zu Open World, Multiplayer & Storytelling

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Kati G. 6150 EXP - 17 Shapeshifter,R8,S5,A2,J5
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26. Juni 2020 - 8:28 — vor 22 Wochen zuletzt aktualisiert
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Diablo 4 befindet sich noch immer in der Pre-Alpha-Phase und wird derzeit größtenteils im Home Office weiterentwickelt. Blizzard hält die Öffentlichkeit durch sein vierteljährliches Entwickler-Update auf dem Laufenden. Neben der neuen Art, die Geschichte von Diablo 4 zu erzählen, geht Luis Barriga als einer der Lead-Designer auch auf die optionale Open World und ebenso optionale Multiplayer-Erlebnisse ein.
 
Storytelling
Wurden Gespräche in Diablo 3 noch mittels UI-Fenster und Namen sowie Porträt des NPCs dargestellt, soll die Kamera in Diablo 4 näher an die Gesprächspartner heranzoomen und entsprechende Animationen der Figuren zeigen. Während man sich bei Standard-NPCs aus einer Animationsbibliothek bedient, werden wichtigere Gespräche individuell in Szene gesetzt. „Auf diese Weise können wir komplexe Story-Momente liefern“, heißt es dazu im Entwickler-Post. Für die wichtigsten Momente des Spiels werden Echtzeit-Zwischensequenzen eingeführt, in denen die Kamera ihre fixe Position verlässt. So tritt der Spielercharakter darin mit seiner jeweils aktuellen Rüstung in Erscheinung.
 
Open World
Während der Fokus von Diablo 4 weiterhin klar auf der Story-Kampagne liegt, bauen die Entwickler eine Vielzahl von Open-World-Systemen ein, die man auf seinem Weg durch die offene Welt von Sanctuary entdecken kann. Tests von Teammitgliedern hätten gezeigt, dass sich die Spielzeit beim Verfolgen der Open-World-Nebenquests mehr als verdopple. Man erhoffe sich so eine höhere Motivation, die Kampagne noch einmal zu spielen und eventuell neue Inhalte (Crafting, Events, Welt-PvP) zu entdecken.

Eines dieser Open-World-Features werden die Camps sein. Sobald sie von den Monsterhorden befreit sind, verwandeln sie sich in Außenposten mit NPCs und einem Wegpunkt. Im Laufe der Kampagne wird man jedoch nicht aktiv an solche Orte geschickt, sondern erlebt dort Nebenquests. So ist eines der Camps eine Krypta, die von einem mächtigen Geist heimgesucht wird, der die Körper verschiedener Untoter steuert und besiegt werden muss.
 
Multiplayer
„Wir stellen fest, dass sich das Spiel nicht mehr wie Diablo anfühlt und die Welt weniger gefährlich anmutet, wenn man zu oft oder in zu hoher Anzahl andere Spieler sieht“, gesteht Luis Barriga im Entwicklerblog. Wer keinen Kontakt zu anderen Spielern wünscht, der darf in Ruhe seiner Solokampagne nachgehen. In der Stadt begegnen einem zwar hin und wieder andere Spieler, größere Ansammlungen von Mitspielern findet man aber nur in den Zonen mit Weltereignissen. „In unseren bisherigen Tests fühlt sich die Welt lebendig und dynamisch an, ohne das typische Diablo-Gefühl zu beeinträchtigen“, berichtet Barriga dazu. „Und für Spieler, die gegen die Schergen der Hölle antreten möchten, stehen neue Tools zur Verfügung, mit denen sie eine Gruppe finden können, sei es basierend auf Aktivität oder Nähe in der Spielwelt.“ Jedoch werde niemand gezwungen, einer Party beizutreten.

Nur kurz wird im Posting mit der trockenen Steppe auf die erste komplett spielbare Region (von insgesamt fünf) eingegangen, deren Einöde von Dämonen und sonstigem Getier besiedelt wird. Zudem müsse noch die Handhabung des eigenen Reittiers optimiert werden, ist zu lesen. Offenbar lassen sich diese aber mit Trophäen bestücken, die anderen Spielern den eigenen Fortschritt und die Erfolge visuell signalisieren. Zum Ende zieht Barriga ein Zwischen-Resümee:

Das allgemeine Feedback des Teams war, dass Diablo 4 schon in diesen frühen Phasen sehr viel Spaß macht. Besonders die Klassen gehen einen vielversprechenden Weg, auf den wir uns freuen. Wir orientieren uns an dem, was das Arsenal-System des Barbaren oder das Gestaltwandeln des Druiden besonders macht, und suchen nach Möglichkeiten, ähnliche Innovationen auf alle Klassen anzuwenden.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 144026 - 26. Juni 2020 - 6:36 #

Der MMO-Ansatz gefällt mir nicht. Wenn ich das alleine spiele, will ich auch keinen anderen Spieler sehen. Das macht die Immersion kaputt. Sehe ich aktuell bei TESO. Da das aber explizit ein MMO ist, ist das da ok.

MicBass 19 Megatalent - P - 17473 - 26. Juni 2020 - 8:46 #

Geht mir genauso. Auch im Hub will ich keine anderen Spieler rumlaufen sehen.

Golmo 17 Shapeshifter - 8755 - 26. Juni 2020 - 9:20 #

Ich schon, ich mag das. Diablo ist für mich seit meiner Kindheit mit Diablo 2 fest mit Multiplayer verknüpft. Unvergessen wie ich mich heimlich mit dem Modem eingewählt habe um ne Runde D2 zu zocken. Und meine Eltern haben die Internet Rechnung von damals auch bis heute nicht vergessen :D

MicBass 19 Megatalent - P - 17473 - 27. Juni 2020 - 17:49 #

Ich hab Diablo auch immer gerne mit anderen gespielt, aber dann waren das immer Bekannte und Freunde und vor allem war das dann gewollt. Ich möchte auch mal ganz relaxt alleine eintauchen können und dann die Möglichkeit haben die Tür zuzumachen. Ohne das Hinz und Kunz durch "meine" Welt rennt. ;)

zombi 17 Shapeshifter - - 6595 - 27. Juni 2020 - 12:32 #

Dito. Bloss kein MMO Quatsch.

Sokar 19 Megatalent - P - 13666 - 26. Juni 2020 - 9:39 #

öhm, es steht doch explizit im Text, dass wer alleine spielen will, dass auch kann. Und dass selbst wenn man als "MMO" spielt nur wenige andere Spieler treffen wird. Man muss sehen wie es letztendlich wird, aber nach "Massively Multiplayer" mit überrannten Spawnpunkten hört sich das zumindest nicht an.

Noodles 24 Trolljäger - P - 61996 - 26. Juni 2020 - 13:39 #

Für mich klingt das so, dass man z.B. in Städten auch im Singleplayer-Modus auf andere Spieler trifft, es also keinen Modus gibt, in dem man komplett allein ist.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 144026 - 26. Juni 2020 - 14:42 #

So habe ich es auch verstanden.

Sven Gellersen 22 AAA-Gamer - - 35727 - 26. Juni 2020 - 20:36 #

Ich ebenfalls.

EvilNobody 14 Komm-Experte - P - 2590 - 26. Juni 2020 - 8:50 #

Klingt doch nicht schlecht, bis jetzt. Finde gut, dass sie die Klassen beibehalten. Ich mag dieses „Jeder kann alles werden“-Feature nicht.

Golmo 17 Shapeshifter - 8755 - 26. Juni 2020 - 9:21 #

Klingt ja alles ganz passabel aber der Release liegt noch Jahre in der Zukunft und ehrlich gesagt wirkt das Spiel optisch jetzt schon ein wenig altbacken...

Sokar 19 Megatalent - P - 13666 - 26. Juni 2020 - 9:40 #

"ehrlich gesagt wirkt das Spiel optisch jetzt schon ein wenig altbacken"
als ganz wie beim Blizzard von früher, wo Spiele schon technisch veraltet auf den Markt kamen? ;)

Golmo 17 Shapeshifter - 8755 - 26. Juni 2020 - 9:42 #

Irgendwie schon aber durch deren Art-Design / Comic Look sieht das trotzt Asbach-Uralt Technik halt noch irgendwie cool aus! (siehe WoW damals bis heute)
Aber Diablo 4 geht halt komplett weg von diesem etablierten Blizzard Art-Style. Das finde ich schon irgendwie schade und optisch haut es mich nicht wirklich aus den Socken.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 30126 - 29. Juni 2020 - 17:16 #

Wenn es auch noch für PS4 und Xbox One erscheinen soll, sollte es bis Ende 2021 fertig sein. Ansonsten könnte man es ja gleich für die neuen Konsolen entwickeln und müsste weniger Rücksicht auf die Limitierungen der aktuellen Hardware nehmen.

rammmses 20 Gold-Gamer - P - 23756 - 29. Juni 2020 - 23:23 #

Das Spiel sieht nun wirklich nicht so aus, als ob das irgendeine Hardware limitieren würde. Wahrscheinlich zielen sie auch auf den asiatischen Markt und wollen die Hardware Anforderungen gering halten.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22998 - 26. Juni 2020 - 9:28 #

"Tests von Teammitgliedern hätten gezeigt, dass sich die Spielzeit beim Verfolgen der Open-World-Nebenquests mehr als verdopple."

Ui, da bin ich gespannt. Freue mich. Dann erwartet uns ein umfangreiches Spielerlebnis.

Golmo 17 Shapeshifter - 8755 - 26. Juni 2020 - 9:45 #

War das je anders bei Diablo? Glaube die wenigsten haben Diablo nur 1x durchgespielt und dann beiseite gelegt. Der Spass liegt doch darin, die Story 20-100x durchzuspielen, immer schwieriger und immer bessere Items für die Runs zu sammeln.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22998 - 26. Juni 2020 - 10:02 #

Achso ok. Ich habs nur einmal durch.
20-100 mal durch?Wow so viel Zeit steck ich nie rein. Außer bei Strategie-Games oder RPG Skyrim,Witcher und co.

Harry67 19 Megatalent - - 17119 - 26. Juni 2020 - 10:13 #

Bei D2 im MP dürfte das bei mir auch hinkommen. Komischerweise hats mit D3 nie gefunkt. Nichts für mich. Aber mal sehen in welche Richtung der 4. Teil geht.

Woldeus 15 Kenner - P - 3062 - 26. Juni 2020 - 11:08 #

d3 war ziemlich nett, bis greater rifts eingeführt wurden. und die kopfgelder wsren auch schon immer lästige arbeit. ich mag solchen billigcontent einfach nicht, da habe ich zumindest mit dem 2000. baalrun mehr spass, vorallem, auch, weil da kein zeitlimit ist.

Harry67 19 Megatalent - - 17119 - 26. Juni 2020 - 12:54 #

Ja, das ist wirklich Schnickschnack. Mit Path of Exile hatten wir dagegen doch einige Zeit Spaß, und zwar gerade in einer der mit einem krass unfairen Balancing versehenen Betaversionen. Zwischenbosse, die die gesamte Truppe auf Trab hielten und richtig Angst verbreiteten. Da kam seit langem mal wieder Stimmung auf.

Noodles 24 Trolljäger - P - 61996 - 26. Juni 2020 - 13:41 #

Ich spiel fast alle Hack&Slays nur einmal, höchstens zweimal durch. Ich kann da keinen Reiz draus ziehen, zigmal durch das Spiel zu rennen, nur um ein wenig bessere Items zu finden und dann die Schwierigkeit etwas höher regeln zu können. Mir reicht es, mich einmal durch die Story zu schnetzeln und wenn ich damit fertig bin, hatte ich meinen Spaß und dann ist auch wieder gut. :)

Currypuff 11 Forenversteher - P - 824 - 27. Juni 2020 - 7:47 #

Open-World-Nebenquests: A-B-C-Fetch-/Killquests mit langen Laufwegen?
Andererseits ist Hack&Slay ein Genre, bei dem das nicht ins Gewicht fallen sollte; ist ja schließlich die Kernspielmechanik.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - 24323 - 26. Juni 2020 - 12:34 #

Ich schiele mehr zu Path of Exile 2, das aus meiner Sicht etliches vom Vorgänger verbessert. Außerdem hat mich Diablo 3 echt enttäuscht.

Goremageddon 15 Kenner - P - 3263 - 28. Juni 2020 - 17:03 #

Sehe ich ähnlich. Habe auf Diablo 4 zwar noch ein Auge aber nach D3 bin ich erstmal sehr skeptisch. Immerhin die Optik geht schon mal etwas in die richtige Richtung.

Pro4you 19 Megatalent - 15488 - 26. Juni 2020 - 15:43 #

Ich hoffe, dass sie sich dem Singleplayer/Couch Coop Gefühl treu bleiben und die Story um einiges ansprechender gestalten und erzählen.

BruderSamedi 17 Shapeshifter - P - 8492 - 27. Juni 2020 - 7:31 #

Storytelling und MP sind mir in einem Diablo ziemlich egal. Die Story spiel man eh nur einmal durch bzw. einmal pro Schwierigkeitsgrad in D2. Wichtiger ist ein vernünftiges Ausrüstungssystem - nicht dieses "nur die Waffe entscheidet" aus D3, vielleicht noch gute Crafting-Optionen, um die Drops zu perfektionieren. Aber entscheidend ist das Spielgefühl - D3 war da anfangs irgendwie zu langsam, zu träge, hat das aber nach ner Weile gut verbessert und mir haben die Rift-Runs ordentlich Spaß gemacht, jedenfalls mehr als einfach nur über die Karte laufen. Skandalös fand ich aber, dass die D3-Zauberin nicht mal einen Feuerball konnte, dieser ikonische Zauber hat mir am meisten gefehlt, ich hoffe doch sehr sie bauen den wieder ein.

firstdeathmaker 18 Doppel-Voter - - 9130 - 27. Juni 2020 - 14:23 #

Ich fand Diablo 2 besser als 3, keine Ahnung woran das im speziellen lag. Vielleicht daran, dass die Auswahl der neuen Fähigkeiten eine entgültige Entscheidung war und sich die Helden dadurch alle individuell angefühlt haben, selbst wenn man die gleiche Klasse noch mal gespielt hat. Was mich bei Blizzard Spielen immer gestört hat war, dass sie nach und nach weitere Systeme oder Waffensets hinzu gefügt haben die ältere Fortschritte entwertet haben. Statt vertikale Möglichkeiten zu liefern die gebalanced sind. Dadurch hab ich immer das Gefühl bekommen irgendwann den Anschluss zu verlieren.

SupArai 22 AAA-Gamer - P - 34032 - 28. Juni 2020 - 23:19 #

Is mir alles schnuppe, ich will es einfach nur spielen! Die können tun und lassen was sie wollen, ein neues Diablo macht mich zum willenlosen Konsumenten.

Aber, mmmhhh, ich habe es nun tatsächlich zum ersten Mal nach zig Anläufen geschafft, Path of Exile durchzuspielen! Also, die 10 Akte. Ich bin selbst überrascht. Ich hatte einen sehr erfahrenen Tipgeber an meiner Seite, dazu habe ich mich auch sklavisch an einem fertigen Build orientiert. Nun ist der Earthquake Juggernaut groß und steht vor seiner ersten Map...

Path of Exile lässt Neulinge, es wird die wenigsten überraschen, fast völlig im Regen stehen. Ich wollte es nur noch mal schreiben, weil die Erfahrung gerade noch so schön frisch ist. Aber es fühlt sich an, als würde man mich mit einem Knirps in der Hand zur Monsunzeit Kippen holen schicken... Unentwegt treffe ich auf irgendwelche Feature, die ich überhaupt nicht einordnen kann. Selbst die Funktionen der Harvest-Liga muss ich mir mühsam verständlich machen.

Wenn der Build gut läuft, ist PoE ein wahnsinnig wildes, bombastisches, reizüberflutendes Erlebnis. Ich schnetzle mich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit durch die Gebiete. Und die Bosse sind trotzdem noch fordernd. Krasser Gegensatz zu Diablo 3.

Ich bin gespannt, wie es sich weiterspielt.

TheRaffer 21 Motivator - - 26391 - 29. Juni 2020 - 6:22 #

Ich würde sehr begrüßen, wenn mir nicht überall hunderte von anderen Spielern begegnen. Warum nicht einfach ein Feature einbauen, mit dem ich am Anfang der Partie einstellen kann „Heute mal offline“ und dann in Ruhe vor mich hinschnetzeln? Warum tun sich Spiele damit so schwer? Würde jedes MMO zu einem besseren Spiel machen ;)