Robot Cache: Neue Welle an Publishern für die Vertriebsplattform

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11. Dezember 2018 - 16:32 — vor 14 Wochen zuletzt aktualisiert

Die vom Entwicklerguru und Spieleindustrieveteranen Brian Fargo (Interplay, inXile Entertainment) gegründete neue Internet-Vertriebsplattform „Robot Cache“, die im kommenden Jahr an den Start gehen soll, hat heute die nächste große Welle von teilnehmenden Publishern bekannt gegeben.

Nachdem bereits im Vorfeld 505 Games, Anuman Interactive SA, Entrada Interactive, Forthright Entertainment, inXile Entertainment, Maximum Games, Microids, Modus Games, Paradox Interactive, THQ Nordic und Versus Evil bestätigt wurden, folgen nun auch 1C Publishing, Bigben Interactive, Ci Games S.A., DANKIE, Devolver Digital Inc., Headup, Hyperkinetic Studios, IMGN.PRO, Libredia, Playdius Games / Plug In Digital, Revival Productions und Running with Scissors. Laut Lee Jacobson, dem CEO von Robot Cache, werden mehr als 700 Titel zum noch nicht bestimmten Starttermin im nächsten Jahr auf der Vertriebsplattform verfügbar sein:

Ihre Unterstützung bedeutet, dass wir den Gamern direkt zum Start eine enorm umfangreiche Spiele-Bibliothek anbieten können – und weitere Titel werden in Kürze folgen. Schon heute können alle Entwickler und Publisher auf der ganzen Welt über ein einfach zu bedienendes Portal Spiele zur Freigabe einreichen.

Um den Vorgang noch effizienter zu gestalten, hat Robot Cache ein Partner Portal gestartet, das es sowohl einzelnen Entwicklern und kleinen Indie-Studios, als auch großen Publishern nach einem einfach gestalteten Registrierungsvorgang ermöglicht, Spiele hochzuladen, Marketing-Materialien zur Verfügung zu stellen sowie Verkäufe und Reporting durch leistungsfähige Analyse-Tools zu verwalten. Jacobson dazu: „Wir schaffen ein gesundes Ökosystem, in dem Entwickler und Publisher optimale Erträge erzielen.“ Das Ziel sei eine bessere Erfahrung für Spieleentwickler, mit einfachem Support durch Werbung, einer ausgezeichneten Account-Verwaltung und besserer Kontrolle über Preisgestaltung und Verkäufe, zu erschaffen.

CaptainKidd 19 Megatalent - P - 13866 - 11. Dezember 2018 - 16:41 #

Dieser Shop ist mir wesentlich sympathischer als der Epic Store. Und man versucht offenbar (bislang) nicht, durch Exklusivtitel zu punkten. Dass man als Kunde durch Mining oder Reselling "reich" wird, wage ich zu beweifeln, aber den Ansatz finde ich interessant und erfrischend anders. Ich hoffe, es wird was daraus...

Desotho 17 Shapeshifter - P - 6345 - 11. Dezember 2018 - 18:28 #

Würde ich nicht drauf wetten. Schon Gog ist neben Steam ein kleines Licht.
Epic schafft ev. mit seinem Fortnite Cash ihren Store mit viel Geld, Gewalt und Zeit zu pushen aber Robot Cache wird es schwer haben.

Aladan 24 Trolljäger - - 50963 - 11. Dezember 2018 - 16:44 #

Werde ich mir bei Release auf jeden Fall mal anschauen. Schade, dass sie den angestrebten Herbst-Release nicht geschafft haben.

DuckDuckstop (unregistriert) 11. Dezember 2018 - 17:00 #

Fazit: Nur Indiepublisher mit Indiegames, die es auch sonst überall gibt. Dazu ein Gebrauchtspielemarkt, wo der Spieler mit mickrigen Prozenten abgespeist wird. Bei den Indiepreisen sind wir dann bei ein paar Cent, bei der Masse an Gamern die sich gegenseitig unterbieten bei viel weniger Cents (siehe Steam Cards, die bei Start bei 0,30 Cent liegen und binnend 2 Tagen auf 0,10 Cent fallen und gegen Ende bei 0,03 Cents stagnieren). Und Mining, welches dem Storebetreiber nützt und Spieler auch hier wieder nur mit ein paar Cents abgespeist werden.

So wird das nichts. Was wir brauchen ist ein Spotify für Spiele. Ein Launcher/Store was alle vereint, inklusive den populären Spielen. Doch Robot Cache ist eher wie ein Streamingdienst, der mit Künstlern wie Hans Petr und Max Mustermann wirbt. Schön und gut, nur hören die vlt. 5 Leute.

Das einzige was diesen Store retten könnte wären Kampfpreise. Mindestens 30% unterhalb der Konkurrenz. Ansonsten stopfen sich die meisten ihre Spielebibliothek lieber auf Steam voll oder warten bis es die gleichen Indiespiele für Lau auf Humblebumble gibt.

Ganon 24 Trolljäger - P - 50251 - 11. Dezember 2018 - 17:09 #

Dazu gab's einen interessanten Artikel in der GameStar. Spannendes Konzept auf jeden Fall.

Q-Bert 18 Doppel-Voter - P - 10722 - 11. Dezember 2018 - 17:29 #

"One (1) IRON token is worth approximately one (1) EURO."

Naja, das bleibt mal abzuwarten... :) Eine Vertriebsplattform mit eigener Blockchain-Cryptocurrency ist ein interessanter Ansatz. Sollte das Erfolg haben, kommen aber bestimmt wieder Anaysten an und rechnen vor, dass der Energieverbrauch größer ist als der von China.

Punisher 20 Gold-Gamer - - 22676 - 11. Dezember 2018 - 18:39 #

Du sagst das so locker dahin, am Ende halte ich das aber für einen durchaus validen Kritikpunkt bei Cryptocurrency, der das Prinzip inzwischen mMn. auch unabhängig von der ökologischen Sinnlosigkeit (oder gar Schädlichkeit) eines großen Teils seines Reizes beraubt - die Möglichkeit, auch als normaler Mensch daran teilhaben zu können ist inzwischen quasi null, weil der Stromverbrauch höher ist als die erwirtschafteten Bitcoins.

Die Blockchain-Idee und Technologie bleibt natürlich trotzdem spannend.

MrFawlty 18 Doppel-Voter - P - 9078 - 12. Dezember 2018 - 14:31 #

Die kommen zu spät, die Krypto-Währungs-Sauerei-Blase platzt gerade.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Schwaechelnder-Kurs-und-sinkende-Hashrate-4232765.html

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