Wo sind die Schmuddelkinder? Meinung

Mick Schnelle trauert um sein Image

Mick Schnelle / 14. Oktober 2017 - 11:13 — vor 2 Jahren aktualisiert

Teaser

Mancher fragt sich: Wieso haben Telefone keine Wählscheibe mehr, dafür aber einen Akku, der immer leer ist? Und warum finde ich meine geliebten „Raider“ nicht mehr im Regal? Mick Schnelle fragt sich etwas ganz ähnliches.
Anfuehrung
Achtung! Achtung! Es folgt eine „Früher war alles besser“-Kolumne von Mick Schnelle. Soll keiner sagen, er wäre nicht gewarnt worden.
 
Die Bundestagswahl ist vorbei, doch die eigentliche Katastrophe ist schon einige Wochen davor eingetreten. Kanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich eröffnete die Gamescom in Köln, unsere schönste und größte Spielemesse in Reichweite. Und am Ende des Monats kommt es nochmal fast genauso dick: Ilse Aigner, immerhin stellvertretende Ministerpräsidentin von Bayern und Wirtschaftsministerin, eröffnet die Making Games Conference auf den Medientagen in München. Wer die Making Games Conference nicht kennt: Dort reden ansonsten Spielebrancheninsider über Bracheninsiderisches.
 
Das ist gleich zweimal hohe Politik in einem Bereich, der noch vor gar nicht allzu langer Zeit von der Politik als Minenfeld mit Bäh-Charakter weiträumig gemieden wurde. So hielt etwa der fürs Sujet zuständige Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt weiträumig Abstand, als es um die Jurybesetzung für den Deutschen Computerspielpreis ging und schickte stattdessen seine Staatssekräterin Dorothee Bär. Altkanzler Schröder forderte mit bekannter Basta-Geste in seiner Amtszeit einst die Indizierung von 3D Shootern, bevor er dann mitten in einem Expertengespräch zum Thema darüber informiert wurde, dass Counter-Strike am selben Tag ausdrücklich nicht indiziert worden war.
Das waren die Zeiten, als die Videospielewelt noch in Ordnung war.

Ja, das waren die  Zeiten, als zumindest die Computer- und Videospielewelt noch in Ordnung war. In Ordnung? Ich gehe mal, wie bereits ...

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Veröffentlicht am 16.01.2020: Willkommen zur neuen Kolumnenserie, Folge 1: Wer Camper in Ego-Shootern für unfair hält, hat ein Problem mit sich selbst – meint Harald Fränkel. Über Sportsgeist, Ehre und schlechte Verlierer.

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Mick Schnelle 14. Oktober 2017 - 11:13 — vor 2 Jahren aktualisiert
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