Heul doch! Meinung

Detroit: Noch mal mit mehr Gefühl

Harald Fränkel / 28. Mai 2018 - 13:16 — vor 13 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PS4
Adventure
Story-Adventure
18
Quantic Dream
25.05.2018
Link
Amazon (€): 54,85 (PlayStation 4)
GMG (€): 59,99 (PSN), 53,99 (Premium)
Become Human hat Harald Fränkel nicht losgelassen. Er griff nach dem Test noch mal in die Tasten und ergänzte seinen Sprechertext um weitere Gedanken. Deshalb lest ihr hier die „Extended Version“.
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Der folgende Text stellt keine klassische Kolumne dar, sondern die nachträglich erweiterte Fassung des Sprechertexts zu unserem Detroit Become Human-Test, quasi die „Extended Version“ davon.

Detroit - Become Human ist ergreifend. Es ist beklemmend. Es hat spielerische Mängel. Und dann kommt der Moment, wenn die Kritikpunkte an den Tränen der Rührung ertrinken, die das neue Action-Adventure des Franzosen David Cage auslösen - zumindest bei empathiegeplagten Heulsusen wie mir.

Am Anfang waren die beklemmenden Gefühle. Mir fiel ein Bekannter ein, der sich vor der Wende von Ost- nach Westdeutschland durchschlug und „die Syrer“ heute „Wirtschaftsflüchtlinge“ nennt. Ich denke an den türkischen Schneider, der einen Laden um die Ecke hat, das Wort „Ausländer“ mit einem unschönen Unterton ausspricht und eine „strengere Obergrenze“ fordert.
 
Jetzt stehe ich, als digitale Inkarnation des Schauspielers Jesse Williams, vor einem schwarzen Prediger. Er ruft: „Gott wird das nicht zulassen, dass seine Schöpfung fehlgeleitet wird, von diesen künstlichen Dämonen!“ Dann zeigt er mit dem Finger auf mich und spuckt mir folgende Worte ins Gesicht: „Warum guckst du mich so an, Dämon? Du bist derjenige, durch den das Böse kommen wird!“
Am Rande dieser Fußgängerzone in Detroit sitzt ein Bettler. „Ich habe wegen der Roboter meinen Job verloren. Helft mir!“, schreit das kleine, handgeschriebene Schild neben ihm. An Jimmy's Bar steht „Androiden müssen draußen bleiben!“, sogar noch über dem rot durchgestrichenen Hund. Als ich wenig später mit dem Bus fahren möchte, darf ich nur in ein kleines Separee einsteigen, in dem statt Sardinen lauter humanoide Maschinen aufgereiht sind. Immerhin ist die  virtuelle Welt um mich herum farbenprächtig. Wunderschön.
Das nullte Robotergesetz nach Asimov
Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt.
Become Human spielt 2038 und damit gut fünf Jahre, bevor ein gewisser Alex J. Murphy in Detroit seinen Dienst als Robocop antritt. Das passt insofern wie die Metallfaust aufs Maschinenauge, weil es im Spiel um drei Androiden geht. Einer heißt Connor und arbeitet für den Robot-Hersteller Cyberlife als Ermittler. Der Spieler jagt  mit ihm Androiden, die mutmaßlich eine Fehlfunktion dazu bringt, Verbrechen zu begehen. Connors VR-Analyse-Scanner hilft, Mordfälle zu visualisieren und zu rekonstruieren. Hat er alle wichtigen Spuren und Beweisstücke gesichert, lässt er die Tat wie einen Film ablaufen. Er spult vorwärts und zurück und findet so an markierten Stellen weitere Hinweise. Die führen ihn im besten Fall direkt zum „Abweichler “, wie abtrünnige Metallmenschen genannt werden.

Die Androiden in Become Human erwachen emotional, sie entwickeln Gefühle - wegen ihrer hoch entwickelten künstlichen Intelligenz. Im realen Leben können wir darauf  wahrscheinlich noch 1.000 Jahre warten. Homo sapiens schafft es ja bis heute nicht mal, dem Spiel Civilization eine taugliche KI zu bescheren.  
In Detroit gelten die Machinae gewissermaßen als Schläfer


In Become Human wurden Roboter als Diener für ihre „Meister“ konstruiert. Sie haben einfach nur  Befehle auszuführen. Jedwede Abweichung macht Homo sapiens nervös, wie ihn auch in der Realität alles Fremde ängstigt. In Detroit gelten die Machinae gewissermaßen als Schläfer und damit als potenzielle terroristische Gefahr. Sie wecken mit ihrer ewigen Jugend und makellosen Schönheit außerdem den Neid ihrer Erschaffer. Kara, der zweite Protagonist, ist als Putzfrau und Kindermädchen für einen alleinerziehenden Vater tätig und zunächst nicht mehr als ein Haushaltsgerät. Ihr erster Auftritt im Spiel dient dazu, euch klarzumachen, dass Roboter keine Rechte haben, am Ende der Nahrungskette stehen, funktionieren müssen und vor allem keine Widerworte geben.

Markus ist der dritte Hauptdarsteller. Er kümmert sich zu Beginn um einen alten Kunstmaler namens Carl. Carl ist einer der wenigen Menschen, der Roboter zu schätzen weiß. „Menschen sind so schwache Maschinen, sie gehen viel zu schnell kaputt“, witzelt er. Markus wird ihn nur kurze Zeit später „Dad“ nennen, unter alles andere als schönen Umständen. Doch auch der Alltag von Altenpfleger Markus ist nur als Prolog gedacht. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber sein Scanner erlaubt es, waghalsige Kletterrouten zu berechnen, die selbst einem Parkour-Weltmeister gut zu Gesicht stünden. Carls Krankenpfleger überwindet damit größere Hindernisse oder postiert sich so, dass er  auf fliegende Wächterdrohnen springen kann, um sie zu zerstören. Auch im Fall dieses Helden wird die Funktion als Film im Matrix-Stil cool visualisiert. Der Spieler sucht die Umgebung nach potenziellen Haltepunkten ab und prüft, ob sie als Kletterhilfe taugen, indem er spult.
Das erste Robotergesetz nach Asimov
Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen, außer er verstieße so gegen das nullte Gesetz.
Become Human erzählt eine spannende Geschichte mit teils überraschenden Wendungen. Von Logiklücken frei ist der Tragik-Thriller allerdings nicht.  Wenn es etwa bei einem Verhör heißt, dass Androiden keinen Schmerz spüren und ich dem Verdächtigen nur Sekunden später mit Folter drohen kann, liegt wohl ein Fehler in der Matrix vor. Vielleicht funktioniert die harte Tour ja in dem Paralleluniversum, in dem Louis Armstrong der erste Mann auf dem Mond war. Beim selben Verhör zeigt sich ein Problem, das in seltenen Fällen während der Dialoge auftritt: Die vorgegebenen Gesprächsoptionen sind nicht immer einwandfrei zu deuten. Als ich den Tatverdächtigen unter Druck setzen möchte, wähle ich den Menüpunkt „Furcht“ - damit dem Kerl vor Angst der Kackstift geht. Aber was passiert? Mein Alter Ego tröstet den mutmaßlichen Verbrecher, fachfrauisch wie Angelika Kalwas! Connor erklärt seinem Gegenüber, dass er nichts für die Tat könne. Immerhin habe ein Programmfehler zunächst Furcht verursacht, die zu einem Notwehrreflex führte - in Form von (wahrscheinlich auch noch versehentlichen) 28 Messerstichen. Vielleicht rammte er seinen Bauch sogar mehrfach brutal in das Messer hinein.

Im Grunde sieht Become Human wie ein wunderschönes Point-&-Click-Adventure aus. Es steckt allerdings verhältnismäßig wenig Spiel dahinter. Selbst das Erkunden entfällt, die androidischen VR-Scanner zeigen exakt, wo die Spielfigur hinmuss, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Dort leuchten die Tasten auf, die es zu drücken gilt, um zu interagieren. Eine kreisende Bewegung mit rechten Gamepad-Stick dient unter anderem dazu, Gegenstände aufzunehmen. Become Human könnte im Guinness-Buch der Rekorde landen, als wahrscheinlich längstes Tutorial der Welt. Es kaut dem Spieler von Beginn an und bis zum Ende alles vor und spuckt es ihm liebevoll vor die Füße, wie es etwa Polarwolfeltern für ihren Nachwuchs zu tun pflegen - der leichteren Verdaulichkeit wegen.

Become Human hat klare spielerische Schwächen. Es wird erst gegen Ende einigermaßen herausfordernd. Insofern bezeichne ich die beiden Schwierigkeitsgrade als „leicht“ und sehr „leicht“. Connor, Kara und Markus bewegen sich durch viele optisch beeindruckende und abwechslungsreiche Schauplätze, die aber in ein Wegekorsett gepresst sind. Immer wieder stößt das Trio an seine Grenzen, in Form roter, transparenter Mauern. Erklären lässt sich das zum Beispiel dadurch, dass Roboter an ihre Befehle gebunden sind. Es wirkt dennoch unglaubwürdig, besonders wenn die Protagonisten „erwacht“ sind.

Dafür zeichnen David Cage und seine Kollegen/Kolleginnen der französischen Softwareschmiede Quantic Dream interessante Charaktere. Damit sind wohlgemerkt nicht nur die drei Hauptfiguren gemeint!  Auch mehrere Nebendarsteller bis zum Bösewicht präsentieren sich charismatisch. Da wäre die kleine Alice, die in ihrer Rolle die Angst lebendig werden lässt. Ihr Vater ist der Art von Mann, der zuschlägt, um sich zu entschuldigen, der zuschlägt, um sich zu entschuldigen, der zuschlägt, um sich zu entschuldigen, der zuschlägt, um sich zu entschuldigen. Er steht dafür, dass Menschen ambivalente Wesen sind. „Diese Plastikarschlöcher nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“, gibt er sich überzeugt, um anschließend sofort seine Haushaltshilfe abzuholen, die bei der Reparatur war.   

Cage arbeitet auch die gar nicht mal so großen Unterschiede zwischen Mensch und Maschine heraus. Es gibt eine Szene mit Connor und seinem Polizeikollegen Hank am Imbiss, wo klar wird, dass Roboter keinen Sarkasmus verstehen. Hank hasst Androiden und muss mit einem zusammenarbeiten - Befehl von oben. Connors Software befiehlt in etwa dies: Sei kommunikativ, simuliere Sozialkompetenz!
 
„Möchten Sie was über mich wissen?“, fragt Connor unverblümt.

„Scheiße nein! Ja, doch: Warum siehst du so dämlich aus und klingst wie der letzte Arsch?“, erwidert Hank, während er an einem Hamburger herumkaut.

„Cyberlife-Androiden sollen harmonische Beziehungen herstellen. Mein Äußeres und meine Stimme sind darauf ausgerichtet, meine Integration zu erleichtern.“

„Tja, war wohl nichts.“

Hank, fettleibig und ein großer Freund des Alkohols, kommt ein wenig klischeehaft rüber - als der abgehalfterte und immer übellaunige Bulle, der früher eine große Nummer war. Er wird dennoch immer sympathischer. Mich hatte der alte Suffkopf nach einem besonders  heftigen Exzess für sich eingenommen, als Connor ihn unter die eiskalte Dusche beförderte. Was für eine lustige Flucherei! Okay, vielleicht finde ich auch einfach nur Hanks riesigen Bernhardiner süß.

Die tollen erzählerischen Phasen des Abenteuers wirken als Ruhe vor dem Sturm, als Vorbereitung für plötzliche Tempowechsel. Bei Kämpfen und Verfolgungsjagden kommen Quick-Time-Events zum Einsatz, unter Spielern umstrittene Reaktionstests. Wer während eines kurzen Zeitfensters die richtige Taste drückt oder den rechten Stick bewegt, blockt Schläge, weicht aus, schubst dem Gegner irgendein Objekt vor die Füße oder springt selbst über eines hinweg. Die Buttons sind lange genug eingeblendet, um tatsächlich darauf reagieren zu können. Ferner verzeiht das Spiel mehrere Fehler.

Als die Menschen beginnen,  gewaltsam gegen Androiden vorzugehen und sie zu jagen, muss Kara samt ihrem Schützling fliehen. David Cage rückt hier mit der kleinen Alice einmal mehr ein Kind in den Fokus. Das hat Methode: Heavy Rain handelt von einem Serienmörder, der Jungen tötet. In Beyond - Two Souls reist der Spieler immer wieder in die Vergangenheit der Heldin. Jolie besitzt übersinnliche Kräfte, wird als Kind benutzt und gemobbt. Sogar einer dramatischen Geburt wohnen wir in Two Souls bei. Natürlich weckt das besondere Emotionen.

Es gibt Stimmen, die bemängeln folgendes: Dass Become Human seine Sozialkritik mit dem Holzhammer verbreitet und voller Stereotype steckt. Zunächst bin ich in puncto Rassismus schon mal froh, dass die Botschaft von David Cage deutlich ist. Sehr gut, wenn sie selbst bei Quallen ankommt, die bekanntlich kein Gehirn haben. Abgesehen davon ist Rassismus stereotyp. Insofern: Strike!

Dann wäre da die „Das gab's doch alles schon mal!“-Fraktion, die der Story jegliche Originalität abspricht. Ja, im kreativen Bereich gibt es immer Vergleichbares. Ich habe in meinem Leben bereits zwei Romane und ein Telefonbuch gelesen, trotzdem fühlt sich Become Human für mich frisch an. Hey, und ich kenne dieses „Ich will menschlich sein“- Stereotypdings unter anderem schon von A.I. - Künstliche Intelligenz, Frankenstein und Pinocchio!

Wenn sich jemand Inspiration holt, neu mixt und interessant verpackt: Bitte mehr davon! Aber schon klar, die von Quantic Dream klauen ja sogar von sich selbst, diese Drecksäcke, zwinkerzwinker! Vielleicht wird eines Tages in einem Stall ein musikalischer Messias geboren, der die Töne von You're My Heart, You're My Soul in eine neue Reihenfolge bringt. Da hätten wir dann endlich alle was davon.
Das zweite Robotergesetz nach Asimov
Ein Roboter muss den Befehlen der Menschen gehorchen – es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum nullten oder ersten Gesetz.
Vielleicht verstehen nur Eltern, dass sie bei Gefahr für ihr Kind jederzeit lügen, stehlen und sogar töten würden - ohne mit der Wimper zu zucken. Become Human bestätigt das: Der Gedanke an meinen kleinen Sohn hat meine Handlungen und damit die Story sehr beeinflusst. Es ging mir während der Kampagne mit Kara einzig darum, Alice zu beschützen. Bei anderen Spielen muss der Held überleben, hier können Protagonisten sogar frühzeitig sterben. Auch wenn es anfangs scheint, als habe David Cage in diesem Punkt geschwindelt, es stimmt: Ein Todesfall geht nicht mit einem Game Over einher, es fällt aber ein kompletter Storystrang weg.   

Gehe ich in mich, stelle ich fest: Auch Isaac Asimovs berühmte Robotergesetze haben mich beim Spielen beeinflusst. Ich versuchte, sie als Hilfe bei besonders schwierigen Entscheidungen zu nutzen. Leider war mein organisches Hirn bisweilen nicht in der Lage, sie in ihrer ganzen Logik schnell genug zu interpretieren. Immerhin muss ich oft unter Zeitdruck handeln, und ich bin anders als Markus nicht besonders gut in Blitzschach. Klasse ist, dass Become Human es sehr deutlich zeigt, sobald die Software eines Roboters plötzlich Probleme bekommt. Wenn seine beiden Persönlichkeiten, das lebende Wesen und die Maschine,  miteinander ringen.
  Entscheidungen führen in Become Human zu teils krassen Konsequenzen. Manchmal wohlgemerkt, nicht immer! Katastrophen lassen sich nachträglich im Wortsinn spielend korrigieren, sogar per Kapitelanwahl. Otto Normalverbraucher belässt es vermutlich nicht dabei, sollten Connor, Kara und/oder Markus das Zeitliche segnen. Er fälscht wohl schnellstmöglich seine Geschichte. Dafür sind einsehbare Ablaufdiagramme nützlich. Diese Level-Bäume skizzieren die teils sehr komplexen Verästelungen der Story und sind somit Wegweiser für alternative Routen.

Obwohl es möglich ist, korrigierend einzugreifen: Ich habe beim Spielen ständig im Kopf, dass eine einzige Handlung zum Desaster führen könnte. Was für eine spannende Angelegenheit! Ich agiere bedächtig und fiebere tatsächlich irgendwann mit den Androiden, die für ihre Freiheit kämpfen, auf die Straßen gehen und „Wir sind das Volk!“ oder „We have a Dream!“ skandieren. Hier geht es augenscheinlich um die philosophische Frage, ob künstliches Leben getreu dem Grundsatz „Ich denke, also bin ich! “ tatsächlich Leben ist.

Become Human erschafft auch durch bizarre Bilder eine erstklassig düstere Atmosphäre. Sei es in der Bruchbude eines offensichtlich tatsächlich gestörten Androiden, der Tierhortung betreibt, neudeutsch: Animal Hoarding. Oder wegen sprechender Köpfe ohne Körper, wegen Köpfen ohne Schädeldecke, wegen Köpfen, die aufgeklappt sind wie ein Stadtplan ... und so weiter und so fort.

Visuell präsentiert sich Become Human als Zuckerguss. Die Animationen scheinen fast lebensecht. Ich habe das im Dienste der GamersGlobal-Konsumenten vor allem im Stripclub sehr genau und vor allem sehr lange geprüft. Ebenso eindrucksvoll: die Mimik und andere Details. Haut ist zum Beispiel in Anlehnung eines Werbespruchs quasi „porentief fein“. Die Grafik glänzt wie die der Vorläufer zu ihrer Zeit. Wenn zum Beispiel der Himmel weint, und das tut er dramaturgisch geschickt oft, wie schon in Heavy Rain, entsteht gerade nachts im Zusammenspiel mit den vielen Lichteffekten eine ganz besondere Stimmung. Die erinnert zum Beispiel an den Filmklassiker Blade Runner, wo von genetischen Konstrukteuren die Rede ist, die die sogenannten Replikanten geschaffen haben. In der zugrundeliegenden  Romanvorlage Träumen Androiden von elektrischen Schafen? aus der Feder des Schriftstellers Philip K. Dick ist die Fauna so gut wie ausgestorben, und der Mensch kauft sich als Statussymbole mechanische Tiere. In Become Human begegnen wir bizarren Roboterbären und aufziehbaren Kanarienvögeln.  
Das dritte Robotergesetz nach Asimov
Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange sein Handeln nicht dem nullten, ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.
Um noch einmal auf Asimov zurückzukommen, dessen großer Fan ich bin: Die Parallelen zu seiner Erzählung  Der 200-Jährige führten zu zahlreichen freudigen Aha-Effekten meinerseits. Dass Markus menschlich  ist, zeigt sich durch seine Kreativität. Er malt ein Bild, das den alten Kunstmaler Carl begeistert. Andrew, Asimovs Geschöpf, als Butler beschäftigt, beginnt zu schnitzen und verdient damit ein Vermögen. Kara hat ihren Namen von der kleinen Alice. Andrew von „Little Miss“, dem jüngsten Mitglied der Familie Martin, weil diese sich die Seriennummer des Roboters nicht merken konnte. Der hatte nicht nur einmal mit Vorurteilen der Menschen zu kämpfen. Zwei besonders sadistische Wutbürger  wollen ihn dazu bringen, sich selbst zu demontieren. Markus kann es je nach Spielweise passieren, eine Abreibung durch gewaltbereite Demonstranten zu bekommen. Denn die wissen, es wäre höchstens Sachbeschädigung. So wie das bei Tieren in der realen Welt noch immer ist.

Wie hat das alles auf mich gewirkt? Während ich Become Human spielte, sind mir Liebe und Hass begegnet. Ich war manchmal verstört, hin und wieder wütend, ab und zu traurig, angeekelt und ängstlich - vor allem aber war ich voller Freude. Ich hatte sogar Probleme, meine Playstation auszuknipsen. Nicht nur, weil das neue Baby von David Cage fesselt, vor allem, weil ich plötzlich fürchtete, ich könnte mit dem Abschaltknopf ein Leben auslöschen. Wie ich darauf komme? Spielt dieses Meisterwerk durch, dann wisst ihr, was ich meine.

Es gibt schon sehr lange interaktive Filme im Pixelgewand. So richtig durchgesetzt haben sie sich nicht - trotz eines Dragon's Lair, das 1983 erschien. Ich erinnere mich außerdem an Tender Loving Care: Die Versuchung (1998). Das nutzte Realszenen und war als Psychotest ausgelegt, der nach dem Durchspielen angeblich erschütternde Ergebnisse ausspucken sollte. Ich fand's witzig. Zuletzt habe ich Late Shift gespielt, welches vor rund einem Jahr für Konsolen und PC erschien. Damit wischt Become Human allerdings den Boden. Denn das ist meiner Meinung nach eine traumhafte schöne Dystopie - beginnend beim kreativen Hauptmenü bis zum furiosen Finale, sehr viel mehr Kunstwerk als Spiel. Insofern bedanke mich bei Herrn Cage und sage: „Dōmo arigatō, Mr. Roboto!“
Abfuehrung
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Harald Fränkel 28. Mai 2018 - 13:16 — vor 13 Wochen aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 375151 - 28. Mai 2018 - 13:18 #

Viel Spaß beim Lesen!

xan 17 Shapeshifter - P - 8154 - 28. Mai 2018 - 13:22 #

Schöner Text und sagt ja auch viel über das Spiel aus, dass es zunoch so einem Nachklapp an entstandenen Gedanken gekommen ist. Interessantes Format. Gerne mehr. Danke dafür, GG und natürlich Harald.

Aladan 24 Trolljäger - P - 48641 - 28. Mai 2018 - 13:35 #

Liest sich gut, danke Harald! Man merkt dir wirklich an, wie sehr dich das Spiel beschäftigt hat. :-)

Malcolm (unregistriert) 28. Mai 2018 - 13:38 #

Foltern hat nicht zwingend etwas mit Schmerzen zu tun, das ist kein Logikfehler.

Faerwynn 18 Doppel-Voter - P - 9145 - 28. Mai 2018 - 22:42 #

Tatsächlich hab ich sogar mal irgendwo gelesen, dass die Androhung vom Schmerz viel mehr bringt als die Zufügung. Mit dem ersten tatsächlichen Schmerz sinkt wohl wieder die Kooperationsbereitschaft. Und ich will nicht wissen, woher diese Erkenntnisse stammen.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 12457 - 28. Mai 2018 - 22:48 #

Auf der anderen Seite ist man vermutlich irgendwann soweit, dass man einfach alles (wahr oder unwahr) erzählt, nur um den scheiß zu beenden.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30202 - 28. Mai 2018 - 13:45 #

Sehr schöner Text, vielen Dank :)

vgamer85 18 Doppel-Voter - 9530 - 28. Mai 2018 - 13:55 #

Danke für den tollen Text. Schon in der Demo hat mich der Charakter Connor gepackt, auch wenn es nur ein Androide ist.

Tsroh 08 Versteher - 229 - 28. Mai 2018 - 14:00 #

Wow, ein richtig guter Text. Danke! Bin gespannt was die Hater wohl dazu sagen. ;)

Flammuss 18 Doppel-Voter - P - 9703 - 28. Mai 2018 - 20:23 #

Muss man gleich ein Hater sein, nur weil man eine abweichende Meinung hat?
Ich stimme Harald auch nicht zu 100% zu.
Das Spiel ist im großen und ganzen schon sehr gut geworden, nur fällt es meiner Meinung nach ab ca. der Hälfte sehr ab. Da das für mich aber an der Story liegt, dürfen andere Spieler hier gerne eine andere Meinung haben ;)

Harald Fränkel Freier Redakteur - P - 8754 - 28. Mai 2018 - 20:37 #

Ich glaube nicht, dass er normale Kommentarschreiber wie dich meint.

Flammuss 18 Doppel-Voter - P - 9703 - 28. Mai 2018 - 21:40 #

Das war ja auch noch freundlich kommentiert ;)

Wäre aber mal interessant zu wissen, ab wann Kritik = Hater ist.
Trollartiges Vergalten mal ausgenommen...

Harald Fränkel Freier Redakteur - P - 8754 - 28. Mai 2018 - 21:58 #

Come on, du wirst wissen, wie man konstruktive Kritik fair äußert. Das müssen wir nicht ernsthaft diskutieren, richtig? Dachte ich mir doch. Gute N8.

SnarkMarf 16 Übertalent - P - 5556 - 28. Mai 2018 - 14:11 #

Danke. Hat richtig Spaß gemacht, den Text zu lesen.

Nahkampfschnecke (unregistriert) 28. Mai 2018 - 14:25 #

Louis Armstrong war auf dem Mond? Und dabei konnte der Schlingel nicht einmal eine Ansichtskarte nach Hause schicken. Vielleicht mangelt es ja auch daran, das es am Mond keine passenden Postpartner gibt. sowas aber auch

Elton1977 19 Megatalent - P - 17949 - 29. Mai 2018 - 20:51 #

Zum Glück könnte er trompeten .....

wolverine 16 Übertalent - P - 4594 - 28. Mai 2018 - 14:31 #

Meine Kopie kommt so oder so diese Woche noch ins Haus. Jetzt freu ich aber noch viel mehr darauf. Danke für den "Nachtrag" - hat mir sehr gefallen und offenbar auch nicht nur mir. ;-)

euph 25 Platin-Gamer - P - 63387 - 28. Mai 2018 - 14:37 #

Ein langer Text, den ich gerne gelesen habe. Und jetzt will ich das Spiel noch mehr spielen, bin aber doch mit God of War noch nicht durch.

tidus1979 12 Trollwächter - P - 859 - 28. Mai 2018 - 15:59 #

Super! Gerne mehr solcher persönlichen Kommentare.

PS: Ich wusste doch schon immer, dass Kara (Thrace) ein Cylon ist!

Shawn 13 Koop-Gamer - 1215 - 29. Mai 2018 - 5:19 #

Und das würde mich bei Kara nicht stören... ;-)

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 28. Mai 2018 - 16:10 #

Finde die Erzählung und Figuren auch sehr packend, vor allem die 3 nur lose verbundenen Perspektiven finde ich sehr gelungen. Beim Thema "Gameplay" bin ich zwiegespalten, ich mag die teils interessanten Entscheidungen und die Erkundung der Spielwelt, aber ja, es ist eindeutig zu leicht. Wenigstens die Hotspots selbst finden lassen (ohne zu wissen wieviele es gibt) wie in LA Noire, wäre spannender. Oder irgendeine andere Art von grundlegender Spielmechanik, die seltenen QTEs kann man kaum zählen, zumal es nicht mal das rudimentäre Kampfsystem von Beyond rübergeschafft hat. So denke ich auch immer wieder an das erwähnte Late Shift, das konsequent ganz auf Grafik verzichtet und als interaktiver Film funktioniert. Vielleicht wäre das für Detroit/David Cage auch ein Weg, weil man sich schon fragen muss, warum das alles in aufwendiger Spielgrafik in Echtzeit gerendert wird, wenn es im Kern nur um die Erzählung und Entscheidungen geht. Ist das Videospiel überhaupt das passende Medium oder hätte David Cage nicht lieber eine Mini-Netflix-Serie mit der Thematik machen sollen, bei der man als Zuschauer aber Entscheidungen treffen kann? Trägt die rudimentäre Interaktivität genug bei, um zu rechtfertigen, dass es ein "Spiel" ist?

Wie es anders geht, zeigt etwa Quantum Break, das ebenso eine recht komplexe Story mit Entscheidungen erzählt (wenn auch weniger als Detroit), aber trotzdem noch als 3rd-Person-Shooter funktionierendes Gameplay bietet. Dafür hat Detroit den Vorteil, dass nicht jedes Level in einer Action-Orgie münden muss. Und den Nachteil, dass der Großteil ein Selbstläufer ist.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30202 - 28. Mai 2018 - 16:13 #

In Detroit werden die Hotspots ja auch nur auf Knopfdruck angezeigt. Du kannst das Spiel also auch im LA-Noire-Style zocken.

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 28. Mai 2018 - 16:18 #

In den Crimescenes stehen ja meist noch zusätzlich gelbe Schildchen rum und das Spiel zeigt andauernd an, was zu tun ist bis hin zu "spreche mit xy" oder "mach die vorhänge zu" und wenn man erkunden muss, geht es auch erst weiter, wenn man genug bzw. den wichtigen Hotspot angeklickt hat. Es ist schon extrem idiotensicher. Es gibt ja nichtmal die Möglichkeit, falsche Schlüsse zu ziehen, was eine Chance gewesen wäre, zum Beispiel bei den Rückspuleinlagen ein wenig Anspruch reinzubringen. Detroit nimmt den Spieler nicht ernst, zeigt ihm jeden Knopfdruck und jeden einzelnen Schritt an. Daher meine Frage, ob es das falsche Medium gewählt hat.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30202 - 28. Mai 2018 - 23:08 #

Ja, dass wirklich alles bis ins Kleinste erklärt wird, was als Nächstes zu tun ist, ist schon auffällig. Aber letztendlich ist speziell das nicht anspruchsloser, als in den allermeisten anderen Spielen. Ich kann mich an kein Videospiel der letzten mindestens fünf Jahre erinnern, bei dem ich wenigstens kleine Zwischenschritte selbst erarbeiten durfte. Bei Detroit fällt es einfach nur mehr auf, weil die Aufgaben prominent mit großer Schrift mitten in der Spielumgebung zu lesen sind, während sie in anderen Spielen in einem kleinen Feld oben rechts unter der Mini-Map bleiben.

Nichtsdestotrotz, Potential in puncto Anspruch verschenken alle QD-Spiele, da bildet Detroit keine Ausnahme. Deine Fragestellung ist da natürlich legitim.

Ich finde:
Das Medium ist richtig gewählt, denn ich genieße es auch, mit meiner Spielfigur einfach mal stehen zu bleiben, mir die Umgebung anzuschauen, Geräusche auf mich wirken zu lassen. Da ist dann sogar der heruntergekommene Hinterhof von Karas Arbeitsplatz ein kleines Erlebnis. In einem echten interaktiven Film wäre so etwas nicht möglich.

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 29. Mai 2018 - 7:04 #

Ja letzteres ist ja das Prinzip von Walking Sims, die sich voll auf Präsenz statt Interaktivität setzen.

LegionMD 14 Komm-Experte - 2673 - 28. Mai 2018 - 23:33 #

Oja, Quantum Break :) Tolle Story, tolle Grafik und ein sehr unterhaltsames Gameplay.

Angeblich ist ja Teil 2 in Arbeit und wird auf der E3 enthüllt. Freu mir

Tasmanius 19 Megatalent - - 17878 - 29. Mai 2018 - 7:26 #

Leider wird die gute Story von QB nicht gut erzählt, da große Teile von der komplexen Geschichte, insbesondere die Geschichte der Frau, deren Namen ich grade vergessen habe, in viel zu viele und viel zu lange Emails ausgelagert wird.

Extrapanzer 15 Kenner - P - 3707 - 28. Mai 2018 - 16:21 #

Hab gerade Beyond - Two Souls durch und daher gerade keine Lust auf willkürliche Bedienelemente mit Ansage (QTE), daher gucke ich es in Form verschiedener LPs.

Ich fand gar nicht schlecht, dass Beyond versucht hat, die QTE-Einblendungen zu vermeiden, aber mir war oft nicht klar, ob ich jetzt blocken soll, oder ausweichen, d.h. im Zweifel habe ich 180 Grad in die falsche Richtung gelenkt. So nervt es dann auch.

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 28. Mai 2018 - 16:23 #

Du musstest bei Beyond den Stick nur in die gleiche Richtung bewegen wie die Figur. Oder eben auch nicht. Sie kann eh nicht sterben.

Evoli 17 Shapeshifter - 6287 - 28. Mai 2018 - 17:03 #

Lese ich mir dann durch, wenn ich das Spiel fertig habe :)

Drapondur 29 Meinungsführer - - 120842 - 28. Mai 2018 - 18:42 #

Ich ebenso. :)

doom-o-matic 16 Übertalent - P - 5675 - 28. Mai 2018 - 17:06 #

Also ich sollt mir echt bald eine PS4 zulegen.... Uncharted 1-4, The Last Of Us 1 und jetzt das Detroit hier. Dann noch Last of Us 2 und Death Stranding incoming... Hm. Oh, Nier Automata? Was noch?

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 28. Mai 2018 - 17:17 #

God of war, horizon, Until dawn, bloodborne und nioh solltest auch nicht verpassen. Kommen noch spider man und days gone als potentielle hits

Blacksun84 17 Shapeshifter - - 8792 - 28. Mai 2018 - 17:39 #

Für mich ist die PS4 die beste Konsole seit dem SNES, gerade im Bereich Exklusivtitel. Was da rausgehauen wurde und wird, dafür lohnt sich diese Konsole absolut. Am PC hingegen langweile ich mich schon seit zwei Jahren.

Noodles 24 Trolljäger - P - 47104 - 28. Mai 2018 - 18:00 #

Ich langweile mich am PC seit vielen Jahren kein Stück. Geifer allerdings auch nicht nur nach großen AAA-(Exklusiv-)Titeln, das fänd ich nämlich langweilig. :P

Blacksun84 17 Shapeshifter - - 8792 - 28. Mai 2018 - 18:26 #

Ich hab eine Zeit lang versucht, mit den Paradox-Spielen klarzukommen, aber ich bin am Ende doch lieber bei den Blockbustern auf der PS4 unterwegs. Wenn ab August nicht das neue WoW-Addon zieht, dann wird es nach diesem PC nur noch einen günstigen Laptop ohne technische Voraussetzungen zum Spielen geben. Lieber hole ich mir dann zur Abwechslung von der PS4 eine Switch.

Noodles 24 Trolljäger - P - 47104 - 28. Mai 2018 - 18:45 #

Also ich könnte nicht nur solche Blockbuster spielen, das würde mich total anöden, noch dazu ähneln die ganzen AAA-Spiele sich ja immer mehr, was Gameplay und Features angeht, da ist dann nur noch das Setting anders. Das heißt nicht, dass ich solche Spiele nicht auch mal gern spiele, aber nach einem davon brauch ich erstmal wieder was anderes. ;)

SirConnor 17 Shapeshifter - P - 7312 - 29. Mai 2018 - 8:31 #

Während ich mit der PS3-Gen noch wirklich Spaß hatte, empfinde ich die aktuelle Gen als sehr langweilig. Wiedergekäutes, geremastertes. Insgesamt ist die viel zu spät in die Pötte gekommen.

Was nicht heißen soll, dass ich mit der PS4 keinen Spaß hätte. Aber es dauerte.

euph 25 Platin-Gamer - P - 63387 - 29. Mai 2018 - 8:37 #

Geht mir nicht so. Ich hatte viel Spaß mit der PS3 und jetzt noch deutlich mehr Spaß mit der PS4 - weil es abseits des geremastertend Zeugs noch so viel gute andere Titel gibt und gab.

Edit: Auch der Remaster-Kram kann einem bestimmten Publikum Spaß machen, z.B. wie bei Bioshock, das ich bisher nie gespielt und durch die PS4-Remaster-Version lieben gelernt habe.

euph 25 Platin-Gamer - P - 63387 - 29. Mai 2018 - 6:25 #

Kingdom Come Deliverance :-)

vgamer85 18 Doppel-Voter - 9530 - 29. Mai 2018 - 11:40 #

Ich mach mit: Mass Effect Andromeda :)

euph 25 Platin-Gamer - P - 63387 - 29. Mai 2018 - 12:26 #

Wer bietet mehr?

Noodles 24 Trolljäger - P - 47104 - 29. Mai 2018 - 18:50 #

Ich dachte, hier geht es um die PS4-Exklusivtitel, wegen der er sich eine anschaffen soll. Kingdom Come und Mass Effect sind keine. Auch nicht das von ihm genannte Nier Automata und das von rammmses genannte Nioh. :P

euph 25 Platin-Gamer - P - 63387 - 30. Mai 2018 - 6:27 #

Es ging um Titel, für die er sich eine PS4 anschaffen soll. Und alle genannten Spiele kann man doch auf der PS4 spielen. Von Exklusiv steht da doch nichts.

Noodles 24 Trolljäger - P - 47104 - 30. Mai 2018 - 20:21 #

"Also ich sollt mir echt bald eine PS4 zulegen.... Uncharted 1-4, The Last Of Us 1 und jetzt das Detroit hier. Dann noch Last of Us 2 und Death Stranding incoming..."

Klingt für mich sehr danach, als ob es ihm darum ginge, dass er sich die PS4 wegen der Exklusivtitel anschaffen will, denn dies sind alle welche. Laut Profil hat er einen PC und dies ist seine Lieblingsplattform. Denke darum nicht, dass er unbedingt Titel genannt haben will, die es auch auf PC gibt. :P

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 29. Mai 2018 - 13:15 #

Road Rage für PS4 und Life of Black Tiger nicht vergessen.

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30202 - 29. Mai 2018 - 13:34 #

Es gibt noch Road Rage? Oh Mann, da erinnere ich mich noch an die PSX-Zeiten, damals hat es mir echt Spaß gemacht :D

rammmses 19 Megatalent - P - 15566 - 29. Mai 2018 - 13:59 #

Das neue soll sehr empfehlenswert sein. ;)

Harry67 17 Shapeshifter - P - 6610 - 28. Mai 2018 - 17:12 #

Sehr schön zu lesen. Gerne mehr dieser Art. So viel besser, als diese ganzen überkandidelten Supergamermetabetrachtungen, die sich dann doch nur als kleinlich intellektuelle Erbsenzählereien herausstellen.
Ich finde es schön, dass GG auf eine gute Art auf dem Teppich bleibt und Harald da geradezu perfekt mit harmoniert.

Hermann Nasenweier 16 Übertalent - P - 4360 - 28. Mai 2018 - 18:56 #

Auch von mir ein Lob an Harald, das ist wirklich ein schöner Text und ich freue mich das GG ihn veröffentlicht. Es lohnt sich einfach hier zu sein :)

Jürgen 23 Langzeituser - P - 43626 - 28. Mai 2018 - 20:04 #

Verdammt! Ich brauch das Spiel! Danke, Harald... ;)

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 12457 - 28. Mai 2018 - 21:22 #

Ich kann da noch einen kleinen Comic empfehlen zum Thema Asimovs-Roboter-Regeln: https://xkcd.com/1613/

Green Yoshi 21 Motivator - 27033 - 28. Mai 2018 - 21:40 #

Will mich nicht spoilern lassen, aber behalte die Kolumne mal im Hinterkopf.

Das Setting spricht mich schon mal mehr an als bei Beyond, das mir etwas zu abgedreht war. Blade Runner 2049 fand ich letztes Jahr absolut großartig.

Dukuu 13 Koop-Gamer - P - 1454 - 29. Mai 2018 - 7:17 #

Ich bin gottfroh, dass mich Harald‘s Test doch noch vom Spiel überzeugen konnte. Mittlerweile bin ich total begeistert. Danke dafür und auch für diesen erweiterten Text, den ich absolut unterschreiben kann. Nach Detroit will ich auf jeden Fall dann auch noch Beyond und Heavy Rain spielen. Hoffe, die sind ähnlich packend wie Detroit.

Flammuss 18 Doppel-Voter - P - 9703 - 29. Mai 2018 - 9:51 #

Die Beiden lohnen sich auf jeden Fall. Heavy Rain hat für mich sogar einen größeren Spannungsbogen.

Ozymandias 13 Koop-Gamer - P - 1391 - 29. Mai 2018 - 7:55 #

Eine sehr gut formulierte Meinungsäußerung, die mir förmlich aus dem Herzen spricht. Hab gestern Abend das erste Mal den Abspann gesehen und kann das von Harald Geäußerte zu dem Spiel vollumfänglich bestätigen, mir ging es beim Spielen genau wie Ihm. Genau so müssen Geschichten erzählt werden: Einfühlsam, dramatisch, hoffnungsvoll, beängstigend und manchmal auch abstoßend und erschreckend.

monokit 14 Komm-Experte - 2380 - 29. Mai 2018 - 8:16 #

Wie immer, super und geistreicher herrlich zu lesender Artikel. Dankeschön, gerne mehr davon!

Necromanus 17 Shapeshifter - P - 6041 - 29. Mai 2018 - 12:23 #

Die Ergänzung war absolut lesenswert, obwohl ich schon die ursprüngliche Fassung kannte. Daumen hoch für diese tolle Arbeit :-D

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1379 - 29. Mai 2018 - 22:15 #

Starker Artikel Harald, hat mir gut gefallen. Ich sehe es ein bisschen wie du, es muss nicht immer was neues sein, wenn das alte gut gemacht und relevant ist.(auch wenn ich die Kritik an den Menschen die genau das Gegenteil sagen etwas drastisch formuliert finde ;) ) Extra Kudos gibt es für die Nennung des 200 Jährigen, eine der Sternstunden der Literatur!

Dieses spezielle Spiel reizt mich allerdings eher wenig.

Drapondur 29 Meinungsführer - - 120842 - 3. Juni 2018 - 20:55 #

Hab heute das Spiel beendet und schließe mich Harald an. Ein tolles Spiel, wenn nicht sogar Meisterwerk. Hatte mehrfach Gänsehautmomente. So muss ein interaktiver Film sein. Wobei es mir am Ende dann doch etwas zu hektisch wurde. :)

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 11142 - 4. Juni 2018 - 22:47 #

Sehr schöner Artikel, der wirklich Lust auf das Spiel macht!
Sobald es auf PC kommt wird es gespielt :)

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 30202 - 5. Juni 2018 - 9:13 #

Ich fürchte, da wirst Du Dich dumm und dusselig warten ;)

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 11142 - 5. Juni 2018 - 17:41 #

Also kein Unterschied zu jetzt :P

Noodles 24 Trolljäger - P - 47104 - 5. Juni 2018 - 17:44 #

Vielleicht ist es irgendwann in PS Now verfügbar. ;)

Labrador Nelson 29 Meinungsführer - P - 124999 - 11. Juli 2018 - 12:39 #

Arigato, Harald-san! :)

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