Steam nimmt zukünftig weniger Provision bei starken Verkäufen

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Denis Michel 220007 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
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1. Dezember 2018 - 14:35 — vor 2 Wochen zuletzt aktualisiert

Valve hat ein paar wichtige Änderungen an seinen Steam-Vertriebsvereinbarungen vorgenommen. Wie der Betreiber der Online-Plattform heute verkündete, wird sich die Provision, die für die Veröffentlichung von Spielen auf Steam beansprucht wird, zukünftig in Fünf-Prozent-Schritten reduzieren, wenn Spiele einen bestimmten Umsatz erzielt haben.

Bisher hat Valve für jedes Spiel einen Anteil von 30 Prozent beansprucht. Zukünftig wird dieser ab 10 Millionen US-Dollar Umsatz auf 25 Prozent und ab 50 Millionen auf 20 Prozent gesenkt. Somit erhalten die Entwickler mehr Geld, wenn sich ihre Titel entsprechend verkaufen.

Die Regelung soll für alle Einnahmen ab dem 1. Oktober 2018 gelten. Dabei sind nicht nur die Verkäufe des Spiels, sondern auch Erlöse aus den Zusatzinhalten, Communitymarktgebühren, Spielerpaketen sowie Mikrotransaktionen im Spiel gemeint. „Wir hoffen, dass diese Änderung die positiven Netzwerkeffekte von Entwicklern großer Spiele belohnt und ihre Interessen stärker mit denen von Steam und der Community in Einklang bringt“, so Valve in seinem Statement.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 14:48 #

"Wir hoffen, dass diese Änderung die positiven Netzwerkeffekte von Entwicklern großer Spiele belohnt und ihre Interessen stärker mit denen von Steam und der Community in Einklang bringt."

Auf deutsch: Man versucht Anreize zu schaffen um zukünftige GaaS-Titel mit laufenden Mikrotransaktionen auch auf Steam zu halten. Das war bisher völlig unattraktiv, wenn Steam auch da immer 30% mitkassiert hat. Deswegen hat EA irgendwann Steam komplett ignoriert und Epic mit Fortnite auch ein eigenes System hochgezogen.
Dürfte ein Zeichen sein, dass Valve die Gefahr sieht...

xan 17 Shapeshifter - P - 8485 - 1. Dezember 2018 - 15:01 #

Genau so habe ich den Pressetext auch verstanden. Wohl fast zu spät.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 15:04 #

Genau das.

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 9677 - 1. Dezember 2018 - 17:45 #

Jo, darauf läuft es wohl hinaus, nachdem gerade die großen Publisher gerne ihre eigenen Plattformen bringen bzw. fördern. Nur sind 0% bei Uplay oder Battlenet eben immer noch weniger als 25 oder 30% bei Steam. Und so mühsam ist es auch nicht, eine handvoll Plattformen aktiv zu halten.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 18:01 #

0% sind es auch da nicht. Da kommt der Zahlungsdienstleister - idealerweise möglichst viele um die man sich kümmern muss und die auch ihren Anteil haben wollen. Dann kommen die Download- und Serverkapazitäten die man bereit halten muss, etc, etc.

Inso 16 Übertalent - P - 4983 - 1. Dezember 2018 - 18:25 #

Zahlungsdienstleister nehmen i.d.R. an die 2% wenn man den allgemeinen Berichten glauben schenken kann, und die Serverkosten sind zu vernachlässigen - was da im Gegenzug an Daten reinkommt die man verarbeiten kann, da man das ganze Userverhalten loggen kann, hebt diese Kosten mehr als auf.

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17255 - 1. Dezember 2018 - 19:54 #

Uplay hinkt aber, weil Ubisoft die meisten Spiele auch auf Steam veröffentlicht.

Epic Fail X 17 Shapeshifter - P - 6134 - 1. Dezember 2018 - 22:05 #

Sehe ich ähnlich.
Der letzte Warnschuss, auf den Valve dann schließlich reagiert hat, dürfte dann der Bethesda-Launcher und die Abwesenheit Fallout 76s von Steam gewesen sein.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 21390 - 1. Dezember 2018 - 14:49 #

logisch

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 15:04 #

Bei Valve beginnen sie zu merken, dass wenn alle großen Publisher (EA, Ubi, Bethesda, Activision,...) ihre eigenen Vertreibsplattformen etablieren, was früher oder später der Fall sein wird, sie ein Problem bekommen.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3937 - 1. Dezember 2018 - 15:45 #

Jo, dann müssten sie wieder all-monatlich neue Spiele releasen, anstatt sie nur zu vertreiben.

> Half-Life 3 confirmed.

Blacksun84 18 Doppel-Voter - - 9677 - 1. Dezember 2018 - 17:48 #

Ich bin da raus. HL2 war klasse, aber ich würde von einem dritten Teil wenig erwarten und auch irgendwelche überarbeiteten Auflagen benötige ich nicht wirklich.

vgamer85 18 Doppel-Voter - 10190 - 1. Dezember 2018 - 15:47 #

Bethesda ist da nun neu dabei seit TESO oder Fallout 76?Oder seit wann haben die ihre eigene Vertriebsplattform?

Desotho 17 Shapeshifter - 6146 - 1. Dezember 2018 - 15:53 #

Ich verstehe eh nicht, warum sie nicht mit der ganzen Kohle auch Spiele machen oder interessante Projekte/Entwickler fördern.
Ein Half Life 3 brauche ich genauso wenig wie 2 oder 1, aber sowas wie Portal war halt schon geil.

paschalis 16 Übertalent - P - 5335 - 1. Dezember 2018 - 15:56 #

Sie nutzten das Geld wohl lieber für ihre mehr oder minder gefloppte Hardware ;-)

Weryx 18 Doppel-Voter - 12894 - 1. Dezember 2018 - 16:07 #

Und ihren neusten Flop namens Artifact.

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 16:19 #

Welche Hardware ist denn gefloppt? Womit haben sie Verlust gemacht?

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 20:29 #

Steam Link und Steam Machines um die offensichtlichen zu nennen - beides gefloppt. Ich glaube auch nicht, dass der Steam Controller so ein riesiger Erfolg war und auch bei der ganzen VR Geschichte dürfte bei der Hardware aktuell eher Geld verbrannt als verdient werden...

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 20:36 #

Es geht doch aber ums Geld. Das war Paschalis' Aussage. Die Steam Machines waren nicht einmal von Valve, sondern einfach nur Fertigrechner von diversen Retailern. Denkst du, die wurden dann weggeworfen? Da wurde einfach nur Windows installiert, damit die wieder in die Regale gestellt werden konnten.

Die Steam Controller haben sich auch mindestens 1.5 Millionen mal verkauft.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 21:49 #

Ich habe bei den Steam Machines nicht gesagt, dass die Valve Geld gekostet haben, nur dass das eines ihrer gefloppten Hardwareprojekte ist. ;)Was da Geld gekostet haben dürfte ist aber das SteamOS im Hintergrund, das - von gelegentlichen Meldungen, bei denen die 1-2 Leute die sich ernsthaft Linux auf einen Spielerechner packen jubeln - für die Masse der Spieler einfach mal völlig irrelevant ist.
Bei den Controllern ist die Meldung der Million schon mehr als 2 Jahre her. Da wurden in den ersten vier Monaten über eine Million verkauft. Dass seitdem nur 500.000 weitere an Spieler gingen spricht Bände, oder?
Um das mal ganz überspitzt zu sagen. 1,5 Millionen Leute auf Steam nutzen den Steam Controller. Microsofts beide Controller (360 und One) kommen auf fast 39 Millionen Nutzer bei Steam, Sonys Dual Shock auf 12,2 Millionen - 460.000 nutzen bei Steam(!) den Pro Conroller der Switch(!).
Wobei sich gerade da viele Leute begeistert haben und die Dinger nun oft in irgendwelchen Schränken und Regalen liegen weil das zwar toll klang aber am Ende doch nicht so toll funktionierte...

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 16:21 #

Wie kommst du denn darauf, dass sie mit der Kohle keine Spiele machen? Denkst du die 200+ Entwickler drehen da seit Jahren nur Däumchen? Von Team Fortress 2 hat die Öffentlichkeit auch 7 Jahre lang nichts gesehen. Das bedeutet doch nicht, dass nicht daran gearbeitet wurde.

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 16:51 #

Warum sollten Sie das tun? Spiele entwickeln ist - auch für Valve - in dieser Größenordnung ein Millionen verschlingendes Risiko, Steam ist ein sicherer Hafen, der tatsächlich mit minimalem entwicklerischen Aufwand (verglichen mit Spieleentwicklung) riesige Summen generiert.

Ich frage mich ja tatsächlich, ob Valve inzwischen noch die Leute hätte, um einen AAA-Titel zu produzieren. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre ein fähiger AAA-Game-Developer hätte ich wohl spätestens nach Portal 2 einen Arbeitgeber gesucht, der meine Skills auch nutzt...

Inso 16 Übertalent - P - 4983 - 1. Dezember 2018 - 17:12 #

Wenn man sich nur die nackten Verkaufszahlen anschaut macht das sicherlich kaum Sinn.
Andererseits hat HL2 Steam (neben CS) überhaupt erstmal auf die Rechner der Spieler gebracht, und kontinuierlicher Nachschub würde auch die Leute wieder ansprechen. Heute mag man über solche Aussagen noch lächeln da die Nutzerbasis noch hoch geht, aber schauen wir mal wo man in 5 Jahren noch steht.
Sowohl bei mir als auch im Bekanntenkreis ist aus dem täglichen must-have-Client Steam einer geworden, den man aus Gewohnheit noch hochfährt. Andererseits hat man sich mittlerweile an UPlay und B-Net gewöhnt.
Ich glaube kaum das ein Rockstar das nächste GTA auf Steam bringen wird, wenn die anderen Clients mittlerweile so akzeptiert sind. Auch wo das nächste PubG landen wird dürfte interessant sein. Klar, Dota , CS und TF rennen auch, aber mit denen ist man nicht viel größer als die anderen Clients.
Mit schrumpfender Nutzerbasis nimmt natürlich dann auch das Interesse der kleineren ab, nur auf Steam zu veröffentlichen. Denn mal ganz ehrlich, gerade die Nutzerbasis macht Steam doch so attraktiv.
Sprich, ich denke die News zeigt schon, das Steam die Felle davonschwimmen sieht, und sie täten sehr gut daran, auch mit Eigenproduktionen dagegen zu halten.

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 18:56 #

Vielleicht erleben wir ja wirklich grad eine Trendwende. In den letzten Jahren hatte es Valve schlicht nicht nötig, irgendwas zu tun. Ich denke auch, dass sie diesen Schritt jetzt nicht freiwillig gehen sondern von den Publishern ein wenig dazu genötigt werden.

Ich mein, am Ende hätte es ein Gabe N. nicht mehr nötig, den Rest seines Lebens noch einen Finger krum zu machen. Wenn Steam irgendwann auf dem absteigenden Ast ist verkauft er die Butze solange er noch Kohle dafür bekommt noch eben für ein paar Mrd. an Microsoft, die das in den Windows Store umwandeln und fertig, aus seiner Sicht. Den Idealismus nehme ich ihm schon lange nicht mehr ab, sonst hätte er sich kaum so auf Steam ausgeruht und das Spiele entwickeln mehr oder weniger sein lassen.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 21:58 #

Rockstar und Take 2 werden sich unglaublich in den Arsch beißen GTA5 auf Steam gebracht zu haben. Ich denke selbst dort wird man völlig überrascht gewesen sein, wie viel Geld die Leute in GTA Online lassen - und bei Steam Spielern bekommt Valve bisher von jedem einzelnen Ingame-Kauf 30%.... Angesichts von mehr als 6 Milliarden Dollar Umsatz auf allen Plattformen macht das runtergebrochen auf den PC und die Spieler die den Titel bei Steam haben mit Sicherheit eine ordentliche mehrstellige Millionensumme, die Valve(!) da bei den Mikrotransaktionen mitverdient hat. GTA 6 kommt daher ganz sicher nicht auf Steam...

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 17:12 #

Warum sie das tun sollten? Weil sie es gerne tun. Was denkst du, was die ganzen Spieleentwickler da seit Jahren machen? Und natürlich haben sie noch die Leute, die dazu nötig sind. Die haben auch diverse neue Leute angeheuert, unter anderem die Leute von Kerbal Space Programm und Campo Santo. Von Valve kommen noch große neue Titel, da kannst du Gift drauf nehmen.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 73799 - 1. Dezember 2018 - 19:09 #

Lol, als ob.

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 20:19 #

Tolles Argument. Und dann auch noch so fundiert :/

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 73799 - 2. Dezember 2018 - 9:33 #

Muss ich nicht fundieren. Die Geschichte der Valve Veröffentlichungen spricht für sich.
Das letzte grosse Ding war Dota 2, welches zudem auf einer Mod basiert. Ist also nicht mal auf Valves Mist gewachsen.
Artifact ist total untergegangen. Valves Zeit ist vorüber.
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber sicher nicht durch Phrasen wie: "Sie arbeiten halt 7 Jahre an ihren Spielen", oder "Was machen die den ganzen Tag?".
Gibt du doch mal fundiertes Wissen preis, da du dieses ja anscheinend hast. Wo sitzen sie, wieviele sind es, woher weisst du das, usw. Anstatt immer nur Phrasen zu verkünden.

Nicht Aladan (unregistriert) 2. Dezember 2018 - 10:16 #

Hendrik, diese Antwort ist echt einfach nur arrogant.

Ich behaupte nicht, Insider-Infos zu haben. Ich weiß nicht, was dort hinter verschlossenen Türen passiert. Du weißt es ebenso wenig. Ich ziehe daraus aber keine voreiligen Schlüsse.

Zum Rest sag ich lieber nichts, weil es einfach nur beleidigend ist.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 73799 - 2. Dezember 2018 - 17:01 #

Weiss zwar nicht was an der Antwort arrogant oder beleidigend sein soll, das weisst wahrscheinlich nur du alleine. Tatsache ist, dass du mit der Antwort hier für mich meine Vermutung bestätigt hast. Nur Schaumschlägerei und nichts dahinter.

Inso 16 Übertalent - P - 4983 - 1. Dezember 2018 - 19:25 #

Bei deinem Kommentar muss ich gerade an das auf golem.de erschienene imho zu Valve denken, in dem das "Schönreden" von HL3 usw mal ein bisschen angesprochen wird:
https://www.golem.de/news/imho-valves-ka-ching-mit-der-brechstange-1811-138007.html
;)

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 20:20 #

Was ist da Schönrederei? Argumentier doch einfach mal ganz rational. Was denkst du, machen die ganzen Spieleentwickler bei Valve den ganzen Tag? Wofür werden die denn bezahlt?

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 22:23 #

Die Frage die ich in den Raum gestellt hab war: Wieviele Spieleentwickler sitzen da wirklich noch, die in der Lage sind einen AAA-Titel zu entwickeln? Valve hat 360 Mitarbeiter, da streichen wir mal optimistisch 120 davon, weil die die üblichen Posten wie HR, Controlling, Geschäftsführung, Marketing, Support, Vertrieb, Accounting etc. beackern.

Dann haben wir 240 Entwickler, die sich wiederum auf Hardware und Software aufteilen - ziehen wir also nochmal 60 Leute ab, die sich mit der Hardware beschäftigen.

Die restlichen 180 Entwickler teilen sich auf Dota, Artifact, den Steam-Client, die ganzen Steam-Dienste, die Source-Engine, Valve Anti-Cheat und SteamOS auf...

Ich seh da kein Team, das groß genug für einen wegweisenden AAA-Titel wäre. Nur mal so als Richtschnur - Assassins Creed hat ein Produktionsteam von 800 Personen, bei den Tomb Raider Reboots meine ich mal was von ca. 300 Mitarbeitern gelesen zu haben.

Ganon 24 Trolljäger - P - 47684 - 2. Dezember 2018 - 15:45 #

Laut eigener Angabe arbeitet Valve derzeit an mehreren VR-Spielen. Gerüchteweise soll sogar ein Half-Life-Prequel darunter sein.

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 2. Dezember 2018 - 16:16 #

Ja, das hab ich auch gelesen jetzt wo dus sagst, allerdings war m.W. nur von einem Spiel im HL-Universum die Rede. Das ein reines VR-Spiel ein vollwertiges AAA-Titel ist bleibt zu beweisen - ich erwarte da immer eher irgendeine 60 Minuten Spaß bringende VR-Experience. Welches reine AAA-VR-Spiel gibts denn bisher?

Wie gesagt glaube ich nicht, dass Valve für einen aktuellen AAA-Titel die Manpower hat. Wenn sie noch Leute an VR arbeiten haben bestätigt mich das um so mehr. Wir sprechen ja nicht davon, dass sie irgendwelche Spiele bringen, sondern einen würdigen HL-Nachfolger...

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 21:54 #

Genau, ich frage mich was die da seit Jahren machen. Portal 2 ist 7 Jahre alt und vom Umfang und Aufwand auch nicht mit einem Half-Life zu vergleichen. Und seitdem kamen aus eigenem Hause DOTA und Artifact... ich glaube nicht, dass sie seit über sieben Jahren im stillen Kämmerlein den nächsten großen Titel entwickeln. Firewatch und Kerbal Space Programm sind ohne Zweifel tolle Spiele, aber haben mit AAA nichts zu tun. Das ist eine völlig andere Liga. Ja, Valve wird Spiele machen. Groß wird dabei aber auch nur der Umsatz sein (oder auch nicht, falls die ersten Reaktionen auf Artifact eine Indikation sind).

Bluff Eversmoking 15 Kenner - P - 3416 - 1. Dezember 2018 - 16:15 #

Dafür müßte die Konkurrenz erstmal eine Relevanz erreichen, die wenigstens im Ansatz an Steam heranreicht.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 16:37 #

Oh, ich glaube das geht schnell. EA und Activision sind schon nicht mehr auf Steam, Ubisoft und Bethesda werden früher oder später nachziehen. Man braucht lediglich zugkräftige Titel. CD Projekt ist mit Thronebraker zwar auf die Nase gefallen, denke aber, das liegt am Spiel. Ich wette, dass sie Cyberpunk nicht auf Steam bringen werden, denn da ist der PC nicht der Hauptmarkt und eine "Bruchlandung" auf PC wäre weniger dramatisch.

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 16:54 #

Das glaub ich auch. Klar hat Steam auch ohne die großen Titel viele Perlen im Angebot, aber ohne die großen Publisher würde ihnen hier auch viel Umsatz verloren gehen. Ich denke, dass für alle großen Publisher die Konsolen eher die Hauptabsatzbereiche sind... und ich glaube, das der Großteil der PC-Spieler nicht auf ihr Fallout 5 verzichten werden, nur weil es nicht auf Steam erscheint.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 17:10 #

Cyberpunk wird ziemlich sicher auf Steam erscheinen. Mit der 70/30 Splittung beim einmaligen Kauf hat kein Fremdpublisher ein ernsthaftes Problem - dafür leistet Valve nämlich auch den ganzen technischen und finanziellen Teil und einen Titel nicht bei Steam zu veröffentlichen heißt automatisch deutliche weniger Einnahmen.
Thronebreaker war ein kleiner Testballon und man ist auf die Nase gefallen. Gwent ist aber nicht bei Steam und wird vermutlich auch nicht so bald da auftauchen. Die laufenden Einnahmen möchte man nämlich nicht teilen.

Auch wenn Valve weit entfernt davon sein dürfte in Schwierigkeiten zu sein. Epic hatte Mitte des Jahres eine Milliarde(!) US-Dollar mit Ingame-Items eingenommen. Da das Geld nicht auf Bäumen wächst und vermutlich sonst zumindest zu einem erheblichen Teil in andere Spiele gesteckt worden wäre, dürfte Valve da einen ziemlichen Umsatzrückgang zu verzeichnen haben.

Inso 16 Übertalent - P - 4983 - 1. Dezember 2018 - 17:14 #

Je kleiner die Produktion ist, umso mehr stimme ich dir zu. Aber ich glaube gerade ein Cyberpunk könnte es sich leisten, seinen eigenen Client zu nutzen - dafür ist das Spiel mehr als bekannt genug, und gerade da sind die Leute auch bereit, mal einen anderen Client zu installieren..

Nicht Aladan (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 17:20 #

Wieso ein Client? Das ist von CD Project. Das wird wie die Witcher Titel DRM frei über gog verkauft werden.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 20:24 #

Das "DRM" frei nehme ich schon Witcher 3 nicht mehr so ganz ab. Wer da Retail gekauft hat, musste das Spiel zwingend an einen GOG Account binden um Patches zu bekommen. Die hat CD Projekt nämlich nicht einfach so zum Download gestellt, sondern die gibt es nur mit Accountbindung.
Und als regelmäßiger GOG Nutzer - die Pushen ihren Galaxy Clienten. Klar der ist noch rein optional. Aber kauf dir mal ein aktuelles DRM freies Spiel bei GOG bei dem regelmäßige Patches erscheinen. Die gibt es oft zuerst bei Galaxy, die manuellen Downloads kommen dann erst später. Nach zwei bis drei Patches gibt es dann die ersten nicht mehr, weil man einen neuen Build des Spieldownloads erstellt hat, wem dann ein Patch dazwischen fehlt - Pech gehabt...
Bis Cyberpunkt dürfte mindestens noch bis 2020 gehen, ich denke, dass da dann diverse Social Features, Hubs, etc. drin sein werden, für die man den Galaxy Clienten brauchen wird. Sehr sicher wird das auch ohne gehen - aber eben nicht vollständig. Gwent zeigt die Richtung...

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 19:11 #

Keine Firma will auf lange Sicht 30% an eine andere abgeben. Nicht, wenn man mit ein bisschen Zeit und Mühe davon unabhängig werden kann. Beispiele: EA, Activision, Bethesda, Fortnite.
Steam hat seinen (Bedeutungs-)Zenit überschritten.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 1. Dezember 2018 - 20:33 #

Bischen Zeit und Mühe ist gut. EA und Ubisoft haben JAHRE gebraucht um Origin bzw. uPlay technisch soweit zu haben, dass die Basics weitgehend ebenso problemlos liefen wie bei Steam. Wobei Ubisoft bis heute nicht in der Lage ist ihre Server problemlos zu betreiben. GOG ist mit Galaxy da noch Lichtjahre entfernt. Valve stellt mit Steamworks APIs zur Verfügung, die einfach mal zuverlässig funktionieren und imho nach wie vor Konkurrenzlos sind.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 1. Dezember 2018 - 18:09 #

wieso sollte der PC da nicht der hauptmarkt sein? Cyberpunk ist zwar eine US-marke, aber als rollenspiel-nachfolger zu Witcher 3 dürfte das für PC-spieler nicht weniger relevant sein.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 19:14 #

Natürlich ist es für PC höchst interessant. Aber wie Witcher 3 ist es eben auch für die Konsolenspieler höchst interessant. D.h. es fallen vielleicht 30% der Gesamtverkäufe auf den PC. D.h. es schmerzt insgesamt weniger, wenn es auf dem PC absatztechnisch etwas schwächelt, als wenn der PC der Hauptabsatzmarkt ist, wie bei Thorenbreaker.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 1. Dezember 2018 - 19:26 #

30 % bei drei Plattformen sind fast ein Drittel. :P So ungefähr war auch der PC-Anteil bei The Witcher 3. Wo ist ein Drittel bei drei Plattformen ein schwacher Absatz, warum werden Konsolen als eine einzige Plattform gezählt?

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 20:07 #

Ich glaube du hast mit missvertanden, ein Drittel von ist natürlich kein schwacher Absatz. Aber es macht doch einen Unterschied, ob man 30% von 30% seiner Gesamtverkäufe abgibt, oder ob man 30% von 80% seiner Gesamtverkäufe abgibt.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19998 - 1. Dezember 2018 - 21:30 #

Ähm und du vergisst das Microsoft und Sony auch ihren Anteil abzwacken ...

Dieses Konsolen vs PC Thema wird immer komisch diskutiert und hat mit der News an sich auch nichts zu tun.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 22:10 #

Hier gehts doch gar nicht um PC vs Konsole.
Aber je unbedeutender der PC-Markt für den Gesamtumsatz ist, desto risikofreier kann man mit ihm experimentieren.
Ich versuch mal ein Rechenbeispiel:
Angenommen bei einem GoG exklusiven Release verkauft man nur 1/5 der Stückzahlen die man verkaufen würde, wenn man es auch auf Steam veröffentlicht.
Angenommen bei Thronebreaker ist der Anteil PC/Konsole 80 zu 20 Verkäufe und es hätte sich mit Steam 100.000 mal verkauft. Dann wären davon 80.000 PC Verkäufe gewesen. Da es aber für PC nur auf GoG veröffentlicht wurde, liegen die Verkäufe in Wahreheit bei 16.000. Macht insgesamt also 36.000 verkaufte Exemplare. Ein Minus von 64%.

Bei einem anderen Spiel ist der Anteil PC/Konsole 30/70. Dann wären von 100.000 Exemplaren 30.000 an den PC gegangen, aber da GoG exklusiv lediglich 6.000. Macht insgesamt 76.000 verkaufte Exemplare, also 24 % weniger als mit Steam. Was aber kein Problem ist, da man an Steam keine Anteile abdrücken muss, eventuell mehr Leute deinen Client installiert haben und die Akzeptanz deines Vertriebsweges gewachsen ist.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19998 - 2. Dezember 2018 - 23:46 #

Du sprichst dem PC gegenüber der Konsolen (als homogene Masse ^^ was an sich schon der größte Fehler ist!) die Relevanz ab. Und dann geht es nicht um PC vs Konsole?

Vor allem wenn du anbringst das böse Steam 30% nimmt und das macht es noch unrelevannter? Egal ob die Konsolenplattform selber hohe Abgaben nimmt?

Dannach hab ich ehrlich gesagt überflogen weils belanglos war für mich da du weiterhin voin der homogenen Konsole schreibst und die Abgaben an die Konsolenhersteller ignorierst und dazu noch ein Rechenbeispiel mit exclusivität bringst was das ganze noch sinnloser macht, da die Entscheidung dafür ganz andere Gründe sind. Das kann vorne und hinten nicht stimmen.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 2. Dezember 2018 - 17:42 #

es entfielen zwar ein drittel der verkaufszahlen auf den PC, allerdings auch über 50% der gewinne. womit der PC dann also doch hauptmarkt darstellte.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 1. Dezember 2018 - 17:50 #

ist doch schon der fall. Valve will damit sicherlich nicht auch die ansprechen, denen auch 20% noch zu viel ist, sondern eher das mittelfeld für die es dann attraktiver ist bei steam zu bleiben als eine eigene infrastruktur hochzuziehen.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 1. Dezember 2018 - 19:15 #

Und wo widerspricht das jetzt meiner Aussage?

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 2. Dezember 2018 - 17:44 #

es widerspricht insofern deiner aussage, als dass die aussicht auf das abwandern von service-games großer publisher schon längst eingetroffen ist.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 67105 - 2. Dezember 2018 - 11:26 #

Das dürfte wohl einer der Gründe sein.

Michl 14 Komm-Experte - P - 1835 - 1. Dezember 2018 - 15:59 #

Da sieht wohl jemand seine Felle davon schwimmen

FastAllesZocker33 16 Übertalent - P - 4011 - 1. Dezember 2018 - 16:21 #

Na, solange mein PoS nicht davonschwimmt ...

Michl 14 Komm-Experte - P - 1835 - 1. Dezember 2018 - 17:22 #

Ich bin mir ziemlich sicher der schwimmt nicht mehr sondern geht unter ;)

FastAllesZocker33 16 Übertalent - P - 4011 - 1. Dezember 2018 - 21:15 #

Lol, oder bildet seine eigene Insel.

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17255 - 1. Dezember 2018 - 19:55 #

Warum soll da was davonschwimmen? :D

Michl 14 Komm-Experte - P - 1835 - 1. Dezember 2018 - 23:26 #

Nicht gut fest gebunden

Namelos (unregistriert) 1. Dezember 2018 - 16:42 #

Alles was nicht auf gog landet ist mein Geld eh nicht mehr wert.

furzklemmer 15 Kenner - 3424 - 1. Dezember 2018 - 18:48 #

Interessant. Ein Unternehmen senkt die Gebühren für die großen; in der Hoffnung, die Gesamteinnahmen zu steigern bzw. zu stabilisieren und erntet Zustimmung. Wenn ein Staat das mit Steuern macht, ist das Echo überwiegend gegenteilig. Woran liegt’s? Daran, dass wir nicht alle Spieleentwickler aber alle Bürger sind?

Punisher 20 Gold-Gamer - P - 21659 - 1. Dezember 2018 - 18:58 #

Es ist Gabe. Nur daran liegts. Hätte Microsoft, Apple oder EA sowas gemacht wäre die Reaktion eine ganz Andere.

alexwild 15 Kenner - P - 2898 - 1. Dezember 2018 - 19:19 #

Welcome to the real world.

Wieso hat den Edeka Nestle ausgelistet? Edeka wollte von Nestle bessere Einkaufskonditionen, die haben sie auch bekommen. Und glaubst du Nestle wird jetzt jedem kleinen Einzelhändlern die selben Konditionen geben, die sie Edeka eingeräumt haben? Natürlich nicht! So ist das halt, die größeren fressen die Kleineren. Die Kleineren haben kein Druckmittel gegen die Großen, es ist nicht schön, aber leider Realität.

Mit einem Staat kann man das nicht vergleichen, aber es passiert ja trotzdem, wir Bürger sind nur dummes Wahlvolk und müssen immer alle kosten tragen. große Unternehmen werden immer weiter entlastet, siehe EEG Umlagen, siehe Dieselgate, siehe Bankenrettung, da gibts genug Beispiele.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 2. Dezember 2018 - 17:48 #

mag daran liegen, dass Steam im eigeninteresse handelt und es kunden berfürworten, weil dadurch ihre preferierte platform nicht an bedeutung verliert. wenn der staat jedoch lobby-getrieben steuererleichterungen für unternehmen durchsetzt, geht das zu lasten der bürger. daher sollten die unterschiedlichen reaktionen eigentlich nicht überraschend sein.

Ganon 24 Trolljäger - P - 47684 - 1. Dezember 2018 - 19:06 #

Natürlich wäre es schöner, wenn man (auch) den kleinen Entwicklern mit geringerer Provision entgegenkommen würde. Die Gründe für den tatsächlich gemachten Schritt sind klar. CoD nur noch bei battle.net, Fallout 76 nur bei Bethesda Launcher, EA ist schon lange weg von Steam...
Tja. Man kann es ja versuchen, aber ob es was bringt, weiß ich nicht.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - 7638 - 1. Dezember 2018 - 22:46 #

Eben. Ich fände es andersrum besser. So profitieren die großen Studios davon, nicht die Kleinen.

Ob das jetzt marktwirtschaftlich gesehen sinnvoll ist, kann man diskutieren: manch Indie-Titel ist eine wahre Goldgrube, wenn er sich durchsetzt. Das könnte den Kreis der möglichen Durchstarter erweitern, die Kleinen hätten bessere Chancen auf das Durchstarten und es wäre für die Gamer auf jeden Fall besser, da dadurch das Angebot besser würde.

Dh kurzfristig würde Steam an den Kleinen weniger verdienen, aber die vielen Indies, die dann durch die Decke gehen, müssten das doch wieder wett machen, oder?

Lencer 16 Übertalent - P - 5354 - 1. Dezember 2018 - 19:43 #

ui, 50 Mio Umsatz. Na das wird ja fast alle Entwickler betreffen. _nicht_

Denis Michel Freier Redakteur - 220007 - 1. Dezember 2018 - 22:43 #

Ein kleiner Entwickler, der sein Spiel für 30 Euro bei Steam anbietet, muss das Spiel etwa 334.000 Mal verkaufen, um 75 statt 70 Prozent vom Umsatz zu erhalten. Ist machbar. Bei 80 Prozent müssen es schon etwa 1,64 Mio. Einheiten sein - ebenfalls machbar. Nicht für jeden, aber auch nicht „unmöglich“. Mit DLCs, Mikrotransaktionen etc. sogar einfacher.

Lencer 16 Übertalent - P - 5354 - 2. Dezember 2018 - 10:12 #

Du hast recht. 50 Mio Umsatz klang sehr hoch. Ich nehme meinen Unsinns-Einwand zurück.

Vampiro 23 Langzeituser - P - 42514 - 2. Dezember 2018 - 21:07 #

50 Mio Umsatz ist hoch und dein Einwand berechtigt.

Angeblich erloest ein mindestens solides Spiel im Schnitt nur 10.000 USD.

Link folgt.

Und wenn man sich die dieses Jahr geleakte Top 100 Liste der Spiele mit Achievements anachaut, da haette man mit 334k Verkauefen einen sehr gute Platz. Tatsaechlich sind in der Liste auch viele kleinere Spiele wie Strongholds, die in Bundles verramscht wersen. Weit weg von 30 Euro.

Triton 17 Shapeshifter - P - 6224 - 1. Dezember 2018 - 23:07 #

Traurig das Entwickler so viel Provision zahlen müssen, nur weil die Spieler zu faul sind, z.B. selber UpDates zu suchen und instalieren. Ohne Stream konnten wir doch auch Leben. Das ganze Geld könnte man lieber in Spiele investieren.

Jonas S. 19 Megatalent - P - 17255 - 1. Dezember 2018 - 23:13 #

Schon lange nicht mehr soviel Dünnes gelesen. Dir ist schon klar das die Entwickler/Publisher selbt bei einer 30% Provision immer noch mehr in der Tasche haben als früher zu den reinen Retail-Zeiten?!

http://www.next-gamer.de/spielekauf-wie-viel-geld-landet-beim-entwickler/
Kannst du gerne mal hier nachlesen, was am Ende für den Publisher/Entwickler liegen bleibt.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 1. Dezember 2018 - 23:32 #

Mittlerweile ist Steam zwar zu ner Müllhalde verkommen und es wird immer schwerer für kleine Titel, hervorzustechen, aber es gab sicher so einige kleinere Titel, die ohne Steam niemals so erfolgreich geworden wären, da sie sonst gar keine Plattform gehabt hätten. Da sind die 30 % für die Entwickler sicher okay gewesen. Übrigens verdient Valve nur an Verkäufen direkt auf Steam, wenn ein Entwickler Steam-Keys auf seiner eigenen Seite oder in anderen Shops verkauft, bekommt Valve nix.

vgamer85 18 Doppel-Voter - 10190 - 2. Dezember 2018 - 0:25 #

Die Spieler sind doch nicht faul. Sie kaufen selber Spiele und haben Geduld wenn Updates heruntergeladen werden müssen :-)

RoT 18 Doppel-Voter - 11368 - 2. Dezember 2018 - 2:34 #

ich würde es eher umdrehen und den kleinen einen anfangsrabatt gewähren, auch wenns da nur um die ersten 1000 verkäufe geht...

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 2. Dezember 2018 - 5:06 #

Die Großen werden sich langfristig doch sowieso von Steam distanzieren, wenn die aktuelle Entwicklung auch die Zukunft vorzeichnet. Da sollte Valve vielleicht eher kleineren Entwicklern entgegenkommen.

Jac 17 Shapeshifter - P - 8494 - 2. Dezember 2018 - 12:16 #

Ich denke, sie müssen eher beiden Zugeständnisse machen. Dass es bei den großen Titeln für die Entwickler am schwersten wiegt, ist ja klar. Dennoch braucht Steam auch die kleinen Studios, insofern sind die "goldenen Zeiten" da vielleicht vorbei und der Kuchen muss anders verteilt werden.

Just my two cents 16 Übertalent - 5181 - 2. Dezember 2018 - 14:55 #

Das Problem ist nur, dass gerade die kleineren Studios Steam viel mehr brauchen. Was sollen sie sonst machen? Auf Retail setzen?

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 2. Dezember 2018 - 20:10 #

Die kleineren haben halt keine wirklichen Alternativen, deswegen hat Valve es nicht nötig, ihnen entgegenzukommen.

Tasmanius 19 Megatalent - - 19742 - 2. Dezember 2018 - 20:23 #

Das ändert sich vielleicht, wenn die anderen Plattformen größer werden und sich auch für andere öffnen. Macht das EA nicht schon eine Weile? Und GoG natürlich auch. Könnte mir auch vorstellen, dass gut kuratierte Shops, die noch nicht so überflutet sind, für Indies interessant werden.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 2. Dezember 2018 - 20:49 #

Klar machen das andere Shops wie Origin oder GOG schon, aber sie sind halt lange nicht so groß wie Steam und darum keine wirkliche Alternative, sondern nur dazu gut, parallel zu Steam seine Spiele dort auch zu verkaufen. Und du vergisst auch, dass mittlerweile viele Spieler ihren Kram nur noch bei Steam wollen und nicht woanders. Gibt doch immer das Geheule über die ganzen Clients am PC. Und klar kannst du sagen, dass die anderen Shops ne Alternative werden können, wenn sie größer werden. Aber da ist halt aktuell noch das Wort "Wenn". ;) Und ist ja nicht so, dass Origin und GOG noch brandneu wären.

Lefty 11 Forenversteher - 656 - 2. Dezember 2018 - 21:09 #

GOG sehe ich jetzt auch nicht als Konkurrenz zu Steam :D Wenn ich "alte" Spiele suche ist meine erste Anlaufstelle GOG.com, suche ich aktuelle Titel nehme ich Steam. Ich weiß nicht ob man bspw. Blizzard oder Origin damit vergleichen kann. Es geht mit ehrlich gesagt ein bisschen auf die Nerven für läppische zwei Spiele (Starcraft und Warcraft) eine eigene Plattform installieren zu müssen. Im Vergleich zu GOG habe ich 35 Spiele und Steam 25. Ich wäre jetzt eher genervt davon wenn jeder (größerer) Publisher seine eigene Plattform hat. Klar, für deren Vertrieb ist das sicher super sinnvoll, aber als Konsument eher nervig.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 3. Dezember 2018 - 9:25 #

Ja, genau das ist der Haken daran.

Suzume 14 Komm-Experte - 1944 - 2. Dezember 2018 - 9:31 #

Kleine Studios dürfen also weiterhin 30% abdrücken, während die eh schon dicken Fische noch mehr Kohle behalten können. Aber aus unternehmerischer Sicht nur verständlich.

Aladan 24 Trolljäger - P - 49921 - 3. Dezember 2018 - 8:10 #

Letztens gab es eine schöne Gamestar TV Ausgabe mit Bernd Berheide von Kalypso. Laut ihm ist natürlich Steam sehr wichtig und auch konstant.

Aber auch Origin ist eine gute (und erfolgreiche) Alternative für sie und der Windows-Store gewinnt immer mehr an Wichtigkeit, gerade weil er mehr und mehr mit der Xbox verzahnt wird.

Das Steam jetzt den Weg geht, Spiele mit vielen Verkäufen (und damit natürlich auch die ganzen Mikrotransaktionen und DLC, die mit den Spielen einhergehen) für die Publisher zu rabattieren, wird an der aktuellen Lage wohl gar nichts mehr ändern. Dafür sind die einige der Publisher-Plattformen inzwischen zu etabliert.

Toxe 22 AAA-Gamer - P - 35828 - 3. Dezember 2018 - 17:57 #

...because fuck Indies.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 21390 - 3. Dezember 2018 - 18:43 #

because nix kapiert.

Toxe 22 AAA-Gamer - P - 35828 - 3. Dezember 2018 - 21:31 #

Doch. Trotzdem ein Nebenaspekt dabei.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 21390 - 3. Dezember 2018 - 21:52 #

nein, denke ich nicht.

Toxe 22 AAA-Gamer - P - 35828 - 4. Dezember 2018 - 0:43 #

Von mir aus.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 4. Dezember 2018 - 1:52 #

wenn ein indie-titel sich entsprechend häufig verkauft, kriegt auch solch ein spiel einen entsprechenden nachlass.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 4. Dezember 2018 - 8:46 #

Dass das nur eine vorgetäuschte Chancengleichheit ist, sollte allerdings auch Dir klar sein. Sowas wie Minecraft geschieht nicht gerade alltäglich.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 21390 - 4. Dezember 2018 - 11:35 #

Wenn weniger Leute bei Steam AAA von den Grossen kaufen, diese Steam zukünftig vermehrt verlassen, dann wird es auch irgendwann eng für die Indies, niemand nimmt den Indies was weg, man will nur dafür sorgen, das Steam auch in Zukunft relevant bleibt.

Sp00kyFox 19 Megatalent - 13114 - 4. Dezember 2018 - 16:29 #

chancengleichheit heißt nicht, dass jeder gleich erfolgreich sein muss. immerhin ist das hier immer noch ein wettbewerbsmarkt. die meisten AAA-games können mit minecraft nicht mithalten. bei den oben angegeben werten handelt es sich aber auch nicht um verkaufs- sondern um umsatzzahlen. die erste hürde dürften auch so einige erfolgreiche indie-spiele schaffen.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 4. Dezember 2018 - 20:33 #

Nein, Chancengleichheit sollte bedeuten, dass jeder etwa gleich große Chancen haben sollte, Rabatte zu bekommen, von Erfolg war meinerseits doch gar nicht die Rede. Auch nicht in Bezug auf Minecraft.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 4. Dezember 2018 - 22:01 #

Und wie würdest du dir das vorstellen? Dass die Rabatte verlost werden? Denn dann hätten alle die gleichen Chancen. Ansonsten fällt mir da keine andere Möglichkeit ein. Wenn du den Rabatt an irgendwas koppelst, gibt es halt nie eine totale Chancengleichheit. Man könnte natürlich die Umsatzgrenze für Indies niedriger ansetzen als für AAA-Titel, aber das ist dann halt auch wieder eine Grenze, die nicht von jedem erreicht werden kann und somit auch wieder keine Chancengleichheit.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 5. Dezember 2018 - 9:11 #

Es wäre aber deutlich eher eine Chancengleichheit, als wenn man NUR den großen Publishern in den Allerwertesten kriecht. Eine absolute Chancengleichheit ist utopisch und es wäre naiv, dies zu erwarten. Tue ich auch nicht. Aber man kann sein Bemühen diesbezüglich deutlicher zeigen, es sei denn, es ist einem völlig egal.

Noodles 24 Trolljäger - P - 48229 - 5. Dezember 2018 - 12:24 #

Momentan ist es Valve sicher egal. ;)

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30811 - 5. Dezember 2018 - 17:37 #

Daran besteht kein Zweifel ;)

Lefty 11 Forenversteher - 656 - 3. Dezember 2018 - 19:53 #

Mich würde interessieren was die Firmen bei Amazon zahlen. Ich glaub das Lachen hörst du noch bis hierher wenn du 30% erwähnst. Gut, wer kauft sich auch Spiele bei Amazon...

Sathorien 16 Übertalent - P - 5005 - 4. Dezember 2018 - 15:27 #

Allgemein fände ich es schon auch interessant, wie das im Vergleich dazu im PSN / Xbox-Store gehandhabt wird. Gibt es da auch solche Staffelungen je nach Umsatz?

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