GameStop: Weihnachtsverkäufe in USA 25% rückläufig

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15. Januar 2020 - 16:06 — vor 1 Woche zuletzt aktualisiert

GameStop musste in den USA seine Gewinnerwartungen aufgrund des enttäuschenden Weihnachtsgeschäfts 2019 nach unten korrigieren. In einer Mitteilung an seine Investoren gab das Unternehmen einen Umsatzrückgang auf 1,8 Milliarden US-Dollar bekannt, was einem Minus von 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. GameStop-Chef George Sherman erklärt den Vorgang in der Mitteilung folgendermaßen:

Wir hatten mit einer herausfordernden Verkaufs-Situation für das Weihnachtsgeschäft gerechnet, weil unsere Kunden angesichts der Veröffentlichung neuer Konsolen Ende 2020 mit den Käufen zurückhaltend sind. Jedoch blieben die Verkäufe von Hard- und Software nach dem Black Friday und im Dezember hinter unseren Erwartungen zurück, dem allgemeinen Branchentrend entsprechend.

Ein Lichtblick seien hingegen die positiven Zahlen der Nintendo Switch, so Sherman weiter. Da er die Ursache für die Entwicklung in der Tauwetterperiode zwischen zwei Konsolengeneration sieht, lässt sich an dieser Stelle schlussfolgern, dass er – trotz nach unten korrigierter Zahlen – mit besseren Verkäufen Ende 2020 rechnen dürfte.

Extrapanzer 16 Übertalent - P - 5640 - 15. Januar 2020 - 16:33 #

"Jedoch gingen" -> "Jedoch blieben" !?

Ich vermisse unseren GameStop schon ein bisschen, da hingen manchmal so lustige rote Fähnchen "Nintendo 20%", die mochte ich gerne ;-)

Noodles 24 Trolljäger - P - 56484 - 15. Januar 2020 - 17:18 #

Habs mal korrigiert.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9929 - 15. Januar 2020 - 16:35 #

Der Markt geht zurück weil es immer mal Sales gibt und die Leute die Spiele häufiger als Download kaufen. Dazu kommen noch Flatrates wie Game Pass und nach und nach Streaming wie Stadia. Das weiß GameStop natürlich auch. Aber ein sterbendes Business muss man den Aktionären halt noch irgendwie schönreden.

Für eine länderübergreifende Kette für Gebrauchtspiele gibt es in ein paar Jahren keinen Markt mehr, der groß genug wäre.

euph 27 Spiele-Experte - P - 83434 - 16. Januar 2020 - 6:22 #

Und der Merchandising-Kram wird es wahrscheinlich auch nicht rausreißen. Ich vermute auch mal stark, das Gamestop relativ schnell Geschichte sein wird.

maddccat 19 Megatalent - F - 13108 - 16. Januar 2020 - 8:54 #

Ich frage mich ja eh, ob in unseren PoS-Zeiten nicht langsam mal ne Art Sättigung einsetzt. Zumindest tendenziell.

Jürgen 24 Trolljäger - 50673 - 16. Januar 2020 - 9:22 #

Ist das bei Dir so? Ich kann mich immer mal wieder ein paar Wochen am Riemen reißen. Und dann reißt der Riemen...

maddccat 19 Megatalent - F - 13108 - 16. Januar 2020 - 11:55 #

Es gibt zumindest kaum noch etwas, was ich bei Release haben muss. Der letzte Vollpreistitel war da Dark Souls 3. Auch habe ich genug auf dem PoS, was mich dann mehr reizt, als die aktuelle Sau, die gerade mit großem Aufriss durchs Review-Dorf getrieben wird. So'n Gedankengang sieht dann in etwa wie folgt aus: Death Stranding -> Kojima -> Hey, du könntest endlich mal mit MGS5 weitermachen. Oder grob: Spiel erstmal den bereits rumliegenden Vorgänger von z.B. PoE bevor du an den zweiten Teil denkst.

Also ja, eine gewisse Sättigung ist bei mir erreicht. Unfertige, verbuggte Spiele, DLCs und Co. verschlimmern die ganze Situation dann noch zusätzlich.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9929 - 16. Januar 2020 - 9:45 #

Ich könnte mir vorstellen, dass das Anhäufen von Spielen mit Flatrate-Dienste wie Game Pass oder Stadia verschwindet. Siehe CDs, siehe DVDs, da kann man das ja schon sehen. Das hilft GameStop aber ja auch nicht.

Die Frage ist auch, wie lange es noch physikalische Medien gibt. Beim PC ist Retail ja schon scheintot und der Plattform geht es blendend.

Entweder GameStop schwenkt auf andere Geschäftsfelder um oder sie sind bald weg.

Flammuss 19 Megatalent - - 15339 - 16. Januar 2020 - 8:13 #

Ich oute mich mal, ich habe bei Game Stop immer ganz gerne mal die 9,99€ Aktion genutzt.
Seit ich dort aber ständig Angst haben muss, von einer umfallenden, gigantischen Pyramide aus Bobble Head Figuren erschlagen zu werden, meide ich die Läden.
Wenn ich die Ladenfläche mit (gefühlt) 80% Merchandising fülle, muss ich mich nun wirklich nicht wundern wenn der Umsatz mit Videospielen zurückgeht.
Zumindest hier muss man die Spiele schon mit der Lupe suchen, hier ist wirklich alles voll mit Merchandising.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9929 - 16. Januar 2020 - 9:52 #

Das sichert eher das Überleben etwas länger. Das mit den Spielen ist ein sterbendes Geschäft für GameStop.

Merchandise kann nicht so schnell durch Downloads ersetzt werden. Da wird‘s erst knapp, wenn wir alle 3D-Drucker zuhause haben und das wird noch lange dauern.

tailssnake 17 Shapeshifter - P - 8045 - 16. Januar 2020 - 10:18 #

Der Laden ist so voll mit Merch, weil sie mit Videospielen weniger Umsatz machen.

Danywilde 24 Trolljäger - - 68750 - 16. Januar 2020 - 18:28 #

Ich war in den USA mal in einem Gamestop und war von der völlig anderen Art im Vergleich zu „meinem“ Gamestop geschockt. Die haben mich doch dort tatsächlich gefragt, ob ich mein Handy verkaufen will? Was geht denn ab ab?

Ganon 24 Trolljäger - P - 55341 - 20. Januar 2020 - 16:51 #

Retail ist tot.
Genauso wie Print und der PC als Spieleplattform. ;-)

TheRaffer 20 Gold-Gamer - P - 21080 - 20. Januar 2020 - 18:39 #

Als jemandem, der noch nie etwas in einem GameStop gekauft hat, kommt mir das jetzt nicht unrealistisch vor...

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