Kingdom Come - Deliverance: Forbes-Artikel nennt Entwicklungskosten

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Denis Michel 257040 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
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5. März 2018 - 13:00 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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Dass das Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come - Deliverance (Testnote: 8.0) sich, trotz diverser Bugs und Probleme beim Release, auf der Erfolgsspur befindet, haben wir bereits berichtet. So meldete der Entwickler Warhorse Studios im vergangenen Monat, dass sich der Titel inzwischen mehr als eine Million Mal verkaufte (Stand 22. Februar 2018). Doch wie profitabel ist das Spiel für die Macher wirklich? Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der tschechischen Forbes, das sich um den Game Director Daniel Vávra dreht, erwähnte die Entwicklungskosten des Spiels.

Demnach sollen diese bei insgesamt 750 Millionen tschechischen Kronen (umgerechnet etwa 29.5 Millionen Euro) liegen. Die Summe umfasst neben dem eigentlichen Entwicklungsbudget auch die Kosten für das Marketing, die vom Publisher Deep Silver (inzwischen von THQ Nordic aufgekauft) getragen wurden. Ob die 1,2 Millionen Euro, die Warhorse Studios via Kickstarter eingenommen hatte, ebenfalls berücksichtigt wurden, geht aus dem Artikel nicht hervor.

Laut GfK Entertainment konnte das Spiel nach dem Release in den europäischen Ländern, wie Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien, sowie auch in den Benelux-Staaten den ersten Platz in den Verkaufscharts erklimmen. Bedenkt man, dass der Titel hierzulande je nach Plattform für rund 40 bis 60 Euro angeboten wird und das Spiel auch in verschiedenen Sondereditionen erschien, dürfte das Studio mit einer Million Verkäufen zumindest die Entwicklungskosten wieder gedeckt haben.

Jac 18 Doppel-Voter - P - 9059 - 5. März 2018 - 13:10 #

"Bedenkt man, dass der Titel hierzulande je nach Plattform für rund 40 bis 60 Euro angeboten wird ... dürften das Studio mit einer Million Verkäufen zumindest die Entwicklungskosten längst wieder gedeckt haben."
Das wäre nur der Fall, wenn z.B. keine Steuern und Vertriebskosten von diesem Umsatz abzuziehen wären. Leider wird das oftmals sehr vereinfacht dargestellt, das macht es aber nicht richtiger.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 13:14 #

Selbst wenn Steuern und Vertriebskosten die Hälfte des gesamten Umsatzes fressen, wären die Entwicklungskosten trotzdem eingespielt. Und die Angabe ist knapp zwei Wochen alt, da wurde inzwischen sicherlich noch das eine oder andere Exemplar mehr verkauft.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28156 - 5. März 2018 - 15:36 #

In der Tat. Viel bleibt nicht hängen:

"Von einem 60-Euro-Vollpreistitel zieht der deutsche Staat 19 Prozent (11,40 €) an Mehrwertsteuern ein. Der Einzelhandel, der das Produkt schließlich an die Leute verkauft, erhält in der Regel 35 Prozent (21 €).

Wie anfangs erwähnt, möchten aber auch die drei großen Hardware-Hersteller etwas vom Kuchen abhaben. Sony und Microsoft verlangen durchschnittlich 10 Prozent (6 €) an Gebühren für die Lizenz und Herstellung. Betonung auf Herstellung, da der jeweilige Publisher die Kosten bezahlen muss, auch wenn das Spiel letztendlich zum Staubfänger im Laden wird.

Bei einem Spiel mit aufwendiger Vermarktung bleibt dem Publisher oftmals weniger als 10 Prozent (6 €) vom Verkaufspreis übrig.

Von dieser Summe möchte nun auch der Entwickler bezahlt werden, wobei es dabei verschiedene Deals zwischen beiden Parteien geben kann. Eine gängige Option ist, dass der Entwickler zwischen 10 und 15 % der Publisher-Einnahmen erhält, sobald entsprechende Kosten gedeckt sind. Je nach Titel und Entwickler kann die Gewinnbeteiligung aber auch bis zu 40 % betragen."

http://www.next-gamer.de/spielekauf-wie-viel-geld-landet-beim-entwickler/

Bei den digitalen Verkäufen bleibt mehr hängen beim Publisher, aber den Break-Even-Point haben sie mit einer Millionen Exemplare noch lange nicht erreicht.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 15:49 #

Von einem Vollpreisspiel, für das du 60 Euro bezahlst, gehen 9,58 Euro Umsatzsteuer (umgangssprachlich Mehrwertsteuer) an den Staat und keine 11,40 Euro.

Edit: Du hast das aus dem Next-Level-Ding kopiert - wenn der schon bei solch einem Basic falsch informiert, möchte ich nicht wissen, wie "richtig" die anderen dort genannten Zahlen so sind.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 5. März 2018 - 16:16 #

Der übliche Fehler: 19% von 60 gerechnet und nicht beachtet, daß 60 ja schon 119% sind.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 16:37 #

Eben und deswegen möchte ich nicht wissen, an welchen Stellen sich der Artikel noch verrechnet hat.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28156 - 5. März 2018 - 16:39 #

Ich hatte eben nicht viel Zeit zu googlen, aber in einem Auf-ein-Bier-Podcast, der leider hinter einer Paywall ist, wurde letztens gesagt, dass ein Indieentwickler bei einem Retail-Spiel für die Switch am Ende nur ein paar Euro erhält.

Von daher kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Warhorse von jedem verkauften Spiel im Media Markt 30 Euro erhält.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 16:52 #

Den Podcast hab ich auch gehört. Wenn ich mich recht erinnere, liegt das in dem Fall von Indies auf der Switch aber an besonderen Faktoren, die so nicht 1:1 auf die anderen Konsolen übertragbar sind.

Das hier ist etwas älter und betrifft PC-Spiele, wo der Faktor Lizenzkosten für Konsolen natürlich fehlt.

http://www.pcgames.de/Das-Schwarze-Auge-Drakensang-Spiel-20918/News/Fachmagazin-IGM-macht-eine-ueberraschende-Rechnung-auf-658979/

Bei Warhorese als Entwickler bleiben aber so oder so auf keinen Fall 30 Euro hängen - wenn, dann schon eher beim Publisher - auch wenn ich eher damit rechne, dass das weniger ist. Aber bestimmt auch nicht nur die erwähnten 6 Euro.

Jac 18 Doppel-Voter - P - 9059 - 5. März 2018 - 19:10 #

Irgendwas zwischen 10 und 20€ könnte ich mir vorstellen, aber das ist zwangsläufig ein Ratespiel, wenn die Verträge nicht bekannt sind.
Mein "Startpunkt" der Diskussion war ja auch, dass ich die vereinfachte Sichtweise im letzten Satz der News für etwas ungenau halte. Ich denke mal, dass wir uns in diesem Punkt wohl einigen können ;)

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 19:11 #

Darauf können wir uns einigen, für eine solche Aussage fehlen deutlich Zuviels Informationen.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28156 - 5. März 2018 - 21:08 #

Dann hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte die Einnahmen von Warhorse, nicht die von Deep Silver.

Viele unterschätzen wie wenig vom Umsatz eines Vollpreisspiels am Ende auf dem Konto des Entwicklers landet.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 21:24 #

Ah, okay.

kommentarabo 15 Kenner - 2759 - 5. März 2018 - 17:11 #

ein indie-retail-spiel für die switch kostet aber doch auch nur ein paar euro?

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 5. März 2018 - 17:49 #

In der Regel so 30 Euro. Und da die Kosten für die Produktion des Moduls wahrscheinlich (fast) unabhängig vom Verkaufspreis sein dürfte, ist das natürlich deutlich weniger lukrativ.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28156 - 5. März 2018 - 19:53 #

40 Euro ist so der Standardpreis hier.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 5. März 2018 - 21:16 #

Bei der Switch ist das Trägermedium aber sehr teuer, eine DVD mit Steam-Installer kostet nur einen Bruchteil, dito für eine BD mit der Version für PS4/XBO.

Beim PC kann man Retail mittlerweile auch fast schon vernachlässigen und bei der Downloadversion bleibt etwas mehr für den Entwickler hängen.

Aber eine Million Verkäufe wird nicht reichen um die genannten Kosten einzuspielen. Aber da das Spiel noch jung ist und auch noch die Sales-Phase aussteht, wird es sicher wirtschaftlich sein.

Interessanter ist aber eher, wie es sich im Vergleich zu Skyrim und Witcher 3 schlagen wird, finde ich.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28156 - 5. März 2018 - 22:21 #

Wie teuer ist denn eine 8-GB-Speicherkarte im Einkauf für Nintendo? Doch sicher weniger als ein 1$ pro Karte. Die Frage ist wie viel sie draufschlagen für die Dritthersteller.

Aladan 24 Trolljäger - - 52033 - 6. März 2018 - 0:02 #

Die Cartridges sind wesentlich mehr als nur eine "8-GB-Speicherkarte". Es gibt nur 2 Firmen weltweit, die diese Produzieren (können), denn allein der Schreibschutz, der auf den Medien garantiert werden muss ist wesentlich höher, als so mancher denkt.

Gab dazu irgendwann mal einen schönen Sammelbeitrag mit vielen Erkenntnissen dazu.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 6. März 2018 - 7:21 #

Bei „The Pod“ gab es mal Infos dazu. Hab den Preis vergessen, aber für den Lizenznehmer (also nicht Nintendo) war er erheblich höher als $1. Um die 8€ glaube ich. Eine DVD müsste um die 2 Cent kosten, eine BD vermutlich auch kaum höher mittlerweile.

Punisher 20 Gold-Gamer - - 23458 - 6. März 2018 - 8:48 #

Einfach nur Steuern etc. abziehen gilt natürlich trotzdem nicht, weil du ja ggf. aus der Entwicklungszeit noch einen Verlustvortrag vom Vorjahr hast, je nachdem wie sie das steuerlich gedreht haben (kenne jetzt die Steuergesetze nicht in allen möglichen Ländern).

Dann bedenken wir, dass der Vk nicht in allen Ländern bei 60 Euro liegen dürfte (in den Keystores gibts das Spiel für 35 Euro)... nein, ich denke auch nicht, dass die Million Verkäufe ausreicht.

Toxe (unregistriert) 5. März 2018 - 13:14 #

Gewagte These, daß sie mit den Verkäufen die Kosten schon wieder drin hätten.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 13:15 #

So gewagt nun auch wieder nicht ;)

v3to 16 Übertalent - P - 4159 - 5. März 2018 - 14:19 #

Ohne die tatsächlichen Entwicklungskosten zu kennen, ist es eh Spekulation. Man kann bei solchen Angaben überhaupt keine Rückschlüsse treffen, was beim Entwicklerstudio wirklich hängen bleibt und was dort noch an Lizenz- und sonstigen Kosten abgeht.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 14:34 #

"Ohne die tatsächlichen Entwicklungskosten zu kennen, ist es eh Spekulation."
No shit Sherlock?^^ Das wird auch mit "dürfte" recht deutlich gemacht. ;)

v3to 16 Übertalent - P - 4159 - 5. März 2018 - 21:24 #

Sorry, aber rein aus kaufmännischer Sicht empfinde ich den auf den "dürfte" folgenden Halbsatz recht wackelig.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 6. März 2018 - 0:02 #

Ja nun, das verbietet dir auch niemand :)

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 5. März 2018 - 21:24 #

Bei vielleicht 55 Mio. Umsatz wären 30 Mio. Gewinn aber schon überdurchschnittlich gut.

Nehmen wir z.B. mal Steam in Deutschland. Da gehen angeblich 30% vor Steuern an Steam. Und dann noch mal 19% MwSt. an Vater Staat. Da sind schon 49% des Umsatzes weg.

Mich würde auch mal interessieren, was Crytek bekommt. Früher hatten die meines Wissens einen Anteil am Umsatz für die Engine, heute ist sie eher "pay what you like" und man zahlt v.a. den Support.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 5. März 2018 - 23:18 #

Also wenn wir die deutsche Umsatzsteuer zugrunde legen, was aus verschieden Gründen zweifelhaft ist, wären es 15,9664% und 30%. Aus den 55 Mio werden also 32.352.936 und nicht wie bei 45,9664% 29.718.480 oder 49% 28.050.000.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 6. März 2018 - 7:24 #

Achja, falsche Richtung von mir, Klassiker. Was die Steuer angeht, kommt es halt darauf an, wo es sich am meisten verkauft. Wenn das Europa ist (was bei so einem Titel nicht mal ungewöhnlich wäre), ist 19% MwSt. eher zu niedrig, die meisten EU-Staaten haben eine höhere.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 6. März 2018 - 11:04 #

Die 32.352.936 wären auch nur der Umsatz von Warhorse vor Steuern. Der ganze Spaß mit Doppelbesteuerungsabkommen oder den Feinheiten des polnischen Steuerrechts überlasse ich wohl weißlich den Fachleuten.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 6. März 2018 - 13:01 #

Tschechisches Steuerrecht, die Polen sind die mit dem Witcher. :-)

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 6. März 2018 - 13:21 #

Pah alles Ostblock! ;-)

CaptainKidd 19 Megatalent - P - 14608 - 5. März 2018 - 13:19 #

Mit den 29,5 Mio. ist es ja nicht getan. Auch jetzt noch wird an dem Spiel gearbeitet (Patches) und das Marketing läuft immer noch auf Hochtouren(s. die sehr aktiven Community-Manager auf Twitter z.B.). Diese ganzen Personen bekommen ja auch ihr Gehalt. Ohne dass ich Beweise hätte, könnte ich mir vorstellen, dass Warhorse immer noch drauf zahlt.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 13:23 #

Du redest ja so als würde sich das Spiel seit der Bekanntgabe der einen Millionen nicht mehr verkaufen. Die eine Million wurde in knapp einer Woche verkauft und es ist schon wieder zwei Wochen her. Man kann da momentan zwar nur raten (und meine Einschätzung in der News ist auch nur eine Einschätzung), aber ich denke den geht es bestens.

CaptainKidd 19 Megatalent - P - 14608 - 5. März 2018 - 13:30 #

Du hast Recht. Du hast angenommen, dass die Million verkaufte Exemplare reicht, um die 29,5 Mio. zu decken. Das könnte tatsächlich passen. Bei den von mir angesprochenen weiterlaufenden Kosten habe ich tatsächlich die weiteren Verkäufe außer Acht gelassen.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 5. März 2018 - 13:37 #

Nein Dennis nimmt an, daß es für die Entwicklungskosten gereicht hat. In den 29,5 Mio stecken ja auch noch die Kosten für Werbung und Vertrieb. Für die gesamten Kosten könnte es allerdings auch reichen.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23423 - 5. März 2018 - 13:41 #

Werbung: ja. Aber Vertrieb? Das ist doch variabel, da beispielsweise Steam pro verkaufter Einheit beteiligt wird.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 13:52 #

Stimmt, ich glaube es waren 30 (?) Prozent?

Jac 18 Doppel-Voter - P - 9059 - 5. März 2018 - 13:55 #

Ja, meine ich auch. Und dann kommt zusätzlich noch die Umsatzsteuer dazu, dann ist man sehr schnell nur noch bei etwa der Hälfte des Umsatzes, der dann auch ankommt.

Denis Michel Freier Redakteur - P - 257040 - 5. März 2018 - 13:58 #

Naja es kommt darauf an, wie viele von einer Million Verkäufen digital waren. Es gibt ja noch die Retail-Versionen und die teureren Spezial und Sammlereditionen.

Jac 18 Doppel-Voter - P - 9059 - 5. März 2018 - 19:01 #

Bei den Spezial- und Sammlereditionen gebe ich dir recht, die sind aber m.E. ein kleinerer Teil des Umsatzes. Bei den Retail-Versionen verdient natürlich noch der Handel und ggf. ein Distributor mit, auch hier kommt nur ein wesentlich geringerer Anteil wirklich beim Entwickler an.

Aladan 24 Trolljäger - - 52033 - 5. März 2018 - 14:44 #

So wie es uns als Backer damals erzählt wurde, nimmt Warhorse sehr wahrscheinlich selbst wenig Geld ein, denn die Entwicklung wurde bereits bezahlt und das muss ja mit Gewinn zurückgezahlt werden. Die aktuellen Einnahmen dürften damit nahezu komplett an den privaten Investor und Deep Silver gehen.

rammmses 19 Megatalent - P - 17514 - 5. März 2018 - 17:21 #

Macht ja auch Sinn, wenn man bedeckt, dass die Budgetkosten wohl größtenteils für das Gehalt der Mitarbeiter gebraucht wurden. Die wurden also bezahlt, der Gewinn geht an den Investor, der ja auch das Risiko getragen hat.

Ghost0815 14 Komm-Experte - 2597 - 5. März 2018 - 14:15 #

Dann kommt also Teil II?

vgamer85 19 Megatalent - - 16221 - 5. März 2018 - 15:37 #

Das wäre nice, aber erstmal Teil 1 möglichst gut patchen :-) Und vlt gibts ja DLCs :o

Vidar 19 Megatalent - 14165 - 5. März 2018 - 17:21 #

Ja, ein Sequel war im Grunde von vorn herein eingeplant.

rammmses 19 Megatalent - P - 17514 - 5. März 2018 - 17:22 #

Jetzt nicht das Ende spoilern ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 16407 - 5. März 2018 - 19:07 #

Erstmal langsam mit den jungen Kriegspferden, erstmal wird das hier fertig gepatched ;-)

TheRaffer 19 Megatalent - - 18537 - 5. März 2018 - 20:49 #

Genau, erstmal Nummer 1 ordentlich fertig machen, damit ich es auch spielen kann. :)

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9512 - 5. März 2018 - 21:33 #

Spielen kann man es schon ziemlich gut, ich glaube es ist besser als sein Ruf. Ich bin jetzt 13h dabei und hatte einen Crash und einmal das Problem, dass eine Cutscene nicht anlief (was das Laden des letzten Spielstands fünf Minuten davor dann gefixt hat). Das war's.

Ansonsten hat's halt die üblichen Open-World-Bugs, die nicht weiter schlimm sind. Ich hatte mal ein Hover-Pferd, dessen Animationen nicht mehr liefen. Fand ich eher lustig. So wie die Skyrim-Mammuts, die aus dem Himmel fallen.

Die deutsche Sprachausgabe ist auch etwas schlampig. Ab und an nicht lippensynchron (meistens aber schon) und ich hatte schon tschechische und englische Sätze drin und die Lautstärke variiert zu stark.

Bisher hab ich diese 13h sehr genossen. Das Ding könnte meiner Steam-Spielzeit #1 Skyrim gefährlich werden.

TheRaffer 19 Megatalent - - 18537 - 5. März 2018 - 21:41 #

Danke für deine Erläuterungen.
Vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass ich es dann "entspannt" spielen kann. ;)
Da mein PoS derzeit doch noch einige Schwergewichte beinhaltet, sollen die sich ruhig noch ein paar Patches einfallen lassen, damit ich das Spiel dann bugfrei genießen kann, wenn seine Zeit auf meiner Platte gekommen ist. :)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 22817 - 5. März 2018 - 22:50 #

Mich würde ja wirklich eine Vergleich mit Elex interessieren. Kennt da jemand eine Zahl? Habe nicht zuverlässiges gefunden.

Gamebro Neuling - 2 - 8. März 2018 - 10:30 #

Die Info im Forbes Artikel war leider komplett falsch. Hier die richtige Summe der Entwicklungskosten, es sind ca 12 Mio EUR (daten aus Handelsregister). Dan Vávra sagte auch, dass sich die Entwicklung bei 500 000 verkauften Kopien bezahlt hatte.

Quelle:
http://www.gamebro.cz/kolik-opravdu-stal-vyvoj-kingdom-come-deliverance-mame-presna-cisla-750-milionu-nebylo/

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 8. März 2018 - 11:03 #

Moin und danke.
Ob die Zahlen falsch sind, würde ich so nicht sagen. Wer weiß denn schon, wieviel Koks die Werbeabteilung bei Koch nahm. :-)

rammmses 19 Megatalent - P - 17514 - 8. März 2018 - 15:21 #

Ist da das Marketing Budget drin?

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 8. März 2018 - 15:43 #

Ich würde vermuten nein, das wurde ja bestimmt nicht von Warehorse bezahlt.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 8. März 2018 - 15:54 #

Mich erstaunt dann eher der Faktor von 1,5 für das Werbebutget. Was zum Geier kosten den heute Influenzer und Facebook - Anzeigen?

Toxe (unregistriert) 8. März 2018 - 16:39 #

Schau Dir mal die Summen an, die Firmen wie EA oder Activison für Werbung, PR und Marketing ausgeben. Das ist oftmals das gleiche, was schon die Entwicklung des Spieles gekostet hat.

Elfant 21 Motivator - P - 30796 - 8. März 2018 - 17:17 #

Jup mit Werbekampagne welche sogar ich außerhalb von GG mitbekomme, aber hier erstaune ich ja über die Abweichung von 1:1 zu 1:1,5.

euph 26 Spiele-Kenner - P - 71695 - 8. März 2018 - 20:01 #

Ich hab ja keine genaue Ahnung, aber zumindest war die Kampagne nicht klein. Werbung wurde recht viel online geschaltet, ein bisschen Print habe ich auch gesehen, die waren auf so ziemlich jeder Messe und jedem Event in den letzten Monaten vertreten und sogar Sponsor eines Rad-Teams. Ob das in der Summe natürlich soviel Geld verschlingt, kann ich nicht beurteilen.

rammmses 19 Megatalent - P - 17514 - 9. März 2018 - 8:02 #

EA, Ubi usw haben Marketing Budgets über 100 Mio für ihre Flagship Titel, da kann KC nicht mithalten, aber es war schon sehr präsent in Anzeigen und Vorberichterstattung. Auch Pressemitteilungen über Agenturen und Trailer sind ja Teil des Marketing-Budgets.