Wochenend-Lesetipps 13/2020: Der Krieg der Konsolen, Control the Grind
Teil der Exklusiv-Serie Lesetipps fürs Wochenende

PC XOne PS4
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28. März 2020 - 7:00 — vor 14 Wochen zuletzt aktualisiert
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Diese Woche beginnen die Lesetipps erstmal mit einer Veränderung. Aus mehreren Gründen wird es die Lesetipps fürs Wochenende bis auf weiteres nur noch alle 14 Tage geben. Allen voran aus Zeitmangel bei Q-Bert und mir aber auch, weil Corona sich überall in den Fokus rückt und der Output an Lesenswertem leider deutlich zurückgegangen ist. Nun zu den erfreulicheren Dingen, nämlich der heutigen Ausgabe: Ein Interview einer Narrative Designerin von Remedy zu Control beschäftigt sich mit vielen Themen, teilweise auch abseits des Spiels. Gibt es den Konsolenkrieg und wenn ja um was geht es? Was hat es mit der Gewaltenteilung in Videospielen auf sich, ist der PC tot und warum beschäftigen wir uns mit Grinding. 
 

Interview – Brooke Maggs, Narrative Designer, Remedy for Control
gain-magazin.de vom 26.03.2020, von Alessandro

Diese Woche hat sich ein Interview in englisch in die Lesetipps geschlichen. Wer der Sprache mächtig ist, oder mit einem Übersetzer seiner Wahl sich versuchen will, dem sei dieses Interview ans Herz gelegt. Die Narrative Designerin Brooke Maggs von Remedy geht auf diverse Fragen ein. Angefangen von was die Inspiration hinter Control war bis zu Crunch-Zeiten werden viele Bereiche abgedeckt:
"Remedy has a proven track record of games which are more or less influenced by paranormal or supernatural elements. I think there is a bit of Twin Peaks in it, but I see also influences from the books »House of Leaves« by Mark Z. Danielewski and »Slade House« by David Mitchell. Surely you must also dig the collaborative efforts of the »SCP Foundation« as well. Is that so and if so how and in which ways did all of these elements influence »Control«? Which other paranormal influenced media inspired you?

We were inspired by »Twin Peaks«, »X-Files« and »House of Leaves« for the unsettling otherworldliness in their stories and worlds which are grounded in the mundane and the modern. They don’t over explain their narratives, they let their strange worlds gather under their audiences’ skins. They raise questions and don’t always answer them. We were inspired by that kind of mysterious storytelling."

 

Die Abwärtskompatibilität entfacht den Konsolenkrieg 2020
gamers-palace.de vom 21.03.2020, von Manuel Eichhorn

Gibt es einen Konsolenkrieg? Glaubt man Manuel Eichhorn, dann ja. Thema sei nicht einmal die blanke Leistung, sondern die Abwärtskompatibilität: "Ja, es ist eine Tatsache, es gibt ihn – den “console war”. In diesem Jahr wird er wieder geführt, da können auch Corona und Co. nichts dran ändern. Microsoft und Sony stehen erneut im Ring und buhlen um die Gunst der Käufer – ihre beiden Konsolen PS5 und Xbox Series X sind die Soldaten auf dem Feld, die gegeneinander antreten. Das zentrale Thema Preis ist noch ungelöst, doch Sony hat die erste Schlacht in dieser Woche (vielleicht unbewusst) in Gang gesetzt.

Vielleicht hat Mark Cerny nicht die beste Formulierung gewählt, als er sagte, dass die 100 meistgespielten PS4 Spiele zum Launch auf der PS5 laufen werden – es klang so, als ob die Abwärtskompatibilität der PS5 nur so halbherzig umgesetzt worden sei. Tatsächlich ist sie das in gewisser Weise, oder anders gesagt: Microsoft nimmt mit der Xbox das Thema sehr viel ernster als Sony. Und genau deshalb sind die Fans schon in der Diskussion miteinander."
 

„Judge, Jury and Executioner“ – Vom Ende der Gewaltenteilung im Computerspiel
spielkult.hypotheses.org vom 06.03.2020, von Eugen Pfister

Hat sich jemand mal darüber Gedanken gemacht dass man in vielen Spielen alle drei klassische Gewalten innehat? Hebelt man damit die Gewaltenteilung aus und was bedeutet das? Dieser und mehr Fragen geht Eugen Pfister nach: "Wenn Legislative, Jurisdiktion und Exekutive erst einmal in einer Hand vereint wären, so lehrte man es uns in der Schule, bedeutete das nichts Gutes. Genau das geschieht aber in der Mehrheit unserer Action- und Rollenspiele: Wir müssen entscheiden was mit den Bösewichten zu geschehen hat (Jurisdiktion), dafür sorgen, dass keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht (Exekutive) und manchmal müssen wir zu allem Überfluß entscheiden was überhaupt gut und was böse ist (Legislative).

Sind erst Parlament, Regierung und Gerichtsbarkeit in einer Hand, ist die Demokratie auch schon verloren. Wir haben zwar vielleicht nicht alle unseren Montesquieu gelesen, dafür aber in der Schule (einigermaßen) aufgepasst: Gewaltenteilung ist wichtig. Argwöhnisch beobachteten wir deshalb 2017 wie die polnische Regierungspartei PiS über Nacht zehn Richter verhaften ließ. Ähnlich viel Sorge machte uns auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, als 2019 ein neu geschaffener Oberster Verwaltungsgerichtshof direkt der Regierung unterstellt werden sollte. Umso bemerkenswerter ist es also, dass wir immer dann kein Problem damit haben, die drei Gewalten in einer Hand zu vereinen solange es unsere eigene Hand ist, die den Controller hält. Wenn wir gerade mal wieder die Welt vor Ökoterroristen, Despoten, Crimelords und Zombie-Kingpins retten, ist da einfach keine Zeit für solche Spassetten wie Anhörung, Gerichtsverfahren, Schöffen- oder gar Geschworenenberatung. Ganz zu Schweigen vom Instanzenweg."

 

Aus dem GamersGlobal-Archiv: Anatol Locker spielt ohne PC: "Tschüss, Spiele-PC!"
gamersglobal.de vom 14.03.2012, von Anatol Locker

Der Spiele-PC wurde schon oft als sterbend betrachtet. Gerade jetzt, nachdem die neue Konsolengeneration Hardwaretechnisch zumindest grob angekündigt wurde, könnte es doch spannend sein sich die Gedanken über den "baldigen Tod" des Spiele-PCs anzusehen. Zudem stellt sich die Frage, ob Anatol Locker recht hatte, dass nach drei Jahren der PC als Spieleplattform an Bedeutung verloren hat: "Zugegeben: Was nun folgt, klingt dreist. Aber ich behaupte, dass der Gaming-PC in den nächsten drei Jahren massiv an Bedeutung verlieren wird. Wenn er nicht gar zu einem der unwichtigsten Spielesysteme wird, knapp vor der PSP. Meine Argumentation geht so: Jeder hatte einen ersten PC. Meiner stand in der Happy-Computer-Redaktion. Das Ding war für Normalverdiener unerschwinglich: Ein 2000-Mark-IBM-PC mit einer Tastatur, die so mechanisch klang, als würde man ein MG abfeuern. Zwei klackernde 5¼-Zoll-Laufwerke, eines für MS-DOS 3.2, das andere für die Datendiskette. Zum Spielen war das Teil ungeeignet, allein die Farbpalette der CGA-Grafikkarte löste massiven Brechreiz aus. Sound: Fehlanzeige. Wenigstens tippen konnte man damit, das ging. Mit Ohrenschützern.

Mit der VGA-Grafikkarte und ihren 256 Farben (welch Wohltat für die Augen!) kamen die ersten LucasArts-Adventures – damit war der Damm gebrochen. Es begann eine lange, schöne, reichhaltige PC-Spiele-Zeit. Ich habe in 20 Jahren sicher mehr Zeit vor Spiele-PCs verbracht als vor jedem anderen System. Die Ultima-Serie, Duke Nukem, Doom, Quake, Descent, System Shock, Age of Empires, Diablo, Die Sims, Knights of the Old Republic, Call of Duty, Half-Life, die GTA-Serie, Morrowind, World of Warcraft – alles PC-Spiele, die ich nicht missen möchte. Ganz großes Kino." 

Fundstück: Die heile Arbeitswelt des Grinds

ludokultur.de vom 09.07.2019, von Fabian Fischer

In Zeiten der Heim- und Kurzarbeit suchen viele noch mehr Zuflucht in Videospielen. Dass sie dort teilweise richtiggehend arbeiten, ist ihnen oft nicht bewusst. Fabian Fischer macht sich umfassend Gedanken zu diesem Thema: "Viele Videospiele enthalten Elemente von Fleißarbeit. Manche werden davon jedoch regelrecht dominiert. Wenn der berüchtigte “Grind” übernimmt, geht es nicht mehr um Kompetenz und Spielverständnis, sondern schlicht die investierte Lebenszeit. Einige Titel sind mit dieser Philosophie sehr erfolgreich. Doch warum eigentlich? Schließlich werden zu Themen wie Grind, Quests, Loot, XP oder Achievements regelmäßig auch äußerst kritische Stimmen laut.[...] Ist der Grind, trotz solch vernichtender Urteile, Millionen von Spielern schlicht egal? Eron Rauch geht mit seiner Theorie der “Workification” noch einen Schritt weiter und sieht in diesen spielerischen Mechanismen ein Spiegelbild der herrschenden Zustände der Leistungsgesellschaft. Wir spielen also nach, was wir aus unserem Alltag bereits kennen.
Das Wirkungsvolle und zugleich Perfide dabei: Es handelt sich um ein ziemlich verzerrtes Abbild. Eine Idealisierung der in der Regel alles andere als idealen realweltlichen Zustände. Mach deinen Job und du bekommst deine Belohnung sowie ausgiebige Wertschätzung deiner Kompetenz – garantiert, solange und so oft du willst!"

 

Im Video: 

Diesmal auf Empfehlung von Admiral Anger wird im Video die Musik von Ori and the Will of the Wisps erklärt. Der Macher des Videos, Marti Fischer ist unter anderem für seine Max-Raabe-Imitation von "Chabos wissen wer der Babo ist" und dem "Bongo Boulevard" bei funk bekannt.

Wie immer freuen sich Q-Bert und Necromanus über eure Tipps zu lesenswertem oder spannenden Videos.

Video:

Jörg Langer Chefredakteur - P - 407483 - 27. März 2020 - 23:44 #

Danke für eine weitere schöne Folge :-)

Harry67 19 Megatalent - - 13048 - 28. März 2020 - 9:16 #

Schöne Zusammenstellung, danke!
Interessante Gedanken zum Thema Grind, wobei mir auffällt, dass zwischen zwischen diesen ganzen gesellschaftlichen Erwägungen oder teilweise auch Pervertierungsvorwürfen die Stimme derjenigen zu kurz kommt, die mit Grind gut klarkommen und offensichtlich zum Erfolg dieser Systeme beitragen.

Dass viele Menschen einfach gerne sammeln, dass Sammeln immer schon ein für Außenstehende schwer nachzuvollziehendes Verhalten darstellt, weil sich das Verhältnis von Aufwand und Erfolg kaum objektivieren lässt - all das wird bei "Grind" Kommentaren kaum miteinbezogen.

Wir, oder zumindest viele von uns sind zum guten Teil Sammler und Komplettierer, bis hin zum PoS (MoJ für Sammler). Warum sollte das als Spielprinzip nicht in Ordnung gehen?

Necromanus 18 Doppel-Voter - - 12989 - 28. März 2020 - 10:22 #

Es geht für Sammler ja in Ordnung. Das ist so ein bisschen wie mit Schmerzen. Sehr viele wollen keine haben und sind sich einig, dass das doof ist welche zu haben. Einige wenige finden es aber toll. Spaß beiseite ;-)

Das Problem sind halt die Modelle welche die psychologischen Mechanismen dahinter ausnutzen um die Spieler zu schröpfen. Ob die restlichen Spiele, gut sind, ist Ansichtssache. Der Mechanismus an sich kann Spaß machen aber auch Problematisch sein, wie das mit den Schmerzen ;-)

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 81029 - 28. März 2020 - 11:00 #

Man entscheidet aber immer noch selbst, ob man sich schöpfen lässt. Ich zb kann mich bei Grind wunderbar entspannen, und gebe Echtgeld generell wenn überhaupt, nur für Sachen aus die ich mir nicht erspielen kann. Alles andere wird erspielt, und wenn es teilweise Jahre dauert. :)

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - P - 9768 - 28. März 2020 - 22:10 #

Du überschätz die Widerstandskraft der meisten Menschen.

Elfant 24 Trolljäger - P - 48509 - 28. März 2020 - 23:07 #

Eigentlich nicht. Generell rechtet man damit, daß gut 90% bis 95% der Spieler bei monetarisieren f2p - Spielen nichts ausgibt.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 81029 - 28. März 2020 - 23:18 #

Du, die meisten Menschen sind mir ebenso egal, wie ich es ihnen bin. ;)

Harry67 19 Megatalent - - 13048 - 28. März 2020 - 11:21 #

Jede Art von Sammeln geschieht ja unter "Ausnutzung" der psychologischen "Mechanismen" (ein übrigens sehr antiquiertes mechanisches Menschenbild). Völlig egal, ob sich da einer den 12. Ferrari hinstellen möchte, oder 30€ im Monat für sein Browserspiel ausgibt. Ich würde da wie gesagt mehr auf die Gründe achten, die die Spieler selber formulieren und weniger pathologisieren.

Elfant 24 Trolljäger - P - 48509 - 28. März 2020 - 11:43 #

Der Artikel setzt sich ideologisch mit dem Grind auseinander. Generell wird wird dies zwar zu wenig getan, aber gerade beim Grind scheint es mir eben nicht so zu sein. Dort wäre die bessere Frage, warum so viele Menschen es doch gerne tun. Ist die Antwort wirklich so einfach wie im Kalenderspruch "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten."?

firstdeathmaker 18 Doppel-Voter - - 9080 - 29. März 2020 - 9:11 #

Meine Kritik beim Grinden geht eher in Richtung Spieledesigner. Ein bisschen grinden finde ich durchaus ok, weil es einen Wert für das Endergebnis erzeugt. Aber es gibt halt auch Spiele die das Ganze ins lächerliche pervertieren und nur noch aus Grinden bestehen. Zudem grinden für den Spieledesigner ja mit relativ wenig Inhaltserstellung einher geht, das macht ein Spiel bzw. die Spielzeit "billiger" für den Entwickler. Und was mich meistens ärgert ist, wie schlecht grinding implementiert ist. Ein ausgedachtes Beispiel dazu: Wenn ich für das neue Ultraschwert 1000 Wildschweine töten muss, die relativ easy in der Umgebung vorhanden sind, wo es mich also primär stupide verbrachte Lebenszeit kostet, dann ist das für mich ein billig und schlecht implementierter Grind. Wenn ich für den gleichen Gegenstand aber verschiedenste Komponenten zusammen suchen muss die wiederrum aus verschiedensten Unterkomponenten zusammen gesetzt werden müssen und jeder davon ist mit einem anderen Abenteuer, Location etc. verbunden, dann ist das zwar auch ein ellenlanger Grind, aber mir als Soieler wird dabei weniger langweilig. Und das Belohnungsgefühl kommt am Ende dennoch auf.

Fazit: Ich hab nicht generell was gegen Grinding, nur gegen billig imolementiertes Grinding.

The Real Maulwurfn 15 Kenner - P - 3034 - 29. März 2020 - 9:27 #

Stimme ich dir zu, imolementiertes Grinding ist die Hölle ;)

Harry67 19 Megatalent - - 13048 - 29. März 2020 - 10:03 #

"imolementiert" ist einfach der in schlichter Eleganz vergeistigte Begriff der Stunde, der das ganze Malheur der modernen Menschheitsgeschichte perfekt auf den Punkt bringt ;)

Mit der Unterscheidung guter Grind, schlechter Grind kann ich schon was anfangen, wobei das ja dann schon wieder durch andere Faktoren modifiziert wird. Für mich war Diablo 2 im SP immer ein ödes Durchgrinden, während es im Multiplayer einen sagenhaften Flow entwickelte. Langeweile ist aber klar ein Kriterium.

Aber eben auch ein persönliches. Meine Frau hat schon so manchen schwierigen Bossgegner für mich erledigt, spielt gerade D:OS 2 mit mir und spielt auch einen Witcher 3 mal komplett durch. Und sie spielt Gardenscape und ein paar andere F2Ps am Browser. Da gehen monatlich 30 € rein und wofür? Für Sammelchallenges. Derbys im Clan usw. und danach hat man ein paar schöne Objekte, die man sich in den Garten stellen kann. Ein schändliches Browserabzockspiel scheint Spaß zu machen. Ist das jetzt wirklich schlechter als ein neues Doom?

Necromanus 18 Doppel-Voter - - 12989 - 29. März 2020 - 10:26 #

Ich finde auch generell F2p nicht verwerflich. Ich habe auch schon mit diversen Spaß gehabt. Auch regelmäßig Geld bei den Titeln zu lassen ist okay. Bei F2P finde ich es erst dann schändlich, wenn Mechaniken da sind, die dich zum unkontrollierten Geld ausgeben verleihen. Allen voran Lootboxen. Deswegen denke ich auch, das Grind in der Form der richtigen Implementierung durchaus seine Daseinsberechtigung haben kann.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - P - 9768 - 29. März 2020 - 10:52 #

So wie in Warframe?
Wobei da der Spielinhalt irgendwie nur Grind ist.

Necromanus 18 Doppel-Voter - - 12989 - 29. März 2020 - 10:56 #

Ja da ist viel Grind mit dabei aber er macht mir dort auch viel Spaß. Übrigens ein schönes Beispiel für ein unaufdringliches F2P Spiel :-)

Harry67 19 Megatalent - - 13048 - 29. März 2020 - 10:58 #

"unaufdringlich" ist eigentlich der gute Begriff.

Harry67 19 Megatalent - - 13048 - 29. März 2020 - 10:57 #

Auch wenn ich letztlich zur gleichen Ablehnung komme, bin ich da ganz bei Hendrik und einer Selbstverantwortlichkeit erwachsener Spieler.

Ich finde es dennoch grob beleidigend, wenn Spielehersteller ihre Kunden tatsächlich wie dummes Melkvieh behandeln wollen. Und natürlich sind Lootboxen extrem unästhetische Elemente in einem Spiel.

Gut finde ich, wenn sich Kunden dagegen wehren, für dumm verkauft zu werden. Nicht umsonst hat Zynga mit Abwanderungen zu kämpfen, weil die Spieler durchaus merken wo und wie die Spiele anziehen. Auch bei Elite Dangerous gab es ein extrem kritisches Echo, alleine, weil die den Shop Button farblich von den anderen UI Elementen absetzen wollten.
Und da geht es vor allem um Kosmetik.Der ist jetzt jedenfalls wieder unauffällig integriert.

Slaytanic 24 Trolljäger - - 56450 - 28. März 2020 - 10:13 #

Heute schaffe ich es mal wieder pünktliche mit dem Lesen der Tipps, vielen Dank dafür. Alle 2 Wochen ist besser als keine Wochenendlesetipps mehr...

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 81029 - 28. März 2020 - 11:02 #

Zur Abwärtskompatibilität: Ich nutze sie ausgiebig, und bin froh dass sie existiert.

Faerwynn 18 Doppel-Voter - - 10939 - 28. März 2020 - 13:26 #

Ich mag sie auch sehr gerne haben, aber ein Faktor spielt diesmal eine große Rolle: ich habe die Xbox One komplett übersprungen, weil es nicht genug gab, was ich nur dort hätte spielen können. Daher interessiert mich die dort bessere Abwärtskompatibilität gar nicht, sondern nur die für die PS4, damit ich meine riesige Spielebibliothek auch noch auf der PS5 spielen kann. Am liebsten wäre mir ja auch noch PS1-3 gewesen, aber das wird wegen der unterschiedlichen Architekturen wohl gar nichts.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 81029 - 28. März 2020 - 14:32 #

Da ich hingegen nur in der Xbox Familie beheimatet bin, sieht es bei mir natürlich anders aus. :)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 25477 - 28. März 2020 - 14:38 #

Danke! Ich finde den kurzen Artikel über die Gewaltenteilung sehr spannend! Denn außerhalb von Militärshootern habe ich noch nicht wirklich drüber nachgedacht.

Elfant 24 Trolljäger - P - 48509 - 28. März 2020 - 16:06 #

In Spielen stellen wir fast immer eine archaische Kraft da, welche oft martialisch und ohne Zivilisationsschranken agiert. Wenn wir uns im echten Leben so verhalten würden wie zum Beispiel in Adventuren, kämen wir nicht nur wegen Kleptomanie in Behandlung, sondern würden zur Sicherheit der Allgemeinheit weggesperrt werden.

Um das Ganze noch irgendwie goutierebar zu machen, stellt der Entwickler uns ein noch größeres "Böses" gegenüber. Die Hitman - Reihe ist da sehr exemplarisch.

Q-Bert 20 Gold-Gamer - P - 21198 - 28. März 2020 - 19:00 #

Ja, ist vielleicht der beste Artikel der WASD Ausgabe #16. Kam mir beim Lesen auch gleich so bekannt vor... :)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 25477 - 28. März 2020 - 19:26 #

Um von einem wirklichen Artikel zu sprechen, bietet er mir zu wenig. Aber ein netter Denkanstoß ist es allemal.

Noodles 24 Trolljäger - P - 59765 - 28. März 2020 - 16:19 #

Muss man hier den Artikel von Anatol Locker verlinken? Fand den schon zum Erscheinen furchtbar. :P Naja, kann man sich nochmal anschauen, wie "gut" er die Zukunft vorhersehen kann. :D Ungefähr so gut wie all die anderen Experten, die den PC totgeredet haben. ;)

Slaytanic 24 Trolljäger - - 56450 - 28. März 2020 - 16:35 #

War er meiner Meinung nach auch.

Ganon 24 Trolljäger - P - 58150 - 30. März 2020 - 17:48 #

Manchmal ist es doch auch schön, auf einen alten Artikel zu zeigen und zu sagen: Ich hab's doch gesagt, das war Quatsch! :D

Noodles 24 Trolljäger - P - 59765 - 30. März 2020 - 17:51 #

Ja vielleicht, aber gegen PC-Totgesangs-Artikel hab ich mittlerweile einfach schon eine grundsätzliche Abneigung, davon gab es über all die Jahre einfach zu viele, die nie eingetroffen sind. ;)

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 141090 - 28. März 2020 - 21:53 #

Danke für die Tips. Daddel nach wie vor am PC auch wenn sich der Fokus mittlerweile auf die PS4 verschoben hat.

TheRaffer 20 Gold-Gamer - P - 24346 - 29. März 2020 - 0:12 #

Also solange es mich gibt, wird der PC als Spieleplattform dringend gebraucht ;)

Slaytanic 24 Trolljäger - - 56450 - 29. März 2020 - 0:54 #

Das ist bei mir auch so. ;)

Q-Bert 20 Gold-Gamer - P - 21198 - 29. März 2020 - 1:35 #

Ich würde mich ja als Dritter zu euch stellen. Aber so in der Öffentlichkeit ist das eine illegale Versammlung. Deswegen applaudiere ich aus gebührendem Abstand.

Elfant 24 Trolljäger - P - 48509 - 29. März 2020 - 1:38 #

Dann stelle ich mich zu Q -Bert und applaudiere mit.

Noodles 24 Trolljäger - P - 59765 - 29. März 2020 - 2:09 #

Ich steh oben am Fenster und applaudiere ebenfalls.

euph 27 Spiele-Experte - P - 88979 - 30. März 2020 - 17:14 #

Fast hätte ich sie vergessen - danke für die Lesetipps. Mit seiner Voraussage lag Anatol wohl ordentlich daneben :-)

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