GC19: Borderlands 3 angespielt, Spiderant als Kumpel gehabt

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Dennis Hilla 80039 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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20. August 2019 - 17:36 — vor 1 Tag zuletzt aktualisiert
Der Bestienmeister FL4K ist nicht nur ein Vault Hunter, sondern macht sich auch Biester zunutze, die sonst Gegner sind. Auf der Gamescom hat Dennis als FL4K die Proving Grounds unsicher gemacht.
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Die Zwillinge Tyreen und Troy haben mit Hilfe der sozialen Medien absurd viel Macht erlangt und sind nun drauf und dran, die mysteriösen Kammern in Pandora zu öffnen. Das ist uns als Vault Hunter (Kammerjäger, hüstel) natürlich gar nicht Recht und so machen wir uns in Borderlands 3 auf, das dynamische Duo in seine Schranken zu verweisen. Auf der Gamescom 2019 konnte ich eine erste Runde auf den Proving Grounds absolvieren.

Das Ziel in diesen neuen Herausforderungen ist simpel: alles abzumurksen, was euch ans Leder will, bevor es euch abmurkst. Am Ende wartet fettes Loot. Und wenn ihr optionale Aufgaben abschließt, wie nicht zu sterben oder unter einer gewissen Zeit fertig zu sein, gibt es noch mehr und vor allem bessere Beute. Die Gegnertypen sind größtenteils aus den Vorgängern bekannt, in den meisten Fällen handelt es sich um Skags, Rakks und Spideranten. Letztere mussten sich aber vor mir und meiner Begleitung ganz besonders in Acht nehmen, denn als Bestienmeister FL4K habe ich einen Spiderant als Begleitung dabeigehabt. Dieser attackierte nicht nur Gegner, sondern sorgte auch dafür, dass sich meine Lebensenergie regenerierte.

Das Biest griff zwar weitestgehend autonom an, ich konnte ihm aber auch per Befehl mitteilen, dass es einen bestimmten Gegner ins Visier nehmen soll. Im umfangreichen Skilltree habe ich zudem einen Action-Skill ausgerüstet, durch welchen ich meinen Spiderant an eine Stelle teleportieren lassen konnte. Doch damit nicht genug, das Mischinsekt mutierte auch noch für eine gewisse Zeit und haute deutlich stärker drauf.

Die Waffenauswahl von Borderlands 3 bleibt den abgefahrenen Schießeisen der Reihe treu. Ein Sniper-Gewehr, das Korrosionsschadenspatronen im Dauerfeuer ausspuckt, eine automatische Schrotflinte mit Schockschaden oder eine Feuer-MP, die FL4K beim Nachladen weggeworfen hat und die daraufhin kurzzeitig autonom auf Gegner ballert, waren nur die, die ich im Gepäck hatte. Es ist also zu erwarten, dass das nur die Spitze des Kreationen-Eisbergs war und im fertigen Spiel noch in etwa eine Bazillionen Wummen mehr darauf warten, von euch genutzt zu werden.

Am Spielablauf hat sich meinem Ersteindruck nach kaum etwas getan. Ballern, Skill einsetzen, zur Munitionskiste rennen, sich nicht töten lassen, Loot einsammeln, und von vorn. Borderlands bleibt Borderlands, und das ist gut so. Allerdings ist mir wieder klar geworden, dass die Reihe solo nicht nur deutlich weniger Freude bereitet, sondern auch viel, viel schwerer ist. Zweimal bin ich komplett gestorben und musste am Checkpoint neu starten, mehrfach konnte ich mich im letzten Atem befindlich durch einen Kill wieder auf die Beine bringen.

Besonders bewusst wurde mir die erhöhte Schwierigkeit im abschließenden Bosskampf gegen einen Riesen-Skag, einen gewaltigen Hundemutanten. Das Biest war zäh und wurde auch noch von den nervigen fliegenden Rakks begleitet. Dazu ging mir ständig die Munition aus, also musste ich zu Kisten rennen, um aufzufüllen. Ach ja, außerdem hat es sich einfach wiederbelebt, als ich den ersten Lebensbalken abgearbeitet hatte, also musste ich es effektiv zweimal killen. Schlussendlich konnte ich das Vieh gemeinsam mit meinem Spiderant in die Schranken weisen, ruhmreich geht aber anders.

Und was halte ich nun von Borderlands 3? Der gespielte Proving Ground war durchaus spaßig, allerdings bin ich mit einem gut aufgelevelten und ausgerüsteten Charakter eingestiegen. Was also den Rollenspiel-Anteil angeht kann ich keinerlei Fazit abgeben. Auch ist wenig Weiterentwicklung im Vergleich zu den Vorgängern zu sehen, was mich persönlich aber nicht wirklich stört. Denn wenn ich an Borderlands denke, dann will ich ballern, blöden Humor und Waffen über Waffen über Waffen. Und meinem Eindruck nach liefert mir Teil 3 eben genau das. 

zfpru 17 Shapeshifter - P - 7588 - 20. August 2019 - 20:33 #

Ich sage das Game Floppy.

BIOCRY 16 Übertalent - P - 5055 - 21. August 2019 - 8:20 #

Bei Borderlands geht es im höheren Level-Bereich einfach nicht ohne "Lebensaugende" und "Munitionsgenerierende" Waffen/Schilde.
Als hauptsächlich Solospieler ganz schön schwierig das passende Werkzeug zu finden...

SupArai 14 Komm-Experte - P - 2492 - 21. August 2019 - 10:12 #

Ich habe vor einiger Zeit Borderlands 2 mal wieder installiert und nen Stündchen mit nem Freund gezockt. Ok, der Anfang war mir schon immer zu öde, aber mehr und mehr erinnerte ich mich an den Rest des Spiels mit seinen riesigen Arealen, bei deren Durchwanderung man immer mal wieder auf Gegnergruppen traf. Und der bloße Gedanke daran, ließ unendliche Langeweile in mir aufkommen. Höhepunkt der Open-World Waypoint-Ödnis ist für mich immer noch die Wüstenregion. Ewiges Hin- und hergefahre, zwischendurch ein bisschen ballern und looten... *Gääähn*

Kompakteres Gameplay hielt dann, wie gesagt ich schwelge in Erinnerungen, mit den DLCs Einzug. Wobei mich die Vielzahl auch mehr irritiert denn interessiert hat.

Nun also, gefühlte 10 Jahre später, kommt ein Nachfolger, der einfach zu wenig neues anbietet, nur mehr vom Alten. Zumindest ist das mein Eindruck. Aber so "geil" war Borderlands 2 schon 2012 nicht, oder? Ja, ich und wir hatte/n unseren Spaß, aber in meine "All Time Classic" schafft es der Titel nicht. Na ja, gespannt bin ich trotzdem. Wobei ein Day One Kauf für mich echt nicht in Frage kommt, dank der DLC-Politik.

War für Borderlands 2 damals eigentlich Steam Pflicht? Meine Erinnerung sagt jaaahaaa...

Vollmeise 20 Gold-Gamer - 23641 - 21. August 2019 - 10:54 #

Borderlands 3 passt schon in die jetzige Zeit. Gerade in seit 2 Jahren wiedwr kehrenden Retroshooter-Hype muss es eben keine Evolution im Spieldesign sein. Mehr vom gleichen ist völlig ausreichend.

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