Discord Store: 90 Prozent Umsatzbeteiligung für Entwickler

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15. Dezember 2018 - 13:14 — vor 4 Wochen zuletzt aktualisiert

Nachdem Epic Games vor kurzem seinen eigenen Store als direkten Steam-Konkurrenten auf den Weg brachte und dabei die üblichen 30 Prozent Umsatzbeteiligung mit 12 Prozent deutlich unterbot, bekommt es der Platzhirsch der PC-Spiele-Distribution bald mit einem weiteren Kontrahenten zu tun. So kündigte gestern die Kommunikationsplattform Discord in einem Blogbeitrag an, 2019 ihren seit August dieses Jahres bestehenden Shop um Entwicklerwerkzeuge zu erweitern, die eine gebührenfreie Eigenveröffentlichung von Spielen möglich machen sollen. Hierbei seien explizit AAA-Hersteller wie auch Ein-Mann-Teams angesprochen, die gleichermaßen 90 Prozent des Umsatzes erhalten würden und ihre Titel den potentiell 200 Millionen Nutzern präsentieren könnten, die Discord in den vier Jahren seines Bestehens laut Eigenaussage des Unternehmens bereits genutzt haben.

Nach Recherchen von Discord seien heutzutage keine 30 Prozent Umsatzbeteiligung zur digitalen Spieledistribution mehr gerechtfertigt, was zunehmend dazu geführt habe, dass Entwickler ihre eigenen Vertriebskanäle und Launcher einsetzen würden. Discord möchte mit seinem Angebot dieser Fragmentierung des Marktes entgegenwirken, da Spieler sich einen zentralen Sammelort für ihre Spiele wünschen würden. Traditionell habe für Discord der enge Austausch von Spielern und Entwicklern immer eine große Rolle gespielt. Die 10 Prozent Abgaben an Discord seien für die Betriebskosten notwendig und könnten sich durch künftige Optimierungen sogar noch verringern.

Die Öffnung des Stores für alle Entwickler wirft unweigerlich die Frage auf, wie gut einzelne Spiele dann noch auffindbar sein werden. Discord führt an, dass Spiele oft durch Freunde und Mund-zu-Mund-Propaganda gefunden würden und der vorhandene Aktivitäts-Feed hierzu gute Möglichkeiten biete. Eine Kuration solle aber dennoch erfolgen: analog zu einem Buchladen würden Mitarbeiter von Discord ausgewählte Titel in die „Schaufenster“ stellen, alle weiteren Titel gäbe es aber bei Bedarf im „Hinterzimmer“ zu finden.

Das Gurke 14 Komm-Experte - P - 1814 - 15. Dezember 2018 - 14:18 #

Das greift ja um sich. Mal schauen ob das Bewegung in den Markt bringt.

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17932 - 15. Dezember 2018 - 14:24 #

Welche Bewegung? Es ändert sich eigentlich null, außer das die Entwickler/Publisher mehr Geld verdienen.

Baumkuchen 16 Übertalent - 5156 - 15. Dezember 2018 - 17:57 #

Denke mal schon, dass der Platzhirsch zu kämpfen hat, wenn andere Stores ihm seinen Umsatz streitig machen, große Publisher für ihre eigenen Spiele eigene Stores aufziehen und kleine Entwickler zeitexklusiv Spiele in Konkurrenz-Stores anbieten.

Vielleicht muss Valve dann sogar mal wieder selbst was vernünftiges entwickeln, wenn sie es denn noch könnten /s

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17932 - 15. Dezember 2018 - 18:13 #

Die großen Publisher haben doch schon seit Ewigkeiten ihren eigenen Client und die Änderungen im Markt waren überschaubar, bis auf das es Spiel XY nicht mehr auf Steam gab.
Jetzt gibt es halt ein paar Stores mehr, aber groß ändern wirds sich für Steam nichts, weil die wenigsten (Indie-)Entwickler auf die Reichweite von Steam verzichten werden.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13289 - 15. Dezember 2018 - 20:49 #

was Jonas sagt. zudem konkurrenz für Steam auch nix neues ist. sie lassen es ja seit je her auch zu, dass entwickler selbst keys generieren und die woanders verkaufen. da erhält dann Valve nichts von.

Inso 16 Übertalent - P - 5155 - 15. Dezember 2018 - 18:16 #

Was ich mir dabei immer vor Augen führe ist, wie Steam groß geworden ist. Heute bleiben Spiele (auch ohne GaaS-Ansatz) gerne über Jahre "stabil" im Preis. MGS5 hat Jahrelang nicht die 20€ unterboten, Kerbal Space Program kostet heute im Sale mehr als ich 2013 (!) im Angebot zahlte und und und.
Zu den "kleinen" Zeiten von Steam hast du nen Batman Arkham irgendwas nach nem Jahr für 2,50€ bekommen, selten waren die Preise irgendwo über 5€ angesiedelt. _So_ hat man Kunden gelockt.
Heute ist man daran gar nicht mehr interessiert - durch die Masse an Usern finden auch 10%-Rabatte ihre Käufer. Ubi hat es zumindest ansatzweise geschnallt und bietet gern den gleichen Preis wie Steam - _plus_ die 20% Rabatt über 100 Store-Gummipunkte. EA hat es noch nicht so geschnallt, aber das hat wohl auch keiner angenommen..
Die kleinen Stores haben nun selten die Möglichkeit, nen zugkräftigen Exklusivtitel anzubieten, der die Leute anlockt. Also kommen so Aktionen wie bei Epic, das man Spiele verschenkt, und schon ziehen die anderen Stores fix mal mit (GoG und Humble).
Ich bin mir eigentlich sicher, das man nun auch hingehen wird, und sich um kleinere Preise / größere Rabatte bemühen wird. Ist imo eig der einzige Weg die Leute anzulocken, und gerade das haben die bitter nötig..

Noodles 24 Trolljäger - P - 48699 - 16. Dezember 2018 - 20:19 #

Bei EA hab ich den Eindruck, die wollen gar keine Spiele mehr verkaufen, sondern alle sollen Origin Access nutzen. Wenn ich bei Origin ein Spiel kaufen will, wird auf der Shopseite gar nicht mehr direkt der Preis angezeigt, sondern, dass es in Origin Access enthalten ist. Klick ich dann auf "Spiel holen", kommen nochmal zwei große Schaltflächen mit Origin Access Basic und Premier und erst darunter dann in kleiner Schrift der Preis und die Möglichkeit, das Spiel einfach zu kaufen.

Kotanji 12 Trollwächter - 1922 - 17. Dezember 2018 - 14:16 #

Naja, das wäre ja ne positive Entwicklung, dass Spiele halt nicht mehr verramscht werden.

Triton 17 Shapeshifter - P - 6777 - 15. Dezember 2018 - 22:35 #

Und es ist gut wenn Entwickler mehr Geld verdienen, wodurch sie mehr in neue Spiele investieren können. Das kommt uns mehr zugute als wenn sie viel vom Umsatz an z.B. Steam zahlen müssen.

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17932 - 15. Dezember 2018 - 22:57 #

Die Entwickler können Steamkeys generieren, diese verkaufen und dürfen 100% davon behalten. ;)

RoT 18 Doppel-Voter - 11548 - 17. Dezember 2018 - 0:45 #

ob sie die verkaufen dürfen, glaube ich nicht, generieren ohne größere probleme in ziemlich ordentlichen stückzahlen schon, ja

aber ich denke zumindest formal sollten sie das nicht zugelassen haben... gehen denke ich eher, bloß nicht dagegen vor...

Noodles 24 Trolljäger - P - 48699 - 17. Dezember 2018 - 0:57 #

Falsch. Das gehört zur Geschäftspolitik von Valve, dass das Generieren von Steam-Keys für Entwickler/Publisher kostenlos ist und sie die verkaufen können, wo sie möchten, z.B. dann auch auf der eigenen Website. Machen ja viele Indies so.

Hier aus der offiziellen Dokumentation für Steamworks:

"Steam-Produktschlüssel sind als praktisches Werkzeug für Spielentwickler gedacht, die Ihr Spiel auch in anderen Shops und im Einzelhandel verkaufen möchten. Steam-Produktschlüssel sind kostenlos und können von Kunden auf Steam gegen eine Produktlizenz eingelöst werden.

Valve bietet Kunden, die einen Steam-Produktschlüssel aktivieren, dieselbe kostenlose Bandbreite und dieselben Dienste, wie Kunden, die das Spiel auf Steam erwerben. Wir verlangen, dass Sie Steam-Kunden nicht schlechter behandeln als Kunden, die das Spiel außerhalb von Steam erworben haben. Auch wenn keine Gebühr für das Generieren von Steam-Produktschlüsseln anfällt, bitten wir Partner dennoch darum, den Dienst gewissenhaft zu verwenden."

Aladan 24 Trolljäger - P - 50354 - 17. Dezember 2018 - 9:54 #

Und das ist auch ein Feature, welches Valve wohl gerne komplett killen würde, wenn es denn heute noch möglich wäre. Da gab es ja schon letztes Jahr im Zuge der Humble Bundles rege Diskussionen darüber, bei der Valve dann ganz schnell zurückgerudert ist und es auf die Begrenzung der Steam Trading Cards geschoben hat.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48699 - 17. Dezember 2018 - 15:07 #

Was gabs denn da für Diskussionen?

Aladan 24 Trolljäger - P - 50354 - 17. Dezember 2018 - 18:24 #

Im allgemeinen ging es darum, dass das kostenlose generieren der Keys vor allem für Spiele mit Massen an Keys (was auch immer eine Masse hier bedeutet) etwas ist, dass sie nicht gerne sehen und gerne unterbinden wollen, weil sie daran nichts verdienen. Humble Bundle war da unter anderem im Gespräch und auch andere Anbieter von Bundles.

Nachdem dass dann von den größeren Seiten aufgenommen wurde gab es sehr schnell eine Nachricht von Valve, dass es ja nur um Trading Cards ginge.. ;-)

FastAllesZocker33 16 Übertalent - P - 4068 - 16. Dezember 2018 - 15:04 #

Geil, noch mehr Fragmentierung. Bald muss mal wieder defrag.exe ran...

Epic Fail X 17 Shapeshifter - P - 6174 - 15. Dezember 2018 - 14:40 #

Ich glaube zwar nicht, dass sich auch nur einer der Herausforderer gegen Steam durchsetzen können wird, aber der Druck auf Steam die Gebühren zu kappen, wächst mit jedem neuen Store.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 131376 - 15. Dezember 2018 - 14:41 #

Also, zählen wir mal kurz zusammen. Ich hab aktuell auf dem Rechner folgende Clients und/oder Portale: Steam, Origin, GOG Galaxy, Uplay, Blizzard Battle.net, Epic Store, Humble Store, Twitch Games, Amazon Prime, Discord, Microsoft Store, Rockstar Social Club. Ja, da kann man von einer Fragmentierung des Marktes sprechen. Ob da noch ein Client mehr zum "Entgegenwirken" beiträgt, lass ich mal so dahingestellt...

Olipool 16 Übertalent - 4720 - 15. Dezember 2018 - 15:20 #

Das habe ich mir am Anfang auch gedacht, aber die Intention dahinter löst diesen scheinbaren Widerspruch auf:discord geht davon aus, daß Entwickler ihren eigenen Store und Launcher nur deshalb betreiben, weil ihnen die 30 Prozent zu viel erscheinen. Klar, die großen Player haben vermutlich noch andere Absichten bzw. können sich das selber leisten, aber man möchte jetzt nicht, dass dieser Trend immer weiter geht. Und grad kleinere Entwickler werden keine Energie auf Launcher etc. verwenden möchten. Da sagt discord in der Quelle auch, die sollen sich auf das Wichtige fokussieren können, Games machen und Communities aufbauen.

Michl 14 Komm-Experte - P - 2146 - 15. Dezember 2018 - 16:19 #

Also die Intention dahinter dürfte "Geld verdienen" bzw. "sich auch ein Stück vom Kuchen holen" sein. Was legitim ist.
Die von dir aufgeführten Gründe machen sich eben besser in einer Pressemitteilung.
Nur das Argument einen eigenen sprich zusätzlichen Store zu eröffnen um der Fragmentierung des Marktes entgegen zu wirken ist Quatsch.

Olipool 16 Übertalent - 4720 - 15. Dezember 2018 - 16:50 #

Klar, aus purem Altruismus machen die das nicht. Die richtige Einstellung dürften sie aber schon haben, sonst verdient man seine Brötchen nicht mit Kommunikationszeug.
Und jein, der Fragmentierung kann man schon entgegenwirken, wenn es für Firmen eben wieder attraktiv wird, auf eine fremde Plattform zu gehen, bzw. ihre Games AUCH dort einzustellen. Es geht ja darum, dass diese 30% nun nicht mehr attraktiv sind.
Dass der Gedanke Sinn macht, sieht man ja an Steams Schritt, für AAA bis auf 20% Beteiligung runter zu gehen. Das sind nämlich die Games, die das Geld und Martkmacht aufbringen können, dass ein eigener Launcher Sinn macht. Keine blockiert FIFA, nur weil er nen EA Client dafür braucht. Für die Indies geht man natürlich nicht runter, die wissen selbst, dass sie auf Steam die beste Verbreitung bekommen. Wenn Discord jetzt wirklich reine Betriebskosten aufrufen will (+ ein wenig extra), dann entfällt ja der Vorteil des größeren Gewinns durch eigene Launcher. Natürlich bekommt man mit nem eigenen Launcher auch noch seine anderen Titel gut vor die Nasen der Kunden etc. aber das sind wieder andere Gründe.

Michl 14 Komm-Experte - P - 2146 - 15. Dezember 2018 - 19:23 #

"Die richtige Einstellung dürften sie aber schon haben, sonst verdient man seine Brötchen nicht mit Kommunikationszeug", sorry aber das ergibt keinen Sinn. Das ist auch nur ein Unternehmen das Geld verdienen will und machen das nicht aus reinem Altruismus wie du so schön sagst.
Das Argument man wolle den Entwicklern die Möglichkeit geben sich aufs wesentliche zu konzentrieren trifft ja genauso auf Steam zu und denen würden die meisten nicht die richtige Einstellung zugestehen.

Du entkräftest doch deine Argumente selber:
- die Großen haben ihre eigenen Launcher und werden diese auch behalten
- manche Anbieter werden "auch" bei Discord ihre Sachen anbieten, aber wohl auch weiterhin auf Steam, denn
- auf die Reichweite von Steam werden auch Indie Titel nicht verzichten können/wollen

Das heißt, falls nicht ein Großteil der Entwickler auf Discord wechseln wird (sehr unwahrscheinlich da weder Stabilität bekannt, Reichweite ausreichend, etc...), haben wir einfach einen Launcher mehr der die Fragmentierung voran treibt.
Und das alles unter der Voraussetzung das Steam nicht auf die Konkurrenz reagieren wird, oder die anderen bereits existierenden Stores.

Olipool 16 Übertalent - 4720 - 15. Dezember 2018 - 23:36 #

Naja, die könnten aber auch Geld verdienen, indem sie Abmahnbriefe schreiben oder Panzer nach Saudi-Arabien verkaufen, so meinte ich das ;)

Sie müssen ja auch gar nicht exklusiv zu Discord wechseln, entscheidend ist ja nur, dass sie wegen der guten Konditionen IMMER AUCH bei Discord sind und man seine Sammlung dort komplett haben kann.

So verstehe ich die Idee zumindest, ob das klappt, wird sich zeigen. Aber danke für dein kritisches Hinterfragen :)

Michl 14 Komm-Experte - P - 2146 - 16. Dezember 2018 - 9:25 #

Ach dann haben wir wohl aneinander vorbei geschrieben :D
Lassen wir uns überraschen wo die Reise hingeht?

Olipool 16 Übertalent - 4720 - 16. Dezember 2018 - 9:33 #

So machen wir's :)

Michl 14 Komm-Experte - P - 2146 - 15. Dezember 2018 - 16:02 #

Genau mein Gedanke: man bietet nen zusätzlichen Store damit es weniger werden??

Triton 17 Shapeshifter - P - 6777 - 15. Dezember 2018 - 23:05 #

Und wo ist das Problem einer Fragmentierung? Jahrzehnte hatten wir Gamer doch auch diverse Verknüpfungen für jedes einzelnes Spiel auf dem Computer. Und daran gestorben sind wir auch nicht.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13289 - 16. Dezember 2018 - 1:38 #

es geht ja nicht nur um ein gemeinsames sammelsorium. früher haben wir auch spiele im geschäft gekauft, und nicht vierstellige spiele-bibliotheken organisiert. zumindest Steam ist ja mehr als nur ein shop, sondern eben auch ein community-sammelplatz für all diese spiele. selbst wenn du ein spiel mittels externer verknüpfung einfügst, fehlen dann diese features.

auch ist es schlicht komfortabel einen einzigen schon angepassten shop mit wunschliste, kuratoren und filterlisten zu durchstöbern, als zwischen diversen shops zu springen. grund genug um bei einer platform zu bleiben. was übrigens nicht heißt, dass man nicht auch woanders kaufen kann. wie gesagt, Steam-spiele werden nicht exklusiv nur bei Steam verkauft.

diese ablehnung gegenüber weitere clients / shops sollte da eigentlich nicht verwunderlich sein. man stelle sich mal vor konsolenspieler müssten diverse unterschiedliche shops nutzen mit jeweils eigener infrastuktur wie friendslist und co, statt einfach nur PSN oder XBLive. das würde sicherlich auf ähnlich viel ablehnung stoßen. und am PC ist das für viele eben Steam.

vgamer85 18 Doppel-Voter - 10508 - 15. Dezember 2018 - 15:13 #

Gähn :-) Noch eine Plattform mehr. Mal schauen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 5286 - 15. Dezember 2018 - 15:17 #

Ein weiterer Grund, sich einen übergreifende Game-Library zuzulegen. Da gibt es bereits sehr gute Tools.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 27285 - 15. Dezember 2018 - 15:18 #

Wer will erhöhen? Amazon hat noch keinen eigenen Client für PC-Spiele. Die könnten es sich leisten Indies 95% Umsatzbeteiligung zu versprechen.

Vidar 19 Megatalent - 14004 - 15. Dezember 2018 - 16:25 #

95% Umsatzbeteiligung haben schon die Leute von Robot Cache, da müsste Amazon schon 105% bieten!

Despair 17 Shapeshifter - 6247 - 15. Dezember 2018 - 16:26 #

Die haben doch bereits Twitch.

Vidar 19 Megatalent - 14004 - 15. Dezember 2018 - 16:31 #


https://techraptor.net/content/twitch-no-longer-selling-games-as-of-november-27

Despair 17 Shapeshifter - 6247 - 15. Dezember 2018 - 16:41 #

Das hab' ich nicht mitgekriegt. Dann steht einem Amazon-Launcher ja nichts mehr im Wege. ;)

Zottel 16 Übertalent - 5227 - 15. Dezember 2018 - 16:03 #

Naja, da ich vorher eh schon sowohl den Epic Launcher als auch Discord genutzt habe, muss ich auch nichts "zusätzlich" installieren. Allerdings befürchte ich, dass mir die Übersicht irgendwann verloren geht, wo ich welche Spiele habe. Da fand ich es mit Steam (maximal noch GOG) bisher eigentlich recht angenehm, alles an einem Ort zu haben.

Vidar 19 Megatalent - 14004 - 15. Dezember 2018 - 16:13 #

Nun um die übersicht zu behalten kann man sich immer noch Playnite runterladen, da hat man alle Spiele von allen Clienten in einem Launcher vereint.
Wobei der Epic Store und Discord da (noch) nicht unterstützt werden.

Olipool 16 Übertalent - 4720 - 15. Dezember 2018 - 16:51 #

Werden die denn dann nur zum Launch dargeboten oder sorgt Playnite auch für das ganze automatische Updaten etc.?

Vidar 19 Megatalent - 14004 - 15. Dezember 2018 - 17:41 #

Die ganzen andren Launcher müssen weiterhin im Hintergrund laufen und machen dementsprechend eh ein Update wenn eines vorhanden ist.
Playnite zeigt dir deine installierten und nicht installierten Spiele aus deiner Bibliothek der verschiedenen Launcher an und du kannst sie starten oder eben Installieren. In beiden fällen wird dann der jeweilige Launcher geladen.

AlexCartman 18 Doppel-Voter - P - 9263 - 15. Dezember 2018 - 18:20 #

Oh Mann, früher hat man auf ne Verknüpfung auf dem Desktop geklickt. Was bin ich froh, dass ich inzwischen Konsolero bin. Hätte ich nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde. ;)

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21827 - 15. Dezember 2018 - 19:56 #

Das kannst du immer noch... meine (überschaubare) Anzahl an PC-Games liegt komplett auf dem Desktop resp. im Startmenu rum und ich starte sie auch nicht über irgendeinen Client oder Launcher, die laufen nur im Hintergrund und vernichten Ressourcen.

Despair 17 Shapeshifter - 6247 - 15. Dezember 2018 - 20:37 #

Nee, früher hat man vor dem Spielstart an Config.sys und Autoexec.bat rumgefummelt oder 'ne Bootdiskette erstellt.^^

Noodles 24 Trolljäger - P - 48699 - 16. Dezember 2018 - 20:25 #

Kannst deine Verknüfpungen immer noch alle auf den Desktop legen. Klickst du dann drauf, wird halt je nach Spiel automatisch erst der Client und dann das Spiel gestartet. ;)

Zottel 16 Übertalent - 5227 - 16. Dezember 2018 - 0:43 #

Wobei die Launcher minimiert im Hintergrund starten wenn man ein Spiel über Playnite startet, zumindest wenn kein Update für das jeweilge Spiel ansteht.

Zottel 16 Übertalent - 5227 - 16. Dezember 2018 - 0:36 #

Vielen Dank für den Tipp. Ich habe Playnite jetzt mal ausprobiert und es gefällt mir. Sorgt auf jeden Fall für bessere Übersicht. Mal sehen wann die fehlenden Stores nachkommen :)

Noodles 24 Trolljäger - P - 48699 - 16. Dezember 2018 - 20:13 #

"Discord möchte mit seinem Angebot dieser Fragmentierung des Marktes entgegenwirken, da Spieler sich einen zentralen Sammelort für ihre Spiele wünschen würden."

Indem sie auch einen Store eröffnen, in dem es (zeit-)exklusive Titel gibt. Logisch. Und ich würde mal gern wissen, wieviele von ihren 200 Millionen Nutzern auch wirklich in ihrem Shop einkaufen möchten. Nur weil die Leute Discord zur Kommunikation nutzen, heißt das ja nicht gleich, dass die auch alle ihre Spiele da haben möchten.

thatgui 12 Trollwächter - P - 997 - 17. Dezember 2018 - 7:27 #

#mehrehrlichkeitstattblabla
"Hey liebe Spieler, die Saftsäcke von EPIC haben uns leider die Idee geklaut mit weniger Gebühren ein Stück von Spielemarkt bekommen zu können. Wir verbrennen täglich eine Menge Kohle, und das was bis jetzt zur Monetarisierung an Mechanismen da ist, reicht halt gerade mal so, für den Strom unserer Büros, damit ist noch kein Rechnung vom Rechenzentrum beglichen".
Wir haben auch erst überlegt, ob wir eine Infrastrukturlösung fürs Publishing entwickeln, diese OpenSource machen, und dann Dienstleistungen darum anbieten, damit kleine indie-Studios sich selber raussuchen können, wie sie an den Markt gehen. In der Hoffnung, dass wenn genug Leute das Konzept akzeptieren es eventuell für kleinere Publisher auch interessant wird. Und am Ende vielleicht so etwas wie eine offene, gut dokumentierte "Spielestore" API gibt, für die dann beliebig Clients entwickelt werden könnten. Das wäre für die Studios/Publisher gut, da sie dann am Ende vielleicht gar nicht mehr um die Frontendentwicklung kümmern müssten, und für die Spieler, die dann nicht mehr 15 Clients für Synchronisierung und Inhaltsauslieferung im Hintergrund laufen hätten.
Aber dann haben unsere Investoren angeklopft, gesagt dass irgendwann auch mal Kohle kommen soll, und uns angewiesen diesen Anti-Fragmentierungs-Bockmist zu veröffentlichen.
Aber wir sind wirklich die Guten, wir wissen auch nicht so genau warum (aber ihr kennt das doch auch, oder fühlt ihr euch "böse" ?), aber wir glauben fest daran"

Aladan 24 Trolljäger - P - 50354 - 17. Dezember 2018 - 9:44 #

Falls ich mal ein Spiel über Discord kaufen sollte, wäre es kein Problem. Ist eh unser Standard Kommunikationsmittel auf PC (und Smartphone), von daher eh immer aktiv.

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 12789 - 22. Dezember 2018 - 0:48 #

Noch ein Store? Bald wird es Zeit, dass jemand ein Tool programmiert, das alle Stores vereint...

Zottel 16 Übertalent - 5227 - 22. Dezember 2018 - 18:56 #

Sieh mal ein paar Posts weiter oben, da wird das Thema behandelt.

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 12789 - 23. Dezember 2018 - 12:17 #

Oh, danke für den Hinweis :)

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