Starker Mittelklasse-Bildschirm

Philips 326M6 angetestet: Spieletauglicher 4K-Monitor mit HDR 600

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Dennis Hilla 134954 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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16. Februar 2020 - 0:35 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Teaser

Dank niedriger Reaktionszeiten und voller 4K-Auflösung bei satten Farben verspricht der 31,5-Zoll-Bildschirm volle Spieletauglichkeit. Im Praxistest haben wir auch andere Anwendungsgebiete geprüft.
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Die Fotos stammen von GamersGlobal

Dank PS4 Pro und Xbox One X ist 4K (oder genau genommen: Ultra HD) mittlerweile in vielen Spielerhaushalten angekommen. Nicht jeder kann oder will sich einen PC leisten, der potent genug ist, um auch die neuesten Blockbuster in UHD-Auflösung anzuzeigen. Doch freilich ist es mit einem Spielegerät allein nicht getan, auch ein passender Fernseher oder Monitor gehören zu einem Setup.

Mit dem Momentum 436M6 hat Philips im Jahr 2018 eine Reihe von Anzeigegeräten gestartet, die zum Mittelklasse-Preis ein hochwertiges Erlebnis bieten sollen. Mit dem 326M6 hat das Unternehmen seit letztem Jahr einen Monitor im Angebot, der mit seinen 31,5 Zoll Durchmesser für ein kleineres Spielzimmer oder auch einen großen Schreibtisch bestens geeignet scheint. Wir haben das Display sowohl im Spielebetrieb als auch im Arbeitsalltag getestet und sind insgesamt angetan.

Viel Technik fürs Geld
Für aktuell etwa 550 Euro Straßenpreis bietet der 326M6 eine Menge Features, die besonders für Gamer Vorteile versprechen. Als größtes Feature dürfte die Zertifizierung nach DisplayHDR 600 gesehen werden. Die DisplayHDR-Einstufung wird von der Video Electronics Standards Association (VESA) definiert und gibt durch klare Anforderungen an das Display an, ob es echtes HDR bietet. Durch die Einsortierung in DisplayHDR 600 liegt der Philips-Bildschirm im von der VESA festgelegten Mittelfeld bei der Güte der erweiterten Farbdarstellung und bietet echtes HDR 10 – auch wenn der durch zusätzliche LED erzielte Effekt mit HDR 1000 sicher noch stärker wäre.

Des Weiteren punktet der 326M6 durch ein starkes Kontrastverhältnis von 3000:1. Das bedeutet, er kann einen weißen Bildpunkt bis zu 3000-mal heller darstellen als einen schwarzen, was in einem sichtbar satten Bild resultiert. Auch auf Anschluss-Seite dürfte kein Wunsch offenbleiben, es werden drei HDMI-2.0-Anschlüsse und ein DisplayPort-1.4-Eingang geboten. Dazu gesellen sich noch vier USB-3.0-Ports, zwei davon schnellladetauglich. Über einen weiteren USB-Port verbindet ihr den Monitor mit eurem Computer, sodass ihr einen „versteckten„ USB-Hub habt.

Eine reine Spielerei ist hingegen das Ambiglow-Feature (nicht: Ambilight). Dabei handelt es sich um eine LED-Leiste am unteren Rand des Monitors, die je nach dem angezeigten Bild ihre Farbe ändert und euren Schreibtisch in passende Farben taucht. Allerdings fiel die Projektion im Test selbst auf der höchsten Helligkeitsstufe noch relativ schwach aus, für Fans solcher Spielereien ist sie vielleicht eine nette Ergänzung.

Die Bedienung der Menüs erfolgt über einen kleinen Joystick auf der Rückseite. Dieser kann zwar durch klar erkennbare Richtungen überzeugen und auch die Struktur der Menüs ist sinnvoll aufgebaut; es werden euch viele Einstellungsmöglichkeiten geboten. Aber die Platzierung hinten rechts ist nicht optimal, wir würden uns insbesondere zum Umschalten der Eingänge eine eigene Taste wünschen. Neben den üblichen Punkten wie Gamma, Kontrast oder Bildschärfe könnt ihr die Pixelbeschleunigung in drei Stufen regeln und die Farben nach eurem Gusto einstellen. 
Die Ambiglow-LED-Leiste ist mehr ein nettes Gimmick als eine wirkliche Bereicherung.

Überzeugende Spiele-Leistung
Getestet haben wir den Philips 326M6 im Spielebetrieb an einer PS4 Pro mit Horizon – Zero Dawn und an einer Xbox One X mit Forza Horizon 4 und Gears 5. Besonders bei Guerilla Games‘ PS4-Exklusivtitel konnte die HDR-Technologie ihre Muskeln spielen lassen. Die Farben sind kräftig und satt und können im Vergleich ohne weiteres mit Mittelklasse-Fernsehern wie der Samsung Q60R-Reihe mithalten. Der Philips punktet in Sachen Schwarzwert sogar noch etwas mehr als die QLED-Panels des Konkurrenten und weist ein gleichmäßigeres Bild in dunklen Szenen auf.

Bei Forza Horizon 4 konnten wir außerdem einen angenehm niedrigen Input-Lag feststellen. Die Eingaben werden ohne spürbare Verzögerung auf den Bildschirm übertragen und dank der scharfen UHD-Darstellung sieht insbesondere der England-Kurs im Spiel sowie die hindurch rasenden Boliden so realistisch aus, wie es nur möglich ist. Außerdem konnten wir selbst bei schnellen Shootern wie Gears 5 keine Schlierenbildung feststellen, auch in hitzigen Gefechten blieb das Bild stets scharf. Durch aktivierte Pixelbeschleunigung verbesserte sich dieser Eindruck noch weiter, aber nicht in einem entscheidenden Maße. Auch im SDR-Modus konnte die Darstellung überzeugen, ihr könnt also auch bedenkenlos zu Nicht-HDR-Spielen wie Journey to the Savage Planet greifen.

Ziemlich sinnbefreit erschienen uns die zusätzlichen Bildmodi wie Eco, Film oder Spiel. Zum einen könnt ihr diese nur aktivieren, wenn ihr HDR deaktiviert – warum auch immer man das beim Spielen oder Film schauen machen wollen sollte. Zum anderen geben sie dem Bild eine unangenehme Einfärbung. Beispielsweise legt der Spiele-Modus einen Blauschleier über das gesamte Bild. Ebenfalls nicht empfehlen können wir übrigens den verbauten Lautsprecher, dieser klingt schlicht blechern, wie es bei Monitoren oft der Fall ist. Solltet ihr keine Soundanlage im selben Raum haben, empfiehlt sich zumindest eine zusätzliche Soundbar – bereits Billiglösungen um 20 Euro erzeugen einen wesentlich besseren Klang als der eingebaute Schallwellengenerator.
Neben drei HDMI-Ports und einem DisplayPort bietet der 326M6 auch einen USB-Hub.

Computermonitor-Einsatz
Wir haben den 326M6 auch längere Zeit als Arbeitsplatz-Monitor ausprobiert. Dafür ist er gerade noch klein genug, gleichzeitig aber angenehm groß, um die 4K-Auflösung auch wirklich zu nutzen, statt sie durch übermäßige Hochskalierung doch wieder auf 1080p-Format zu bringen. Wir lernten auch den USB-Hub zu schätzen, mit einer größeren Einschränkung jedoch: Die Ports sind – wie alle Anschlüsse – derart unzulänglich platziert, dass wir zum Einstecken den ganzen Monitor auf die Tischplatte legen mussten. Wer das nur einmal macht und damit zufrieden ist, wird diese Unzulänglichkeit schnell vergessen haben, doch wer vorhat, ab und die USB-Port-Belegugung zu verändern oder gar regelmäßig einen USB-Stick an- und wieder abzustecken, dürfte mittelstarke Bluthochdruck-Medikamente benötigen.

Das Bild ist auch bei typischen Büroanwendungen scharf und präzise und strengt die Augen nicht übermäßig an; ein Augenschon-Modus, der die Blauanteile reduziert, ist die vorhandne. Zwar lässt sich der Monitor nicht um die eigene Achse drehen, aber in er Höhe verstellen sowie nach vorn und hinten kippen. Die minimale Höhe des Displays ist aber relativ hoch; wer den Monitor (was aufgrund des ungewöhnlichen, stabilen, aber auch ausladenden V-Form-Fußes schwerfallen dürfte) noch auf eine Erhöhung stellen möchte, sollte gleich einige Termine beim Chiropraktiker buchen.

Sehr gut gefallen hat uns die Farbdarstellung beim Videoschnitt: Mit dem 5K-Monitor eines modernen iMacs kann der Philips zwar weder in Auflösung noch Brillanz noch Farbtreue mithalten, aber er ist, insbesondere zu dem moderaten Preis, doch erstaunlich nah dran.

Fazit
Die Optik im Klavierlack mit ihrer Anfälligkeit für Fingerabdrücke gefällt allerdings sicherlich nicht jedem. Bei dem aktuell immer weiter fallenden Straßenpreis solltet ihr den Monitor definitiv im Auge behalten, wenn ihr euer Home-Office um einen guten Mittelklasse-Allrounder erweitern wollte und eine externe Soundlösung verwenden könnt.

Hauptzielgruppe bleiben aber Spieler, die relativ nahe am Bildschirm sitzen wollen oder müssen. Sowohl im PC- als auch imKonsolen-Betrieb macht der Philips 326M6 eine gute Figur für Spielefans. Die Reaktionszeiten sind angenehm niedrig, die HDR-Darstellung ist trotz „nur“ HDR600 definitiv im oberen Mittelfeld anzusetzen und die Bilddarstellung in 4K ist knackscharf und leidet nicht unter Schlieren bei schnellen Bewegungen.

Mit seinen 31,5 Zoll ist der Monitor außerdem gerade noch für einen Schreibtisch-Arbeitsplatz geeignet und kann so auch problemlos parallel zum Konsolenbetrieb an einen PC angeschlossen werden. Für die (zugegeben kleine) Zielgruppe der Videoschnitt-Fans scheint uns das Gerät fast schon ein Geheimtipp zu sein; Profi-Ansprüche in Sachen Farbechtheit darf man aber nicht haben.
 
Jörg Langer Chefredakteur - - 424041 - 16. Februar 2020 - 0:35 #

Viel Spaß beim Lesen!

JensJuchzer 20 Gold-Gamer - P - 23680 - 16. Februar 2020 - 0:39 #

jo das war interessant :)

Goremageddon 15 Kenner - P - 3600 - 16. Februar 2020 - 0:53 #

Das klingt in der Tat ziemlich interessant. Mein Zweitmonitor gibt allmählich den Geist auf und so könnte mein Primärmonitor ja eigentlich bei Zeiten beiseite Rücken und den Thron für einen Nachfolger freigeben... ;)

Aladan 24 Trolljäger - P - 55191 - 16. Februar 2020 - 1:05 #

Hatte ihn einmal kurz zum testen da, aber das Modell war sicher ein Montagsmodell mit Backlight Bleed aus der Hölle. Ging noch am gleichen Tag zurück.

Das "HDR 600" kann man aber getrost in der Pfeife rauchen. Ohne ausreichend Dimming Zonen bei LCD Displays oder gleich OLED Displays ist das alles nicht mehr als ein Gag.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 197580 - 16. Februar 2020 - 2:32 #

Der Preis ist hier der Schlüssel. Philips versucht etwas, dass unter knapp 1000 Euro aktuell nicht zu haben ist. Eigentlich ist der 326M6 genauso wie sein großer Bruder der 436M6VBPAB (https://is.gd/PFQron) ein Hybrid aus TV und Monitor. Deshalb ist das Display auch glänzend bzw. semi-glare, was eig. auch glänzend bedeutet, was leider ziemlich beschissen ist, weil bei der Größe des Displays alle Lichtquellen unfassber störend sich spiegeln. Die Daten lesen sich an sich ganz gut, echtes UHD, HDR, auch die Helligkeit passt, die Verarbeitung ist ok, die Komponenten sind nur sowas von billig, dass man sich fragen muss, wie lang hält der Monitor, bevor eine Reparatur oder ein Austausch nötig wird. Sehr schlecht gelöst ist die Montierung auf dem Standfuß. Der Philips lässt sich kaum effektiv bewegen, leicht nach oben und unten, unten hält aber der alberne Fuß das Absenken auf, sodass der Monitor viel zu weit oben steht für gutes Arbeiten oder Gaming, es sei denn man kauft sich einen höhenverstellbaren Barhocker. Die USB Anschlüsse sind wie o.g. unbrauchbar in der Praxis, nur mit einem Kabel herausgeführt ergeben sie Sinn. Durch seine viel zu ausladende Aufhängung hinten nimmt er auch zu viel Platz auf dem Tisch weg und lässt sich nicht weit weg genug platzieren. Auch das Ambiglow ist eher ein schlechter Gag als ein Feature. Dennoch ist der Preis unschlagbar, auch wenn man viele Kompromisse eingehen muss. Auch muss man sich die Frage stellen, ob HDR600 für das Erlebnis, das man erhofft, überhaupt ausreicht. Für einen Gamechanger wie echtes HDR, ist unter HDR1000 (10bit) im Grunde alles ungenügend. Für den Einstieg und für eventuell hochskalierende Konsolen-Setups ists aber akzeptabel.

Berndor 15 Kenner - P - 3150 - 16. Februar 2020 - 1:16 #

Leider kostet ja jeder HDR1000 taugliche Monitor mindestens 2.000 Euro.
OLED-Monitore wiederum bekommt man überhaupt nur in 55 Zoll. Warum gibt es hier keinen Anbieter für 27 Zoll ?

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 197580 - 16. Februar 2020 - 2:02 #

Nicht ganz. Es gibt mindestens zwei Monitore, die durchaus in Frage kommen. Der Samsung C49RG90 für ca. 990,- EUR (https://is.gd/pPhzv8) und der ASUS ROG Swift PG43UQ für ca. 1500,- EUR (https://is.gd/SabDBR). Beide HDR1000 und 10bit Farbtiefe. Klar, beide über 40Zoll, aber weniger ist mit diesen Specs auch irgendwie sinnfrei. Überhaupt sind Monitore in dieser Kategorie unter 28Zoll ziemlich albern.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10617 - 16. Februar 2020 - 2:25 #

BlaBla, wenn ich die Herstellerwerte haben will, dann schaue ich ins Datenblatt. Messt den Kram nach!!
Habt hier aber Glück gehabt https://www.prad.de/testberichte/test-philips-326m6vjrmb-4k-monitor-mit-displayhdr-600#Einleitung

Und für den Schnitt ist die Farbechtheit egal, die ist erst beim Colorgrading wichtig.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 197580 - 16. Februar 2020 - 2:36 #

Eine effektive Testumgebung mit entsprechender Hardware müsste GG erst einmal per Crowdfunding anschaffen. Vorher brauchst du hier keine echten "Hardwaretests" erwarten.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6960 - 16. Februar 2020 - 10:31 #

Ich denke auch dass der Bericht zum Monitor etwas schwach ausgefallen ist. Er richtet sich halt aber an die Typische GG-Zielgruppe: Den Normaluser und nicht an Experten.

Was ich als Bereichung empfinden würde: Im Test auch um den Philips herum kurz ein Abbild des Martkes aufzeigen. Also was bietet dieser für weniger und was für mehr an Geld. Ein einziges Modell rauszupicken ist leider wenig hilfreich als Kaufberatung.

SupArai 23 Langzeituser - P - 39993 - 16. Februar 2020 - 11:27 #

Wobei mir eine reine Auflistung verschiedener Konkurrenzmodelle nicht weiterhelfen würde.

Ich als Normaluser glaube, daß man Monitore live nutzen muss um eine Aussage treffen zu können, in den Herstellerbeschreibungen (und die müsste man ja für den Vergleich übernehmen) ist ja jedes Gerät über jeden Zweifel erhaben.

Na ja, die Fallstricke eines Geräts wie z. B. unproblematische Ergonomiefunktionen, Lage der Anschlüsse, Bedienung potentieller Zusatzsoftware, Standfuß inkl. Stabilität auf dem Tisch oder Qualität des Panels, muss man "erleben" um ihn beurteilen zu können.

Da ich nun seit längerem nach einem 27 Zoll Monitor mit Whqd suche, würde ich sagen, dass der "Markt" völlig überflutet ist mit Geräten.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6960 - 16. Februar 2020 - 11:40 #

Stimmt, aber GG kann ja in der Hinsicht auch mal eine Kooperation eingehen. Zum Bleistift mit der verlinkten Prad-Seite. Einfach mal dort nachfragen ob man deren Daten (natürlich mit Quellenverweis) verwenden darf um auf der eigenen ein paar Vergleichsmodelle und Beurteilungen zu haben.

Jörg Langer Chefredakteur - - 424041 - 16. Februar 2020 - 12:24 #

Die Hauptschwäche hast du erkannt: Uns fehlen, jenseits dessen, was wir halt privat und beruflich nutzen, die Vergleiche zu ähnlichen Geräten. Dazu müssten wir regelmäßig Monitore testen, was wir aber zeitlich nicht können.

Der Einkauf (putzig ist dein „einfach mal...“) fremder Messergebnisse ist nicht zielführend: Wer wert auf messbasierte Tests von Monitorexperten legt, wird anderswo sowieso fündig und besser bedient. Bei uns gibt es einen, wie ich finde, aussagekräftigen Praxistest. Wir sind keine Experten und schreiben sogar nur „Angetestet“ drüber, obwohl wir den Monitor bestimmt zwei Wochen lang genutzt haben. Was genau würde es helfen, nun fremde Vergleichswerte einzukaufen und abzudrucken? Wir hätten ja dennoch die anderen Monitore nicht selbst ausprobiert.

Übrigens: In mehreren anderen Tests wird der Lautsprecher des Testsubjekts gelobt. Der Lautsprecher ist aber ganz klar hörbar Mist, bei Videos ebenso wie bei Spielen.. Mir wäre die ehrliche Info, dass der Sound Mist ist, wichtiger, als dass mir jemand aufgrund von Messwerten und Betriebsblindheit erzählt, dass der Sound relativ gut sei. Und darum glaube ich, dass ein solcher Praxistest einer Spieleredaktion seine Berechtigung hat.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6960 - 16. Februar 2020 - 12:42 #

Ich bin da eher bei deiner früheren GG-Denke Jörg: Die Zielgruppe von zum Beispiel Prad ist eine deutlich andere als die von GG. Der typische GG-User wird sich nicht auf Prad informieren. Wenn es insofern nun darum geht, einige von deren Ergebnissen zu verwenden, hat Prad keine Kosten dadurch und auch keine Verluste. Sie bekommen im Gegenteil kostenlose Publicity für die eigene Seite. Für mich auf dem Papier eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

SupArai 23 Langzeituser - P - 39993 - 16. Februar 2020 - 12:43 #

Wahrscheinlich ist der Sound aus dem Philips im Vergleich zu den anderen Geräten sogar "relativ gut". Immer noch Schrott, aber "edlerer Schrott als der ganze Rest"... ;-)

Ich habe vor einiger Zeit mehrere Tests zu Monitoren gelesen, und da wurden regelmäßig die verbauten "Lautsprecher" positiv erwähnt. Ganz grausam klingen die jedoch in meinen Ohren.

Prad zum Beispiel testet ja auch nicht so viel. Die haben sogar in ihren Top 10 Bestenliste Modelle, die sie anhand externer Informationen bewerten. Klingt für mich komisch.

Generell meine Erfahrungen mit Tests, ich habe auch mehrere Plus Artikel gekauft: Die Auswahl der Geräte wirkt auf mich einfallslos und die Bewertungen kann ich oft einfach nicht nachvollziehen. Ich fühle mich da nicht gut abgeholt. Vielleicht bin ich zu sehr Laie, oder erwarte zu sehr das Urteil "Kauf DAS Gerät, beste wo gibt!".

Berndor 15 Kenner - P - 3150 - 16. Februar 2020 - 11:45 #

Für 600 EUR bekommst Du den Testsieger der PCGH in der Kategorie WQHD:
Viewsonic XG2703-GS
165 Hz, G-Sync und IPS-Panel.
Habe den auch auf dem Schirm. Diese Displaykategorie ist wenigstens noch bezahlbar.

SupArai 23 Langzeituser - P - 39993 - 16. Februar 2020 - 12:11 #

Jahaaa, wenn das so einfach wäre... Ich brauche Freesync! ;-)

Berndor 15 Kenner - P - 3150 - 16. Februar 2020 - 13:03 #

Vielleicht dann diesen hier: ;-)
AOC AGON AG273QX 68 cm (27 Zoll) Monitor (HDMI, DisplayPort, USB Hub, Free-Sync 2, 1ms Reaktionszeit, HDR 400, 2560 x 1440, 165 Hz)

Sathorien 19 Megatalent - - 16315 - 16. Februar 2020 - 3:25 #

Also ich nutze den Monitor seit letztem Jahr als Office-Monitor und möchte die riesige Arbeitsfläche nicht mehr missen. Multi-Monitor-Betrieb ist nicht so mein Ding, darum habe ich mich für ein solches 4K Display entschieden. Das ist aber wirklich die unterste Grenze mit 32 Zoll für 4K fürs Arbeiten. Ebenso schließe ich gelegentlich die PS4 an, wenn das Wohnzimmer anderweitig belegt ist. Sozusagen als „Allrounder“ bin ich sehr zufrieden mit dem Monitor.

Hedeltrollo 22 AAA-Gamer - P - 32196 - 16. Februar 2020 - 19:40 #

Da bin ich mitlerweile bei einem 21:9-Bildschirm gelandet. Gigantisch, die Arbeitsfläche.

vgamer85 20 Gold-Gamer - - 25427 - 16. Februar 2020 - 9:03 #

Interessant. Hab letztes Jahr im Sommer ein 31.5 Zoll LG 4K für 370 Euro oder so geholt. Xbox One X, PS4 Pro und neuen PC angeschlossen. Bin beeindruckt wie scharf 4K ist(ohne HDR).Bin zufrieden. Guter Einstieg.

Harry67 19 Megatalent - - 19481 - 16. Februar 2020 - 11:12 #

Für Gaming und Musikstudio habe ich einen 40er TV mit HDR und 4K auf dem Tisch, bzw. kann bei Spielen auch bequem zum großen 65er ins Wohnzimmer umschalten. Office, Bildbearbeitung und Sonstiges geht übers Notebook.

Mir wäre im Moment das Geld für einen 4K Spielemonitor schlicht zu schade.

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 26392 - 16. Februar 2020 - 9:56 #

Achtung, Klugscheißerei: Durchmesser gibt es bei Kreisen, Kugeln, ...
Würde eher von Bildschirmdiagonalen sprechen.

TSH-Lightning 24 Trolljäger - - 46141 - 16. Februar 2020 - 11:23 #

Für den Preis ist das gebotene gut. Allerdings finde ich, dass man bei einem Monitor nicht knausern sollte, da er (zumindest bei mir) sehr lange soll. Aktuell nutze ich immer noch den 11 1/2 Jahre alten NEC MultiSync 24WMGX³, zum zocken hab ich ja einen 55" LG OLED.

KritikloserAlleskonsument 16 Übertalent - 4113 - 16. Februar 2020 - 11:32 #

Aaaaalter!

Al3xanderD 10 Kommunikator - F - 421 - 16. Februar 2020 - 12:47 #

Danke für den Test.

Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6777 - 16. Februar 2020 - 14:52 #

Ich möchte gewinnen ;-)

TheRaffer 21 Motivator - - 29234 - 16. Februar 2020 - 21:42 #

Blöde Frage, aber wie kamt ihr ausrechnet aus das Model? Habe ich da was verpasst?

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