Deutscher Entwicklerpreis 2019: Weniger Kategorien & jüngere, größere Jury

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16. August 2019 - 15:29 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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Am 11. Dezember werden in Köln im Rahmen des Deutschen Entwicklerpreises abermals Spiele aus deutschsprachigen Ländern ausgezeichnet. Im Vergleich zu zurückliegenden Veranstaltungen wurde der Entwicklerpreis laut der Verantwortlichen „modernisiert und gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer*innen aus der Branche weiterentwickelt“.

Konkret bedeutet das, dass man sich zukünftig auf „das Wesentliche“ konzentrieren möchte, sodass sich zum Beispiel die Anzahl der Kategorien auf 14 reduziert. Hinzu kommt „eine konsequente Fokussierung auf die Ursprünge des renommierten Awards“, was schlicht die „Auszeichnung hochwertiger Spiele aus deutschsprachigen Ländern und die herausragenden Leistungen ihrer Entwickler“ bedeutet. In diesem Zusammenhang heißt es weiter:

Mit Auszeichnungen wie „Bestes Gamedesign“, „Beste Grafik“, „Beste Story“ und natürlich „Bestes Deutsches Spiel“ wird betont, dass beim Deutschen Entwicklerpreis insbesondere entwicklungsrelevante Aspekte im Mittelpunkt der Preisvergabe stehen.

Weitere Veränderungen gibt es in Bezug auf die Jury, die als „jünger und weiblicher als je zuvor“ beschrieben wird. Darüber hinaus gibt es nun knapp 100 Jury-Mitglieder (2018: 65), was einer höheren Meinungsvielfalt zugute kommen soll. Nicht zuletzt ist das erklärte Ziel der Organisatoren, „den Anteil der Spiele-Entwickler*innen signifikant [zu] erhöhen“.

Die Preisverleihung an sich soll generell zügiger ablaufen, was unter anderem durch den Verzicht auf längere Redebeiträge erreicht werden soll. Vorgestellt durch Laudatorinnen und Laudatoren aus der Branche – die von zwei „namhaften“ Moderatoren unterstützt werden – sollen die „Preisträger bei der neuen Gala im Rampenlicht stehen“. Bewerbungen für den Deutschen Entwicklerpreis können bis zum 1. Oktober eingereicht werden.

Apfelsaft 13 Koop-Gamer - P - 1463 - 16. August 2019 - 15:49 #

"Vorgestellt durch Laudatorinnen und Laudatoren aus der Branche – die von zwei „namhaften“ Moderatoren unterstützt werden"

Wozu braucht man "namhafte" Moderatoren die nichts von Spielen verstehen? Gibt ja genug Leute aus der Branche die das super hinbekommen würden.

Myxim 17 Shapeshifter - P - 6895 - 16. August 2019 - 15:54 #

Ich denke da man damit auch eventuell den Event auch an die nicht unbedingt spieleaffine Masse besser herabringen kann.

Es reicht ja wenn der Moterator (muss ja kein "Moterator" von Beruf sein) spieleaffin ist, wie beispielsweise Kaya Yanar. Ich denke man könnte diesen sicherlich für so etwas gewinnen, hatte ja mit Gronkh auch schon viel Spaß.

Ganon 24 Trolljäger - P - 63632 - 16. August 2019 - 17:50 #

Wer sagt, dass es keine namhaften Moderatoren gibt, die Ahnung von Spielen haben? Man muss ja kein Brancheninsider sein, um sich in der Thematik auszukennen. Und wenn die Laudatoren aus der Branche kommen, finde ich das schon mal sinnvoll.

vgamer85 20 Gold-Gamer - P - 24966 - 16. August 2019 - 15:57 #

Finde es gut dass es mehr Jury-Mitglieder gibt :-) ob weiblich oder männlich ist mir egal.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38659 - 16. August 2019 - 20:58 #

DAchte ich mir auch. Mir ist doch schnurz ob die Person männlich, weiblich oder "divers" ist. Was zählt ist doch der Sachverstand und die Kompetenz und die liegt ja mal nicht im Geschlecht verankert.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 7991 - 17. August 2019 - 0:10 #

Ist aber ein Unterschied, ob man eine Jury mit 100 Personen hat, die allesamt gleich ticken, oder Wert legt auf möglichst verschiedene Blickwinkel.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38659 - 17. August 2019 - 15:28 #

Gehst du davon aus das alle Männer oder alle Frauen gleich ticken?

Pomme 17 Shapeshifter - P - 7991 - 18. August 2019 - 0:40 #

Nö.

zfpru 18 Doppel-Voter - P - 10529 - 16. August 2019 - 17:32 #

Eine kompetente Jury wäre eine schöne Abwechslung.

Desotho 17 Shapeshifter - 7043 - 17. August 2019 - 16:10 #

Hab mir mal die Gewinner 2018 angesehen. Waren die denn so inkompetent gewählt?

zfpru 18 Doppel-Voter - P - 10529 - 17. August 2019 - 22:20 #

Eigentlich schon.

Jürgen 25 Platin-Gamer - P - 60184 - 16. August 2019 - 18:18 #

Kürzere Redebeiträge? Warum? Ließe sich nicht was anderes kürzen?

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 195057 - 17. August 2019 - 3:09 #

Ojeh, mich gruselts schon vor den "namhaften" Moderatoren. #schüttel ^^

Desotho 17 Shapeshifter - 7043 - 17. August 2019 - 16:10 #

Ina! Ina! Ina!

Despair 17 Shapeshifter - 7219 - 17. August 2019 - 17:19 #

Zusammen mit Barbara! Das volle Brett! :D

paschiang 28 Endgamer - - 141890 - 17. August 2019 - 18:00 #

Barbara ist in der Kombination aber das wesentlich kleinere Übel ;-)

Despair 17 Shapeshifter - 7219 - 17. August 2019 - 19:20 #

Das stimmt allerdings.

mastermo316 (unregistriert) 17. August 2019 - 4:26 #

"Eine weiblichere Jury", der Feminismus schreitet voran. Wenn die neuen Juri-Mitgliederinnen tatsächlich Ahnung von Spielen haben ist dagegen nichts einzuwenden. Aber wenn einfach irgendwelche Frauen oder auch Männer in die Jury gesteckt werden ohne Anhung vom Medium zu haben und im schlimmsten Fall nur anhand ihrer (oft linksextremen) politischen Einstellung entscheiden schadet dies dem Preis nur.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 7991 - 18. August 2019 - 0:48 #

Es ist der Entwicklerpreis. Ein Preis von der Branche für die Branche. Die feiern sich da selbst. Darum holen die sich nicht irgendwelche Leutchen von der Straße, die Games bewerten sollen, sondern vor allem Spieleentwickler. Hab eben geguckt: Man kann sich sogar für die Jury bewerben. Voraussetzung: Man gehört zur Branche.

Warum der Reflex: Frauen? Na ob die Ahnung haben?

Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10617 - 18. August 2019 - 1:39 #

Es mag dich überraschen, aber Frauen sind schon ewig lange Teil der Branche.

LandvogtTM 06 Bewerter - 69 - 17. August 2019 - 7:33 #

Die Zwangsfeminisierung startet wieder mal voll durch. Es wird immer lächerlicher. Sobald man dann aus politischer Sicht die "Gleichberechtigung" (wo ist diese bei der Erziehung in KiTas? was wird da gemacht, damit mehr Männer als Vorbilder dienen? Richtig. Nix. Wo ist diese beim Erziehungsurlaub? Als Mann wird man in der Firma immer noch schief angesehen, wenn man die Anfangszeit seines Kindes intensiv erleben möchte?... usw. usf.) totgenudelt wurde, sucht man sich die nächste vermeintlich benachteiligte Gruppe. Hm... Oh, ich hab´s. Danach MÜSSEN dann per Gesetz in jeder Firma mindestens 10% körperlich Behinderte, 8% Sexuell anders Orientierte, 13 % anders Gläubige sowie 1% Divers Geschlechtliche eingestellt sein. Und natürlich muss dafür dann auch jede Firma groß und breit werben und diesen ganzen hahnebüchenen Unsinn auf ein ekelhaft künstlich erzeugtes Podest heben.
Wie mich dieser poltisch-korrekte Sch...dreck anwidert.
*Rant off*

Despair 17 Shapeshifter - 7219 - 17. August 2019 - 11:52 #

Schonmal dran gedacht, dass sich die Anzahl der zockenden Mädels in den letzten Jahren rasant gesteigert haben könnte? Nicht wirklich, oder?

Meine Güte, wie mich diese ewige Nörgelei annervt.

Desotho 17 Shapeshifter - 7043 - 17. August 2019 - 16:11 #

Ist sicherlich eine extreme Aufgabe Frauen zu finden die Computerspiele kompetent bewerten können :D

Graubirne76 16 Übertalent - - 4839 - 18. August 2019 - 13:59 #

Wo siehst du da "Zwangsfeminisierung"? Wegen einen einzigen Nebensatzes?

kommentarabo 15 Kenner - 2841 - 18. August 2019 - 17:54 #

man ist halt ratlos, was man noch machen soll, und wanzt sich in der verzweiflung an den zeitgeist ran. vielleicht macht ja das bmfsj ein paar fördereuros locker. damit man die moderierenden c-promis_Innen, die sich nicht die bohne für blöde computerspiele interessieren, auch nächstes jahr noch bezahlen kann.

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