Umfangreiche Erweiterung

Two Worlds 2: Pirates of the Flying Fortress Preview

War Two Worlds noch ein Geheimtipp unter RPG-Fans, lieferte Entwickler Reality Pump mit Two Worlds 2 im vergangenen Jahr eines der besten Rollenspiele 2010. Mit der Erweiterung Pirates of the Flying Fortress wollen die Polen nun noch einen drauflegen, indem sie einige Kritikpunkte des Hauptspiels ausmerzen.
Christoph Licht 28. August 2011 - 11:00 — vor 7 Jahren aktualisiert
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Mehr als 2,5 Millionen Mal hat sich das Action-Rollenspiel Two Worlds 2 seit seinem Release vor 10 Monaten verkauft. Auch bei GamersGlobal Schnitt der Titel trotz einiger Schwächen im Test mit 8.5 von 10 Punkten sehr gut ab. Trotz einer schwachen Hintergrundgeschichte und einigen Balancingprobleme, konnte es vor allem bei der Grafik und mit einem riesigen Umfang punkten. Bei dem Erfolg wundert es nicht, dass Publisher Zuxxez Entertainment euch noch einmal zur Kasse bitten möchte. Doch während Firmen wie Bioware heutzutage eher auf kleine DLCs setzen, geht das polnische Entwicklerstudio Reality Pump den traditionellen Weg und arbeitet derzeit an Two Worlds 2: Pirates of the Flying Fortress, einem vollwertigen Addon.
 
Statt nur mehr vom Gleichen versprechen die Entwickler viel Neues. Neue Monster, neue Waffen, eine neue Geschichte. Vor allem aber nutzen sie die Chance und verbessern den ein oder anderen Kritikpunkt des Hauptspiels wie das Interface. Wir haben erstmals selbst Hand an eine fast fertige Version der Erweiterung angelegt.
Captain Teal ist kein freundlicher Geselle. Er stellt von Anfang an klar, dass er der Chef ist.

Eine neue Geschichte
Obwohl ihr für Pirates of the Flying Fortress das Hauptspiel installiert haben müsst, hat es inhaltlich mit diesem nicht viel zu tun. Stattdessen erlebt ihr eine völlig neue Geschichte mit drei möglichen Enden. Ihr startet entweder mit einem importierten Helden, er muss zwischen Level 30 und 40 sein und das Hauptspiel beendet haben, oder einem der drei vorgefertigten Charaktere. Erzählt wird die Story von einem Herren in einer Bar in einer Art Rückblick. Sie beginnt damit, dass euer Held nach dem Ende des Hauptspiels an einem Strand auf eine Gruppe Piraten stößt. Die nehmen ihn kurzerhand gefangen und werfen ihn in den schiffseigenen Kerker. Doch der Kapitän kann immer einen starken Mann gebrauchen, vor allem da er auf der Suche nach einem mächtigen Artefakt ist, und heuert euch kurz darauf an. Hier beginnt eure 12 bis 14 Stunden andauernde Reise durch ein abgegrenztes Areal der Fantasywelt Antaloor. Euer Ziel: die namensgebende und legendäre fliegende Piratenfestung. Die Piraten dienen jedoch nicht nur als Story-Hintergrund, sie sind auch gleichzeitig eine neue Gilde, für die ihr Reputationspunkte sammeln und dann innerhalb der Gruppierung im Rang aufsteigen könnt.
 
Das Piratenschiff dient im Addon als zentraler Questzentrale.
Am eigentlichen Spielprinzip haben die Entwickler im Vergleich zum Hauptspiel, wie erwartet, nichts geändert. Auch das Addon ist immer noch ein Action-Rollenspiel und vollgestopft mit Quests, in
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teressanten Charakteren, schönen Landschaften und Horden von gefährlichen Gegnern. Veteranen fühlen sich entsprechend sofort zu Hause, freuen sich aber über einen deutlich angehobenen Schwierigkeitsgrad und viele kleine und große Änderungen und Neuerungen. 
 
Bereits auf dem ersten Blick wird die leicht verbesserte Grafik deutlich. Schärfere Texturen, schickere Shadereffekte und atmosphärische Partikeleffekte -- die grafische Darstellung der weiten Umgebungen war noch nie so schön. Hinzukommen die neuen Wettereffekte. Speziell Stürme und Regen, inklusive Regenbogen, sollen die Spielwelt noch realistischer wirken lassen. Aber auch die Charaktere wurden überarbeitet. Neben den feineren Animationen, die noch mehr Emotionen transportieren, sind speziell die Gesichtstexturen noch detaillierter geworden. Um dieser Änderung gerecht zu werden, wurde  die Darstellung der Dialoge komplett überarbeitet. Konntet ihr euch im Hauptspiel noch frei bewegen, während die NPCs mit euch geredet haben, gibt es nun fest vorgegebene, aber dynamische Kamerafahrten und Close-ups, um die Dialoge interessanter und atmosphärischer zu gestalten.

Der Hirsch ist für uns keine Gefahr. Aber wer weiß: Nur wenige Meter weiter mögen Bären oder aggressive Pflanzen lauern.

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