Operencia - The Stolen Sun: Exklusiv für Xbox One und den Epic Store

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31. Januar 2019 - 10:16 — vor 16 Wochen zuletzt aktualisiert

Der ungarische Entwickler Zen Studios hat zu seinem im Dezember 2018 vorgestellten Dungeon-Crawler Operencia - The Stolen Sun angekündigt, dass der Titel - entgegen der bisherigen Planung - exklusiv für die Plattformen PC (nur im Epic Games Store) und Xbox One erscheinen wird. Das mithilfe von Epics Unreal Engine 4 entwickelte Spiel sollte eigentlich zunächst auf Valves Vertriebsplattform Steam und später auch für andere Plattformen erscheinen. Nun sind die Zen Studios eine exklusive Partnerschaft mit Epic und Microsoft eingegangen. Laut der Mitteilung ist auch eine Veröffentlichung in Microsofts kostenpflichtigem Spiele-Abo Xbox Game Pass geplant. Zur Begründung schreiben die Entwickler:

Seit [der Vorstellung des Spiels] haben wir noch mehr Arbeit in das Spiel gesteckt und eine Closed-Beta-Veranstaltung durchgeführt, um Operencia durch die Einbeziehung der von den Testern bereitgestellten Ideen noch besser zu machen. Dieses Bekenntnis zur Qualität erregte die Aufmerksamkeit unserer Freunde bei Microsoft und Epic, was schnell zu einer gegenseitigen Zusammenarbeit führte, die uns dabei helfen wird, Operencia auf eine Weise zu verbessern, die wir alleine nicht schaffen würden. Wir glauben wirklich, dass das Spiel dies verdient, und dies ist eine fantastische Gelegenheit, die Vision des Teams mit vielen Spielern zu teilen.

Die Steam-Produktseite zu Operencia - The Stolen Sun ist nach wie vor online. Dort ist als Releasefenster inzwischen das Jahr 2020 angegeben. Bei der ersten Ankündigung des Titels war man noch von einer Veröffentlichung im Jahr 2019 ausgegangen. Auf Twitter bestätigen die Entwickler, dass das Spiel definitiv in 2019 erscheinen werde.

Markus K. 13 Koop-Gamer - 1274 - 31. Januar 2019 - 10:54 #

Ich vermute, 2019 wird sich zeigen, ob das Geschäftsmodell mit diesen ganzen Exklusiv-Releases im Epic Store aufgeht. Als Nutzer finde ich es nervig, dass meine Spielesammlung sich auf immer mehr Clients verteilt. :(

Ganon 24 Trolljäger - P - 50860 - 31. Januar 2019 - 11:38 #

Einerseits ist es nervig, andererseits belebt Konkurrenz das Geschäft. ich bin gespannt, of Valve die Abwanderungswelle irgendwie bald kontert.

drngoc 14 Komm-Experte - - 2327 - 31. Januar 2019 - 12:18 #

Valve weiß schon was sie tun.

Zu dem ganzen „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Mir fällt im Moment kein anderes Unternehmen dieser Größenordnung ein, das freiwillig und ohne den Druck durch irgendeiner Konkurrenz den Kunden Rabatte gibt bzw. angefangen hat diese zu geben – die Rede hier ist von den Steam-Sales …

Wäre die Welt anders herum und ein Unternehmen wie Epic als Aktiengesellschaft hätte den einen seit über 10 Jahren etablierten Store, dann würde es sowas jetzt wahrscheinlich nicht geben. Da würden deren Aktionäre nicht mitspielen.

Von daher, „Monopol“ hin oder her ist es mir tausendmal lieber, wenn dies bei einem privat geführten Unternehmen wie Valve liegt.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 69164 - 31. Januar 2019 - 12:22 #

Rabatte auf Produkte (auch Spiele) sind doch keine Erfindung von Steam. Die hat es früher schon gegeben.

drngoc 14 Komm-Experte - - 2327 - 31. Januar 2019 - 12:39 #

Diese „Erfindung“ entstand ja mehr oder weniger durch den Druck der Konkurrenz und ich habe auch nicht behauptet, dass Valve das erfunden hätte. Dadurch, dass es das ja schon ewig gibt, ist es doch umso klarer warum jemand mit einem Monopol sowas normalerweise eher nicht macht.

Nvidia könnte doch auch mal Rabattaktionen für Ihre Highend-Grafikkarten starten, aber wozu wenn sie derzeit außer Konkurrenz in diesem Leistungsbereich sind? Aber ich möchte nicht abschweifen … Aus freien Stücken bzw. ohne Konkurrenz solche Angebote zu fahren ist eine große Ausnahme.

vanni727 14 Komm-Experte - P - 1892 - 31. Januar 2019 - 12:17 #

Es ist nur unheimlich blöd, dass "Exklusiv-Releases" eben KEINE Konkurrenz darstellen. Konkurrenz wäre es in meinen Augen erst dann, wenn die Spiele parallel in mehreren Shops angeboten würden. Damit der Kunde selbst entscheiden kann, in welchem er sein Spiel erwerben möchte und es nicht aufgezwungen bekommt.

Es wäre ja auch ein leichtes für Epic, mit neuen, besseren, eigenen (!) Features (Stichwort Qualität) und vielleicht noch niedrigeren Preisen zu Punkten als einfach stumpf mit Geldscheinen zu wedeln und sich alles und jeden, der nicht bei drei aufm Baum ist, "exklusiv" unter den Nagel zu reißen. Aber das ist wohl zu viel verlangt.

drngoc 14 Komm-Experte - - 2327 - 31. Januar 2019 - 13:06 #

Genau! Durch diese bezahlten Exklusivtitel rücken sie den Wettbewerb um die bessere Plattform und den besseren Service vollständig in den Hintergrund und müssen dadurch praktisch gar nicht mit Valve & Co. konkurrieren. Sie schauen nur, dass sie die ersten sind, die im Hinterzimmer den Deal abschließen oder eben das meiste bieten.

Epic’s Ansatz ist einfach komplett falsch, weil sie damit den PC-Spielemarkt vergiften und letztendlich der ganzen Branche langfristig schaden können.

v3to 15 Kenner - P - 3919 - 31. Januar 2019 - 13:33 #

Wenn ich Epic aus der Gleichung streiche, scheint mir aktuell Valve als die größte Baustelle am PC-Markt. Durch die Öffnung des Stores für alle und die Änderungen zu einem nachhaltig generischen Anzeige-Algoritmus gibt es eine konstante Spieleschwemme, wodurch das speziell für kleinere Anbieter zu einem Lotteriespiel wird, die eigenen Titel dort anzubieten. Es geht nicht nur darum, dass Kunden ein Wohlfühlbecken finden (und selbst da halte ich Steam Dank der Releaseschwemme inzwischen für eine ziemlich unübersichtliche Datenbank), es geht um Produkte, die Teams herstellen und damit eine "langfristige" Lebensgrundlage anstreben. Die Auffindbarkeit im Store ist inzwischen ein Dauerproblem und da helfen dann auch die ganzen Sales nicht weiter, wenn die Gewinnspanne dadurch in den Keller geht.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13527 - 31. Januar 2019 - 14:48 #

die problematik ist ja allgemein da. das ist beim Switch eStore zB auch nicht anders, nur dass da nicht jeder reinkommt. untergehen tust du aber als indie-entwickler mittlerweile auch da, wenn dein titel nicht in der größenordnung eines Dead Cells und co mitspielt.

sehe das problem ehrlich gesagt weniger. Steam wird zwar zugemüllt, das stimmt schon, aber diese titeln kriegen auch vom store und damit von den kunden auch keine aufmerksamkeit geschenkt. dazu muss man schon selbsständig die neuen releases durchforsten. allgemein präsentiert dir steam beim suchen und auf der frontseite nur spiele mit hoher relevanz (verkaufszahlen, user ratings) und auch in der rubrik neu zeigt dir steam erst mal nur "beliebte neuerscheinungen".

als diese debatte erneut im frühjahr 2018 angestoßen wurde, war es auch ganz interessant zu sehen, welche entwickler sich hier beschwert haben. das waren nämlich nicht studios von titeln wo man sich hätte wundern können, wieso die sich nicht durchsetzen. bei match3-, hidden object games und generischen platformern ist auch nicht die konkurrenz schuld, das interessiert einfach kaum jemanden.

die ganzen schrottspiele bei Steam rauszuschmeißen, löst dann das problem auch nicht. denn konkurrieren tut man nicht mit denen, sondern mit der masse an kompetenten spielen. und der indie/small-budget sektor ist durch den digitalen markt, durch einfache entwickler tools und günstige engines, sowie kickstarter-kampagnen und early access sehr stark angewachsen innerhalb der letzten jahre.

v3to 15 Kenner - P - 3919 - 31. Januar 2019 - 15:50 #

Ja, bei dem Switch-Online-Store sehe ich das ähnlich. Ich habe mal versucht, ein paar der früh erschienenen Titel zu finden und wenn man nicht direkt den Hersteller weiß, sucht man sich einen Wolf. Nur das stimmt nicht, dass sich nur Entwickler von Schrott-Spielen beklagen. Es hat ja nebenbei auch die Genres getroffen, welche sich in den Jahren davor in ihrer Nische recht gut halten konnten, jetzt aber erheblich zurückfallen. Point-and-Click-Adventures sind so mein Standard-Beispiel, aber Arcade-Games hat es zb ebenso getroffen.

Ich halte das Durchforsten der Neuerscheinungen auf Steam inzwischen für eine Zumutung, schon alleine wegen der Masse an Zeug, durch das ich mich wühlen muss. Die Suche funktioniert nicht wirklich gut. Ich habe auch den Eindruck, dass meine persönlichen Präferenzen, welche ich ja eigentlich durch meine Käufe und Interessen-Tags über Jahre gepflegt habe, weniger gewichtet werden als Fremduser-Wertung in Quantität. Mir werden regelmäßig DLCs vorgeschlagen von Titeln, welche ich auf Ignore gestellt habe. Steam müsste so langsam eigentlich wissen, dass mich Shooter und Rogue-likes/lites nicht interessieren, scheißt mich aber mit Vorschlägen aus dieser Richtung zu. Ich kaufe auf Steam hauptsächlich Adventures, nur ich kann mich nicht daran erinnern, dass außer dem neuen Larry-Spiel mir in letzter Zeit aus dem Genre mal ein Titel vorgeschlagen wurde.

Dawn 10 Kommunikator - 535 - 31. Januar 2019 - 21:45 #

Angenommen du willst ein Indie Titel machen. Dann kommst du in die Genre Rubrik indie z.b.
die rubrik hat durch die spieleflut das problem, dass man nur 1-2 Tage auf der Frontseite im Subgenre ist danach ist man da wieder weg. Wie sollen einen die Kunden finden?
Würde es weniger releases geben, würde man 1-2 Wochen auf der vorderseite sein , da hat man ne ganz andere präsenz.

Auch bei Sonderangeboten , waren es mal 40-50 Sondernagebote sind es jetzt schon 700 oder so.
Der Umsatz nimmt ganz allgemein ab aufgrund der anzahl der produkte. Es war tatsächlich vor einigen JAhren deutlich leichter als Indie Entickler zu überleben. dementsprechend kann Epic Store vielleicht einen positiven Wandel bei diesem Problem bringen, aber das kriegen SPieler ja nun auch nicht mit, interessiert ja eher die Entwickler.

Noodles 24 Trolljäger - P - 51986 - 31. Januar 2019 - 15:43 #

Ja, ganz genauso seh ich das auch. Bisher machts sich Epic zu einfach und überzeugt mich damit nicht. Da verzichte ich lieber.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 139535 - 31. Januar 2019 - 13:19 #

Da kommt zwar wirklich Bewegung in den Markt, aber das ist noch nichts was Valve wirklich spüren würde. Da muss noch weit mehr passieren damit man bei Steam etwas merkt. Die Frage ist nur ob Valve es darauf ankommen lässt oder vorher schon entsprechend reagiert.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 69164 - 31. Januar 2019 - 13:25 #

Das wird interessant, ob sie auch erstmal abwarten, ob die Exklusivdeals ein Schuss ins Knie für die Publisher werden oder ob sie schon jetzt noch weiter an ihrer Gebührenschraube drehen werden.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13527 - 31. Januar 2019 - 14:56 #

ich würde vermuten sie warten ab. die PC-userschaft sieht das sehr kritisch und steht hier eher auf Steams seite. und der Windows Store ist ein schönes beispiel dafür, wie so etwas dann überhaupt nicht angenommen wird. insofern sieht sich wohl Steam auch nicht gezwungen darauf irgendwie zu reagieren. die spiele im zuge der Epic deals kommen ja schlussendlich dennoch zu Steam, nur eben verzögert.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 69164 - 31. Januar 2019 - 15:09 #

Na warten wir es mal ab. Hab es durchaus schon öfter erlebt, dass die vermeintlich "breite" Meinung in Foren etc. sich nicht ganz so mit der breiten Masse gedeckt hat.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 8487 - 1. Februar 2019 - 2:35 #

Angesichts dessen, dass der PC-Spiele-Markt immer online-lastiger wird, kann es durchaus sein, dass die unbekannteren Indie-Titel im 'Epic Store' versauern werden.
Was nicht auf Steam ist, ist für viele nicht existent.

Bei 'Metro: Exodus' gehe ich davon aus, dass die ganzen Retail-Käufe kaum beeinflusst werden, auch wenn die Stimmung sich massiv gedreht hat.

Ich bin auch nicht angetan von Epics Politik und bin gespannt, ob sich das auszahlen wird.

XmeSSiah666X 17 Shapeshifter - P - 6058 - 31. Januar 2019 - 17:42 #

Es wird interessant sein zu sehen, ob sich diese Exklusivverträge für die Publisher der Spiele rentieren.
Für Epic wird sich das, auf lange Sicht, sicherlich lohnen da es dabei ja hauptsächlich darum geht, Kunden in den Epic Store zu locken und ich wüsste nicht wie ein Unternehmen, welches kaum noch eigene Spiele entwickelt, sonst gegen den großen Monopolisten Steam ankommen sollte.

tailssnake 16 Übertalent - 5325 - 31. Januar 2019 - 17:47 #

Was entwicklet Valve denn an Spielen? Auch gar nix und die Enginge wird auch nirgends benutzt.
Epic dagegen hat mit der Unreal Enginge eine durchaus beliebte Engine.

Noodles 24 Trolljäger - P - 51986 - 31. Januar 2019 - 17:48 #

Kam doch vor kurzem erst das Kartenspiel von Valve, das ist nicht gar nix. :D

Ganon 24 Trolljäger - P - 50860 - 1. Februar 2019 - 12:15 #

Und die Source-Engine wurde in Titanfall benutzt. Ist aber zugegeben eine Ausnahme.

PatStone99 16 Übertalent - - 5917 - 31. Januar 2019 - 11:44 #

Laut Zen Studios wird es das Spiel auch im Windows Store geben:

https://twitter.com/zen_studios/status/1090644552619380738

turrican05 18 Doppel-Voter - 9484 - 3. Mai 2019 - 11:44 #

Ist vielleicht jemandem bekannt, ob für das Spiel noch eine Linux Unterstützung geplant ist?

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