Doom - Das Brettspiel auf der Spiel 2017 angespielt

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Martin Lisicki 39557 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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2. November 2017 - 0:13 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Am durchgehend stark besuchten Stand von Fantasy Flight Games haben wir uns an eine Partie von Doom - Das Brettspiel gewagt, das zur Spiel 2017 in einer Neuauflage erschienen ist. In dem für zwei bis fünf Spieler geeigneten Dungeon Crawler – der aber auch an Space Hulk erinnert – übernimmt ein Spieler die Monster, während die anderen Spieler jeweils einen schwer bewaffneten Marine steuern.

Das Spielprinzip ist das gleiche wie bei ähnlichen Spielen von FFG wie Descent oder auch Star Wars Imperial Assault: Abwechselnd sind die Spieler an der Reihe, haben zwei Aktionen (üblicherweise Bewegen und Angreifen), und Ziel ist es meist, alle Gegner zu töten. Jeder Charakter hat dafür eine bestimmte Anzahl an Lebenspunkten. Damit es für die Monster nicht allzu leicht wird, hat jeder Marine vier Leben, fällt er also auf null Lebenspunkte runter, spawnt er am Eingang der Karte bis zu dreimal neu.


Neu bei Doom - Das Brettspiel ist die starke Verwendung von Karten: Jeder Marine hat drei Karten auf der Hand, der Feind sechs Karten. Zum Angreifen müsst ihr eine Waffe von der Hand ausspielen, und auch sonst sind viele Zusatzfertigkeiten wie Rüstung, Gegenangriff oder ähnlichem unter den Karten. Beim Angriff wird erwürfelt, wieviel Schaden ihr macht. Anschließend wird die oberste Karte des verteidigenden Spielers umgedreht, um zu entscheiden, ob dieser ausweicht oder wieviel er verteidigt. Ein interessantes Konzept, das gut funktioniert. Allerdings fanden wir einige der Karten weniger nützlich.
 

Auch die Reihenfolge der Spieler wird durch Karten festgelegt. Pro Marine erhält der Befehlshaber der Invasoren eine eigene Zugkarte, mischt diese mit den Marinekarten, und so bestimmt der Zufall nach jedem Zug, wer als nächstes dran ist – es wird immer dann neu gemischt, wenn der Stapel leer ist.

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