Schreckweg mit Spielspaßzweck

GC19: Luigi’s Mansion 3 angespielt, Geist-Ritter weggesaugt

Switch
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Dennis Hilla 89348 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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20. August 2019 - 16:05 — vor 15 Wochen zuletzt aktualisiert
Nach Ausflügen auf dem Gamecube und dem Nintendo 3DS wagt sich Marios tollpatschiger Bruder nun auf der Switch auf Geisterjagd. Dennis konnte auf der Gamescom Ghostbuster spielen.
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Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Es war der 6. Mai 2002 und der Gamecube war seit wenigen Tagen auf dem Markt. Als Nintendo-64-Kind musste ich das Gerät natürlich sofort haben und so hatte ich meine Mutter lange genug genötigt, bis sie ihn mir so kurz nach Release direkt geliefert hat. Mit dabei war der Launch-Titel Luigi’s Mansion und auch wenn ich mit Marios trotteligem Bruder nur wenig am Hut hatte, hat mich die Geisterhatz in ihren Bann gezogen. Soviel sei vorweggenommen, Luigi’s Mansion 3 hat mir bei meinem Anspieltermin auf der Gamescom 2019 ähnlich viel Freude bereitet.

Mit dem Schreckweg F-LU, einem Geister-einsaugenden Staubsauger, ausgerüstet macht sich Luigi auf, ein altes Schloss zu erkunden. In diesem wimmelt es nur so vor gruseligen Geistern, die ihm ans Leder wollen und allem Anschein nach auf das Kommando eines Ritters hören. Auch wenn ihm die Knie zittern will der grün gekleidete Geselle sich nicht verschrecken lassen und macht sich auf, den inneren Ghostbuster zu entfesseln.

Nach einer kleinen Einführung werden die grundlegenden Spielmechaniken erklärt. Geister müssen mit einer Taschenlampe geblendet werden, daraufhin fallen sie in einen Schockstarre und können angesaugt werden. Dadurch verringert sich ihre Lebensenergie, ihr müsst allerdings nicht nur stur einsaugen, sondern auch gegenlenken. Denn die durchsichtigen Kollegen haben natürlich keine Lust, in eurem Beutel zu landen. Sind sie genug geschwächt schleudert ihr sie durch wiederholtes Drücken von „A“ immer wieder auf den Boden, was zusätzlichen Schaden verursacht. Sobald ihre Leben auf Null sinken verschwinden sie in eurem Apparat.

Der Schreckweg ist aber nicht nur ein Geister-Verschwindenlasser, auch für Umgebungsrätsel in den alten Gemäuern wird er benötigt. So habe ich mich vor einer verschlossenen Tür wiedergefunden, vor der sich drei Weinfässer befanden. Also habe ich je einen Klo-Pömpel auf ihre Seitenwände geschossen, an dessen Ende ein Seil befestigt ist. Dieses habe ich mit meinem Supersauger angezogen, die Seitenwände so entfernt und den Türöffner bergen können. Auf dem gleichen Weg befreit ihr übrigens auch Geister von lästigen Schilden.

An vielen Stellen müsst ihr auch auf die Hilfe von Gooigi zurückgreifen, um weiterzukommen. Das grüne, schleimige Abbild von Luigi kann beispielsweise über Stacheln laufen, ohne Schaden zu nehmen. Im Multiplayermodus kontrolliert der zweite Spieler die Gelee-Nachbildung. Während meiner Anspielsitzung bin ich auf einen Aufzug gestoßen, neben dem sich ein Windrad befand. Durch Ansaugen mit dem Schreckweg ließ ich das Transportmittel fahren und der Geisterjäger konnte sich hineinstellen. Allerdings fuhr die Kabine nicht von selbst nach unten, also musste der arme Schleim-Sklave herhalten. Durch die Puste-Funktion seines Schreckwegs wurde der Aufzug nach unten gelassen. Zugegeben, die von mir beschriebenen Rätsel bringen wohl maximal den Kopf eines Dreijährigen zum Rauchen, lockern die spaßige Geisterhatz aber angenehm auf.

Abgerundet wurde mein Ausflug mit Luigi durch einen Bosskampf gegen den besagten Ritter. Mit seiner Lanze schoss er durch eine altmodische Arena, mich stets im Visier. Sobald er seinen Schild senkte konnte ich ihn allerdings mit meiner Taschenlampe blenden und anschließen wie von Sinnen drauflossaugen und ihn in bester Cartoon-Manier auf den Boden klatschen. Der Kampf machte richtig Spaß und machte es nötig, die bis dahin erlernten Mechaniken sinnvoll einzusetzen.

 Ich habe nach meinem Anspieltermin richtig Lust bekommen, Luigi’s Mansion 3 weiterzuspielen. Alleine der panische Blick im Antlitz des feigen Klempnerbruders ist zum Schießen witzig und auch sonst strotzt das Spiel vor Charme. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad eher niedrig angesetzt zu sein scheint, ist das kein Kritikpunkt für mich. Eine entspannte Runde Geister-kloppen nach der Arbeit dürfte dadurch zu einer ebenso angenehmen wie auch spaßigen Angelegenheit werden.

Specter 17 Shapeshifter - P - 7864 - 20. August 2019 - 17:15 #

Klingt gut! Werde den Titel aus dem eShop saugen...

zfpru 17 Shapeshifter - P - 8030 - 20. August 2019 - 19:38 #

Zu Hilfe , es spukt.

Gorkon 15 Kenner - P - 3121 - 21. August 2019 - 7:33 #

Das ist für mich ein Grund die neue Switch zu kaufen. Freue mich schon druf. :-)

sigug 12 Trollwächter - P - 857 - 21. August 2019 - 9:06 #

Weiss nicht genau warum, aber hab grad voll Bock drauf. Manchmal bekommt man so nen "McDonalds" Hunger auf irgendwas fastfood mäßiges für unterwegs und einfach "Spaß" zu haben. Und hier kommt der abgrundtief widerliche Nintendostil auch zum Glück irgendwie fast nicht durch. Es wär natürlich noch geiler, ohne Mario und Co. Aber auch so hats fast nen "Casper" Vibe. (Und der Stil an sich ist ja auch wunderschön)

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