Mirador: Hack & Slay bietet ausschließlich durch Spieler kreierte Bosskämpfe

PC
Bild von ChrisL
ChrisL 168027 EXP - Unendliches Abo,R10,S10,C10,A10,J10
Pro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetDieser User hat an der Weihnachtsfeier 2016 teilgenommenNews-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetDieser User hat uns an Weihnachten 2017 mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.

29. Mai 2019 - 14:52 — vor 7 Wochen zuletzt aktualisiert

Nicht wenige von euch kennen das: In Titeln wie Grim Dawn, Path of Exile oder der Diablo-Serie tretet ihr – wieder und wieder – auch gegen Bossgegner an, um oftmals nach deren Ableben besonders wertvolle Gegenstände einsammeln zu können. Durch die sich wiederholenden Kämpfe und die nicht selten immer gleichen Muster kann dabei schon mal Eintönigkeit entstehen.

Das kanadische Entwicklerstudio Sauropod (Castle Story) beschreitet mit Mirador einen anderen Weg, um euch sowohl herausfordernde Boss-Begegnungen als auch entsprechenden Loot zu ermöglichen. Der größte Unterschied zu den genannten Titeln: Die Bosse werden ausschließlich von den Spielern erschaffen, erweitert und angepasst.

Derzeit läuft für Mirador eine Kickstarter-Kampagne, deren Ziel 80.000 Kanadische Dollar sind. Mit Stand vom 29. Mai sind etwa 27 Prozent dieser Summe erreicht. Bis zum Ende der Aktion verbleiben noch 22 Tage.

Looten für die eigene Boss-Kreation
Das Grundgerüst des Spiels besteht aus typischen Hack-and-Slay-Elementen: Mit eurer anpassbaren Spielfigur, bei der es sich um ein anthropomorphes Tier aus einem spätmittelalterlichen Reich handelt, bewegt ihr euch durch die Welt. Zur Verfügung stehen euch dabei Waffen für Fern- und Nahkampf sowie magische Fähigkeiten. Gespielt werden kann entweder allein oder (auch mittels Matchmaking) gemeinsam mit anderen Usern im kooperativen Modus.

Als persönliche Basis dient eine Bergfestung, von der aus ihr eure Reisen beginnt, indem ihr „Portale ins Unbekannte“ betretet. Durch das Abschließen von Dungeons sammelt ihr Loot, den ihr sowohl für euch selbst als auch die von euch erschaffenen Sentinels beziehungsweise Wächter benötigt. Laut den Entwicklern besteht eine typische Spielsitzung aus Arena Runs, in deren Verlauf ihr gegen immer schwieriger werdende Wächter bestehen müsst, um Beute zu sammeln. Weiter heißt es:

Nachdem ihr eine Reihe von Wächtern besiegt habt, erreicht ihr die Heiligtümer. Neben der Wiederaufladung eurer Fähigkeiten werden diese Sicherheitszonen euch in ein Dilemma stürzen: Kehrt ihr in euer Hauptquartier zurück und sichert euch die kostbare Beute oder betretet ihr ein neues Portal und fordert weiterhin eine Reihe von immer mächtigeren Bossen heraus. Je weiter ihr geht, desto mehr Belohnungen sammelt ihr und desto mächtiger werden diese. Ihr müsst die Chancen jedoch sorgfältig abwägen, da ein verlorener Kampf bedeuten kann, dass ihr euren Lauf und einen Teil der gesammelten Beute verliert!

KI-Wächter mit Eigenleben
Das Kernelement von Mirador sind die Bosse, die im Spiel als Wächter bezeichnet werden, respektive deren Erstellung, Anpassung und Optimierung. Eure Kreationen führen dabei eine Art Eigenleben: Unabhängig davon, ob ihr offline seid oder in Dungeons nach neuen/besseren Gegenständen sucht und gegen fremde Wächter antretet, kämpfen eure eigenen Wächter gegen andere menschliche Spieler und sammeln – sofern sie erfolgreich sind – „rund um die Uhr“ Beute. Je erfolgreicher eure Boss-Kreationen sind, desto höher können sie zudem in den Online-Ranglisten aufsteigen.

Über das grundlegende Design sowie die Anpassungen und Upgrades eurer Wächter (Waffen, Rüstung und so weiter) sollt ihr die volle Kontrolle erhalten. Zur Verfügung steht euch dafür ein umfangreicher Editor, durch den es möglich sein soll, mit „unzähligen einzigartigen, mächtigen und auffälligen Kombinationen“ experimentieren zu können.

Die „Over the top“-Fähigkeiten der Wächter können sich auf vielfältige Weise zeigen. Als Beispiele werden fokussierter Schaden in Form von Lasern und Meteoriteneinschläge für einen größeren Wirkungsbereich aufgeführt. Neue Fähigkeiten erhaltet ihr durch gefundenen Loot sowie das Herstellen mittels Blaupausen. Ebenfalls möglich soll es sein, eure Wächter mit benutzerdefinierten Kampfstrategien und -mustern auszustatten. Auch hierbei handelt es sich um Items, die gefunden, hergestellt und verbessert werden können.

Zahlreiche weitere Informationen und (bewegte) Bilder zu Mirador findet ihr auf der Projektseite bei Kickstarter. Das abschließende Video umfasst sowohl Gameplay-Szenen als auch Entwicklerkommentare.

Video:

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 141176 - 29. Mai 2019 - 16:30 #

Klingt ganz interessant, ich hab die Infomails als damaliger Castle Story Backer bereits erhalten und ich finde, das ganze hat schon was.

Admiral Anger 25 Platin-Gamer - P - 57609 - 29. Mai 2019 - 16:55 #

Wie ist Castle Story eigentlich geworden? Ich hatte das damals komplett aus den Augen verloren und die Reviews klingen jetzt nicht so begeistert.

De Vloek 15 Kenner - 2999 - 29. Mai 2019 - 16:57 #

Interessantes Konzept. Bin gespannt wie das Balancing funktionieren soll.

TheRaffer 19 Megatalent - - 18315 - 29. Mai 2019 - 19:15 #

Ich glaube nicht, dass dabei das Diablo-Feeling aufkommt :(

Maverick 30 Pro-Gamer - - 415323 - 29. Mai 2019 - 20:14 #

Spricht mich von der spielerischen Ausrichtung jetzt nicht so wirklich an. ;)

Mo von Wimate 18 Doppel-Voter - P - 10884 - 30. Mai 2019 - 11:49 #

Klingt für mich ein bisschen wie das leider eingestellte "The mighty Quest for epic Loot"

Mitarbeit
Hack and Slay
Sauropod Studio
Sauropod Studio
3. Quartal 2019
Link
0.0
PC