Anthem: Kotaku-Artikel offenbart Probleme bei der Entwicklung

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4. April 2019 - 16:50 — vor 23 Wochen zuletzt aktualisiert
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Nach langer Wartezeit erschien im Februar dieses Jahres Anthem, das neueste Spiel des kanadischen Studios Bioware. Die Kritiken fielen gemischt aus, der Metacritic-Score liegt mit 55 Punkten unterhalb aller anderen Spiele des Entwicklers. Auch der Test auf GamersGlobal.de zu Anthem fiel nicht sehr schmeichelhaft aus.

Der Kotaku-Autor Jason Schreier hat in den vergangenen Wochen mit 19 aktuellen und ehemaligen Bioware-Mitarbeitern gesprochen. In seinem sehr ausführlichen Artikel wird beschrieben, auf was für Probleme das Team während der Entwicklungszeit stieß.

Das Hauptproblem im Laufe der Entwicklung war, dass sich Anthem viel zu lange in der Vorproduktionsphase befunden hat. Die zentrale Spielmechanik, die Story und die Missionen entstanden alle erst in den letzten 12 bis 16 Monaten. Es fehlte lange Zeit eine klare Vision für den Titel. Große Schwierigkeiten bei der Entwicklung machte auch die eingesetzte Frostbite-Engine. Diese war kompliziert in der Bedienung und beim Support konkurrierte Bioware unter Anderem mit den FIFA-Entwicklern um Unterstützung durch das Frostbite-Team. Einige Entwickler von Anthem mussten sogar für längere Zeit ins FIFA-Studio wechseln, weil diese ebenfalls Probleme mit der Beherrschung der Engine hatten.

Das Arbeitsklima bei Bioware war laut des Artikels von Angst und Stress geprägt.  Es war nicht unüblich, dass Mitarbeiter nach einem Nervenzusammenbruch ein bis drei Monate krankheitsbedingt fehlten. Dutzende Mitarbeiter sollen das Studio in den letzten beiden Jahren verlassen haben. Die Bioware-Studios in Edmonton (Anthem), Austin (Star Wars - The Old Republic) und Montreal (Mass Effect - Andromeda) konkurrierten miteinander, statt sich gegenseitig zu helfen.

Bioware selbst äußerte sich auf ihrem Blog wie folgt:

Als Studio und Team akzeptieren wir alle Kritik an den Spielen, die wir machen, insbesondere von unseren Spielern. Der kreative Schaffensprozess ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Die Widrigkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung von Spielen sind sehr real. Aber die Belohnung, etwas, das wir geschaffen haben, in die Hände unserer Spieler zu legen, ist großartig. Leute in dieser Industrie stecken so viel Herzblut und Energie darein, etwas zu erschaffen, das Spaß macht. Wir sehen keinen Nutzen darin, sich gegenseitig niederzumachen, bzw. die Arbeit des Anderen.  Wir glauben nicht daran, dass solche Artikel unsere Industrie und Handwerk besser machen.

Im Artikel wird auch Dragon Age 4 erwähnt, das im Dezember letzten Jahres angekündigt wurde. Mark Darrah, der ab Oktober 2017 der Executive Producer von Anthem war, war im Sommer 2017 noch der Hauptverantwortliche für die Dragon-Age-Marke. Aufgrund der Probleme bei Anthem wurde die aktuelle Fassung von Dragon Age 4 jedoch gecancelt und die Entwicklung begann mit einem kleinen Team von vorne. Ein Großteil der Entwickler von Dragon Age 4 wurde in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgezogen, um an Anthem zu arbeiten.

Viele der geschilderten Probleme erinnern an die Probleme, die schon Mass Effect - Andromeda hatte. Auch bei diesem fand ein Großteil der Produktion in den letzten 18 Monaten statt und auch bei diesem Projekt hatten die Entwickler mit den Tücken der Frostbite-Engine zu kämpfen.  Anthem wird in Zukunft, wie von Anfang an geplant, von Biowares Studio in Austin mit neuem Content und Features versorgt, um vielleicht doch noch das Spiel zu werden, das sich viele Fans bei der Ankündigung erhofft hatten.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 3. April 2019 - 14:22 #

Hab den Artikel gestern gelesen, war sehr interessant. Glaube nicht, dass sich Bioware von derartigem Missmanagment nochmal erholen wird.

Sven Gellersen 22 AAA-Gamer - - 33175 - 3. April 2019 - 14:22 #

Also das Fehlen einer klaren Vision finde ich kaum nachvollziehbar. Die Stärken des Studios sind doch bekannt und wenn was Neues ausprobiert werden will, dann muss es doch erst recht eine Vision geben.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 142258 - 3. April 2019 - 17:35 #

Von den ganzen Leuten, die damals durch visionäre Konzepte und Spielehits bekannt wurden, ist ja kaum noch einer da bei Bioware. Wer soll denn da Visionen haben? Die kriegen höchstens noch n Burnout.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 15:27 #

Das finde ich jetzt bisschen zu einfach gedacht. Bei Bioware werden schon genug talentierte Entwickler mit tollen Ideen sitzen, das sagt ja auch der Artikel. Es mangelt offensichtlich viel mehr an jemanden der Entscheidungen trifft.

McNapp64 18 Doppel-Voter - - 9614 - 3. April 2019 - 14:22 #

Also jeder, der das Spiel gespielt hat, braucht diesen Artikel nicht um das zu merken. Ich hatte ca. 30h viel Spaß mit Anthem und hoffe sehr, dass sie das Ding retten können. Einzig der Glaube fehlt mir.

CptnKewl 21 Motivator - - 25743 - 4. April 2019 - 21:46 #

Ich denke dass EA vorher den Stecker ziehen wird. Nachdem ME:A schon nicht so prall war und auch Anthem unter den erwartungen blieb, kann ich mir vorstellen, dass die DA zu einem anderen Studio transferieren und dann BioWare zu machen.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 142258 - 5. April 2019 - 12:19 #

Das wäre dann aber der GAU. Solche Loot-Shooter leben doch von Kontinuität im Content, das muss EA doch begreifen. Die können doch nicht den gleichen Fehler machen wie bei ME:A. Ich könnte mir vorstellen, dass das neue DA die letzte Chance für Bioware, so wie wir es kennen, sein wird, wenn sich bei Anthem in den nächsten Wochen, vielleicht Monaten, nichts wirklich Signifikantes tut.

akoehn 17 Shapeshifter - - 6249 - 3. April 2019 - 14:26 #

Interessanterweise kam die "Antwort" von Bioware schon bevor sie den eigentlichen Artikel lesen konnten: https://twitter.com/jasonschreier/status/1113101944887934976

Vidar 19 Megatalent - 14193 - 3. April 2019 - 14:32 #

Achja ich habe gerade ein Deja-vu.
Damals bei Mass Effect Andromeda lags ja an dem "C-Studio", obwohl da schon Edmonton in die Entwicklung reingegrätscht hat.
Nun hat sich wohl gezeigt dass das Problem hauptsächlich bei Edmonton liegt.

Aber ich glaube Bioware mittlerweile das EA bisher den Entwicklern sehr viele Freiheiten gab, anders kann ich mir nicht erklären wie Anthem über 5 Jahre in Pre-Produktion sein konnte. Wäre ich EA hätte ich dem, so wie es im Artikel rüber kommt, Arroganten Pack schon eher die Daumenschrauben angelegt.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 135165 - 3. April 2019 - 14:35 #

Die Frostbite-Engine sieht gut aus aber man liest schon länger immer wieder, dass die von der Programmierung her nicht so dolle ist. Wäre dann vielleicht mal sinnvoll, die Engine zu verbessern oder zu wechseln.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 142258 - 3. April 2019 - 17:39 #

Das würde DICE sicher machen, wenn sie dafür Geld und genügend Zeit bekommen würden, die Engine wurde von ihnen aber hauptsächlich für Battlefield programmiert und muss ständig wegen anderer Genres kompliziert modifiziert werden. EA hat sich das mit einer Engine für alle Studios so einfach vorgestellt, das rächt sich jetzt bitter.

vgamer85 19 Megatalent - - 17098 - 3. April 2019 - 14:37 #

Wenns mal blöd läuft dann läufts blöd... es geht also weiter :/

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 3. April 2019 - 15:06 #

Also ich bin ja völlig geschockt und desillusioniert.
Die ganze Zeit hat es hier rezitiert geheissen, das Bioware (_das_ Bioware - das liebgewonnene Kernstudio Bioware, fast wie zu Baldurs Gate Zeiten, auf der Spitze seines kreativen Zenits) an EA herangetreten sei, mit der großen Vision eines Spiels, und EA als Goldstück unter den Publishern, dem grünes Licht gegeben hat, damit Bioware seine Herzensangelegenheit von Spiel umsetzen kann. Und plötzlich ging die Sonne in Edmondo auf, und viele glückliche Studiomitarbeiter konnten endlich ihre Ideen alle umsetzen wie sie wollten, während EA nur jeden Monat mit einem großen Geldsack und einer Packung Donuts vorbeikam, um ihnen den Kopf zu tätscheln.
Und jetzt der große Schock: doch keine große Vision? Keine Engine die Ideen spielend leicht Wirklichkeit werden lässt? Ausdünnung der kreativen Belegschaft? Burnouts? Jahrelange Ideenlosigkeit? Nen Pubisher der die Studios konkurrieren lässt, und sie so zerreibt?
Hinterher erzählt mir noch einer, Anthem war gar kein Bioware-Pitch, sondern EA wollte nen GaaS-Titel! Ne ne, hört mir auf - ich wurde jetzt hier in den Kommentaren monatelang drauf getrimmt, das man den PR-Abteilungen jedes Wort glauben kann, das lass ich mir doch jetzt nicht durch so nen Artikel kaputtreden - der ist ja nichtmal von EA veröffentlicht, der _kann_ ja gar nicht echt sein ;)

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 3. April 2019 - 15:24 #

Also auch laut des Artikels kam der Pitch von Bioware. Diese GaaS Ausrichtung kam dann wohl sehr spät erst, weil ihnen einfach nichts besseres eingefallen ist. EA scheint sich insgesamt (zu) wenig eingemischt haben, lediglich dass es Anfang 2019 spätestens raus muss kam von denen, aber die hätten sicher auch lieber ein gutes Spiel gehabt. Die Firmenkultur scheint insgesamt nicht zu funktionieren mit mehreren Studios, die anscheinend nicht gut zusammen arbeiten wie bei Ubisoft, sondern untereinander nochmal Konkurrenz machen und ohne klare Führung arbeiten, sehr strange der Bericht, aber erklärt so einiges, auch die gescheiterten Star Wars Projekte.
Ich würde mich nicht wundern, wenn EA demnächst massiv verkleinert bzw sich von allem trennt außer der Sportabteilung und eventuell Teilen von DICE und Respawn.

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 3. April 2019 - 16:11 #

Klar war das mit GaaS von Anfang an jetzt überzogen. Es ist aber doch schon hinlänglich bekannt, das EA sich immer weiter von reinen Singleplayer-Spielen über die Jahre distanziert hat. Du hast jetzt Interviews von 19 Leuten, und dadurch sicherlich nen schönen Querschnitt auf Basis der mittleren Ebene - jedoch wirst du wahrscheinlich nie erfahren, welche Vorgaben oder auch nur Anstöße da zwischen EA und dem Kopf von Bioware hin und her gingen.
Auch das da Leute mitten in der Entwicklung auf einmal zu den Fifa-Leuten versetzt werden, während die Studios da ja eigentlich im Clinch liegen, spricht ja eher dafür, das EA da schon seine Prioritäten hat und mitmischt. Ebenso der Wechsel an der Spitze zu jemandem der eher jung im Geschäft ist - spricht gerne dafür, das man jemanden formbares einsetzen wollte. Dazu ist davor halt der alteingesessene Head gegangen, während er mitten in einem Projekt war, in dem er alles hätte machen können wie er will - klar, können alles Zufälle sein, ich für meinen Teil glaub da jedoch nicht so wirklich dran.

Auch bei der Konkurrenz untereinander bin ich eher skeptisch das es sich dabei um Zufall handelt. Es gibt durchaus Unternehmen, die schon aktiv mit dem Faktor arbeiten - aus den verschiedensten Gründen.

Das das so nicht wirklich gut gehen kann sehe ich allerdings genau so - mal schauen was sie draus machen. Ich bin ja so schon überrascht, das man trotz des Metacritics immer noch Geld in Anthem pumpt - mal schauen wie lange noch..

burdy 15 Kenner - 2880 - 3. April 2019 - 19:51 #

"trotz des Metacritics"
Vielleicht richtet man sich ja eher nach den Verkaufszahlen und was die Spieler denken und nach dem Erfahrungswert, das Loot-Shooter mindestens 1-2 Jahre und/oder Nachfolger brauchen, bevor sie gut werden. Und nicht nach irgendwelchen Webseiten, die sich durch übertrieben schlechte Reviews profilieren wollen?

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 3. April 2019 - 21:23 #

Naja, es waren ja schon irgendwie _alle_ Webseiten ;) Ich kann die Wertungen auch komplett nachvollziehen, aber da hat natürlich jeder seine eigene Meinung.
Das sollte jetzt aber nicht heissen das aus dem Spiel nicht vielleicht doch noch irgendwann was werden könnte, sondern das ich überrascht bin, das EA es anscheinend auch so sieht - die sind ja immerhin auch sehr gut im Stecker ziehen. In deinen zwei Jahren haut EA ja sonst immerhin zwei Battlefields nacheinander raus.

Ob das jetzt in den Verkaufszahlen so eingeschlagen hat lasse ich mal dahingestellt, immerhin hat man wohl alle EA Abos mit dazugerechnet und es dann als "zweitbester Bioware-Start" hingestellt - interessanter weise aber keine Zahlen über direkte Verkäufe genannt, wie man es bspw bei Battlefield immer tut ;)

burdy 15 Kenner - 2880 - 3. April 2019 - 23:29 #

Ich muss mich etwas korrigieren. Es sind nicht nur profilierungssüchtige Seiten, es ist auch teilweise, dass Metacritic einfach nur Müll ist. Da steht zB eine Review mit 30 Punkten, in der überhaupt keine Punkte vergeben wurden. Oder eine Review mit 40 Punkten und dann steht auf der Testseite, dass nur senkundär nach unterhaltungswert, sondern nach künstlerischem Wert bewertet wird und Spiele mit hohen Wertungen nicht notwendigerweise Spaß machen. Und aus sowas wird dann ein Durchschnittswert zusammengequirlt...

Dawn 11 Forenversteher - 579 - 4. April 2019 - 18:38 #

Also dass Metacritic nicht so viel taugt, wie man es gerne hätte, stimmt. Aber ich glaube das sehen die Wenigsten.

Dennoch kann man die Probleme natürlich nicht abstreiten. Unfair ist sicherlich wenn die Leute ein Spiel verlangen, was es einfach nicht ist. also ein Story Solo RPG in klassischer Bioware Manier. Viele Pressemenschen sind aber mit genau dieser Vorgabe da reingegangen.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 19:49 #

Wer denn?

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 7:28 #

Der Support des Spiel hängt doch nicht von Metacritic ab, sondern hauptsächlich von den Umsätzen mit Mikrotransaktionen. Wenn sich das nicht mehr rentiert, ist Schluss.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 7:33 #

Dafür müssten sie erst mal damit anfangen, ihren Shop so zu befüllen, dass man überhaupt Geld ausgeben kann. ;-)

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 7:47 #

Na da gibt es doch reichlich "kosmetische" Items ;)

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 7:54 #

Man kann sich kaum vor Rüstungssets retten... ;-)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 24189 - 3. April 2019 - 15:15 #

Dass die Frostbite-Engine nicht so einfach ist, wussten die doch schon seit Dragon Age: Inquisition. Was aus Spielen ohne klare Vision wird, hat schon Destiny gezeigt. Es ist nicht neu, dass diese Fehler gemacht werden und sie werden immer wieder auftreten.

Man merkt, dass ich gerade Blood, Sweat and Pixels von eben jenem Jason Schreier lese...

Vidar 19 Megatalent - 14193 - 3. April 2019 - 15:32 #

Da hätten sie nicht auf Destiny schauen müsssen sondern einfach ihre eigenen Projekte.
Schon zu Dragon Age Inquisition gab es diese Probleme mangelnder Vision. So dass das Spiel letztendlich innerhalb von 12 Monaten zusammengewerkelt wurde da man nochmals alles umgeworfen hatte. Schuld war da natürlich die Technik und die Frostbite Engine und nicht das Missmanagement

Mass effect Andromeda war das selbe in grün und wurde ebenfalls in 12-18 Monaten zusammengekloppt. Da lag es natürlich am "minderwertigen" C-Team von Bioware und natürlich wieder an der Engine.

Und nun ja Anthem wiederholte sich das ganze nochmals, ganz ehrlich Bioware scheint wahrlich Lernresistent zu sein. Win Wunder das da EA so lange dabei zuschaut, zumindest bräuchten sie sich nicht wundern wenn EA den Laden wirklich dicht macht.

PeterS72 16 Übertalent - P - 4490 - 3. April 2019 - 15:33 #

Interessanter Artikel. Wobei ich aber nicht ganz nachvollziehen kann, wieso Andromeda allgemein als "Fail" dargestellt wird. So schlecht finde ich das Spiel gar nicht. Vermutlich, weil sich viele YouTuber über die Animationen lustig gemacht hat, was dann nach ein paar Wochen gepatched wurde?

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28245 - 3. April 2019 - 16:10 #

Mir hat es auch recht gut gefallen, hab es erst einige Monate nach Release gespielt. Story und Dialoge hätten besser sein können, aber die grundlegenden Spielmechaniken haben funktioniert und Spaß gemacht.

vgamer85 19 Megatalent - - 17098 - 3. April 2019 - 16:55 #

Andromeda fand ich besser als Mass Effect 1 mit den schlechten Nebenquests mMn.

Graubirne76 15 Kenner - - 2903 - 4. April 2019 - 10:40 #

Ja, Andromeda finde ich auch zu Unrecht bewertet - es ist viel besser als sein Ruf.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 15:38 #

Andromeda hab ich zum Release gespielt und es nach rund dreißig Stunden frustriert abgebrochen. Die Animationen waren mir völlig egal, aber das ganze Spiel wirkt dermaßen lieblos, die Story zündet überhaupt nicht, sie machen fast nicht aus ihrem tollen Mass Effect Universum. Die Mass Effect Reihe hatte tolle Alien Rassen mit völlig unterschiedlichen Konzepten wie die Volus oder Elcor, bei Andromeda gab es zwei (?!) neue Rassen die humanoid aussahen und diese Maschinen Wesen, unterirdisch. Die Schauplätze kamen bei weitem nicht an die Citadel oder zum Beispiel Omega ran, das Erkunden der Planeten war langweilig mit Open World POI und den immer gleichen Assets zugebaut. Könnte mich noch ewig so weiter aufregen.

Aus mass effect 1-3 könnte ich dir aus dem Kopf mindestens zwanzig Charaktere aufzählen, bei Andromeda weiß ich nicht mal mehr wie der PATHFINDER heißt.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104869 - 4. April 2019 - 16:02 #

Twix. Sein Name ist Twix. Die weibliche Version heißt Ryder ;).

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10703 - 4. April 2019 - 18:29 #

So muss das sein! XD

John of Gaunt 27 Spiele-Experte - 76972 - 4. April 2019 - 23:10 #

Ich hab nur die Probierversion gespielt von Andromeda und schon danach kein Bedürfnis mehr gehabt die Vollversion zu erwerben. War zwar nicht schlecht, aber halt auch einfach nicht gut genug um mehr Zeit damit verbringen zu wollen. Hat für mich nie die Qualität und auch nicht den Charme der Trilogie erreicht.

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 10434 - 5. April 2019 - 8:57 #

War halt ein solider Titel im 70er-Bereich,der mir Spaß machte, aber nicht lange im Gedächtnis blieb

cassikov 13 Koop-Gamer - - 1448 - 3. April 2019 - 15:46 #

So richtig verstehe ich nicht, wieso es bei Bioware immer zu Problemen mit der Frostbite-Engine kommt. Das Studio entwickelt jetzt seit 8 bis 10 Jahren (je nach Projektstart DA:I) ausschließlich mit der Engine. Da sollte doch mittlerweile ausreichend Know-How vorhanden sein.

Bei der Qualität, die vom Studio in den letzten Jahren abgeliefert wurde (nicht nur technisch), weiß ich gar nicht, ob ich da noch ein DA 4 sehen möchte.

Ein Jammer, welchen Weg Bioware genommen hat.

Vidar 19 Megatalent - 14193 - 3. April 2019 - 15:49 #

Und das schlimme/traurige daran ist das wohl Bioware, trotz des Engine Zwangs von EA, zum großen Teil selbst dran schuld ist.

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 3. April 2019 - 16:18 #

Sie ist zum einen auf jeden Fall sperrig zu handhaben, und zum anderen halt ne 1st-Person-Shooterengine für normalgroße Maps. Wenn du dann auf einmal hingehst und willst da ne Open World reinpflastern, dazu mit mehr Höhenunterschieden arbeiten, ne 3rd Person Ansicht einbauen und und und, muss das halt immer zäh von Hand angeflanscht werden.
Bei UE und Unity hast da ja ganz andere Möglichkeiten, aber ohne das, und ohne ordentliche Doku und Ansprechpartner, ist das wenig spaßig.
Dann hast da drei Monate was umgebastelt, das wird wieder verworfen - und du fängst wieder von vorne an. Klar das das frustriert.

Jac 18 Doppel-Voter - P - 9092 - 3. April 2019 - 16:23 #

Ich denke auch, dass eigentlich genügend Erfahrung mit der Frostbite Engine da sein sollte. Die Alternative einer eigenen Engine bindet sehr viele Kapazitäten, ob das besser gewesen wäre, ist durchaus zu bezweifeln. Zumal die Frostbite in Battefield, Battlefront usw. durchaus zu begeistern weiß und ihr Leistungsumfang sicher nicht einfach "nachprogrammiert" werden kann.
Große Projekte verlangen ein konsequentes Projektmanagement und das ist bei den Teamgrößen heutzutage durchaus eine Herausforderung. Da sehe ich eher das Problem, das nebenbei gesagt (aus meiner persönlichen Sicht) auch Star Citizen hat.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104869 - 3. April 2019 - 16:42 #

Ich kann mir vorstellen, daß eine Frostbite-Engine halt für nicht jedes Genre 100%ig passend ist. In Shootern wie Battlefield mag sie hervorragend passen (und dafür auch primär entwickelt worden). Rollenspiele wie ein DA:I sind da schon wieder anders als ein Rennspiel und ein GaaS-Anthem wiederum anders als die anderen. Sprich, man mag da seine Grundassets haben, fängt aber bei jedem Spiel irgendwie doch wieder von vorne an. Manche Engines tun sich gut in einem flexiblen Baukasten-System, andere wohl eher nicht.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 5:43 #

Im Grunde musste Bioware mit der Frostbite 3x von vorne anfangen, haben gleichzeitig wenig Support dafür bekommen und mussten teilweise hre eigenen Engine Entwickler an andere "wichtigere" Teams abgeben. Wundert es dich da wirklich?

Bioware wollten/mussten sich wohl sogar für DA 4 das vierte mal an die Frostbite setzen. Hat Hudson umgeworfen, sie nutzen dafür eine angepassten Anthem Fork.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54711 - 3. April 2019 - 15:53 #

EA tut sich anscheinend echt keinen Gefallen damit, alle Entwickler zur Frostbite zu zwingen. Auch von Need-for-Speed-Entwicklern hat man ja gehört, dass die so einige Probleme mit der Engine hatten.

Novachen 19 Megatalent - 14531 - 3. April 2019 - 19:44 #

Aus meiner Sicht eine ganz seltsame Entscheidung. Habe ich wirklich nicht nachvollziehen können.

Bei dem Remaster zu Burnout Paradise gab es ja auch einen kompletten Enginewechsel... das läuft zwar wie das Original auf RenderWare. Aber mit einer vollständig anderen Version, die mit der Version vom Original nur wenig zu tun hat.

Und das kommende C&C Remaster wird ja auch nicht auf Frostbite basieren, aber auch eine komplett neue Engine sein.

Bei Remaster und Remakes gilt dieser Frostbite-Zwang nicht, obwohl da trotzdem die Engine gewechselt wird. Das soll mal einer verstehen.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 3. April 2019 - 17:29 #

Schade, dass das Hauptprojekt des Hauptstudios quasi 2 Jahre ohne Leader war. Als Hudson wieder da war und Darrah eingesetzt hat, hat es das Team in der kurzen Zeit wirklich noch geschafft, ein Spiel auf die Beine zu stellen, das uns als Clan ca. 60 Stunden gut unterhalten hat.

Hätte das Team zu dem Zeitpunkt noch die ganzen verschwendeten Jahre zur Verfügung gehabt, würden wir heute vielleicht ganz anders über das Spiel diskutieren.

Aber gut, das Bioware Austin die Zügel jetzt in der Hand hat. Bin auf ihren Input gespannt.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 142258 - 3. April 2019 - 17:33 #

Das erinnert nicht nur an die Mass Effect:Andromeda Entwicklung, das ist das selbe Problem. Sie haben nichts dazugelernt, das muss man in aller Deutlichkeit so sagen. Die Konkurrenz unter den Studios hat EA zu verantworten, das ist ihre Philosophie des "gesunden Wettbewerbs und der Synergien", es ist zum Kotzen, weil es in der Praxis nicht funktioniert und nur bad vibes schafft, neben Angst und Stress natürlich. Wenn sie jetzt das Team wenigstens weiterarbeiten lassen an Anthem, dann wär das zumindest ein Novum und nicht wie bei Andromeda, alles stillzulegen, zu canceln und auf Eis zu legen. Das alles macht mir EA nicht wirklich sympathischer, auch wenn Bioware an einigen Entwicklungen selbst Schuld ist. Aber die Frostbyte Engine wird immer noch von EA vorgegeben. Die sollte ja ursprünglich alles schön praktisch machen, Arbeitsabläufe vereinfachen und die Entwicklungen bescheunigen. Scheint ja genau das Gegenteil bewirkt zu haben. Ganz toll EA, ganz toll!

zfpru 17 Shapeshifter - P - 7661 - 3. April 2019 - 18:21 #

Gegenfrage: Bei welchem großen Spiel gibt es dabei keine Probleme.

vgamer85 19 Megatalent - - 17098 - 3. April 2019 - 18:29 #

Frag ich mich auch. Erst wenn ein Studio in Kritik steht, kann man drauf losschießen und weiter tiefer in den Keller treiben, hab ich jedenfalls das Gefühl.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 7:50 #

Es ist nicht normal, erst nach der ersten E3 Demo und 18 Monate vor Release aus der Pre-Production zu kommen und schnell ein Spielkonzept zusammen zu klauen. Auch ist es nicht normal nach 5 Jahren Vorproduktion ohne guten Prototypen das Spiel nicht endlich mal zu canceln. Also in der Form sind die Probleme schon sehr ungewöhnlich.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28245 - 4. April 2019 - 8:47 #

Ubisoft hat schon lange mehr kein AAA-Spiel so richtig in den Sand gesetzt. Selbst Assassin's Creed Unity war trotz der Probleme zum Launch ein besseres Spiel als Fallout 76 oder Anthem. Offenbar arbeiten bei Ubisoft die Studios besser zusammen und es gibt eine professionellere Projektplanung.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 8:56 #

Ubisoft setzt sehr stark auf Swarming und agiles Entwickeln über mehrere Studios. Das haben sie wirklich beinahe perfektioniert. Man sehe sich nur die ca. 1000 Leute bei der Entwicklung von Division 2 an.

Möglich wäre das sicher bei vielen Konzernen, aber die Voraussetzung dafür ist eine fertige Entwicklungsumgebung und da hapert es bei den meisten.

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10703 - 4. April 2019 - 18:47 #

Ich hatte Mitte der 90er mal Guillemot auf einem Entwicklerkongress gehört, und es ging damals schon um fortschrittliche Strategien, um erfolgreiches Gamedevelopement nicht nur zu ermöglichen, sondern den Erfolg auch im Prozess stets abzusichern. Kurz darauf ging es ja dann auch los mit der heutigen Strategie.

Die Entwicklungsumgebung war da, denke ich, nur ein folgerichtiger Schritt.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 19:36 #

Ja, das deckt sich sehr gut mit meinen Eindrücken, die ich letztes Jahr gesammelt habe.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 8:58 #

Ubisoft macht allerdings auch keine Experimente, die gleiche Formel iteriert und quer durch alle Spiele, dazu zig Fortsetzungen. Die lassen ihre Leute nicht plötzlich ein anderes Genre machen und haben ein vielfach geringeres Risiko so auf die Nase zu fallen.

tailssnake 17 Shapeshifter - P - 6155 - 4. April 2019 - 10:00 #

Für keine Experimente gab es bei den DLC zu AC:Od arg viel Gegenwind.

NorMasEf 08 Versteher - P - 188 - 4. April 2019 - 10:09 #

Massive war auch nicht gerade bekannt dafür Online-Third Person-Deckungs-Loot-Shooter zu entwickeln. Kann man schon als Experiment sehen.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 14:10 #

Und jetzt werden sie nie wieder was anderes machen ;)

NorMasEf 08 Versteher - P - 188 - 4. April 2019 - 14:52 #

Bedauerlicherweise. Hatte damals mit World in Conflict viel Spaß. Dürfen davon auch gerne einen Nachfolger ankündigen.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28245 - 4. April 2019 - 10:29 #

Würd ich jetzt so nicht unterschreiben. Steep, Ghost Recon: Wildlands, Rainbow Six: Siege und Watch Dogs waren z.B. keine Fortsetzungen und haben auch einiges neu gemacht.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 14:13 #

Steep lasse ich durchgehen, aber das war auch ein eher kleiner Titel. Ghost Recon und Rainbow Six sind uralte Reihen. Watch Dogs hat ein neues Setting und ein paar coole Ideen, aber ist im Wesentlichen die Assassins Creed Formel gewesen.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28245 - 4. April 2019 - 15:36 #

Ghost Recon und Rainbow Six sind zwar bekannte Marken, aber Ghost Recon: Wildlands ist ein ganz anderes Spiel als Ghost Recon: Advanced Warfighter und Rainbow Six: Siege ist ein ganz anderes Spiel als Rainbow Six: Vegas.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 16:43 #

Aber auch nicht so neu, Wildlands hat etwa die Mechanik aus Splinter Cell Blacklist und den Open World Kram von Far Cry, die Ubi Spiele sind auf ihre Weise alle sehr ähnlich und tauschen Gameplay und Konzepte untereinander aus. Höhepunkt demnächst Skull and Bones, das die Seeschlachten aus AC als neue IP auskoppelt.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 15:43 #

Watch Dogs hat mich beim Spielen schon sehr an Assassins Creed erinnert, Steep war eine ziemliche Ausnahme, leider keine sehr gelungene

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 15:51 #

Und Teil 2 war das erste Spiel, dass aus der Ubisoft Formel ausgebrochen ist, die es in der Form heute ja auch gar nicht mehr gibt.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 16:40 #

Naja es gibt eine andere mit Pseudo RPG Elementen, Loot und Service, siehe AC, Far Cry und Division.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 16:48 #

Ich habe Divison 2, Far Cry 5 und AC Odyssey gespielt beziehungsweise spiele 1 und 3 immer noch und kann die nicht vergleichen. Koop Loot Shooter, Open World Shooter ohne jeden spielerischen Progress und ein Action Rollenspiel mit Entscheidungen.

Weder Divison noch AC haben ein Pseudo RPG System sondern beide für Ihr jeweiliges Genre sehr tiefes und ausgefeiltes System mit massig Individualisierung. Far Cry 5 hat praktisch überhaupt kein Progress System außerhalb der Perks für Challenges, was für mich neben der Erzählweise des Spiels der größte Nachteil war.

rammmses 19 Megatalent - P - 17735 - 4. April 2019 - 16:55 #

Das kriegst du ja jetzt in New Dawn.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 17:52 #

Ja aber da hat mich das Hauptspiel schon verloren. Der ausgekoppelte DLC interessiert mich nicht mehr. ;-)

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10703 - 5. April 2019 - 6:28 #

FC5 habe ich gerne ausgelassen, aber das New Dawn Szenario macht schon was her. Würde ich Freunden gepflegter Action ohne Scheu vor äußerst dezenten Levelupgrades durchaus empfehlen.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 16:55 #

Teil 2 war aufgrund der pseudo coolness und der miesen Missionen leider völlig unerträglich.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 17:54 #

Hab keine Pseudo coolness gefunden sondern eine ziemlich gute Spiegelung der realen Welt und die Missionen waren teilweise absolut spitze und vor allem sehr offen gestaltet. :-)

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 21:25 #

Das kann nicht dein Ernst sein. Das ist so ewig weit weg von der echten Welt. Allein dieser Typ mit der Maske in der Gang. Die Waffen aus dem 3D Drucker. Dieses alberne Hauptquartier im Keller. Die ganzen total bescheuerten Klamotten. Eine der schlechtesten Einstiegsmissionen die ich je gespielt habe. Erst kriegt man ne geile Playlist für die Mission und dann ist man in diesem ctos Gebäude wo man sich kaum orientieren kann und ständig diese Hackeransicht braucht. Die ganze Story ergibt überhaupt keinen Sinn. Einerseits sammelt man Follower und ist angeblich total beliebt, bringt aber Passanten bei der ersten "wir fahren mit der coolen Karte durch die Stadt" am laufenden Band um. Man erschießt völlig ohne Story Legitimation irgendwelche Gangmitglieder (naja sind ja Gangs also per se böse wohl) oder eben ctos Wachen, findet die Öffentlichkeit trotzdem total geil! Das Schleichen hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Die Autosteuerung (die Kartrennen!!) ist ne Katastrophe. Diese hacking Rätsel (die ich in Teil 1 noch gut fand) frustrieren.

Ich hatte ne Menge Spaß mit Watch Dogs 1, das war echt gelungen auch wenn es ein paar Gameplay Macken hatte. Aber Teil 2 hat mich geradezu entsetzt zurück gelassen. Über dieses pseudo coole könnte ich hinweg sehen aber der Rest geht gar nicht.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 22:03 #

Meine ich völlig ernst. Die Charaktere hätte ich so auch schon des öfteren so im Leben treffen können. Was ich allein schon in Comic-, Manga- und Animekreisen für tolle Menschen kennengelernt habe, hat mich stark an das Spiel erinnert. Kommt halt immer ganz drauf an, was man so treibt.

Der Stealth hat für mich in diesem Spiel dank der verschiedenen Drohnen hervorragend funktioniert. Normalerweise kann ich diese Spielweise überhaupt nicht ausstehen, hier hat es mir aber verdammt viel Spaß gemacht und ich habe in dem Spiel seltenst überhaupt zur Waffe greifen müssen.

Ist halt das schöne daran, wenn es verschiedene Wege zum Ziel gibt.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 22:58 #

Die Charaktere von Watch Dogs 2 sind für mich eben gerade keine tollen Menschen sondern Soziopathen die ohne mit der Wimper zu zucken zig Leute töten und sich danach für ihre Likes feiern. Hat für mich jedenfalls völlig die Immersion kaputt gemacht.
Keine Ahnung wie die Drohnen funktionieren, bevor ich eine hatte hab ich das Spiel schon abgebrochen. Insbesondere die Missionen bei dieser Scientology Verarsche am Strand und dann in ihrer Kathedrale waren so mies dass ich endgültig keine Lust mehr auf das Spiel hatte.

Egal, dir gefällt es, ich fand es abgesehen von dem ganz netten San Francisco Flair einen Reinfall.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 5. April 2019 - 5:43 #

Die Drohnen schaltet man direkt nach dem Prolog frei. Die eine automatisch, die andere sobald du das bisschen Geld gesammelt hast..

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 5. April 2019 - 6:50 #

Ich kann mich nur an ein ferngesteuertes Fahrzeug erinnern falls du das meinst.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54711 - 4. April 2019 - 17:57 #

In welcher Sprache hast du es denn gespielt? Mit englischer Sprachausgabe wirken die Charaktere schon nochmal ein Stück anders als mit deutscher.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 21:26 #

Ich glaube auf deutsch. Ja im englischen ist es wohl besser aber das war nur ein kleiner Teil meiner Probleme mit diesem Machwerk.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54711 - 4. April 2019 - 16:15 #

Naja, das Hacking hats für mich damals schon zu was Besonderem und Neuem gemacht. Auch wenn der Rest natürlich größtenteils Ubi-Formel war.

Golmo 17 Shapeshifter - 7324 - 3. April 2019 - 19:52 #

Wenn es stimmt und die ganzen Inhalte wirklich erst im letzten Jahr vor Release zustande kamen, dann ist das ja eigentlich positiv ! Bedeutet das sie schnell Content nachliefern können. Für 1 Jahr Arbeit ist der Content schon gut, aber da ja immer von 6-7 Jahren die Rede war, fragte man sich was die die ganze Zeit gemacht haben. Jetzt ergibt das Sinn.

PS: Reporte schreiben kann er, aber ich mag den Schreier trotzdem nicht. Seit dem YongYea Interview ist der bei mir unten durch.

paschalis 18 Doppel-Voter - P - 11572 - 3. April 2019 - 21:38 #

Solche Reports würde ich sehr gerne bei GamersGlobal sehen, aber das ist leider finanziell nicht möglich.

Baumkuchen 17 Shapeshifter - 6027 - 4. April 2019 - 20:55 #

Die Rückkehr von Casey Hudson im selben Zeitraum kommt wohl nicht von ungefähr.

Faerwynn 18 Doppel-Voter - P - 10210 - 3. April 2019 - 21:31 #

Warum sollte es den Spieleentwicklern anders gehen als dem Rest der Entwicklungswelt? Heutige Softwareprojekte sind so komplex und kaum noch zentral steuerbar und überschaubar. Die verbreitete Antwort „Design by contract“, Agile und „Scrum of scrums“ funktioniert selbst außerhalb der Spielewelt schon eher schlecht als recht. Aber Spiele müssen nunmal als Ganzes funktionieren. Das ist bei AAA heute sehr gefährdet. Eine Kündigungswelle (durchaus normal bei der Belastung und den Möglichkeiten auf dem Arbeit) ist etwas durchaus Wahrscheinliches, besonders über ein paar Jahre hinweg. Wie wir sehen kann schon so ein Wechsel das ganze Spiel gefährden. Viel Geld und mehr Zeit kann das dann möglicherweise retten. Aber möglicherweise eben auch nicht.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 3. April 2019 - 21:35 #

Da sprichst du wahre Worte. Das alles kenne ich nur zu gut.

tailssnake 17 Shapeshifter - P - 6155 - 3. April 2019 - 21:41 #

Also das Statement von BioWare ist lächerlich, wir haben Angst das die Misstände an die Öffentlichkeit kommen.
Das ist die Aufgabe der Presse solche Artikel zu schreiben!

Labolg Sremag 13 Koop-Gamer - 1771 - 3. April 2019 - 22:57 #

solche Artikel, Die sind es wert geklickt zu werden!
die sind GOLD, das ist Journalismus!

und wofür hält der Jörg hier bitteschön seine Hand auf
bzw. wofür werden hier Paywalls eingebaut?

unwitzige Komemntare, halbsaitenes Wissen über Games im allgemeinen und speziellen und Let's Plays zum abgwöhnen!

paschalis 18 Doppel-Voter - P - 11572 - 3. April 2019 - 23:22 #

Und trotzdem kommst du immer wieder...

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 3. April 2019 - 23:49 #

Echt mal, wenn er wenigstens mal ne Doku zur GDC mit Hintergrundinfos und guten Interviews machen würde, oder wenigstens Erfahrungsberichte wenn er bspw irgendwo in Japan auf ´ner Messe ist..

Und dann schreibt er auch noch in ganzen Sätzen, achtet auf Groß- und Kleinschreibung und solche Sachen.. was will ich denn bitte mit Texten, die ich nur einmal und dann auch noch flüssig lesen kann, um sie zu verstehen - ganz schlimm der Typ :D

Q-Bert 19 Megatalent - P - 14336 - 3. April 2019 - 23:52 #

Eine halbe Saite schwingt doppelt so schnell, klingt also doppelt so hoch. Halbsaitenes Wissen = doppeltes Wissen! Da ist dir versehentlich ein Kompliment rausgerutscht! Ich find das sogar sehr witzig ^^.

Faerwynn 18 Doppel-Voter - P - 10210 - 4. April 2019 - 17:08 #

Das Wort heißt aber "halbseiden". Kommt von Halbseide, die zur Hälfte aus Baumwolle besteht. :)

Q-Bert 19 Megatalent - P - 14336 - 4. April 2019 - 17:43 #

Ach nee... echt jetzt? *augenroll*

Faerwynn 18 Doppel-Voter - P - 10210 - 4. April 2019 - 19:39 #

Tja, hab ich jetzt deine hervorragende Ironie nicht verstanden oder hast du die intendierte Ironie nicht ausreichend ausgedrückt? Fragen über Fragen. Ich sage dazu mal nichts, ich bin ja parteiisch. ;)

Q-Bert 19 Megatalent - P - 14336 - 5. April 2019 - 2:23 #

In meinem Posting liegt gar keine Ironie, Faerwynn. :]

Schau, im Eingangspost "unwitzige Komemntare, halbsaitenes Wissen" hat Labolg durch seine Rechtschreibschwäche aus dem herabwertend gemeinten "halbseiden" versehentlich ein aufwertendes "halbsaiten" gemacht.

Ich liebe solche sinnwandelnden Buchstabenspielchen! Nur Labolg selbst ist der Fauxpas freilich gar nicht bewusst. Hätte ich jetzt geantwortet "das finde ich sogar sehr witzig!", hätte er das am Ende noch als Kompliment aufgefasst. Deshalb hab ich kurz und völlig ironiefrei erklärt, warum ich mit der sinnentstellenden Wechselstabenverbuchselung ehrlich Spaß hatte.

Das ganze wäre im Wortsinne völlig witzlos für jemanden, der die eigentliche Bedeutung von halbseiden nicht kennt. Aber ICH traue den Lesern hier durchaus zu, dass sie nicht auf den Kopf gefallen sind ;)

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 142258 - 5. April 2019 - 12:24 #

*check ^^

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104869 - 4. April 2019 - 0:25 #

Dann geh doch zu Netto!

Otto 13 Koop-Gamer - 1506 - 4. April 2019 - 1:36 #

Was ist denn ein Gaas Spiel? Bin nicht so der Freak.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54711 - 4. April 2019 - 1:44 #

Steht für Games as a Service, Spiele, die nach Release noch ständig um neue Inhalte erweitert werden, um die Spieler so lange wie möglich an das Spiel zu binden. Außerdem bieten solche Spiele häufig irgendwelche zeitbegrenzten täglichen oder wöchentlichen Aufgaben, damit die Spieler so oft wie möglich reinschauen und was zu tun haben. Es sind meist Spiele mit Mehrspielerkomponente, aber gibt auch Ausnahmen, wie z.B. Assassin's Creed Odyssey.

Otto 13 Koop-Gamer - 1506 - 4. April 2019 - 1:53 #

Thx. Okay, die Abkürzung war mir neu.

Inso 16 Übertalent - P - 5810 - 4. April 2019 - 1:50 #

Game As A Service
Ein Spiel, das nach Release weiterhin mit Content versorgt wird, und so die Leute (möglichst dauerhaft) bindet (und natürlich auch auf die ein oder andere Art zur Kasse bittet^^).
In diesem Fall soll neuer Inhalt (bspw im Gegensatz zu Destiny-DLCs) kostenlos sein, und das Geld über die kosmetischen Items aus dem Shop rein kommen.

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 10434 - 4. April 2019 - 8:17 #

Klingt ja nach einer idealen Umgebung, um ein tolles Spiel zu machen.... Da verwundert es wenig, dass am Ende ein solches generisches Machwerk herauskommt.

Graubirne76 15 Kenner - - 2903 - 4. April 2019 - 10:42 #

Ich hoffe, die Entscheidung, einen Teil der Entwickler hin zu Anthem abzuziehen, wirkt sich nicht negativ auf Dragon Age 4 aus

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 4. April 2019 - 10:56 #

Das wurde 2017 komplett rebootet und das Entwicklungsteam war bis zum Release von Anthem klein.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 13072 - 4. April 2019 - 11:11 #

Ein Thema für den Woschka!

Extrapanzer 16 Übertalent - P - 5268 - 4. April 2019 - 11:32 #

Das ist nach Dragon Age: Inquisition und Mass Effect: Andromeda jetzt der dritte Titel, bei dem man bei Bioware in einem viel zu langen Crunch versucht, das Projekt über die Ziellinie zu retten. Und wie bei Bungie bekommt man es nicht hin, frühzeitig das wichtige Grundgerüst der Story aufzustellen. Bungie und Bioware haben offenbar immense Probleme, die man nicht dem Publisher zuschreiben sollte, daher verstehe ich auch den Jubel darüber nicht, dass sich Activision und Bungie trennen. Oder genauer gesagt, verstehe ich den Jubel der Activision-Aktionäre, aber nicht den Jubel der Bungie-Fans.
Die nächsten Spiele von Bioware und Bungie werde ich ignorieren, bis die Fachpresse sie beim nächsten Review mit Auszeichnungen überschüttet.

tailssnake 17 Shapeshifter - P - 6155 - 4. April 2019 - 12:54 #

Doch hier war EA Schuld, die das Spiel unbedingt in dem Finanzjahr raushaben wollte.
Davor gab es bei Bioware interne Probleme, weil es vor der Übernahme des Projektes durch Mark Darrah keinen Entscheider gab. Danach lief alles in eine bestimmte Richtung und man hat gute Fortschritte gemacht.

ganga Community-Moderator - P - 20458 - 4. April 2019 - 15:46 #

Äh was? Die waren fünf Jahre in preproduction und jetzt soll EA Schuld daran sein? Das hat ja mal ganz eindeutig Bioware selbst verkackt.

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10493 - 5. April 2019 - 1:57 #

Also ich Bash ja auch gerne EA, alleine schon weils meistens stimmt und mit sicherheit sind sie in der Story auch nicht der gute Geist der helfend die Hand über Bioware hält - die Idee eine Engine für alles zu nehmen, well, kann toll sein, muss aber nicht - FIFA Prio einzuräumen, well, macht Sinn wenns um Kohle geht - und andere "lustige" Dinge. Aber wer Jahre "vertrödelt" und erst ein Jahr vor Release quasi weiss, was man da überhaupt machen will UND wie ... Yeaah ... sorry, das geht auf Bioware dann.

Das EA irgendwann auch mal ein ROI sehen will sollte usus sein.

Ganon 24 Trolljäger - P - 52077 - 5. April 2019 - 9:14 #

Ich glaube, man kann getrost sagen, das beide Seiten eine Teilschuld am Flop (wenn es denn finanziell einer ist) tragen.

Hohlfrucht (unregistriert) 4. April 2019 - 13:33 #

Grandioser Artikel, den ich schon Dienstagabend verschlungen habe. Eigentlich wollte ich nur kurz noch Kotaku checken und dann schlafen, aber der Artikel war einfach zu spannend geschrieben. Genau wegen solcher Artikel von Jason Schreier bleibe ich immer wieder auf Kotaku hängen.

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10493 - 5. April 2019 - 1:51 #

Wirklich ein sehr guter Artikel bei Kotaku, hat auch einiges gedauert den zu lesen, da ist es schon lustig, wenn eine fertige Antwort 15 minuten später kommt.

Epic Fail X 17 Shapeshifter - P - 6968 - 5. April 2019 - 9:31 #

Du meinst Biowares Antwort? Nicht wirklich lustig. Wenn Schreier nach halbwegs journalistischen Prinzipien arbeitet, wird er den Artikel zumindest in Teilen im Vorfeld Bioware vorgelegt und um Stellungnahme gebeten haben. Die wussten also schon ziemlich genau, was auf sie zukommt.

tailssnake 17 Shapeshifter - P - 6155 - 5. April 2019 - 9:50 #

Die journalistischen Praktiken zwischen den USA und DE sind schon sehr unterschiedlich. So ist es in den USA vollkommen unüblich Interviews zu autorisieren.

Und er hat ihnen nur eine Liste mit Bullet Points geschickt bevor der Artikel online ging.

Aladan 24 Trolljäger - P - 52495 - 5. April 2019 - 10:04 #

Jason Schreier hat Bioware in Stichpunkten seinen Artikel vorgelegt. Sie haben die Entscheidung getroffen, extern nicht auf ihn einzugehen.

Inzwischen ist ja auch bekannt, das Casey Hudson intern definitiv was unternehmen will. Dazu hat er den Mitarbeitern eine lange Email geschrieben.

Man muss auch festhalten, dass das ganze nicht an der aktuellen Führungsriege liegt, sondern an den Vorgängern. Seit Hudson im Amt ist und Darrah als Chef bei Anthem einsetzte, geht es voran. Bis dahin hat es sich aber einfach viel zu lange gezogen.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28245 - 6. April 2019 - 0:25 #

Im aktuellen Kotaku-Splitscreen-Podcast erklärt er, dass er EA und BioWare die wichtigsten Bullet Points des Artikels vorab geschickt und um eine Stellungnahme gebeten hat.

https://kotaku.com/this-week-s-episode-of-kotaku-splitscreen-digs-into-som-1833817053

Flatinger 11 Forenversteher - 608 - 8. April 2019 - 9:52 #

Aber auch als Publisher kann ich nicht nur her gehen und sagen: "Ihr bekommt Kapital und eine Deadline, den Rest bekommt ihr schon hin."
Entweder ich Plane von Anfang ordenltich mit an einer guten Zeitachse die alle eventualitäten auffängt, oder ich lass dem Entwickler die Zeit die er für sein Projekt braucht, dann kann ich aber keine Dead-Line fixieren.

So oder so ist EA mitschuld. Ist halt einfach von EA immer zu sagen wir mischen uns eigentlich nicht ein, wir sagen nur wann es fertig sein muss.

Mit dieser Drucksituiation und ohne Marschroute kann ich das Gebaren von Bioware gut nachvollziehen.

Davon ab, ist die Engine wohl keine Ausrede wenn ich damit schon fast 2 Jahrzente arbeite. Offenkundig tut man sich hier schwer mit fundiertem und zielgerichtetem Projektmanagement.

Das kommt dann Zustande wenn schon die Zielvorgaben nicht ordentlich aufgesetzt wurden.

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10703 - 8. April 2019 - 10:45 #

Das scheint zumindest eine der großen Stärken von Ubi als Publisher zu sein. Die Projekte werden gut betreut.

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10493 - 8. April 2019 - 14:17 #

Iss aber auch nen Tanz auf Rasierklingen. Überwachen sie es nicht, heisst: EA hat es schleifen lassen und nu müssen die armen Bio's Crunchtime machen, weil die Deadline winkt. Tun sie's aber doch, heissts dann wieder, EA ist schuld an allem - Gameplay, Bugs & Co.

Also das ich mal ne Lanze für EA Breche ... herje. EA ist Publisher, die sollen sich eben nicht in die Coderei reinmischen, davon haben se nämlich erst Recht keinen Plan. Die Marschroute muss Bio vorgeben bzw. mit EA abgleichen, wenn Bioware Anthem in den letzten 16 Monaten quasi auf die Beine gestellt haben, fragt man sich schon was die 36-48 Monate davor passierte.

Wer den Bericht gelesen hat, liest am meisten raus: 4-5 Jahre lang wusste keiner wo es hingehen soll, bis auf die Weisung "BEST EV4R!" - "DON'T MENTION DESTINY!" - "BIOWARE MAGIC!".

Ansonsten hast Du wahrscheinlich noch nicht soviel mit Game-Engines gearbeitet, oder woher kommt die Qualifizierte "keine Ausrede"-Aussage?

Mitarbeit