Nvidia Geforce Now: Spiele von 2K Games ebenfalls nicht mehr verfügbar

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7. März 2020 - 17:50 — vor 28 Wochen zuletzt aktualisiert
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Für den vielversprechenden Streamingdienst Geforce Now von Nvidia scheint es aktuell nicht optimal zu laufen. Nachdem bereits Activision Blizzard und Publisher Bethesda ihre Titel aus der Angebotsliste von Geforce Now entfernen ließen, meldete nun Nvidia im eigenen Forum, dass auch Publisher 2K Games seine Spiele wie beispielsweise das komplette Borderlands-Franchise oder die 2K-Sportspiele von der Plattform abzieht.

Kleinere Publisher scheinen sich dem Rückzugsreigen ebenfalls angeschlossen zu haben, da zum Beispiel The Long Dark von Hinterland auch nicht mehr verfügbar ist. Die Gründe sind auch in diesen Fällen höchstwahrscheinlich die fehlenden Lizenzrechte beziehungsweise Vertragsabschlüsse aus dem Betastatus von Geforce Now, die laut den unterschiedlichen Partnern nicht mehr gültig sind.

Im Gegensatz dazu hat der polnische Publisher und Entwickler CD Projekt RED (The Witcher-Spielreihe) bekräftigt, dass der kommende RPG-Titel Cyberpunk 2077 ab dem ersten Tag auf Nvidia Geforce Now zur Verfügung stehen wird.

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 7896 - 7. März 2020 - 17:53 #

Traurig. Aber da bleibt wohl nur neu zu verhandeln.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 7. März 2020 - 18:22 #

Das wars somit für Geforce Now. Stadia, Glückwunsch zum Titel der Streamingplattform

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 7. März 2020 - 18:26 #

Was ist mit XCloud?

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 7. März 2020 - 23:13 #

hui, kenn ich gar nicht.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 7. März 2020 - 23:27 #

Ernsthaft jetzt?

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 8. März 2020 - 10:00 #

Ist das wie geforce now und stadia?oder eher stadia.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 8. März 2020 - 10:12 #

https://www.xbox.com/de-DE/xbox-game-streaming/project-xcloud

euph 27 Spiele-Experte - P - 91288 - 8. März 2020 - 11:31 #

„Gewinner“ im Moment vielleicht, aber in einer noch ziemlich kleinen Nische.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 8. März 2020 - 12:47 #

Wie VR halt.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22082 - 8. März 2020 - 17:03 #

Stadia ist halt auch tot. :D

euph 27 Spiele-Experte - P - 91288 - 8. März 2020 - 18:48 #

Hat es je wirklich gelebt. ;-)

ChuckBROOZeG 20 Gold-Gamer - 21127 - 8. März 2020 - 19:22 #

Frag doch Schrödinger.

TheRaffer 21 Motivator - P - 25713 - 9. März 2020 - 10:48 #

Der muss erstmal seine Katze wiederfinden...

maddccat 19 Megatalent - F - 13344 - 7. März 2020 - 19:27 #

Nvidia Geforce Not Now

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 182119 - 7. März 2020 - 20:34 #

^^

Bantadur 16 Übertalent - P - 4011 - 9. März 2020 - 12:29 #

Haha. Im Ernst. Fands lustig.

bitcrush 15 Kenner - P - 3267 - 7. März 2020 - 19:35 #

Eigentlich unglaublich. In Zukunft muss man sich dann wohl auch alle Spiele neu kaufen, wenn man sich einen neuen Rechner zulegt. Klar, den Studios würds gefallen. Als User fühlt man sich aber schon etwas verarscht, wenn man die gekauften Spiele nicht Streamen darf, weil sie der Meinung sind, es sei nicht gut genug, wenn man nur einmal dafür zahlt.

Lorin 16 Übertalent - P - 5763 - 7. März 2020 - 19:51 #

Ich fühle mich heftig an die Konsolenbindung von digitalen Käufen bei Nintendo erinnert. Das war schon ganz großer Humbug, und was die Publisher da gerade bei Geforce Now machen ist einfach nur noch enttäuschend. Aber gut, ich bin eh ein Typ für nen stationären Rechner und nicht für Streaming.

Aladan 24 Trolljäger - P - 55079 - 7. März 2020 - 19:38 #

Spiele-Streaming ist mir weiterhin vollkommen egal. Mal schauen wie lange Stadia noch läuft und ob es überhaupt 2020 überlebt, Xbox geht mit XCloud in Verbindung mit Game Pass den PS Now Weg und der Rest verschwindet über kurz oder lang durch fehlende Kunden.

Pro4you 19 Megatalent - 15410 - 7. März 2020 - 21:01 #

Du hast ja auch das nötige Kleingeld und dir einfach einen PC und Konsole zu holen. Andere sind für so einen Dienst dankbar und sind die Verlierer wenn der Wettbewerb sinkt.

Lefty 13 Koop-Gamer - 1478 - 8. März 2020 - 13:16 #

Wieviele sind das im Vergleich zum Rest? Vermutlich nicht besonders Viele. Ich mein, ne aktuelle Konsole wird dir ja fast hinterher geworfen. Ein Mittelklasse-PC kostet auch nicht die Welt und reicht für 95% der heutigen Spiele und denen in naher Zukunft.

Pro4you 19 Megatalent - 15410 - 8. März 2020 - 20:25 #

200€ finde ich jetzt für eine 7 Jahre alte Konsole nicht grad hinterher geworfen.

Harry67 19 Megatalent - - 16151 - 9. März 2020 - 13:15 #

Na ja sind 30 Schachteln Zigaretten ... also für ne Konsole reicht es bei den meisten dann doch noch.

drngoc 16 Übertalent - P - 4197 - 7. März 2020 - 19:42 #

GeForce NOW hat trotzdem noch das weit größere und bessere Spieleangebot … die paar verlorenen Spiele kümmern da nicht.

Flammuss 20 Gold-Gamer - - 20117 - 7. März 2020 - 20:47 #

Was für ein Quatsch! Dem Publisher entgeht doch nichts. Man hat das Spiel doch schon gekauft.
Ich muss das Spiel doch auch nicht neu kaufen, wenn ich mir einen neuen Rechner kaufe.

TheRaffer 21 Motivator - P - 25713 - 7. März 2020 - 21:18 #

Bring die bloß nicht auf blöde Ideen! ;)

ChuckBROOZeG 20 Gold-Gamer - 21127 - 8. März 2020 - 17:29 #

Für die Publisher ist es halt Stadia vs GeforceNow. Beim einen müssen die Spieler neu kaufen beim anderen nicht.

Die Wahl ist für sie also einfach.

Ich hoffe die Kunden zeigen ihnen endlich die Stinkefinger.
Ich glaube aber leider nicht daran weil viele Spieler bereit sind Spiele mehrfach zu kaufen. Siehe zB die GTA und RDR2.

Aladan 24 Trolljäger - P - 55079 - 9. März 2020 - 17:50 #

Stadia wird praktisch komplett ignoriert, was unter anderem auch hier schon eine News war: https://www.gamersglobal.de/news/170241/stadia-spieleankuendigungen-sind-laut-google-sache-der-publisher

Aktuell sind ca. 27 Spiele verfügbar. Stadia ist sicher nicht der Grund, warum Publisher ihre Spiele zurück ziehen.

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10793 - 7. März 2020 - 21:33 #

Also mich intressiert ja das Streaming-Spiele Zeugs so gar ned, aber die Geschichte mit Nvidia Now ist schon irgendwie amüsant.

Wobei ich den Publishern gar nicht mal hier nen Vorwurf mache, mir scheint Nvidia iss da mal einfach losgaloppiert und will da Kohle machen und hat nix mit den anderen abgesprochen. In einer Kapitalismus getriebenen Gesellschaft wundert einen das schon ein bissle, wie die da so Blauäugig sein konnten...

Wenn das andersrum wäre und andere verletzen das Patent von Nvidia, dann rücken die auch aus mit ner Flotte von Anwälten.

Well, mal sehen wie das aussgeht. :)

JensJuchzer 20 Gold-Gamer - P - 22443 - 7. März 2020 - 22:55 #

So sehe ich das auch. nvidia meinte da man kann auf Kosten der anderen mal schnell Geld verdienen und das scheint gerade ordentlich in die hose zu gehen. Das geht einfach mal weider gar nicht...

Wenn ich keine Verträge habe kann ich auch nichts anbieten, so einfach ist es heutzutage doch. Das Prinzip kann man sicherlich auch zu Teilen in Frage stellen, aber aktuell gibts halt nichts anderes.

Grumpy 17 Shapeshifter - 7114 - 7. März 2020 - 22:59 #

so einfach ist die situation auch wieder nicht

Lefty 13 Koop-Gamer - 1478 - 8. März 2020 - 13:19 #

Warte wir doch einfach noch 1-2 Jahre, dann wird man ja sehen ob sie auf die Beine kommen oder das Projekt beendet wird.

ChuckBROOZeG 20 Gold-Gamer - 21127 - 8. März 2020 - 17:30 #

Welches Patent verletzt gerade nVidia?

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10793 - 9. März 2020 - 2:21 #

Gar keins - glaub ich zumindest - das war ein Beispiel wie man evtl mit Nvidia Dinge Geld macht, aber Nvidia nicht involviert.

Ansonsten wäre NVidia nicht NVidia hätte es statt "Publisher ziehen Spiele zurück" mit Sicherheit auch eher gehiessen "Publisher verklagt XY" - ist ja quasi fast schon Raubmordkopie-a-like.

Aaaber man will ja auch ned zu sehr beissen, schliesslich müssen die Grafikkarten von Morgen ja auch mit den Spielen funktionieren, die man unters Volk bringen will. ;)

Noodles 24 Trolljäger - P - 61275 - 9. März 2020 - 2:36 #

Wo ist das Raubkopie-like? Man kauft sich ein PC-Spiel und spielt es dann über Geforce Now, anstatt auf einem PC. Der Publisher hat also Geld für das Spiel bekommen. Klar bekommt Nvidia jetzt auch noch Geld, aber den Publishern wird ja keines weggenommen (außer natürlich sie sind so raffgierig und denken, dass zur Nutzung über Geforce Now eine weitere Kopie ihres Spiels verkauft werden müsste). Und ich find auch die Begründung unsinnig, dass ja ohne die Spiele keiner Geforce Now nutzen würde und die Publisher somit was abkriegen müssen. Denn dann müssten die Publisher ja nach dieser Logik auch am Verkauf von Gaming-PCs und -Hardware beteiligt werden.

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10793 - 10. März 2020 - 0:46 #

Ich muss wohl mehr Ironie / Sarkasmus-Tags einbauen...

Ok, dann anders: NVidia macht Werbung für Ihren Dienst mit Titel die nicht Ihnen gehören - und greift evtl auch noch Marketing-Daten ab die sie so nicht hätten .. mir fällt da noch mehr ein was ich zu schreiben könnt.

Aber ich spar mir das. NVidia spricht sich anscheind nicht mit seinen "Partnern" ab, das mögen "Partner" meistens nicht, aus welchen Grund auch immer.

Vielleicht sind auch irgendwelche Anwälte nervös, das da am Ende ein Schlupfloch für Fall X auftaucht was es zu verhindern gilt.

TL;DR:
Willst Du mit den Werten von Partner A & B + deinen Service C Geld machen, sprich mit Partner A & B.

Novachen 19 Megatalent - 14746 - 7. März 2020 - 22:16 #

Schade drum.

Wundert mich, dass die Hersteller dann grundsätzlich das Internetstreaming bei Playstation 4, Steam und Origin bei ihren Spielen erlaubt haben.

Kann ja schließlich als Entwickler festlegen, ob ein Spiel auf Steam nur im Netzwerk, im Internet oder gar nicht gestreamt werden kann. Das selbe geht ja auch mit dem Remote-Play zur Vita bei PS4.

Der einzige Unterschied zu GeForce Now ist da doch nur, dass man da die eigene Internetleitung verwendet, weil das eben von der eigenen Konsole bzw. PC halt zu dir gestreamt wird, egal wo man ist.

ChuckBROOZeG 20 Gold-Gamer - 21127 - 8. März 2020 - 17:31 #

Sie können auf GeforceNow ihre spiele nicht zum wiederholten male an die selbe Person verscherbeln. Das ist alles.

Stadia können sie das GeforceNow nicht.

Sgt. Nukem 16 Übertalent - P - 4464 - 8. März 2020 - 18:37 #

"Der einzige Unterschied zu GeForce Now ist da doch nur, dass man da die eigene Internetleitung verwendet, weil das eben von der eigenen Konsole bzw. PC halt zu dir gestreamt wird, egal wo man ist."
---
Verwechselst Du GeForce Now mit Shadowplay?

Edit: Nvidia GameStream -- nicht Shadowplay!! (Das ist aber auch verwirrend...)

Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6138 - 7. März 2020 - 22:40 #

Das Problem muss man leider juristisch angehen, nicht technisch. Geforce Now müsste sich juristisch und technisch wie ein Miet-PC verhalten, dann können die Spielehersteller gar nix machen (-> www.shadow.tech ).
Vermutlich wäre der Dienst dann aber deutlich teurer.
Die jetztige Lösung, die vermutlich schon vorhandene Daten wiederverwendet, ist juristisch und technisch anscheinend zu nah an der Leihkassette der Videothek.
Meine erste Vermutung waren ja einfach Sicherheitsprobleme, wenn da Dateiordner zwischen verschiedenen Benutzern einfach geteilt werden, aber jetzt sieht das mehr nach unberechtigten Forderungen der
Publisher und Entwickler aus. Unberechtigt, weil ich das Spiel ja schon
besitzen muss, um es auf Geforce Now zu spielen.
Aber was will man von einer Industrie erwarten, die 2007 massiv auf Installationszähler gesetzt hat, um auf ihre Kunden zu defäkieren.
Wegen eines viel zu frühen Sterbefalls in der Familie sind wir gerade mit einer riesigen Steam-Bibliothek konfrontiert, die niemand erben kann. Ein Grund mehr, für digitale Spiele nur einen Bruchteil dessen zu bezahlen, was Konsolenspiele kosten, denn die Konsolensammlung aus Hardware und Spielen auf Datenträger war einfach und werterhaltend an die Erben übertragbar.

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 0:14 #

Mein Beileid.
Falls die Steam - Bibliothek für Euch einen Wert hat, wäre da zumindest juristisch das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mir wäre zumindest kein entsprechendes Urteil dazu bekannt. Aber es wäre ein Musterprozess und dem entsprechend riskant und den Kopf dafür hat ihr wahrscheinlich auch gerade nicht frei.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 8. März 2020 - 8:37 #

Interessant wäre hier, warum sie niemand erben kann. Steam interessiert doch nicht wer den Account hat. Und ein Passwort, so unbekannt, kann man zurücksetzen.

xris 15 Kenner - P - 2953 - 8. März 2020 - 9:49 #

Am einfachsten ist es vorzusorgen und die Passwörter ans Testament anzuhängen.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 8. März 2020 - 10:10 #

Hier in dem Fall gehe ich mal davon aus, dass ein Testament noch nicht für nötig erachtet wurde, da früher Todesfall.

Lefty 13 Koop-Gamer - 1478 - 8. März 2020 - 13:28 #

Ich fürchte hier geht es nicht nur um Passwort ändern und Account übernehmen. Ein ähnliches Problem schon mit Blizzard gehabt, seitdem meide ich diese Firma wie der Teufel das Weihwasser. Die Spiele sind es eh nicht mehr wert (von Starcraft mal abgesehen und Diablo bekommt man irgendwo anders nachgeworfen) Da müsste Blizzard schon wirklich nen Knaller rausbringen und nicht die übliche "Kinderkacke", so gesehen ist das alles kein Verlust (mehr)

Völlig verständlich, dass man sich gegen Datenmissbrauch schützen will. Dann sollte man aber auch flexibel sein und das ist Blizzard einfach nciht (...und sie sind da nicht allein)

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 16:26 #

Die Frage stellst sich Dir nur, weil Du nie den Witz von Valve namens AGB gelesen hat. Laut deren sind paraphrasiert alle "gekauften" Spielelizenzen personengebunden und auf Lebenszeit. Wenn der Kontoinhaber also stirbt, verfallen auch die Lizenzen.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22082 - 8. März 2020 - 17:07 #

Und woher weiß Steam das der Kontoinhaber verstorben ist? Nehmen wir mal ich sterbe, dann kann meine Frau meinen Steamaccount nutzen. Sie hat Zugang zu meiner E-Mail-Adresse und alle relevanten Passwörter. Über Steam kann sie sich unbenennen und mit den Daten kann sie es auch auf ihre E-Mail-Adresse ändern. Who cares? ;)

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 17:57 #

Sie meldet Deinen Tod auch nicht an die Behörden und kassiert weiter Deine Zwergenbezüge. Erschleichen von Leistungen ist Dir ein Begriff? :-p

Nein Du beschreibst da eine Umschiffung des Problems, welche entsteht, weil Valve sich illegal verhält... und ihr faulen Säcke Stream so toll findet. :-)

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22082 - 8. März 2020 - 18:16 #

Und was juckt das Melden meines Todes Steam?^^
Du kannst gerne gegen Valve klagen. Viel Erfolg. :)

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 18:35 #

Nicht ich sondern meine Erben dürfen das tun. Ein letztes Mal den Leuten noch auf den Sack gehen. Was will ein Zanker mehr?

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 8. März 2020 - 18:21 #

Wozu soll Steam meinen Tod melden?Meinst du das Bekanntmachen im Aktivitätsfeld?

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 18:46 #

Nein der Hinterblieben sollte allen relevanten Vertragspartnern den Tod vermelden, damit die Verträge auch gelöst werden. Bei Ämtern, Banken, Versicherungen usw. erledigt dies auch oft der Bestatter gegen Gebühr. Der Rest fällt eher auf, wenn es noch Abbuchungsversuche oder Mahnschreiben gibt. Auch ein Kundenkonto wie bei Steam oder GG oder eine Vereinsmitgliedschaft gehört dazu. Da wird sich wahrscheinlich nur niemand beklagen.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82054 - 8. März 2020 - 19:10 #

Ich bin schon tot. Ich schreib hier nur noch aus Gewohnheit.

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 22:18 #

Also wie die Ostsee.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22807 - 8. März 2020 - 19:31 #

Achso ich verstehe. Und Steam juckt es nicht bzw die würden das Konto nicht loschen?Macht das irgendeine Plattform?

Elfant 24 Trolljäger - P - 49233 - 8. März 2020 - 22:18 #

Was Steam mit diesen Konten macht ist mir unbekannt.
Anders sieht es bei Facebook aus. Dort wurde das Profil schlicht in den Gedenkzustand gesetzt und niemand konnte sich mehr darauf einloggen. 2018 fällte der BGH dann ein Grundsatzurteil (Urt. v. 21. Juni 2018, Az. III ZR 183/17), dass ein Faceaccount generell teil der Erbmasse ist, ein Ausschluss aus der Erbmasse per Vertrag möglich ist und die Gedenkzustandsklauseln unwirksam sind. Die Erben können nun selbst den Gedenkzustand herbeiführen oder das Konto löschen.
Dies gilt erst einmal grundsätzlich für alle digitalen Konten. Die Frage ist wie es mit gekauften Inhalten auf diesen Konten aussieht.

Mitarbeit
ChrisL
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