Weißer Wolf in neuer Pracht

The Witcher 2 - Assassins of Kings Preview

Knapp einen Monat vor der Veröffentlichung von The Witcher 2 war es für uns endlich soweit: Wir haben in der Redaktion über mehrere Tage hinweg eine Preview-Version gespielt, die den Prolog und einen der drei Akte des fertigen Spiels enthielt. Was uns dabei passiert ist? Lest selbst, es lohnt sich…
Rechen 12. April 2011 - 22:29 — vor 8 Jahren aktualisiert
PC
The Witcher 2 - Assassins of Kings ab 59,99 € bei Amazon.de kaufen.
Alle Screenshots im Artikel wurden von uns selbst erstellt, wie bei fast allen Tests und vielen Previews.

Geralt von Rivia, der weiße Wolf, ist zurück. Oder zumindest bald, denn erst im Mai ist es endlich so weit und The Witcher 2 erscheint. Monster jagen, schöne Maiden verführen und eine ungewöhnliche Freiheit beim Aufgabenlösen zu besitzen – das waren bereits die Highlights des ersten Teils. Müssen wir bei Witcher 2 Abstriche machen, hat uns das Spiel in der uns vorliegenden umfangreichen Previewversion bereits richtig Spaß bereitet? Wir wollen es euch gerne verraten.
 
Könige und Sadisten
 
Am Anfang des Spiels ist Geralt eingekerkert (oben). Zu seinem Unglück hat der sadistisch veranlagte Wärter (unten)  auch noch beim Würfeln verloren.
Zu Beginn findet sich Geralt von Rivia, wie in so vielen Rollenspielen, im Kerker wieder. Wie ist er dorthin gelangt? Und weshalb? Diese Fragen beantwortet der interaktive Prolog. Bis es soweit ist, erdulden wir allerdings die Schläge der sadistischen Wärter, die uns als ihr Opfer auserkoren haben. Geralts Körper ist geschunden, der komplette Rücken mit blutigen Striemen übersät. Da kommt es uns nicht völlig  ungelegen, dass der Geheimdienstchef des Königreichs Temerien, Vernon Roche, einschreitet und uns in ein Verhörzimmer bringt. Er will genau wissen, was passiert ist. Sobald wir zu erzählen beginnen, schaltet das Spiel in eine Rückblende, die wir aktiv selbst spielen. Der Prolog besteht aus mehreren Szenen, zwischen denen immer wieder zurück zum Verhör mit Roche geschaltet wird. Wer Dragon Age 2 gespielt hat, kennt das Prinzip.
 
Zur Erinnerung für Veteranen und als Information für Neu-Interessierte: König Foltest ist der Herrscher Temeriens, dem Geralt in The Witcher das Leben gerettet hat. Auch die Zauberin Triss, Fans des ersten Teils gut bekannt, begleitet uns in Teil 2. Sie dient am Hofe als Beraterin Foltests, vor allem aber ist sie die Geliebte Geralts. Soweit zu den "dramatischen Personen". Zur eigentlichen Rahmenhandlung des Spiels wollen wir euch nichts verraten. Kein einziges Wort! Glaubt uns, das wollt ihr im fertigen Spiel alles lieber selbst erleben. Soviel aber müssen wir verraten: König Foltest will Geralt beim Angriff auf eine Burg bei sich haben, als persönlichen Leibwächter.

In dieser kurzen Impression seht ihr vier Szenen aus The Witcher 2: Würfeln, Zelle, Flucht und Belagerungskampf.

 
Die Belagerung

Wir treten aus unserem Zelt hinaus. Greller Sonnenschein blendet uns, dann wird unser Blick wieder schärfer. Wir blicken auf ein Heereslager, ein paar Meter weiter schnauzt ein Drill-Sergeant eine Gruppe Soldaten an. In der Ferne feuert ein Tribok Gesteinsbrocken auf die feindliche Festung. Kurze Zeit später treffen wir König Foltest und betreten mit ihm einen Belagerungsturm. Drinnen herrscht schummrige Dunkelheit. Während wir Leiter für Leiter nach oben erklimmen – das Belagerungsgerät besteht aus mehreren Ebenen – plaudern wir mit Foltest. Wie das mit der Kerker-Szene vom Anfang zusammenpasst? Gemach…

Für Atmosphäre sorgen viele Details am Rande. So hören wir etwa den Gesang eines Soldaten, andere Kämpfer grüßen ehrfürchtig ihren König. Während wir eine Leiter hinaufsteigen, kracht es unter uns. Irgendetwas hat den Belagerungsturm getroffen, Splitter fliegen, leichte Verwirrung breitet sich aus. Egal, weiter geht's! Auf der obersten Ebene angekommen, machen wir uns bereit für den anstehenden Kampf.
 
Die Kämpfe sind wirklich gut in Szene gesetzt. Hier dreht dich Geralt um die eigene Achse, um mit Macht anzugreifen.
Um über diesen Inhalt mitzudiskutieren (aktuell 71 Kommentare), benötigst du ein Fairness- oder Premium-Abo.