Wochenend-Lesetipps 2/2020: Luxuriöse Spiele und Grafikadventures
Teil der Exklusiv-Serie Lesetipps fürs Wochenende

PC Linux
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11. Januar 2020 - 7:00 — vor 41 Wochen zuletzt aktualisiert

Aus der Sternenbasis für Lesetipps meldet sich gehorsamst Nachrichtenoffizier Necromanus: Aufgrund der unerwarteten Verlängerung des Suchauftrags nach Lesenswertem ist es Q-Bert und Necromanus voraussichtlich nicht möglich wie bisher wöchentlich die Lesetipps zu garantieren. Ab Februar sollten wir jedoch wieder zum gewohnten Veröffentlichungsrhythmus zurückkehren können.

Diesesmal haben wir das Thema Spiele sind Luxus auf Empfehlung von Jonas S. Wir fragen uns, warum Star Citizen noch immer in Entwicklung ist und wie ungewöhnlich solch lange Entwicklungszeiten sind. Für Retrofans werfen wir einen Blick auf alte Adventures.

Wenn neue Spiele Luxus sind
spiegel.de vom 04.01.2020, von Matthias Kreienbrink

Gerade erst ist die am besten verlaufende Weihnachtsaktion von GamersGlobal zu Ende gegangen. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie stark die kleine, aber feine Community von GamersGlobal ist. Was jedoch, wenn sich der geneigte Spieler und Leser nicht so nebenbei die aktuellsten Titel leisten kann?

"Die Grabbelkiste im Media Markt am Alexanderplatz. Ab 9,99 Euro, ungeordnet Spiele hineingeworfen, ein großer Haufen. Davor steht Michael, auf der Suche nach einem günstigen Videospiel. Die Augen schnellen von Verpackung zu Verpackung, dann merkt er, dass er heute leer ausgehen wird. Die Spiele hat er schon oder sie interessieren ihn nicht.Nicht weit entfernt stehen junge Menschen, wahrscheinlich Schüler, vor Anspielstationen. Controller in der Hand. Unweit davon die neuen QLED-4K-Fernseher mit HDR. 1.000 Euro sollte man hinblättern, um einen ordentlichen Fernseher vor die Couch zu hängen. Michael hat sowas nicht. Momentan hat er auch keinen Job. Aber das Zocken möchte er trotzdem nicht aufgeben. Also streift er ab und zu durch die Elektronikfachgeschäfte und sucht nach guten Angeboten."

Seit 2011 in Entwicklung: Was dauert bei "Star Citizen" denn nun so lange?
derstandard.at vom 10.01.2020

Star Citizen hatte vor einiger Zeit bereits durch einen Report von Forbes auf sich aufmerksam gemacht. Damals wurde kritisch hinterfragt, was denn eigentlich bei Cloud Imperium Games geschehe. "Star Citizen ist seit 2011 in Entwicklung, und es ist kein Ende in Sicht. Seither hat die Weltraumsimulation ordentlich Geld lukriert. Mehr als 262 Millionen US-Dollar wurden von Spielern beigesteuert. 2014 hätte Star Citizen eigentlich bereits erscheinen sollen – sechs Jahre später ist man davon aber Lichtjahre entfernt. So befindet sich das Spiel immer noch im Alpha-Stadium. Zugleich werden immer neue Features angekündigt."

Die Schritte ins Abenteuer – Unsere ersten Text- und Grafikadventures
videospielgeschichten.de vom 08.01.2020, von Stefan Vogt

"Früher, da war alles besser. So sagt man. Aber ist das wirklich so? Sicherlich nicht. Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Viele Dinge waren in den 80ern tatsächlich besser und natürlich bewegt uns unsere Erinnerung an die süßen, längst vergangenen Tage der Jugend immer wieder. Aber auch heute ist nicht alles schlecht. Schön ist beispielsweise, dass wir nicht mehr in unmittelbarer Gefahr schweben, Opfer eines Atomkrieges zu werden. Wir idealisieren und behalten häufig nur die markanten Erinnerungen im Gedächtnis, zumindest solche Erinnerungen, die uns ganz besonders bewegt haben, ob nun in positiver oder negativer Form." Hier wird uns ein kurzweiliger Artikel über die ersten Text- und Grafikadventures präsentiert, der die Herzen der Retrofans höher schlagen lässt.

Aus dem GamersGlobal-Archiv: World of Warcraft und kein Ende? Report
gamersglobal.de vom 04.09.2009, von Jörg Langer

Erst letztes Jahr wurde World of Warcraft Classic auf Wunsch der Spieler veröffentlicht. Vor vielen Jahren beschäftigte sich der größte aller Chefredakteure bereits mit dem Phänomen World of Warcraft und warum es die Spieler so fasziniert. "Das erst rund zwölf Jahre alte Genre der kommerziellen Massively-Multiplayer-Rollenspiele wird im Bezahlbereich von einem Titel klar dominiert. Auf den starten andere große Publisher mit gewaltigem Aufwand Angriffe -- und an der grünen Haut von World of Warcraft (WoW) prallen sie einfach ab. Was noch seltsamer ist: Es gibt keine echte Nummer 2, kein ewiges Ringen zwischen zwei oder drei Genre-Schwergewichten, wie es in fast allen anderen Bereichen und Untersparten der Wirtschaft passiert. Stattdessen folgt auf WoW in weitem Abstand ein vergleichsweise überschaubares Mittelfeld – im Wesentlichen sind das für die westliche Welt Guild Wars (stark abnehmend zuletzt, seit zwei Jahren warten die Fans auf Teil 2), Warhammer Online (längst nicht so stark, wie vom Hersteller erwartet), Age of Conan (rappelt sich vielleicht durchs Add-on wieder auf), Der Herr der Ringe Online (offizielle Zahlen: Mangelware) und Eve Online (sehr erfolgreicher Nischentitel, nichts für die große Masse). Der einzige Titel des Mittelfelds mit sichtbarem Potenzial nach oben ist aktuell das Free-MMO Runes of Magic."

Fundstück: Games-Förderung: Hamburg investiert 2 Millionen Euro
gameswirtschaft.de vom 09.01.2020

Vor kurzem war der Ausgang der Förderung von Computerspielen auf Bundesebene noch in Frage. Erfreulicherweise konnte diese noch kurzfristig beschlossen werden. Vereinzelt gibt es diese Förderung auch auf Landesebene, und mit Hamburg gibt es nun einen weiteren Förderer. "Mehr als eine halbe Million Euro pro Jahr macht Hamburg für die Games-Förderung locker. Ziel: Mehr Startups sollen sich für die Hansestadt entscheiden. Wenige Wochen vor den Oberbürgermeister- und Bürgerschaftswahlen am 23. Februar 2020 wird möglich, wofür Hamburgs Spiele-Entwickler seit zehn Jahren kämpfen: die Wiedereinführung einer regionalen Förderung von Spiele-Entwicklern, wie sie durchaus erfolgreich in NRW, Berlin oder Bayern praktiziert wird. Denn heute wurde bekannt: Von 2020 bis 2023 stellt die Freie und Hansestadt Hamburg jährlich 520.000 Euro für Computerspiele-Entwickler bereit – in Summe handelt es sich also um ein Investment von immerhin über zwei Millionen Euro. Der Startschuss erfolgt im zweiten Halbjahr 2020."

Im Video: PietSmiet über Streaming als Traumberuf - Stories of Games | ZDFkultur

Das ZDF hat zusammen mit PietSmiet einen Beitrag über Streaming und die aktuelle Videospielkultur gedreht. Streaming als Traumberuf?

Habt ihr Lesenswertes und wollt es hier sehen? Meldet eure Lesetipps oder eure Videovorschläge an Q-Bert und Necromanus.

Video:

Jörg Langer Chefredakteur - P - 413297 - 10. Januar 2020 - 22:21 #

Danke für die lesenswerten Lesetipps :-)

Hannes Herrmann Community-Moderator - - 19492 - 11. Januar 2020 - 15:02 #

Wenn ihr Lust habt könnt ihr ja mal Ilyias Alaoui, den Kopf hinter dem ZDF-Beitrag zum MoMoCa einladen, er ist auch bei den Rocket Beans angestellt.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 8:00 #

Spiegel-Artikel gelesen und für mies befunden.
0)"Unweit davon die neuen QLED-4K-Fernseher mit HDR. 1000 Euro sollte man hinblättern, um einen ordentlichen Fernseher vor die Couch zu hängen."
Wieso wird 1000 Euro als Minimum für was vernünfiges befunden?
Die Baseline wird also mal ordentlich hoch geschraubt oder übernimmt einfach Aussage aus der Werbung.

1)"Möchte man mit Freunden zocken, braucht es weitere Controller. Ein Pro-Controller für die Switch kostet 60 Euro."
Der Satz ist missverständlich formuliert, da es für die Switch je nach Spiel keinen extra Controller braucht.

2)"Fehlen noch die Spiele. Neue Blockbuster schlagen mit 60 Euro zu Buche."
Bis zu, Pokemon Schild/Schwert gab es Day One fuer 50 Euro. Immer noch viel Geld aber keine 60 Euro.

3) ""In meinem PC ist noch eine Intel-i3-CPU verbaut, schon viele Spiele von 2016 laufen darauf nicht mehr"
Die Aussage macht so keinen Sinn, da es seit mehr als 10 Jahren i3 von Intel gibt und aktuell noch gibt. Mag ja sein, dass das so gesagt wurde, aber diese Aussage als Zitat zu verwenden ist nicht akzeptabel, zumal sie bekannte Stereotypen bedient.

4) "Immer die neuesten Games spielen zu können, ist Luxus."
Das gleiche gilt auch für die neuen Kinofilme und Serien (Hallo 10 Streamingdieste!) in gewissem Masse auch für Bücher (Hardcovers sind teuer, das eBook dazu auch und Bibs haben teilweise einen Zuschlag nicht da).
Musik ist da durch die Streamingdienste noch weniger Luxus, wenn man die knapp 10 hat.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 11:02 #

Ich finde den Artikel tatsächlich nicht uninteressant. Klar sonst hätte ich ihn trotz Vorschlag auch nicht übernommen. Ja du hast recht, dass er deutlich exakter und weniger „effekthascherisch“ geschrieben hätte sein können. Womit er aber nach meiner Beobachtung durchaus recht hat, ist die Tatsache dass Videospiele ein Luxusgut sind. Ich habe schon öfters im Bekanntenkreis mitbekommen, dass man schon länger auf Spiele oder Hardwareupgrades sparen muss. Deswegen verzeihe ich ihm die Ungenauigkeiten, denn im Kern der Sache hat er recht. Ich denke ein gewisses Gefühl für diesen Umstand sollte man sich durchaus bewahren.

LRod 18 Doppel-Voter - - 9462 - 11. Januar 2020 - 11:14 #

Tailsnake hat aber schon Recht, das ist sehr einseitig geschrieben.

Positive Dinge wie den Gamepass, der auch mit brandneuen Spielen versorgt und im Monat auch nicht mehr kostet als das eine Spiel am Grabbeltisch fehlen. Und auch nicht mehr als die Videospieletheken, die pro Tag gerne 3 Euro nehmen (so war es bei meiner alten Videothek).

Außerdem kann man bei unsere städtischen Bücherei auch eine ganze Reihean Spielen kostenlos leihen. Wird aber ebenfalls nicht genannt.

Es gibt auch für die Switch günstigere Controller als den offiziellen von Nintendo. Wurde ebenfalls nicht erwähnt.

Ich gebe dir natürlich Recht, dass Teilhabe ein grundlegendes gesellschaftliches Problem ist. Aber der Artikel war nicht gut.

euph 27 Spiele-Experte - P - 93380 - 11. Januar 2020 - 11:45 #

Zumal Freunde oft ja auch im Besitz eines eigenen Controllers sind.

euph 27 Spiele-Experte - P - 93380 - 11. Januar 2020 - 11:14 #

Insbesondere das spielen aktueller Sachen, auf neuerster Hardware mit bester Ausstattung ist Luxus. Spielen an sich geht auch mit weniger Geld, man muss dann halt Abstriche machen und Kreativer sein.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 11:30 #

Mir fällt gerade noch was auf, die Switch Lite kostet keine 200€, die One S auch nicht.
Beide werden nicht erwähnt.
Im Vergleich mit anderen Hobbys sind Videospiele eher günstig und das Türe der Luxus daran ist mehr die Hardware.
Und Spiele werden schon recht schnell verramscht, also ist die Forderung das Spiele günstiger werden sollen auch Unsinn. Vom Hardcover zum Taschenbuch dauert es Jahre und nicht Monate.
Anderes haben andere hier schon gesagt.

Mag sein dass der Artikel ein grundlegendes Problem ansprechen will, aber durch seine Art verhindert er das komplett.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 12:26 #

Ja der Artikel ist, wie bei Spiegel oft, nicht gut recherchiert. Mir ging es tatsächlich nur um die Kernaussage. Dann versuche ich das nächste mal wieder bessere Artikel zu finden. Ich hoffe dass dann auch die Neujahrsflaute vorbei ist, dann tue ich mich natürlich auch wieder etwas leichter.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 12:32 #

Alles gut, du kannst nur das nehmen was du findest.

Und auch FAZ recherchiert oft nicht, allgemeines Problem.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 13:31 #

Ist für alle gedacht. Der Artikel kommt nicht vom Spiegel selber, sondern steht in der neu erschienenen WASD drin.

LRod 18 Doppel-Voter - - 9462 - 11. Januar 2020 - 13:34 #

Ok, das ist dann aber sehr schwach. Von einer Fachzeitschrift hätte ich mehr erwartet.

Q-Bert 20 Gold-Gamer - P - 22517 - 11. Januar 2020 - 17:19 #

Aber WASD veröffentlicht Essays! Das sind textgewordene Gedanken, Erfahrungen und Betrachungen, keine durchrecherchierten Dissertationen :)

In Ausgabe #16 geht es um das Thema "Gerechtigkeit". Da schreiben game-affine Menschen über das Thema Gaming + Gerechtigkeit, aber das sind nicht zwingend Fachjournalisten (einige Autoren ja, aber eben nicht alle).

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 14:07 #

Das macht alles nur noch schlimmer, dachte da schreibt einer der nicht vom Fach ist über das Thema.
Dann ist der Artikel eine Vollkatastrophe, da steht mehr falsches als richtiges drin.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 14:24 #

Über den Artikel selber will ich nicht urteilen. Was genau stört dich daran bzw. was ist daran für dich falsch? Die Verhältnisse der zu Wort kommenden Personen ist schon sehr prekär.
Michael arbeitet aktuell nicht. Weitere Infos sind spärlich. Geht man vom normalen ALG-II-Satz aus hat er pro Monat ~430€ für alles. Das heißt auch hier gehen erstmal noch die Kosten für Strom & Internet weg, bevor er überhaupt was machen kann. Bleiben 330€ übrig für Essen, Trinken und Luxus.

Angelina 17 geht zur Schule, verdient kein Geld. Wohnt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, die momentan nicht arbeitet.
Kurz überschlagen bekommen die ca. 600€ im Monat für zwei Personen. Kindergeld selber wird angerechnet. Davon muss man noch Strom abziehen, Wahrscheinlich Internet. Sind noch 500€ für den ganzen Monat über. Dann noch eventuell Eigenbeteiligung für ÖPNV, Dinge für die Schule etc... pp. Da sind die Möglichkeiten wirklich massiv begrenzt.

Judith hat 1200€ Netto im Monat davon geht mehr als die Hälfte für Miete und Auto weg. Rechnen wir noch mit 500€ ohne das Strom/Internet bezahlt ist. Ich wiederhole mich, aber auch hier sind die Möglichkeiten sehr begrenzt.

Diese drei Personen erzählen erstmal wie sie mit wenig Geld trotzdem ihrem Hobby nachgehen. Das sind Eigenerfahrungen und erstmal nicht falsch. Über weitere Kosten wie Switch-Controller, CPU, Fernseher und Konsole kann man sich drüber streiten, aber subjektiv ist das für mich jetzt auch nicht unbedingt falsch.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 11. Januar 2020 - 14:45 #

An dem Artikel stört mich persönlich dass mit aller Macht das Gaming in den Luxusbereich gedrückt wird. Und tunlichst verschwiegen wird, dass man auch ohne 4k TV oder 2000 Euro Pc aktuelles spielen kann. Möglichkeiten wie Gamepass in dem zumindest Sachen von Microsoft ab dem ersten Tag spielbar sind, werden gar nicht erwähnt.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 14:52 #

Klar kann man ohne 4k TV oder 2000 Euro PC aktuelles spielen. Aber unabhängig vom TV, eine Konsole kostet erstmal Geld und daran scheitert es schonmal, weil die gar nicht das Geld für Konsolen haben. Für einen PC (selbst wenn er nur 500€ kostet) ebenfalls nicht. Du weißt das ich da aus Erfahrung spreche.^^

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 11. Januar 2020 - 18:57 #

Hmmm, Kredite? Kriegt auch n Harzi.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 18:58 #

Welche Kredite sollen das sein? :D

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 11. Januar 2020 - 19:46 #

Dispo?

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 20:00 #

Bekommst du nicht ohne Einkommen. ;)

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 11. Januar 2020 - 20:29 #

Wenn du vorher einen Dispo hattest, dann bleibt er dir ;)

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 11. Januar 2020 - 22:50 #

Otto zb gibt jedem Kredit. Sah ich bei nem Kumpel, Dauerharzer, und bestellt dort seit Jahren wie ein Weltmeister auf Pump. Media Markt ist auch nicht wirklich schwer zu überzeugen. Hab ich in einer ALG Zeit immer Kredit bekommen. Wir reden hier ja nur von Tech Krediten, keinen Auszahlungskrediten.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 29768 - 12. Januar 2020 - 0:41 #

Würde ich nicht empfehlen. Am Ende werden die Schulden bei nicht bezahlten Raten an Inkasso-Buden weitergegeben, die überzogene Zinsen und Gebühren verlangen. Dann tilgt man am Ende nur noch diese, während die Hauptschuld weiter bestehen bleibt. Das kann sich schnell zu einem Teufelskreis entwickeln.

Eine Alternative wäre das Pfandhaus. Dann droht im schlimmsten Fall die Versteigerung des eingetauschten Objekts, aber keine Privatinsolvenz oder ähnliche Geschichten, die einen noch ewig verfolgen können.

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 12. Januar 2020 - 9:03 #

Das ist wieder eine andere Frage. Dazu aktiv raten würde ich auch keinem. Aber z.B. Otto ist eine Möglichkeit, die genutzt werden kann, und die ich auch selber schon in zum Glück lange zurückliegenden prekären Zeiten (Musiker)genutzt habe.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 12. Januar 2020 - 10:13 #

Natürlich sollte man Raten im Rahmen seiner Möglichkeiten wählen.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 21:21 #

Ohne dass du der Bank eine Chance auf Rückzahlung bietest, wohl kaum. Oder anders ausgedrückt: keinen seriösen.

Jürgen 24 Trolljäger - 55125 - 13. Januar 2020 - 16:13 #

Und das Geld für die Abzahlung fällt dann automatisch vor die Füße?

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 13. Januar 2020 - 16:40 #

Hättest du den Strang gelesen, hättest du das hier nicht gepostet! :D

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 15:03 #

Angelia hat durchhaus das Geld um ein Vollpreisspiel zu kaufen.
Außerdem sollte sie ihren Fokus lieber auf das Abitur legen.
Im Artikel steht nicht dass sie Unterstützung vom Staat bezieht, ist zwar naheliegend, aber da es dort nicht steht ist es Spekulation.
Wird durch den Bezug auf den HIV Satz allerdings bestärkt.

Fangen wir mal bei dem Beitrag zu Judith an, gleich der erste Satz im zweiten Abschnitt bedient das Geschlechterstereotyp, dass Frauen keine Ahnung von Technik haben und lädt damit zum auslachen ein. Dass sollte sich heutzutage so nicht mehr in einer Zeitschrift finden, da hat die Redaktion geschlossen versagt.
Zumal dieses direkte Zitat hier völlig unnötig ist und der Geschichte keinen Mehrwert bietet.
Dazu klingt für mich da leichtes (Sucht-)problem durch, da sie die Genres mit denen die meiste Zeit verbringt eigentlich nicht wirklich mag.

Über Michael steht zu wenig im Text, mir ist ein Rätsel warum er überhaupt auftaucht, einen anderen Grund als für die Bildhafte Vorstellung bzw das Storytelling gibt es nicht. Ist damit auch überflüssig.

Weitere Fehler:
Bibliotheken die zumindest Spiele verleihen werden nicht genannt, die "Videospielotheken " gibt es also zur Hälfte schon.

Warum der reine digitale Vertrieb für die Wissensvermittlung ein Problem ist, wird nicht genannt, sondern als Fakt in den Raum gestellt.

Die Behauptung das Videospiele "ein ziemlich teures Hobby." wird aufgestellt, allerdings steht die einfach so im leeren Raum und es gibt keine Erwähnung eines günstigen Hobbys, dass für Geringverdiener leicht zu stemmen ist.
Den Verglichen mit der Fotografie ist es eher günstig.

Weiteres:
Statt die Frage zu stellen ob das aktuell System mit H4 noch sinnvoll ist, wird vorgeschlagen an diesem kaputten System weiter umzubasteln, statt es zu ersetzen.

Mich stößt die Aufmachung des Artikels ab, was beim Spiegel jetzt weniger wunderlich wäre, aber bei der WASD schon eher.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 15:12 #

Woher hat Angelina Geld? Sie selber verdient ja keines. Es steht nur drin das ihr letztes Vollpreisspiel eine Sims 4 Erweiterung war. Ihre Mutter kann auch ALG-I beziehen, aber im Text klingt es dann doch eher nach ALG-II.

Bei Judith ist die Frage was für ein i3 sie denn hat. Stimme aber soweit zu das die CPU selten der Flaschenhals für Games sind.
Im Artikel steht nicht das sie die Genres die sie spielt nicht mag, sondern nur das es nicht ihre Lieblingsgenre sind.

Was ich dem Artikel ankreide sind wirklich die erwähnten Alternativen. Sales, Gamepass, kostenlose Spiele über Epic, usw...

Was H4 (Ich nehme an du meinst Hartz IV?) betrifft, darum geht es im Artikel ja gar nicht und wird auch nirgends erwähnt, sondern nur das die dargestellten Leute, aufgrund von Alter/Arbeitslosigkeit & Niedriglohn wenig Geld haben.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 16:33 #

Doch geht es „ Sollte man den Hartz-IV-Satz erhöhen, in dem für "Freizeit, Unterhaltung, Kultur" momentan nur 41,43 Euro pro Monat vorgesehen sind?“

Zu Judith
Ich finde der Satz klingt schon etwas enttäuscht dass sie die Zeit damit verbringen muss.

Und GamePass fehlt, die Sales werden von Angelina erwähnt.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 29768 - 11. Januar 2020 - 14:25 #

Das wundert mich nicht. Die haben oft sehr prätentiöse Texte, die aber letztendlich wenig Substanz bieten.

LRod 18 Doppel-Voter - - 9462 - 11. Januar 2020 - 13:33 #

Mit der Wahl des Artikels habe ich überhaupt kein Problem, bitte nicht persönlich nehmen, so was das nicht gemeint!

Ich finde es interessant, wie fachfremde Medien das Hobby darstellen - in diesem Fall leider lückenhaft, aber auch das kann man hier dann ja schön diskutieren.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 13:37 #

Alles gut. Ich bemühe mich natürlich nur auch Artikel zu finden, die dann auf Zuspruch stoßen. Wobei so eine Diskussion auch sehr interessant sein kann. Wir Lesetippsschreiber wollen euch ja unterhalten und nicht verärgern^^

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 11. Januar 2020 - 14:05 #

Ich finde es nicht so wichtig, dass die Artikel jederzeit auf Zuspruch setzen können. Ich fand bei diesem Spiegeltext gerade interessant, dass er trotz interessanter Kernaussage unfassbar dilettantisch aufgearbeitet daher kommt. Letztlich sagt der schon eine Menge darüber aus, wie Gaming in der Peripherie wahrgenommen wird.

Ich meine gerade nach den dieses Weihnachten besonders extremen Salesangeboten, ein Szenario zu zeigen in dem sich arme Spieler im Media Markt herumdrücken ... es ist einfach lächerlich, zeigt aber auch, dass "da draußen" Steam, Epic und wer weiß noch gar kein Begriff ist.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10195 - 11. Januar 2020 - 14:09 #

So meinte ich das nicht!
Verärgert bin nur über die den Artikel geschrieben haben, also Autor/Redakteur und nicht über dich.
Artikel die nur Zuspruch erregen sind langweilig, wir haben hier wenigstens mal wieder eine Diskussion. Die unterhält am besser.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 15:29 #

Auch wieder war. Ich freue mich auch immer über Diskussionen :-) gerade wenn sie so gesittet sind, wie hier.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22105 - 11. Januar 2020 - 13:50 #

Auf den Artikel bin ich gestoßen. Ich persönlich fand ihn lesenswert, weil mich die Problematik auch teils trifft, wenn auch nicht ganz so drastisch. Zumindest der Grabbeltisch, lässt mich im Zeitalter der Steamsales, komplett kalt. Ich kaufe halt sehr selten zum Vollpreis.
Deswegen habe ich den Link an Q-Bert weitergeleitet.

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 11. Januar 2020 - 14:06 #

Danke dafür.

Noodles 24 Trolljäger - P - 61636 - 11. Januar 2020 - 15:44 #

Ich kaufe auch selten zum Vollpreis. Was aber zu einem großen Teil daran liegt, dass ich mehr zum Spielen hab, als ich spielen kann, da einem die Spiele mittlerweile sehr schnell sehr günstig hinterhergeworfen werden. Es stimmt, dass die Neuanschaffung der Hardware zum Spielen erstmal viel Geld ist, aber dann hat man heutzutage jahrelang Ruhe (bei ner Konsole ja sowieso, aber auch am PC) und um genug zum Spielen zu haben, muss man nicht viel Geld haben.

Q-Bert 20 Gold-Gamer - P - 22517 - 11. Januar 2020 - 17:13 #

Und allein die Tatsache, dass diese Lesetipp hier so heftig diskutiert wird, zeigt doch, dass es sich gelohnt hat! :)

Danywilde 24 Trolljäger - - 88496 - 12. Januar 2020 - 9:59 #

Das erinnert mich an eine „witzige“ Szene, die ich zu X-Box 360 Zeiten in einem Gamestop wirklich erlebt habe.

Bioshock Infinite war sehr frisch draußen und ich fragte, wann die das denn ungefähr gebraucht anbieten werden. Neben mir war ein Junge (ca 10 Jahre) mit beiden Großeltern und 3 Spielen in der Hand. Er hatte mein Gespräch mitbekommen und schaute dann seinen Großvater an und fragte „Opa, ist der Mann arm?“. Ich war wirklich erstaunt über die Aussage des Kleinen und meinte dann nur „Nein, nur erwachsen.“

Bioshock habe ich dann ca. 2 Monate später gebraucht bei Gamestop gekauft.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 12. Januar 2020 - 10:14 #

Ich fand die Geschichte witzig.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88496 - 12. Januar 2020 - 10:36 #

Ich war halt von den Gedankengängen des Jungen wirklich sehr überrascht. Aber so habe ich die Sache auch nicht vergessen.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 12. Januar 2020 - 11:15 #

Eine sehr schöne Geschichte :-)

Kinder haben teilweise einen sehr interessanten Blick aus Erwachsenensicht auf die Welt.

euph 27 Spiele-Experte - P - 93380 - 11. Januar 2020 - 11:12 #

Der Artikel krank doch schon daran, dass sich die Betroffenen eher im Gebrauchtmarkt bedienen (müssen). Da kann man auch mit weniger Geld durchaus relativ aktuell spielen. Eine gebrauchte Xbox One bekommt man da für um die 100 Euro, gebrauchte Spiele bei ebay ebenfalls für kleines Geld. Und der allgemeine, schnelle Preisverfall lässt einen neuere Spiele auch schon nach wenigen Monaten für die Hälfte oder noch billiger bekommen. Sales, Budget-Reihen etc. machen ihr übrigens. Spielen ist, war und bleibt halt Luxus und ist kein Grundbedürfnis.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 11. Januar 2020 - 12:16 #

Du hast den Satz "Für aktuelle Spiele muss immer nachgerüstet werden damit sie laufen" vergessen. Ab da hatte mich der Artikel verloren, da diese Aussage schlichtweg Unsinn ist. Seit mindestens 10 Jahren braucht es keine Aufrüstorgien mehr, es sei denn man geiert immer auf das höchstmögliche. Dieser Satz hingegen stellt es so dar, als ob wir immer noch in den 90ern leben, wo man tatsächlich für viele Spiele neue Hardware brauchte, und als obohne Upgrade kein neues Spiel funktioniert. Heutzutage jedoch kommt man mit nem PC locker 5-7 Jahre aus, wenn man die Ansprüche ein wenig zurückschraubt.
Und was Fernseher angeht, warum sollte man einen 4k überhaupt brauchen? Die Konsolen funktionieren auch an einem alten HD ready von Anno Tobak. Nächste Falschaussage.

Selo 10 Kommunikator - 387 - 11. Januar 2020 - 13:33 #

Es hängt auch davon ab, was man spielen möchte. Mein PC von 2010 war mit The Witcher 3 hoffnungslos überfordert, aber für Indie-Titel und Cross-Gen-Spiele hat es noch locker gereicht.

Aktuell sieht es so aus, als ob PS4 und Xbox One noch lange mit neuen Spielen versorgt werden. Die Hardwareanforderungen für PC-Spiele dürften also daher nicht sprunghaft ansteigen in der Zukunft.

Harry67 19 Megatalent - - 16413 - 11. Januar 2020 - 15:15 #

Dafür spielst du heute den Witcher 3 mit Topgrafik in HD mit einer ollen GTX960. Und du spielst auch heute noch alles Wesentliche in Hoch mit einer 960.
Klar: Man kann halt nicht alles sofort spielen und wartet günstigere Preise ab.
Früher war das doch alles viel schlimmer: Als Wing Commander 2 rauskam, oder auch Morrowind, war jeweils eine komplett neue PC Generation fällig.

Noodles 24 Trolljäger - P - 61636 - 11. Januar 2020 - 15:48 #

So siehts aus. Ich hab vor nem Monat nach fast 10 Jahren mal endlich meinen Prozessor ausgetauscht, weil es erst jetzt so richtig nötig wurde (aber halt auch nur für die aktuellsten AAA-Titel). Meine Grafikkarte hat nun auch schon 5 Jahre auf dem Buckel und ist noch mehr als gut genug für mich. Und meine Hardware ist und war nicht der teuerste Highend-Scheiß, sondern Mittelklasse-Kram.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 22896 - 11. Januar 2020 - 19:28 #

Hab hier als Zweitrechner noch den PC von 2009. Okay, die CPU i7 975XE ist noch dieselbe..nur die Grafikkarten wurde 5 mal getauscht. Aber man kommt für Full HD absolut 40-60 FPS klar mit einer aktuellen Karte auf Hohen Einstellungen. Derzeit eine GTX 1070 drin.
Also kann ich nur zustimmen dass die Hardware für lange Zeit ausreicht. Es sei denn man braucht 4K. Dafür hab ich nen neuen Rechner geholt nach 10 Jahren und nen günstigen 4K 30 Zoll Monitor.

Selo 10 Kommunikator - 387 - 11. Januar 2020 - 13:08 #

Ich musste in den vergangenen Jahren sehr oft mit nur 100 Euro im Monat auskommen, weil ich aufgrund einer Erkrankung nicht arbeiten konnte und dadurch dass ich noch im Elternhaus lebe keinen Anspruch auf irgendwelche Sozialleistungen habe. Mittlerweile habe ich zum Glück einen Job und knapp 10.000 Euro auf dem Konto.

Neue Hardware konnte ich mir in der Zeit nicht leisten, aber Spiele machen auch auf einem HD-Ready-Fernseher Spaß. Es muss nicht zwingend, dass Neueste vom Neuesten sein. Und wenn man keinen OLED-Fernseher haben möchte, dann bekommt man auch schon für 500 Euro vernünftige Geräte.

Man muss sich gut überlegen, was an Neuerscheinungen man spielen möchte und wenn möglich die 9,99€-Aktionen von Gamestop nutzen oder auch mal Spiele privat verkaufen. Ich konnte mir vorletztes Jahr zum Beispiel in der ersten Jahreshälfte nur God of War leisten und musste auf Detroit und das Remake von Shadow of Colossus verzichten. Und im Jahr davor musste ich leider auf die Switch verzichten und konnte mir im Weihnachtsgeschäft nur Assassin's Creed Origins leisten. Dank Foren, Websites und Podcasts fühlte ich mich aber trotzdem immer gut informiert und nicht ausgeschlossen vom Hobby. Leider hat unsere Videothek vor einigen Jahren dichtgemacht, die war zu PS2-/PS3-Zeiten immer ein guter Ort um sich die neuesten Spiele übers Wochenende auszuleihen.

Aktuell bekommt man auch als Geringverdiener sehr viele kostenlose Spiele über den Epic Store und auch der Gamepass ist sehr günstig im Angebot. Davon hat man natürlich nur was, wenn man die passende Hardware bereits besitzt.

Ich persönlich fand es viel belastender, dass man mit wenig Kohle seine sozialen Kontakte nicht mehr aufrecht erhalten kann, weil Bahfahren, Ausgehen, Restaurants und Kinos einfach nicht drin sind mit einem Budget von 100 Euro. Bei Spielen kann man notfalls auch ein paar Monate warten, diese werden nicht schlechter in der Zwischenzeit.

Leider ist in diesem Land durch die politischen Entscheidungen zwischen 1998 und 2005 vieles ungerechter geworden. Der Niedriglohnsektor boomt, neue Zeitarbeitsfirmen sprießen wie Pilze aus dem Boden und es entstehen immer weniger Sozialwohnungen und Studentenwohnheime. Der Staat sollte wieder mehr Verantwortung übernehmen für die Bürger und weniger auf den freien Markt vertrauen.

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 11. Januar 2020 - 15:28 #

Danke für deinen Beitrag. Die Sicht von Betroffenen ist für mich da immer interessant. Mich selbst hat es in diesem Ausmaß nie betroffen aber im Freundeskreis habe ich das schon auch mitbekommen.
Klar wenig Geld betrifft dann nicht nur das eine Hobby sondern viele Bereiche. Gerade wenn man was an der Situation ändern will, kann das auch sehr belasten. Es freut mich aber dass es dir inzwischen besser geht.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82476 - 11. Januar 2020 - 19:03 #

Ich kenn das mir dem Sizialleben in meiner Arbeitslosenzeit auch heftig. Vor allem wenn man wie ich vorher gut verdient hat, ist die Umstellung sehr hart. Zum Glück geht's mir heute aber wieder deutlich besser.
Was deinen letzten Absatz angeht, bin ich der Ansicht, dass der Staat hier wohl auf absehbare Zeit wohl eher nichts ändern wird. Hauptsache der Steuerrubel rollt. :(

Hermann Nasenweier 19 Megatalent - P - 14430 - 11. Januar 2020 - 13:55 #

„Nur einen i3“ klingt garnicht mehr so schlimm wenn man auf einem Phenom X4 spielt. Und ich hab bisher noch keine Probleme gehabt, man muss halt mal die Einstellungen runterstellen.

Fand den ganzen Artikel auch eher schlecht, grad am PC bekommt man massenweise gute Spiele für wenige Euro oder umsonst. Spielen war noch nie so günstig wenn man nicht unbedingt die neuesten Blockbuster haben will.

Danywilde 24 Trolljäger - - 88496 - 12. Januar 2020 - 10:52 #

Welchen Stellenwert nimmt bei Euch das Spiele-Hobby ein?

Ich spiele aktuelle Spiele nur auf der Konsole und kaufe mir im Jahr ca. 2-4 Spiele, diese sind dann normalerweise auch schon reduziert. Somit gebe ich im Jahr wesentlich mehr für das GG-Abo aus, als für neue Spiele. Ähnlich sieht es mit dem Zeitaufwand aus. Ich investiere im Jahresschnitt ca. 2 Stunden pro Woche fürs Spielen und brauche daher auch nicht viel neues Futter. ;)

Vom Zeit- und Geldaufwand sind Computer-/Videospiele daher mein günstigstes Hobby.

Wie geht es Euch damit?

euph 27 Spiele-Experte - P - 93380 - 12. Januar 2020 - 14:33 #

Spielen ist mir an sich schon wichtig. Mein Zeitaufwand liegt damit über deinem, aber die anderen Verpflichtungen schränken einen schon ein. Letztes Jahr habe ich vier Spiele komplett durchgespielt und ungefähr 15 angefangen, die ich dann mehr oder weniger gespielt habe. In der Woche komme ich so auf 6-10 Stunden, je nachdem. Dabei habe ich sowohl DayOne gekauft (RE2 Remake, Death Stranding z.B.) oder altes nachgeholt, was dann entsprechend billiger war. Insgesamt habe ich daher mehr in Games als in GG investiert, auch wenn ich hier ggf. mehr Zeit verbracht habe :-)

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 12. Januar 2020 - 16:43 #

Ich spiele wirklich gern. Wenn Studium und Familie mich dazu kommen lassen spiele ich auch gern mal 10-20 Std in der Woche. Die Realität sieht aber meisten eher so aus, dass ich froh bin, wenn es 5-8 Std werden. Spiele kaufe ich mir teilweise günstig in Sales, teilweise wenn sie neu sind. Hängt immer davon ab wie dringend ich sie haben will.

GamersGlobal geht halt prima von unterwegs oder mal nebenher. Da mir die Qualität der Arbeit und die Community hier so gut gefallen, versuche ich das auch finanziell zu würdigen. Ich habe aber auch deutlich teurere Hobbys^^

Hermann Nasenweier 19 Megatalent - P - 14430 - 12. Januar 2020 - 21:54 #

Für mich ist Spielen eine der wenigen Beschäftigungen um mich zu entspannen und erholen, deswegen ist es mir sehr wichtig. Wobei es nicht nur das Spielen ist, sondern generell die Beschäftigung mit dem Thema Computer und Konsole.

Zeit ist unterschiedlich, je nach Stress in der Arbeit zwichen 0 und 30h pro Woche. Im Durchschnitt aber vermutlich eher 5-10h.

v3to 16 Übertalent - P - 5565 - 13. Januar 2020 - 0:34 #

Das Hobby nimmt schon Zeit in Anspruch, wobei ich Umfangsmonster immer weniger angehe. Und ehrlich gesagt, kaufe ich mir lieber drei 20€-Budget-Spiele als ein AAA-Game und letztere auch nur selten zum Vollpreis. Die letzten beiden Titel, welche ich direkt zu Release kaufte, waren Fallout 4 und Super Mario Maker 2.

Neben aktuellen Spielen beschäftige ich mich auch recht viel mit Retrogames. Allerdings ist das schon eher der ernsthafte Teil des Hobbies, da mich auch mehr die Historie dahinter interessiert oder die technischen Limitationen u.ä. Bzw mische auch beim Retrokompott Podcast mit, schreibe für das Return Magazin und entwickel auch Spiele für klassische Hardware.

funrox 14 Komm-Experte - P - 2385 - 11. Januar 2020 - 8:05 #

Immer wieder schön, über Adventures zu lesen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Danke für die Lesetipps!

v3to 16 Übertalent - P - 5565 - 11. Januar 2020 - 8:31 #

Da schau her... ein Artikel zu Adventures vom Hibernated-Autor. Wie schön :)

euph 27 Spiele-Experte - P - 93380 - 11. Januar 2020 - 9:21 #

Sieht wieder nach interessanter Lektüre aus. Danke dafür.

Player One 15 Kenner - P - 3015 - 11. Januar 2020 - 9:27 #

Schöne Sachen dabei, vielen Dank. Auf Spiegel Online surfe ich freiwillig eigentlich schon lange nicht mehr.

Hyperlord 18 Doppel-Voter - - 10189 - 11. Januar 2020 - 13:01 #

Sind wir schon zwei. Und nach dem Redesign, lt Kommentare noch viele andere

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 143500 - 11. Januar 2020 - 11:52 #

Wieder interessante Lesetips dabei. Danke!

Hyperlord 18 Doppel-Voter - - 10189 - 11. Januar 2020 - 13:00 #

Danke für die Links, ich mag diese Rubrik nicht mehr missen

Slaytanic 24 Trolljäger - - 57152 - 11. Januar 2020 - 16:05 #

Vielen Dank für die Lesetipps.

TheRaffer 21 Motivator - P - 26073 - 12. Januar 2020 - 7:06 #

Den Kommentaren entnehme ich, dass ich den Spiegel Artikel dringend lesen muss. Vielen Dank, auch für die ansonsten sehr schöne Auswahl. :)

Ganon 24 Trolljäger - P - 60560 - 12. Januar 2020 - 15:23 #

Ich entnehme den Kommentaren das genaue Gegenteil. :D

TheRaffer 21 Motivator - P - 26073 - 16. Januar 2020 - 11:53 #

Naja, die Kommentare haben mich halt neugierig gemacht. Ich kann ihnen entnehmen, dass der Artikel zumindest diskussionswürdige Annahmen aufwirft. ;)

TheLastToKnow 21 Motivator - P - 30779 - 13. Januar 2020 - 10:04 #

Vielen Dank! Wurde Zeit, dass ich mal wieder die videospielgeschichten.de besuche.

Jürgen 24 Trolljäger - 55125 - 13. Januar 2020 - 16:14 #

Gibt es denn eine vorsichtige Schätzung, wann Steffi wieder das Szepter übernimmt?

Necromanus 19 Megatalent - - 13570 - 13. Januar 2020 - 16:26 #

Angedacht war eigentlich ab jetzt. Sie hat sich aber bislang nicht zurück gemeldet von ihrer Pause.

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