Take-Two-CEO: „Einnahmen aus Lootboxen sind für uns nicht relevant“

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16. Mai 2019 - 11:18 — vor 4 Tagen zuletzt aktualisiert

Mitte vergangener Woche gab der US-amerikanische Senator Josh Hawley bekannt, dass er aktuell an einem Gesetzesentwurf arbeitet, der minderjährige Spieler vor manipulativen Einflüssen in Videospielen durch Pay-to-Win-Praktiken und den Verkauf von Lootboxen schützen soll. Nun hat sich auch Strauss Zelnick, der CEO von Take-Two, zu dem Thema geäußert.

Wie Zelnick im Zuge einer Telefonkonferenz mit den Investoren angab, mache er sich keine Sorgen um eine mögliche Gesetzesänderung, da die Einnahmen durch Lootboxen für Take-Two nicht relevant seien. Demnach waren die besagten Verkaufsmechanismen im vergangenen Fiskaljahr für weniger als drei Prozent der Nettoeinnahmen des Unternehmens verantwortlich:

Wir haben diese Mechanismen in der Vergangenheit genutzt, also kennen wir sie und wir halten sie für in Ordnung. Es gab deswegen ein wenig Lärm, besonders international. Wie wir bereits gesagt haben: wir halten diese Mechanismen für angemessen, sie machen allerdings nur einen kleinen Teil unseres Geschäfts aus.

Karl Slatoff, der Präsident von Take-Two Interactive, sagte bereits Ende 2017 in einem Interview mit Gamespot, dass das Unternehmen die Lootboxen nicht als eine Form des Glücksspiels betrachtet - eine Position, die so ziemlich der gesamte Rest der Spielebranche vertritt.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104406 - 16. Mai 2019 - 11:48 #

Na, wenn die Einnahmen aus Lootboxen nicht relevant sind, können sie ja den Scheiß aus ihren Spielen wieder entfernen bzw. zukünftig weglassen ;).

Aber natürlich sagt er sowas, weil's immer noch genügend Kohle in deren Kasse spült, aber man für den geplanten Gesetzesentwurf die kalte Schulter zeigen will. Typischer Bluff in meinen Augen.

vgamer85 19 Megatalent - - 13672 - 16. Mai 2019 - 11:50 #

Aber bestimmt ganz schön nette Boni ;-)

Novachen 19 Megatalent - 14192 - 16. Mai 2019 - 12:17 #

Verbietet diesen Mist. Damit wären allen geholfen.

Frag mich immer noch, wie man als integer Spieleprogrammierer sowas aus moralischer Sicht vertreten und in Spiele programmieren kann.
Ich meine, das die Leute, die Entscheidungen dafür treffen noch nie ein Videospiel gespielt haben, ist ja klar. Aber als Programmierer und Liebhaber von Videospielen sowie damit auch selber als Spieler?

Für mich tatsächlich eher schwer zu verstehen.

Golmo 17 Shapeshifter - 7039 - 16. Mai 2019 - 13:38 #

Braucht halt Geld zum Essen kaufen.

sigug 10 Kommunikator - 458 - 17. Mai 2019 - 8:15 #

Naja, das ist ja nen allgemeines "Künstler" Problem bzw. bei Menschen, die kreativ etwas arbeiten. Bei allen anderen (Der Großteil ist ja "unkreativ" im Job unterwegs, also da geht es nicht um "Kunst") ist jedem Moral und Co egal, aber bei Künstlern wird sie immer erwartet ;) Letztendlich geht's halt immer ums Geld (Schock), und wenn das die Arbeit ist, dann gehört es halt dazu, um Geld zu verdienen und leben zu können.

Zottel 16 Übertalent - 5261 - 16. Mai 2019 - 12:58 #

Naja, Lootboxen per se finde ich nicht schlimm. Kommt halt immer darauf an, wie sie umgesetzt sind. Handelt es sich nur um kosmetischen Kram, von mir aus gerne. Ich kann dem sogar was abgewinnen obwohl ich kein Geld dafür ausgebe. Schlimm wird es dann, wenn es aber um Items geht, die nicht nur kosmetisch sind. Das sollte tatsächlich verboten werden.

zfpru 17 Shapeshifter - P - 6909 - 16. Mai 2019 - 13:08 #

Wahrscheinlich nehmen stattdessen so was ähnliches und nennen es anders.

vgamer85 19 Megatalent - - 13672 - 16. Mai 2019 - 13:34 #

Wootboxen ^^ Ach, gibt's ja schon

Noodles 24 Trolljäger - P - 51830 - 16. Mai 2019 - 15:02 #

Gibts bei Take Two eigentlich Rabatt, wenn man direkt zwei Lootboxen nimmt? :D

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 139311 - 16. Mai 2019 - 17:22 #

Na klar...ist alles kein Problem. Ignorantes Kapitalistenpack!

TheRaffer 19 Megatalent - - 17491 - 16. Mai 2019 - 19:01 #

3% Netto haben oder nicht haben. Aber wenn es nicht relevant ist, dann wird denen das Verbot ja auch nicht allzu weh tun. ;)

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