UN: Videospielindustrie engagiert sich gegen den Klimawandel // Maßnahmen

Bild von ChrisL
ChrisL 189658 EXP - Unendliches Abo,R10,S10,C10,A10,J10
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 10 Jahren bei GG.de registriertNews-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenPro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenDieser User hat am GamersGlobal Grillfest 2019 teilgenommenDieser User hat an der Weihnachtsfeier 2016 teilgenommenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreicht

24. September 2019 - 9:17 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!

Logo: playing4theplanet.org, Foto: pixabay.com

Im Zuge des kürzlich in New York stattgefundenen UN-Klimagipfels gaben die Vereinten Nationen auch bekannt, dass die Computer- und Videospielindustrie nun ebenfalls in den „Kampf gegen den Klimawandel“ einsteigt. Demnach haben sich einige der „größten Namen mit einer kombinierten Zielgruppe von 970 Millionen Spielern“ formell dazu verpflichtet, die Reichweite ihrer jeweiligen Plattformen dazu zu nutzen, um verschiedene Maßnahmen umzusetzen.

In der Summe streben die derzeit 21 Unternehmen beispielsweise an, bis zum Jahr 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 30 Millionen Tonnen zu erreichen, Millionen von Bäumen zu pflanzen, neue „grüne Anstöße“ beim Spieldesign zu geben und Verbesserungen in den Bereichen Energiemanagement, Verpackung und Geräte-Recycling zu realisieren.

„Playing for the Planet“-Allianz
In der entsprechenden „Playing for the Planet“-Kampagne sind unter anderem Plattformen und Unternehmen wie Sony Interactive Entertainment, Microsoft, Google Stadia oder auch Ubisoft, Green Man Gaming und Twitch vertreten. Eines der Ziele dieser Allianz ist es, „Unternehmen dabei zu unterstützen, Lern- und Überwachungsfortschritte auf der Umweltagenda zu teilen“.

Inger Andersen, Exekutivdirektorin des UN-Umweltprogramms, dazu:

Die Videospielindustrie hat die Fähigkeit, die Vorstellungskraft von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt zu aktivieren, zu inspirieren und zu fesseln. Damit sind sie ein äußerst wichtiger Partner bei der Bewältigung der Klimakrise.

Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment:

Wir bei PlayStation glauben, dass Spiele die Fähigkeit haben, den sozialen Wandel anzuregen, indem sie Menschen erziehen, Emotionen anregen und Hoffnung wecken. Wir könnten nicht stolzer sein, an der Playing-for-the-Planet-Alliance teilzunehmen, und wir freuen uns darauf, zu sehen, was die Branche gemeinsam erreichen kann.

Phil Spencer, Executive Vice President of Gaming bei Microsoft:

Der Klimawandel wirkt sich auf jede Branche und jeden Sektor aus, und wir glauben, dass Technologie eine entscheidende Rolle dabei spielen kann, die Reaktion auf diese Herausforderung zu ermöglichen und zu stärken. Initiativen wie unsere Minecraft Build a Better World Campaign und das klimaneutrale Xbox-Pilotprojekt bieten eine großartige Gelegenheit, die Technologie-Nachhaltigkeits- und Gaming-Community von Microsoft zu nutzen, um in diesem Schlüsselbereich unseres Geschäfts etwas zu bewirken.

Derzeitige Verpflichtungen der Unternehmen
Zu den Maßnahmen, die die Unternehmen umsetzen wollen, zählen zum Beispiel die folgenden:

  • Sony Interactive Entertainment plant, energieeffiziente Technologien einzusetzen, einen Low-Power-Suspend-Modus für die nächste Generation der PlayStation einzuführen, ihren CO2-Fußabdruck zu bewerten und zu berichtigen und die Gaming-Community zu informieren und zu inspirieren, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.
  • Microsoft wird sein bestehendes Engagement für Klimaneutralität, das 2012 begann, auf seine Geräte und Spiele ausweiten. Außerdem soll ein neues Ziel gesetzt werden, um die Emissionen in der Lieferkette bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren – einschließlich der Entsorgung von Geräten – und 825.000 Xbox-Konsolen in einem Pilotprogramm als CO2-neutral zu zertifizieren. Darüber hinaus wird Microsoft die Spieler über die Minecraft-Initiative „Build a Better World“, mit der die Spieler mehr als 20 Millionen Aktionen im Spiel durchgeführt haben, in die Nachhaltigkeitsarbeit im realen Leben einbeziehen.
  • Google Stadia wird einen neuen Leitfaden für nachhaltige Spieleentwicklung herausgeben und Forschungsarbeiten darüber finanzieren, wie „grüne Anstöße“ effektiv in Spiele integriert werden können.
  • Ubisoft wird unter anderem Materialien aus umweltfreundlichen Fabriken beziehen, und Sports Interactive wird 20 Tonnen Verpackung vermeiden, indem es für alle zukünftigen Football Manager-Versionen von Kunststoff auf eine wiederverwertbare Alternative umsteigt (siehe auch diese News zur Verpackung des Football Managers 2020).

Auf der Website playing4theplanet.org findet ihr weitere (Hintergrund-)Informationen, wie zum Beispiel ein 28 Seiten umfassendes PDF, das zahlreiche Daten enthält, sowie zwei Videos, von denen eines abschließend eingebunden ist.

Video:

Jörg Langer Chefredakteur - P - 415468 - 24. September 2019 - 9:32 #

Okay, also natürlich löblich. Aber andere "zu inspirieren" ist KEIN KLIMASCHUTZ, das ist Weiterschieben der Verantwortlichkeit. Und 20 Tonnen Plastik-Verpackung zu sparen ist schlicht nicht erwähnenswert im globalen Maßstab, das ist doch in diesem Bezug ein reiner Marketinggag (auch wenn es dem Studio vermutlich ernst ist damit)! Würden hingegen alle Ubisoft-Spiele nur noch in Pappe erscheinen -- DAS wäre immerhin ein Tropfen auf den heißen Stein.

Mich würde mal interessieren, wie viel Strom pro Jahr die Download-, Multiplayer- und MMO-Server dieser Welt fressen, inklusive Kühlung und Co., und wieviel CO2 dadurch direkt und indirekt generiert wird.

ChrisL Unendliches Abo - P - 189658 - 24. September 2019 - 9:47 #

Wenn die SdK jemanden dazu inspiriert hat, ein Spiel zu kaufen/zu spielen, oder die kostenfreien Premium-Beispiele dazu führen, dass jemand ein GG-Abo abschließt, sehe ich das als gelungene Inspiration/Anregung. Wir wissen (noch) nicht, wie sich solche Aktionen wie die hier beschriebene tatsächlich auswirken werden, aber ich denke, (der Versuch der) "Inspiration" ist besser als so weiterzumachen wie bisher.

Auf irgendeine Weise muss bei allem erstmal ein Anfang gemacht werden. Das können 20 Tonnen gesparte Plastik, über 800.000 CO2-neutrale Xbox-Konsolen oder auch "nur" das Hinweisen auf Verantwortung gegenüber der Umwelt und kommenden Generationen sein. Wichtig finde ich, dass es nicht bei diesen ersten Schritten bzw. dem Marketing-Blabla bleibt, sondern (unter anderem) Geld und technologische Fortschritte dafür genutzt werden, um dabei zu bleiben und so zum Beispiel tatsächlich alle Ubisoft-Spiele in Papp-Verpackungen zu veröffentlichen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 415468 - 24. September 2019 - 10:02 #

Für mich sind das unnütze Versprechungen, die nichts mit deinen Beispielen zu tun haben. Im Gegenzug dazu ist Sonys Plan von dem Low-Energy-Modus oder das Absenken des CO2-Ausstoßes der Lieferkette bei Mircrosoft konkret. Das finde ich lobenswert. Aber die eigene Kundschaft zu mehr Klimaverträglichkeit zu "inspirieren"? Da müsste doch die Inspiration sein, weniger zu spielen (Stromverbrauch! Müll für Konsolen, Zubehör, Retail-Spiele! Lieferweg! Herstellung!) und mehr an die frische Luft zu gehen. Ich unterstelle, dass daran keinerlei echtes Interesse besteht bei einem Softwarekonzern.

Sven Gellersen 22 AAA-Gamer - - 35873 - 24. September 2019 - 11:21 #

Naja, Sonys Low-Energy-Modus hat schon etwas Beigeschmack. Bei der PS3 haben die noch eine vernünftige Lösung gehabt für Updates. Bei der PS4 wird als einzige Option der Suspend-Modus angeboten, der sicherlich auch praktisch dank der lediglich pausierten Spiele ist, aber eben auch unverhältnismäßig Strom verbraucht. Und jetzt wird möglichst niedriger Stromverbrauch plötzlich wieder groß geschrieben, weil es das globale Klima immer problematischer wird.
So ganz authentisch wirkt das nicht. Aber unterm Strich ist der Schritt sicherlich sinnvoll.

Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6207 - 24. September 2019 - 9:41 #

Ich verstehe, die nächste Konsolengeneration wird also mit Muskelkraft vom Heimtrainer betrieben. Ausnahmen, wie Couch-Gaming, nur mit Attest vom Arzt. Macht so 30 Watt für den Fernseher und 30 Watt für die Konsole. Also 14 Zoll LCD und eine PS2 ...

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 24. September 2019 - 10:05 #

Laut Sony wird die Playstation 5 als Ziel 0,5 Watt im Standby verbrauchen. Bin gespannt.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 24. September 2019 - 16:44 #

Vermutlich nur, wenn sie gar nichts macht, wo der Standby dann auch nicht besonders sinnvoll ist.

Super fände ich einen Suspend2-Disk-Modus, wo man mitten im Spiel einen Standby aktivieren kann, der komplett ohne Energie funktioniert. Bei mir werden (nach zwei Beinahe-Kabelbränden, wovon ich einen ziemlich sicher nicht überlebt hätte) fast alle Geräte vom Strom getrennt, wenn ich sie nicht nutze und das ist der aktuelle Suspend2RAM-Standby ziemlich nutzlos. Bei der akku-gebufferten Switch verwende ich ihn hingegen ständig.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 30145 - 24. September 2019 - 10:10 #

Klingt für mich leider mehr wie Greenwashing. Was helfen würde wären Serverfarmen, die zu 100% mit Erneuerbaren Energien betrieben werden. Und dann vielleicht noch Kooperationen mit Ökostrom-Anbietern in den wichtigsten Märkten. Wenn es die neue Xbox oder PlayStation kostenlos dazu gibt, ist das vielleicht ein Anreiz den Stromanbieter zu wechseln. Aber warum sollten die Aktionäre sowas goutieren?

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 24. September 2019 - 10:15 #

Grüne Serverfarmen sind im kommen, ist aber natürlich ein längerer Prozess und je nach Land sehr unterschiedlich.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82934 - 24. September 2019 - 10:51 #

Was fressen eigentlich so Serverfarmen an Strom? Gibt es da Vergleichswerte?

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 24. September 2019 - 11:44 #

Ca. 6000-9000 kWh im Jahr kann man pro Server rechnen ist aber so pauschal, das kann in jede Richtung gehen je nach Ausstattung etc.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82934 - 24. September 2019 - 13:06 #

Danke. :)

Specter 18 Doppel-Voter - - 10107 - 24. September 2019 - 10:26 #

Passend dazu eine Übersicht über den Stromverbrauch und Kosten der aktuellen Konsolen (2 Std. Gaming am Tag / Strom für den Fernseher nicht einbezogen):
Xbox One X - 125 KWh - 36€ im Jahr
PS4 Pro - 120 KWh - 34€ im Jahr
Switch - 11 KWh - 3€ im Jahr

https://www.eon.de/de/eonerleben/spielekonsolen-im-stromcheck.html?subid=k0xmgw46l602j1xs02fy0&ref=528061-k0xmgw46l602j1xs02fy0&affmt=2&affmn=1

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 12754 - 24. September 2019 - 10:43 #

Immer mehr Energie für Cloudservices und dies dann klimaschonender hört sich nicht einfach an. Dazu ist die Gewinnung der Rohstoffe für Spielzeug wie Handys oder gar Konsolen ein Albtraum. Eigentlich dürften ernsthafte Klima- und Umweltschützer Geräte wie eine PS4 gar nicht kaufen.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 24. September 2019 - 16:56 #

Cloud braucht bei gleicher Nutzerzahl weniger Hardware. Schon alleine durch die Zeitzonen.

Und wenn die Virtualisierung geschickt verteilt wird, kann eine einzelne Einheit bei genügsamen Spielen mehrere User verarbeiten als bei Highend-Titeln.

Die gebündelte Abwärme eines Rechenzentrums kann man auch zum Heizen von Wohnhäusern verwenden, das gibt es heute schon. Bei der einzelnen Konsole zuhause verpufft das wirkungslos.

Mit wachsender Userzahl kann man auch immer effizientere Hardware nachrüsten und so den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Spielstunde immer weiter senken. Passiert auch mit Konsolenrevisionen, aber von denen gibt es vielleicht so drei oder vier pro Generation, in Rechenzentren könnte man häufiger verbessern.

0xDB 12 Trollwächter - 874 - 24. September 2019 - 10:48 #

Ich bin für die Einführung des 4-Tage Wochenendes mit der Verpflichtung an zwei von diesen vier Tagen keine Elektrogeräte(Ausnahme elektrische Beleuchtung, da verbrennende Lichtquellen sinnfrei wären) und Kraftfahrzeuge zu benutzen. #FreizeitForFuture

Für die Videospielindustrie würde das bedeuten, daß an 2 Tagen der Woche einfach mal alle Server still stehen.

Im Zeitalter der von Achievements dekorierten Spielerprofile könnte es als Anreiz für den Klimaschutz auch noch Abzeichen für Spielabstinenz geben: Je länger der eigene Daddelkasten aus bleibt, umso lobender fällt der entsprechende Eintrag im virtuellen Muttiheft aus.

Die Idee mit dem Pflanzen von Millionen von Bäumen ist möglicherweise gar nicht so gut, wie man denkt. Dazu hatte ich vor einiger Zeit mal einen Artikel auf Spektrum gelesen, worin stand, daß durch die vom Laub generierte dunkle Erdoberfläche dann mehr Hitze aus dem Weltall absorbiert würde, was die Erde zusätzlich aufwärmen würde... vielleicht wäre es besser in Zukunft alle Hausdächer, Autos, Straßen und sonstige von Menschen erstellte Erdversiegelungen weiss anzustreichen und nur so viele Bäume zu pflanzen, daß die Menge der von der Erde absorbierten Sonnenwärme nicht größer wird.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 82934 - 24. September 2019 - 10:52 #

Ich bin grad nicht sicher, ob dein Post Ernst oder Sarkasmus pur darstellt. :D

0xDB 12 Trollwächter - 874 - 24. September 2019 - 11:08 #

Ich habe den Spektrum Artikel nochmal rausgekramt: https://www.spektrum.de/kolumne/retten-baeume-das-weltklima/1659686

Ok, man muß die Aussage etwas relativieren, es ist wichtig darauf zu achten, WO die Bäume gepflanzt werden. Wie in dem Artikel erwähnt, darf die Pflanzung eher nicht in den Gebieten Alaska, Kanada, Finnland und Sibirien erfolgen, da dies netto die Erde zusätzlichen erwärmen würde.

Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6207 - 24. September 2019 - 11:46 #

In der Studie aus UK stand, dass wir nur noch einen Tag pro Woche arbeiten dürfen, weil mehr schon schlecht fürs Klima ist, also sprechen wir von einem 6-Tage-Wochenende, oder wir arbeiten alle im Sommer einmal am Stück für 3 Monate und der Rest ist Winterschlaf.
Wenn wir 3 Monate im Jahr arbeiten, sagen wir für 6000 netto Jahreslohn, dann haben wir 500 Euro im Monat für Miete und Essen. Andere Klimaprobleme lösen sich dann von ganz alleine, weil das Geld für Reisen, fossile Brennstoffe und anderen Schnickschnack einfach fehlt.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 30145 - 24. September 2019 - 11:53 #

Jetzt aber mal Schluss mit dieser Gotteslästerung! ^^

Patorikku 16 Übertalent - P - 4588 - 25. September 2019 - 6:40 #

Frag mich manchmal noch wie lange es dauert bis sozial verträgliches Frühableben zur Senkung des ausgeatmeten CO2s angeboten wird, hoffe bis dahin geistert schon wieder der nächste Hype rum und das Thema ist vergessen ;)

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 12754 - 25. September 2019 - 9:48 #

Dazu gab es doch mal eine Folge bei TNG.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 24. September 2019 - 17:21 #

Immerhin würde es auch endlich das Problem des „Pile of Shame“ lösen, denn dann könnte man den bis zum Lebensende dank viel mehr Freizeit endlich abarbeiten! Da 90% der Spiele auch uralt sind, würden CPU und GPU vor sich hin idlen und nur wenig Strom verbrauchen. Für den GOG-PoS könnte man sogar einen Atom-PC mit Smartphone-Display nehmen, was zusammen unter 10W liegt.

Das Ganze dann im unterirdischen Bunker, da stören dann die Tornados, Extremgewitter und Megahitzewellen nicht. :-)

Pro4you 19 Megatalent - 15488 - 24. September 2019 - 11:46 #

Warme Worte für ein Warmes Klima. Das man sich als Klimasünder bei so einem Thema im Schein der vermeindlichen Klimaaktivisten Sonnen möchte grenzt an Heuchlerei

Hyperlord 18 Doppel-Voter - - 10195 - 24. September 2019 - 11:49 #

Greenwashing gehört sich heute einfach

PeterS72 16 Übertalent - 4827 - 24. September 2019 - 12:38 #

Wie widerlich. Jetzt ist gerade "Klima" der aktuelle Hype (völlig zu Recht), und die schmierigen PR-Abteilungen der Spieleindustrie springen auf den Zug auf, um bei ihrer Zielgruppe positive Assoziationen zu wecken.

"Ich konsumiere Videospiele, also helfe ich dem Planeten". Was ein Witz. So wird das nichts mit der Rettung des Planeten.
Ich konsumiere ja auch Spiele, aber dabei rede ich mir nicht ein, daß ich damit was Gutes tue. Eher im Gegenteil.

Ganon 24 Trolljäger - P - 61070 - 24. September 2019 - 12:43 #

Durch Spielen das Klima zu retten, wird sich niemand einreden. Es geht glaube ich eher darum, den bei der Produktion oder durch die Geräte entstehenden schaden zu minimieren oder zu neutralisieren.

Aber davon, dass vieles davon eher PR und Symbolik ist, kann man wohl ausgehen...

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 24. September 2019 - 12:55 #

Stromverbrauch bei Konsolen ist schon seit mehreren Generationen ein präsentes Thema. Die ganze Architektur wird um enge TDP-Grenzen herum entwickelt.

Dass sie das weitere Schritte gehen und auch an der Software arbeiten zeigt nichtsdestotrotz, dass die Firmen langsam aber sicher mitbekommen, dass es für sie auch nützlich sein kann.

vgamer85 20 Gold-Gamer - 23009 - 24. September 2019 - 14:02 #

"Wie widerlich. Jetzt ist gerade "Klima" der aktuelle Hype (völlig zu Recht)"

Ein Hype, den ich nicht brauche.

Pro4you 19 Megatalent - 15488 - 24. September 2019 - 14:23 #

Seit wann braucht man als Verbraucher Hypes

vgamer85 20 Gold-Gamer - 23009 - 24. September 2019 - 14:24 #

Seit dem Hyper Hyper von Scooter

TheRaffer 21 Motivator - - 26424 - 24. September 2019 - 16:11 #

Joah, dürfen die sich nun auch ein grünes Label aufkleben...

iYork 18 Doppel-Voter - 9513 - 24. September 2019 - 16:48 #

blau...

TheRaffer 21 Motivator - - 26424 - 24. September 2019 - 17:20 #

Entschuldige, natürlich blau. ;)

TSH-Lightning 23 Langzeituser - - 38202 - 24. September 2019 - 16:46 #

Playing for the Planet? Da bin ich dabei, gerade mal die PS4 Pro angeschmissen; fürs Klima!

Sega-Ryudo 14 Komm-Experte - 2396 - 25. September 2019 - 16:52 #

Meine PS 4 Pro macht bestimmt eine halbe Zahl bei der Heizung aus, die ich sparen kann weil die Playstation sich für einen Heizlüfter hält.

iYork 18 Doppel-Voter - 9513 - 24. September 2019 - 16:51 #

Statt alle paar Jahre neue Konsolen rauszubringen die dann auch noch scheißteuer sind sollten sie lieber dafür sorgen, dass die aktuelle Generation effektiver wird mit weniger Lärm und Stromverbrauch. Ich könnte mit meiner PS4 auch noch ein paar Jahre leben und brauche nicht so bald eine PS5. Das wäre doch mal Klimaschutz!

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 24. September 2019 - 17:23 #

Gibt es doch, nennt sich Nintendo Switch.

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 12754 - 25. September 2019 - 4:36 #

Diese ist in Sachen Leistung aber sicher eher im hinteren Feld. Selbst PS4 und Xbox Three laufen da noch den Möglichkeiten von PCs hinterher.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 25. September 2019 - 9:30 #

Man muss sich halt zwischen Leistung oder wenig Stromverbrauch entscheiden. Beides gleichzeitig geht bei heutiger Technik nicht.

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 25. September 2019 - 9:46 #

Die Technik entwickelt sich je nach Hersteller gerade wieder stark weiter. Z. B. Zen 2 zeigt gerade sehr gut, was mit niedriger TDP möglich ist.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 26. September 2019 - 7:04 #

Aber Leistung wird relativ empfunden. Was man 2013 als hohe Leistung empfunden hat, ist 2020 wieder Mittelmaß. Von daher ändert sich das nicht. Entweder Leistung oder sparsam. Aber es wird keine PS5 kommen, die weniger Energie als eine Switch braucht.

Aladan 24 Trolljäger - P - 55187 - 26. September 2019 - 7:52 #

Wir haben mehr Leistung und verbrauchen weniger Strom. Das ist der aktuelle Trend.

Bruno Lawrie 19 Megatalent - - 13715 - 26. September 2019 - 13:39 #

weniger != wenig. Ein paar Watt ging das schon immer hin und her, v.a. wenn die Strukturbreiten wieder ein Level kleiner werden. Aber die nächste Konsolengeneration wird trotzdem deutlich über 100W liegen und weit vom Stromverbrauch von z.B. einer Switch (15W im Dock) entfernt sein.

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 8138 - 25. September 2019 - 7:57 #

Tun sie doch mit jeder Unter-Revision. Neue Fertigungsmethoden gibt es ja ständig. Die PS4 Slim hatte im Vergleich zur Release-PS4 eine deutlich geringere Leistungsaufnahme und selbst innerhalb dieser Generation gab es Anpassungen, die es natürlich auch billiger machten, sie zu produzieren.

Im Grunde genommen basieren auch die kommenden Konsolen nach wie vor noch auf der gleichen Basis-Architektur. Der einzige Unterschied zu einem Update wie der Pro wird sein, dass man für neue Spiele irgendwann auch die neue Konsole brauchen wird - Und bis dahin womöglich schon wieder die nächste Struktur-Anpassung. Dazwischen gibt es aber noch locker 1-2 Jahre Übergangstitel, die man auch auf der normalen PS4 spielen können wird.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 186003 - 24. September 2019 - 18:22 #

Naja, ein ganz kleiner Babyschritt in die richtige Richtung, aber in Teilen kaum mehr als Marketing.

Sega-Ryudo 14 Komm-Experte - 2396 - 25. September 2019 - 16:50 #

"Playing for the Planet". Cooler Sticker. Das heißt, je mehr ich zocke umso mehr rette ich euren Planeten. Dann bin ich ja auch ein Umweltschützer.

TheRaffer 21 Motivator - - 26424 - 26. September 2019 - 9:04 #

Du gibst also zu nicht von der Erde zu stammen? ;)