E3 2019: Borderlands 3 angespielt

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Benjamin Braun 397348 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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15. Juni 2019 - 3:05
Man muss nicht das Rad neu erfinden, damit's ordentlich läuft. Mit dem kommenden Teil der Borderlands-Reihe beweist Gearbox Software, dass es keine großen Änderungen braucht, wenn die Formel stimmt.
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Beinahe fünf Jahre liegt der Release des letzten Serienteils von Borderlands nun zurück -- und da The Pre-Sequel (im Test) von 2K Australia entwickelt wurde, sind es gar sieben Jahre seit dem letzten Teil von Serienschöpfer Gearbox selbst. Mit Borderlands 3 geht der Loot-Shooter im September endlich in die nächste Runde. Grundlegendes Neues darf man dabei nicht erwarten, denn Gearbox bleibt den Stärken (und  vielen Schwächen!) der Reihe treu.

Auf der E3 2019 konnte ich eine mit zehn bis 15 Minuten relativ kurze Demo spielen, dafür aber mit zwei der insgesamt vier zum Start verfügbaren Vault-Huntern. Bislang noch nicht gezeigt hatte 2K bislang die Soldatin Moze, deren Action-Skill ein Mech ist, in den sie auf Knopfdruck für einige Zeit einsteigt Genauso wie bei den übrigen Helden gibt es drei grundlegende Versionen des Specials. So ballere ich in einer davon etwa mit einer doppelten Gatling und einem Granatwerfer auf meine Gegner, in einem anderen kann es auch ein Flammenwerfer sein. Die zweite Heldin der E3 ist Amora, deren Action-Skills den Phasegrasp, Phaseslam und den Phasecast umfassen. Bei ersterem erscheint eine Hand, die einzelne Gegner kurzzeitig festhält, beim Phaseslam jagt ihr ein energetisches Abbild eurer selbst nach vorne, das allen Gegnern in der "Schussbahn" schadet. Den Slam muss ich wohl nicht extra erklären.

Die Mission selbst führt uns ins Sendezentrum der Children of  the Vault, einer neuen Fraktion in Borderlands. Dort treffe ich am Ende auch auf einen der Bossgegner des Spiels, ein dicker Schreihals namens Mouthpiece, in dessen Unterschlupf es mehr riesige Subwoofer gibt, als Menschen in China und Indien zusammen. Mouthpiece zündet die Dinger im Kampf in regelmäßigen Abständen und schützt sich zwischendrin immer wieder mit einem Schild, der ihn gegen jedweden Schaden abblockt. Dass zusätzlich schwächlich Minions bis zum Ende des Kampfes in unendlichen Wellen zusätzlich angreifen, erfüllt wie gehabt einen wichtigen Zweck. Die Trefferpunkte meines Helden sind nämlich manchmal auch innerhalb von Sekunden leer. Nur die bekannte „Zweite Chance“ durch den Abschuss eines Gegners bringt dann noch mal einen Teil der Trefferpunkte zurück. Richtig oft war das nicht notwendig, allerdings dürfte sich die Spielszene gemessen am Charakterlevel auch relativ am Anfang des Spiels befinden.

Ganz allgemein ändert sich nicht allzu viel am Spielkonzept. Die Grafik ist mit facettenreicher zerberstenden Feinden aufwendiger, die Auflösung natürlich höher, als in den Serienablegern in der vorherigen Konsolengeneration. Die alten Probleme etwa bei den Texturnachladern sind aber immer noch sehr oft zu beobachten, besonders beim Öffnen von Nachschub-Kisten, in denen ich Geld, Munition oder auch mal neue Waffen finde. Für mich sieht das jedenfalls nur wenig besser aus, als die vorherigen Teile, was ich schon enttäuschend finde. Dass das zum Teil auch dem Borderlands-typischen Cel-Shading-Look geschuldet ist, reicht bei mir als Ausrede nicht.

Kleinere Veränderungen im Gameplay-Bereich sind da schon auffälliger. So wirkt die Gamepadeingabe auf mich präziser als in den vorherigen Spielen. Waffen haben nun offenbar auch manchmal mehrere Feuermodi, sodass ich sie potenziell vielseitiger nutzen kann. Im Großen und Ganzen aber bleibt abseits der neuen Story, die euch diesmal auch außerhalb von Pandora bringt, alles beim Alten.

Das kann ich allerdings guten Gewissens auch positiver formulieren: Mit Borderlands 3 bleibt Borderlands Borderlands, inklusive des bescheuerten, total überzeichneten Humors und der grotesk-lustig überzeichneten Gewaltdarstellung. Mehr brauche ich da persönlich auch nicht, freuen darf man sich aber dennoch gleichzeitig über ein paar frische Community-Funktionen, durch die man Items unter anderem leicht mit seinen Freunden tauschen oder ihnen einfach schenken kann. Ich freue mich drauf, aber ob das angeblich größte Borderlands am Ende auch das beste wird, werde ich wahrscheinlich erst mit der Vollversion im September beantworten können.

Autor: Benjamin Braun
Nivek242 23 Langzeituser - P - 41208 - 15. Juni 2019 - 7:06 #

Fein, das hört sich doch sehr gut an. Habe Teil 1 und 2 sehr gerne gespielt, dann wird der dritte Teil auch ein Pflichtkauf.

LRod 16 Übertalent - - 5430 - 15. Juni 2019 - 9:20 #

Ich habe Teil 2 und das Prequel eingespielt bei Steam. Müsste ich wohl auch mal nachholen die Serie..

De Vloek 15 Kenner - 2956 - 15. Juni 2019 - 7:57 #

Klingt wie ein weiterer DLC für Borderlands 2. Hätte da etwas mehr erwartet nach all den Jahren. Wird in nem Sale mitgenommen, bis dahin habe ich noch genug Zeit das Pre-Sequel durchzuspielen.

Marulez 16 Übertalent - F - 4162 - 15. Juni 2019 - 10:42 #

Day One kauf.

Hyperlord 17 Shapeshifter - P - 6205 - 15. Juni 2019 - 13:49 #

Es stehen tolle Zeiten an!

Michl 15 Kenner - P - 3114 - 16. Juni 2019 - 23:26 #

Klingt genau danach was die Fans wollen, coole Sache