Headset für Online-Spieler

Steelseries Arctis 1 Wireless: Eindrücke und Meinung

PC Switch PS4 Android
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ZockerVater 38695 EXP - 23 Langzeituser,R6,S8,C1,A6,J10
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20. September 2019 - 12:43 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Teaser

Mit dem Arctis 1 Wireless bietet Steelseries ein Headset an, das guten Klang mit abnehmbarem Mikro für Online-Partien kombiniert, und zwar für PC, PS4, Switch & Android. Dennis Issel hat probegehört.
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Kürzlich in der GamersGlobal-Redaktion aufgeschlagen ist das Arctis 1 Wireless Headset von Steelseries, das ich für euch angetestet habe. Es ist kompatibel mit Android, PC, Playstation 4 und der Switch. Für alle diese Geräte wird der mitgelieferte USB-Dongle benötigt, der über einen proprietären 2,4-GHz Funk-Standard mit dem Kopfhörer kommuniziert. Die Reichweite wird vom Hersteller mit neun Metern angegeben, im Test haben wir erste Störungen erst bei circa 15 Metern Abstand zwischen Dongle und Kopfhörer bemerkt.

Der Dongle kann nur an USB-C-Ports direkt angeschlossen werden, es liegt aber ein Adapterkabel mit USB-A bei. Bei mobilen Endgeräten, auch bei der Switch, ist darauf zu achten dass eine etwaige Schutzhülle schon sehr dünn sein muss, damit der Dongle passt. Eine Verwendung ohne Dongle ist nur über ein (beiliegendes) Klinken-Audiokabel vorgesehen, was aber dem Zweck eines Drahtlosgeräts ziemlich widerspräche.
Das Headset in seiner vollen Pracht.

Der Dongle sorgt für die – nach meinem Dafürhalten latenzfreie – Übertragung; leider ist es ihm egal, ob das Headset eingeschaltet ist oder nicht. Steckt er im Rechner oder an der Switch, meldet er sich zwar als Aus- und Eingabegerät, doch ohne aktives Headset bringt das natürlich nichts.

Stimmen werden klar und angenehm wiedergegeben, Bässe wirken teils etwas zu wuchtig, Feuergefechte oder Explosionen wirken dadurch allerdings intensiver. Mir persönlich gefällt der Klang sehr gut, ich mag es aber auch bei Musik gerne etwas basslastiger.

Die ohrumschließenden Muscheln sitzen angenehm, nur der Kopfbügel drückt nach ein paar Stunden merklich. Umgebungsgeräusche werden durch die Muscheln gut abgeblockt. Das Mikrofon ist abnehmbar, das Headset also auch als klassischer Kopfhörer zu verwenden. Leider hat die Mikrofon-Buchse keine Abdeckung, hier fängt sich dann der Schmutz.

Für das Mikrofon hat sich Steelseries eine Zertifizierung von Discord ausstellen lassen, Hintergrundgeräusche werden angenehm herausgefiltert, es klingt aber alles etwas blechern. Für Multiplayer-Partien mag das reichen, ein über dieses Headset aufgenommener Podcast würde vermutlich nicht sehr lange Zuhörer finden.

Die Akku-Laufzeit soll 20 Stunden betragen; ist die Batterie leer, soll bereits nach zehn Minuten Schnellladen wieder Saft für knapp eine Stunde getankt sein. Die tatsächliche Zeit hängt natürlich von eurer Nutzung ab, insbesondere der Lautstärke. Der Akkustand wird über eine dreifarbige LED neben der Power-Taste angezeigt. Dies ist auch gleichzeitig die einzige Möglichkeit, ohne PC-Software diese Information zu erhalten. Geladen wird das Arctis 1 über einen Micro-USB-Anschluss und das mitgelieferte Kabel.

Am Rechner habt ihr noch die Möglichkeit, über die separat zu ladende Steelseries Engine App Profile für Spiele anzulegen. Ihr könnt mit dem Spiel auch gleich eure Wunsch-Konfiguration für den Equalizer oder die Mikrofon-Lautstärke laden lassen. Die Software ist, rein für die Kopfhörer, etwas überladen, da hier Funktionen für alle möglichen Steelseries Geräte angeboten werden.

Ich kann das Arctis 1 Wireless (z.B. Amazon-Partner-Link : 119,99 Euro) allen empfehlen,  die auf guten Sound beim Spielen oder bassbetontes Musikhören stehen. Das abnehmbare Headset-Mikro erfüllt beim Gaming Mindeststandards (die anderen Spieler werden euch verstehen können), ohne aber irgendwie gut zu klingen.
Jörg Langer Chefredakteur - - 423968 - 20. September 2019 - 12:44 #

Viel Spaß beim Lesen!

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 12:54 #

Auch von mir viel Spaß beim Lesen!

Danywilde 24 Trolljäger - - 113068 - 20. September 2019 - 13:27 #

Danke, ich finde solche Tests immer sehr interessant!

Harry67 19 Megatalent - - 19441 - 20. September 2019 - 21:06 #

Coole Action und ein echter Artikel :) Durftest du als Praktikant wenigstens einmal Kaffee kochen?

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 21:34 #

Das ist so ne Kapselmaschine, da kocht sich der Kaffee quasi von selbst. War einfach cool mal in den Redaktionsalltag reinzuschnuppern.

Aladan 24 Trolljäger - P - 55191 - 20. September 2019 - 13:04 #

Ich hab den großen Bruder davon, sind gute Headsets. Wireless kann ich in dem Preisbereich noch das Cloud Flight hervorheben. Ansonsten wird es sehr schnell sehr teuer.

Die Mikrofone der Wireless Versionen kann man dank der niedrigen Übertragungsrate praktisch alle vergessen. Dafür braucht man einen eigenen Channel.

euph 28 Endgamer - P - 105143 - 20. September 2019 - 13:25 #

Danke für die Eindrücke, ich will mir auch mal eins zulegen und sa kommen mir solche Tipps immer recht

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22246 - 20. September 2019 - 13:32 #

Nachdem ich lange Zeit eher negative Erfahrung mit Wirless-Mäusen gemacht habe, bin ich bei Wireless-Geräten sehr vorsichtig.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 13:37 #

Mit meinen Wireless-Mäusen von Logitech bin ich seit Jahren vollauf zufrieden

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 22246 - 20. September 2019 - 14:13 #

Für die Arbeit am Laptop habe ich auch eine Logitech Wireless-Maus. Fürs ausgiebiges Gaming sind die für mich nicht geeignet.

FastAllesZocker33 (unregistriert) 20. September 2019 - 20:27 #

Ich habe das Arctis 7 (ebenfalls wireless) seit etwas mehr als einem Jahr und bin sehr zufrieden. Es hat einen Bügel, der das lange Tragen gut ermöglicht. Es gibt eine neue 2019er Version, die aktuell für ca. 135 zu haben ist.

Inso 17 Shapeshifter - P - 8423 - 20. September 2019 - 13:58 #

Kein Vergleich mit anderen KHs in der Preisklasse, kein Wort zur Übertragungstechnik (aptX? BLE?). Kein Wort zur Bühne bei Musik, kein Wort zur direkten Ortbarkeit. Einzelne Stimmen stellt i.d.R. jeder beiliegende Handykopfhörer "angenehm" dar, wichtig ist aber doch wie sehr die Qualität leidet, wenn mehrere Stimmen / Instrumente gleichzeitig wiedergegeben werden. Inwieweit die Ortbarkeit dann leidet und und und. Wie ist die Verzerrung bei hohen Lautstärken. Wie ist denn der Vergleich mit einem kabelgebundenen System (die bei gleicher Qualität i.d.R. nur die Hälfte kosten), was zahle ich also für das "Wireless" ca drauf?

Ohne diese Infos und ohne Vergleichsmodelle wird dann da nen Kauftipp ausgesprochen? Hinterlässt bei mir den faden Beigeschmack das hier jemand für die Herstellungskosten eines Headsets (ich schätze unabsichtlich) prominent Werbung auf der Hauptseite bekommen hat. Ohne Vergleiche usw imo absolut unbrauchbar und irreführend, und wird in meinen Augen dem Aspruch an Tests bei GG nicht mal ansatzweise gerecht.

Wer einen KH kaufen möchte, was mir immer gut geholfen hat: wie schon erwähnt kostet Wireless einiges mehr, genau wie bei In Ears. (Umfassende) Vergleiche sprechen hier von den zwei- bis dreifachen Kosten bei gleicher Audioqualität, eine Verdoppelung deckt sich bspw auch mit meinen Erfahrungen.
Oft wird versucht durch dominante Höhen den Eindruck von Klangqualität zu erhaschen, da ruhig skeptisch werden und manuell mal nachregeln.
Vor allem wenn viele Töne an vielen Stellen zusammenkommen kann man gut hören ob diese dann ineinandergedrückt werden und "matschig" werden.
Je besser sich gerade bei aktuellen Aufnahmen die einzelnen Instrumente im Raum vor einem von der Position orten lassen, umso genauer arbeitet der KH.
Da kommt dann auch die Bühne ins Spiel: stehen alle gehört fast direkt vor einem, oder verteilen sie sich wie auf einer echten Bühne. Vor allem In -ars neigen hier zu einer sehr schmalen Bühne.
Wie auch schon gesagt, viele Instrumente sind vor allem schwer parallel dazustellen, und man hat relativ schnell die schlechteren identifiziert.
Lieder mit leisem Flüstern im Hintergrund oder so eignen sich ebenfalls gut um zu schauen wie viel der KH wirklich abbilden kann. Ist es klar zu verstehen oder wird es verschluckt usw.
Bluetooth Low Energy und aptX sind imo absolutes Muss, zum einen wegen der Stromaufnahme (BLE) und zum anderen wegen der (nicht vorhandenen) Kompression und entsprechenden Qualität der übertragenen Audiodaten (aptX). Was viele auch bei Funk vergessen: mal schauen wie leise der KH gemacht werden kann. Oft sind die selbst leise noch sehr laut, und wenn man dann abends mal nen Hörbuch oder so hört kann es schnell unangenehm werden.
Die grundsätzliche Frage ist oft eh: will ich Klangqualität oder will ich Wireless. Für Sport hab ich auch Wireless, alles andere stört nur. Gerade auch bei viel Bewegung wird die gerne mit über´s Kabel übertragen, und so genau hört man andererseits meist eh nicht hin.
Am Rechner daheim habe ich hingegen richtige KH (bei mir sinds die (sehr ausgeglichenen) K701 von AKG), da geht mir (erheblich bessere) Qualität beim Musikhören klar über die Möglichkeit, einmal die Woche mit dem KH auch in die Küche rennen zu können. Da braucht man auch keine FLAC-Dateien oder 48KhZ CDs, Spotify Premium, Amazon Prime Music und Co oder eigene MP3s >=192kbs reichen völlig für einen wirklich ordentlichen Unterschied. Klar ist auch eine dedizierte Soundkarte und anderem Material nochmal besser, aber der KH macht bei o.g. Material wirklich schon den Löwenanteil aus was die Klangqualität betrifft.
Und vielleicht noch zum Abschluss: das Ohr "lernt". Man mag die Qualität eines guten KHs nicht in den ersten 5 min direkt voll auskosten. Aber zwei Monate später mal die "alten, nicht schlechten" KHs dagegen gestellt, und auf einmal geht einem ein Licht auf ;)

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 14:05 #

Na ja, es sind erste Eindrücke und kein vollumfänglicher Test.

Inso 17 Shapeshifter - P - 8423 - 20. September 2019 - 14:22 #

"Ich kann das das Arctis 1 Wireless allen empfehlen, die auf guten Sound beim Spielen oder bassbetontes Musikhören stehen."

Wäre imo wie wenn ich bei einer Preview den Leuten schon sag sie sollen vorbestellen.

Versteh mich nicht falsch, ich finde es grundsätzlich gut wenn man sich die Arbeit macht und hier bei GG mitarbeitet. Aber ohne Vergleich usw das Gerät zu empfehlen, ohne das man Vor und Nachteile ordentlich aufstellt, und, ich weiss ich wiederhole mich, auch unbedingt vergleicht: gleiche Geräte in der Preisklasse, andere Technik (wired) in der Preisklasse bzw in der Qualität.. ich behaupte jetzt damit tust du keinem wirklich einen Gefallen, das ist für mich Blindflug.

Und ohne dir jetzt zu nah treten zu wollen stelle ich mir bei dem was ich oben lese (bzw vor allem nicht lese) ein wenig die Frage, wie weit du so Geräte einordnen kannst. Nicht auf den Gamer bezogen, sondern als jemand der im Audiobereich gewisse Expertise hat.
Dein Test liest sich ja absolut kompetent und empfiehlt das Gerät ja sogar klar (was für mich halt andere Geräte in der Preisklasse explizit mit einbezieht, bei denen diesem dann der Vorrang gegeben werden soll). Da stelle ich mir klar die Frage: soll das so, oder ist es nicht vielleicht eher ein "teure Headsets haben ihre Bewandnis, ich würde mich daheim nicht ärgern wenn ich es Privat zu dem Preis erworben hätte" sein, also kein Vergleich der Qualität beim Preis, sondern vielmehr günstige vs teurere Geräte und deren Existenzberechtigung.

Nochmal, auch wenn das jetzt vielleicht nicht wirklich schmeichelnd klingt: ich find es toll das du dir die Mühe gemacht hast, und uns hier teilhaben lässt. Dein Test klingt nur für mich an einigen Stellen, als hätte ein 50 PS Stadtfahrer einen Sportwagen getestet. Solche Eindrücke sind sicher nicht weniger wert, aber der Kontext ist dabei halt imo immens wichtig.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 14:28 #

Ich persönlich habe Erfahrungen mit Geräten von Sennheiser und Bose. Gerade Bose ist noch basslastiger. Beide Geräte kosten aber auch so einges mehr. Daheim besitze ich auch noch kabelgebundene Kopfhörer und im meinem Daheim-Vergleich kann ich bei Bose zum Beispiel kabelgebunden und wireless durchaus Verzögerungen hören, bzw. ich bemerke sie.
Hier konnte ich keine Verzögerungen bemerken.
Zu deiner Frage der Technik, die Kopfhöer verwenden ein eigenes Protokoll auf 2,4GHz, also keinen der Standards den du genannt hast.

Inso 17 Shapeshifter - P - 8423 - 20. September 2019 - 14:43 #

Der Bass scheint bei dir ein sehr primäres Merkmal zu sein, ich nehme an du hörst primär Elektro?
Bose mit QuietComfort-Funktion? So könnte ich mir zumindest die Verzögerung erklären.
Vielleicht magst du ja mal schreiben was du genau für welche daheim hast (vielleicht auch wie du sie antreibst und welches Material du nutzt), würde mich einfach mal interessieren (könnte aber auch verstehen wenn du es nicht tust ;) )

Planst du da noch Vergleiche, auch was die Übertragungsqualität dieses selbstgebastelten Protokolls angeht?

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 15:08 #

Ja, ich höre gene EDM. Wobei es auch mal was klassisches sein darf.
Ich habe aber auch versucht auf die Stimmen bei ein paar Games zu achten wie gut die zu verstehen sind wenn es nebenher rumst und kracht. Und da war das Arctis Headset super.
Aber gerade wegen der klassik mag ich die Bose, die decken das volle Spektrum gut ab. Ich nutze die Bose QuitComfort 35II und kabelgebunden ältere von denen ich den Namen nicht parat habe und der steht auch nicht auf den Kopfhörern. Die sind halt schon so acht Jahre alt.
Zum Joggen nehme ich die Soundsport Free.
Meine Sennheiser hab ich vor ein paar Jahren verkauft, da kann ich dir den Typ gar nicht mehr sagen, bin dann auf die Bose QuitComfort umgestiegen.
Weitere Vdergleiche dahingehend plane ich nicht, da würden mir auch die Messgeräte fehlen um eine Latenz konkret messen zu können.

BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 9296 - 21. September 2019 - 7:59 #

Hast du da ein paar Song-Empfehlungen zum KH/Lautsprecher-Test? Ich möchte auch mal prüfen, wie viel Unterschied man zwischen YT und "guten " Audiofiles hört und wie laut man hören muss, um das zu merken.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 21. September 2019 - 12:55 #

Also für den Bass hab ich jetzt z.B. Welcome to the Fire von Slander angehört. Kann ich auch nicht lange und oft hören, aber ist in der richtigen Stimmung mal ganz geil. Aber halt schön viel Bass drin das es wummst. Für das Spektrum im ganzen habe ich mit der Playlist "Classic Essentials" von Spotify gute Erfahrung gesammelt.

Inso 17 Shapeshifter - P - 8423 - 22. September 2019 - 1:29 #

Ich finde es am einfachsten, so was mit Liedern zu testen, deren Richtung voll dem eigenen Geschmack entspricht, und die man am Besten auch gut kennt - zumindest wenn es darum geht, Details herauszuhören usw. Gerade dann hat man schnell mal ein Aha-Erlebnis und hört auf einmal ein Flüstern im Hintergrund oder bemerkt auch Dynamik im allgemeinen, wenn man mit besserem Material arbeitet. Unbekanntes Material finde ich da eher ungünstig.

Dazu halt schauen was "anspruchsvoll" ist. Eagles - Take It Easy bspw können günstige Boxen und niedrigere kbs meist noch recht passabel darstellen. Klassische Gitarre, Gesang, nicht allzu schnell und plätschert beständig dahin. Wenn du andererseits bspw Offspring hörst (schnellere Wechsel, mehr Töne..) fällt dir bei entsprechendem Equipment i.d.R. schon schneller nen Unterschied auf.

Youtube unterscheidet hier btw anhand der Videoqualität, welche Qualität die Audiodaten haben. Angenommen das Ausgangsmaterial war hochwertig beim Upload, hast du bei 720p+ dann 192er Audio. Das ist imo so die Untergrenze wo die Qualität schon ganz passabel ist. 480p oder drunter haben max 128kb.
Wobei Youtube auch nicht mit MP3 sondern mit AAC arbeitet, das MP3 im direkten Vergleich klar überlegen ist. Spotify nutzt Ogg usw, mit klassischen MP3s ist man ja meist zum Glück heute gar nicht mehr konfrontiert^^.
Grundsatz ist hier halt: umso mehr Töne zum gleichen Zeitpunkt vorhanden sind, umso schneller hörst du halt die fehlenden kbs raus. Singt einer Acapella reichen schon fast 64kb, hast du sieben Spuren sprich viele Töne nebeneinander, müssen bei 128kb schon stärker Abstriche gemacht werden usw..

Ich nutze für Details gerne Werke von Tool oder das Black Light Burns Album Cruel Melody - genauso gut eignen sich aber auch viele Lieder von Genesis oder so. Hauptsache ne Band, die auch mal mit Samples rumspielt und / oder ein wenig kreativ wird, und mehr auf die Ohren bringt als das "klassische Beatles-Setup"^^.

Für "Schnelligkeit" und Bandbreite ist bspw Slipknot imo gut geeignet - wenn man die denn auch mag^^. Die haben meist viele Instrumente, einige Details, und sind von der Schnelligkeit je nach Track auch recht anspruchsvoll. Für präzise Ortung dann z.b. mal Machine Heads Is There Anybody Out There oder recht viel von Korn oder so, oder ein wenig softer bspw Rise Against oder so was. Wenn einem die Richtung allerdings eh nicht so liegt, ist das natürlich alles nix.
Alles in allem: einfach mal die eigene Liste durchhören, irgendwann fällt einem eh was auf wenn man aktiv hinhört ;) .

Oft sind neuere Platten besser abgemischt. Auch wenn die Band zu dem Zeitpunkt schon ne gewisse Bekanntheit hatte und entsprechend Geld da rein geflossen ist steigt gern nochmal die Qualität der Aufnahme.
Von einem Speed der Band Atari Teenage Riot wirst du halt bspw nie ne richtig gute Version bekommen, das ist halt einfach mal auf nem Vierspurgerät oder so gelandet und klingt heute halt überall.. äh.. speziell :D. Sowas hat man dann halt öfter mal, das die Qualität schon bei der Aufnahme nicht alles hergibt. Und je besser dein Equip und Material ist, umso mehr fallen diese Unterschiede dann beim Hören auf.

Wenn du mit deinem Hörtest durch bist, schreib gerne mal was es gegeben hat :)

BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 9296 - 23. September 2019 - 19:18 #

Da das mit YT vs. vorhandene MP3s nicht wirklich geklappt hat (allein durch unterschiedliche Lautstärken) hab ich einfach mal nach ner Seite gegooglet, die sagt offiziell 3/6 richtig (WAV), wenn ich mir 320er MP3s auch als richtig anstreiche 5/6. Aber selbst da kann ich nicht sagen was man da anders hört, vielleicht war es auch nur Rateglück, wer weiß. Und es war schon am oberen Ende der angenehmen Lautstärke. Auf jeden Fall danke für deine umfangreiche Antwort!

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 23. September 2019 - 19:35 #

Der Abo Dienst Tidal hat in seiner höchsten Abo-Stufe sehr hochwertige Kompressionen für HiFi Musikgenuss. Mir ist das aber zu teuer und ich höre den Unterschied nicht so sehr raus. Kann aber auch am Alter liegen, da lässt das Hörvermögen ja eh nach. ;-)

TSH-Lightning 24 Trolljäger - - 46136 - 20. September 2019 - 18:49 #

Micro-USB zum Laden und USB-C für den Dongle...

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 20:49 #

Ja, fand ich auch nicht so sinnvoll. Mag USB-C einfach gerne, da hätten die den auch zum Laden nutzen können. Zumal USB-C auch noch für mehr Strom freigegeben ist.

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10617 - 20. September 2019 - 20:54 #

Wie lang haelt den der Akku in der Praxis?

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38695 - 20. September 2019 - 21:31 #

Schwer zu sagen. Zum einen schwankt es mit der Lautstärke und zum anderen habe ich das Headset nicht so lange testen können um es leer zu nudeln. Vom Gefühl her scheint die Herstellerangabe mit 20 Stunden aber in Ordnung zu sein. Bei mittlerer Lautstärke.

Claus 30 Pro-Gamer - - 304663 - 20. September 2019 - 21:16 #

Prima, sehr gut gemacht!
:)

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 197518 - 21. September 2019 - 14:13 #

Danke für den Test. Ich würde aber jedem, der das Teil am Rechner nutzt eher den größeren Bruder Arctis 7 Wireless empfehlen. Aktuell bei Amazon für nur 136,99 Euro. Das ist ein Super-Schnäppchen! Hier noch der Link zu meinem GG-Test dazu: ( https://www.gamersglobal.de/user-artikel/steelseries-arctis-7-wireless ) Und hier der Link zu Amazon: https://is.gd/i3jVQd

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