GC19: Ghost Recon – Breakpoint angespielt, im Multiplayer brilliert

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Dennis Hilla 83275 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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21. August 2019 - 14:10 — vor 3 Wochen zuletzt aktualisiert
In dem Taktik-Shooter tretet ihr nicht nur gegen Cole D. Walker an, auch Schlachten gegen anderen Spieler stehen auf dem Programm. Dennis hat sich in an Deathmatch angelehnte Schlachten begeben.
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Zwar ist euer Haupt-Antagonist im neuen Ghost Recon – Breakpoint der Walking Dead- und Punisher-Star Jon Bernthal, allerdings müsst ihr euch auch im Kampf gegen andere Spieler in diversen Modi behaupten. Auf der Gamescom 2019 konnte ich mir einen davon, Elimination etwas genauer ansehen und habe ein paar Vier-gegen-Vier-Gefechte absolviert.

Im Kern ist Elimination schlicht ein Deathmatch. Ihr müsst das gesamte gegnerische Team ausradieren, bevor es euch erwischt. Allerdings werdet ihr nach eurem Ableben zwar zum Zuschauen verdonnert, eure Kameraden können euch aber auch wieder auf die Beine helfen. Wie ich in meinen sechs Runden mit Breakpoint erfahren habe, ist diese zentrale Mechanik auch sehr wichtig und ermöglich taktische Gefechte. Vom anderen Twist von Elimination konnte ich nur wenig sehen, vermutlich weil mein Team und ich die Runden immer ziemlich schnell für uns entscheiden konnten. Wie in diversen Battle-Royale-Titeln wird die Karte mit fortschreitender Spielzeit immer kleiner, da sich die Überlebenszone stetig verkleinert.

Sehen konnte ich zwei Maps, eine davon im Dschungel angesiedelt mit ein paar Gebäuden in der Mitte, auf der anderen hingegen bewegten sich die beiden Teams über einen Frachthafen. Über das Balancing auf den Karten kann ich noch nicht viel sagen, sie schienen mir aber einen ausgeglichenen Eindruck zu machen, egal auf welcher Seite man startete, die Chancen erschienen mir immer gleich gut.

Vor dem Start eines Matches musste zunächst eine Klasse gewählt werden, hier gibt es vier Stück. Dabei handelt es sich weitestgehend um Klassiker wie Vasily, den Scharfschützen, oder eine Doktorenklasse. Letztere ist besonders deshalb so wichtig, weil sie Verletzungen heilen kann. Wenn ihr bereits einmal am Boden gelegen und ein Kamerad euch wiederbelebt hat, dann tragt ihr einen Malus davon, beispielsweise humpelt euer Charakter. Das ist in hitzigen Gefechten, in denen ihr schnell in Deckung gehen müsst, natürlich sehr unpraktisch.

Auch wenn die Maps eher klein gehalten sind, war es sehr wichtig, dass mein Team und ich uns absprechen was Gegnerpositionen oder Munitionskisten angeht. Habt ihr einen Feind ins Visier genommen, so wird er kurzzeitig im HUD eurer Kollegen angezeigt, per Tastendruck markiert ihr zudem wichtige Punkte. Meine Mitstreiter und ich waren von Anfang an so gut aufeinander eingestimmt, dass wir keine einzige Niederlage gegen die vier uns gegenübersitzenden Spieler in Kauf nehmen mussten.

Als Scharfschütze überwachte ich die Situation, gab Anweisungen über Standorte der Gegner und teilte ersten Schaden aus. Die Kollegen stürmten daraufhin die entsprechenden Gebäude oder einen bestimmten Platz und zack, die Runde war vorbei. Das hat entsprechend viel Spaß gemacht und Freude bereitet, wie es bei unseren Gegenübern aussah kann ich nur mutmaßen.

Was mich noch etwas stutzig zurücklässt ist der Faktor, dass der Spielfortschritt vom PvP und PvE miteinander geteilt wird. Wie genau das Fortschrittssystem aussieht weiß ich nicht, wenn aber Spieler, sie zunächst reihenweise KI-Gegner umhauen dann mit extrem guter Ausrüstung in die Mehrspieler-Modi ziehen, dann wäre das definitiv ein No-Go für das Spiel. Aber abgesehen davon verspricht die PvP-Komponente von Ghost Recon – Breakpoint für Freunde von Counter-Strike oder Rainbow Six – Siege eine willkommene Alternative zu werden.

rammmses 19 Megatalent - P - 17737 - 22. August 2019 - 7:35 #

Also genau das gleiche wie bei Wildlands.